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Ausbildungsmarkt 2020

Eine neue Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt, wie sich die Corona-Pandemie auf den Ausbildungsmarkt im Jahr 2020 auswirkte. Sie basiert auf der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum Stichtag 30. September sowie auf der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. 

Das Ausbildungsangebot sank im Vergleich zu 2019 um 8,8 Prozent. Die Zahl der Ausbildungssuchenden verringerte sich um 8,9 Prozent. Zudem konnten Angebot und Nachfrage durch die Corona-Pandemie nicht optimal zusammengeführt werden. Dies ist ein Grund dafür, dass 2020 11 Prozent weniger Ausbildungsverträgen als im Jahr 2019 abgeschlossen wurden. 2020 waren 11,7 Prozent der betrieblichen Ausbildungsplatzangebote zum Stichtag immer noch nicht besetzt (Vorjahr: 9,4 %). 14,3 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber befanden sich weiterhin auf der Suche (Vorjahr: 12,3 Prozent). 

Besonders hohe Rückgänge bei den Ausbildungsverträgen waren in Industrie und Handel zu beobachten (-13,9 Prozent). Im Handwerk fiel der Rückgang mit insgesamt -7,5 Prozent deutlich geringer aus und in der Landwirtschaft wurden 2020 sogar mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen als 2019 (+ 0,9 Prozent). 

Dabei ist der Rückgang in den unterschriebenen Ausbildungsverträgen nicht allein durch die Corona-Krise zu erklären, sondern auch durch sinkende Schulabgängerzahlen. 

Nachwuchskräfte ausbilden ist eine gute Methode, Ihren Personalbedarf zu decken und einem Fachkräftemangel in Ihrem Unternehmen entgegen zu wirken. Das KOFA gibt Ihnen Tipps zur Ausbildung allgemein, Ausbildungsförderung und Ausbildung während der Corona-Pandemie.  

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