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Ausweitung des Kinderkrankengelds für 2021

Um Eltern zu unterstützen, die durch die Betreuungssituation während der Corona-Pandemie zusätzlich belastet werden, weitet die Bundesregierung den Anspruch auf Kinderkrankengeld für das Jahr 2021 aus. Eltern, die bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, können je gesetzlich krankenversichertem Kind bis zu 30 Arbeitstage Kinderkrankengeld in Anspruch nehmen.

Mit der neuen Regelung erhalten Eltern auch Kinderkrankengeld, wenn ihr Kind nicht krank ist, aber zu Hause betreut werden muss. Zum Beispiel, weil eine Einrichtung zur Betreuung von Kindern, Schule oder eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen geschlossen ist oder eingeschränkten Zugang hat.

Das Kinderkrankengeld soll einen Ausgleich für Lohnausfälle schaffen, die durch pandemiebedingte häusliche Kinderbetreuung verursacht werden. Beantragen können das Geld Eltern, die berufstätig und gesetzlich versichert sind und selbst Anspruch auf Krankengeld haben. Ob sie ihrer Tätigkeit auch im Homeoffice nachgehen können, ist dabei irrelevant.

Die Höhe beläuft sich auf bis zu 90% des entfallenen Nettoarbeitslohns. Das Geld kann bei der zuständigen Krankenkasse beantragt werden.

Informationen zum Kinderkrankengeld und weiteren Unterstützungsangeboten in der Corona-Krise erhalten Sie in unserer Übersicht.

Die Informationsseite der Bundesregierung zum Kinderkrankengeld finden Sie hier.

 

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