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Ältere Fachkräfte nicht häufiger krank

Aus dem Gesundheitsreport der Betriebskrankenkassen geht hervor, dass die 55- bis 59-Jährigen im Vergleich zu der Gesamtheit der Mitarbeitenden zehn Tage länger krank sind. Bei den 60- bis 64-Jährigen sind es mit durchschnittlich 32 Fehltagen weitere fünf Tage mehr. Im Durchschnitt fehlen ältere Mitarbeitende jedoch nicht häufiger als jüngere.

Längere Fehlzeiten seien neben der Schwere der Erkrankung vor allem der Belastung am Arbeitsplatz geschuldet. Aus diesem Grund fordern die Krankenkassen eine altersgerechte Gestaltung der Arbeit und mehr Präventionsarbeit.

„Internationale Studien zeigen, dass – trotz des Nachlassens einiger physischer und psychischer Leistungsvoraussetzungen im Alter – die Arbeitsleistung der älteren Beschäftigten insgesamt betrachtet nicht abnimmt“, sagte Jürgen Wegge von der TU Dresden. Demnach stellt die Rekrutierung älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kombination mit einem gut aufgestellten betrieblichen Gesundheitsmanagement eine effektive Möglichkeit dar, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und von der „Generation Erfahrung“ zu profitieren.

Ausführliche Informationen dazu, wie Sie bei der Rekrutierung Älterer vorgehen, lesen Sie in unserer Handlungsempfehlung "Rekrutierung Älterer".

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