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Ausbildungsberufe werden digitaler

Zum 01. August 2020 treten elf modernisierte Ausbildungsordnungen in Kraft. Diese legen einen stärkeren Fokus auf digitale Schlüsselkompetenzen. Mit den neuen Ausbildungsordnungen werden den Auszubildenden Kenntnisse in der Informations- und Kommunikationstechnik, aber auch in den Bereichen Datenschutz und Datensicherheit vermittelt. Die Neuerungen betreffen zum Beispiel die Ausbildungsberufe Bankkaufmann/frau, Chemielaborant/Chemielaborantin oder Fachinformatiker/Fachinformatikerin.   

Der Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnik ist eine unerlässliche Schlüsselkompetenz, die für moderne Berufe immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die Corona-Pandemie als Katalysator der Digitalisierung offenbart diese Wichtigkeit. „Ohne IT-Technik und das Wissen um digitale Kommunikation hätte zum Beispiel die schnelle Verlagerung vieler Arbeitsplätze ins Homeoffice nicht gelingen können“, betont Friedrich Hubert Esser, der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).  

Wie anpassungs- und wandlungsfähig die duale Berufsausbildung in Deutschland auf Anforderungen der Digitalisierung reagiert, zeigt die Anzahl der insgesamt modernisierten Ausbildungsordnungen. Seit 2010 wurden 133 Ausbildungsordnungen überarbeitet und an die aktuellen wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Anforderungen angepasst. Insgesamt können junge Leute nach Ende ihrer allgemeinbildenden Schulzeit derzeit aus 325 anerkannten dualen Ausbildungsberufen auswählen. 

Die vollständige Pressemitteilung des BIBB können Sie hier einsehen. Weitere Informationen zur dualen Berufsausbildung, Praxisbeispiele und Handlungsempfehlungen finden Sie unter www.kofa.de.

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