KOFA: RSS-Feed http://www.kofa.de/ Mit unserem kostenlosen RSS-Angebot entgeht Ihnen keine wichtige Meldung mehr. Abonnieren Sie gleich den RSS-Feed für die KOFA-Website. de_DE Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. Fri, 25 Sep 2020 17:26:37 +0200 Fri, 25 Sep 2020 17:26:37 +0200 news news-1712 Tue, 22 Sep 2020 09:27:16 +0200 Aktionswochen 2020 zur Fachkräftesicherung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/aktionswochen-2020-zur-fachkraeftesicherung-1 KOFA diese Woche mit dabei Seit dem 14. September laufen die Aktionswochen 2020 zur Fachkräftesicherung in den Regionen.

Das KOFA ist diese Woche mit eingestiegen und versorgt Sie auf den Social Media Kanälen täglich mit Video-Impulsen, damit "Fachkräftemangel" für Ihr Unternehmen nicht zum Thema wird.

Nutzen Sie einfach Ihren bevorzugten KOFA-Kanal oder entdecken Sie einen neuen:

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news-1700 Mon, 21 Sep 2020 08:10:00 +0200 Neue KOFA-Studie zur Integration von Geflüchteten veröffentlicht http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/neue-kofa-studie-zur-integration-von-gefluechteten-veroeffentlicht Erfolgreiche Integration – Mehr Geflüchtete in Ausbildung und Beschäftigung Knapp jedes vierte Unternehmen (24 Prozent) in Deutschland hat Erfahrung mit der Beschäftigung von Flüchtlingen, so die am 21. September 2020 veröffentlichte KOFA-Studie zum Engagement von Unternehmen bei der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen. Das sind ca. 18.000 Unternehmen mehr als noch 2016, zum Zeitpunkt der ersten KOFA-Unternehmensbefragung. 

Besonders erfreulich dabei ist, dass heute deutlich mehr Unternehmen Flüchtlinge beschäftigen als noch vor vier Jahren. Damals war der überwiegende Teil der Flüchtlinge als Praktikanten beschäftigt.  Allerdings sind Unternehmen heute kritischer, was die Beschäftigung von Flüchtlingen angeht. Insbesondere bezeichnen sie die Sprachkenntnisse der Flüchtlinge als mangelhaft, was sich negativ auf ihre Einstellungsbereitschaft auswirkt.      

Die gesamte Studie finden Sie hier.


Im KOFA-Wegweiser "So gelingt die Integration von Flüchtlingen" erfahren Sie mithilfe von Schritt-für-Schritt-Anleitungen, was bei der Beschäftigung und Integration von Geflüchteten zu beachten ist und wo Sie Unterstützung finden. Der Clou: Sie verschaffen sich einen Überblick und können einzelne Themen auf unserer Dossierseite www.kofa.de/fluechtlinge vertiefen. Unterstützung bei der Integration von Flüchtlingen vor Ort bieten Ihnen zusätzlich die Willkommenslotsen.

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news-1710 Fri, 18 Sep 2020 14:41:24 +0200 Tag des Handwerks 2020 am 19. September http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/tag-des-handwerks-2020-am-19-september 24-Stunden-Videoprojekt und offene Ausbildungsstellen im Lehrstellenradar Am 19. September findet zum zehnten Mal der Tag des Handwerks statt.

Unter dem Motto „Wir wissen, was wir tun“ werden in einem 24-Stunden-Videoprojekt Einblicke in den Arbeitsalltag von Handwerkerinnen und Handwerkern gewährt.  Ausbildungsinteressierte können sich einen Überblick über die Berufe verschaffen und sich außerdem direkt über offenen Ausbildungsstellen im Lehrstellenradar informieren. Das Handwerk hat sich in der Corona-Krise als eine starke wirtschaftliche Stütze bewiesen. Aus diesem Grunde steht der Tag des Handwerks auch als ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für die vielen Handwerksberufe, die zur Bewältigung der Krise beitragen. Durch die 130 Milliarden schwere Mittelstandsstrategie des Bundes werden zahlreiche Maßnahmen im Handwerk unterstützt und tragen so zur Sicherung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Mittelstandes bei. 

Es gibt somit gute Gründe, sich auch weiterhin für das Handwerk und für die duale Berufsausbildung zu entscheiden.

Weiterführende informationen zum Tag des Handwerks finden Sie hier: https://handwerk.de/tag-des-handwerks.

Nähere Informationen, Handlungsempfehlungen und Praxisbeispiele zum Themengebiet „Nachwuchskräfte ausbilden“ finden sie auf KOFA unter www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden.

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news-1707 Thu, 17 Sep 2020 15:07:37 +0200 Digitaler Dienstag ab 06.10.2020  http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitaler-dienstag-ab-06102020 KOFA-Webinare mit Anregungen und Tipps zu digitaler Personalarbeit Die Welt wird nicht erst seit der Corona-Pandemie immer digitaler. Dies trifft auch auf die Personalarbeit Ihres Unternehmens zu.

Um Ihnen Anregungen und Tipps zu geben, wie Sie Ihre Personalarbeit in Zukunft digitaler gestalten können, bietet das KOFA ab dem 06. Oktober alle zwei Wochen um 15:00 Uhr ein Webinar mit digitalem Fokus an.

Die Themen reichen hierbei von virtuellen Azubi-Speed-Datings über digitales Onboarding bis hin zu guter Selbstpräsentation in Online-Meetings. Melden Sie sich gerne direkt für die ersten Webinare an. Wir freuen uns auf Sie!

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news-1699 Wed, 16 Sep 2020 10:20:49 +0200 Gut vorbereitet auf die Digitalisierung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/gut-vorbereitet-auf-die-digitalisierung Büroberufe punkten im technischen Wandel Eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) untersucht die Anpassungsfähigkeit von Büroberufen und ob diese durch den technischen Wandel und die Automatisierung gefährdet sind. Die Autorinnen und Autoren nehmen besonders die Veränderungen, welche Büroberufe seit den 1980er Jahren durchlaufen, unter die Lupe. Ihr Fazit: Die Büroberufe sind gut auf die Digitalisierung und den technischen Wandel vorbereitet. Neue Technologien und deren Nutzung ist für die Beschäftigten schon lange Alltag.  

Die Komplexität der Büroberufe ist vor allem in den letzten 15 Jahren rasant angestiegen und die Aufgabenprofile haben sich erweitert. Um mit dem technischen Wandel Schritt zu halten sind Büroberufe immer flexibler, anpassungsfähiger, autonomer und mobiler geworden. Ein Großteil der rund 6 Millionen Bürobeschäftigten sieht sich deshalb gut gerüstet für die neuen Anforderungen durch technische Veränderungen. Die Studie zeigt außerdem, dass sich die duale Ausbildung in Büroberufen stetig den neuen Anforderungen angepasst hat und gut auf den technischen Wandel vorbereitet ist.  

Handlungsempfehlungen, Praxisbeispiele und Checklisten rund um das Thema Change Management und Digitalisierung finden Sie unter www.kofa.de

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news-1698 Wed, 09 Sep 2020 13:06:30 +0200 Deutsche Berufsausbildung in der Spitzengruppe http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/deutsche-berufsausbildung-in-der-spitzengruppe OECD-Studie zeigt Stärken des deutschen Bildungssystems Der jährliche Bericht Bildung auf einen Blick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gibt Deutschland im internationalen Vergleich gute Noten. Besonders die duale Berufsausbildung ist eine Stärke des deutschen Bildungssystems. Sie bietet einen guten Übergang von der Schule zum Erwerbsleben: 88 Prozent der 25- bis 34-jährigen mit beruflicher Ausbildung üben eine Beschäftigung aus. Damit liegt die Beschäftigungsquote über dem OECD-Durchschnitt von 82 Prozent. Die Zukunftsaussichten nach einer dualen Ausbildung sind in Deutschland also so gut wie in nur wenigen anderen OECD-Ländern. 

Nach der Corona-Pandemie kann die berufliche Bildung bei der Erholung der Wirtschaft unterstützen, zum Beispiel durch die Ausbildung im Gesundheitswesen, der Landwirtschaft, dem verarbeitenden Gewerbe oder der Kinderbetreuung. Neben der beruflichen Ausbildung ist auch die Teilnahme an beruflichen Weiterbildungen in Deutschland überdurchschnittlich.

Defizite sieht Andreas Schleicher, Bildungsdirektor der OECD, noch bei der Umsetzung neuer Technologien im Bildungsbereich, besonders in Schulen aber auch in der betrieblichen Ausbildung. Dort hat sich allerdings in den letzten Jahren viel getan. Deutschland hat spät mit der Digitalisierung begonnen und einigen Lehrkräften fehlt die Ausbildung und Unterstützung bei der Umsetzung digitaler Bildungskonzepte. Die Integration der virtuellen in die reale Welt ist auch im Bildungssystem von größter Bedeutung, betont Andreas Schleicher. 

Informationen, Handlungsempfehlungen und Praxisbeispiel zu den Themen "Nachwuchskräfte ausbilden" und "Mitarbeiter weiterbilden" finden Sie auf www.kofa.de

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news-1697 Tue, 08 Sep 2020 10:51:09 +0200 Fachkräftepotenzial Ältere http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/fachkraeftepotenzial-aeltere Unternehmen wollen mehr rentenberechtigte Beschäftigte halten Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wollen Unternehmen mehr rentenberechtigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten als noch vor fünf Jahren (Anstieg zwischen 2015 und 2018 von 26 auf 58 Prozent). Bei kleinen Betrieben ist das Interesse mit 60 Prozent, deutlich größer als bei größeren Betrieben. Von letzteren gaben nur 30 Prozent der befragten Unternehmen an, daran interessiert zu sein. Das Interesse, das Fachkräftepotenzial der Älteren zu halten, ist branchenübergreifend gewachsen. Besonders in der Chemiebranche und dem Baugewerbe lässt sich dies beobachten.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zum Download der gesamten Studie finden Sie auf den Seiten des www.iab.de.

Wie Sie in Ihrem Unternehmen von den Erfahrungen der Älteren profitieren können und welche Vorteile es für Ihr Unternehmen hat, gezielt Ältere zu rekrutieren, erfahren Sie hier.

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news-1691 Wed, 02 Sep 2020 08:57:10 +0200 Integration Geflüchteter am Arbeitsmarkt schreitet voran http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/integration-gefluechteter-am-arbeitsmarkt-schreitet-voran Studie zeigt Anstieg der Arbeitsmarktbeteiligung Immer mehr Geflüchtete finden Anschluss auf dem Arbeitsmarkt. Laut einem IW-Report hat sich ihre Erwerbsbeteiligung seit 2016 beinahe verdreifacht, sie stieg von etwa 11 Prozent auf rund 29 Prozent. Ohne die Corona-Krise wäre die Erwerbsbeteiligung wohl sogar noch mehr gestiegen. Viele Geflüchtete arbeiten in Branchen, die besonders von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind. Dazu zählt zum Beispiel das Gastgewerbe. Neben dem Gastgewerbe arbeiten viele Geflüchtete außerdem im Handel oder in Zeitarbeitsfirmen. Die Mehrheit der Geflüchteten (etwa 75 Prozent) ist in kleinen und mittelgroßen Betrieben mit weniger als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschäftigt. 

Als Folge des demografischen Wandels werden in den nächsten Jahren durch vermehrte Renteneintritte große Lücken am Arbeitsmarkt entstehen. Mit einer geeigneten Qualifizierung und ausreichend Deutschkenntnissen können diese Lücken in Zukunft auch von Geflüchteten gefüllt werden. Deshalb sollte die Qualifizierung Geflüchteter besonders während der Corona-Pandemie nicht vernachlässigt werden. Praxisbeispiele, Handlungsempfehlungen und rechtliche Rahmenbedingungen zur Beschäftigung von Geflüchteten in Ihrem Betrieb finden Sie im KOFA-Dossier "Flüchtlinge integrieren".  

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news-1690 Tue, 01 Sep 2020 08:27:09 +0200 Thema des Monats: Mitarbeiter als Markenbotschafter fürs Unternehmen http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2020/markenbotschafter-fuers-unternehmen Markenbotschafter fürs Unternehmen aktivieren news-1688 Mon, 31 Aug 2020 08:48:18 +0200 Kleine Betriebe haben Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Auszubildenden http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kleine-betriebe-haben-schwierigkeiten-bei-der-rekrutierung-von-auszubildenden Bestehendes Unterstützungsangebot häufig nicht bekannt Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) untersucht in einer Studie zusammen mit der Bertelsmann Stiftung die Ursachen für den Rückgang der Ausbildungsbeteiligung von Kleinst- und Kleinbetrieben. Denn: Bei knapp 30 Prozent der Kleinst- und Kleinunternehmen wurde in den letzten Jahren weniger oder gar nicht mehr ausgebildet.

Die Hälfte der befragten Betriebe nennt als Grund, dass sie keine geeigneten Azubis mehr finden. 42 Prozent geben an, dass sie kaum mehr Bewerbungen erhalten. So konnten bei knapp 60 Prozent der Kleinstbetriebe im Jahr 2019 nicht alle angebotenen Ausbildungsstellen besetzt werden. Dennoch plant auch knapp jeder Dritte Betrieb in Zukunft erstmalig oder mehr auszubilden.

Über 60 Prozent der Betriebe wünschen sich mehr Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Bewerbern und Bewerberinnen. Dabei gibt es bereits die Berater/innen der Passgenauen Besetzung, die KMU dabei helfen Auszubildende zu finden. Wie genau die Berater/innen Ihnen weiterhelfen können und wo Sie jemanden in Ihrer Nähe finden, steht auf unserer Dossier-Seite zur Passgenauen Besetzung

Die BIB/Bertelsmann Studie zeigt auch, dass die Mehrheit der befragten Betriebe die existierenden Unterstützungsangebote nicht kennt. Genau da setzen die Informationsangebote des KOFA an. Auf der KOFA-Webseite finden Sie sowohl Informationen zu Fördermaßnahmen für die Ausbildung als auch Tipps und Hilfestellung, wie Sie als kleines oder mittleres Unternehmen passende Auszubildende finden. 

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news-1687 Fri, 28 Aug 2020 09:09:25 +0200 Mehr bezahlte Krankentage für die Kinderbetreuung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mehr-bezahlte-krankentage-fuer-die-kinderbetreuung Bund beschließt mehr Kinderkrankentage für Eltern Der Herbst steht vor der Tür und damit auch die Erkältungssaison. Ganz normal – doch in Corona-Zeiten dürfen Kinder mit laufender Nase und Halsweh nicht mehr in die Kita oder Schule. Ein Problem, dass vielen berufstätigen Eltern Sorge macht. Nun hat die Bundesregierung beschlossen, dass gesetzlich Versicherte dieses Jahr zusätzlich bezahlte Krankentage zur Betreuung ihrer Kinder bekommen.

Bei Elternpaaren sind es fünf weitere Tage. Bei Alleinerziehenden zehn Tage. In der Regel stehen ihnen sonst zehn beziehungsweise bis zu 20 Arbeitstage pro Jahr zur Pflege eines erkrankten Kindes zu. Diese Regelung gilt für alle Kinder unter zwölf Jahren.

Auch für Personen, die wegen der Pandemie Angehörige pflegen oder die Pflege neu organisieren müssen, erhalten zusätzlich 20 freie Arbeitstage. Das Pflegeunterstützungsgeld kann zudem bis zu 20 Arbeitstage in Anspruch genommen werden, wenn die Pflege wegen Versorgungsengpässen aufgrund der Corona-Pandemie zu Hause erfolgt.

Mehr Informationen finden Sie hier.

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news-1686 Wed, 26 Aug 2020 14:45:00 +0200 Kurzarbeitergeld wird bis Ende 2021 verlängert  http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kurzarbeitergeld-wird-bis-ende-2021-verlaengert Weiterbildung in Kurzarbeit wird belohnt Die Koalitionsspitzen haben sich auf eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis zum 31. Dezember 2021 geeinigt. Damit verlängert sich der mögliche Anspruch von bisher zwölf auf 24 Monate. Gelten soll die verlängerte Regelung für Unternehmen, die bis zum 31. Dezember 2020 Kurzarbeitergeld eingeführt haben. Aktuell geltende Regeln zum erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld sollen noch bis zum 31. Dezember 2021 für alle Betriebe gelten, die bis zum 31. März 2021 mit der Kurzarbeit beginnen. 

Union und SPD haben zudem weitere Erleichterungen beschlossen: 

  • Die Sozialversicherungsbeiträge werden bis zum 31. Juni 2021 vollständig erstattet. 
  • Für Unternehmen, die bis zum 30. Juni 2021 Kurzarbeit eingeführt haben, werden 50 Prozent der Sozialversicherungsbeiträge für den Zeitraum vom 01. Juli 2021 bis 31. Dezember 2021 erstattet. Erfolgt während der Kurzarbeit eine Weiterqualifizierung der Angestellten, so können die Sozialversicherungsbeiträge gänzlich ersetzt werden.  
  • Anhebung des Kurzarbeitergeldes von derzeit 60 Prozent des Nettolohns: 

    • Ab dem vierten Monat auf 70 Prozent bzw. 77 Prozent für Berufstätige mit Kindern.
    • Ab dem siebten Monat auf 80 Prozent bzw. 87 Prozent für Berufstätige mit Kindern.
      Dieser Anspruch zählt bis zum 31. Dezember 2021.
      Dafür vorausgesetzt wird, dass das Unternehmen bis zum 31. März 2021 Kurzarbeitergeld beantragt hat. 

  • Minijobs bis zu 450 Euro bleiben als weitere Verdienstmöglichkeit anrechnungsfrei.  
  • Steuererleichterungen für Arbeitgeberzuschüsse auf das Kurzarbeitergeld werden bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.  

Etwaige weitere Verlängerungen werden von der Pandemieentwicklung abhängig gemacht.  

Weitere Informationen dazu, wie Sie Kurzarbeit beantragen und Kurzarbeit für Weiterbildung nutzen können, finden Sie unter: www.kofa.de/corona

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news-1684 Thu, 20 Aug 2020 16:05:49 +0200 KOFA-Kompakt: Bauberufe im Juli 2020 – Corona-Spezial http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kofa-kompakt-bauberufe-im-juli-2020-corona-spezial-1 Fachkräftemangel in der Baubranche trotz Corona Corona betrifft die verschiedenen Wirtschaftsbereiche unterschiedlich stark. In den Bauberufen wurden im Juli 2020 deutlich weniger gemeldete offene Stellen verzeichnet als im Juli 2019. Gleichzeitig ist eine Zunahme der Arbeitslosen in diesen Berufen zu beobachten. Dennoch sind viele Bauberufe nach wie vor von starken Engpässen betroffen, da der Berufsbereich „Bau, Architektur, Vermessung und Gebäudetechnik“ im Vergleich zu anderen Berufsbereichen weniger stark von der Corona-Krise betroffen ist (vgl. KOFA-Kompakt: Fachkräftereport für Juli 2020). Im Vergleich zum Vormonat Juni wurden im Juli 2020 in vielen Berufen wieder mehr Stellen ausgeschrieben – ein Zeichen für die wirtschaftliche Erholung in diesem Bereich.

Für Unternehmen auf der Suche nach Fachkräften der Bauelektrik kamen im Juli 2020 bundesweit nur 39 passend qualifizierte Arbeitslose auf 100 gemeldete Stellen. Bereits bei weniger als 200 Arbeitslosen auf 100 Stellen kann von einem Engpass gesprochen werden, da nur etwa jede zweite real vakante Stelle auch bei der BA gemeldet wird. Bei weniger als 100 Arbeitslosen je 100 gemeldeter Stellen liegt ein starker Fachkräfte-Engpass vor. Auch Experten der Bauplanung und -überwachung sind auf dem Arbeitsmarkt im Juli 2020 dünn gesät. Bei den Aufsichtskräften im Hochbau nehmen die Engpässe bereits wieder zu – in dieser Berufsgattung kamen im Juli 2020 nur 90 passend qualifizierte Arbeitslose auf 100 gemeldete Stellen.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der gemeldeten Stellen in allen der fünf größten Bauberufe je Anforderungsniveau zurückgegangen. Am stärksten war der Rückgang bei den Fachkräften der Bauelektrik. Auch seit März 2020, dem Beginn der wirtschaftlichen Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie, kam es in beinahe allen Bauberufen zu einem Stellenrückgang. Erste Anzeichen der Erholung zeigen sich im Vergleich zum Vormonat Juni 2020. Bei den Experten der Bauplanung und -überwachung wurden beispielsweise 5 Prozent mehr Stellen ausgeschrieben.

Die vollständigen KOFA-Kompakt-Studie finden Sie hier. Weitere Informationen, Handlungsempfehlungen und Praxisbeispiele zur Fachkräftesicherung finden Sie auf www.kofa.de.

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news-1681 Wed, 19 Aug 2020 09:49:06 +0200 KOFA-Kompakt Fachkräftereport für Juli 2020 – Corona-Spezial http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kofa-kompakt-fachkraeftereport-fuer-juli-2020-corona-spezial-1 Die neue Studie für den Berichtsmonat Juli zeigt, wie die Corona-Krise den Arbeitsmarkt aktuell verändert. Dabei lässt der seit dem Beginn der Corona-Krise stark ausgeprägte Stellenrückgang deutlich nach.

Wird die Veränderung zum Vormonat Juni 2020 betrachtet, ist die Arbeitskräftenachfrage in den Berufsbereichen „Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung“ sowie „Naturwissenschaft, Geografie und Informatik“ prozentual am stärksten gesunken (minus 3,0 Prozent). Nach wie vor wenig von der Corona-Krise betroffen ist der Bereich „Bau, Architektur, Vermessung und Gebäudetechnik“. Hier war im Juli sogar bereits wieder ein Stellenzuwachs von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat zu beobachten.

Auch auf Ebene einzelner Berufe zeigen sich sehr unterschiedliche Auswirkungen der Corona-Krise. Unter den Berufen, in denen die Arbeitskräftenachfrage (wieder) steigt, sind viele Berufe, die zu den sogenannten versorgungsrelevanten Berufen (vgl. KOFA-Studie 1/2020) zählen und in denen passend qualifizierte Arbeitskräfte knapp sind. Beispiele hierfür sind die Altenpflege und die öffentliche Verwaltung, aber auch Fachkräfte der Ver- und Entsorgung sowie Triebfahrzeugführer und Triebfahrzeugführerinnen im Eisenbahnverkehr. Sogar die Nachfrage nach Gastronomie-Fachkräften scheint sich langsam zu erholen. 

Auf der anderen Seite gibt es auch Berufe, in denen die Arbeitskräftenachfrage weiter sinkt. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Berufen, die erst seit dem Beginn der Corona-Krise eine sinkende Arbeitskräftenachfrage verzeichnen und solchen, in denen bereits vor der Krise die Zahl der gemeldeten Stellen rückläufig war. Zu den Berufen, in denen der Stellenrückgang primär seit Beginn der Corona-Krise stattgefunden hat, zählen beispielsweise Fachkräfte des technischen Luftverkehrsbetriebes, aber auch Spezialistinnen und Spezialisten der IT-Anwendungsberatung sowie Expertinnen und Experten der Chemie- und Pharmatechnik, die beide zum Berufsbereich „Naturwissenschaft, Geografie und Informatik“ zählen.

Den kompletten KOFA-Kompakt Fachkräftereport Juli 2020 finden Sie hier.

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news-1678 Wed, 19 Aug 2020 08:17:00 +0200 Mitarbeiterrekrutierung durch Social Media http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mitarbeiterrekrutierung-durch-social-media Bedeutung von Social Media bei den Jüngeren hoch Die Bedeutung von Social Media hat innerhalb der letzten Jahre stark zugenommen. Immer mehr Unternehmen bauen deshalb ihre digitale Präsenz aus und nutzen die sozialen Netzwerke nun auch verstärkt für Rekrutierung. Auch 40 Prozent der KMU setzen heute Social Media zur Rekrutierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aktiv ein. Innerhalb der nächsten zwei Jahre soll dieser Anteil auf über 60 Prozent anwachsen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Kurzstudie der Kreditanstalt für Wiederaufbau.

Besonders Unternehmen, welche stark vom Fachkräftemangel betroffen sind, verwenden schon heute überdurchschnittlich häufig die sozialen Netzwerke zur Mitarbeiterrekrutierung. Neun von zehn der 16- bis 24-Jährigen nutzen aktiv Social Media. Im Vergleich ist dies bei den 45- bis 64-Jährigen nicht einmal jeder bzw. jede Zweite. Gerade für die Rekrutierung der jüngeren Generationen und für die Gewinnung von IT-Fachkräften sind Social Media deshalb ein wertvolles Instrument. 

Wenn auch Sie in das Thema Rekrutierung auf Social Media einsteigen wollen, empfehlen wir Ihnen unser kostenfreies Webinar "Ausbildungsmarketing auf Instagram" am 24. September. Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier: https://www.kofa.de/service/veranstaltungen/detailseite/news/ausbildungsmarketing-auf-instagram.

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news-1679 Thu, 13 Aug 2020 08:19:57 +0200 Zusatzqualifikationen in der Ausbildung  http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/zusatzqualifikationen-in-der-ausbildung Vom BIBB vorgelegte Übersicht über 244 geregelte Zusatzqualifikationen Zusatzqualifikationen sind ein wichtiges Instrument, um die Kompetenzen der Auszubildenden zu erweitern. Zum ersten Mal legt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) Zahlen, Daten und Fakten zu den geregelten Zusatzqualifikationen für die Ausbildung vor. Ausbildungsbetriebe können sich damit einen Überblick verschaffen, welche Zusatzqualifikationen durch die Kammern rechtlich und formal geregelt sind.  

Die meisten der 244 geregelten Zusatzqualifikationen finden sich im Bereich der internationalen Qualifikationen und Fremdsprachen, gefolgt von Angeboten im kaufmännischen Bereich, Technik/Technologie, Tourismus und Gastronomie, Medien und Telekommunikation, Informationstechnologie sowie Körperpflege und Gesundheit.  

Durch die geregelten Qualifizierungsmöglichkeiten können Unternehmen auf aktuelle und spezifische Anforderungen, wie beispielsweise den digitalen Wandel, reagieren und die Inhalte in die Ausbildung integrieren. Auch für die Auszubildenden stellt die Förderung der eigenen Kompetenzen ein attraktives Format dar, um sich spezifisch in ihrem Beruf - aber auch berufsübergreifend - weiterzubilden. Wer während der Ausbildung Inhalte vertieft, erweitert oder sich auf einen Fortbildungsabschluss vorbereitet, verbessert die eigenen Karrierechancen. 

Weitere Informationen zur "Sonderauswertung AusbildungPlus: Zusatzqualifikationen in Zahlen 2019" finden Sie auf www.bibb.de.

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news-1677 Thu, 13 Aug 2020 08:09:19 +0200 Bundesregierung veröffentlicht neue Arbeitsschutzregel   http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/bundesregierung-veroeffentlicht-neue-arbeitsschutzregel Neue Handlungsempfehlungen für den Umgang mit der Corona-Pandemie veröffentlicht. Knapp vier Monate nach der Veröffentlichung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards liegen nun konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen vor. Diese enthalten Konkretisierungen der Anforderungen nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Bei Einhaltung dieser Handlungsempfehlungen kann der Arbeitgeber davon ausgehen, dass alle Anforderungen an den Arbeitsschutz erfüllt sind. Arbeitgeber sind angehalten, ihre bestehende Gefährdungsbeurteilung und die betrieblichen Maßnahmen des Infektionsschutzes zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.   

Technische Aspekte des Infektionsschutze, zu denen das regelmäßige Lüften und das Aufstellen von Trennwänden gehört, werden in den Arbeitsschutzregeln ebenso geregelt, wie organisatorische Maßnahmen, wie der Aufenthalt in Kantinen und Pausenräumen. Ein zusätzliches Augenmerk wird auf die psychischen Belastungen der Mitarbeiten gelegt, etwa wenn sie sich neben der Arbeit im Homeoffice noch um die Kinderbetreuung kümmern.  

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschtzregel in der Fassung vom 10. August 2020 finden Sie unter: www.baua.de.

Was Unternehmen zu Hygienekonzepten und dem Gesundheitsschutz ihrer Mitarbeitenden wissen müssen, erfahren Sie im Dossier "Corona-Virus: Tipps für KMU". Dort finden Sie auch diverse praktische Hinweise, wie Sie die Arbeit im Homeoffice für Ihren Betrieb und Ihre Beschäftigten optimal gestalten können. 

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news-1673 Tue, 11 Aug 2020 15:57:38 +0200 Selbst Nachwuchskräfte ausbilden? Jetzt erst recht! http://www.kofa.de/service/webinare Jetzt für das kostenfreie KOFA-Webinar am 03. September anmelden. news-1670 Thu, 06 Aug 2020 14:23:03 +0200 Übersicht und Checkliste: Lernplattformen für Weiterbildung http://www.kofa.de/dossiers/digital-aus-und-weiterbilden/digitale-lehr-und-lernmethoden/lernplattformen Was ist eine Lernplattform und wie finde ich die richtige für meinen Betrieb? news-1668 Tue, 04 Aug 2020 09:46:46 +0200 Antragsformulare online http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/antragsformulare-online Ab sofort können KMU die Ausbildungsprämie bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen KMU, die in erheblichem Umfang von der Corona-Pandemie betroffen sind und dennoch ihre Ausbildungsaktivität weiter aufrechterhalten, können nun eine Ausbildungsprämie bei der Arbeitsagentur beantragen. Die Antragsformulare finden Sie unter https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern

Die Eckpunkte des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ wurde bereits am 24.06.2020 vom Kabinett beschlossen. Betriebe, die zwar von der Corona Krise betroffen sind, aber dennoch ihre Ausbildungsaktivität aufrecht erhalten, bekommen 2.000 € für jeden 2020/2021 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag und 3.000 € für jeden zusätzlich geschaffenen und abgeschlossenen Ausbildungsvertrag. Insgesamt 410 Millionen Euro sind für die Maßnahmen der ersten Förderrichtlinie vorgesehen.

Weitere Informationen zur Ausbildung während der Corona Pandemie finden Sie hier.

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news-1661 Mon, 03 Aug 2020 08:54:00 +0200 Thema des Monats: Innovationsmanagement http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2020/innovationsmanagement Kreativitätstechniken nutzen news-1667 Thu, 30 Jul 2020 15:17:53 +0200 Weiterhin hoher Bedarf an Fachkräften http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/weiterhin-hoher-bedarf-an-fachkraeften Bundesagentur für Arbeit wirbt für Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland Auch während der Corona-Pandemie wirbt die Bundesagentur für Arbeit für die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland. „Wir brauchen Pflegekräfte, Mediziner, Fachkräfte im Tiefbau oder IT-Fachleute“, sagt Daniel Terzenbach, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit in einem Interview mit dem Handelsblatt. Corona ändere nichts an der Tatsache, dass Deutschland eine alternde Bevölkerung habe und Fachkräfte im Gesundheitsbereich händeringend gesucht werden. Darüber hinaus betont Terzenbach, dass durch den zunehmenden Digitalisierungsschub vor allem IT-Fachleute verstärkt gebraucht werden.

Das Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit fordert, dass gezielte Werbekampagnen wieder aufgenommen werden, da andere Länder wie Japan oder China auch nach Fachkräften suchen. „Wir müssen daran arbeiten, dass die Menschen kommen können, wenn Corona vorbei ist“, so Terzenbach.

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, welches im März 2020 in Kraft getreten ist, kann sich wegen Reisebeschränkungen und der Notbesetzungen in vielen Visastellen kaum entfalten. Laut Auswärtigem Amt wurden in der ersten Jahreshälfte 2020 nur 30.117 Visa zum Zwecke der Erwerbstätigkeit vergeben – so wenige wie zuletzt 2015.

Das vollständige Interview mit Daniel Terzenbach finden Sie hier.

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news-1663 Mon, 27 Jul 2020 13:26:52 +0200 Ausbildungsberufe werden digitaler http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ausbildungsberufe-werden-digitaler Elf neue Ausbildungsordnungen treten in Kraft Zum 01. August 2020 treten elf modernisierte Ausbildungsordnungen in Kraft. Diese legen einen stärkeren Fokus auf digitale Schlüsselkompetenzen. Mit den neuen Ausbildungsordnungen werden den Auszubildenden Kenntnisse in der Informations- und Kommunikationstechnik, aber auch in den Bereichen Datenschutz und Datensicherheit vermittelt. Die Neuerungen betreffen zum Beispiel die Ausbildungsberufe Bankkaufmann/frau, Chemielaborant/Chemielaborantin oder Fachinformatiker/Fachinformatikerin.   

Der Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnik ist eine unerlässliche Schlüsselkompetenz, die für moderne Berufe immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die Corona-Pandemie als Katalysator der Digitalisierung offenbart diese Wichtigkeit. „Ohne IT-Technik und das Wissen um digitale Kommunikation hätte zum Beispiel die schnelle Verlagerung vieler Arbeitsplätze ins Homeoffice nicht gelingen können“, betont Friedrich Hubert Esser, der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).  

Wie anpassungs- und wandlungsfähig die duale Berufsausbildung in Deutschland auf Anforderungen der Digitalisierung reagiert, zeigt die Anzahl der insgesamt modernisierten Ausbildungsordnungen. Seit 2010 wurden 133 Ausbildungsordnungen überarbeitet und an die aktuellen wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Anforderungen angepasst. Insgesamt können junge Leute nach Ende ihrer allgemeinbildenden Schulzeit derzeit aus 325 anerkannten dualen Ausbildungsberufen auswählen. 

Die vollständige Pressemitteilung des BIBB können Sie hier einsehen. Weitere Informationen zur dualen Berufsausbildung, Praxisbeispiele und Handlungsempfehlungen finden Sie unter www.kofa.de.

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news-1662 Thu, 23 Jul 2020 12:11:52 +0200 Video: Change Management https://www.youtube.com/watch?v=u-LjsvUZ6-Q Veränderungsprozesse im Unternehmen gestalten - auch in Corona-Zeiten news-1660 Tue, 21 Jul 2020 14:44:02 +0200 Neue Inhalte rund um digitale Lehr- und Lernmethoden http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/neue-inhalte-rund-um-digitale-lehr-und-lernmethoden Tipps und Informationen zum Thema E-Learning Auf der KOFA-Website finden Sie im Dossier „Digital aus- und weiterbilden“ drei neue Artikel rund um das Thema digitale Lehr- und Lernmethoden
 

  • Lernplattformen – Ein Überblick
    Hier erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Lernplattformen und können sich über verschiedene Einsatzbereiche im Unternehmen informieren. 

  • Qualitätskriterien für E-Learning-Formate
    Dieser Artikel hilft Ihnen dabei gute, kostenlose E-Learning-Angebote anhand von sieben Kriterien zu erkennen. 

  • E-Learning-Methoden – Ein Überblick
    Hier stellt das KOFA Ihnen sechs bekannte E-Learning-Methoden vor. Lernen Sie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden und mögliche Einsatzbereiche in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung kennen. Die wichtigsten Informationen sind nochmals in Steckbriefen zusammengefasst. 

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news-1658 Mon, 20 Jul 2020 11:27:17 +0200 Handlungsempfehlung Rekrutierung http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/rekrutierung Tipps für eine zielgerichtete Mitarbeitersuche news-1657 Fri, 17 Jul 2020 09:38:00 +0200 KOFA-Kompakt Studie zum Ausbildungsmarkt im Juni 2020 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kofa-kompakt-studie-zum-ausbildungsmarkt-im-juni-2020 Wie die Corona-Krise den Ausbildungsmarkt bremst Die Auswirkungen der Corona-Krise zeigen sich auch am Ausbildungsmarkt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist zum Juni 2020 ein deutlicher Rückgang der Ausbildungsstellen zu beobachten. Während bei den gemeldeten Ausbildungsbewerbern schon länger ein rückläufiger Trend zu beobachten ist, kommt es bei den Ausbildungsstellen damit erstmals seit 2013 zu einem Rückgang. 

Auf Monatsebene zeigt sich, dass seit Beginn der Corona-Krise im März dieses Jahres deutlich weniger neuen Stellen auf dem Ausbildungsmarkt ausgeschrieben wurden als in den Vorjahren. Im Juni hat sich die Situation etwas erholt, es kamen dort ähnlich viele Stellen neu hinzu wie im Vorjahr. Ob die Stellen, die während der Corona-Krise nicht gemeldet wurden, bis zum Beginn des Ausbildungsjahres noch ausgeschrieben werden, kann erst eine Beurteilung im Herbst zeigen.  

Die Berufsgruppen sind unterschiedlich stark betroffen. Im Tiefbau kann ein leichtes Stellenplus verzeichnet werden. Auch in der Ver- und Entsorgung sowie im Verkauf wurden nur minimal weniger Stellen ausgeschrieben. Stark betroffen sind dagegen Ausbildungsberufe im Verkauf in Drogerien und Apotheken, im Tourismus und der Gastronomie, aber auch in technischen Bereichen wie der Maschinenbau- und Betriebstechnik. Teilweise waren hier aber auch vor Beginn der Corona-Krise rückläufige Trends zu beobachten.  

Im KOFA-Dossier zum Thema Corona finden Sie Informationen dazu, worauf es bei der Ausbildung während der Corona-Krise ankommt. Das KOFA-Thema des Monats Mai gibt Tipps, worauf bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter in Zeiten von Corona zu achten ist. 

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news-215 Thu, 16 Jul 2020 15:08:00 +0200 Rekrutierung http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/rekrutierung Tipps für eine zielgerichtete Mitarbeitersuche news-1656 Thu, 16 Jul 2020 08:47:00 +0200 Überbrückungshilfe für KMU http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ueberbrueckungshilfe-fuer-kmu Nachfolgeprogramm für Corona-Soforthilfe gestartet Kleine und mittlere Unternehmen, die durch die Folgen der Corona Pandemie ihren Geschäftsbetrieb einschränken oder einstellen mussten, können seit dem 10. Juli Überbrückungshilfe beantragen. Der Bund bezuschusst damit betriebliche Fixkosten von Unternehmen oder Organisationen, die sich durch die Auswirkungen der Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht sehen.

Die Überbrückungshilfe stellt das Nachfolgeprogramm für die Corona-Soforthilfe dar, welche zum 31. Mai 2020 ausgelaufen ist. Unternehmen, die sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren, haben jetzt die Möglichkeit Überbrückungshilfe zu beantragen. Insgesamt 25 Milliarden Euro stellt der Bund im Rahmen seines Konjunkturprogramms dafür zur Verfügung. Die Maßnahme steht neben Unternehmen auch Organisationen, Freiberuflern, Soloselbstständigen sowie gemeinnützigen Einrichtungen zur Verfügung. Voraussetzung ist, dass sie in den Monaten April und Mai 2020 einen Umsatzrückgang von mindestens 60% im Vergleich zu April und Mai des Vorjahres verzeichnet haben.

Die Höhe des Zuschusses hängt von den betrieblichen Fixkosten sowie des erlittenen Umsatzrückganges ab. Insgesamt können zwischen 40% und 80% der betrieblichen Fixkosten erstattet werden. Zu den förderfähigen Fixkosten zählen unter anderem Mieten und Pachten, Grundsteuern oder auch Kosten für Auszubildende.

Die Auszahlung der Überbrückungshilfe wird von den Bundesländern übernommen und muss über einen Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder vereidigten Buchprüfer erfolgen. Der spätmöglichste Zeitpunkt für eine Antragstellung ist der 31. August 2020.

Genauere Informationen sowie eine Übersicht über die Bewilligungsstellen der Bundesländer finden Sie auf der Seite des Bundesfinanzministeriums.

Weitere Informationen, wie KMU am besten durch die Corona-Krise kommen, finden Sie hier.

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news-1655 Wed, 15 Jul 2020 11:34:59 +0200 KOFA-Kompakt: Fachkräftereport für Juni 2020 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kofa-kompakt-fachkraeftereport-fuer-juni-2020 Wie die anhaltende Corona-Krise die Fachkräftesituation auf dem deutschen Arbeitsmarkt beeinflusst Der neue KOFA-Kompakt Fachkräftereport für den Monat Juni 2020 zeigt auf, wie sich die Fachkräftesituation gesamtwirtschaftlich, in einzelnen Berufsbereichen und auf Ebene einzelner Berufe durch die anhaltende Corona-Krise verändert. Dabei sind die Entwicklungen sehr heterogen. In Tourismus-, Hotellerie- und Gastronomieberufen sinkt die Arbeitskräftenachfrage kontinuierlich weiter und Fachkräfteengpässe gibt es nur noch vereinzelt. In Bauberufen, bei Lehrkräften in der Primarstufe sowie Pädagoginnen und Pädagogen in der beruflichen Ausbildung ist ebenso wie bei Spezialistinnen und Spezialisten der öffentlichen Verwaltung eine teils deutliche Zunahme bei der Arbeitskräftenachfrage zu beobachten. Hier bleiben auch Fachkräfteengpässe nach wie vor bestehen. 

Die gesamte KOFA-Kompakt-Studie finden Sie hier

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news-1614 Tue, 14 Jul 2020 09:29:00 +0200 Azubis finden auf digitalen Messen http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/wen-rekrutieren/auszubildende/digitale-messen Virtuelle Ausbildungsmessen eröffnen neue Chancen zur Azubi-Rekrutierung news-1647 Fri, 10 Jul 2020 11:55:58 +0200 Checkliste: Zurück an den Arbeitsplatz http://www.kofa.de/fileadmin/Dateiliste/Publikationen/Checklisten/Zurueck_im_Betrieb.pdf Corona: Was Sie konkret bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz beachten müssen news-1634 Wed, 08 Jul 2020 11:09:00 +0200 Erfolgsmodel Duales Studium http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/erfolgsmodel-duales-studium Duales Studium gewinnt weiter an Attraktivität Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zeigt im neuen AusbildungPlus-Bericht, dass das duale Studium weiter an Attraktivität gewinnt und sich als eigenständiger Bildungsweg inzwischen etabliert hat. Beteiligten sich im Jahr 2004 lediglich 18.168 Unternehmen an der Qualifizierung der dual Studierenden, waren es im Jahr 2019 schon 51.060 Unternehmen. Auch die Zahl der dual Studierenden an deutschen Fachhochschulen und Universitäten ist in diesem Zeitraum von 40.982 auf 108.000 um mehr als das Zweieinhalbfache gestiegen.  

Gut die Hälfte der dualen Studienformate in der Erstausbildung sind sogenannte praxisintergierende Studiengänge, bei dem das Hochschulstudium durch verpflichtende Praktika als fester Bestandteil der Studienleistung ergänzt wird. Knapp 35 Prozent der Studiengänge sind ausbildungsintegrierend, das heiß es wird parallel ein Abschluss in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf erworben.  

Die meisten dualen Studiengänge gibt es dabei im Ingenieurwesen, den Wirtschaftswissenschaften und der Informatik. Aber auch im Bereich Sozialwesen, Gesundheits- und Therapiewesen, Erziehungswissenschaften ist die Zahl der angebotenen Studiengänge in den letzten Jahren deutlich gestiegen und lag im Jahr 2019 bei 173. 

Wie auch Ihr Unternehmen durch das Engagement im dualen Studium leistungsstarke Nachwuchsfachkräfte frühzeitig binden kann, erfahren Sie in unserer KOFA-Handlungsempfehlung zum dualen Studium

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news-1629 Tue, 07 Jul 2020 08:39:00 +0200 Ist die duale Ausbildung in Deutschland schon 4.0? http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ist-die-duale-ausbildung-in-deutschland-schon-40 Studie zur Digitalisierung der betrieblichen Ausbildung Die Digitalisierung verändert unsere Art zu arbeiten und zu lernen. Daher muss auch die betriebliche Ausbildung an die Digitalisierung angepasst werden. Eine neue Studie des NETZWERK Q 4.0 verdeutlicht, wie es um die Digitalisierung der Ausbildung in Deutschland bestellt ist. Das NETZWERK Q 4.0 vermittelt Berufsausbildenden moderne Fach- und Sozialkompetenzen, um die Inhalte und Prozesse der dualen Berufsausbildung an die Digitalisierung anzupassen. Das Netzwerk ist ein gemeinsames Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und der Bildungswerke der Wirtschaft. Die Daten für die Studie stammen aus dem IW-Personalpanel 2019, für das 1.061 Unternehmen befragt wurden. Die Untersuchung kommt unter anderem zu folgenden Ergebnissen: 

  • Ca. 53 Prozent der großen Unternehmen beschäftigen sich sehr oder eher intensiv mit der Digitalisierung in der Ausbildung. Bei kleinen und mittleren Unternehmen lag der Anteil nur bei ca. 36 Prozent. 
  • Gut neun von zehn Unternehmen vermitteln mindestens eine digitale Kompetenz während der Ausbildung. Im Durchschnitt werden vier digitale Kompetenzen vermittelt. Kleine und mittlere Unternehmen unterscheiden sich hierin nicht von großen Unternehmen.  
  • 85 Prozent der befragten Unternehmen nutzen digitale Lernmedien zur Wissensvermittlung in der Ausbildung. Am häufigsten wird hierbei auf Wissensbibliotheken, Wikis und Online-Foren zurückgegriffen. Kleine und mittlere Unternehmen setzen dabei signifikant weniger digitale Lernmedien ein als große Unternehmen.  
  • Zudem machen sich rund 59 Prozent der Ausbilderinnen und Ausbilder regelmäßig mit den neuesten digitalen Technologien im Unternehmen vertraut. Hier zeigen sich keine signifikanten Unterschiede zwischen kleinen, mittleren und großen Unternehmen. 
  • Auf Basis des „Ausbildungsindex 4.0“, der verschiedene Kriterien zur Digitalisierung der Ausbildung berücksichtigt, können knapp 30 Prozent der Unternehmen als Ausbildungsunternehmen 4.0 eingeordnet werden. Kleine und mittlere Unternehmen erreichen dabei einen ähnlichen Indexwert wie große Unternehmen. 

Die Ergebnisse der Studie können Sie hier nachlesen. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie zudem auf der Webseite des NETZWERKS Q 4.0
 
In den Dossiers Digitalisierung in KMU und Digital aus- und weiterbilden des KOFAs erhalten Sie Praxistipps und Handlungsempfehlungen, wie Sie Ihre Ausbildung und den Arbeitsalltag im Betrieb digitaler gestalten können. 

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news-1628 Mon, 06 Jul 2020 10:47:32 +0200 Urlaubsplanung in Unternehmen http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-binden/interviews/urlaubsplanung-in-unternehmen Urlaubsplanung in Zeiten von Corona news-1627 Thu, 02 Jul 2020 09:15:00 +0200 Neuer KOFA-Kompakt – Fachkräftereport für Mai 2020 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/neuer-kofa-kompakt-fachkraeftereport-fuer-mai-2020 Wie die Corona-Krise die Fachkräftesituation in Ihrem Berufsbereich verändert Der aktuelle KOFA-Kompakt „Fachkräftereport für Mai 2020“ zeigt auf, wie unterschiedlich stark die verschiedenen Berufsbereiche von der Corona-Krise betroffen sind. Besonders stark hat die Arbeitskräftenachfrage im Bereich „Kaufmännische Dienstleistungen, Warenhandel, Vertrieb, Hotel und Tourismus“ abgenommen. Die Fachkräfteengpässe sind in diesem Bereich deutlich zurückgegangen. Anders gestaltet sich die Situation im Berufsbereich „Bau, Architektur, Vermessung und Gebäudetechnik“. Hier ist der Stellenrückgang deutlich geringer, sodass hier Fachkräfteengpässe auch in der Krise weitgehend bestehen bleiben. 

Auch auf der Ebene einzelner Berufe zeigen sich ebenfalls deutliche Unterschiede in der Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage. Auf der einen Seite gibt es Berufe, beispielsweise in der Hotellerie und Gastronomie, in denen weitere Stellenrückgänge zu verbuchen sind. Auf der anderen Seite gibt es einige Berufe, in denen trotz der anhaltenden Corona-Krise im Mai dieses Jahres (wieder) mehr Stellen ausgeschrieben wurden als noch im Vormonat April. Dies betrifft insbesondere sogenannte versorgungsrelevante Berufe wie beispielsweise die Sozialverwaltung und -versicherung, die Fachkrankenpflege oder die Chemie- und Pharmatechnik. 

Die gesamte KOFA-Kompakt-Studie finden Sie hier

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news-1613 Wed, 01 Jul 2020 09:10:00 +0200 Thema des Monats: Azubi-Rekrutierung über soziale Netzwerke http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2020/juli-azubi-rekrutierung-ueber-soziale-netzwerke Ausbildungsmarketing und Social Media für Unternehmen news-1622 Mon, 29 Jun 2020 14:52:58 +0200 Mit Silver Workern den demographischen Wandel lindern  http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mit-silver-workern-den-demographischen-wandel-lindern Unternehmensinternen Wissenstransfer fördern Personen jenseits der Regelaltersgrenze zu beschäftigen kann ein Mittel sein, um die Herausforderungen des demografischen Wandels für die Fachkräftesicherung zu bewältigen.

Beschäftigte jenseits der Regelaltersgrenze – sogenannte Silver Worker – werden bereits in vier von zehn Unternehmen eingesetzt, um die Fachkräftesicherung in Zeiten des demografischen Wandels zu bewältigen. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft

Neben dem Abwenden einer drohende Fachkräftelücke fördert der Einsatz der Silver Worker auch den unternehmensinternen Wissenstransfer zwischen den Generationen. Dabei gilt, je größer das Unternehmen und je älter die Belegschaft, umso wahrscheinlicher wird die Beschäftigung von Silver Workern.  

Ein mangelndes Interesse unter ausscheidenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Ruheständlern ist dabei ein Hemmnis für einen vermehrten Einsatz von Silver Workern in Unternehmen. Der Einsatz von Stellvertretersystemen und altersgemischten Teams erhöht jedoch die Chance, dass auch Beschäftigte eine Verlängerung ihrer Erwerbsphase anstreben. 

Das KOFA zeigt Ihnen, wie Sie auch in Ihrem Unternehmen erfolgreich den Wissens- und Erfahrungstransfer gestalten können.

Zudem erfahre Sie in den KOFA-Praxisbeispielen wie anderen KMU beispielsweise altersgemischte Teams für die Digitalisierung nutzen, sie vom Wissenstransfer zwischen Alt und Jung profitieren oder sie den Wissenstransfer durch Lerntandems ermöglichen.

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news-1615 Fri, 26 Jun 2020 08:28:54 +0200 Höhere Berufsbildung zahlt sich aus  http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/hoehere-berufsbildung-zahlt-sich-aus Studie des BIBB zeigt: Aufstiegsfortbildungen führen zu mehr Verantwortung und höherem Gehalt Laut einer Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) besetzen Beschäftigte mit einer Aufstiegsfortbildung häufiger als solche ohne höhere Berufsausbildung Führungspositionen und Stellen mit Projekt- oder Budgetverantwortung. Eine höhere Berufsbildung umfasst dabei zum Beispiel die Abschlüsse Meister und Techniker aber auch Betriebs- oder Fachwirt.  

Auch am Gehalt lassen sich die Vorteile der höheren Berufsbildung erkennen. Durchschnittlich erhalten Vollzeitbeschäftigte mit Aufstiegsfortbildung circa 900 Euro mehr Bruttogehalt im Monat als Personen ohne berufliche Höherqualifizierung. Die Einkommensunterschiede zwischen akademischen Berufen und Beschäftigten mit höherer Berufsbildung sind wesentlich geringer als die Unterschiede zwischen Akademikern und Beschäftigten ohne Aufstiegsfortbildung. 

Dabei wirken sich die Einkommensvorteile bei Männern und Frauen gleichermaßen aus. Ob es eine Meister-, Techniker-, oder kaufmännische Fortbildung ist, spielt keine erhebliche Rolle. Alle Fortbildungsarten steigern die Chance auf mehr Verantwortung und ein höheres Einkommen. 

Fortbildung hat positive Auswirkungen auf die Karriere 

In der repräsentativen Stichprobe aus dem Jahr 2018 mit circa 20.000 Befragten gab die Hälfte der beruflich Höherqualifizierten an, dass die Fortbildung hinsichtlich des Einkommens und einer anspruchsvolleren Position sehr viel, beziehungsweise viel genutzt hat. Insgesamt betrachtet gaben sogar zwei von drei Befragten an, dass die berufliche Fortbildung positive Auswirkungen auf die Karriere hatte.  

Die gesamte Analyse des BIBB finden Sie unter www.bibb.de.  

Weitere Informationen zum Thema Aufstiegsfortbildungen, Praxisbeispiele und Handlungsempfehlungen finden Sie unter https://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-weiterbilden.

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news-1612 Wed, 24 Jun 2020 14:40:19 +0200 Hilfsprogramm für Ausbildung beschlossen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/hilfsprogramm-fuer-ausbildung-beschlossen 500 Mio. schweres Hilfsprogramm für kleine und mittelgroße Ausbildungsbetriebe Heute wurden von der Bundesregierung Eckpunkte für ein 500 Millionen schweres Hilfsprogramm für kleine und mittelgroße Ausbildungsbetriebe auf den Weg gebracht. Somit sollen durch die Corona-Krise bedrohte Ausbildungsplätze gesichert werden. 
Die Betriebe sollen folgendermaßen unterstützt werden:

  • 2.000 € für jeden 2020/2021 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag 
  • 3.000 € für jeden zusätzlich geschaffenen und abgeschlossenen Ausbildungsvertrag
  • 3.000 € für die Übernahme Auszubildender aus pandemiebedingt insolventen Betrieben 

Mit dem Hilfsprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ soll auch der Fachkräftenachwuchs für die nächsten Jahre gesichert werden. Grundlage der Eckpunkte ist die „Allianz für Aus- und Weiterbildung“, die in einer gemeinsamen Erklärung Möglichkeiten aufgezeigt haben „bestehende Ausbildungsverträge zu erhalten und neue Ausbildungsangebote zu ermöglichen“, so Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Genaue Informationen zu den Unterstützungsleistungen finden Sie hier

Gemeinsamer Appell von Bundespräsidenten und Spitzen der Wirtschaft

Gemeinsam mit den Spitzen der Wirtschaft hat Bundespräsident Steinmeier zudem einen Appell zur beruflichen Bildung in der Corona-Krise veröffentlicht. In dem Appell ruft der Bundespräsident dazu auf, dass Unternehmen trotz der besonderen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie Ausbildungsplätze sichern. Es wird nicht nur an die Unternehmen appelliert, auch Auszubildende und ihr soziales Umfeld (Familie und Lehrer) werden dazu ermutigt, sich um Ausbildungsplätze zu bemühen und Angebote der Information und Vermittlung sowohl digital als auch analog zu nutzen. 

Verfasst wurde der Appell von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dem Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes, dem Präsidenten der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, dem Vorsitzenden des Bundesverbands der Deutschen Industrie, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Sie können den Appell hier vollständig lesen. 

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news-1611 Wed, 24 Jun 2020 10:01:00 +0200 Vom Homeoffice zurück ins Büro http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-binden/interviews/vom-homeoffice-zurueck-ins-buero KOFA-Interview mit dem Psychologen und Marktforscher Stephan Grünewald news-1610 Tue, 23 Jun 2020 12:46:44 +0200 Forschungsprojekt zur Integration von Auszubildenden http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/forschungsprojekt-zur-integration-von-auszubildenden Studienteilnehmer gesucht - Erhebung startet im Herbst 2020 Das Forschungsprojekt „Integration @ Work“ der Universität Konstanz sucht Kammern, Unternehmen und Auszubildende, die mit Ausbildungsstart im Herbst 2020 an einer Studie zur Integration von Auszubildenden mit Migrationshintergrund am Arbeitsmarkt teilnehmen. Das Projekt wird im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.  

Neueingewanderte können künftig eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels in Deutschland einnehmen. Bereits 2015 machten Jugendliche mit Migrationshintergrund dem Ausbildungsreport des DGB zufolge 27 Prozent aller Auszubildenden in Deutschland aus. Die Abbruchquote ist bei Auszubildenden mit Migrationshintergrund allerdings deutlich höher als bei Auszubildenden ohne Migrationshintergrund. Das Projekt verfolgt daher die Frage, wann die Integration in Unternehmen und damit die Ausbildung erfolgreich ist, und welche Hindernisse sich besonders für neuzugewanderte Auszubildende ergeben. 

Das Projekt begleitet Unternehmen und Auszubildende, mit und ohne Migrationshintergrund, während der gesamten Ausbildung mit mehreren Befragungen. Am Ende des Projekts sollen praxisfreundliche Handlungsempfehlungen entwickelt werden, die Unternehmen unterstützen sollen, die Abbruchquoten zu verringern.  

Alle weiteren Informationen zum Projekt, den Teilnahmemöglichkeiten und der Anmeldung finden Sie online unter: https://www.integrationatwork.de.

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news-1609 Mon, 22 Jun 2020 09:23:31 +0200 SCHULEWIRTSCHAFT-Preis 2020 gestartet – Jetzt bewerben! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/schulewirtschaft-preis-2020-gestartet-jetzt-bewerben Bewerbungszeitraum endet am 31. August 2020 Nach der Vergabe des SCHULEWIRTSCHAFT-Preises 2019, startet das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT nun zum neunten Mal in die Bewerbungsphase für den SCHULEWIRTSCHAFT-Preis 2020, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. 

Auch in diesem Jahr ist das Netzwerk deutschlandweit auf der Suche nach Unternehmen, Schulen und Verlagen, die für ihr herausragendes Engagement an der Schnittstelle Schule und Beruf und ihren Einsatz für die ökonomische Bildung von Schülerinnen und Schülern ausgezeichnet werden. Der Bewerbungszeitraum hat am 1. Mai 2020 begonnen und endet am 31. August 2020. 

Alle Gewinner profitieren vom Netzwerk des Wettbewerbes und erhalten diverse Materialien zur Förderung ihrer Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit. Zudem wird Ihnen das Siegel „Das hat Potenzial“ verliehen.   

Weitere Informationen zu den Kategorien und dem Bewerbungsprozess finden Sie unter www.schulewirtschaft-preis.de

Preisträger-Filme auf YouTube: www.youtube.com/user/SCHULEWIRTSCHAFT.

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news-1608 Fri, 19 Jun 2020 09:38:54 +0200 Mit Ausbildung gegen den Fachkräftemangel  http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mit-ausbildung-gegen-den-fachkraeftemangel Ergebnisse der neuen Kosten-Nutzen-Erhebung des BIBB zeigen: Investitionen in Ausbildung lohnen sich weiterhin  Es lohnt sich, den Fachkräftebedarf durch eigene Ausbildung zu decken. Zu diesem Ergebnis kam die die repräsentative Kosten-Nutzen Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) für das Ausbildungsjahr 2017/2018.

Investition in Ausbildung lohnt sich

Die Investitionen der Betriebe lohnen sich aber weiterhin, auch wenn die Nettokosten der Betriebe im Vergleich zur letzten Ergebung im Jahr 2012/2013 leicht auf 6.478 Euro pro Auszubildende/-r und Jahr gestiegen sind. Lohnenswert ist die Ausbildung insbesondere bei anschließender Übernahme der Auszubildenden. Bestärkend gaben 90 Prozent der befragten Betriebe an, entweder alle oder zumindest einen Teil ihrer Auszubildenden übernehmen zu wollen. In früheren Untersuchungen lag der Anteil der übernahmewilligen Betriebe noch bei 83 Prozent.  
 
Laut BIBB Erhebung profitieren ein Großteil der Betriebe

  1. schon während der Ausbildung durch die produktiven Beiträge der Auszubildenden, und
  2. bei erfolgreicher Übernahme durch eingesparte Personalkosten.

Daneben fallen weitere Nutzenfaktoren wie Vermeidung von Stellenvakanzen oder eine hohe Identifikation mit dem Betrieb sowie eine lange Betriebszugehörigkeit positiv ins Gewicht.  

BIBB rät: Ausbildungsengagement aufrecht erhalten

Vor dem Hintergrund des anhaltenden Fachkräftebedarfs rät das BIBB den Betrieben ihr Ausbildungsengagement aufrecht zu halten. Dies gilt insgebsondere deshalb, weil sich die Verfügbarkeit von Fachkräften auf den regionalen Arbeitsmärkten in den letzten Jahren für Betriebe verschlechtert hat. 
 
Die vollständigen Ergebnisse des BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebung 2017/ 2018 finden sie auf www.bibb.de.
 
Anmerkung: Die BIBB-Erhebung beschreibt die Ausgangslage im Bereich Ausbildung vor der Corona-Pandemie im Jahr 2017/2018. Welche Wirkungen die Corona-Krise auf Weiterbildungsinvestitionen von Unternehmen haben erfahren Sie hier:  

Praktische Tipps für den betrieblichen Alltag

 

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news-1607 Fri, 19 Jun 2020 09:08:55 +0200 KOFA-Expertin rät zum Digitaltag: "Einfach mal ausprobieren" http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-weiterbilden/e-learning-lernen-mit-digitalen-medien Svenja von Poblocki gibt praktische Tipps, wie der Einstieg mit kleinem Aufwand gelingen kann. news-1606 Thu, 18 Jun 2020 10:28:07 +0200 Wachstumsbremse Fachkräftemangel http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/wachstumsbremse-fachkraeftemangel KfW-Studie erschienen Die Corona-Krise hat den Fachkräftemangel in den Hintergrund gedrängt. Lediglich der Gesundheitssektor bildet hier eine Ausnahme. Laut einer Studie der staatlichen Förderbank KfW, ist dies gefährlich für das zukünftige Wirtschaftswachstum in Deutschland. Denn getreu dem Motto „nach der Krise ist vor der Krise“, wird der Fachkräftemangel in Deutschland nach der Corona-Krise wieder zur Wachstumsbremse der Wirtschaft werden. 
 
Der Fachkräftemangel in der Wirtschaft ist bereits weit verbreitet. Die Studie berichtet, dass sich die Stellenbesetzungszeit in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt hat, für 20 Prozent der Berufe beträgt diese im Durchschnitt schon ganze 160 Tage. Gleichzeitig stehen immer weniger arbeitslose Fachkräfte für gemeldete Stellen zur Verfügung. Besonders von Fachkräfteengpässen betroffen sind das Baugewerbe, die Daten- und Informationsverarbeitung, die Altenpflege und auch zunehmend Ärzte.  
 
Der demographische Wandel hemmt in Zukunft weiter den Beschäftigungszuwachs und die Arbeitsproduktivität von Erwerbstätigen ist in der Vergangenheit nur langsam gewachsen. Bei anhaltend schwacher Produktivitätssteigerung und nur schwacher Zuwanderung, sinken die prognostizierten Wachstumsraten der Wirtschaft bis 2030 bereits stark und tendieren bis 2040 gegen Null. Daher rät die Chefvolkswirtin der KfW, Dr. Friederike Köhler-Geib, den Unternehmen weiterhin daran zu arbeiten, Fachkräfte „so weit möglich bei der Stange zu halten“. Trotz der gegenwärtigen Krise ist es also wichtig, weiterhin Fachkräfte zu sichern und Nachwuchskräfte auszubilden. 
 
Mehr zum Thema Fachkräftemangel sowie Fachkräftesicherung finden Sie unter www.kofa.de/fachkraefteengpaesse-verstehen sowie www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden.

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news-1605 Wed, 17 Jun 2020 13:45:01 +0200 Neue Überbrückungshilfen für KMU http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/neue-ueberbrueckungshilfen-fuer-kmu Erstattung betrieblicher Fixkosten Eckpunkte des Bundesprogramms „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ wurden am Freitag im Bundeskabinett beschlossen. Im Gegensatz zur bisherigen Soforthilfe für Unternehmen, die durch die Corona-Krise in Schieflage geraten waren, fallen die neuen Überbrückungshilfen nun deutlich höher aus. So können von Juni bis August bis zu 150.000 Euro an betrieblichen Fixkosten erstattet werden.

„Mit der Überbrückungshilfe helfen wir besonders stark betroffenen Unternehmen, gerade im Mittelstand und werfen so den Mittelstandsmotor wieder an“, so Bundeswirtschaftsminister Altmaier. 

Alle Details sowie Informationen zur Beantragung finden Sie hier: www.bundesregierung.de.

Weitere Informationen zu Unterstützungsangeboten zur Bewältigung der Corona-Krise für Unternehmen stellt das KOFA im Dossier "Corona-Virus: Tipps für KMU".  
 

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news-1600 Tue, 16 Jun 2020 13:55:33 +0200 Schub für digitale Bildung http://www.kofa.de/dossiers/digital-aus-und-weiterbilden/digitale-medien-in-der-betrieblichen-weiterbildung Expertenkommentar von Dr. Regina Flake zu Weiterbildungsaktivitäten während Corona news-1597 Mon, 15 Jun 2020 13:53:00 +0200 KOFA-Digitalwoche http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kofa-digitalwoche Am 19. Juni ist Digitaltag! Von E-Learning bis Homeoffice, vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum großen Mittelständler, Digitalisierung betrifft alle und kaum ein Arbeitsbereich ist noch nicht von ihr beeinflusst.

Am 19.06.2020 ist bundesweiter Digitaltag, um auf die tiefgreifenden Veränderungen aufmerksam zu machen, die der digitale Wandel für unsere Gesellschaft bedeuten. An den zahlreichen Online-Aktionen beteiligt sich auch das KOFA. Wir informieren eine ganze Woche auf unseren Social-Media-Kanälen über Themen rund um die Digitalisierung für kleine und mittlere Unternehmen. 

Zwei besondere Highlights sind die „Expertenkommentare“ von KOFA-Researchern Regina Flake und Svenja von Poblocki. Sie berichten auf unserer Website über digitale Weiterbildung und die neusten Ergebnisse des Covid-19 Panels sowie über digitales Lernen.

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und lassen sich bequem zu allem rund um die Personalarbeit bei KMU auf dem Laufenden halten. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, können Sie sich bereits vorab in unseren Dossiers "Digitalisierung in KMU" und "Digital aus- und weiterbilden" ausführlich informieren.

Mehr zum bundesweiten Digitaltag erfahren Sie unter #Digitalmiteinander und unter https://digitaltag.eu/.

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news-1596 Fri, 12 Jun 2020 13:32:00 +0200 KOFA-Webinar: Virtuelles Management von Vielfalt http://www.kofa.de/service/webinare Melden Sie sich jetzt kostenfrei für den 18. Juni an! news-1594 Mon, 08 Jun 2020 14:29:40 +0200 KOFA-Webinar: Change Management http://www.kofa.de/service/webinare Wie Change Management als Digitalisierungsbeschleuniger wirken kann. Melden Sie sich jetzt kostenfrei für den 10. Juni an! news-1593 Mon, 08 Jun 2020 14:22:37 +0200 Corona-Pandemie sorgt für digitalen Weiterbildungsschub http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/corona-pandemie-sorgt-fuer-digitalen-weiterbildungsschub KOFA-Kompakt-Studie und IW-Kurzbericht veröffentlichen aktuelle Umfrageergebnisse Im Rahmen des IW-Covid-19-Panels hat das KOFA Unternehmen im Mai 2020 befragt, welche Rolle Weiterbildung während der Corona-Pandemie für sie spielt. Die KOFA-Kompakt-Studie „Weiterbildung während der Corona-Pandemie“ zeigt, dass sich bei knapp der Hälfte der befragten Unternehmen die Weiterbildungsaktivitäten seit Beginn der Corona-Krise nicht verändert haben. Während sie bei einem Viertel gesunken sind, sind sie bei gut jedem zehnten Unternehmen sogar gestiegen. Auch 30 Prozent der Unternehmen, die Kurzarbeit in Anspruch nehmen oder genommen haben, haben diese für Weiterbildung genutzt oder es konkret geplant.

Da viele Weiterbildungsangebote aktuell nicht wie geplant als Präsenzveranstaltungen stattfinden können, wurden Unternehmen zudem gefragt, wie sich die Nutzung digitaler Lernangebote seit Beginn der Corona-Krise entwickelt hat: 36,0 Prozent der Unternehmen gaben an, dass die Nutzung stark oder eher stark gestiegen ist. Nur 4,8 Prozent der Unternehmen verzeichneten einen Rückgang bei der Nutzung von E-Learning. Ein gutes Drittel der Unternehmen, die bereits vor Beginn der Corona-Krise Weiterbildungsaktivitäten geplant oder bereits begonnen hatten, konnte seine Weiterbildungsaktivitäten vollständig oder zumindest teilweise digital fortsetzen. 

Mit Blick auf die abgefragten Unterstützungsbedarfe zeigt sich, dass sich viele Unternehmen neben einer stärkeren finanziellen Förderungauch mehr Informationen zu E-Learning-Angeboten und -Formaten wünschen. 

Der zughörige IW-Kurzbericht geht zudem darauf ein, welche Wirkungen Wirtschaftskrisen auf die Weiterbildungsinvestitionen von Unternehmen haben und zieht Vergleiche zur Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Zudem legt er dar, welche politischen Handlungsempfehlungen sich aus den Unterstützungsbedarfen ableiten lassen.

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news-1592 Mon, 08 Jun 2020 10:57:08 +0200 Prämien für Ausbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/praemien-fuer-ausbildung Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung vereinbaren Maßnahmen zur Stabilisierung der dualen Ausbildung Die Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung, der Bundesagentur für Arbeit, der Länder, der Wirtschaftsverbände BDA, BFB, DIHK und ZDH und der Gewerkschaften haben Ende Mai unter Vorsitz von Bundeswirtschaftsminister Altmaier eine gemeinsame Erklärung der Allianz für Aus- und Weiterbildung angesichts der Corona-Krise verabschiedet.

Das vereinbarte Paket soll dazu beitragen, "bestehende Ausbildungsverträge zu erhalten und neue Ausbildungsangebote zu ermöglichen", fasst Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die Zielrichtung der Maßnahmen zusammen.
Das beschlossene Konjunkturprogramm und das Maßnahmenprogramm der „Allianz für Ausbildung“ sehen aktuell folgende Prämien vor:

  • 2.000 Euro pro abgeschlossenem Ausbildungsvertrag erhalten Betriebe, die die Zahl ihrer Ausbildungsplätze verglichen mit den vergangenen drei Jahren nicht verringern.
  • 3.000 Euro gibt es, wenn die Zahl der Verträge noch aufgestockt wird, pro zusätzlichem Vertrag.
  • Die Prämien werden am Ende der Probezeit ausgezahlt.
  • Betriebe, die ihre Ausbildungsaktivität trotz Corona-Belastungen fortsetzen und Ausbilder und Azubi nicht in Kurzarbeit bringen, sollen ebenfalls eine Förderung erhalten.
  • Betriebe, die in diesem Jahr Azubis aus insolventen Unternehmen übernehmen, sollen eine Übernahmeprämie erhalten. Die Höhe steht noch nicht fest.
  • Sollte sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt verschärfen, ist ein befristetes Programm geplant, das den Ausbildungsbetrieben die Möglichkeit bietet, Teile der Ausbildung an überbetriebliche Bildungsstätten zu übertragen.

Die gemeinsame Erklärung der Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung finden Sie hier. Beschlossen werden sollen die Hilfen am 15. Juni 2020 im Bundeskabinett.

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news-1591 Mon, 08 Jun 2020 10:53:26 +0200 Konjunkturprogramm soll Neustart deutscher Unternehmen ermöglichen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/konjunkturprogramm-soll-neustart-deutscher-unternehmen-ermoeglichen Mittelstand von besonderer Bedeutung Zur Bekämpfung der Corona-Folgen hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am 4. Juni die Eckpunkte des 130 Milliarden Euro schweren Konjunkturpaketes der Bundesrepublik bekannt gegeben. Mit Hilfe dieses groß angelegten Konjunkturprogramms möchte der Bund die wirtschaftliche Entwicklung der durch die Corona-Krise betroffenen Unternehmen fördern.

„Eine besondere Bedeutung wird dabei den Unternehmen des Mittelstandes eingeräumt“, so Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Mit Überbrückungshilfen des Mittelstandes in Höhe von 25 Milliarden Euro werden Branchen wie die Hotellerie, Gastronomie, Messeveranstaltung und viele weitere finanziell unterstützt.

Zudem wird es steuerliche Erleichterungen insbesondere für KMU und Selbstständige, sowie eine zeitlich befristete Senkung der Mehrwertsteuer von 19% auf 16% und auf 5% für Güter des täglichen Bedarfs geben. Das Ziel der Bunderegierung ist es, spätestens in der zweiten Hälfte 2022 zur wirtschaftlichen Stärke vor Corona zurückgekehrt zu sein und diese sogar zu übertreffen.  

Die vollständige Presseerklärung des Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier finden Sie hier.

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news-1590 Fri, 05 Jun 2020 14:43:39 +0200 Mehr digitale Weiterbildung durch Corona http://www.kofa.de/fachkraefteengpaesse-verstehen/studien-fachkraeftechecks Neue Daten aus Unternehmensbefragung im Rahmen des IW-Covid-19-Panels news-1588 Fri, 05 Jun 2020 13:16:57 +0200 rehapro geht in die zweite Runde  http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/rehapro-geht-in-die-zweite-runde Das Bundesprogramm "Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro" startet zweiten Förderaufruf Durch die Erprobung von innovativen Leistungen und organisatorischen Maßnahmen sollen Erkenntnisse gewonnen werden, wie die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen noch besser erhalten beziehungsweiße wiederhergestellt werden kann.  

Jobcenter und Träger der gesetzlichen Rentenversicherung sind die federführenden Träger der Modellprojekte und somit Antragsteller und Ansprechpartner für mögliche Kooperationen oder Verbundprojekte. 

Der zweite Förderaufruf bietet die Möglichkeit, innovative Ideen mit aufzunehmen, die durch die corona-bedingten Probleme und Herausforderungen im Bereich Rehabilitation und Prävention entstanden sind. Zur Umsetzung des Bundesprogramms stehen bis 2026 insgesamt rund eine Milliarde Euro zur Verfügung. 

Wenn Sie als Unternehmen eine Idee für ein Projekt haben oder sich gerne bei der Umsetzung beteiligen möchten, wenden Sie sich für die Durchführung eines gemeinsamen Projekts an den Träger in Ihrer Region. Die Frist für das Einreichen von Projektskizzen ist der 4. September 2020

Nähere Informationen erhalten Sie unter der Webseite des Bundesprogramms: www.modellvorhaben-rehapro.de.

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news-1586 Tue, 02 Jun 2020 09:00:00 +0200 Thema des Monats: Blended Learning http://www.kofa.de/dossiers/digital-aus-und-weiterbilden/digitale-lehr-und-lernmethoden/blended-learning Was ist Blended Learning? Welche Vorteile bringt es Ihrem Unternehmen? Wir erklären es Ihnen! news-1587 Thu, 28 May 2020 14:36:14 +0200 Unterstützung für Inklusionsunternehmen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/unterstuetzung-fuer-inklusionsunternehmen Corona-Soforthilfe zur Sicherung der Arbeitsplätze Die Aktion Mensch bietet Unterstützung für Inklusionsbetriebe in der Corona-Krise an. Gemeinnützige Inklusionsunternehmen können ab sofort weitere Corona-Soforthilfen beantragen. Insgesamt 8 Millionen Euro stehen zur Verfügung und knüpfen an vorrangegangene Hilfen in Höhe von 40 Millionen Euro an. 

Viele Arbeitsplätze in Inklusionsfirmen sind durch die Corona-Krise gefährdet. Die Unternehmen müssen besondere Umsatzeinbußen hinnehmen, da sie keine notwenigen Gewinnrücklagen bilden dürfen. Darüber hinaus haben sie keinen uneingeschränkten Zugriff auf die allgemeinen Soforthilfen, welche für die Wirtschaft zur Verfügung stehen.  

Jedes Inklusionsunternehmen kann mit bis zu 20.000 Euro für Personalkosten, Honorarkosten sowie Sachkosten gefördert werden. Die Zuschusshöhe beträgt maximal 90% der förderfähigen Kosten. Die Laufzeit beträgt max. 6 Monate.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Antragstellung finden Sie auf aktion-mensch.de

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news-1585 Wed, 27 May 2020 14:21:13 +0200 Kleine Unternehmen sind flexibler – auch mit älteren Belegschaften http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kleine-unternehmen-sind-flexibler-auch-mit-aelteren-belegschaften IW-Studie belegt Vorteile kleiner Unternehmen bei Veränderungsprozessen Die Belegschaften vieler Unternehmen werden immer heterogener. In vielen Unternehmen arbeiten bis zu vier Generationen zusammen. Jeder vierte Personalverantwortliche berichtet dabei von Spannungen innerhalb der Belegschaft aufgrund von unterschiedlichen Interessen oder Wertevorstellungen – insbesondere dann, wenn Veränderungsprozesse angestoßen werden. Doch wie können Betriebe mit dem hohen Anpassungs- und Innovationsdruck bei gleichzeitiger sehr altersheterogener Belegschaft am besten umgehen?

Der IW-Trends 01/2020 „Wandel mit alternden Belegschaften gestalten“ nutzt Ergebnisse aus dem IW-Personalpanel und zeigt Chancen und Barrieren eines erfolgreichen Generationenmanagements auf. Dabei zeigt sich auch, dass kleinere Unternehmen aufgrund ihrer größeren Flexibilität weniger Schwierigkeiten haben als größere, Veränderungsprozesse auch mit altersgemischten Teams zu meistern.

Die Grundlage für eine erfolgreiche Personalpolitik bildet eine altersgerechte Arbeitsgestaltung. 66 Prozent der befragten Unternehmen geben an, bereits auf altersabhängige Bedürfnisse ihrer Angestellten einzugehen. Bei uns finden Sie weitere Informationen dazu, wie Sie bestimmte Maßnahmen auch in Ihrem Unternehmen umsetzen können, wie beispielsweise eine flexible Arbeitsgestaltung, betriebliche Weiterbildung und einen gezielten Wissens- und Erfahrungstransfer oder eine individuelle Laufbahnplanung.

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news-1584 Tue, 26 May 2020 11:42:57 +0200 Happy Diversity Day 2020! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/happy-diversity-day-2020 Lassen Sie sich inspirieren. Vielfalt (Diversität) im Arbeitsumfeld sollte so gestaltet sein, dass jeder Mensch - unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter, Religion, Behinderung oder Sexualität - Anerkennung und Wertschätzung erfährt. 
Abgesehen davon kann Diversität für Unternehmen gewinnbringend sein. Die Initiative „Charta der Vielfalt“ ermutigt daher Unternehmen, die Potenziale von Vielfalt in der Arbeitswelt mehr und besser zu nutzen. 
Tausende Unternehmen haben die Charta der Vielfalt bereits unterschrieben und sich darüber zur Wertschätzung von Vielfalt in der Arbeitswelt verpflichtet.  

Der heutige Diversity-Tag ehrt dieses Engagement der Unternehmen und macht über gemeinsame Vielfalt-Aktionen deutlich, wie wichtig die Wertschätzung von Vielfalt für unsere Gesellschaft und Wirtschaft ist.

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news-1582 Mon, 25 May 2020 09:31:32 +0200 Corona-Betreuungsgeld verlängert http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/corona-betreuungsgeld-verlaengert Verlängerung des Entschädigungsanspruchs auf 10 Wochen Am 20. Mai hat das Bundeskabinett die Verlängerung des Entschädigungsanspruchs beschlossen, wenn Mütter oder Väter ihre Kinder wegen
der Schließung von Kita oder Schule oder eines Betreuungsverbots zuhause betreuen müssen und deshalb nicht arbeiten gehen können.

Die Dauer des Entschädigungsanspruchs wurde von 6 auf 10 Wochen je Sorgeberechtigtem angehoben. Für Alleinerziehende wird der Anspruch auf 20 Wochen verlängert. Die Regelung wird zudem flexibilisiert, indem die Inanspruchnahme auch tagesweise erfolgen kann.

Voraussetzung der Entschädigungszahlung ist, dass Kinder das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, beeinträchtigt oder auf Hilfe angewiesen sind und mangels anderer zumutbarer Betreuungsmöglichkeit von den Eltern selbst betreut werden müssen. 

Die Auszahlung übernimmt der Arbeitgeber, welcher bei der zuständigen Landesbehörde einen Erstattungsantrag stellen kann. Die Entschädigung beträgt 67 % des Verdienstausfalls, maximal 2.016 Euro monatlich, und 80 % der Sozialabgaben der betroffenen Arbeitnehmenden. Für den Arbeitgeber besteht die Möglichkeit, einen Vorschuss auf die Auszahlung bei der Landesbehörde zu beantragen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bmas.de und familienportal.de.

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news-1581 Mon, 18 May 2020 09:43:18 +0200 KOFA-Webinar "Auszubildende finden auf digitalen Messen?" https://www.kofa.de/service/veranstaltungen/detailseite/news/auszubildende-finden-auf-digitalen-messen-ein-praxisbericht Ein Praxisbericht der GP Günter Papenburg AG. Jetzt für den 20. April anmelden! news-1571 Mon, 18 May 2020 09:00:00 +0200 "Ich überlege jetzt in Digitalisierung zu investieren" http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-binden/interviews/coronakrise-lagebericht-handwerk/digitalisierung Lagebericht aus dem Handwerk news-1578 Fri, 15 May 2020 11:27:16 +0200 Berufe während Corona-Pandemie unterschiedlich nachgefragt http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/berufe-waehrend-corona-pandemie-unterschiedlich-nachgefragt Erster KOFA-Kompakt Fachkräftereport für April 2020 erschienen Der KOFA-Kompakt Fachkräftereport zeigt kurzfristige Arbeitsmarkttrends auf Berufsebene auf und identifiziert Handlungsfelder für die Fachkräftesicherung in Unternehmen. Am Arbeitsmarkt zeigt sich erstmals seit Jahren ein Rückgang der von Unternehmen gemeldeten offenen Stellen bei gleichzeitiger Zunahme der Arbeitslosen.

Die größten Veränderungen der Arbeitskräftenachfrage gibt es bei Fachkräften mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Dabei entwickelte sich im April die Arbeitskräftenachfrage in einzelnen Berufen gegenläufig: In einigen Berufen wie beispielsweise bei Angestellten der Bundesagentur für Arbeit oder in der Landwirtschaft wurden im April durch die Corona-Pandemie mehr Fachkräfte benötigt. Auch in der Medizintechnik gibt es aktuell einen Mehrbedarf. Diese Berufe gehören ebenso wie viele Gesundheitsberufe zu den versorgungsrelevanten Berufen, die im Zuge der Corona-Pandemie zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur wichtig sind. Zeitgleich war die Nachfrage in anderen Berufen zum Beispiel bei Servicekräften im Luftverkehr, der Hotellerie und Gastronomie deutlich geringer.

Da in vielen Berufen – selbst in denen, wo der Bedarf an Fachkräften im April zurückgegangen ist – davon auszugehen ist, dass Fachkräfteengpässe auch nach der Krise (wieder) zu den zentralen Herausforderungen zählen werden, gilt es auch in der Krise die Fachkräftebasis von morgen zu sichern. Für die strategische Fachkräftesicherung ist es von großer Bedeutung, dass Unternehmen auch in der Krise weiter Nachwuchskräfte ausbilden und ihre Aktivitäten zur Besetzung der Ausbildungsplätze für Herbst aufrechterhalten. 

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news-1574 Thu, 14 May 2020 10:29:43 +0200 Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/unterstuetzungsmassnahmen-fuer-unternehmen Studie des BMWi zeigt, wie deutsche Unternehmen auf die Corona-Krise reagieren Um einen besseren Überblick über die aktuelle Lage von Unternehmen in Deutschland zu erhalten, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Studie in Auftrag gegeben. Die Studie „Betroffenheit deutscher Unternehmen durch die Corona-Pandemie“ zeigt, dass Unternehmen von der Krise stark betroffen sind. Sie zeigt aber auch, dass Unterstützungsmaßnahmen ankommen. Demnach verzeichnen derzeit drei von vier Unternehmen negative Auswirkungen der Corona-Pandemie. Der häufigste Grund hierfür ist ein Rückgang der Nachfrage, gefolgt von Liquiditätsengpässen und (Teil-)Betriebsschließungen. Kleine Unternehmen sind besonders stark von Liquiditätsengpässen betroffen, bereits jedes vierte Unternehmen musste einen Kreditantrag stellen. 

Soforthilfen werden genutzt

Die Soforthilfen werden von allen angebotenen Maßnahmen am meisten genutzt. Beinahe 6 von 10 Kleinunternehmen beanspruchen diese. An zweiter Stelle steht die Steuerstundung, die knapp jedes dritte Unternehmen nutzt. Auch Mittel aus krisenspezifischen Förderprogrammen des Bundes oder der Länder wergen angenommen, seltener hingegen Kredite oder Mittel aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds. Insgesamt wurden bereits 10,35 Milliarden Euro Soforthilfen von 1,4 Mio. Kleinstunternehmen, Soloselbständigen und Freiberuflern in Anspruch genommen. Mehr zur Studie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie können Sie hier nachlesen. 

Weitere Unterstützung von der EU 

Die Europäische Kommission hat den befristeten Sonderrahmen für staatliche Beihilfen während der Corona-Pandemie erweitert. Es sollen Unternehmen gestärkt werden, die durch die aktuelle Krise in Schieflage geraten sind. Der Beihilferahmen ist ein wichtiger Schritt, um zusätzliche Flexibilität bei Finanzhilfen für die Wirtschaft zu ermöglichen. Alle Details zu den Rekapitalisierungsmaßnahmen der EU finden Sie hier

Neues Corona-Steuerhilfegesetz 

Am 06. Mai hat das Bundeskabinett ein weiteres Paket auf den Weg gebracht, um Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler bei der Bewältigung der Corona-Krise zu unterstützen. Die steuerlichen Hilfsmaßnahmen umfassen unter anderem das vorzeitige Erhalten der Erstattung von Steuervorauszahlungen oder die Steuerfreistellung von Aufstockungen des Kurzarbeitergeldes. Eine gute Übersicht über die Hilfsmaßnahmen finden Sie hier

Weitere Informationen zu Unterstützungsmaßnahmen, Kurzarbeitergeld und weitere hilfreiche Tipps zum Umgang mit der Krise finden Sie im neuen KOFA-Dossier „Corona-Virus: Tipps für KMU“.
 

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news-1573 Wed, 13 May 2020 09:35:39 +0200 Neue Befragung zur Situation deutscher Unternehmen in der Krise http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/neue-befragung-zur-situation-deutscher-unternehmen-in-der-krise IW-Covid-19-Panel Umfrage geht in die zweite Runde Die derzeitige Corona-Situation stellt für viele Unternehmen eine Extremsituation dar. Mithilfe der Covid-19-Umfrage liefert die IW Consult krisenrelevante Informationen direkt an Entscheidungsträgerinnen und - träger der Wirtschaft und Politik. Im Rahmen der monatlich durchgeführten Umfrage können Sie als Unternehmen hierbei unterstützen. 

Als Dankeschön für Ihre Teilnahme erhalten Sie einen individuellen Benchmark-Bericht, der Ihr Unternehmen mit dem durchschnittlichen Antwortverhalten ähnlicher Unternehmen aus der gleichen Branche, Größe und Region vergleicht. Dies kann Ihnen als direkte Hilfe und als Orientierung und Einschätzung für Ihr Unternehmen in Ihrer Branche dienen.

Nutzen Sie bis zum 21.05.2020 die Möglichkeit zur Teilnahme an der zweiten Covid-19-Umfrage und erhalten Sie innerhalb weniger Tage nach Einsendeschluss Ihren persönlichen Benchmark-Bericht.

Zur Anmeldung besuchen Sie die Webseite der IW Consult: https://www.iwconsult.de/umfragen/index.php/975913. 

 

Weitere Informationen zum Covid-19-Panel erhalten Sie hier: https://www.iwconsult.de/umfragen-daten/covid19-panel

Ergebnisse der ersten Umfrage und einen Kurzbericht finden Sie hier: www.iwconsult.de/umfragen-daten/covid-19-panel-results. 

An der ersten Befragung beteiligten sich im Zeitraum vom 14. bis 23. April 2020 insgesamt 555 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, Regionen und Größenklassen. Die Umfrage erhebt keinen Anspruch auf Repräsentativität, sondern soll ad-hoc aktuelle Trends zur Krisenbetroffenheit der deutschen Wirtschaft identifizieren.

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news-1570 Tue, 12 May 2020 14:31:29 +0200 Infografikstrecke "Arbeiten im Homeoffice" https://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-binden/corona-virus-tipps-fuer-kmu/homeoffice#c10264 Vorteile und Herausforderungen durch die Arbeit im Homeoffice in der Corona-Krise news-1568 Fri, 08 May 2020 13:43:30 +0200 KOFA-Webinar: Virtuelle Führung http://www.kofa.de/service/webinare Welche Maßnahmen und Vorgehensweisen können Führungskräften helfen? Jetzt kostenfrei für den 19.05. anmelden! news-1566 Wed, 06 May 2020 09:32:32 +0200 KOFA-Webinar: Weiterbildung in der Krise https://www.kofa.de/service/veranstaltungen/detailseite/news/weiterbildung-in-der-krise Welche Optionen und Fördermöglichkeiten gibt es zur Nutzung von Weiterbildung in der Krise? Jetzt für den 06.05. kostenfrei anmelden! news-1559 Mon, 04 May 2020 10:48:24 +0200 Thema des Monats: Rekrutierung in der Corona-Krise http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2020/rekrutierung Wie Sie jetzt Chancen zur Personalbeschaffung erkennen und ergreifen news-1558 Thu, 30 Apr 2020 13:25:39 +0200 Studie 1/2020 „Versorgungsrelevante“ Berufe in der Corona-Krise https://www.kofa.de/service/publikationen/detailseite/news/kofa-studie-12020-versorgungsrelevante-berufe-in-der-corona-krise Fachkräftesituation und Fachkräftepotenziale in kritischen Infrastrukturen news-1556 Fri, 24 Apr 2020 13:34:28 +0200 Koalitionsausschuss beschließt weitere Corona-Hilfen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/koalitionsausschuss-beschliesst-weitere-corona-hilfen Koalition einigt sich auf weitere Erleichterungen für die Wirtschaft Erhöhung des Kurzarbeitergeldes

Das Kurzarbeitergeld wird für diejenigen, die derzeit um mindestens 50 Prozent weniger arbeiten, ab dem vierten Monat des Bezugs von 60 auf 70 Prozent (beziehungsweise von 47 auf 77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem siebten Monat des Bezuges auf 80 Prozent (beziehungsweise 87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des pauschalierten Netto-Entgelts erhöht. Diese Regelung gilt maximal bis zum 31. Dezember 2020.
Weitere Informationen zu Kurzarbeit, und wie Sie Kurzarbeit beantragen, finden Sie im KOFA-Themenschwerpunkt als Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Liquidität für kleine und mittlere Unternehmen 

Als Corona-Sofortmaßnahme sollen nach dem Koalitionsbeschluss Unternehmen durch eine vereinfachte Verlustverrechnung zusätzlich Liquidität erhalten. Kleinen und mittelständischen Unternehmen möchte der Bund demnach die pauschalisierte Herabsatzung der bereits für 2019 geleisteten Vorauszahlungen im Hinblick auf die Verluste im Jahr 2020 ermöglichen. Durch diese vereinfachte Verlustrechnung sollen die Unternehmen als Sofortmaßnahme zusätzlich Liquidität erhalten. 

Verlängerung des Arbeitslosengeldes

Die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I wird verlängert - um drei Monate und für diejenigen, deren Anspruch zwischen dem 1. Mai und 31. Dezember 2020 enden würde. Für Arbeitslose ab 50 Jahren steigt die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes in mehreren Schritten auf bis zu 24 Monate an. Voraussetzung hierfür ist, dass sie zuvor 48 Monate oder länger versicherungspflichtig waren.

Senkung des Mehrwertsteuersatz für Speisen in der Gastronomie

Um das Gastgewerbe zu entlasten wird der Mehrwertsteuersatz für Speisen in Gaststätten ab dem 1. Juli befristet bis zum 30. Juni 2021 auf den ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent gesenkt. Insgesamt soll die Gastronomie so um rund vier Milliarden Euro entlastet werden. 


Weiterführende Informationen zu den aktuellen Beschlüssen finden Sie hier: 
https://www.tagesschau.de/inland/koalitionsschuss-coronavirus-101.html

Diverse Informationen für KMU zum Thema Personalarbeit in der Corona-Krise finden Sie im KOFA-Schwerpunktthema "Corona-Virus: Tipps für KMU"

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news-1543 Wed, 22 Apr 2020 13:39:45 +0200 KOFA-Webinar: Ausbildung 4.0 https://www.kofa.de/service/veranstaltungen/detailseite/news/ausbildung-40-wie-digitalisierung-und-digitale-bildung-unsere-ausbildung-veraendern Wie Digitalisierung und digitale Bildung unsere Ausbildung verändern. Jetzt kostenfrei für den 28. April anmelden! news-1542 Tue, 21 Apr 2020 11:53:24 +0200 Daten und Fakten zu digitaler Bildung http://www.kofa.de/dossiers/digital-aus-und-weiterbilden/daten-und-fakten Storytelling-Grafik zum Thema "Wie digitale Bildung Aus- und Weiterbildung verändert" news-1541 Thu, 16 Apr 2020 10:07:11 +0200 Start des IW-Covid-19-Panel http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/start-des-iw-covid-19-panel Nehmen Sie an der Befragung zur Corona-Pandemie teil und erhalten Sie einen individuellen Benchmark-Bericht! Erste IW-Unternehmensbefragung zu Unterstützungsbedarfen im Rahmen der Corona-Pandemie startet am 17. April. Erhalten Sie durch Ihre Teilnahme einen individuellen Benchmark-Bericht. 

Insbesondere viele kleine und mittlere Unternehmen benötigen im Zuge der Corona-Krise dringend Unterstützung. Damit Unterstützungsangebote möglichst gut zu den tatsächlichen Bedarfen passen, sind fundierte und aktuelle Informationen zur Situation in Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Aus diesem Grund wurde das IW-Covid-19-Panel ins Leben gerufen, welches Unternehmen ab April widerholt zu Unterstützungsbedarfen und bereits getroffenen Maßnahmen befragt. Jede Befragung hat dabei einen besonderen Themenschwerpunkt. Schwerpunkt-Thema der ersten Befragung ist das Thema Kurzarbeit.  

Der erste Fragebogen kann vom 17. bis zum 23. April 2020 ausgefüllt werden. Die Befragung dauert maximal 5 Minuten. Alle Teilnehmer erhalten 2-3 Werktage nach Abschluss der Feldphase einen kostenlosen, individuellen Benchmark-Report. So erfahren Sie, wie es anderen Unternehmen aktuell geht und können sich mit Unternehmen der gleichen Region, der gleichen Branche oder der gleichen Größe vergleichen.  

Weitere Informationen sowie den Link zur Teilnahme finden Sie unter: www.covid-19-panel.de

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news-1540 Wed, 15 Apr 2020 15:44:21 +0200 Digital Arbeiten http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-binden/corona-virus-tipps-fuer-kmu/digital-arbeiten Mit digitalem Arbeiten durch die Corona-Krise news-1536 Wed, 15 Apr 2020 09:49:00 +0200 Dossier "Corona-Virus: Tipps für KMU" http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-binden/corona-virus-tipps-fuer-kmu Finden Sie hier alles rund um Unterstützungsangebote, digitales Arbeiten, Aus-und Weiterbildung und Praxisbeispiele news-1535 Tue, 14 Apr 2020 09:47:00 +0200 KOFA-Webinar: Resilient in Corona-Zeiten http://www.kofa.de/service/webinare Melden Sie sich jetzt für das kostenfreie Webinar am 22. April an! news-1538 Thu, 09 Apr 2020 15:05:24 +0200 Ausbildung in der Corona-Krise http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-binden/corona-virus-tipps-fuer-kmu/ausbildung Wie Sie es schaffen den Ausbildungsbetrieb trotzdem aufrecht zu erhalten Die Berufsschulen sind geschlossen, Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten im Homeoffice oder in Kurzarbeit. In einer solchen Situation ist es nicht leicht, den Ausbildungsbetrieb trotzdem aufrecht zu erhalten. Das KOFA gibt Ihnen praxisnahe Tipps, wie Sie Ihre Auszubildenden während der Corona-Krise auch im Homeoffice ausbilden können, welche technischen Voraussetzungen hierfür notwendig sind und welche digitalen Angebote zur Prüfungsvorbereitung Sie nutzen können. Außerdem erfahren Sie mehr zur Teilzeitberufsausbildung, ob Kurzarbeit für Auszubildende möglich ist und was Sie im Fall von benötigter Mehrarbeit tun können.

 

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news-1537 Thu, 09 Apr 2020 09:44:57 +0200 Zwei-Schicht-System und Homeoffice https://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-binden/interviews/coronakrise-lagebericht-handwerk/homeoffice Lagebericht aus dem Handwerk von der Tischlerei Kapune news-1534 Wed, 08 Apr 2020 09:43:44 +0200 KOFA-Webinar: Ausbilden in der Krise http://www.kofa.de/service/webinare Jetzt für den 15. April anmelden! news-1531 Mon, 06 Apr 2020 15:53:25 +0200 Zusätzliche Hilfen für den Mittelstand beschlossen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/zusaetzliche-hilfen-fuer-den-mittelstand-beschlossen Bundesregierung sichert bei den zusätzlichen Corona-Hilfen für Unternehmen Kredite von bis zu 800.000 Euro pro Firma mit einer 100-prozentigen Staatshaftung durch die staatliche KfW Förderbank ab. Die Bundesregierung hat heute (06.04.2020) in der Corona-Krise zusätzliche Hilfen für den Mittelstand beschlossen. Mit einem neuen Kreditprogramm sollen vor allem mittelständische Firmen einfacher mit dringend notwendigen Krediten versorgt werden. Unternehmen von 11 bis 250 Beschäftigten erhalten ab sofort Darlehen von maximal drei Monatsumsätzen beziehungsweise bis zu 500.000 Euro bei bis zu 50 Beschäftigten und bis zu 800.000 Euro bei über 50 Beschäftigten.

Das beschlossene Schnellkreditprogramm sieht vor, dass die Banken Kredite vergeben können, ohne eine Prüfung der weiteren Entwicklung des jeweiligen Unternehmens vorzunehmen.

Voraussetzung für eine Kreditvergabe:

Die Unternehmen dürfen hierfür zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und müssen "geordnete wirtschaftliche Verhältnisse" aufweisen. Die Firma muss außerdem mindestens seit Anfang 2019 am Markt aktiv gewesen sein und eine „ordentliche wirtschaftliche Tätigkeit verrichten.

Mehr Informationen erhalten Sie zeitnah auf den Seiten der KfW-Bank: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html.

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news-1530 Mon, 06 Apr 2020 10:19:04 +0200 BMWi hat Förderangebot für KMU ausgeweitet  http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/bmwi-hat-foerderangebot-fuer-kmu-ausgeweitet Bis zu 4.000 Euro für betriebswirtschaftliche Beratung in Corona-Krise  Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert bis zu 4.000 Euro Beratungskosten für KMU und Freiberufler. Professionele Beraterinnen und Berater unterstützen bei betriebswirtschaftlichen Fragen. Diese Beratung soll KMU dabei unterstützen, passende Maßnahmen zu entwickeln, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu begrenzen. Für dieses Unterstützungsangebot wurde die bestehende Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows aus dem Jahr 2015 bis Ende 2020 um ein Modul für die von der Corona-Krise betroffenen KMU erweitert. Die verbesserten Förderkonditionen sehen beispielsweise keinen Eigenanteil vor. 

Weitere Informationen zum Förderprogramm sowie zur Antragstellung finden Sie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Die Ergänzung der Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows finden Sie auf der Webseite des BMWi unter den Bekanntmachungen.  

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news-1544 Mon, 06 Apr 2020 09:00:00 +0200 Thema des Monats: Ausbildung während der Corona-Krise http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-binden/corona-virus-tipps-fuer-kmu/ausbildung Auch Ausbildung stellt Unternehmen zurzeit vor Fragen: Ob auch Azubis Homeoffice machen können und wie Sie sie dabei begleiten, lesen Sie hier. news-1529 Wed, 01 Apr 2020 12:07:00 +0200 Resilient in Corona-Zeiten http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-binden/corona-virus-tipps-fuer-kmu/resilienz Tipps, die helfen, psychisch gesund zu bleiben news-1528 Tue, 31 Mar 2020 13:41:02 +0200 KOFA-Webinar: Homeoffice in Zeiten von Corona http://www.kofa.de/service/webinare Wie Arbeiten im Homeoffice funktionieren kann news-1526 Mon, 30 Mar 2020 11:29:18 +0200 KMU können Corona-Bundes-Soforthilfen ab sofort beantragen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kmu-koennen-corona-bundes-soforthilfen-ab-sofort-beantragen Übersicht über Ansprechpartner in den Ländern Bund und Länder haben durch eine Verwaltungsvereinbarung die Voraussetzungen für eine schnelle Beantragung und Auszahlung der Corona-Soforthilfen geschaffen. Diese Bundes-Soforthilfen für Soloselbständige, kleine Unternehmen (bis zehn Beschäftigte), Freiberufler und Landwirte können bei den Ländern beantragt werden. Insgesamt stehen 50 Milliarden Euro dafür zur Verfügung. Die Soforthilfen dienen der Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Unternehmen und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen in Folge der Corona-Krise. Unternehmen bzw. Selbständige aus allen Wirtschaftsbereichen mit bis zu fünf Beschäftigten können einen einmaligen Zuschuss von bis zu 9.000 Euro für drei Monate beantragen, Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten einen einmaligen Zuschuss von bis zu 15.000 Euro, ebenfalls für drei Monate.

Die Bundesgelder stehen den Ländern ab Montag (30.03.2020) zur Verfügung. Die folgende Übersicht zeigt die zuständigen Behörden oder Stellen der Länder auf:

Land Zuständige Behörde(n) oder Stellen für Antragstellung und Bewilligung Link

Baden-Württemberg

Antragstellung bei und Vorprüfung
durch IHK und HWK, Bewilligung
durch L-Bank

https://wm.baden-wuerttemberg.de/soforthilfecorona

Bayern

Regierungen und
Landeshauptstadt München


www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

Berlin

Investitionsbank Berlin (IBB)

www.ibb.de/coronahilfen

Brandenburg

Investitionsbank des Landes
Brandenburg (ILB)

www.ilb.de/de/covid-19-aktuelle-informationen/aktuelleunterstuetzungsangebote/

Bremen

BAB Bremer Aufbau Bank
BIS Bremerhavener Gesellschaft
für Investitionsförderung und
Stadtentwicklung mbH

www.babbremen.de/bab/coronasoforthilfe.html

www.bisbremerhaven.de/antrag-coronasoforthilfe.99067.html

Hamburg

Hamburgische Investitions- und
Förderbank (IFB Hamburg)

www.ifbhh.de/magazin/news/coronavirus-hilfen-fuerunternehmen

Hessen

Regierungspräsidium Kassel

wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/soforthilfe-fuerselbststaendige-freiberufler-undkleine-betriebe

Mecklenburg-
Vorpommern

Landesförderinstitut Mecklenburg-
Vorpommern (LFI-MV)

www.lfimv.de/foerderungen/coronasoforthilfe

Niedersachsen

voraussichtlich: Investitions- und Förderbank
Niedersachsen - NBank

www.nbank.de/Blickpunkt/Covid-19–Beratung-für-unsere-Kunden.jsp

Nordrhein-Westfalen

Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln,
Münster

https://wirtschaft.nrw/corona

Rheinland-Pfalz

Investitions- und Strukturbank RP
(ISB)

https://isb.rlp.de/home.html

Saarland

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit,
Energie und Verkehr des
Saarlandes

www.corona.wirtschaft.saarland.de

Sachsen

Sächsische Aufbaubank -
Förderbank (SAB)

www.sab.sachsen.de/

Sachsen-Anhalt

Investitionsbank Sachsen-Anhalt

www.ib-sachsenanhalt.de/coronavirusinformationen-fuer-unternehmen

Schleswig-Holstein

Investitionsbank Schleswig-
Holstein (IB.SH)

www.ibsh.de/infoseite/corona-beratungfuer-unternehmen/

Thüringen

Thüringer Aufbaubank
Die Antragsannahme sowie
Vorprüfungen erfolgen auch über
die IHKn und HWKn.

https://aufbaubank.de/Foerderprogramme/Soforthilfe-Corona-2020

Weitere Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi): https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/20200329-weg-fuer-gewaehrung-corona-bundes-soforthilfen-ist-frei.html?view=renderNewsletterHtml

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news-1523 Fri, 27 Mar 2020 13:47:09 +0100 IHKs verschieben Azubi-Abschluss- und Weiterbildungsprüfungen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ihks-verschieben-azubi-abschluss-und-weiterbildungspruefungen Verschiebung in den Sommer beschlossen Die Industrie- und Handelskammern verschieben die für April und Mai geplanten schriftlichen Azubi-Abschlussprüfungen in den Sommer 2020. Hiervon sind rund 210.000 Auszubildende betroffen. Bis einschließlich Mai finden auch keine IHK-Weiterbildungsprüfungen statt. Diese werden zwischen Juni und August nachgeholt. Darauf haben sich die zuständigen IHK-Gremien verständigt.

Die schriftlichen IHK-Ausbildungsprüfungen werden nach jetzigem Stand in der Zeit vom 16. bis zum 19. Juni 2020 nachgeholt. Die industriell-technischen Prüfungen sollen demnach am 16. und 17. Juni 2020 und die kaufmännischen am 18. und 19. Juni 2020 stattfinden.

Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die im Frühjahr 2020 für die Abschlussprüfung Teil 1 angemeldet waren, können ihre Prüfung im Herbst 2020 nachholen. Genauere Informationen zu den Aus- und Weiterbildungsprüfungen werden die IHKs auf ihren Webseiten bereitstellen. Die IHK-Organisation begründet die Absage mit dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen sowie mit den Vorgaben in einzelnen Bundesländern. Insbesondere aufgrund dieser Vorschriften ist es faktisch unmöglich geworden, bundesweit einheitliche Prüfungen ordnungsgemäß abzuhalten.

Auch alle IHK-Unterrichtungen sowie die IHK Sach- und Fachkundeprüfungen (Verkehrsprüfungen sowie Unterrichtungen und Prüfungen aus dem Bereich des Gewerberechts) bleiben ebenfalls mindestens bis zum 24. April 2020 ausgesetzt. Auch hier werden die örtlichen IHKs schnellstmöglich darüber informieren, wann diese wieder stattfinden können. Bei dringenden Engpässen, die beispielsweise systemrelevante Unternehmen betreffen, kann es im Einzelfall im Rahmen der landesrechtlichen Möglichkeiten Ausnahmen geben. Die Entscheidung trifft die zuständige IHK in engem Austausch mit den Unternehmen vor Ort.

(Quelle: DIHK)

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news-1522 Fri, 27 Mar 2020 13:18:08 +0100 Umfangreiche Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung für die Wirtschaft http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/umfangreiche-hilfsmassnahmen-der-bundesregierung-fuer-die-wirtschaft Unternehmen und Selbstständige können ab sofort Zuschüsse beantragen Besonders kleine Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler spüren die Auswirkungen der Corona-Krise. Damit diese Zielgruppe nicht um ihre Existenz fürchten muss, hat die Bundesregierung umfangreiche Maßnahmen zur Soforthilfe beschlossen. Ab heute stehen diese Liquiditätshilfen für Unternehmen zur Verfügung und können beantragt werden. 

Kleinunternehmerinnen und -unternehmer und Selbstständige mit maximal fünf Beschäftigten erhalten bis zu 9.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate, bei bis zu zehn Beschäftigten bis zu 15.000 Euro. Damit sollen insbesondere die wirtschaftliche Existenz der Antragsteller gesichert und akute Liquiditätsengpässe wegen laufender Betriebskosten überbrückt werden. Laut Wirtschaftsministerium wird der Prozess vom Antrag bis zur Auszahlung schnell, unbürokratisch und nach Möglichkeit auch elektronisch vonstatten gehen. 

Steuerpflichtige Unternehmen haben ab sofort zudem die Möglichkeit, eine Stundung der Steuerschuld beim Finanzamt zu beantragen. Unternehmen, die von Kurzarbeit betroffen sind, können die Entgeltausfälle der Kurzarbeitenden mit Kurzarbeitergeld überbrücken.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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news-1521 Thu, 26 Mar 2020 11:58:14 +0100 Wie Unternehmen die Corona-Krise managen können http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-binden/interviews/corona-krise-managen Krisenforscher Frank Roselieb im KOFA-Interview news-1518 Wed, 25 Mar 2020 11:40:00 +0100 KfW- Sonderprogramm gestartet   http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kfw-sonderprogramm-gestartet Kleinen und mittelständischen Unternehmen stehen ab sofort unbegrenzte Mittel zur Verfügung Unternehmen, die wegen der Corona-Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind, können einen Kredit beantragen, mit dem Investitionen und Betriebsmittel finanziert werden. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier:“ Es kommt jetzt darauf an, den Unternehmen schnell und unbürokratisch zu helfen. Eine wichtige Säule ist der Zugang zu Liquidität.“ Verbesserte Kreditbedingungen, niedrige Zinssätze und eine vereinfachte Risikoprüfung der KfW bei Krediten bis 3 Millionen Euro, sollen die Wirtschaft erleichtern. „Die Auszahlung erfolgt schnellstmöglich, denn wir wissen, dass für viele Unternehmen jede Woche zählt“, so Altmaier weiter. 

Was bedeutet das für KMU? 

Kleine, mittelständische und große Unternehmen, die bis zum 31.12.2020 nicht in Schwierigkeiten waren, können ab sofort Anträge über ihre Hausbank stellen. Die Auszahlungen sollen schnellstmöglich erfolgen und eine einfache und unbürokratische Antragsbearbeitung wird sichergestellt. So erleichtert eine höhere Haftungsfreistellung durch die KfW bis zu 90 Prozent bei Banken und Sparkassen die Kreditvergabe. KfW-Vorstandsvorsitzender Dr. Günther Bräunig: „Noch nie haben wir ein Programm so schnell startklar bekommen. Der Bund übernimmt fast vollständig die Haftung und die Kreditmargen sind extrem niedrig.“

Alle wichtigen Informationen finden Sie auf der Webseite der KfW.

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news-1520 Mon, 23 Mar 2020 10:13:30 +0100 Bundeswirtschaftsministerium unterstützt bei Einführung von Homeoffice   http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/bundeswirtschaftsministerium-unterstuetzt-bei-einfuehrung-von-homeoffice Teilweise Übernahme von Beratungskosten  Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen gerade vor der Herausforderung, kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze für Mitarbeitende zu schaffen, die bisher noch nicht von Zuhause gearbeitet haben. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt KMU dabei, indem bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung bei einem vom BMWi autorisierten Beratungsunternehmen erstattet werden. 

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des BMWi sowie auf der Seite von „go-digital

 

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news-1519 Fri, 20 Mar 2020 19:44:01 +0100 Digitale Angebote der Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitale-angebote-der-mittelstand-40-kompetenzzentren Von der Durchführung von Webinaren bis zu Tipps für „Social Distancing und Social Awareness“  Die Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren reagieren auf die Corona-Krise und haben eine Reihe digitaler Unterstützungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen zusammengestellt. Die Angebote, die von den deutschlandweit ansässigen Kompetenzzentren angeboten werden, haben ganz unterschiedliche Schwerpunkte. 

Viele Angebote greifen aktuelle Entwicklungen auf und bieten beispielsweise Unterstützung, wenn es um Sicherheit bei der Arbeit im Home-Office oder den Spagat zwischen angemessener Distanz und nötigem Kontakt mit der Belegschaft geht. Unter dem Titel „Mehr Digitalisierung trotz Krise“ sind auch weiterhin die bestehenden Angebote, etwa zu den Themen digitale Geschäftsmodelle oder Künstliche Intelligenz (KI) verfügbar, die in Form von Webinaren oder auch Online-Sprechstunden durchgeführt werden. 

Eine Übersicht über die Angebote der einzelnen Kompetenzzentren finden Sie auf der Seite von Mittelstand-Digital: https://www.mittelstand-digital.de/MD/Redaktion/DE/Artikel/Themenbuehne/online-angebote.html.

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news-1516 Tue, 17 Mar 2020 17:05:00 +0100 Homeoffice und Zusammenarbeit in virtuellen Teams http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/homeoffice-und-zusammenarbeit-in-virtuellen-teams Voraussetzungen, Checklisten und Umsetzungshilfen In vielen Unternehmen arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie ab sofort zuhause. Sei es durch fehlende Kinderbetreuung oder die Sorge, das Virus weiter zu verbreiten. Die Arbeit aus dem Homeoffice bietet die Möglichkeit, die Arbeitsprozesse aufrechtzuerhalten und so die Geschäftsfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen.   

Laut IAB-Betriebspanel 2018 boten - auch vor der aktuellen Situation - rund 26 Prozent der Betriebe in Deutschland grundsätzlich die Möglichkeit an mobil zu arbeiten. 

Dort, wo die Arbeit direkt am Menschen oder an Maschinen stattfindet, scheidet die Arbeit im Homeoffice aus. Aber viele Tätigkeitsprofile bieten die Möglichkeit, zumindest einen Teil der Arbeit auch außerhalb des Unternehmens zu erledigen.  

Grundüberlegungen und Voraussetzungen für die Arbeit im Homeoffice

Neben dem Bereitstellen der technischen Voraussetzungen und dem Sicherstellen der mobilen Infrastruktur, zu der die telefonische Erreichbarkeit und der Zugriff auf das E-Mail-Postfach sowie unternehmensinterne Daten gehören, führt die Arbeit im Homeoffice auch zu einer erhöhten Anforderungen an die Führungsqualität Ihrer Führungskräfte. Folgende Punkte sollten Sie auf jeden Fall beachten, wenn Sie und Ihre Beschäftigten jetzt verstärkt im Homeoffice arbeiten:

  • Planen Sie genügend Zeit für den Austausch mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein. 
  • Informieren Sie regelmäßig über aktuelle Entwicklungen und Neuerungen.
  • Tragen Sie darüber hinaus Sorge, dass Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnelle Hilfe bei technischen Problemen erhalten und sorgen Sie für die Einhaltung von Datenschutzrichtlinien. Ihr Datenschutzbeauftragter kann Ihnen hierzu Hilfestellungen geben. 

In der KOFA-Handlungsempfehlung "Flexible Arbeitszeitmodelle" finden Sie eine Checkliste zum Thema, die Ihnen auch bei der durch die Corona-Pandemie hervorgerufene eventuell sehr plötzliche Einführung von Homeoffice Hilfestellungen geben kann: https://www.kofa.de/fileadmin/Dateiliste/Publikationen/Checklisten/Telearbeit.pdf 

Zusammenarbeit in virtuellen Teams

Außerdem finden Sie in unserem Dossier "Digitalisierung in KMU" Informationen und Praxistipps zum Thema virtuelle Führung bzw. Führung 4.0, sowie Checklisten für die virtuelle Zusammenarbeit:

 

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news-1515 Fri, 13 Mar 2020 10:22:10 +0100 Corona: Informationen für Unternehmen auf einen Blick http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/corona-informationen-fuer-unternehmen-auf-einen-blick BDA und BMWi: Informationsquellen, arbeitsrechtliche Folgen, Hotlines Corona stellt alle vor gewaltige Herausforderungen. Betroffen ist in besonderer Weise auch das Arbeitsleben.

Die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) stellt auf einer Seite viele wichtige Informationsquellen zur Verfügung.

Außerdem wurde von der BDA ein Leitfaden zu den arbeitsrechtlichen Folgen einer Pandemie mit diversen Praxishinweisen entwickelt, den Sie ebenfalls auf der Seite finden: www.arbeitgeber.de/www/arbeitgeber.nsf/id/DE_corona.

Hotlines für Unternehmen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat neben grundsätzlichen Maßnahmen und Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus für die Wirtschaft diverse Hotlines für Unternehmen zusammengetragen: 

  • Hotline des BMWi für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus, 
  • Hotline zu Fördermaßnahmen (Webseite der Förderdatenbanken),
  • Hotline der Arbeitsagentur zur Beantragung von Kurzarbeitergeld, 
  • Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen (BAFA).

Die Informationen und Telefonnummern finden Sie hier: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/altmaier-zu-coronavirus-stehen-im-engen-kontakt-mit-der-wirtschaft.html

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news-1497 Tue, 10 Mar 2020 13:05:00 +0100 Ausgezeichnete Beispiele aus der Unternehmenspraxis http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ausgezeichnete-beispiele-aus-der-unternehmenspraxis IHK Bildungspreise für besonderes Engagement in den Bereichen Inklusion, Feedbackkultur und Digitalisierung vergeben Der IHK Bildungspreis zeichnet jedes Jahr umfassende und dauerhafte Konzepte zur Förderung der betrieblichen Bildung aus. Die Ehrung, die an Klein-, Mittel- und Großunternehmen vergeben wird, zeichnete in diesem Jahr Unternehmen mit besonderem Engagement aus.

In der Kategorie Kleinunternehmen gewann das Unternehmen E-Solutions GmbH aus Thüringen. Das Unternehmen bietet am Wochenende AGs für Schülerinnen und Schüler an, in denen sie selbst Roboter entwickeln, bauen und programmieren können.

Das familiengeführte Hotel Nells Park Hotel GmbH aus Trier gewann in der Kategorie mittlere Unternehmen. Mit ihrem Projekt „Move-up“ konnte das Unternehmen die Zahl ihrer Azubi-Bewerbungen versechsfachen. Die Auszubildenen profitieren von einem Austausch an praktischen Erfahrungen und Wissen sowie einer jederzeit offenen Feedbackkultur mit ihren Ausbildern. 

Sieger der Kategorie Großunternehmen ist die Business Technology Consulting AG aus Oldenburg. Das Unternehmen hat ein Projekt entwickelt, das sich auf die Inklusion von körperlich und psychisch beeinträchtigen Menschen konzentriert. Im Mittelpunkt steht die Förderung von Inselbegabungen und besonderen Fähigkeiten.

Der Sonderpreis ging an die H.-D. Schunk GmbH & Co. Spanntechnik KG. Diese Kategorie ehrt Projekte, die sich an neuen Experimenten und Ansätzen versuchen. Das Siegerunternehmen entwickelte ein Austauschprogramm für Auszubildende mit benachbarten Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Damit soll der Inklusionsgedanke verbreitet sowie mehr Akzeptanz und Lebensqualität geschaffen werden. 

Weitere Informationen zu den Siegern und Finalisten, auch aus den vergangenen Jahren, finden Sie online unter: https://www.ihk-bildungspreis.de/.
 

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news-1504 Fri, 06 Mar 2020 12:54:35 +0100 Führen in Teilzeit: Blick in die Praxis https://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2020/fuehren-in-teilzeit#c10065 Zwei Frauen berichten zum Weltfrauentag von ihren Erfahrungen news-1501 Thu, 05 Mar 2020 14:10:00 +0100 Leitfaden zur Rekrutierung ausländischer Fachkräfte erschienen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/leitfaden-zur-rekrutierung-auslaendischer-fachkraefte-erschienen „Make it in Germany“ erklärt kompakt die rechtlichen Rahmenbedingungen für Arbeitgeber Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz verbessert die Zuwanderungsmöglichkeiten für Fachkräfte aus Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten). Der neue Leitfaden "Möglichkeiten der Fachkräfteeinwanderung - Was Arbeitgeber wissen müssen" erklärt kompakt alle rechtlichen Bestimmungen zur Beschäftigung von Fachkräften aus Drittstaaten.

Informationen dazu, wie Sie Ihre neuen Fachkräfte gut an Bord holen und in Ihrem Unternehmen halten, finden Sie im aktuelle KOFA Thema des Monats „Fachkräfteeinwanderungsgesetz – Praxistipps für Unternehmen“.

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news-1502 Thu, 05 Mar 2020 12:27:55 +0100 Hinweise und Hotline für Arbeitgeber zum Coronavirus http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/hinweise-und-hotline-fuer-arbeitgeber-zum-coronavirus Das BMWi und das BMAS informieren Rund um den Umgang mit dem Coronavirus bestehen in Unternehmen weiterhin diverse Fragen. Antworten erhalten Sie auf den Seiten der Bundesministerien.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat neben grundsätzlichen Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus eine Hotline für Unternehmen geöffnet. Die Telefonnummer und alle weiteren Informationen erhalten Sie hier: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/altmaier-zu-coronavirus-stehen-im-engen-kontakt-mit-der-wirtschaft.html

Auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gibt in einer FAQ-Liste zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen Antworten auf diverse Fragen rund um den Arbeitsplatz. 

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news-1498 Thu, 05 Mar 2020 12:25:00 +0100 KOFA-Webinar: Ausbildung 4.0 https://register.gotowebinar.com/register/2099521156793669644 Erfahren Sie, Was die Digitalisierung für die Ausbildung in Ihrem Unternehmen bedeutet. Melden Sie sich jetzt an! news-1496 Wed, 04 Mar 2020 10:37:36 +0100 Ausbildungsmarketing und Azubi-Rekrutierung http://www.kofa.de/service/videos/webinar-azubis Webinar-Mitschnitt zum Thema "Was Azubis wollen" mit Susanne Peters von der Agentur Jugendstil als Gast news-1494 Mon, 02 Mar 2020 11:51:48 +0100 Fachkräfteeinwanderungsgesetz ist in Kraft getreten http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/fachkraefteeinwanderungsgesetz-ist-in-kraft-getreten Was sich für Sie nun wirklich ändert Zum 01.03.2020 ist das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft getreten. Es regelt die Erwerbszuwanderung aus Drittstaaten. Zwei wesentliche Änderungen lassen sich feststellen:

Bisher war die Zuwanderung aus Drittstaaten nach Deutschland nur für Engpassberufe möglich. Das hat sich nun geändert. In allen Branchen ist es jetzt möglich, Fachkräfte aus Drittstaaten zu rekrutieren.

Gleichzeitig entfällt die Vorrangprüfung. Das bedeutet, dass Unternehmen nun nicht mehr nachweisen müssen, keinen geeigneten Deutschen oder EU-Ausländer gefunden zu haben. Der Nachweis zur Qualifikationsäquivalenz bleibt allerdings bestehen. Ausländische Bewerber und Bewerberinnen müssen weiterhin belegen, dass ihr Abschluss mit einem deutschen Abschluss gleichwertig ist.

Ausnahmen gibt es aber für die IT-Branche: Kann eine Bewerberin oder ein Bewerber nachweisen, in den letzten sieben Jahren mindestens drei Jahre relevante Berufserfahrung gesammelt zu haben, so kann sie oder er auch ein Visum erhalten, wenn sie Sprachkenntnisse der Stufe B1 und ein Gehalt von mindestens 60 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung belegen können.

Darüber hinaus gibt es nun für Unternehmen und Fachkräfte Verfahrensvereinfachungen und die Möglichkeit eines beschleunigten Verfahrens hinsichtlich des Anerkennungs- und Visaprozess.

Weitere Informationen finden Sie in unserem FAQ zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz unter: www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/wen-rekrutieren/internationale-fachkraefte/migrationspaket

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news-1493 Mon, 02 Mar 2020 10:18:12 +0100 Thema des Monats: Fachkräfteeinwanderungsgesetz http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2020/fachkraefteeinwanderungsgesetz Wie es Unternehmen gelingt, Fachkräfte aus dem Ausland gut zu integrieren news-1492 Tue, 25 Feb 2020 12:38:01 +0100 Mehr Inklusion durch Digitalisierung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mehr-inklusion-durch-digitalisierung Digitalisierung erleichtert Inklusion am Arbeitsplatz Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Durch die technischen Möglichkeiten der Digitalisierung entstehen neue Chance für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Zum Beispiel erleichtern mobile Endgeräte das ortsunabhängige Arbeiten und damit die Inklusion am Arbeitsplatz. 

So beschäftigen stark digitalisierte Unternehmen eher Menschen mit Behinderung und sehen die Digitalisierung eher als Chance für die Beschäftigung als Unternehmen ohne Bezug zu Digitalisierung. Insgesamt sehen fast 30 Prozent aller Unternehmen, die innerhalb der letzten fünf Jahre Menschen mit Behinderung beschäftigt haben, durch die Digitalisierung neue Chancen für deren Beschäftigung. 

Doch häufig verfügen Unternehmen nicht über genügend Informationen zum Thema Inklusion. Die Studie zeigt, dass 40 Prozent der befragten Unternehmen sich nicht ausreichend über behindertengerechte Arbeitsgestaltung informiert fühlen. Digitale Portale wie www.kofa.de und www.rehadat.de können Unternehmen hier weiterhelfen. 

Konkrete Hinweise zur Arbeitsplatzgestaltung, finanziellen Förderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen finden Sie in unserem Wegweiser: Inklusion im Betrieb.

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news-1490 Wed, 19 Feb 2020 09:12:18 +0100 KOFA-Praxisbeispiel: Duales Studium http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/nachwuchskraefte-ausbilden/praxisbeispiele/duales-studium-nachwuchskraeftesicherung Lesen Sie, wie das Unternehmen ITT Bornemann einen guten Weg der Nachwuchskräftesicherung fand news-1489 Tue, 11 Feb 2020 15:56:28 +0100 Praxistipps: Duales Studium http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/nachwuchskraefte-ausbilden/duales-studium KOFA-Handlungsempfehlung erschienen news-1488 Tue, 11 Feb 2020 15:25:24 +0100 Branchensteckbriefe für Bau- und Gastronomieberufe http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/branchensteckbriefe-fuer-bau-und-gastronomieberufe Die wichtigsten Informationen zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt auf einen Blick Fachkräfteengpässe auf dem deutschen Arbeitsmarkt stellen Unternehmen vor enorme Herausforderungen. Dabei gibt es strukturelle Unterschiede zwischen einzelnen Branchen, Berufen und Regionen. Für die Fachkräftesicherung der Unternehmen bedeutet dies, dass es keine „one size fits all“-Lösung zur Fachkräftesicherung gibt, sondern dass abhängig von der individuellen Situation passgenaue Lösungen gefunden werden müssen. In der KOFA-KOMPAKT-Serie „Branchencheck“ erhalten Sie auf zwei Seiten die wichtigsten Informationen zur Arbeits- und Ausbildungsmarktlage in verschiedenen Branchen, die Unternehmen dabei helfen, Ihre Personalarbeit entsprechend auszurichten. Folgende Fragen werden beantwortet:

  • Wo gibt es regional die stärksten Engpässe?
  • In welchen Berufen und auf welchem Qualifikationsniveau sind die Engpässe am stärksten?
  • Wie entwickelt sich der Ausbildungsmarkt?

Nutzen Sie diese Informationen für eine strategische Ausrichtung Ihrer Personalarbeit zur Fachkräftesicherung.

In Bauberufen ist die Fachkräftesituation bundesweit angespannt. Positiv ist jedoch zu verzeichnen, dass das in den letzten Jahren stark ausgeweitete Angebot an Ausbildungsplätzen auch zu deutlich mehr Ausbildungsverträgen geführt hat. Die stärksten Engpässe gibt es im Bau-Handwerk, wie beispielsweise der Kältetechnik oder der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Hier fehlen Fachkräfte aller Qualifikationsniveaus, das heißt Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung (Fachkräfte), mit Fortbildungsabschluss (Spezialisten) und Akademiker (Experten). 

Im Hotel- und Gaststättengewerbe sind die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen sowie Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, das Saarland und Hessen noch kaum von Engpässen betroffen. Die Ausbildung gestaltet sich hier jedoch als besonders schwierig, was sich unter anderem in vielen unbesetzten Ausbildungsplätzen niederschlägt.

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news-1484 Fri, 07 Feb 2020 13:37:09 +0100 KOFA-Praxisbeispiel: Ausbildung kreativ gestalten http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/nachwuchskraefte-ausbilden/praxisbeispiele/ausbildung-berufskraftfahrer-innovativ-gestalten Wie das Berufskolleg Simmerath/Stolberg soziale Kompetenz in der Ausbildung fördert news-1483 Wed, 05 Feb 2020 13:57:34 +0100 Klare Trennung von Beruf und Privatleben http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/klare-trennung-von-beruf-und-privatleben IW-Kurzbericht zum Thema Arbeitsorganisation erschienen Ein Kurzbericht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zum Thema Arbeitsorganisation zeigt, dass sich nahezu die Hälfte aller Beschäftigten eine klare Trennung zwischen Beruf und Privatleben wünschen. Nur knapp jeder Vierte hätte gern eine engere Verzahnung zwischen Beruf und Privatem.

Bei Angestellten mit Familienpflichten oder Pflegebedürftigen im Haushalt steigt zwar der Anteil derjenigen, die sich eine stärkere Verzahnung wünschen, auf knapp 30 Prozent an. Jedoch wünscht sich auch hier der Großteil der Befragten eine Trennung zwischen Beruf und Familie.

Ein klarer Trend zeichnet sich bei den flexiblen Arbeitszeiten ab. Ein steigender Anteil an Unternehmen ermöglicht es den Beschäftigten, anhand von flexiblen Tages- und Wochenarbeitszeiten die Vereinbarkeit von Beruf und Privaten zu verbessern. Acht von zehn Befragten bewerten deshalb die Vereinbarkeit von Arbeitszeiten mit privaten und familiären Verpflichtungen als gut oder sehr gut.

Möchten Sie als Unternehmen mehr zum Thema Flexiblen Arbeitszeitmodellen oder Vereinbarkeit von Familie und Beruf wissen?

Dann finden Sie hier nähere Informationen und Tipps für die Umsetzung im Alltag:

Weitere Informationen zum IW-Kurzbericht finden Sie hier

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news-1476 Mon, 03 Feb 2020 09:38:47 +0100 Thema des Monats: Führen in Teilzeit http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2020/fuehren-in-teilzeit Führen in Teilzeit. Funktioniert das? news-1475 Thu, 30 Jan 2020 10:56:59 +0100 Das KOFA auf Facebook  http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/das-kofa-auf-facebook Nutzen Sie Facebook, um das Angebot des KOFA zu entdecken Das neue Jahr startet spannend für das KOFA. Um Ihnen den Zugang zu unserem vielfältigen Informationsmaterial und unserem breiten Angebot an Hilfs- und Arbeitsmitteln noch leichter zu gestalten, sind wir seit Januar auch auf Facebook vertreten. Als immer noch größte Social-Media-Plattform weltweit ist Facebook einer der wichtigsten Kommunikationskanäle, um Sie kompetent, unkompliziert und unmittelbar auf dem Laufenden zu halten. So sind Sie immer bestens informiert über die neusten Produkte auf KOFA und die Trends in der Personalarbeit und Fachkräftesicherung 

Folgen Sie uns und lassen Sie sich inspirieren, wir freuen uns auf Sie! 

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news-1474 Wed, 29 Jan 2020 15:02:58 +0100 Ist Ihr Unternehmen fit für kulturelle Vielfalt? http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ist-ihr-unternehmen-fit-fuer-kulturelle-vielfalt Online-KMU-Check als Selbstbewertungsinstrument Mit dem Online-KMU-Check des IQ-Netzwerk können Sie dies nun testen. Das Netzwerk Integration durch Qualifizierung bietet mit seinem neuen Online-KMU-Check ein praxisorientiertes Selbstbewertungs- und Aktivierungsinstrument. Der etwa 20-30 Minuten dauernde Test hilft kleinen und mittleren Unternehmen dabei, den Nutzen, die Potenziale und Herausforderungen von kultureller Vielfalt und der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im eigenen Betrieb einzuschätzen. Darüber hinaus bietet der Test eine gute Möglichkeit, konkrete Maßnahmen hinsichtlich der Gestaltung von Vielfalt abzuleiten. Der Test ist in die folgenden fünf Bereiche unterteilt, die auch unabhängig voneinander bearbeitet werden können:

  • Wirtschaftliche Vorteile durch kulturelle Vielfalt
  • Personalgewinnung
  • Personalentwicklung
  • Unternehmenskultur und Führung
  • Dienstleistungen und Produkte

Zur strategischen Gestaltung von Vielfalt im Sinne eines Diversity Managements im Unternehmen, finden Sie hier zahlreiche Informationen: https://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/als-arbeitgeber-positionieren/diversity-management.

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news-1473 Mon, 27 Jan 2020 11:39:52 +0100 Besser vorbereitet nach Deutschland http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/besser-vorbereitet-nach-deutschland Integration startet in Zukunft verstärkt vor der Einreise Mit Beschluss der Absichtserklärung zum „Nationalen Aktionsplan Integration“ sollen Migranten ab jetzt besser auf das Leben in Deutschland vorbereitet werden. Dies geschieht zukünftig schon vor der Einreise durch gezielte Information und Beratung.  Einwanderer sollen hierdurch besser über Einreisemöglichkeiten und Aufenthaltsbestimmungen informiert werden und mit realistischen Erwartungen in Deutschland ankommen.

Die Bundesregierung unterstützt über 40 Vorhaben, um über die Risiken illegaler Migration sowie über Bleibeperspektiven und Rückführungsmöglichkeiten aufzuklären. Darüber hinaus fördert sie zukünftig verstärkt digitale Angebote, beispielsweise die Webseite „Rumours about Germany“, mit der falsche Vorstellungen von Migranten über das (Erwerbs-)Leben in Deutschland aus dem Weg geräumt werden sollen oder das Internetportal des Goethe Instituts „Mein Weg nach Deutschland“ für weitere Informationen über das Leben in Deutschland.

Um gezielt Fachkräfte aus dem Ausland anzusprechen hilft das digitale Informationsangebot von „Make it in Germany“. Außerdem sollen mit Hilfe einer „Potential-Analyse“ die Länder mit besonderem Migrationspotential identifiziert werden, um hier gezielter Werbung für eine Arbeitsmigration nach Deutschland zu machen.

Weitere Informationen zum Nationalen Aktionsplan Integration finden Sie hier.

Weitere Informationen und Handlungsempfehlungen zur Rekrutierung von internationalen Fachkräften finden Sie in der Rubrik „Internationale Fachkräfte“.

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news-1467 Thu, 23 Jan 2020 09:10:23 +0100 Neuzugewanderte auf dem Weg in die berufliche Bildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/neuzugewanderte-auf-dem-weg-in-die-berufliche-bildung SVR Analyse verdeutlicht Defizite beim Zugang zur (beruflichen) Bildung Eine neue Analyse des Sachverständigenrat deutscher Stiftung für Integration und Migration beschäftigt sich mit der Frage, ob und wann neuzugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene Zugang zu einer Berufsschule, einem Sprachkurs oder einem Betriebspraktikum erhalten. Die Autoren kommen durch die Befragung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Chemnitz und München zu interessanten Ergebnissen.

Hohen Einfluss auf die Zugangsmöglichkeiten haben harte und weiche Hürden. Bei harten Hürden handelt es sich beispielsweise darum, wo die Neuzugewanderten leben, wie alt sie sind und welchen Aufenthaltsstatus sie haben. Je älter Ausbildungsinteressierte sind, desto schwieriger ist es für sie, einen Platz an der Berufsschule zu bekommen. Der Aufenthaltsstatus ist hingegen für jede Altersgruppe von Bedeutung. Junge Menschen, die noch keinen sicheren Aufenthaltsstatus haben, bemühen sich meist besonders um eine Ausbildung. Sie hoffen so, einen längerfristigen Aufenthaltstitel erhalten zu können.

Weiche Hürden sind beispielsweise fehlende Kenntnisse zum deutschen Ausbildungssystem, sprachlicher und fachlicher Aufholungsbedarf, ein hohes Lernpensum und Zeitdruck sowie schwierige Lern- und Wohnbedingungen.

Weitere Herausforderungen, die den Zugang zu Bildung erschweren, sind komplizierte Zugangsregelungen. Der Ermessenspielraum der durch fehlende konkrete Formulierungen führt zu zum Teil sehr unterschiedlichen Entscheidungen.

Zivilgesellschaftliche und ehrenamtlich organisierte Beratung und Betreuung kann den Ausbildungsinteressierten helfen. Besonders das Engagement des Einzelnen hat dabei starken Einfluss auf die Zugangschancen von Geflüchteten. Vor allem wenn sich ehrenamtliche Helfer über ihre eigentliche Zuständigkeit hinaus engagieren, hat das oftmals durch die intensive Betreuung, einen positiven Einfluss für die Zugewanderten.

Die gesamte Studie finden Sie online unter: https://www.svr-migration.de/wp-content/uploads/2020/01/SVR-FB-Zugang-Berufsbildung.pdf

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news-1461 Tue, 21 Jan 2020 10:58:48 +0100 Änderungen im Personalbereich http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/aenderungen-im-personalbereich Was Unternehmen für 2020 wissen müssen Mit dem neuen Jahr gibt es für Unternehmen im Personalbereich zahlreiche Änderungen. Die wichtigsten Neuerungen haben wir für Sie zusammengefasst:

Erhöhter allgemeiner Mindestlohn

Seit dem 01.01.2020 gilt in Deutschland der neue gesetzliche Mindestlohn von 9,35 Euro brutto je Zeitstunde. Die Erhöhung des Mindestlohns orientiert sich an der wirtschaftlichen Lage und der Tarifentwicklung. Die nächste Anpassung des Mindestlohns ist für den 01.01.2021 vorgesehen. 
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/neue-gesetze-erhoehung-mindestlohn.html 

Einführung einer Mindestvergütung in der Ausbildung

Mit der Einführung einer Mindestvergütung für neu abgeschlossene betriebliche und außerbetriebliche Berufsausbildungsverhältnisse zum 01.01.2020 soll die berufliche Ausbildung attraktiver gemacht werden. Sie betrifft in erster Linie Ausbildungen, in denen es keine Tarifbindung gibt. Bis zum Jahr 2023 wird die Mindestvergütung für das erste Ausbildungsjahr jährlich angehoben und schließlich ab 2024 wiederum jährlich anhand der durchschnittlichen Entwicklung des Vorjahres angepasst. Für die weiteren Ausbildungsjahre sollen Auszubildende Aufschläge auf ihre Vergütung erhalten. 
Weiteren Informationen zu dem Thema finden Sie unter: https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/neue-gesetze-mindestausbildungsverguetung.html

Keine Arbeit an Berufsschultagen und Änderungen bei der Fachliteratur

Auch volljährige Auszubildende müssen in Zukunft nicht mehr vor oder nach ihrem Berufsschulunterricht im Betrieb arbeiten. Außerdem können sie sich künftig am letzten Arbeitstag vor den Abschlussprüfungen freistellen lassen.
Eine zusätzliche Neuerung betrifft die für die Ausbildung nötige Fachliteratur. Diese fällt in Zukunft laut Berufsbildungsgesetz fällt (§ 14 Abs. 1 Nr. 3 BBiG 2020) in die Ausbildungsmitteln und somit unter die Lernmittelfreiheit. Fachliteratur muss den Auszubildenden nun, wie Werkzeuge und Werkstoffe, kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Schulbücher für den Berufsschulunterricht gehören ausdrücklich nicht dazu.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/das-aendert-sich-im-neuen-jahr.html

Neue Bezeichnungen für berufliche Fortbildungsabschlüsse

Mit einem reformierten Berufsbildungsgesetz soll die Berufliche Bildung attraktiver gemacht und gestärkt werden. Eine wesentliche Neuerung sind die neuen Bezeichnungen für die berufliche Fortbildung. Die erste Fortbildungsstufe ist nun der Berufsspezialist/ die Berufsspezialistin, die zweite Stufe der Bachelor Professional und die dritte der Master Professional.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.bmbf.de/de/bbig-novelle-das-sind-die-wichtigsten-aenderungen-8640.html

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz ab dem 01.03.2020

Am 01. März dieses Jahrs tritt das Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft. Das Gesetz dient dem vereinfachten Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt für Fachkräfte außerhalb der Europäischen Union. Zu den wichtigsten Änderungen gehört, dass nun nicht nur außereuropäische Fachkräfte mit einer akademischen, sondern auch mit einer beruflichen Ausbildung ein Visum oder einen Aufenthaltstitel erhalten können. Bislang galt diese Regelungen nur für Engpassberufe. 
Auch soll es Erleichterungen im Anerkennungsverfahren bezüglich ausländischer Berufsausbildungen sowie im Visumverfahren geben. Fachkräfte mit einem deutschen Hochschulabschluss oder einer deutschen Berufsausbildung können dann nach zwei Jahren Beschäftigung eine Niederlassungserlaubnis erhalten, Fachkräfte mit einem ausländischen Abschluss nach vier Jahren. 
Weitere Informationen finden Sie in unseren FAQs zum Migrationspaket.

Einführung der Textform als Antwort auf Teilzeitwunsch

Mit dem 01.01.2020 können Arbeitgeber auch elektronisch auf den Teilzeitwunsch von Arbeitnehmern reagieren, also beispielsweise per E-Mail. Bisher musste die Ablehnung bzw. die Zustimmung gemäß dem Teilzeit- und Befristungsgesetz in schriftlicher Form mitgeteilt werden. 
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Service/Gesetzesvorhaben/buerokratieentlastungsgesetz-III.html

Änderungen in der Sozialversicherung

Zum 01. Januar 2020 sinkt der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung von 2,5 auf 2,4 Prozent. Diesen teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die Beitragssenkung gilt erst einmal bis zum 31. Dezember 2022. 
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/beitrag-alv-1693634

Höherer Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung

Der Zusatzbeitrag, den die gesetzlichen Krankenkassen erheben, ist zum 01.01.2020 von 0,9 auf 1,1 Prozent gestiegen. Die Krankenkassen entscheiden aufgrund ihrer Rücklagen, ob und wie hoch der Zusatzbeitrag ist. Den Zusatzbeitrag teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer. 
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.impulse.de/recht-steuern/rechtsratgeber/gesetzesaenderungen-2020/7470140.html#Aenderungen_in_der_Sozialversicherung

Betriebliche Gesundheitsförderung: Höherer Freibetrag

Unternehmen, die ihren Angestellten besondere Gesundheitsleistungen bieten oder diese bezuschussen, erhalten nun ab dem 01.01.2020 einen Freibetrag von 600 Euro pro Arbeitnehmer und Jahr. Davor lag dieser bei 500 Euro. 
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.impulse.de/recht-steuern/rechtsratgeber/gesetzesaenderungen-2020/7470140.html#Aenderungen_in_der_Sozialversicherung

Verpflegungsmehraufwendungen

Mit 2020 wurden auch die Pauschalen für Verpflegungsmehraufwendungen angehoben. Ab 24-stündiger Abwesenheit steigt der Betrag von 24 auf 28 Euro. Bei mehr als achtstündiger Abwesenheit sowie am An- und Abreisetag von mehrtägigen Dienstreisen steigt der Betrag von 12 auf 14 Euro. Wird dem Arbeitnehmer durch den Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung durch Dritte eine Mahlzeit zur Verfügung gestellt, so muss der Verpflegungsaufwand tageweise gekürzt werden. 
Kürzungen sehen wie folgt aus: 

  • Gestelltes Frühstück: 20 Prozent der Tagespauschale
  • Gestelltes Mittag- oder Abendessen: jeweils 40 Prozent der Tagespauschale 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.haufe.de/personal/entgelt/lohnsteuer-aenderungen-bei-den-reisekosten_78_490644.html

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news-1460 Fri, 17 Jan 2020 08:32:47 +0100 Wir suchen Verstärkung! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/wir-suchen-verstaerkung Werden Sie Teil des KOFA-Teams Ab sofort suchen wir Verstärkung für das KOFA-Team! Was das Arbeiten im KOFA besonders macht? Wir-Gefühl, Work-Life-Balance, Familiensinn, Förderklima, Gesundheitsmanagament, Innovationsgeist und vieles mehr. Mehr zu den Aufgaben des KOFA und zum Team finden Sie in der Rubrik "Über uns".

Wir suchen:

  • Referent (m/w/d) Internationale Fachkräfte
    Die Integration geflüchteter Menschen in die Gesellschaft und damit auch in den Arbeitsmarkt ist eine große Herausforderung – und Sie sorgen mit dafür, dass sie zu einer Erfolgsgeschichte wird! Zum nächstmöglichen Zeitpunkt, zunächst befristet bis Ende 2020, in Teilzeit oder Vollzeit, suchen wir Sie als Referenten (m/w/d) Internationale Fachkräfte.
    Zur Stellenbeschreibung
  • Referent (m/w/d) Digitale Bildung / E-Learning
    Weiterbildung wird digitaler. Sie unterstützen kleine und mittlere Unternehmen mit Ihrem Expertenwissen zu digitaler Bildung, Learning Analytics und E-Learning. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt, zunächst befristet bis Ende 2020, in Teilzeit oder Vollzeit, suchen wir Sie als Referenten (m/w/d) Digitale Bildung / E-Learning.
    Zur Stellenbeschreibung
  • Referent (m/w/d) Berufliche Bildung
    Die Integration geflüchteter Menschen in die Gesellschaft und damit auch in den Arbeitsmarkt ist eine große Herausforderung – und Sie sorgen mit dafür, dass sie zu einer Erfolgsgeschichte wird! Zum nächstmöglichen Zeitpunkt, zunächst befristet bis Ende 2020, in Teilzeit oder Vollzeit, suchen wir Sie als Referenten (m/w/d) Berufliche Bildung.
    Zur Stellenbeschreibung

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Eine Übersicht unserer Stellenangebote finden Sie hier

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news-1448 Tue, 14 Jan 2020 09:00:00 +0100 Azubis gesucht? http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/azubis-gesucht Projekt AusbildungsLotsen unterstützt Kleinunternehmen Sie suchen erstmalig oder seit längerer Zeit wieder nach Auszubildenden? Technologieorientierte Kleinunternehmen aus der Region Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna bekommen hierbei Unterstützung durch das Projekt Ausbildungslotsen.

Die Ausbildungslotsen unterstützen Sie dabei kostenlos und vor Ort bei folgenden Themen:

  • Beratung und Übernahme organisatorischer Aufgaben auf dem Weg zum Ausbildungsbetrieb
  • Mithilfe bei der Suche nach passenden Auszubildenden
  • Organisation von Praktika und betrieblichen Einstiegsqualifizierungen
  • Begleitung und Beratung während des Ausbildungsprozesses

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Projekts AusbildungsLotsen.

Wenn Sie nicht in der unterstützten Region wohnen und trotzdem nach Informationen suchen, finden Sie Praxistipps auf KOFA unter "Auszubildende finden".  
 

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news-1457 Thu, 09 Jan 2020 14:40:00 +0100 Programm „Berufsorientierung für Flüchtlinge“ wird fortgesetzt http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/programm-berufsorientierung-fuer-fluechtlinge-wird-fortgesetzt Neue Anträge können ab sofort gestellt werden Überbetriebliche und vergleichbare Berufsbildungsstätten (ÜBS) können laut BIBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) ab sofort neue Anträge innerhalb des Programms „Berufsorientierung für Flüchtlinge“ (BOF) beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) stellen. Mit der Ende Dezember 2019 veröffentlichten, neuen Förderrichtlinie können BOF-Kurse nunmehr bis Ende 2021 durchgeführt werden.

In den vom Bildungsministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2016 geförderten, 13- bis 26-wöchigen BOF-Kursen, werden nicht mehr schulpflichtige Geflüchtete und Zugewanderte mit besonderem Förder- und Sprachunterstützungsbedarf in Lehrwerkstätten und Betrieben gezielt auf eine Berufsausbildung vorbereitet. BOF-Kurse bieten den Teilnehmenden umfassende Einblicke in bis zu drei Ausbildungsberufe. Mit sprach- und berufsbezogenem Fachunterricht werden sie gezielt auf die Anforderungen in der Berufsschule vorbereitet. Mit individueller sozialpädagogischer Begleitung wird die anschließende Vermittlung in eine Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung unterstützt.

Weitere Informationen zum Programm "Berufsorientierung für Flüchtlinge“ (BOF) finden Sie hier.

Diverse praxisnahe Materialien für den Einsatz in der Personalarbeit finden Sie im KOFA-Dossier "Flüchtlinge integrieren".

 

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news-1454 Thu, 09 Jan 2020 14:38:00 +0100 Erwerbstätigkeit steigt auf Rekordwert http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/erwerbstaetigkeit-steigt-auf-rekordwert 2019 waren rund 45,3 Millionen Personen in Deutschland erwerbstätig Im Schnitt waren in 2019 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 45,3 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Damit lag nach ersten vorläufigen Berechnungen die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2019 um 402.000 Personen oder 0,9 Prozent höher als im Vorjahr. 

Der nun seit 14 Jahren anhaltende Anstieg der Erwerbstätigkeit habe sich demnach weiter fortgesetzt. Die Dynamik hat sich laut Statistikern allerdings abgeschwächter: „Eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung sowie die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte überwogen die Effekte des demografischen Wandels, sodass im Jahr 2019 die höchste Erwerbstätigenzahl seit der Wiedervereinigung im Jahr 1991 erreicht wurde.“

Entscheidend für die positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt war die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Jahresdurchschnitt 2019 um 475.000 Personen (plus 1,2 Prozent) wuchs. Während die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiter anstieg, war die Zahl der marginal Beschäftigten (darunter geringfügig Beschäftigte) weiter rückläufig. Die Zahl der Erwerbslosen (nach international vergleichbarer Definition) in Deutschland sank nach vorläufigen Schätzungen auf Basis der Arbeitskräfteerhebung im Jahresdurchschnitt 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 96.000 Personen oder minus 6,5 Prozent auf 1,37 Millionen. Die Zahl der aktiv am Arbeitsmarkt verfügbaren Erwerbspersonen, definiert als Summe von Erwerbstätigen und Erwerbslosen, erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 299.000 Personen (plus 0,6 Prozent) auf 46,5 Millionen. Die Erwerbslosenquote, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an der Zahl der Erwerbspersonen, sank gegenüber dem Vorjahr von 3,2 auf 3,0 Prozent.

(Quelle: destatis)

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news-1453 Mon, 06 Jan 2020 11:19:37 +0100 Thema des Monats: Laufbahnplanung im Unternehmen http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2020/laufbahnplanung Erfahren Sie, wie Sie Ihrem Personal attraktive Karrierewege aufweisen können. news-1452 Mon, 06 Jan 2020 10:23:00 +0100 Checkliste: So funktioniert Onboarding http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/onboarding Wie Sie Ihre Mitarbeiter gut und langfristig an Bord holen news-1451 Wed, 18 Dec 2019 13:20:14 +0100 Digitale Skills für das Ausbildungspersonal http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitale-skills-fuer-das-ausbildungspersonal Handlungsbedarf hinsichtlich Weiterbildungsangeboten identifiziert Die Vermittlung von digitalen Kompetenzen ist ein wichtiger Bestandteil der dualen Berufsausbildung. Ein Großteil der Unternehmen vermittelt diese bereits gezielt, wie eine Studie des Netzwerks Q 4.0 des IW zeigt. Damit junge Menschen gut auf eine digitalisierte Arbeitswelt vorbereitet werden, müssen auch deren Ausbilderinnen und Aubsilder regelmäßig geschult werden. Die Studie zeigt, dass das Ausbildungspersonal in vielen der Unternehmen bereits regelmäßig an Weiterbildungen teilnimmt. Dennoch sehen 44 Prozent der Befragten weiteren Handlungsbedarf. Ein Hindernis scheint der Mangel an passenden Weiterbildungsangeboten zu sein, besonders im Bereich digitaler Fachkompetenzen.

Das Projekt „Netzwerk Q 4.0 – Netzwerk zur Qualifizierung des Berufsbildungspersonals im digitalen Wandel“ des IW, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, wird zukünftig Qualifizierungsmaterial zur Verfügung stellen, um Ausbilderinnen und Ausbilder zu unterstützen.

Den IW-Kurzbericht finden Sie unter iwkoeln.de.
 

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news-1450 Wed, 18 Dec 2019 11:08:07 +0100 Geflüchtete im Unternehmen integrieren http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/gefluechtete-im-unternehmen-integrieren Internationaler Tag der Migranten Unternehmen können zur Integration Geflüchteter einen wichtigen Beitrag leisten. Denn der Einstieg in den Arbeitsmarkt ist dabei ein entscheidender Schritt. Durch Qualifizierung und Beschäftigung bauen Geflüchtete soziale Kontakte in Unternehmen und Gesellschaft auf und können ihre Kenntnisse und Fähigkeiten einbringen und erweitern. So gewinnen sie das Gefühl, ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft zu sein.

Wenn Sie sich als Unternehmen für die Integration von Flüchtlingen engagieren, geht dies Hand in Hand mit der Chance, neue Fachkräfte zu gewinnen. Denn viele Geflüchtete sind sehr motiviert und möchten sich einbringen. Es existieren vielfältige Möglichkeiten, wie Sie Geflüchtete in Ihren Betrieb integrieren können. 

Diverse Praxistipps für die Integration Geflüchteter in Ihr Unternehmen finden Sie im KOFA-Dossier "Flüchtlinge integrieren". Neben Handlungsempfehlungen und Übersichten zu den Themen Praktikum, Ausbildung und Beschäftigung, erhalten Sie auch Informationen zu rechtlichen Fragen oder können sich bei den Praxisbeispielen ansehen, wie andere Betriebe bereits erfolgreich mit Gefüchteten arbeiten.

 

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news-1444 Thu, 12 Dec 2019 10:28:00 +0100 Inklusion: Kein Zauberwort, sondern Menschenrecht http://www.kofa.de/dossiers/inklusion-gestalten/inklusion-als-menschenrecht Worum geht es genau und wie können Sie selbst aktiv werden? news-1443 Tue, 10 Dec 2019 00:00:00 +0100 Jahresrückblick 2019: Highlights des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/jahresrueckblick-2019-highlights-des-kompetenzzentrums-fachkraeftesicherung-kofa Das KOFA blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Hier erfahren Sie mehr zu den Top-5-Highlights. Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Zeit, um Bilanz zu ziehen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) schauen auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück. Auf Vorträgen in ganz Deutschland kamen sie mit knapp 5.000 Arbeitgebern und Multiplikatoren in Kontakt. Hängen geblieben sind fruchtbare Diskussionen und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unserer Formate und Themen. 

Unsere Top-5-Highlights aus dem Jahr 2019 haben wir hier für Sie zusammengetragen:

Top 1: Interaktive Karte zu regionalen Engpässen

Die Bereitstellung zuverlässiger Informationen über die Fachkräftesituation in Deutschland ist eine unserer Kernaufgaben. Seit diesem Jahr erhalten unsere User einen noch besseren Überblick über regionale und branchenspezifische Engpässe. Über 35.000 Datenpunkte werden anhand einer interaktiven Karte intuitiv dargestellt. Nutzen Sie dieses Angebot und finden Sie heraus, wie es in Ihrer Region aussieht: 

https://www.kofa.de/fachkraefteengpaesse-verstehen/regionale-engpaesse


Top 2: Studie mit Indeed und Personalwirtschaft zur Fachkräftegewinnung trotz Fachkräftemangels

Das KOFA konnte 2019 erneut renommierte Kooperationspartner gewinnen: Ein Beleg dafür ist die gemeinsame Studie des KOFA, der Jobseite Indeed und der Fachzeitschrift Personalwirtschaft. Die Untersuchung zeigt auf, dass nur 43 Prozent der Unternehmen eine strategische Personalplanung betreiben. Die Unternehmen nutzen unterschiedliche Recruiting-Strategien und -Kanäle. Kostenpflichte Stellenangebote auf Online-Jobbörsen gehören dabei zu den meistgenutzten Kanälen. 500 Teilnehmer informierten sich in einem Webinar über die Studienergebnisse. Hier können auch Sie alle relevanten Inhalte nachlesen: 

https://www.kofa.de/service/publikationen/detailseite/news/kofa-studie-12019-wie-unternehmen-trotz-fachkraeftemangel-mitarbeiter-finden


Top 3: Digitale Bildung als Zukunftsthema

Das KOFA hat sein Informationsangebot im Dossier „Digital aus- und weiterbilden“ 2019 kontinuierlich ausgebaut. Um das Unterstützungsangebot noch besser auf die Bedarfe von KMU auszurichten, hat das KOFA eine repräsentative Unternehmensbefragung zum Thema E-Learning durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Praxisbeispiele aus Unternehmen als Inspiration eine große Rolle für die Einführung von E-Learning spielen. Auch konkrete Handlungsempfehlungen zur Ausbildung 4.0 hat das KOFA für Sie erarbeitet. Sie suchen eine Einführung in das Thema Digitale Bildung? – Dann empfehlen wir Ihnen auch unseren Podcast


Top 4: Wegweiser – Inklusion im Betrieb

Im Frühjahr 2019 hat das KOFA gemeinsam mit der Aktion Mensch einen Design-Thinking-Workshop durchgeführt. Befragt wurden Personalverantwortliche sowie Arbeitnehmer mit Behinderung. Ein Ergebnis dieses Workshops war: Kommunikation ist ein wichtiger Schlüssel für eine gelungen Inklusion im Betrieb. Basierend auf diesem Workshop haben das KOFA und die Aktion Mensch gemeinsam einen Inklusions-Wegweiser für die betriebliche Praxis erstellt. Bestellen können Sie die Publikation hier: 

https://www.kofa.de/service/publikationen/detailseite/news/wegweiser-inklusion-im-betrieb


Top 5: Tipps zur Fachkräftesicherung für den Unternehmensalltag

Unsere User suchen Tipps zu konkreten Fragen. Zum Beispiel, wie eine Unternehmensanalyse durchgeführt wird. Die Handlungsempfehlung zu diesem Thema wurde am vergangenen Jahr am häufigsten abgerufen. 2019 sind eine Reihe von Praxis-Tipps entstanden, die Fragen der Personalarbeit alltagstauglich beantworten. Das KOFA erklärt zum Beispiel in Text und Video, wie Führungskräfte ein Bewerbungsgespräch vorbereiten und durchführen. Oder wie es Ausbildungsbetrieben gelingt, einen Ausbildungsplan zu erstellen. In unserem Podcast „KOFA auf dem Sofa“ führen externe Experten Unternehmen in Themen wie Resilienz, Jobsharing oder E-Recruiting ein. 

Sie suchen mehr praktische Tipps? – Dann empfehlen wir Ihnen unsere YouTube-Playlist „Personalarbeit organisieren und durchführen / Coaching für Unternehmer“ oder die kostenfreie Anmeldung bei einem unserer Webinare

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news-1442 Fri, 06 Dec 2019 12:12:47 +0100 KOFA-Podcast: Wie Resilienz Unternehmen stärkt http://www.kofa.de/service/podcast Unsere Interviewpartnerin: Prof. Dr. Jutta Heller, Expertin für die Resilienz von Menschen und Organisationen news-1434 Wed, 04 Dec 2019 14:26:51 +0100 Verdeckte Botschaften in Stellenanzeigen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/verdeckte-botschaften-in-stellenanzeigen Wortwahl entscheidet über potenzielle Bewerberinnen und Bewerber Eine von LinkedIn veröffentlichte Studie zeigt, dass die Formulierung einer Stellenausschreibung entscheidenden Einfluss darauf nimmt, ob sich eher Männer oder Frauen auf eine Stelle bewerben.

Arbeitgeber sollten folglich sowohl bei Stellenausschreibungen als auch bei Webinhalten auf eine möglichst genderneutrale Wortwahl achten. 

Wenn es Ihnen ein Anliegen ist, mehr Frauen für Ihre stellen zu begeistern, finden sie in der KOFA-Handlungsempfehlung „Rekrutierung von Frauen“ praxisnahe Hinweise für die Ausschreibung. Und das Schöne daran: Männer lassen sich davon nicht abschrecken. Sie können also nur gewinnen.

Weitere Informationen zur LinkedIn-Studie finden Sie hier

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news-1431 Mon, 02 Dec 2019 09:00:00 +0100 Thema des Monats: Resilienz in der Arbeitswelt http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2019/dezember-resilienz-in-der-arbeitswelt Stärken Sie die Widerstandsfähigkeit, um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. news-1433 Fri, 29 Nov 2019 12:09:38 +0100 Mehr ältere Beschäftigte auf dem Arbeitsmarkt http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mehr-aeltere-beschaeftigte-auf-dem-arbeitsmarkt Der Anteil älterer Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen auf dem Arbeitsmarkt steigt Der Anteil älterer Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen auf dem Arbeitsmarkt steigt. Unternehmen sollten dieses wertvolle Fachkräftepotenzial für sich nutzen. 

Eine aktuelle Auswertung der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt: Die Zahl der Beschäftigten über 60 Jahren ist seit 2007 auf mehr als 2,6 Millionen (knapp acht Prozent aller Beschäftigten) gestiegen. Ein möglicher Grund dafür: Ältere Menschen möchten sich durch ihre beruflichen Tätigkeiten selbst verwirklichen. Dabei sind laut einer DIW Studie, die dem Spiegel vorliegt, die arbeitenden Senioren zufriedener als die nicht-arbeitende Senioren. 

Ältere Menschen sind für Unternehmen ein weiteres wertvolles Fachkräftepotenzial und häufig motivierter als junge Leute. Auch zeichnen sie sich als loyales Personal aus, da sie weniger häufig planen den Betrieb zu wechseln. Aufgrund des demographischen Wandels, ist darüber hinaus langfristig eine stärkere Bindung von älteren Menschen unumgänglich. 

Dabei ist es wichtig auf die gesonderten Bedürfnisse von älteren Menschen einzugehen. Welche das sind und wie man am besten ältere Menschen ans Unternehmen bindet oder sogar von extern rekrutiert, erfahren Unternehmen in der entsprechenden KOFA-Handlungsempfehlung "Ältere rekrutieren".

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news-1432 Thu, 28 Nov 2019 09:17:07 +0100 KOFA-Webinar: Resilienz im Arbeitsleben https://www.kofa.de/service/veranstaltungen/detailseite/news/resilienz-widerstandsfaehigkeit-im-modernen-arbeitsleben Erfahren Sie, wie Sie Ihre Beschäftigten für die Anforderungen des Arbeitslebens stärken können. Melden Sie sich jetzt an! news-1430 Tue, 26 Nov 2019 15:56:31 +0100 Digitale Arbeitswelt und Chancengleichheit https://www.kofa.de/service/publikationen/detailseite/news/kofa-studie-42019-chancengleichheit-und-digitalisierung-1 KOFA-Studie zeigt: Unternehmen sollten Frauen mehr zutrauen news-1428 Thu, 21 Nov 2019 08:59:22 +0100 "Die Arbeit ist für uns noch lange nicht beendet." http://www.kofa.de/service/veranstaltungsdokumentation/jahrestreffen-der-willkommenslotsen-2019 Nachhaltige Arbeitsmarktintegration war das Motto der Willkommenslotsen bei ihrer vierten Jahrestagung news-1425 Wed, 20 Nov 2019 10:29:13 +0100 Azubis rekrutieren Azubis http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/azubis-rekrutieren-azubis „IHK AusbildungsScouts“ stellen Schülern ihre Ausbildung vor Beim beruflichen Nachwuchs herrscht Mangel. Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Für die bayerischen IHKs ist Kommunikation auf Augenhöhe das Geheimrezept gegen diesen Trend. Ihre Idee? Auszubildende, die aus der Praxis an die Schulen gehen und dort den Schülerinnen und Schülern von ihrem Ausbildungsalltag berichten. Sie bringen, je nach Bedarf, Werkstücke mit, bereiten ihre Informationen multimedial auf und beantworten vor allem viele Fragen.

Praktisch, unmittelbar und authentisch werden die Ausbildungsberufe vorgestellt – und das mit Erfolg. Zwischen Projektbeginn 2016 und Sommer 2019 waren 2.600 Azubis als „IHK AusbildungsScouts“ aktiv. In der Regel beginnen sie im zweiten Ausbildungsjahr nach ihrer Zwischenprüfung und werden auf einer eintägigen Schulung darauf vorbereitet ihren Ausbildungsberuf in Schulen, auf Elternabenden oder auf Messen vorzustellen. Organisiert und koordiniert werden die Vorbereitung, die Einsätze und der Kontakt zu den Schulen von den Regionalkoordinatorinnen und -koordinatoren der jeweiligen IHK.

Das Projekt ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Die Schulen ergänzen ihre Berufsorientierung durch authentische Einblicke in den Berufsalltag, die Unternehmen gewinnen neue Auszubildende und honorieren die außergewöhnliche Initiative ihrer Azubis. Insgesamt wurden bereits 650 Schulen, das heißt über 70.000 Schülerinnen und Schüler, erreicht. Die IHKs in Bayern zeigen, wie Nachwuchskräfte innovativ gewonnen werden können.

Mehr über die Ausbildungsscouts erfahren Sie unter: https://www.fachkraeftebuero.de.

Hat auch ihr Unternehmen Schwierigkeiten Ausbildungsstellen zu besetzen?

  • Wir haben 8 Tipps für Sie erarbeitet, mit denen Sie auch kurzfristig Lehrstellen besetzen können. Informieren Sie sich jetzt hier. 
  • Außerdem finden Sie in der KOFA-Handlungsempfehlung "Schulkooperationen" weitere Ansätze, um Kontakte zu Schulen aufzubauen.
     
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news-1417 Fri, 15 Nov 2019 14:14:38 +0100 Interaktive Karte zum Fachkräftemangel http://www.kofa.de/fachkraefteengpaesse-verstehen/regionale-engpaesse Lassen Sie sich auf der interaktiven Karte des KOFA anzeigen, wie die Fachkräftesituation bei Ihnen vor Ort aussieht. news-1409 Wed, 13 Nov 2019 14:07:44 +0100 KOFA-Praxisbeispiel: Ausländische Pflegekräfte http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/praxisbeispiele/rekrutierung-auslaendischer-pflegekraefte Die MEDIAN-Kliniken wachsen stark. Der Klinik-Betreiber rekrutiert unter anderem in Albanien. news-1408 Tue, 12 Nov 2019 15:42:36 +0100 Workshopeinladung: Chancengleichheit durch Digitalisierung https://www.kofa.de/service/veranstaltungen/detailseite/news/chancengleichheit-durch-digitalisierung-erfolgsfaktor-fuer-den-mittelstand Diskutieren Sie am 21.11. mit dem BMWi, KOFA, der Plattform Industrie 4.0 und den Mittelstand Digital/Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren in Berlin news-1407 Fri, 08 Nov 2019 11:49:47 +0100 Die Zukunft ist digital – die Berufsausbildung auch http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/die-zukunft-ist-digital-die-berufsausbildung-auch Neues Projekt des IW zur Ausbilderqualifizierung Die Digitalisierung ist eine der zentralen Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Damit das Fachpersonal in der dualen Berufsausbildung optimal auf diesen Wandel vorbereitet wird und die Inhalte und Prozesse in der Ausbildung den Anforderungen des digitalen Wandels gemäß gestalten können, wurde das Netzwerk Q 4.0 ins Leben gerufen. Das „Netzwerk zur Qualifizierung des Berufsbildungspersonals im digitalen Wandel“ ist ein gemeinsames Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und den Bildungswerken der Wirtschaft, welches per Zuwendung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

Die Ziele? Eine zeitgemäße duale Ausbildung und ein bundesweiter Standard zur Qualifizierung des Berufspersonals. Dies soll mit regionalen Koordinierungsstellen erreicht werden, die branchenspezifisch für eine starke Vernetzung der Unternehmen sorgen und passgenaue Qualifizierungsangebote entwickeln und umsetzen. Dieser sehr praxisorientierte Prozess wird fortlaufend vom IW empirisch begleitet. Hierdurch werden Qualifizierungsbedarfe identifiziert und Erkenntnisse für die Praxis gewonnen.

Forschungsergebnisse und Best-Practice-Beispiele werden regelmäßig publiziert und sowohl auf einer öffentlichen, vom Netzwerk ausgerichteten Halbzeit-, als auch einer Abschlusskonferenz vorgestellt.

Weitere Informationen zum Projekt und der zugehörigen Dachinitiative des BMBF finden Sie hier.

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news-1405 Wed, 06 Nov 2019 10:28:48 +0100 Inklusion im Unternehmen erfolgreich umsetzen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/inklusion-im-unternehmen-erfolgreich-umsetzen Neue Arbeitsmaterialien von KOFA und Aktion Mensch erschienen Der vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) und Aktion Mensch neu entwickelte „Wegweiser: Inklusion im Betrieb“ bietet praxisnahe Hilfestellungen für Betriebe, um Inklusion nachhaltig zu gestalten.

Menschen mit Schwerbehinderung stellen ein interessantes Beschäftigungspotenzial dar. Damit dies auch genutzt werden kann, müssen Vorbehalte und Unsicherheiten von Arbeitgebern aus dem Weg geräumt werden.

In der bereitgestellten Arbeitsmappe werden Personalern Schritt für Schritt hilfreiche Tipps, Checklisten und Gesprächsleitfäden an die Hand gegeben - von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zur Frage, was bei der Beschäftigungsgestaltung beachtet werden muss.

Den „Wegweiser: Inklusion im Betrieb“ können Sie

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news-1402 Mon, 04 Nov 2019 09:00:00 +0100 Thema des Monats: Fachkräfte aus dem Ausland erfolgreich rekrutieren http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2019/november-internationale-fachkraefte Wie Sie Fachkräfte aus dem Ausland gezielt ansprechen und rekrutieren können, erfahren Sie hier. news-1403 Fri, 01 Nov 2019 21:20:28 +0100 Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist Chefsache http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/vereinbarkeit-von-familie-und-beruf-ist-chefsache Wie Führungskräfte Väter in der Entscheidung für die Elternzeit bestärken können Elternzeit ist sowohl für Mütter als auch für Väter etwas ganz Besonderes. Immer mehr rücken Väter, die in Elternzeit gehen, in den Fokus von Unternehmen. Vereinbarkeitswünsche von Beruf und Familie sind lange kein rein weibliches Thema mehr.

Damit die Unternehmenskultur väterbewusster gestaltet werden kann, spielen Führungskräfte eine zentrale Rolle: Sie haben oftmals eine Vorbildfunktion und können beispielhaft für viele Mitarbeiter signalisieren, dass Elternzeit von Vätern im Unternehmen erwünscht ist.

Die Väter gGmbH hat es sich zur Aufgabe gemacht, klein- und mittelständische Unternehmen in Nordrhein-Westfalen dabei zu unterstützen, zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln und als attraktiver Arbeitgeber Fachkräfte für Ihr Unternehmen zu sichern.

 Am 21. November 2019 werden die Ergebnisse einer Führungswerkstatt zu individuellen Vereinbarkeitsbedürfnissen bei einer Projekt-Abschluss-Konferenz im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf präsentiert.

Hier können Sie sich kostenlos anmelden: http://nrw.vaeter-ggmbh.de/startseite/abschlusskonferenz.


Diverse Informationen rund um das Thema finden Sie außerdem in der KOFA-Handlungsempfehlung „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“.

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news-1401 Thu, 31 Oct 2019 09:14:13 +0100 Rekrutierung ausländischer Fachkräfte - Ländersteckbriefe http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/rekrutierung-auslaendischer-fachkraefte-laendersteckbriefe Infos zu Berufsbildungssystemen und -qualifikationen Die neuen Steckbriefe des BQ-Portals liefern einen ersten Überblick, welche Länder insbesondere im Rahmen des neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetzes für Unternehmen zur Rekrutierung von ausländischen Fachkräften interessant sein könnten. Das Informationsportal für ausländische Berufsqualifikationen bündelt auf einer Plattform erstmalig in Deutschland alle relevanten Informationen zu ausländischen Berufsqualifikationen und Berufsbildungssystemen.

Die Ländersteckbriefe zu Brasilien, Indien, Indonesien, Kolumbien, Marokko, Mexiko und den Philippinen sollen Unternehmen einen ersten Eindruck zu den ausländischen Berufsbildungssystemen und Berufsqualifikationen vermitteln. Zudem enthalten sie wichtige Informationen zur Wirtschaft und Gesellschaft in den jeweiligen Ländern.

Zusätzlich liefern sie Daten zur aktuellen Zuwanderung und Integration in Deutschland.
Die Steckbriefe werden aktualisiert und laufend erweitert.

Weitere Informationen finden sie auf dem BQ-Portal unter: https://www.bq-portal.de/Anerkennung-für-Betriebe/fachkraefte-aus-dem-ausland

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news-1399 Tue, 29 Oct 2019 15:42:26 +0100 Wegweiser: Inklusion im Betrieb http://www.kofa.de/rss/news/wegweiser-inklusion-im-betrieb Ordner mit Arbeitsmaterialien zum Thema Rekrutierung, Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung (KOFA und Aktion Mensch) Arbeitsmaterialien zum Thema Rekrutierung, Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung

Schritt 1: Kontaktaufnahme – Aller Anfang ist leicht

Es gibt zahlreiche Wege, mit Auszubildenden oder Fachkräften mit Behinderung in Kontakt zu treten: Wenden Sie sich zum Beispiel an örtliche Bildungsträger wie die Berufsförderungswerke oder nutzen Sie Förderprogramme der Bundesagentur für Arbeit oder der Kammern.

Schritt 2: Bewerbungsprozess gestalten

Eine passgenaue Stellenanzeige zu gestalten ist auch bei der Rekrutierung von Menschen mit Behinderung zentral. Es geht darum, das eigene Unternehmen möglichst gut vorzustellen, die zu besetzende Stelle genau zu beschreiben und das Anforderungsprofil zutreffend zu erstellen. Unsere Checkliste zur Stellenausschreibung hilft Ihnen bei der Gestaltung.

Schritt 3: Ins Unternehmen eingliedern und einarbeiten

Entscheidend für den erfolgreichen Start im Unternehmen sind oft die ersten Wochen. Unsere Checkliste zum Onboarding begleitet Sie in dieser wichtigen Zeit zwischen der Zusage im Bewerbungsgespräch und dem ersten Mitarbeitergespräch.
Das Thema Behinderung hat eine rechtliche Dimension, die auch das Arbeitsleben betrifft. Erfahren Sie mehr zu den wichtigsten Rechten und Pflichten, auf die Sie als Arbeitgeber zu achten haben.

Schritt 4: Ausbildung gestalten

Menschen mit Behinderung auszubilden bietet Chancen für Ihr Unternehmen, muss aber aktiv gestaltet werden. Nutzen Sie vorhandene Unterstützungsangebote und Informationen, um Inklusion in Ihrem Unternehmen erfolgreich umzusetzen.
Hinweise, sowohl zu den Rechten und Pflichten einer bzw. eines Auszubildenden als auch zu denen des ausbildenden Betriebes finden Sie in der entsprechenden Tabelle.

Schritt 5: Beschäftigung gestalten

Es ist hilfreich und wichtig, einen guten Kommunikationsweg über das sensible Thema Behinderung des Mitarbeiters oder der Mitarbeiterin zu finden.
In diesem Schritt erfahren Sie, wie Sie über Unausgesprochenes ins Sprechen kommen, unter anderem in Mitarbeitergesprächen. Durch gezielte Maßnahmen kann auch bei starken gesundheitlichen Einschränkungen in den meisten Fällen der Arbeitsplatz erhalten werden, wenn das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) angewendet wird. In diesem Kapitel finden Sie diverse Hinweise zur Gestaltung des BEM-Prozesses.

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news-1398 Tue, 29 Oct 2019 09:25:25 +0100 Integration von Geflüchteten durch Berufsausbildung– GoodVET http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/integration-von-gefluechteten-durch-berufsausbildung-goodvet Uni Köln entwickelt anwendungsorientierte Handreichung für die Eingliederung von Geflüchteten Im Projekt GoodVET entwickelte der Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpädagogik der Universität zu Köln im Rahmen eines Erasmus+ Projektes eine anwendungsorientierte Handreichung für die adäquate Eingliederung von Geflüchteten in die Berufsbildung. Neben der Handreichung wurde ein online basiertes Analysetool entwickelt, welches den unterschiedlichsten europäischen Berufsbildungsinstituten und Praxisakteuren die Möglichkeit gibt, ihre eigene Aktivität zu reflektieren und zu optimieren. Das Analysetool wurde auf Grundlage von Praxiserfahrungen entwickelt.

Das Projekt wird transnational von Universitäten in den Ländern Deutschland (Projektleitung), Dänemark, Italien und Österreich durchgeführt und wissenschaftlich untersucht.
Die Ergebnisse des Projektes werden ab sofort veröffentlicht und auf der Projekthomepage zur Verfügung gestellt.

Mehr Informationen erhalten Sie unter http://www.goodvet.uni-koeln.de.

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news-1397 Fri, 25 Oct 2019 14:37:14 +0200 Webinar: Internationale Fachkräfte erfolgreich rekrutieren http://www.kofa.de/service/webinare KOFA-Expertin Sarah Pierenkemper zu Neuerungen durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz news-1392 Wed, 23 Oct 2019 14:33:41 +0200 Nutzen Sie das Potential von Langzeitarbeitslosen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/nutzen-sie-das-potential-von-langzeitarbeitslosen Integration in den Arbeitsmarkt funktioniert bei KMU besonders gut Der aktuelle Kurzbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt Fördermaßnahmen und Strategien auf, mit deren Hilfe Langzeitarbeitslose erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt Fußfassen können.

Wie der Kurzbericht zeigt, erleichtern persönliche Kontakte und die Nutzung von Netzwerken den Übergang in Beschäftigung. Außerdem haben Langzeitarbeitslose gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gute Chancen, da diese eine größere Flexibilität, einen persönlicheren Umgang mit den Bewerbern und einen weniger formalisierten Bewerbungsprozess aufweisen. Denn ein formeller Bewerbungsprozess stellt oftmals ein Hindernis für motivierte Langzeitarbeitslose dar.

Um das Potenzial von motivierten Langzeitarbeitslosen für Ihr Unternehmen zu erschließen, empfiehlt es sich daher offen für verschiedene Bewerbungsformen zu sein und sich schnell einen persönlichen Eindruck bei einem Vorstellungsgespräch oder Probearbeiten zu machen.

Auf unserer Website kofa.de erfahren Sie, wie Sie bei der Rekrutierung von Arbeitslosen vorgehen können und worauf man z. B. bei der Stellenbeschreibung achten sollte. Zudem zeigt das Praxisbeispiel der ads-tec GmbH, wie das IT-Unternehmen mit ehemals Arbeitslosen eine neue lukrative Produktionsstätte aufbaut.

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news-1390 Tue, 22 Oct 2019 09:49:21 +0200 Digitalisierung im Mittelstand – Effizienz motiviert http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitalisierung-im-mittelstand-effizienz-motiviert Jeder vierte Mittelständler plant die digitale Dokumentenverwaltung Wie die Studie „Digital Office im Mittelstand 2019“ des Digitalverbands Bitkom zeigt, plant bereits ein Viertel aller mittelständischen Unternehmen in Deutschland die digitale Dokumentenverwaltung. Dass Digitalisierung zumeist „Chefsache“ ist, zeigt auch das Ergebnis, dass in 9 von 10 Unternehmen die Geschäftsführung die maßgebliche Entscheidung für die Investition in das Digitalisierungsprojekt trifft.

Die Unternehmen erhoffen sich durch die Einführung von sogenannten Enterprise-Content- Management-Systeme (ECM) insbesondere einen schnelleren Zugriff auf Informationen sowie eine verbesserte Sicherheit vor Datenverlust.

Erfahren Sie hier, wie der digitale Wandel auch in Ihrem Unternehmen gestaltet werden kann und erhalten Sie Hintergrundinformationen über die „Chance: Digitalisierung“.

Verschaffen Sie sich einen Eindruck über „Digitale Geschäftsmodelle“ und partizipieren Sie an dem Erfahrungswissen unserer Best Practice Praxisbeispiele.

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news-1389 Tue, 15 Oct 2019 14:01:19 +0200 Deutschland ist ein begehrter Standort für internationale Fachkräfte http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/deutschland-ist-ein-begehrter-standort-fuer-internationale-fachkraefte Aktuelle Zahlen zeigen wie sich die Zuwanderung in Deutschland entwickelt In den letzten Jahren sind stetig mehr ausländische Staatsangehörige nach Deutschland zu als aus Deutschland weggezogen. Besonders die Bildungs- und Erwerbsmigration zeigt hierbei eine positive Entwicklung. Das Erfolgsmodell „Blaue Karte EU“ ermöglicht es Menschen aus Ländern außerhalb der EU in Deutschland zu arbeiten, wenn ein abgeschlossenes Hochschulstudium sowie eine Arbeitsplatzzusage vorliegen. Zudem steigt die Anzahl anerkannter ausländischer Berufsabschlüsse, und ermöglicht es ausländischen Fachkräften auch hierzulande ihre Berufe auszuüben.

Wie ein Blick ins Ausland Ihren potenziellen Bewerberkreis erweitert und Ihre Chancen einen passenden Kandidaten zu finden erhöht, erfahren Sie in der KOFA Handlungsempfehlung. Praxisbeispiele, wie beispielsweise die „Rekrutierung ausländischer Pflegekräfte“ zeigen Ihnen mögliche Optionen und Best-Case Szenarien auf.

Sind Sie interessiert an den vollständigen und grafisch aufbereiteten Zahlen bezüglich der Zuwanderung in Deutschland? Dann empfehlen wir Ihnen unsere neue Infografikstrecke „Internationale Fachkräfte“.

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news-1388 Mon, 14 Oct 2019 13:59:56 +0200 Aktuelle IW-Studie http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/aktuelle-iw-studie Sprachkenntnisse entscheidend für die Arbeitsmarktintegration Eine aktuelle IW-Studie beschäftigt sich mit dem Zusammenhang des Bildungsniveaus und Sprachkenntnissen gegenüber Löhnen und Erwerbslosigkeit von Zuwanderern. Dabei kommt sie zu interessanten Ergebnissen:

Zwischen Zuwanderern und Einheimischen lassen sich keine nennenswerte Lohnunterschiede feststellen, betrachtet man ihre Sprachkenntnisse sowie ihren formalen Bildungsstand. Bestehende geringe Lohnunterschiede, die zu finden sind, sind für die Praxis darüber hinaus nicht relevant.

Besonders interessant ist allerdings, dass Sprachkenntnisse und sprachliche Fähigkeiten für die Arbeitsmarktintegration von größerer Bedeutung sind. Im Durchschnitt schneiden hochqualifizierte Zuwanderer in Deutschtests besser ab als niedrigqualifizierte Personen ohne Migrationshintergrund. Auch Einheimische können somit von Grundbildungsangeboten profitieren, um ihre sprachlichen Fähigkeiten zu stärken und zu verbessern.

Die ausführliche Studie finden Sie unter:

https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/IW-Trends/PDF/2019/IW-Trends_2019-03-05_Sprachkenntnisse_fuer_Arbeitsmarktintegration.pdf

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news-1385 Tue, 08 Oct 2019 14:20:34 +0200 KOFA-Praxisbeispiel: Arbeit 4.0 - Selbstorganisation bei mymuesli http://www.kofa.de/dossiers/digitalisierung-in-kmu/praxisbeispiele/arbeit-40-selbstorganisation-bei-mymuesli Warum eigenständige Entscheidungen dem Müsli-Produzenten wichtig sind. news-1384 Fri, 04 Oct 2019 10:44:26 +0200 Inklusionspreis für die Wirtschaft 2020 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/inklusionspreis-fuer-die-wirtschaft-2020 Bewerbungsphase hat begonnen Nicht erst, seit der Fachkräftemangel ein immer drängenderes Problem darstellt, macht es für Unternehmen Sinn, sich mit unterschiedlichen Zielgruppen zu beschäftigen.
Von dem Potenzial der Menschen mit Behinderung beispielsweise können Unternehmen auf vielfache Weise profitieren: Sie sind häufig besonders loyal und engagiert, stützen die Unternehmenskultur, bereichern ihre Teams und stärken somit die Wettbewerbsposition des Unternehmens.

Der Inklusionspreis für die Wirtschaft prämiert vorbildliche Praxisbeispiele in der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen, sowie in der Weiterbeschäftigung leistungsgewandelter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Er ist initiiert von der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitsgeberverbände, der Charta der Vielfalt und des UnternehmensForums. Schirmherr des Preises ist der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil.

Bis zum 31. Oktober 2019 können engagierte Unternehmen vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben. Folgen Sie einfach dem Link: www.inklusionspreis.de/bewerben

Wenn Sie sich als Personalverantwortliche/r für Ihr Unternehmen zum Thema Inklusion im Beruf informieren wollen, finden Sie vielfältige praxisrelevante Informationen auf unserer Webseite im Dossier „Inklusion“.

 

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news-1383 Tue, 01 Oct 2019 08:00:00 +0200 Thema des Monats: Abwerben von Mitarbeitern? http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2019/oktober-abwerben-von-mitarbeitern So reagieren Sie richtig! news-1382 Mon, 30 Sep 2019 10:39:43 +0200 Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Kinderbetreuung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/vereinbarkeit-von-beruf-und-familie-kinderbetreuung Zentrales Instrument der Mitarbeitergewinnung und -bindung Zwar gibt es in Deutschland heute mehr Betreuungsplätze für unter Dreijährige als noch vor einigen Jahren, dennoch fehlen laut einer IW Studie noch immer „knapp 320.000 Kita Plätze“. Grund dafür ist der steigende Bedarf, denn die Betreuung wird zunehmend bereits ab dem ersten bzw. zweiten Lebensjahr des Kindes zum Standard. Auch Zuwanderung und gestiegene Geburtenraten tragen zu den Betreuungsengpässen bei.  

Väter und Mütter stehen vor der Herausforderung die Kinderbetreuung sicherzustellen. Dabei können auch Sie als Unternehmen helfen. Erfahren Sie in unserer Handlungsempfehlung „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, wie Ihr Unternehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Kinderbetreuung unterstützen kann. Lesen Sie auch in der KOFA-Handlungsempfehlung, wie Sie „Flexible Arbeitszeitmodelle" am besten nutzen, um Beruf und Privatleben „unter einen Hut“ bringen.

Weitere Informationen und Beispiele guter Praxis finden Sie hier:

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news-1377 Tue, 24 Sep 2019 14:50:34 +0200 FAQs zum Migrationspaket der Bundesregierung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/faqs-zum-migrationspaket-der-bundesregierung Was Sie zum Thema wissen sollten Am 01. März 2020 tritt das neue Migrationspaket der Bundesregierung in Kraft. Hierrunter das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das internationalen Fachkräften aus Drittstaaten den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erleichtern soll. Anders als früher gibt es nun keine Vorrangprüfung mehr. Dies bedeutet, Arbeitgeber müssen bei der Einstellung von Drittstaatlern nicht mehr sicherstellen, dass es keinen geeigneten Bewerber bzw. keine geeignete Bewerberin aus dem Europäischen Wirtschaftsraum für die zu besetzende Stelle gegeben hätte. Genauso wird der Zugang zu Beschäftigung von qualifizierten Drittstaatlern nun nicht mehr auf Mangelberufe beschränkt.

Die Änderungen im neuen Duldungsgesetz sehen vor, dass eine Beschäftigungsduldung erteilt werden kann, wenn die Antragstellerin bzw. der Antragssteller gewisse Voraussetzungen erfüllt. Dies war vorher nicht möglich. Neu ist außerdem, dass nun eine Ausbildungsduldung für Assistenz- und Helferberufe möglich ist, wenn diese für eine Berufsausbildung in einem Mangelberuf qualifizieren.

Des Weiteren beinhaltet das Paket Gesetze zur Vereinfachung und Beschleunigung verschiedener migrationsrelevanter Verfahren.

Alle Informationen zum neuen Migrationspaket finden Sie in unseren FAQ "Das Migrationspaket".

Alles zum Thema „Mitarbeiter finden und binden“ finden Sie auf der KOFA Website unter https://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden

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news-1373 Thu, 19 Sep 2019 09:24:36 +0200 Mit der eigenen Ausbildung gegen den Fachkräftemangel http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mit-der-eigenen-ausbildung-gegen-den-fachkraeftemangel Viele offene Ausbildungsstellen in Mangelberufen Viele Unternehmen in Deutschland begegnen dem Fachkräftemangel mit der Schaffung von Ausbildungsplätzen. Eine neue IW-Studie zeigt, dass die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen in Mangelberufen von 2011 bis 2018 um 33 Prozent gestiegen ist – deutlich mehr als in anderen Berufen. Leider gibt es nicht im selben Maße mehr Bewerberinnen und Bewerber, weshalb auch die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze deutlich gestiegen ist. Um die Bewerberzahlen zu erhöhen müssen Unternehmen vor allem aktiver für sich werben und auf die jungen Menschen zugehen.

Neue Auszubildende finden gelingt beispielsweise über Schulkooperationen. Viele Berufe sind kaum bekannt und junge Menschen müssen erst dafür begeistert werden. Woher soll ein junges Mädchen wissen, dass es Spaß machen kann, einen Metallblock zu fräsen? Unternehmen können dafür Schulpraktika anbieten, um Berufe erlebbar zu machen.

Leistungsstarke Jugendlichen können häufig zwischen verschiedenen Ausbildungsbetrieben wählen. Deshalb ist es wichtig, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein und auch als solcher wahrgenommen zu werden. Auch die leistungsschwachen Jugendlichen sollten als Potenzial genutzt werden, zumal es diverse Fördermaßnahmen gibt, die Betrieb und Jugendliche bei der Ausbildung unterstützen.

Die eigene Ausbildung bleibt der Königsweg der Fachkräftesicherung. Unternehmen, die selber ausbilden, müssen später keine Fachkräfte suchen, die kaum zu bekommen sind.

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news-1370 Wed, 18 Sep 2019 09:24:52 +0200 Familienfreundlichkeit macht Unternehmen attraktiv http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/familienfreundlichkeit-macht-unternehmen-attraktiv Immer mehr Unternehmen erkennen den Wert familienfreundlicher Unternehmenskultur Der Anteil der Unternehmen, die eine familienfreundliche Unternehmenskultur haben, hat seit 2015 zugenommen. Das zeigt der aktuelle Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit. Für viele Beschäftigte ist ein familienfreundliches Arbeitsumfeld ein wichtiger Indikator für die allgemeine Attraktivität eines Unternehmens. Dies gilt auch für 78 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne (aktuelle) Betreuungspflichten. Denn zum Beispiel flexible Arbeitszeiten, die besonders häufig zum Einsatz kommen, werden auch für die Freizeit und das Engagement im Ehrenamt genutzt. 

Die Digitalisierung bietet auch für die Familienfreundlichkeit ein hohes Potential. Zukünftig sehen Unternehmen vorrangig im mobilen und ortsungebundenen Arbeiten das größte Entwicklungspotential als Instrument für eine familienfreundliche Personalpolitik.

Erfahren Sie, wie auch Ihr Unternehmen „Flexible Arbeitszeiten umsetzen“ und die „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ unterstützen kann und lassen Sie sich von unseren Beispielen guter Praxis inspirieren:

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news-1367 Tue, 17 Sep 2019 10:01:21 +0200 Aktionswochen zur Fachkräftesicherung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/aktionswochen-zur-fachkraeftesicherung Das KOFA ist dabei! Vom 16. bis 27.09. finden unter dem Motto „Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen“ die Aktionswochen zur Fachkräftesicherung statt. Auf mehr als 222 Veranstaltungen werden in diesen beiden Wochen deutschlandweit verschiedene Projekte und Initiativen zur Fachkräftesicherung vorgestellt. Jede Region, jedes Netzwerk und jedes Unternehmen hat dabei unterschiedliche Voraussetzungen und findet eigene innovative Lösungen.

Auch das KOFA beteiligt sich: Am 25.09. hält KOFA-Referentin Dr. Anika Jansen ein kostenfreies Webinar zum Thema „Fachkräftemangel – Probleme und Lösungsansätze“.
Weitere Informationen und den Anmeldelink finden Sie hier. In diesem Video erhalten Sie einen ersten Eindruck, was Sie in dem Webinar erwartet. 

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zu Fachkräfteengpässen finden Sie in unserer Storytellinggrafik: https://www.kofa.de/fachkraefteengpaesse-verstehen/auf-einen-blick

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news-1364 Thu, 12 Sep 2019 09:42:31 +0200 Verlängerung des erfolgreichen Förderprogramms Willkommenslotsen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/verlaengerung-des-erfolgreichen-foerderprogramms-willkommenslotsen Verlängerung um vier weitere Jahre Das Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) verlängert das erfolgreiche Willkommenslotsen-Programm um weitere vier Jahre.
Die Zahlen sprechen für sich: 2018 haben 7.550 Unternehmen eine individuelle Beratung durch einen Willkommenslotsen in Anspruch genommen. So konnten die Willkommenslotsen 2.850 Ausbildungsplätze und annähernd 1.220 Arbeitsplätze mit Geflüchteten besetzen. Darüber hinaus konnten mit Hilfe der Willkommenslotsen 1.400 Einstiegsqualifizierungen und über 3.700 Praktika realisiert werden. Willkommenslotsen leisten damit bundesweit einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Integration von Geflüchteten sowie zur Fachkräftesicherung.

Die Willkommenslotsen werden in Schulungen vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) auf ihre wichtigen Aufgaben vorbereitet. 
Weitere Informationen zu den Willkommenslotsen finden Sie unter www.kofa.de/dossiers/willkommenslotsen

Die Stellungnahme von Bundeswirtschaftsminister Altmaier und die vollständige Pressemitteilung des BMWi finden Sie hier.

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news-1360 Mon, 09 Sep 2019 09:23:52 +0200 Der Gründergeist schwindet http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/der-gruendergeist-schwindet Rückläufige Gründungsinteresse in den Industrienationen Das seit Jahren rückläufige Gründungsinteresse in den Industrienationen setzt sich auch im Jahr 2018 in Deutschland fort. Während im Jahr 2000 fast jeder Zweite den Wunsch nach beruflicher Selbstständigkeit hatte, verspürt dies im Jahr 2018 nur noch jeder Vierte.

Grund hierfür ist vorrangig der demographische Wandel der Bevölkerung. Als Daumenregel gilt nämlich: der Wunsch nach beruflicher Selbstständigkeit nimmt mit zunehmendem Alter ab.  Faktoren hierfür sind, dass das Erfahrungswissen zunehmend auf eine spezifische Stelle zugeschnitten ist und auch die familiäre Gebundenheit mit steigendem Alter zunimmt.  Auch die Finanzkrise versetzte dem Gründungsinteresse vorrangig Älterer einen Dämpfer. Die Angst vor einem Scheitern und dessen finanzielle Konsequenzen ist bei den über 50-Jährigen besonders stark ausgeprägt. In Deutschland sorgt die Gruppe der unter 30-Jährigen für einen kleinen Lichtblick: Seit 2012 nimmt der Selbstständigkeitswunsch dieser Gruppe kontinuierlich zu und 2018 hätten sich, frei von Sachzwängen, rund ein Drittel für die Selbständigkeit entschieden. Diese positive Entwicklung sollte durch Initiativen und Schulförderung noch weiter gestärkt werden. 

Zwischen Frauen und Männern besteht nach wie vor ein großer Unterschied bei dem Selbstständigkeitswunsch. Während in den letzten Jahren der Anteil der Frauen bei Existenzgründungen leicht zugenommen hat (im Jahr 2018 39%), sind diese gemessen am relativen Anteil an der Bevölkerung weiterhin unterrepräsentiert.

Ausschlaggebend hierfür ist das geringe Gründungsinteresse bei Frauen: Bei der aktiven Planung und Umsetzung der Selbständigkeit gibt es zwischen den Geschlechtern keinen Unterschied. Die Gründungsbarrieren für Frauen und Männer sind damit gleich hoch. Um die Gründungstätigkeit von Frauen zu stärken, scheinen Maßnahmen, welche den Gründungswunsch stärken, am Sinnvollsten.

Die negative Entwicklung der Gründungstätigkeit in Deutschland hat viel mit den ausgesprochen guten Arbeitsmarktbedingungen zu tun. Da in Deutschland Berufswahlfreiheit herrscht, sollte niemand in die Selbstständigkeit gezwungen werden. Die Förderung von unternehmerischen Aktivitäten, kann allerdings Menschen dazu befähigen bei der nächsten Arbeitsmarktkrise eigenständig über die Runden zu kommen und sichert zudem ein innovatives und konkurrenzfähiges Beschäftigungsumfeld.

Nähere Informationen erhalten Sie unter diesem Link: https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Fokus-Volkswirtschaft/Fokus-2019/Fokus-Nr.-261-August-2019-Gruendergeist.pdf

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news-1352 Mon, 02 Sep 2019 09:00:00 +0200 Thema des Monats: Soziale Kompetenz: Eine Schlüsselqualifikation in der Ausbildung http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2019/soziale-kompetenzen-in-der-ausbildung Soziale Kompetenz – im Beruf unerlässlich  news-1359 Fri, 30 Aug 2019 08:30:00 +0200 Geflüchtete erfolgreich ausbilden http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/gefluechtete-erfolgreich-ausbilden Ansätze und Konzepte zur erfolgreichen Ausbildung von Geflüchteten Ansätze und Konzepte zur erfolgreichen Ausbildung von Geflüchteten und anderen benachteiligten Jugendlichen finden sich in der Broschüre „Vielfalt in der beruflichen Bildung – betriebliche Ausbildung von Geflüchteten erfolgreich gestalten“, des Bundesinstituts für Berufsbildung.

Viele Unternehmen in Deutschland haben Schwierigkeiten ihre Ausbildungsstellen mit geeigneten Azubis zu besetzen. Geflüchtete bilden hier hohes Potenzial, Erfahrungen zeugen aber auch von Herausforderungen. Um die besonderen Anforderungen an die betriebliche Ausbildung von Geflüchteten erfolgreich zu meistern, sollen Ausbildern Ideen und Unterstützung in Form von praxisnahen Beispielen vorgestellt werden. Die vorgestellten Ausbildungskonzepte wurden in Zusammenarbeit mit Unternehmen, welche Erfahrung in der Ausbildung von Geflüchteten und benachteiligten Jugendlichen haben, entwickelt und erprobt.

Mehr Informationen zur Beschäftigung und Integration von Flüchtlingen in Ihrem Betrieb, sowie Förderungsangebote und Antworten zu rechtlichen Fragen finden Sie außerdem in unserem Dossier „Flüchtlinge integrieren“.

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news-1358 Thu, 29 Aug 2019 08:54:25 +0200 Die berufliche Bildung der Zukunft gemeinsam gestalten http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/die-berufliche-bildung-der-zukunft-gemeinsam-gestalten Allianz für Ausbildung- und Weiterbildung 2019 – 2021 unterzeichnet Die Allianz für Aus- und Weiterbildung arbeitet auch in Zukunft daran mehr Jugendliche in eine duale Berufsausbildung zu bringen und sie dabei zu unterstützen einen erfolgreichen Abschluss zu erwerben. Das 2014 gegründete Bündnis aus Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Politik richtet seinen Maßnahmenkatalog für die Jahre 2019 bis 2021 deshalb neu aus. Die Unterzeichner der Erklärung bezeichnen die duale Berufsausbildung explizit als Strategie zur Fachkräftesicherung.

In vielen Regionen können schon heute nicht alle Ausbildungsplätze besetzt werden. Berechnungen des KOFA, basierend auf Daten des Bundesinstituts für Berufsbildung zeigen, dass zum 30.09.2018 deutschlandweit rund zehn Prozent der gemeldeten Ausbildungsplätze unbesetzt blieben. Und der Anteil unbesetzter Ausbildungsstellen steigt seit 2009 kontinuierlich an. Um Jugendliche mit den zu ihnen passenden Ausbildungsbetrieben zusammenzubringen, soll die Mobilität der Jugendlichen gefördert werden. Dazu gehören für die Partner der Allianz unter anderem vergünstigter oder kostenfreier öffentlicher Personennahverkehr sowie Zuschüsse zur Unterbringung während der Berufsschulphasen. Der Ausbau der assistierten Ausbildung entlastet vor allem kleine und mittlere Unternehmen bei den organisatorischen Aspekten der Ausbildung.

Gleichzeitig verändern sich durch die Digitalisierung die Rahmenbedingungen der dualen Berufsausbildung – und das an allen Lernorten. Die Digitalisierung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten und Kompetenzzentren soll deshalb unterstützt werden. Mit einer Qualifizierungsinitiative soll das Ausbildungspersonal auf die veränderten Anforderungen in der dualen Berufsausbildung vorbereitet werden.

Berufliche Weiterbildung soll in der nächsten Bündnisperiode entlang des gesamten Verlaufs der Erwerbsbiographien gestärkt werden. Ziel ist es eine stärkere Durchlässigkeit zwischen akademischer und beruflicher Bildung zu erreichen. Doppeltqualifizierungsangebote und andere Bildungsformate mit Elementen beider Welten sollen dafür unterstützt werden. Das Aufstiegs-BAföG soll verbessert und das Förderangebot bis zur höchsten Fortbildungsstufe erweitert werden. Und auch die Weiterbildung für beruflich Qualifizierte an Hochschulen soll gestärkt werden.

Zu den Unterzeichnern der Allianz für Aus- und Weiterbildung gehören neben den Sozialpartnern auch Vertreter der Länder, die Kultusministerkonferenz, die Bundesagentur für Arbeit, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag und die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie, Arbeit und Soziales sowie Bildung und Forschung. Die vollständige Erklärung zur Allianz für Aus- und Weiterbildung 2019 – 2021 finden Sie hier.

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news-1356 Wed, 28 Aug 2019 14:21:11 +0200 Das KOFA auf LinkedIn http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/das-kofa-auf-linkedin Unsere Themen jetzt auch in Ihrem LinkedIn-Feed Das KOFA ist seit August 2019 auch auf LinkedIn präsent. Hier versorgen wir Sie aus erster Hand mit Zahlen, Fakten und Studien rund um unsere Kernthemen: Fachkräftesicherung, Personalmanagement und Digitalisierung.

Mit diesem Schritt möchten wir es Ihnen noch einfacher machen unser umfangreiches Angebot voll auszuschöpfen. Das Business-Portal dient schon lange nicht mehr „nur“ der Vermittlung von Arbeitsstellen, vielmehr bietet es umfassende Informationen zu fast allen relevanten Themen der Wirtschaft. Folgen Sie uns und erhalten Sie die Beiträge des KOFA unkompliziert und bequem in Ihrem persönlichen LinkedIn-News-Feed. Wir versprechen – es lohnt sich!

Sie finden uns unter: https://www.linkedin.com/company/kofa-kompetenzzentrum-fachkräftesicherung/

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news-1355 Tue, 27 Aug 2019 12:02:34 +0200 Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse nimmt weiter zu http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/anerkennung-auslaendischer-berufsabschluesse-nimmt-weiter-zu Zahl der anerkannten ausländischen Berufsabschlüsse ist im Vergleich zum Vorjahr um 20 % gestiegen. Im Jahr 2018 wurden 36.400 ausländische Berufsabschlüsse teilweise oder vollständig anerkannt meldet das statistische Bundesamt. Das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahr und damit neuer Rekord. Dabei kommt knapp ein Drittel der Anerkennungen aus dem Gesundheitsbereich. Bei jedem fünften Antrag zur Anerkennung ist der Referenzberuf ein dualer Ausbildungsberuf. In Zeiten des Fachkräftemangels werden internationale Fachkräfte und damit die Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse immer wichtiger für die deutsche Wirtschaft. 

Fachkräfte aus Drittstaaten können nur in Deutschland arbeiten, wenn ihr Berufsabschluss in Deutschland anerkannt wird. Wie Sie als Unternehmen Fachkräfte bei der Anerkennung ihrer ausländischen beruflichen Qualifikationen unterstützen und davon profitieren können, erfahren Sie in der KOFA-Handlungsempfehlung „Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen“. Informationen zu den ausländische Berufsqualifikationen finden Sie auf dem BQ-Portal

Wie Sie internationaler Fachkräfteaus dem Ausland anwerben können, zeigt die KOFA-Handlungsempfehlung „Rekrutierung dem Ausland“.

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news-1353 Mon, 26 Aug 2019 09:00:00 +0200 KfW: Mittelstand beschäftigt viele Frauen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kfw-mittelstand-beschaeftigt-viele-frauen 54 % der Beschäftigten im Mittelstand sind weiblich Die wachsende Erwerbsbeteiligung von Frauen macht besonders im Mittelstand bemerkbar, berichtet die KfW. Rund 54 Prozent der Beschäftigten im Mittelstand seien weiblich und damit deutlich mehr als in den großen DAX-Unternehmen. Insbesondere Unternehmen aus dem wissensintensiven Dienstleistungssektor wie Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatungen seien bei Frauen beliebt. „Familienfreundliche Arbeitsbedingungen tragen insgesamt zu einem höheren Frauenanteil in kleinen und mittleren Unternehmen bei“, schreibt die KfW: „Zeitlich und räumlich flexibles Arbeiten, Erleichterung des Wiedereinstiegs nach Elternzeit, Kinderbetreuungsangebote und andere Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind so ein wichtiger Ansatzpunkt für den Mittelstand, um weibliche Fachkräfte zu gewinnen und einem drohenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften entgegenzuwirken.“ (Quelle: KfW)

Mehr Infomationen darüber, wie Sie das Potenzial von Frauen nutzen können, finden Sie hier

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news-1354 Thu, 22 Aug 2019 13:00:00 +0200 Gefährliche Mischung https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/beitrag/juergen-matthes-michael-groemling-gefaehrliche-mischung.html Deutsche Wirtschaft schwächelt. Zahlreiche Risiken verunsichern die Unternehmer news-1351 Tue, 20 Aug 2019 09:14:19 +0200 Jeder fünfte Akademiker kommt aus dem Ausland http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/jeder-fuenfte-akademiker-kommt-aus-dem-ausland Unter den in Deutschland arbeitenden Akademikern ist jeder fünfte im Ausland geboren. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft ist der Anteil der im Ausland geborenen Akademikern von 13,6 Prozent im Jahr 2007 auf 18,7 Prozent im Jahr 2017 gestiegen. 
Dies bedeutet – trotzt der generell gestiegenen Anzahl an Akademikern - ein überproportionaler Anstieg an zugewanderten Akademikern. Laut Statistischen Bundesamt gab es im Jahr 2007 1,16 Millionen im Ausland geborene Akademiker. Im Jahr 2017 steigt diese Anzahl auf 2,32 Millionen. Die größte Gruppe derer Akademiker, die 2017 nach Deutschland kamen, waren Polen, gefolgt von Russen und Rumänen. Insgesamt stammen 39 Prozent der im Ausland geborenen Akademikern aus einem anderen EU Land. 
 
Da im Jahr 2017 nur rund 48.000 Aufenthaltstitel an neueingereiste Personen erteilt wurde, sind die meisten Akademiker auf anderen Wegen nach Deutschland gekommen. Dies kann im Rahmen der Freizügigkeit innerhalb der EU, im Rahmen eines Studiums, aus familiären oder aus humanitären Gründen sein. 

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen auch den Schritt gehen möchten und qualifiziertes Personal aus anderen Ländern rekrutieren möchten, erfahren Sie in unserer Handlungsempfehlung wie Sie dabei vorgehen können!

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news-1350 Mon, 19 Aug 2019 14:55:03 +0200 Auszubildende gesucht? http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/auszubildende-gesucht Ergebnisse aus aktuellen Studien zeigen worauf es ankommt Den passenden Ausbildungsplatz zu finden ist nicht nur für Unternehmen, sondern auch für junge Menschen nicht immer einfach. Für die Berufswahl orientieren sich Schülerinnen und Schüler dabei hauptsächlich an Gesprächen mit den Eltern, Gesprächen mit Freunden und Bekannten und nutzen zudem eigene Recherche über das Internet.

Nicht immer stimmen jedoch die Berufswünsche mit dem Angebot an Ausbildungsplätzen überein. Während nur 2 von 3 Ausbildungsplätzen des Fleischers besetzt werden können, gibt es für nahezu die Hälfte der Bewerberinnen und Bewerber als Tierpfleger keinen Ausbildungsplatz. Bewerber wünschen sich von ihrem zukünftigen Ausbildungsbetrieb insbesondere ein gutes Betriebsklima, sichere Arbeitsplätze und sehr gute Übernahmechancen.

Eine gute Nachricht für viele kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU): Viele Bewerber sind dazu bereit, Kompromisse beim Ausbildungsberuf einzugehen, wenn ihnen der Ausbildungsbetrieb besonders gut gefällt. Und gerade KMU können sich hier auf ihre Stärken berufen! Besonders in den Bereichen Persönlichkeit der Betreuung und Arbeits- und Betriebsklima werden KMU von ihren Auszubildenden besser bewertet als große Unternehmen. Verbesserungspotential haben KMU laut ihren Auszubildenden vor allem noch in den Bereichen Karriere- und Entwicklungspotential sowie Ausbildungsvergütung.

Um erfolgreich neue Bewerberinnen und Bewerber zu finden bieten Unternehmen bereits verschiedenste Maßnahmen an: Praktika, Ausbildungsmarketing und die Erschließung neuer Bewerbergruppen sind dabei die beliebtesten Maßnahmen der Unternehmen. Die Kooperation mit Schulen sollte jedoch noch stärker in den Fokus der Unternehmen gerückt werden. Aufgrund der hohen Relevanz für die Berufswahl kann sie ein wichtiges Instrument sein, um die Bewerberzahlen zu erhöhen.

Die vollständigen Zahlen finden Sie grafisch aufbereitet in unserer neuen Infografikstrecke „Was Azubis wollen“.

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news-1348 Thu, 15 Aug 2019 09:14:35 +0200 Wie digitales Arbeiten Städter aufs Land bringen kann http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/wie-digitales-arbeiten-staedter-aufs-land-bringen-kann Junge und digital affine Städter entdecken das Land für sich Wie eine neue Studie des Berlin-Instituts in Kooperation mit neuland21 zeigt, entdecken immer mehr junge kreative und digital affine Städter das Land für sich. Dies sind Menschen, die mit neuen Ideen, die Perspektiven für sich und andere schaffen wollen. Eine große Chance, grade für demographisch angeschlagene ländliche Regionen.

Aber wie kann mit digitalen Ideen das Leben auf dem Land für mehr Menschen attraktiv werden? Coworking Spaces in ländlichen Regionen mit angeschlossenen Unterkünften ist ein beispielhaftes Raumkonzept, um gestresste Stadtbewohner aufs Land zu locken. Aber auch flexible Arbeitsortmodelle wie beispielsweise das Arbeiten von zuhause oder das mobile Arbeiten werden durch die Digitalisierung leichter umsetzbar. Wie Sie mit Hilfe von Home-Office räumliche Freiheiten ermöglichen können erfahren Sie in unserem KOFA-Praxisbeispiel Home-Office im Unternehmen umsetzen.

Zudem bietet die Digitalisierung die Chance auch Kunden außerhalb der eigenen Region zu erreichen. Wie dies gelingen kann erfahren Sie in unserem Praxisbeispiel Digitalisierung im Handwerk.

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news-1346 Tue, 13 Aug 2019 13:47:02 +0200 Betriebe stellen mehr Azubis aus dem Ausland ein http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/betriebe-stellen-mehr-azubis-aus-dem-ausland-ein Rund 40 % der Betriebe haben bereits ausländische Azubis ausgebildet Nach der aktuellen Ausbildungsumfrage des deutschen Industrie- und Handelskammertags, die am kommenden Donnerstag offiziell vorgestellt wird, haben rund 40 Prozent der Ausbildungsbetriebe bereits ausländische Azubis ausgebildet. Bei elf Prozent der Betriebe handelt es sich dabei ausschließlich um EU-Migranten. 15 Prozent der Unternehmen bildeten Auszubildende aus Drittstaaten, wie etwa die Türkei oder Syrien, aus. Und weitere 15 Prozent der Unternehmen gaben an, sowohl schon ausländische Lehrlinge aus anderen EU-Staaten wie auch aus Drittstaaten eingestellt zu haben

Dabei sind für fast alle befragten Betriebe (90 Prozent) ausreichende Sprachkenntnisse unverzichtbar für eine gelungene Ausbildung.

Da viele Betriebe ihre Ausbildungsplätze nicht mehr besetzen können, ist die Rekrutierung aus dem Ausland eine sinnvolle Möglichkeit der Fachkräftesicherung. Viele Betriebe wünschen sich allerdings weniger Bürokratie bei der Einstellung von Azubis aus Drittstaaten. Nach Achim Dercks, dem stellvertretenden DIHK-Hauptgeschäftsführer, verkompliziert die Vorrangprüfung, die auch nach dem neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz nicht für Azubis abgeschafft worden ist, die Einstellung von Azubis aus Drittstaaten und führt zu langen Wartezeiten.

Betrachtet man die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zeigt sich, dass im letzten Jahr vor allem mehr Männer aus Syrien und Afghanistan eine Ausbildung begonnen haben. Im Vergleich zum Vorjahr stiegt die Zahl ihrer Ausbildungsverträge um 14,8 Prozent auf 13.900. Ohne die ausländischen Auszubildenden wäre die Zahl der neuen Ausbildungsverträge gesunken, anstatt wie aktuell um 1,2 Prozent gestiegen. Flüchtlinge auszubilden, die bereits in Deutschland sind, kann also für Betriebe auch eine sinnvolle Maßnahme sein, um die offenen Ausbildungsplätze zu besetzen.

Unter dem folgenden Link erfahren Sie mehr darüber, wie die Ausbildung von Flüchtlingen gelingt: https://www.kofa.de/fileadmin/Dateiliste/Publikationen/Handlungsempfehlungen/Ausbildung_Fluechtlinge.pdf

Hier erfahren Sie, welche Aspekte Sie beachten müssen, wenn Sie Auszubildende aus Europa rekrutieren möchten: https://www.kofa.de/fileadmin/Dateiliste/Publikationen/Handlungsempfehlungen/Europaeische_Jugendliche_ausbilden.pdf

In diesem Praxisbeispiel lesen Sie wie HBS Elektrobau Auszubildende aus dem Ausland gefunden hat

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news-1344 Wed, 07 Aug 2019 14:27:58 +0200 Steigende Ausbildungszahlen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/steigende-ausbildungszahlen Mehr Männer in dualer Ausbildung, immer weniger Frauen Zwar steigt der Anteil abgeschlossener Ausbildungsverträge auch 2018, der Anteil von Frauen nimmt aber weiterhin ab. Hier liegt großes Potenzial für eine nachhaltige Fachkräftesicherung. 

Nach neuesten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes stieg die Anzahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2018 um 1,2 Prozent. Dieser Anstieg ist auf den erfreulichen Trend zurück zu führen, dass besonders viele ausländische Männer eine Ausbildung begannen. So ist die Anzahl von neuen Ausbildungsverträgen von Männern aus Syrien und Afghanistan von 10 000 auf 13 900 gestiegen. Es ist insgesamt aber festzuhalten, dass der Anstieg ausschließlich von Männern getragen wird, denn der Trend, dass Frauen immer seltener eine duale Ausbildung ergreifen, hält auch 2018 an. So sank bei den Frauen der Anteil von neuen Vertragsabschlüssen im Jahr 2018 um ein Prozent. Das ist ein Rückschritt von 25 Prozent in den letzten zehn Jahren. Allein der Anteil ausländischer Frauen, die eine neue Ausbildung begannen, ist im Vergleich zum letzten Jahr mit 4,2 Prozent leicht gestiegen. 

Besonders beliebt waren die Ausbildungsberufe Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement oder für den Einzelhandel, bei den Neuabschlüssen von ausländischen Personen war es der bzw. die Zahnmedizinische/-r Fachangestellte/r. 

Wenn Unternehmen dem Fachkräftemangel entgegentreten möchten, ist es sehr sinnvoll das Potenzial von weiblichen Beschäftigten bereits in der Ausbildung zu berücksichtigen. Unsere KOFA-Auswertung zeigt klar, dass Berufe mit hohen Männeranteil anfälliger sind für Engpässe auf dem Arbeitsmarkt. Daher gilt es junge Mädchen für ein breites Berufsspektrum zu begeistern. 

Wir möchten Sie dabei unterstützen mehr Frauen zu rekrutieren und somit Ihr Unternehmen stark für die Zukunft aufzustellen. In unserer Handlungsempfehlung zur Rekrutierung von Frauen finden Sie alle wichtigen Informationen zum Thema und unter https://www.destatis.de können Sie weitere Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes nachlesen. 
 

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news-1343 Tue, 06 Aug 2019 13:21:34 +0200 Vorrangprüfung für Asylbewerber und Geduldete entfällt http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/vorrangpruefung-fuer-asylbewerber-und-geduldete-entfaellt Seit 06. August 2019 entfällt die Vorrangprüfung für Asylbewerber und Geduldete bundesweit Arbeitgeber müssen bei der Einstellung von Asylbewerbern und Geduldeten nun deutschlandweit nicht mehr prüfen, ob ein bevorrechtigter anderer Arbeitnehmer für den konkreten Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Bisher waren in Mecklenburg-Vorpommern, sowie in Teilen Nordrhein-Westfalens und Bayern inländische Bewerberinnen und Bewerber sowie die ihnen gleichgestellten Bewerberinnen und Bewerber aus Ländern der Europäischen Union bzw. des Europäischen Wirtschaftsraum bevorrechtigte Kandidaten für die Besetzung von vakanten Stellen. 

Die Prüfung der Beschäftigungsbedingungen bleibt weiterhin bestehen. Im Rahmen der Beschäftigungsbedingungsprüfung stellt die zuständige Arbeitsagentur sicher, dass gleichwertige Arbeitsmarktbedingungen (zum Beispiel Gehalt und Arbeitszeit) für Asylbewerber und Geduldete wie für inländische Beschäftigte gewährleistet sind. Die Prüfung der Beschäftigungsbedingungen entfällt nach 48 Monaten Aufenthalt in Deutschland.

Siehe hierzu auch die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt.

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news-1342 Tue, 06 Aug 2019 10:00:40 +0200 Mehr Weiterbildung und Flexibilisierung der Arbeitswelt http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mehr-weiterbildung-und-flexibilisierung-der-arbeitswelt Studie des BIBB zu Auswirkungen der Digitalisierung Eine neue Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) beschreibt die zahlreichen Auswir-kungen der Digitalisierung auf unsere Arbeitswelt. Rund 3.500 Betriebe wurden im Jahr 2018 im Rahmen des sogenannten BIBB-Qualifizierungspanels zum Zusammenhang zwischen betrieblicher Kompetenzförderung und Technologienutzung befragt.

Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass ein hoher Digitalisierungsgrad mit einer hohen Weiter-bildungsquote der Beschäftigten einhergeht. Bei hoch digitalisierten Betrieben nahmen rund 92 Prozent der Beschäftigten an Weiterbildungsmaßnahmen teil, bei gering digitalisierten Betrieben nur 58 Prozent.
Dass viele Betriebe die entscheidende Rolle der Digitalisierung für die Zukunft erkannt haben, zeigt sich auch darin, dass Ausbildungsbetriebe - unabhängig von ihrer Größe - im Durchschnitt einen höheren Digitalisierungsindex aufweisen als Betriebe, die nicht ausbilden. Zudem geht laut der Studie ein hoher Digitalisierungsgrad mit mehr Möglichkeiten zum Arbeiten im Homeoffice einher und besonders viele hoch digitalisierte Betriebe verfügen über eine Gleitzeitregelung.

Weitere Informationen zu der Befragung finden Sie unter: https://www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/bwp/show/10017.

Wie Sie Ihr Unternehmen auf Zukunftskurs setzen und die großen Chancen der Digitalisierung nut-zen können, erfahren Sie in unserem Dossier „Digitalisierung in KMU – Führen in einer vernetzten Welt“.

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news-1339 Thu, 01 Aug 2019 09:11:03 +0200 Verbesserter Zugang zu Förderinstrumenten für Asylbewerber und Geduldete http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/verbesserter-zugang-zu-foerderinstrumenten-fuer-asylbewerber-und-geduldete Inkrafttreten des Ausländerbeschäftigungsfördergesetztes zum 01.August Durch das Inkrafttreten des Ausländerbeschäftigungsfördergesetztes zum 01.August 2019 verbessert sich der Zugang zu Ausbildungsförderinstrumenten für Asylbewerber und Geflüchtete.

Seit dem 01. August 2019 erhalten prinzipiell alle Personen, die eine Ausbildung aufnehmen dürfen, einen Zugang zu ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) sowie zu einer Assistierten Ausbildung (AsA). Die Beschränkung auf Personen aus bestimmten Herkunftsländern wird damit aufgehoben.

Asylbewerber erhalten nur noch einen Zugang zur Berufsausbildungsbeihilfe (BAB), wenn sie ihre Ausbildung vor dem 31.09.2019 begonnen haben und BAB vor dem 31.12.2019 beantragt wurde. Allerdings steht ihnen aufgrund der gleichzeitigen Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes nun ein Leistungsanspruch während der Ausbildung zu, so dass die Förderlücke während Ausbildung und Studium geschlossen wird.

  BISHER NEU

Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) und Assistierte Ausbildung (AsA)

Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive* nach 3 Monaten Aufenthalt

Geduldete nach 12 Monaten Aufenthalt 

Prinzipieller Zugang für alle Personen, die Zugang zu einer Ausbildung haben.

Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive* nach 15 Monaten Aufenthalt

Geduldete nach 15 Monaten Aufenthalt

Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive erhalten BAB nur, wenn sie ihre Ausbildung vor dem 31.09.2019 begonnen haben und BAB vor dem 31.12.2019 beantragt wurde.


Geduldete nach 15 Monaten Aufenthalt

Weitere Informationen erhalten Sie auf unseren aktualisierten Übersichten: Ausbildung für Flüchtlinge und Praktika für Flüchtlinge sowie in unserem Dossier "Flüchtlinge integrieren".

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news-1338 Thu, 01 Aug 2019 08:00:00 +0200 Thema des Monats: Lust auf Veränderung?! http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2019/august-lust-auf-veraenderung Wie schaffen wir es, die Mitarbeitenden für den Wandel zu begeistern? Wie schaffen wir es, ein entsprechendes Mindset zu etablieren? news-1337 Tue, 30 Jul 2019 16:44:42 +0200 IW-Report zeigt Job-Präferenzen von Müttern http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/iw-report-zeigt-job-praeferenzen-von-muettern Ziel: Beruflich aktiv und erfolgreich sein! „Frauen sind nach der Familienphase am Arbeitsmarkt aktiver,“ dies zeigt der gleichnamige IW-Report. In den letzten Jahren sind insbesondere Mütter immer häufiger erwerbstätig. Sie kehren früher aus der Elternzeit zurück und arbeiten häufiger mehr als 21 Stunden pro Woche. Ein Grund hierfür ist das verbesserte Betreuungsangebot im Kita- und Grundschulbereich. Vor allem aber liegt die gestiegene Erwerbsbeteiligung an veränderten Präferenzen von Müttern. Denn Mütter wollen heute immer häufiger beruflich aktiv und erfolgreich sein. 

In Zeiten von Fachkräfteengpässen kann auch Ihr Unternehmen davon profitieren, wenn Mütter ihren gestiegenen Arbeitswunsch realisieren. In unserem KOFA-Kompakt 2019 erfahren Sie, wie Unternehmen Beschäftigungspotenziale von Frauen noch besser nutzen können. 
Erfahren Sie in unserer Handlungsempfehlung, wie Sie Flexible Arbeitszeiten effizient in Ihrem Unternehmen einführen.
Wie Sie mit Stellenausschreibungen gezielt weibliche Fachkräfte gewinnen erfahren Sie in der KOFA-Handlungsempfehlung Rekrutierung von Frauen.

Weitere Informationen und Beispiele guter Praxis:

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news-1336 Thu, 25 Jul 2019 14:12:45 +0200 (Fach-)Leute auf dem Land gebraucht http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/fach-leute-auf-dem-land-gebraucht Unternehmen auf dem Land sollten stärker auf junge Leute zugehen Junge, gebildete Menschen ziehen häufig in die Städte. Auch ihre Familien gründen sie dann später in der Stadt oder zumindest in der Nähe. Auf dem Land fehlen deshalb zunehmend Schulabgängerinnen und Schulabgänger sowie hochqualifizierte Arbeitskräfte. In Ostdeutschland ist die Abwanderung junger Menschen schon weiter fortgeschritten, aber auch viele westdeutsche Regionen sind betroffen. In der Folge herrscht häufig Azubi-Mangel, vor allem in Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz. Was kann gegen diese Entwicklung getan werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich der neue IW-Report "Von Abwanderung betroffene Arbeitsmärkte stärken" der KOFA-Experten Alexander Burstedde und Dirk Werner.

Förderung der Mobilität

Ein zentraler Punkt ist die Förderung der Mobilität. Denn obwohl Fachkräfte an vielen Stellen fehlen, hätten Mitte 2018 rund 92.000 Stellen mit passend qualifizierten Arbeitslosen aus anderen Regionen besetzt werden können. Arbeitgeber sollten deshalb überregionale Rekrutierung nutzen. Auch Ausbildungsbewerberinnen und -bewerber aus anderen Regionen sollten umworben werden. Vor Ort muss sichergestellt werden, dass die jungen Leute von zu Hause zum Betrieb kommen – oder vorher schon zum Praktikum. Auch E-Learning kann helfen, große Strecken zu überwinden.

Attraktive Arbeitgeber haben bessere Chancen auf gute Leute

Einzelne Unternehmen können ihre Chancen auf neue Fachkräfte und Auszubildende mit Employer Branding verbessern. Attraktive Arbeitgeber können auch besser junge Leute für ihre Berufe begeistern, zum Beispiel durch Schulkooperationen. Zusammen mit anderen Unternehmen und regionalen Akteuren kann auch die Attraktivität der Region für junge Leute gesteigert werden. Um die Abwanderung zu bremsen müssen die Wünsche und Bedürfnisse junger Menschen stärker berücksichtigt werden. Unternehmen auf dem Land können hierzu einen großen Beitrag leisten. Weitere Anregungen finden sich im vollständigen IW-Report.

Umsetzungshilfen und Handlungsempfehlungen zu Rekrutierung, E-Learning und Employer Branding

Konkrete Umsetzungshilfen und weitere Handlungsempfehlungen finden Sie hier:
-    Überregionale Rekrutierung von Fachkräften 
-    Neue Auszubildende finden 
-    Digitale Bildung und E-Learning in der Aus- und Weiterbildung 
-    Employer Branding 
 

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news-1319 Fri, 19 Jul 2019 11:36:37 +0200 „Klare Sprache statt Klischees“ http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/klare-sprache-statt-klischees REHADAT-Wissensreihe zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Autismus erschienen Viele berufstätige Menschen mit Autismus fühlen sich in ihrem Job nicht gut integriert – obwohl sie gut qualifiziert sind und oft hohe kognitive Fähigkeiten besitzen. Das besagt die aktuelle REHADAT-Umfrage zur Arbeitssituation von Menschen aus dem Autismus-Spektrum. Die Ergebnisse der Umfrage dienen als Grundlage der neuen REHADAT-Wissensreihe. Neben Informationen über Rechte und Pflichten des Arbeitgebers finden Sie hier Interviews mit Experten und Tipps für Gestaltungsmöglichkeiten, um Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse von Beschäftigten mit Autismus anzupassen. Außerdem wird über mögliche Auswirkungen von Autismus auf Wahrnehmung, Arbeitsweise und Kommunikations- und Sozialverhalten eingegangen. 

Erfahrungen zeigen, dass sich Beschäftigte mit Autismus in vielen Berufsbereichen bewähren und erfolgreich ihre spezifischen Stärken einbringen.
Informieren Sie sich unter: https://www.rehadat.de/presse-service/publikationen/

Diverse Informationen zum Thema Menschen mit Behinderung ausbilden und beschäftigen, finden Sie außerdem im KOFA-Dossier „Inklusion gestalten“.

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news-1317 Tue, 16 Jul 2019 13:44:32 +0200 Arbeitskräftepotenzial von Frauen besser nutzen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/arbeitskraeftepotenzial-von-frauen-besser-nutzen OECD-Vergleich: Arbeitskräftepotenzial von Frauen in Deutschland noch nicht ausgeschöpft Wie der aktuelle Report der OECD „Going for Growth 2019“ zeigt, wird das Arbeitskräftepotenzial von Frauen in Deutschland trotz der guten wirtschaftlichen Lage noch nicht ausgeschöpft. Dies führt unter anderem dazu, dass in Teilzeit beschäftigte Frauen aufgrund der geringen Stundenzahl deutlich weniger verdienen als Männer.

Die Politik kann die Situation von Frauen am Arbeitsmarkt verbessern, indem sie steuerliche Anreize schafft und eine gute Kinderbetreuung sowie die Ganztagsbetreuung in Schulen ausbaut. Zudem können auch Sie als Unternehmen dazu beitragen, dass Frauen ihren maximalen Arbeitszeitwunsch realisieren können. Wie Sie dabei vorgehen können zeigt Ihnen unsere KOFA-Handlungsempfehlung „Flexible Arbeitszeiten umsetzen“.

Der KOFA-Kompakt 2019 zeigt zudem „Wie Unternehmen Beschäftigungspotenziale von Frauen noch besser nutzen können“.

Darüber hinaus bieten unsere Praxisbeispiele viele Anhaltspunkte, wie auch Sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Ihrem Unternehmen verbessern können z. B. durch

•    Flexible Arbeitszeiten 
•    Familienbewusste Personalführung 
•    Arbeitsplatznahe Kinderbetreuung 
•    Unterstützung für pflegende Angehörige 
•    Familienfreundliche Urlaubsplanung 

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news-1315 Wed, 10 Jul 2019 09:15:21 +0200 KOFA-Podcast: Mehr Inklusion durch Digitalisierung http://www.kofa.de/service/podcast Zu Gast: Mareike Decker vom Projekt Rehadat news-1314 Fri, 05 Jul 2019 15:25:04 +0200 Geschlechterklischees überwinden in der dualen Ausbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/geschlechterklischees-ueberwinden-in-der-dualen-ausbildung Weiterhin deutliche Unterschiede je nach Schulabschluss und Geschlecht Wie eine aktuelle Auswertung des Statistischen Bundesamtes zeigt, wird die Wahl einer dualen Ausbildung noch immer stark vom Schulabschluss und vom Geschlecht der jungen Menschen beeinflusst. Hinsichtlich des Schulabschlusses gilt: Je höher der Abschluss, desto breiter ist das Spektrum an Wahlmöglichkeiten, da es auch Ausbildungsberufe gibt, die aufgrund der Einstellungsvoraussetzungen oder der Bewerbersituation für angehende Azubis ohne Abitur nur schwer zugänglich sind. Zudem münden immer mehr junge Menschen mit einer Hochschul- oder Fachhochschulreife in die Ausbildung ein, da der Anteil an Schulabsolventinnen und -absolventen mit Abitur seit Jahren zunimmt. Im Jahr 2017 verfügten rund 29 Prozent der insgesamt 516 000 Ausbildungsanfängerinnen und -anfänger über eine (fachgebundene) Hochschulzugangsberechtigung.

Ein weiterer wichtiger Einflussfaktur bei der Berufswahl ist das Geschlecht. Denn die Berufswahl von Mädchen und Jungen wird weiterhin stark von Geschlechterstereotypen bestimmt. Während bei den Mädchen die Ausbildung zur Bürokauffrau am beliebtesten ist, machen Jungen am häufigsten eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker. Diese Geschlechterunterscheide in der Berufsauswahl führen insbesondere für junge Frauen zu nachteiligen Verdienst- und Karrieremöglichkeiten. Zudem zeigt die aktuelle KOFA-Studie 2/2019: Fachkräfteengpässe in Unternehmen, dass eine geschlechtsspezifische Berufswahl auch für Unternehmen nachteilig ist. In den Berufen, die in der Ausbildung ausschließlich bei Mädchen oder Jungen beliebt sind, gibt es häufiger Fachkräfteengpässe, als in Berufen, in denen beiden Geschlechter in etwa gleich häufig eine Ausbildung aufnehmen.

Weitere Informationen finden Sie zudem in den aktuellen IW-Nachrichten zu dem Thema Geschlechterklischees überwinden.

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news-1312 Mon, 01 Jul 2019 09:00:00 +0200 Thema des Monats: Personalwesen in Zeiten der Digitalisierung http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2019/juli-personalwesen-in-zeiten-der-digitalisierung Die Digitalisierung bietet für das Personalwesen in KMU viele Chancen - und neue Herausforderungen news-1311 Thu, 27 Jun 2019 14:35:13 +0200 Sicherheit wird in deutschen Unternehmen großgeschrieben http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/sicherheit-wird-in-deutschen-unternehmen-grossgeschrieben Auswertung von Daten der deutschen Unfallversicherung Erfreulich für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer - eine Auswertung von Daten der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung durch das IW Köln zeigt: Die tägliche Arbeit wird sicherer! Trotz steigender Beschäftigungszahlen ist die Anzahl an Arbeits- und Wegeunfällen im Jahr 2017 gesunken.

Während sich 2015 noch je 23,3 Unfälle auf 1.000 Vollzeitstellen ereigneten, ist das Unfallsrisiko 2017 auf 22,5 Unfälle auf je 1.000 Vollzeitstellen gesunken.  

Für die erhöhte Sicherheit in allen Branchen waren 2017 deutschlandweit über eine halbe Million Sicherheitsbeauftragte und knapp 80.000 Sicherheitsfachkräfte im Einsatz und sorgten für Umsetzung und Handhabung der gesetzlichen Richtlinien. Die staatliche Gewerbeaufsicht führte knapp 180.000 Besichtigungen von Betrieben durch und die Berufsgenossenschaften sogar mehr als 450.000. In nur 29.355 Fällen war jedoch ein Unfall Anlass für die Besichtigung, die meisten Besichtigungen erfolgen präventiv.

Zusätzlich zu den staatlichen und berufsgenossenschaftlichen Kontrollen wurden 2017 fast zwei Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kursen zum Thema Sicherheit und Prävention geschult. Das macht Sinn, denn für die Sicherheit im Betrieb ist jeder und jede Einzelne mitverantwortlich. Dies alles trägt dazu bei, dass sich die Arbeitssicherheit in allen Branchen verbessert und das Arbeitsunfallrisiko abnimmt.

Aber nicht immer können durch Vorsorge Unfälle vermieden werden. Im Fall der Fälle sind weiterhin die Berufsgenossenschaften für die medizinische Behandlung, die Rehabilitationsmaßnahmen und im Extremfall auch für die finanzielle Rentenzahlung zuständig. Die Anzahl von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die tatsächlich auf Grund einer Berufskrankheit in Rente gehen müssen, ist gleichwohl gering.

Insgesamt wurden 2017 von 75.187 Verdachtsanzeigen auf Berufskrankheiten 19.764 offiziell anerkannt und es wurden 4.956 neue Renten ausgesprochen. Die meisten Anerkennungen erfolgten dabei in dem Bereich „Physikalische Einwirkungen“ (8.126), gefolgt von „Erkrankungen der Atemwege, Lungen, des Rippenfells und des Bauchfells“ (5.185), „Hautkrankheiten“ (4.448) und „Chemischen Einwirkungen“ (667).

Wenn Sie als Unternehmerin oder Unternehmer mehr in die Sicherheit in Ihrem Unternehmen investieren möchten, gibt es zahlreiche Maßnahmen: Prüfgesellschaften wie zum Beispiel Dekra oder die technischen Überwachungsvereine (TÜV) bieten häufig eine kostenlose Erstberatung.

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news-1306 Mon, 24 Jun 2019 08:00:00 +0200 Potenziale entdecken – Fachkräfte gewinnen https://www.kofa.de/service/publikationen/detailseite/news/kofa-studie-22019-fachkraefteengpaesse-in-unternehmen Unsere Studie zeigt auf, wie sich die Fachkräfteengpässe in KMU entwickeln und wo noch unerschlossenes Potenzial zur Fachkräftesicherung besteht. news-1310 Fri, 21 Jun 2019 08:54:51 +0200 Vorteile und Tücken des Homeoffice http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/vorteile-und-tuecken-des-homeoffice IAB-Kurzbericht zeigt Zwiespältigkeit beim Thema Homeoffice Wie so vieles im Leben hat das Arbeiten im Homeoffice zwei Seiten. Wo die einen eine Chance auf mehr Flexibilität sehen, befürchten andere eine Durchmischung von Beruflichem und Privatem. Der neue IAB-Kurzbericht befasst sich mit dieser Ambivalenz und zeigt, wo Chancen zur Verbesserung bestehen und in welchen Funktionsbereichen Homeoffice am erfolgreichsten ist. 

Die Möglichkeit grundsätzlich mobil zu arbeiten bieten in Deutschland laut IAB-Betriebspanel 2018 rund 26 % der Betriebe an. Interessant: aktuell arbeiten mehr als doppelt so viele Chefs im Homeoffice, als ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Doch auch immer mehr Beschäftigte ohne Führungsverantwortung nutzen die Vorteile des Homeoffice. So stieg der Anteil der Personen ohne Führungsaufgaben von 2013 bis 2017 um vier Prozent auf 17 % - eine vergleichsweise deutliche Steigerung.
Für Betriebe ergeben sich einige Vorteile im Homeoffice. So werden sie beispielsweise als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen, indem sie für Flexibilität und Vereinbarkeit von Beruf und Familie für ihre Angestellten sorgen. Diese Faktoren wirken sich positiv auf die Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität aus. 

Link zur Studie: http://doku.iab.de/kurzber/2019/kb1119.pdf

Weitere Infos, wie Sie flexible Arbeitszeiten und Homeoffice in ihrem Unternehmen einführen können erhalten Sie unter: https://www.kofa.de/inhalte-von-a-z/flexible-arbeitszeiten

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news-1309 Thu, 20 Jun 2019 08:00:00 +0200 Positive Nachrichten zum Weltflüchtlingstag http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/positive-nachrichten-zum-weltfluechtlingstag Beschäftigung von Personen aus den Hauptasylherkunftsländern hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht Die Beschäftigung von Personen aus den Hauptasylherkunftsländern hat sich im Vergleich zum Vorjahr um knapp 89.000 Beschäftigte oder 31 Prozent auf 375.000 erhöht. Dabei fiel der Anstieg von Personen mit einer Staatsangehörigkeit aus Eritrea, Syrien und Somalia mit jeweils über 40 Prozent relativ am stärksten aus. 
Gründe für diesen positive Entwicklung sind immer besser werdende Sprachkenntnisse der Geflüchteten und die Tatsache, dass immer mehr berufsvorbereitende Integrationsmaßnahmen erfolgreich absolviert haben. 

Erfolgsfaktor für eine gelingende und nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt ist hierbei die fachkundige Unterstützung von Unternehmen. Hier haben sich in den letzten Jahren erfolgreiche Strukturen etabliert. Projekte wie die Willkommenslotsen leisten einen entscheidenden Beitrag, indem Sie Unternehmen nicht nur in rechtlichen Fragen unterstützen, sondern auch passende Unterstützungsangebote vermitteln. 

Im Jahr 2018 konnten knapp 10.000 Flüchtlinge durch die Vermittlung der Willkommenslotsen in eine Beschäftigung oder Ausbildung vermittelt werden. Seit 2016 unterstützen die mittlerweile 170 deutschlandweit tätigen Willkommenslotsen dabei, offene Ausbildungsstellen oder Ausbildungsplätze mit Geflüchteten zu besetzen. Die Lotsen vermitteln den Kontakt zu den Geflüchteten, informieren Unternehmen über rechtliche Rahmenbedingungen und geben Ihnen Tipps welche Unterstützung- und Förderinstrumente sie in Anspruch nehmen können. 

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten erhalten Sie in unserem Dossier

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news-1303 Mon, 17 Jun 2019 09:00:00 +0200 Inklusion im Betrieb – Reden hilft! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/inklusion-im-betrieb-reden-hilft SAVE THE DATE - Veranstaltung von Aktion Mensch & KOFA SAVE THE DATE - Veranstaltung von Aktion Mensch & KOFA 

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Aktion Mensch und das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) laden sie herzlich ein zur Veranstaltung:

„Inklusion im Betrieb – Reden hilft!“  

  • am 29. Oktober 2019
  • von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr mit anschließendem Imbiss zum Netzwerken
  • bei BMW Group, Werk Eisenach, Krauthausen 

Bitte notieren Sie sich den Termin bereits jetzt in Ihrem Kalender. Die Einladung, das Programm und Informationen zur Anmeldung senden wir Ihnen rechtzeitig zu.

Die Aktion Mensch und das KOFA stellen die „Mensch zu Mensch -Kommunikation“ im Betrieb in den Fokus der Veranstaltung. Präsentiert werden konkrete Handlungshilfen für Unternehmen, die unterschiedliche Kommunikationssituationen (Bewerbungs-, Mitarbeiter- oder Wiedereingliederungsgespräch) behandeln und die Zusammenarbeit und die Inklusion im Betrieb stärken.

Praxisbeispiele aus der Region Thüringen zeigen zudem, wo Menschen mit und ohne Behinderung im Unternehmen bereits gute Kommunikationswege etabliert haben. Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und der Aktion Mensch ordnen das Thema in einen größeren gesellschaftlichen Kontext ein. 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Mit freundlichen Grüßen
Christina Marx (Aktion Mensch)   
Dirk Werner (KOFA)
 

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news-1287 Thu, 13 Jun 2019 12:52:00 +0200 KOFA-Podcast: Zeiterfassung http://www.kofa.de/service/podcast Zu Gast: IW-Experte Oliver Stettes zu Vertrauensarbeitszeit und EuGH Die Europäische Arbeitszeitrichtlinie und die nationalen Arbeitszeitgesetze sollen Beschäftigte vor potenziellen gesundheitlichen Risiken schützen, die sich aus einer zeitlichen Beanspruchung ergeben könnten. Das deutsche Arbeitszeitgesetz umfasst dabei nicht nur die wöchentliche Höchstarbeitszeiten und die Ruhezeit, sondern auch eine tägliche Höchstarbeitszeit. Deutsche Arbeitgeber sind bisher dazu verpflichtet, Arbeitszeit aufzuzeichnen, vorausgesetzt, sie geht über die tägliche Acht-Stunden-Höchstgrenze hinaus. 

Unsinniger Mehraufwand

Dadurch lassen sich nicht nur Überstunden nachverfolgen: Indirekt wird so auch die maximale tatsächliche Arbeitszeit dokumentiert. Sie bewegt sich damit entweder unter acht Stunden – dann liegt keine Dokumentation vor – oder sie liegt bei acht Stunden, zuzüglich der dokumentierten Stunden. Juristen müssen klären, ob dieser Passus im deutschen Arbeitszeitgesetz von dem EuGH-Urteil betroffen sein könnte. 

Kein Mehrwert für Arbeits- und Gesundheitsschutz

„Würde letztendlich tatsächlich eine Aufzeichnungspflicht für alle Beschäftigten in Deutschland in Kraft treten, würde dies bürokratischen Mehraufwand verursachen, ohne einen Beitrag zum Arbeitsschutz zu leisten“, sagt IW-Arbeitsexperte Oliver Stettes. So macht es aus Arbeits- und Gesundheitsschutzsicht beispielsweise keinen Sinn, die Arbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten mit vier Stunden täglich zu erfassen. Hinzu kommt: Seit Jahren setzen immer mehr Unternehmen auf Vertrauensarbeitszeit. „Dieser gegenseitige Vertrauensbeweis wäre nicht mehr möglich, wenn aus dem Urteil eine Erfassungspflicht resultieren würde“, sagt Oliver Stettes. 

Quelle: https://www.iwkoeln.de/presse/iw-nachrichten/beitrag/oliver-stettes-angriff-auf-die-vertrauensarbeit.html

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news-1300 Tue, 11 Jun 2019 09:46:53 +0200 Bundestag beschließt Fachkräfteeinwanderungsgesetz http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/bundestag-beschliesst-fachkraefteeinwanderungsgesetz Der Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt für ausländische Fachkräfte wird einfacher Für Ausländerinnen und Ausländer aus Nicht-EU-Staaten ist es nach der Zustimmung des Bundestages zum "Fachkräfteeinwanderungsgesetz“ nun einfacher geworden in Deutschland zu arbeiten. Um eine Arbeitserlaubnis zu bekommen muss ein Arbeitsvertrag vorliegen. Außerdem müssen ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine qualifizierte Berufsausbildung oder ein Hochschulstudium abgeschlossen haben. Bisher musste der angestrebte Beruf zu den sogenannten „Engpassberufen“ gehören, also vom Fachkräftemangel betroffen sein. Diese Regelung entfällt nun. Ebenso entfällt die Vorrangprüfung, es wird also nicht mehr geprüft, ob auch Deutsche oder andere EU-Bürger für die Stelle in Frage kommen. Liegt noch kein Arbeitsvertrag vor, kann eine ausländische Fachkraft auch eine maximal sechs Monate dauernde Aufenthaltserlaubnis beantragen, um sich eine Arbeit zu suchen. Voraussetzung hierfür sind ausreichende Deutschkenntnisse und die Sicherung des eigenen Lebensunterhalts. Erleichtert wurde auch der Zugang zu einer Ausbildung in Deutschland: Voraussetzung, um sich in Deutschland einen Ausbildungsplatz suchen zu können, ist der Abschluss einer deutschen Auslandsschule oder eines Schulabschlusses, der zum Besuch einer Hochschule in Deutschland berechtigt. Zusätzlich ist die Ausbildungsplatzsuche nun auch möglich, wenn ein Schulabschluss vorliegt, der im Heimatland zum Studium berechtigt.
Für ältere Ausländerinnen und Ausländer wurde der Arbeitsmarktzugang dagegen eingeschränkt: Menschen, die 45 Jahre oder älter sind, müssen ein Mindestgehalt oder eine angemessene Altersversorgung nachweisen können.

Voraussetzungen für die Ausbildungsduldung angepasst

Zusammen mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz wurden einige Regelungen zur Ausbildungsduldung neu strukturiert. Abgelehnte und ausreisepflichtige Asylbewerber können durch die Aufnahme einer Ausbildung die sogenannte Ausbildungsduldung bekommen. Ihr Aufenthalt in Deutschland wird dann für eine dreijährige Berufsausbildung und einer anschließenden zweijährigen Berufstätigkeit geduldet (3+2 Regelung). Die Ausbildungsduldung wurde nun auf staatlich anerkannte Helferausbildungen (z. B. Alten- und Krankenpfleger) ausgeweitet. 
Neu hinzugekommen ist die Beschäftigungsduldung. Können Geduldete ihren Lebensunterhalt durch eine Beschäftigung selbst sichern und sind sie auch ansonsten gut integriert, besteht nun die Möglichkeit einer längerfristigen Duldung von dreißig Monaten. Außerdem besteht die Möglichkeit, im Anschluss eine Aufenthaltserlaubnis zu erhalten. 

Weitere Informationen: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw23-de-fachkraefteeinwanderung-645626

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news-1299 Thu, 06 Jun 2019 13:33:00 +0200 Produktiver durch Digitalisierung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/produktiver-durch-digitalisierung Onlinebefragung zeigt Chancen der Digitalisierung Unternehmen, die ihre Abläufe digitalisieren, rechnen mit einem Produktivitätszuwachs von 34 Prozent in den nächsten fünf Jahren. Schon in den nächsten drei Jahren erwarten sie einen Zuwachs von 23 Prozent. Durch die digitale Transformation eröffnen sich für Unternehmen neue Wege ihre Prozesse zu gestalten und ihre Produktivität zu überwachen. Das zeigt eine Zwischenauswertung der Unternehmensbefragung des Institutes für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa). 

Unternehmen ergreifen die Hälfte der Digitalisierungsmaßnahmen, um Engpässe zu beheben. Ein weiterer Anwendungsbereich ist das Erreichen von strategischen Zielen. 11 Prozent der Maßnahmen werden durchgeführt, um aus Erfahrungen und der Anwendung zu lernen. Die Onlinestudie im Rahmen des Forschungsprojektes TransWork richtete sich an Unternehmen aus allen Wirtschafsbereichen. Die Teilnahme half dabei die eigene Situation zu reflektieren und die Auswirkungen und Chancen der Digitalisierung zu analysieren und zu bewerten.

Machen Sie ihren Betrieb und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fit für die Zukunft. Weitere Informationen zum Thema Digitalisierung, Handlungsempfehlungen und Praxisbeispiele finden Sie unter www.kofa.de/dossiers/digitalisierung-in-kmu und www.kofa.de/dossiers/digital-aus-und-weiterbilden
 

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news-1298 Wed, 05 Jun 2019 09:24:43 +0200 Deutschland bei internationalen Fachkräften mäßig beliebt http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/deutschland-bei-internationalen-fachkraeften-maessig-beliebt OECD–Studie zeigt Deutschland auf Platz 12 Die kürzlich veröffentlichte Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) untersuchte die Qualität der beruflichen Chancen, Einkommen, Steuern, Möglichkeiten für Familienangehörige, Einreise- und Aufenthaltsbedingungen, Zukunftsaussichten, das "Kompetenzumfeld" sowie gesellschaftliche Diversität und Lebensqualität. Auf dem ersten Platz sehen die Forscher Australien, gefolgt von Schweden und der Schweiz. Die USA landen auf Platz sieben, Deutschland lediglich auf Platz 12 und das Schlusslicht unter den 35 miteinander verglichenen Staaten ist die Türkei. 

Ein Grund für das verhältnismäßig schlechte Abschneiden Deutschlands könnte darin liegen, dass ausländische Abschlüsse häufig nicht komplett anerkannt werden. Außerdem haben Unternehmen Schwierigkeiten zu verstehen, was sich hinter ausländischen Abschlüssen verbirgt. Informationen zur Einschätzung ausländischer Berufsqualifikationen bietet das BQ-Portal

Der Chef der OECD-Abteilung für Internationale Migration, Jean-Christophe Dumont, erklärt, Deutschland könne durch politische Reformen zwar Boden gut machen. Der Spitzenplatz wäre dadurch aber kurzfristig trotzdem nicht erreichbar. Denn viele Menschen mit sehr guten Englisch- oder Französisch-Kenntnissen würden sich dennoch eher nach Australien, Kanada oder Frankreich orientieren. 

Deutschland muss also beliebter bei internationalen Fachkräften werden. Das Portal „Make it in Germany“ bietet ausländische Fachkräften einen weitreichenden Überblick über das Leben und Arbeiten in Deutschland. In der KOFA-Handlungsempfehlung "Internationale Fachkräfte rekrutieren" erfahren Sie, wie Sie als Unternehmen gezielt internationale Fachkräfte ansprechen können.

Weitere Informationen zur Studie auf www.oecd.org. 

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news-1296 Mon, 03 Jun 2019 09:08:00 +0200 Thema des Monats: Auch in der Elternzeit ein guter Arbeitgeber sein http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2019/juni-auch-in-der-elternzeit-ein-guter-arbeitgeber-sein Wie Sie Mütter und Väter gut durch die Elternzeit begleiten können news-1295 Tue, 28 May 2019 09:58:06 +0200 Mitmachen – beim 7. Deutschen Diversity-Tag 2019 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mitmachen-beim-7-deutschen-diversity-tag-2019 Heute ist der 7. Deutscher Diversity-Tag Seien Sie dabei beim 7. Deutschen Diversity-Tag! Sie veranstalten in nächster Zeit eine Aktion zum Thema Diversity in Ihrer Organisation? Dann stellen Sie diese heute noch auf der Aktionskarte zum 7. Deutschen Diversity-Tag ein und sensibilisieren Sie die Öffentlichkeit für das Thema Vielfalt. 

Hier können Sie sich mit Ihrer Aktion registrieren: www.charta-der-vielfalt.de/diversity-tag/aktion-anmelden/.

Der KOFA-Beitrag zum Thema ist das Webinar "An Vielfalt kommt keiner mehr vorbei", das von unserer Expertin Annette Dietz beim Diversity-Netzwerk Heilbronn-Franken gehalten wird. Themen sind die Zielsetzungen und Angebote des KOFA zum Thema Diversity Management. Außerdem Thema: Aus welchen Gründen kommt es zu Vielfalt und wie können Sie diese strategisch nutzen und gestalten. 

Weitere Informationen zum Diversity-Webinar am 05. Juni 2019 finden Sie hier

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news-1292 Thu, 23 May 2019 09:53:53 +0200 Einladung zum KOFA Praxisworkshop https://www.kofa.de/service/veranstaltungen/detailseite/news/kofa-praxisworkshop-einladung Impulse und Inspiration für Personalverantwortliche und Geschäftsführer von KMU. Melden Sie sich jetzt an. news-1288 Tue, 21 May 2019 15:35:57 +0200 KOFA-Webinar: Rekrutierung heute - Suchen Sie noch oder finden Sie schon? http://www.kofa.de/service/webinare Melden Sie sich jetzt an für den 19.06.! news-1286 Wed, 15 May 2019 09:50:00 +0200 Technische Arbeitshilfe für Menschen mit Behinderung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/technische-arbeitshilfe-fuer-menschen-mit-behinderung REHADAT-Portal mit neuer Suche online Das neue Portal REHADAT-Hilfsmittel mit einem deutschlandweiten Marktüberblick ist online: mit frischem Layout, erweiterten Inhalten und einer verbesserten Suche. Nutzerinnen und Nutzer können ab sofort – auch mit mobilen Endgeräten – alle wichtigen Informationen über Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen noch einfacher und schneller unter www.rehadat-hilfsmittel.de finden.

Ob Gehhilfen oder digitale Montagesysteme – mit rund 13.000 Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen sowie über 2.600 Hersteller- und Vertriebsadressen bietet das Portal umfangreiche Informationen und unterstützt bei der schnellen Suche nach einem passenden Produkt. Die Produktbeschreibungen sind detailliert und neutral, anschaulich bebildert und aufgrund ihrer Struktur gut vergleichbar.

Mit wenigen Klicks finden Interessierte Antworten auf die Fragen:

  • Welche Hilfsmittel gibt es?
  • Mit welchen technischen Hilfen kann ein Arbeitsplatz angepasst werden?
  • Welche rechtlichen Grundlagen gelten?
  • Wie ist die Finanzierung geregelt?
  • Welche Akteure sind für die Versorgung zuständig?
  • Wie laufen Versorgungsprozesse und Antragsverfahren ab?

Das offizielle Hilfsmittelverzeichnis der Gesetzlichen Krankenversicherung ist in das Portal integriert und mit den jeweiligen Produktinformationen verlinkt.

Darüber hinaus bietet das Portal eine App-Suche, Seminare zum Thema Hilfsmittel, ein umfangreiches Lexikon zur Teilhabe, Neuigkeiten im Hilfsmittelbereich und vieles mehr.
Firmen können ihre neuen Produkte bei REHADAT kostenfrei melden und jederzeit selbst online aktualisieren.

„Wir behalten den Hilfsmittel-Markt mit seinen neuen Technologien und rechtlichen Entwicklungen genau im Blick, um Menschen mit Behinderung eine bessere Chance auf Selbstbestimmung sowie berufliche und soziale Teilhabe zu ermöglichen“ so Projektleiterin Petra Winkelmann.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-hilfsmittel.de.

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news-1285 Tue, 14 May 2019 11:10:41 +0200 Webinar: Authentisch und überzeugend - Personalgewinnung im Fokus https://www.kofa.de/service/veranstaltungen/detailseite/news/authentisch-und-ueberzeugend-personalgewinnung-im-fokus HR-Impulse mit KOFA-Expertin Sibylle Stippler news-1284 Fri, 10 May 2019 09:42:20 +0200 Personalführung 4.0 http://www.kofa.de/dossiers/digitalisierung-in-kmu/fuehrung-40 Welche Führungskompetenzen benötigen Sie in der digitalen Welt? Wir zeigen Ihnen, wie die Führung virtueller Teams gelingen kann. news-1281 Tue, 07 May 2019 11:54:00 +0200 Demografie Exzellenz Award zeichnet Zukunftsgestalter aus http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/demografie-exzellenz-award-zeichnet-zukunftsgestalter-aus Bewerbungsfrist noch bis Ende Mai Mit dem Demografie Exzellenz Award wird zum elften Mal richtungsweisende Arbeit zur Anpassung an demografische Veränderungen prämiert. Das Altern des Personalstammes, Besetzungsschwierigkeiten bei Fach- und Führungskräften sowie eine ausgeprägtere Heterogenität der Belegschaft sind nur einige der Veränderungen in Unternehmen.

Personalmanagementprojekte sind für die Teilnahme am Wettbewerb ebenso gefragt wie Produkte, die Lösungen für diese Herausforderungen bieten. Dabei können sowohl Unternehmen jeder Größenordnung als auch Organisationen und Körperschaften ihre Leuchtturmprojekte aus diesem Bereich einsenden. 

Einreichungen können in elf thematischen Kategorien erfolgen. Dazu zählen Aspekte wie Zuwanderung, Veränderungen in der Arbeitswelt oder Auswirkungen auf Lernen und Wissen. Vorschläge können noch bis zum 31. Mai 2019 online eingereicht werden. Eine Jury trifft unter den Einsendungen eine Vorauswahl. Am 02. Oktober 2019 wählen die Teilnehmer der Fachkonferenz „Demografie Exzellenz 2019“ aus diesen den Preisträger des Jahres 2019. 

Alle Informationen zum Demografie Exzellenz Award 2019 und zur Initiative finden Sie hier.


Träger des Awards ist der Verein Demografie Exzellenz e.V., der sich in dieser Form seit 2015 mit Fragen des demografischen Wandels und seiner Auswirkungen auf Personalplanung und Unternehmenserfolg beschäftigt. 

Strategien, um Ihre Personalplanung für die Zukunft zu rüsten, hilfreiche Praxisbeispiele und Handlungsempfehlungen finden sie beispielsweise in der Handlungsempfehlung "Strategische Personalarbeit".

 

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news-1282 Fri, 03 May 2019 09:11:00 +0200 Digitalisierung intensiver in die Ausbildung integrieren http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitalisierung-intensiver-in-die-ausbildung-integrieren Ergebnisse der im April 2019 veröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Die Digitalisierung erscheint uns in Betrieben in Deutschland schon fast allgegenwärtig. Damit Unternehmen die Chancen der Digitalisierung jedoch bestmöglich nutzen können, erfordert dies eine aktive Auseinandersetzung mit der Digitalisierung. Das führt innerhalb der Unternehmen zu vielseitigen Transformationsprozessen, die neben genutzten Technologien und Arbeitsprozessen auch  die Inhalte und Methoden der betrieblichen Aus- und Weiterbildung betreffen. 

Auswirkung des digitalen Wandels auf die Ausbildungsaktivität von Unternehmen

Im Rahmen einer aktuellen IW Studie wurde dies dahingehend untersucht, inwiefern sich der digitale Wandel auf die Ausbildungsaktivitäten in den Unternehmen auswirkt, welche Maßnahmen bereits umgesetzt werden und wo weiterer Unterstützungsbedarf besteht. 

  • Die repräsentative Unternehmensbefragung zeigt, dass sich bislang nur gut zwei Drittel aller Betriebe in Deutschland mit der Digitalisierung in der Ausbildung beschäftigt haben. Insbesondere bei kleineren Unternehmen spielt die Digitalisierung in der dualen Berufsausbildung noch keine große Rolle. 
  • Viele Unternehmen greifen bei der Gestaltung der Ausbildung im Bereich der Digitalisierung auf Ideen und Erfahrungen der eigenen Auszubildenden zurück. Dieses Engagement sollte von den Unternehmen noch systematischer genutzt werden. So biete es sich beispielweise an, dass das berufliche Wissen der erfahrenen Fachkräfte mit dem digitalen Know-how der Azubis weiter verknüpft wird.
  • Betrachtet man die Modernisierungswünsche der Unternehmen bezüglich der Berufsausbildung, äußern jeweils rund sieben von zehn Unternehmen, dass neue Zusatzqualifikationen geschaffen werden sollten sowie, dass bereits vorhandene Ausbildungsberufe modernisiert werden sollten. Lediglich drei von zehn Unternehmen fordern die Schaffung gänzlich neuer Ausbildungsberufe. 

Die vollständigen Studienergebnisse finden Sie hier.

Die Digitalisierung innerhalb Ihres Betriebes bestmöglich nutzen

Wie Sie die Digitalisierung innerhalb Ihres Betriebes bestmöglich nutzen können, erfahren Sie in fünf Schritten in unserem Dossier "Digitalisierung in KMU - Den digitalen Wandel gestalten".  

Zudem informieren wir Sie in unserer Handlungsempfehlung "E-Learning", wie Sie mit Hilfe von digitalen Medien Ihre Mitarbeiter effizient weiterbilden können.

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news-1280 Thu, 02 May 2019 09:14:51 +0200 Thema des Monats: Wie führe ich ein Bewerbungsgespräch? http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2019/mai-bewerbungsgespraeche-fuehren Hier finden Sie Tipps zur Vorbereitung und Durchführung von Vorstellungsgesprächen. news-1272 Thu, 25 Apr 2019 08:55:00 +0200 Abonnieren Sie den KOFA-Podcast http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/abonnieren-sie-den-kofa-podcast KOFA auf dem Sofa - Tipps für Personaler aus dem Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung KOFA auf dem Sofa ist unser Podcast zu Themen wie Personalsuche, Weiterbildung, Employer Branding oder Führungskultur.

Auf unserem Studiosofa sprechen wir mit unseren Gästen darüber, wie kleine und mittlere Unternehmen Fachkräfte finden, binden und qualifizieren. Außerdem fragen wir, wie sie sich am besten am Arbeitsmarkt positionieren und ihre eigene Situation in Deutschlands Wirtschaft analysieren, damit sie für offene Stellen auch morgen noch die passende Fachkraft finden.

Machen Sie es sich auf Ihrem Sofa bequem und hören Sie rein: www.kofa.de/service/podcast!

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news-1271 Wed, 24 Apr 2019 08:44:00 +0200 KOFA-Praxisbeispiel: Wunsch-Azubi finden http://www.kofa.de/dossiers/fluechtlinge-integrieren/praxisbeispiele/auszubildende-gesucht-engagierten-fluechtling-gefunden NetMarket weitet Bewerbersuche aus und findet den Wunsch-Azubi news-1274 Thu, 18 Apr 2019 16:16:42 +0200 Immer mehr internationale Arbeitnehmer in Deutschland http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/immer-mehr-internationale-arbeitnehmer-in-deutschland Bereits das dritte Jahr in Folge hat sich die Anzahl der Zuwanderer erhöht Bereits das dritte Jahr in Folge hat sich die Anzahl der Zuwanderer erhöht, die zum Arbeiten nach Deutschland gekommen sind. Dies geht aus den Daten des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Zuwanderer stammen dabei hauptsächlich aus Indien, China, Bosnien und Herzegowina sowie aus den Vereinigten Staaten.

Einfacher Arbeitsmarktzugang für Menschen aus den Westbalkanstaaten

Zwar stammen die sogenannten Erwerbsmigranten aus vielen verschiedenen Ländern, doch in den vergangenen Jahren sind vor allem Arbeitnehmer aus den Westbalkanstaaten nach Deutschland gekommen. Dies sind die Länder Albanien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro, Kosovo und Mazedonien. 

Der Grund dafür ist, dass die Westbalkanstaaten als sichere Herkunftsländer eingestuft wurden. Die Menschen, die aus diesen Ländern nach Deutschland kommen, werden also nicht mehr so einfach als Flüchtlinge anerkannt. Es wurde mit der Westbalkanregelung aber eine Möglichkeit geschaffen, wie Menschen aus diesen Ländern trotzdem nach Deutschland kommen können:  Sie dürfen in Deutschland arbeiten, wenn ein konkretes Arbeitsplatzangebot vorliegt und für die Stelle kein bevorrechtigter Bewerber zur Verfügung steht. Außerdem dürfen sie zwei Jahre vor Antragsstellung keine Asylbewerberleistungen bezogen haben. Häufig müssen Menschen, welche zum Arbeiten nach Deutschland einreisen wollen, eine qualifizierte Berufsausbildung oder einen Hochschulabschluss vorweisen können. Menschen aus den Westbalkanstaaten können unabhängig von ihrer Qualifikation als Arbeitsmigranten nach Deutschland reisen. Das Angebot richtet sich also vor allem an geringqualifizierte Arbeitnehmer und zielt auf die Besetzung von Stellen in der Baubranche, der Gastronomie oder der Pflege.

Anzahl an Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit im Ausländerzentralregister deutlich gestiegen

Die im Ausländerzentralregister erfassten Menschen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit ist in den letzten Jahren gestiegen: Ende 2018 befanden sich knapp 300.000 Menschen mehr im Ausländerzentralregister, als Ende 2017. In diese Zahlen fließen aber auch Nacherfassungen aus den Vorjahren mit ein. Das Ausländerzentralregister erfasst alle in Deutschland lebenden Menschen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit. Derzeit sind dies 10,9 Millionen Menschen. Erfasst sind auch knapp 5 Millionen EU-Bürger. Deren Anzahl ist zwischen Ende 2017 und Ende 2018 allerdings deutlich geringer gestiegen, als in den Vorjahren.

Tipps für die Integration von Menschen aus dem Ausland oder von Geflüchteten finden Sie auf KOFA.de

Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/04/PD19_149_12521.html

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news-1270 Thu, 18 Apr 2019 10:46:29 +0200 60plus und voller Energie http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/als-arbeitgeber-positionieren/interviews/60plus-und-voller-energie Im KOFA-Interview: Werbeagentur „Des Wahnsinns Fette Beute“ news-1245 Wed, 10 Apr 2019 13:11:46 +0200 Inklusions-Initiative heute gestartet http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/inklusions-initiative-heute-gestartet "Einstellung zählt - Arbeitgeber gewinnen": Für mehr Beschäftigung schwerbehinderter Menschen Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) und dem Arbeitsministerium die gemeinsame Initiative "Einstellung zählt – Arbeitgeber gewinnen" gestartet.

Arbeitgeber für die Beschäftigung Schwerbehinderter sensibilisieren

Die neue Initiative soll Arbeitgeber für die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen sensibilisieren. Sie richtet sich gezielt an die Unternehmen und Betriebe in Deutschland, die derzeit aus den unterschiedlichsten Gründen laut Anzeigeverfahren noch keine schwerbehinderten Menschen ausbilden oder beschäftigen. Das sind rund 41.000 Unternehmen. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 160.000 beschäftigungspflichtige Unternehmen. Diese sollen mit der Initiative angesprochen, beraten und unterstützt werden.

Potenziale erkennen

Kernanliegen ist es, Arbeitgeber durch Information und Aufklärung auf die Potenziale von schwerbehinderten Menschen aufmerksam zu machen und sie so für deren Beschäftigung zu gewinnen. BDA-Präsident Kramer sagte, die Initiative sei „gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel und das Ziel, möglichst allen Menschen Teilhabe an Bildung und Erwerbsarbeit zu ermöglichen, das Gebot der Stunde. Konkrete und praxisnahe Beispiele aus Unternehmen sind immer das überzeugendste Argument. Gemeinsam wollen wir noch stärker dafür werben, dass Inklusion zum Gewinn für alle Beteiligten wird."

Die Initiative startet heute in den sechs Arbeitsagenturbezirken Aachen-Düren, Erfurt, Freiberg, Köln, Neumünster und Reutlingen mit einem gemeinsamen Anschreiben an die betreffenden Arbeitgeber. Nach Auswertung der Pilotphase ist eine Ausweitung auf das gesamte Bundesgebiet für das Jahr 2020 geplant. Die operative Durchführung der Initiative liegt bei der BA.
Die Initiative wird unterstützt von der Charta der Vielfalt und dem Unternehmensforum e. V.. Das Unternehmens-Netzwerk INKLUSION wird in die Pilotphase der Initiative eingebunden und wird Betriebe durch direkte Ansprache und Einbindung in seine Netzwerke für Inklusion sensibilisieren und den Austausch mit inklusionserfahrenen Arbeitgebern ermöglichen. 

Praxisnahe Hilfestellungen im Dossier "Inklusion gestalten"

Wenn Sie bei Ihrer Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Menschen mit Behinderung stärker in den Fokus rücken wollen, finden Sie bei uns diverse praxisnahe Hilfestellungen und diverse Praxisbeispiele - egal ob Kontaktaufnahme, Ausbildung oder Beschäftigung, in unserem Dossier "Inklusion gestalten" finden Sie die passenden Informationen.
 

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news-1244 Wed, 10 Apr 2019 11:56:55 +0200 Werden Sie Netzwerkexpertin bzw. Netzwerkexperte! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/werden-sie-netzwerkexpertin-bzw-netzwerkexperte Jetzt anmelden zum Lehrgang „Netzwerkkoordinator/in zur Fachkräftesicherung (IHK)“ Fachkräftesicherung ist keine Aufgabe für einzelne Akteure und auch keine, für die es ein Patentrezept gibt. Deshalb sind in vielen Regionen individuell zugeschnittene Projekte, Initiativen und Netzwerke entstanden. Die Kunst, als Netzwerkkoordinator/in solche Aktivitäten zu professionalisieren und auszubauen, vermittelt der bundeseinheitliche Zertifikatslehrgang „Netzwerkkoordinator/in zur Fachkräftesicherung (IHK)“. 

Dieses Jahr findet der Lehrgang in zwei Präsenzblöcken, 26.-30.08. und 25.-28.11.2019, im Bildungszentrum der IHK Potsdam statt. Weitere Informationen zu Inhalten, Umfang und zur Anmeldemöglichkeit finden Sie unter: https://www.fachkraeftebuero.de/dienstleistungen/weiterbildung/.
Das Weiterbildungsangebot richtet sich an Personen, die in Netzwerken von Unternehmen, Kammern, Arbeitsagenturen, Kommunen, Politik, Verwaltung, Vereinen, Verbänden und Stiftungen arbeiten und sich für das Thema Fachkräftesicherung einsetzen.

In sechs Modulen und insgesamt rund 70 Lehrgangsstunden vermittelt der Kurs das für die Arbeit von Netzwerkkoordinatoren erforderliche Rüstzeug: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben umfassende Fähigkeiten im Bereich Netzwerkmanagement und üben sich in den verschiedenen Rollen, die eine Netzwerkkoordinatorin bzw. ein Netzwerkkoordinator einnimmt. Sie lernen Instrumente zur Analyse und Strategieplanung ebenso kennen wie Tools für die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Fachkräftesicherung. Außerdem stehen die Erfolgskontrolle und kontinuierliche Evaluation der Netzwerkarbeit auf dem Lehrplan, der federführend vom Innovationsbüro Fachkräfte für die Region mit der DIHK-Bildungs-GmbH und unter Einbindung von erfolgreichen Netzwerkpraktikern und Experten aus der Wissenschaft konzipiert wurde.

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news-1242 Tue, 09 Apr 2019 10:36:58 +0200 Passgenaue Beratung bei der Stellenbesetzung http://www.kofa.de/dossiers/passgenaue-besetzung Wie Ihnen die Berater konkret helfen und wie Sie Ansprechpartner in Ihrer Nähe finden, erfahren Sie im Dossier. news-1241 Thu, 04 Apr 2019 09:38:28 +0200 KOFA-Praxisbeispiel: Bessere Stellenanzeigen, besseres Recruiting http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/praxisbeispiele/bessere-stellenanzeigen-bessere-rekrutierung Die Erfahrungen des Maschinenbauers Ortlinghaus lesen Sie hier news-1240 Wed, 03 Apr 2019 15:31:24 +0200 Eine Woche für hervorragende Berufsbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/eine-woche-fuer-hervorragende-berufsbildung Informieren Sie sich über die Vocational Skills Week in Helsinki und nehmen Sie teil Vom 14. – 18. Oktober 2019 tauschen sich in der Hauptstadt Finnlands Lehrende, Auszubildende, Trainings-Anbieter und Unternehmen zur beruflichen Bildung aus. Ziel der Aktionswoche ist es herausragende Akteure und Projekte zu präsentieren und auszuzeichnen. Gemeinsam mit Marianne Thyssen, der Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität, werden im Zuge der Vocational Skills Week am 17. Oktober verschiedene Facetten der Berufsbildung prämiert.

In insgesamt elf Kategorien treten die besten Konzepte, Trainer, Firmen und Lernende gegeneinander an. Die VET Awards werden unter anderem für Training am Arbeitsplatz oder für das beste Ausbildungskonzept vergeben, aber auch für herausragende Forschung im Bereich berufliche Bildung oder den besten Anbieter von beruflichen Trainings. Für den Bereich Ausbildung gibt es eine eigene Kategorie für kleine und mittlere Unternehmen. Vorschläge und Bewerbungen für die Teilnahme am Wettbewerb können Sie bis zum 15. Juni hier abgeben. Die Bewerbung ist auf Grund der Internationalität des Wettbewerbes auf Englisch einzureichen, aber im Mittelpunkt steht das zugleich das Konzept und nicht die Schönheit der verwendeten Sprache. Die Gewinner werden sowohl durch die Einschätzung einer Jury als auch durch eine Online-Umfrage unter interessierten Bürgern ermittelt

Neben der Anerkennung von Leistungen einzelner Akteure erhöht der Wettbewerb die Sichtbarkeit der Teilnehmer, unterstützt die Vernetzung sowie den Austausch und macht die Gewinner zu Botschaftern in ihrem Betätigungsfeld. Und genau das ist auch unser Ziel im KOFA.

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news-1238 Mon, 01 Apr 2019 10:00:00 +0200 Thema des Monats: Fachkräftepotential Silver Ager http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2019/april-fachkraeftepotential-silver-ager Wie Sie das Erfahrungs- und Fachwissen älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimal nutzen news-1239 Thu, 28 Mar 2019 11:35:00 +0100 Suche nach Fachkräften verlangt Strategie und Kreativität https://www.kofa.de/service/publikationen/detailseite/news/kofa-studie-12019-wie-unternehmen-trotz-fachkraeftemangel-mitarbeiter-finden Neue Studie von Indeed, Personalwirtschaft und KOFA veröffentlicht news-1237 Tue, 26 Mar 2019 09:36:00 +0100 Mehr Menschen mit Behinderung beschäftigen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mehr-menschen-mit-behinderung-beschaeftigen Unternehmen machen 10 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenkonvention gute Erfahrungen Viele Menschen mit Behinderung haben es schwer, eine Ausbildung oder einen Arbeitsplatz zu finden, auch wenn die Integration von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt große Fortschritte macht. Von 2007 bis 2016 stieg die Zahl der schwerbehinderten Beschäftigten bei Arbeitgebern mit 20 oder mehr Arbeitsplätzen um 245.000 auf 1,05 Millionen. Dabei machen Unternehmen häufig sehr positive Erfahrungen. Sie erleben, dass Menschen mit Behinderung äußerst loyale Mitarbeitende sind und eine Behinderung nicht automatisch mit einer Leistungsminderung einhergeht.

Wenn Sie sich etwas intensiver mit der Zielgruppe Menschen mit Behinderung für Ihre Ausbildungsplätze oder offenen Stellen beschäftigen möchten, finden Sie in unserem Dossier diverse praxisnahe Hilfestellungen:

  • Wie kann ich mit Menschen mit Behinderung in Kontakt kommen?,
  • Was ist bei Ausbildung und Beschäftigung zu beachten?,
  • Wie gelingt eine gute Kommunikation, um gut zusammen zu arbeiten?

Diese Fragen beantworten wir Ihnen gern: www.kofa.de/inklusion.

Weitere ausführliche Informationen zum Thema "Berufliche Teilhabe" finden Sie außerdem auf den Seiten von REHADAT.

 

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news-1235 Thu, 21 Mar 2019 11:13:01 +0100 HR-Managerinnen und -Manager gesucht http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/hr-managerinnen-und-manager-gesucht Bewerbungsphase für den Deutschen Personalwirtschaftspreis 2019 läuft Sie sind HR-Managerin oder HR-Manager und haben ein spannendes HR-Projekt in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Organisation etabliert, dann bewerben Sie sich bis zum 15. Mai 2019 für den Personalwirtschaftspreis 2019. Ausgezeichnet werden Unternehmen jeglicher Größe und Branche.

Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist für Sie kostenfrei und erfolgt mithilfe eines Online-Fragebogens.

Bewerben können Sie sich in den sechs Kategorien: Recruiting, Ausbildung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, HR-Organisation, Leadership und Talent Management. 

Das Bewerbungsformular sowie weiter Informationen zu den Teilnahmebedingungen erhalten Sie unter: https://deutscher-personalwirtschaftspreis.de/bewerbung/.

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news-1234 Fri, 15 Mar 2019 09:18:35 +0100 Fachkräftemangel verschärft sich weiter http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/fachkraeftemangel-verschaerft-sich-weiter DIHK-Arbeitsmarkreport: KMU besonders betroffen Der Fachkräftemangel in Deutschland hat sich weiter verschärft. 49 Prozent der mehr als 23.000 für den neuen DIHK-Arbeitsmarkreport befragten Unternehmen haben Probleme, offene Stellen längerfristig zu besetzen, weil sie keine passenden Arbeitskräfte finden.

Fast zwei Drittel der Betriebe bekämen keine oder in nicht ausreichendem Maße Bewerbungen, während 60 Prozent über zu geringere oder nicht passende Qualifikationen klagten. Eine zu beobachtende „zunehmende Entkopplung von Konjunkturverlauf und Personalnachfrage“ stelle ein Zeichen der angespannten Fachkräftesituation in den Unternehmen dar, sagte Dercks: „Sie versuchen, Personal zu gewinnen und zu halten.“

KMU besonders von Fachkräftemangel betroffen

Besonders große Schwierigkeiten bei der Suche nach geeignetem Personal haben der Umfrage zufolge Mittelständler; stark zugenommen haben die Probleme aber auch bei Großunternehmen. “Da diese bei Bewerbern vielfach als attraktive Arbeitgeber gelten und zudem in der Regel über mehr Ressourcen für das Recruiting verfügen, ist diese Entwicklung ein Indiz für die Zunahme von Fachkräfteengpässen insgesamt”, erklärte Dercks. Gesucht werden vor allem beruflich Qualifizierte. Mehr die Hälfte der Betriebe ist grundsätzlich interessiert, Fachkräfte auch aus dem Nicht-EU-Ausland einzustellen. Um der Lage Herr zu werden, plädiert der DIHK für einen Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten, um mehr Frauen in Lohn und Brot zu bringen. Auch sollten die Betriebe Älteren eine längere Erwerbstätigkeit ermöglichen. Ebenso müssten für die Integration Geflüchteter mehr Anstrengungen unternommen werden. Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://www.dihk.de/presse/meldungen/2019-03-13-arbeitsmarkt-report.

Neue Zielgruppen erschließen mit KOFA

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, einzelne Zielgruppen besonders anzusprechen? Das KOFA bietet speziell für KMU praxisnahe und umsetzbare Unterstützung unter anderem zu den Themen Rekrutierung von Frauen, Rekrutierung Älterer, Rekrutierung von Internationalen Fachkräften und Rekrutierung Geflüchteter.

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news-1233 Thu, 14 Mar 2019 13:05:48 +0100 Mehr Unterstützung für Azubis http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mehr-unterstuetzung-fuer-azubis Gesetz zur Anpassung der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes beschlossen Gute Nachricht für Berufsanfänger: Zum Beginn des Ausbildungsjahres am 1. August 2019 steigen die Berufsausbildungsbeihilfe für Auszubildende und das Ausbildungsgeld für junge Menschen mit Behinderung. Das Kabinett hat den Gesetzentwurf auf den Weg gebracht.

Mit der Berufsausbildungsbeihilfe unterstützt der Staat junge Menschen, die eine betriebliche oder außerbetriebliche Berufsausbildung machen. Ausbildungsgeld erhalten Menschen mit Behinderung, die auf besondere Ausbildungseinrichtungen angewiesen sind.

Die Bedarfssätze und die Einkommensfreibeträge werden in zwei Stufen angehoben. Zum 1. August 2019 steigt der Höchstbetrag für Lebensunterhalt und Wohnen deutlich von derzeit 622 Euro auf 716 Euro monatlich. Zum 1. August 2020 steigt er nochmals auf 723 Euro pro Monat.

Mit Berufsausbildungsbeihilfe auf eigenen Beinen stehen

Berufsausbildungsbeihilfe soll helfen, wirtschaftliche Hürden zu überwinden, die der Aufnahme einer betrieblichen Ausbildung entgegenstehen. So soll besonders auch die Mobilität von Ausbildungsbewerbern und Auszubildenden gesteigert werden. Denn eine qualifizierte Ausbildung ist das beste Fundament für beruflichen Erfolg und die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit.

Wenn die Ausbildungsvergütung nicht für Unterkunft und Lebensunterhalt reicht, kann die Arbeitsagentur Berufsausbildungsbeihilfe zahlen, zum Beispiel an minderjährige Auszubildende, deren Ausbildungsstelle weit vom Elternhaus entfernt ist. Bei Auszubildenden über 18 Jahren mit Kind und/oder Partner spielt die Frage der Entfernung des Ausbildungsbetriebes vom Elternhaus keine Rolle.

Berufsausbildungsbeihilfe beantragt man bei den Arbeitsagenturen oder Jobcentern – oder einfach online. Das ist auch noch nach Beginn einer Ausbildung oder einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme möglich. Bei letzterer kann man sich nachträglich auf einen Hauptschulabschluss oder gleichwertigen Schulabschluss vorbereiten. Die Höhe der Ausbildungsbeihilfe richtet sich nach Unterkunft, Ausbildungsvergütung und Jahreseinkommen der Eltern beziehungsweise des Partners oder der Partnerin.

Höheres Ausbildungsgeld für junge Menschen mit Behinderung

Das Ausbildungsgeld ist eine vergleichbare Förderung für junge Menschen, die eine Ausbildung in einer Behindertenwerkstatt absolvieren. Ausbildungsgeld gibt es auch bei einer betrieblichen Qualifizierung während einer sogenannten "Unterstützenden Beschäftigung".

Für junge Menschen mit Behinderung gibt es verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten, die das Erlernen eines Berufes erleichtern sollen. So werden in bundesweit 51 Berufsbildungswerken über 160 Bildungsgänge mit anerkanntem Abschluss mit rund 13.000 Plätzen angeboten.

Über Angebote und Förderung informieren die Beratungsstellen der Agentur für Arbeit, der Jobcenter sowie der Integrationsämter der Länder. Unterstützung gibt es auch bei einfach teilhaben, dem Internetangebot des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Unter der Rufnummer 030 221 911-006 erhalten Menschen mit Behinderung Auskunft (montags bis donnerstags zwischen 8:00 und 20:00 Uhr).

Weitere Informationen zum Gesetzentwurf finden Sie auf www.bmas.de.

Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/mehr-unterstuetzung-fuer-azubis-1588780

 

Einen Überblick über weitere öffentliche Fördermöglichkeiten in der Ausbildung finden Sie auf KOFA unter Fördermaßnahmen in der Ausbildung.

 

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news-1214 Tue, 12 Mar 2019 09:43:00 +0100 KOFA-Webinar: Fachkräftemangel - Probleme und Lösungsansätze http://www.kofa.de/service/webinare Melden Sie sich jetzt an für den 27.03.! news-1215 Fri, 08 Mar 2019 14:36:43 +0100 KOFA-Podcast: Frauen im Beruf http://www.kofa.de/service/podcast Wie Unternehmen Frauen stärker für sich interessieren, unterstützen und sich damit attraktiv für sie machen können. news-1213 Fri, 08 Mar 2019 09:16:17 +0100 Weltfrauentag: Frauen als Trumpf beim Kampf um Fachkräfte https://www.kofa.de/service/publikationen/detailseite/news/kofa-kompakt-2019-wie-unternehmen-beschaeftigungspotenziale-von-frauen-noch-besser-nutzen-koennen KOFA-Studie zeigt: Flexible Arbeitszeiten ermöglichen Frauen den Schritt in "Männerberufe" news-1208 Wed, 06 Mar 2019 11:35:00 +0100 Wettbewerb: „Innovatives Netzwerk / Unternehmen 2019" http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/wettbewerb-innovatives-netzwerk-unternehmen-2019 Verlängerung der Bewerbungsfrist bis 12. März 2019 Sie sind ein regionales Netzwerk oder Unternehmen (KMU) und haben einen kreativen und erfolgreichen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Ihrer Region geleistet? Dann bewerben Sie sich noch bis zum 12.März 2019 für den Wettbewerb „Innovatives Netzwerk 2019“ oder „Innovatives Unternehmen 2019“. Teilnehmen können auch bereits ausgezeichnete Netzwerke, die ein neues Projekt zur Fachkräftesicherung mit Ihrer Bewerbung einreichen.

Zudem können sich in diesem Jahr erstmalig auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Rahmen des Wettbewerbs „Innovatives Unternehmen 2019“ beteiligen. Die Teilnahmebedingungen für Netzwerke und Unternehmen finden Sie unter:

Reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen noch bis zum 12. März 2019 auf der Onlineplattform www.innovative-netzwerke.fachkraeftebuero.de ein. Die Auszeichnung der Gewinner erfolgt am 3. Juni 2019 auf dem 7. Innovationstag in Berlin vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess und zu den Teilnahmebedingungen erhalten Sie unter: www.innovative-netzwerke.fachkraeftebuero.de.

Zudem finden Sie Informationen rund um das Thema Fachkräftesicherung auch auf unserer KOFA-Webseite, beispielsweise unter dem Thema Fachkräfteengpässe verstehen.

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news-1210 Fri, 01 Mar 2019 10:19:00 +0100 Fachkräftesicherung durch flexible Arbeitszeiten https://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2019/maerz-fachkraeftesicherung-durch-flexible-arbeitszeiten Mit Teilzeit attraktiv für Frauen und Männer news-1192 Fri, 01 Mar 2019 09:00:00 +0100 Thema des Monats: Fachkräftesicherung durch flexible Arbeitszeiten http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2019/maerz-fachkraeftesicherung-durch-flexible-arbeitszeiten Mit Teilzeit attraktiv für Frauen und Männer news-1209 Wed, 27 Feb 2019 11:36:27 +0100 Flexible Arbeitszeitmodelle sichern die Fachkräfte der Zukunft http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/flexible-arbeitszeitmodelle-sichern-die-fachkraefte-der-zukunft LinkedIn-Studie zeigt aktuelle Entwicklungen bei Arbeitnehmerwünschen auf Zwischenmenschliche Kompetenzen, Flexibilität von Ort und Zeit, Anti-Diskriminierungsmaßnahmen und Transparenz beim Gehalt sind laut der Global Talent Trends Studie der Online-Plattform LinkedIn die wichtigsten Trends der Personalwirtschaft. In den Augen der rund 5000 befragten Personalerinnen und Personaler aus verschiedenen Ländern werden diese Faktoren für die Zukunft der Personalbeschaffung entscheidend sein.

Fast drei Viertel der befragten Personalverantwortlichen identifizieren flexibel Arbeitszeiten und die Möglichkeit außerhalb des Betriebes zu arbeiten als zukünftig relevanten Aspekt der Personalsuche. Auch unter den Nutzerinnen und Nutzern der Plattform LinkedIn steigt der Anteil derer, die Flexibilität bei der Jobwahl berücksichtigen, kontinuierlich. Sowohl Arbeitnehmer als auch Unternehmen profitieren dabei. Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zu Hause zu arbeiten steigern die Produktivität und erhöhen die Attraktivität als Arbeitgeber. Allerdings lassen sich nicht in jeder Branche solche Modelle problemlos einführen. In der IT-Welt ist Flexibilität mittlerweile weit verbreitet. Im Gesundheitsbereich und der Industrie ist der Anteil der Personalverantwortlichen, die  flexibles Arbeiten in ihrem Unternehmen für umsetzbar halten, deutlich niedriger aus.

Gefragte Fähigkeiten für die Arbeitswelt von morgen

Kreativität, Überzeugungskraft oder Teamfähigkeit sind auf dem Arbeitsmarkt gefragte Fähigkeiten. Diese Soft-Skills werden laut der Auswertungen von LinkedIn eine zunehmend wichtigere Rolle in der Personalwirtschaft spielen. Gleichzeitig sind sie im Vergleich zu den formalen Fähigkeiten im Bewerbungsgespräch schwerer zu beobachten. Sind die benötigten Soft-Skills klar definiert, können Online-Tools, standardisierte Interviewfragen und das gezielte Abfragen von Problemlösungsstrategien zielführende Hilfsmittel sein, um diese Fähigkeiten zu ermitteln.

Sie möchten sich näher mit dem Thema flexibler Arbeitzeitmodelle beschäftigen? Dann finden Sie in der KOFA-Handlungsempfehlung "Flexible Arbeitszeitmodelle" praxisnahe Tipps und Umsetzungshilfen.

Sie möchten Ihre Personalarbeit fit machen für die Arbeitswelt im Wandel? Dann melden Sie sich für das KOFA-Webinar "Change Management: Ein Schlüssel für Erfolg im Zuge der Megatrends" am 03. April 2019 von 10:00 bis 11:00 Uhr an.

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news-1195 Fri, 22 Feb 2019 09:38:23 +0100 Erfolgreiche Entwicklung der Integration von Geflüchteten in Unternehmen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/erfolgreiche-entwicklung-der-integration-von-gefluechteten-in-unternehmen Trend zur Ausbildung setzt sich fort Die Ergebnisse einer Umfrage des bundesweiten „NETZWERKs Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ zeigen deutlich, dass immer mehr Unternehmen Geflüchtete ausbilden. Von den 500 befragten Unternehmen, geben knapp die Hälfte an, dass sie Menschen mit Fluchthintergrund ausbilden. Unter den Befragten ist ein Großteil kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU). Im Jahr 2016 waren es nur ein Drittel aller befragter Unternehmen. Die positive Entwicklung zeigt sich auch innerhalb der Fach- und Führungskräfte mit Fluchthintergrund. Hier konnte in den letzten zwei Jahren ein Anstieg von 11 Prozent auf 22 Prozent festgestellt werden.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier spricht von einer Win-win-Situation: „Das Engagement der kleinen und mittelständischen Betriebe ist vorbildlich und zahlt sich darüber hinaus für die vom Fachkräftemangel betroffenen Unternehmen selbst aus.“

Zudem zeigt sich, dass sich das zusätzliche außerbetriebliche Engagement der Unternehmen lohnt. Die meisten Unternehmen bieten den Geflüchteten Angebote wie beispielsweise Unterstützung bei Behördengängen oder Sprachkursen an. Damit gelingt es den Unternehmen aktiv die sprachlichen oder kulturellen Hindernisse bei der Integration ins Unternehmen zu verringern. Auch Nachhilfeunterricht wird von jedem zweiten Unternehmen angeboten, um die Bewältigung der Berufsschule für die Geflüchteten zu erleichtern.

Die vollständige Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie finden Sie hier.

Informationen zum „NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ finden sie hier: www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de.

Nutzen Sie zudem die Informationen auf unserem KOFA-Dossier „Flüchtlinge integrieren“, beispielsweise zum Thema Flüchtlinge einstellen, Sprache und Vielfalt oder Unterstützungsangebote.

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news-1194 Thu, 21 Feb 2019 10:19:17 +0100 KOFA-Praxisbeispiel: Auf dem Weg zur Marke http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/als-arbeitgeber-positionieren/praxisbeispiele/auf-dem-weg-zur-marke Wie die SSC-Services GmbH die sozialen Medien zur Stärkung der Arbeitgebermarke nutzt news-1191 Tue, 19 Feb 2019 16:17:39 +0100 Zahl der offenen Stellen mit 1,5 Millionen auf neuem Rekordhoch http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/zahl-der-offenen-stellen-mit-15-millionen-auf-neuem-rekordhoch Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung veröffentlicht Im vierten Quartal 2018 gab es nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bundesweit rund 1,46 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Somit hat sich deren Zahl innerhalb eines Jahres um 275.000 erhöht. In Westdeutschland waren im vierten Quartal 2018 rund 1.134.000 offene Stellen zu vergeben, in Ostdeutschland rund 325.000.

„In allen Wirtschaftsabschnitten sehen wir ein deutliches Plus bei der Zahl offener Stellen. Das gilt sowohl im Vergleich zum Vorquartal als auch im Vergleich zum Vorjahresquartal“, erklärt der Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis. Auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte kommen 3,5 offene Stellen. Im vierten Quartal 2017 waren es noch 2,9 offene Stellen. „Die Personalnachfrage ist somit deutlich gestiegen“, so Kubis.

Das IAB untersucht mit der IAB-Stellenerhebung viermal jährlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die den Arbeitsagenturen nicht gemeldet werden. Im vierten Quartal 2018 wurden Antworten von rund 14.500 Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche ausgewertet. Die Zeitreihen zur Zahl der offenen Stellen auf Basis der IAB-Stellenerhebung finden Sie auf www.iab.de.

Auf KOFA finden Sie diverse Handlungsempfehlungen und Praxisbeispiele, mit denen Sie ihre Strategien zur Positionierung als Arbeitgeber oder auch bei der Suche und Bindung Ihrer Fachkräfte verfeinern können.

 

 

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news-1190 Tue, 19 Feb 2019 15:20:18 +0100 Den Fachkräfteengpässen der Zukunft (auch) durch Migration begegnen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/den-fachkraefteengpaessen-der-zukunft-auch-durch-migration-begegnen Studie prognostiziert Bedarf an qualifizierter Zuwanderung Um den Arbeitskräftebedarf der Zukunft zu bedienen braucht die deutsche Wirtschaft Zuwanderung. Das ist das Ergebnis einer von der Bertelsmann-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie. Basierend auf Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kalkulieren die Autoren für den Zeitraum 2018 bis 2060 eine durchschnittlich notwendige jährliche Zuwanderung von 260.000 Menschen. Davon entfallen 146.000 Personen auf Zuwanderung aus dem Nicht-EU Ausland. Berücksichtig wird dabei eine steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren, die demographische Entwicklung sowie die tiefgreifenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt durch die Digitalisierung.

Die Struktur der Arbeitskräftenachfrage wird sich in den kommenden Jahren verändern. Das spiegelt sich auch im Anforderungsniveau an Menschen, die nach Deutschland zuwandern, wieder. So werden in Zukunft mittel- und hochqualifizierte Arbeitskräfte gefragt sein. Helfer-Berufe dagegen werden zukünftig weniger dringend benötigt. Die Situation in den Herkunftsländern für gut ausgebildete Menschen verbessert sich, daher sinkt der Anreiz nach Deutschland zu kommen. Das gilt insbesondere für viele EU-Länder, aber auch für Menschen aus Drittstaaten. In diesem Spannungsfeld gilt es die Migration der Zukunft zu gestalten.

Um das Potenzial der Zuwanderung voll auszuschöpfen empfiehlt die Studie eine Reihe von Maßnahmen. Dazu zählen die erleichterte Anerkennung von Ausbildungsberufen aus dem Ausland und die Öffnung des deutschen Ausbildungssystems für Jugendliche aus Drittstaaten. Damit einher geht die Notwendigkeit, das Erlernen der deutschen Sprache in den Herkunftsländern stärker zu fördern. Verstärkte Integrationsbemühungen können dabei helfen den Fortzug unter Migranten zu senken. Auf der rechtlichen Ebene sieht die Studie insbesondere bei der Anwerbung von Menschen mit mittlerer Qualifikation noch Spielräume.

Die vollständige Studie der Bertelsmann-Stiftung finden Sie hier.

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news-1189 Fri, 15 Feb 2019 14:29:39 +0100 Praxisbeispiel: Auszubildende gesucht - engagierten Flüchtling gefunden http://www.kofa.de/dossiers/fluechtlinge-integrieren/praxisbeispiele/auszubildende-gesucht-engagierten-fluechtling-gefunden Ausbildungsberater und Willkommenslotsen helfen der Firma NetMarket bei der Rekrutierung news-1188 Wed, 13 Feb 2019 09:54:29 +0100 BMWi-Förderprogramme „Passgenaue Besetzung“ und „Willkommenslotsen“ leisten wichtigen Beitrag zur Nachwuchssicherung in KMUs http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/bmwi-foerderprogramme-passgenaue-besetzung-und-willkommenslotsen-leisten-wichtigen-beitrag-zur-na Vermittlungsquote konnte im Vergleich zum Vorjahr um 45% gesteigert werden Die beiden BMWi-Förderprogramme „Passgenaue Besetzung“ und „Willkommenslotsen“ haben im Jahr 2018 einen essenziellen Beitrag zur Fachkräftesicherung geleistet, wie aktuelle Vermittlungszahlen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) belegen.  

So wurden im Rahmen des Programms Willkommenslotsen rund 2900 Geflüchtete in eine Ausbildung vermittelt. Damit konnte die Vermittlungsquote im Vergleich zum Vorjahr (ca. 2000) nochmal um 45% gesteigert werden. Insgesamt gelang es den Willkommenslotsen rund 9600 Beschäftigungsmöglichkeiten zu vermitteln. Ein Anstieg von 19% im Vergleich zum Vorjahr.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier spricht von einem Erfolgskurs. „Die Zahlen belegen, dass wir auf dem richtigen Kurs sind und vermehrt erwerbsfähige Geflüchtete auf dem Arbeitsmarkt ankommen, die ihre Sprach- oder Integrationskurse erfolgreich absolviert haben“ so Altmaier. 

Mit Hilfe des Programms „Passgenaue Besetzung“ konnten zusätzlich über 5000 Ausbildungsplätzen mit in- und ausländischen Bewerbern besetzt werden. Zudem begannen mehr als 660 junge Menschen eine Einstiegsqualifizierung. Diese bereitet den Nachwuchs auf den Beginn der Ausbildung im Folgejahr vor. 

Zur Pressemitteilung: https://www.kofa.de/ueber-uns/presse 

Informationen zum BMWi-Förderprogramm: https://www.kofa.de/dossiers/willkommenslotsen 

Informationen zum BMWi-Förderprogramm „Passgenaue Besetzung

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news-1187 Fri, 08 Feb 2019 12:54:22 +0100 Umfrage zu Vereinbarkeit von Familie und Beruf http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/umfrage-zu-vereinbarkeit-von-familie-und-beruf Bedürfnisse von KMU stehen im Zentrum Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewinnt vor dem Hintergrund sich verändernder Rollenbilder und neuer Bedürfnisse einer partnerschaftlichen Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit zunehmend an Gewicht. Eine Folge davon ist der steigende Bedarf an einer familienbewussten Personalpolitik in den Unternehmen.

Das Landesfamilienministerium Nordrhein-Westfalen hat das Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP) damit beauftragt, ein Konzept für ein Beratungsangebot für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erstellen. Dieses soll speziell auf die Bedürfnisse der kleinen und mittelständischen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen abgestimmt sein.

Aus diesem Grund führt das Forschungszentrum derzeit zu diesem Thema eine Kurzumfrage bei Unternehmen durch. Diese dauert in etwa lediglich zehn Minuten. Vielleicht haben Sie ja Zeit und Lust dabei mitzumachen.

Die Umfrage finden Sie hier: https://ww3.unipark.de/uc/FFP/e70d/.

 

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news-1186 Wed, 06 Feb 2019 10:49:33 +0100 KOFA-Webinar: Ausbildung oder Studium? – Wie Unternehmen Jugendliche bei der Berufsorientierung unterstützen können http://www.kofa.de/service/webinare Melden Sie sich jetzt an für den 21.02.! news-1183 Fri, 01 Feb 2019 11:58:10 +0100 KMU in Innenstädten zwischen Strukturwandel und Digitalisierung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kmu-in-innenstaedten-zwischen-strukturwandel-und-digitalisierung Einzelhändler können mit Online-Services und modernen Geschäftsideen neue Kunden gewinnen Besucherinnen und Besucher deutscher Innenstädte wurden im vergangenen Herbst zur Attraktivität und zu Verbesserungspotenzialen in deutschen Innenstädten befragt. In einer Studie des Instituts für Handelsforschung (IHF Köln) erhalten die betrachteten Städte von den Befragten im Durchschnitt nur eine drei plus. Zu den Städten mit den attraktivsten Innenstädten zählen Leipzig, Erfurt, Trier, Stralsund und Wismar. Am stärksten wird die positive Bewertung von Faktoren wie Flair und Ambiente sowie von einem vielfältigen Einzelhandelsangebot beeinflusst. 

Während die Faktoren Ambiente und Einzelhandelsangebot nur schwer und langfristig beinflussbar sind, können kleine und mittlere Unternehmen des Einzelhandels im Bereich des Komforts und der Attraktivität für Kunden selbst an den Stellschrauben drehen. Eine Digitalisierungsstrategie wappnet Unternehmen dabei gegen die Konkurrenz aus dem Netz. Die sinnvolle Kombination von on- und offline Angeboten kann ein geeigneter Weg sein, so Volker Hillebrand, Geschäftsführer des Stadtmarketing der Stadt Hilden auf WDR 5. Beispielsweise wünschen sich die Befragten, sich vor dem Kauf online über Verfügbarkeit und Preise von bestimmten Produkten informieren zu können. Auch der Ausbau von erlebnisorientieren Angeboten kann die Attraktivität von Geschäften steigern.
In unserem Praxisbeispiel „Eine Buchhandlung kämpft um ihre Kunden“ erfahren Sie, wie sich eine Buchhandlung aus Köln erfolgreich gegen Online-Anbieter und lokale Konkurrenz durch große Ketten mit dem Buy-Local-Gedanken, erweitertem Geschäftsfeld und Online-Kommunikation durchgesetzt hat.

Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse können Sie hier erhalten. Eine Einführung zum Thema Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen, Daten und Fakten sowie Praxisbeispiele finden Sie hier: www.kofa.de/digitalisierung.

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news-1182 Fri, 01 Feb 2019 09:00:00 +0100 Thema des Monats: Betrieblichen Ausbildungsplan erstellen http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2019/februar-betrieblichen-ausbildungsplan-erstellen Mit dem Ausbildungsplan behalten Ihre Auszubildenden und Ausbilder jederzeit den Überblick über den Ablauf der Berufsausbildung in Ihrem Betrieb. news-1181 Tue, 29 Jan 2019 11:23:09 +0100 Steigende Deutschkenntnisse und Arbeitsmarktbeteiligung von Geflüchteten http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/steigende-deutschkenntnisse-und-arbeitsmarktbeteiligung-von-gefluechteten Neuer Forschungsbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Seit 2016 führen das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das Forschungszentrum für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) in Zusammenarbeit eine Längsschnittbefragung von Geflüchteten durch.

Die Ergebnisse der Befragung für das Erhebungsjahr 2017 weisen eine deutliche Verbesserung der Deutschkenntnisse auf. Rund ein Drittel der Geflüchteten berichtete 2017 von guten oder sehr guten Deutschkenntnissen. Dies waren im Vergleich dazu 2016 nur 18 Prozent.

Zudem konnten sich immer mehr Geflüchtete erfolgreich in das Deutsche Bildungssystem und den Arbeitsmarkt integrieren. So gingen 2017 etwa 20 Prozent der 2015 zugezogenen Flüchtlinge einer Erwerbstätigkeit nach. Bis Oktober 2018 ist dieser Anteil laut Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit auf 35 Prozent gestiegen. Auch die Anzahl der Geflüchteten die Schulen, berufliche Bildungseinrichtungen, Hochschulen und Universitäten besuchten stieg 2017 auf 10 Prozent an, während es 2016 nur 6 Prozent waren.
Es sind dennoch große Unterschiede zwischen Männern und Frauen zu sehen. Geflüchtete Frauen sind auch weiterhin deutlich schlechter in den Arbeitsmarkt integriert als Männer, was oftmals mit der Familienkonstellation zusammenhängt.

Weitere Informationen und den vollständigen IAB-Kurzbericht finden sie unter: http://doku.iab.de/kurzber/2019/kb0319.pdf

Nutzen Sie zudem die Informationen auf unserer KOFA Flüchtlings Dossier Seite, beispielsweise zum Thema Sprache und Vielfalt, Unterstützungsangebote sowie Flüchtlinge einstellen.

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news-1143 Thu, 24 Jan 2019 09:35:00 +0100 KOFA-Nutzerumfrage: Helfen Sie uns, besser zu werden https://umfragezeit.de/umfrage/index.php/446543?newtest=Y&lang=de Wir freuen uns, wenn Sie sich kurz Zeit für unsere Umfrage zu den KOFA-Angeboten nehmen. Danke! news-1180 Wed, 23 Jan 2019 09:00:55 +0100 „InklusionsMacher“ – Start-up Programm für bundesweite Inklusionsideen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/inklusionsmacher-start-up-programm-fuer-bundesweite-inklusionsideen Sie haben eine Geschäftsidee, um Menschen mit Behinderung zu unterstützen? Starten Sie durch mit kostenloser Beratung Angehende Unternehmerinnen und Unternehmer möchten mit schöpferischer Kraft etwas Neues auf die Beine stellen. Nicht Jede/r ist dabei aber vorrangig gewinnorientiert, mitunter möchten einige bereits mit ihrer Geschäftsidee die Gesellschaft positiv beeinflussen und bei sozialen Herausforderungen helfen. Für sogenannte Sozialunternehmer mit dem Ziel Menschen mit Behinderung zu unterstützen gibt es ab Februar 2019 die Möglichkeit am neuen Gründungsprogramm „InklusionsMacher“ im Social Impact Lab Bonn teilzunehmen. 

Gesucht werden Innovationen von Gründern und Gründerinnen, die psychische, physische oder sprachliche Barrieren abbauen und die gesellschaftliche Teilhabe fördern möchten. Die Zielgruppe des Programmes setzt sich aus angehenden Gründern und Gründerinnen des gesamten Bundesgebietes, wie auch der Schweiz und Österreich zusammen. Auch Intrapreneure, also Innovationsträgerinnern und -träger innerhalb von bereits existierenden Unternehmen, können teilnehmen.

Haben Sie bereits eine Projektidee, um Inklusion in der Arbeitswelt zu stärken, und fühlen Sie sich angesprochen? 

Dann bewerben Sie sich noch bis zum 16.Februar für das sechsmonatige Stipendienprogramm.

Die ausgewählten Gründungsanwärterinnen und -anwärter erhalten anschließend ein sechsmonatiges Stipendienprogramm. Im Rahmen dieses Programms haben sie die Chance, Ihre Ideen mit Hilfe professioneller Unterstützung des Innovationslabor in Bonn auszuarbeiten und zu entwickeln.

Nähere Informationen zum Programm sowie zur Online Bewerbung finden Sie unter: 
https://bonn.socialimpactlab.eu/programme/inklusionsmacher/

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news-1179 Mon, 21 Jan 2019 15:32:24 +0100 Der Bundestag beschließt die Einstufung von Georgien, Algerien, Marokko und Tunesien als sichere Herkunftsstaaten. http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/der-bundestag-beschliesst-die-einstufung-von-georgien-algerien-marokko-und-tunesien-als-sichere-her Bundestag stimmt für sichere Herkunfsstaaten Der Bundestag hat am Freitag (18.01.2019) dafür gestimmt Georgien, Algerien, Marokko und Tunesien als sichere Herkunftsstaaten einzustufen. Allerdings kann die Regelung nur in Kraft treten, wenn auch der Bundesrat zustimmt. Die Abstimmung im Bundesrat findet im Februar statt.

Argumentiert wurde mit den ohnehin sehr niedrigen Erfolgsaussichten für Asylbewerber aus den vier betroffenen Ländern. So habe die Anerkennungsquote 2018 für Menschen aus Algerien 1,2 Prozent betragen, für Menschen aus Marokko 2,3 Prozent. Aus Tunesien seien 1,9 Prozent der Asylanträge positiv beschieden worden, aus Georgien nur 0,3 Prozent.

Wen Sie einstellen können und was bei einer Einstellung von Geflüchteten zu beachten ist, erfahren Sie unter www.kofa.de/flüchtlinge.

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news-1166 Fri, 18 Jan 2019 09:24:42 +0100 Schulabschluss und Ausbildungsberuf beeinflussen die Mobilität Auszubildender http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/schulabschluss-und-ausbildungsberuf-beeinflussen-die-mobilitaet-auszubildender Ein Drittel der Auszubildenden pendelt zu seinem Ausbildungsplatz Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) analysiert die regionale Mobilität von Auszubildenden. Die Ergebnisse zeigen, dass Auszubildende mit einem höheren Schulabschluss höhere Pendlerquoten aufweisen. Etwa die Hälfte der Auszubildenden mit Abitur verlässt für die Ausbildung täglich ihren Wohnortkreis. Rund ein Drittel der Auszubildenden mit Mittlerer Reife und etwa ein Viertel der Personen mit Hauptschulabschluss oder ohne Abschluss pendeln zu ihrem Ausbildungsbetrieb. 15 Prozent der Auszubildenden pendeln sogar weiter als bloß in einen benachbarten Kreis. Mobile Auszubildende in Westdeutschland legen durchschnittlich 33 Kilometer zum Ausbildungsbetrieb zurück – in Ostdeutschland sind es mit 51 Kilometern deutlich mehr.

Während durchschnittlich jeder dritte Auszubildende für die Ausbildung den Wohnortkreis verlässt, ist es in vielen MINT- Berufen, aber auch in kaufmännischen Berufen schon die Hälfte.  Dies liegt zum einen daran, dass diese Berufe relativ häufig von Abiturienten gewählt werden - einer Gruppe die sowieso relativ mobil ist - und zum anderen, dass diese seltener in peripheren Regionen angeboten werden. Dafür nehmen viele Auszubildende lange Pendelstrecken in Kauf. In vielen handwerklichen und Produktions-Berufen ist das Ausbildungsangebot regional weniger konzentriert. In einigen dieser Berufe pendelt weniger als ein Viertel der Azubis.
Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.

Für Unternehmen kann eine Steigerung der Mobilität von Jugendlichen einen zentralen Beitrag dazu leisten, die Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen zu reduzieren. Damit dies gelingt sind die Auswahl der passenden Kandidatinnen und Kandidaten sowie die aktive Ansprache „in der Ferne“ ganz zentral. Dies vergrößert zum einen den Bewerberpool des Unternehmens, zum anderen eröffnet es Ausbildungsinteressierten neue Perspektiven. Weitere Informationen, wie Unternehmen bei der überregionalen Rekrutierung von Auszubildenden vorgehen können, finden Sie in der KOFA-Handlungsempfehlung "Überregionale Rekrutierung von Auszubildenden".

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news-1165 Thu, 17 Jan 2019 14:25:31 +0100 TOTAL E-QUALITY-Prädikatsverleihung für Chancengleichheit http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/total-e-quality-praedikatsverleihung-fuer-chancengleichheit-1 Neue Bewerbungsrunde läuft bis zum 30.April 2019 Wer?
Mit dem Prädikat TOTAL E-QUALITY werden auch in diesem Jahr Prädikate für Chancengleichheit und Diversity vergeben. Ausgezeichnet werden Unternehmen und Organisationen, die in ihrer Personal- und Organisationspolitik Chancengleichheit am Arbeitsplatz bereits erfolgreich umsetzen. Zur Zielgruppe gehören dabei Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft sowie Verwaltung und Verbände mit mindestens 15 Beschäftigten.

Was?
Das Prädikat in Form einer Urkunde wird für drei Jahre vergeben. Wird das Prädikat zum fünften Mal verliehen, so erhält Ihre Organisation einen Nachhaltigkeitspreis. Seit 2015 werden Zusatzprädikate für vorbildliches Engagement im Bereich Diversity verliehen. Zudem dürfen Sie das TOTAL E-QUALITY-Logo zur Präsentation und Imagepflege Ihres Unternehmens verwenden.

Wie?
Die Einreichung Ihrer Bewerbung ist freiwillig und basiert auf einer Selbstbewertung per Checkliste. Das Selbstbewertungsinstruments bietet Ihnen die Möglichkeit innerhalb von acht verschiedenen Aktionsbereichen die Umsetzung von Chancengleichheit in Ihrer Organisation zu bewerten. Dabei werden nur freiwillige Aktivitäten berücksichtigt, die über die gesetzlichen Maßnahmen hinausgehen.

Weiter Informationen zum Bewerbungsprozess und zur TOTAL E-QUALITY Prädikat erhalten sie hier: https://www.total-e-quality.de/

Nutzen Sie zudem den Quickcheck um einen Überblick zu gewinnen, wie gut Ihre Organisation beim Thema Chancengleichheit schon ist-
Weitere Informationen rund um das Thema Chancengleichheit finden Sie auf unserer KOFA-Webseite, beispielsweise unter den Themen Beruf und Familie, Diversity, flexible Arbeitszeiten und Frauen.

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news-1161 Tue, 15 Jan 2019 09:40:05 +0100 Neue Wege in der Ausbildung "schwieriger" Jugendlicher gehen http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/nachwuchskraefte-ausbilden/praxisbeispiele/nordchance-fachkraefte-fuer-die-zukunft Multimedia-Reportage: "Nordchance. Fachkräfte für die Zukunft" news-1160 Wed, 09 Jan 2019 11:16:08 +0100 Lohnkostenzuschüsse für Arbeitgeber bei der Rekrutierung von Langzeitarbeitslosen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/lohnkostenzuschuesse-fuer-arbeitgeber-bei-der-rekrutierung-von-langzeitarbeitslosen Ab Januar 2019 neues Teilhabechancengesetz in Kraft. Durch das neue Teilhabechancengesetz erhalten Arbeitgeber seit dem 1.1.2019 für maximal fünf Jahre Lohnkostenzuschüsse, wenn sie über 25-jährige Langzeitarbeitslose sozialversicherungspflichtig beschäftigen.

Um den Höchstsatz, also für zwei Jahren den gesetzlichen Mindestlohn oder den entsprechend geltenden Tariflohn, erstattet zu bekommen, muss die eingestellte Person mindestens seit sechs Jahren Hartz IV bekommen haben. Im dritten und den Folgejahren sinkt der Zuschuss jeweils um zehn Prozentpunkte. War die Person lediglich zwei Jahre arbeitslos, gibt es einen Zuschuss für zwei Jahren von 75 Prozent im ersten Jahr und 50 Prozent im Zweiten.

Darüber hinaus unterstützt ein Coach den betreffenden Arbeitnehmer bzw. die betreffende Arbeitnehmerin den regelmäßigen Arbeitsablauf und -alltag zu meistern. 

Weitere Informationen zu den neuen Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose finden Sie hier.

Mehr Information zu den Vorteilen der Rekrutierung von Arbeitslosen und welche Aspekte ein Unternehmen dabei bedenken sollte, finden Sie unter: https://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/wen-rekrutieren/arbeitslose.

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news-1157 Mon, 07 Jan 2019 09:00:00 +0100 KOFA-Webinar: Strategische Personalarbeit für kleine und mittlere Unternehmen http://www.kofa.de/service/webinare Starten Sie strategisch ins neue Jahr. Melden Sie sich jetzt an für den 31.01.! news-1156 Fri, 04 Jan 2019 09:00:00 +0100 KOFA-Podcast: Aktives Zuhören in der Personalarbeit http://www.kofa.de/service/podcast Praxiswissen zum Hören, das Sie im nächsten Mitarbeitergespräch anwenden können. news-1158 Thu, 03 Jan 2019 08:49:38 +0100 Thema des Monats: Führen mit Zielvereinbarungen http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2019/januar-fuehren-mit-zielvereinbarungen Richtig geplante und durchgeführte Zielvereinbarungen sind eine effizientes Führungsinstrument. news-1155 Fri, 21 Dec 2018 13:05:00 +0100 Unternehmen sind bereit Fachkräfte aus Nicht-EU Ländern einzustellen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/unternehmen-sind-bereit-fachkraefte-aus-nicht-eu-laendern-einzustellen Aktuelle Zahlen zeigen: mehr als die Hälfte der Unternehmen ist bereit, Fachkräfte aus dem Ausland einzustellen Laut einer Sonderauswertung der aktuellen DIHK-Konjunkturumfrage ist mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen (56 Prozent) grundsätzlich offen dafür, Fachkräfte aus dem Nicht-EU-Ausland einzustellen. Von denjenigen, die offene Stellen nicht besetzen können, sind sogar zwei Drittel daran interessiert, Fachkräfte aus Drittstaaten anzuwerben.

Die notwendigste Maßnahme, um eine Einstellung ausländischer Fachkräfte zu erleichtern, ist demnach aus Unternehmersicht die Verbesserung der Angebote im In- und Ausland, um Deutsch zu lernen. Darüber hinaus sei die Erleichterung von administrativen Verfahren, wie die Erteilung von Visa im Ausland, der Aufenthaltstitel, der Arbeitsmarktzulassung und die Anerkennung von Berufsabschlüssen, notwendig. Für jedes vierte Unternehmen sind bessere zuwanderungsrechtliche Regelungen wie etwa die Abschaffung der Vorrangprüfung, bei der zuerst geprüft wird, ob es in Deutschland oder in der EU geeignete Bewerber für eine offene Stelle gibt, erforderlich.

Die Verabschiedung des Fachkräfteeinwanderungsgesetz durch das Kabinett am 19.12.2018 war ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Dieses soll die Einwanderung von Fachkräften, insbesondere beruflich Qualifizierten, aus Nicht EU-Ländern regeln und erleichtern. Es entfallen die Beschränkungen auf Engpassberufe und die Vorrangprüfung weg. Darüber hinaus soll die befristete Einreise für die Jobsuche erleichtert werden.

Eine Handlungsempfehlung zu dem Thema Rekrutierung aus dem Ausland finden Sie unter: https://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/wen-rekrutieren/internationale-fachkraefte

Weitere Informationen zur Sonderauswertung: https://rp-online.de/politik/deutschland/dihk-umfrage-mehrheit-der-firmen-sucht-fachkraefte-ausserhalb-der-eu_aid-35206335

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news-1145 Tue, 18 Dec 2018 10:52:00 +0100 Integration gelingt immer besser http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/integration-gelingt-immer-besser Knapp 400.000 Flüchtlinge in Beschäftigung Die Integration der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt gelingt nach Aussage des Arbeitgeberpräsidenten Ingo Kramer deutlich besser als erwartet. Von denen seit 2015 mehr als eine Million nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge, haben zum Jahresende knapp 400.000 einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz, so Kramer. Die deutsche Wirtschaft ist auf eine Zuwanderung angewiesen. „Wir dürfen keine Angst vor Zuwanderung haben, sondern müssen Menschen, die zu uns kommen und hier arbeiten, als Bereicherung sehen“, so Kramer.

Übrigens: Die Willkommenlotsen liefern einen wichtigen Beitrag bei der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen. Willkommenslotsen informieren und beraten Sie vor Ort. Auf unserer Willkommenslotsensuche finden Sie die für Sie zuständigen Willkommenslotsen und können direkt Kontakt aufnehmen.

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news-1144 Fri, 14 Dec 2018 14:07:00 +0100 Betriebliches Ausbildungsangebot legt kräftig zu http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/betriebliches-ausbildungsangebot-legt-kraeftig-zu Ergebnisse der Analysen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Entwicklung des Ausbildungsmarktes 2018 Die Ergebnisse der Analysen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Entwicklung des Ausbildungsmarktes 2018 zeigen viele Spitzenwerte. So steigt das betriebliche Ausbildungsplatzangebot im Vergleich zu 2017 um 3,2% (+17.800) an und war mit 574.000 so hoch wie noch nie seit 2009. Jedoch erreicht auch die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze eine Höchstmarke. Diese fällt mit 57.700 dreimal so hoch aus wie 2009. Rein rechnerisch sind die Chancen auf dem Ausbildungsmarkt 2018 damit so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr: Auf 100 Ausbildungsplatzsuchende kommen rund 97 Angebote.

Laut BIBB-Analysen erreicht das Interesse der jungen Männer nach einer dualen Berufsausbildung mit 384.900 nachgefragten Ausbildungsplätzen ebenfalls einen neuen Spitzenwert. Gegensätzlich verläuft allerdings die Entwicklung bei den jungen Frauen, hier wurde ein historischer Tiefstand von 225.100 nachgefragten Ausbildungsplätzen festgestellt. Dieser Negativrekord sorgt auch dafür, dass der Zuwachs neu abgeschlossener Ausbildungsverträge gedämpft wird.

Auf Grund sinkender Schulabgängerzahlen, sowie dem Trend zu höheren Schulabschlüssen und zum Studium, mussten neue Interessentengruppen neben den aktuellen Schulabgängerjahrgängen für die Berufsausbildung gewonnen werden. Dies ist bei den Männern wesentlich besser gelungen als bei den Frauen.

BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser wertet es als Erfolg, dass es gelungen ist, neben den aktuellen Schulabgängerklassen neue Interessenten zu gewinnen. Dennoch weist er darauf hin, dass die hohe Zahl von unbesetzten Ausbildungsplätzen zeigt, dass es bei der Sicherung des Fachkräftebedarfs keine Entwarnung gibt.

Quelle: https://www.bibb.de/de/pressemitteilung_88618.php?from_stage=ID_88609&title=BIBB-Analyse

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news-1142 Tue, 11 Dec 2018 13:50:27 +0100 KOFA-Wegweiser: So gelingt die Integration von Flüchtlingen http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/wen-rekrutieren/fluechtlinge Ein Leitfaden für kleine und mittlere Unternehmen news-1135 Mon, 10 Dec 2018 14:24:00 +0100 KOFA-Analyse für Hessen veröffentlicht: Metall- und Elektroberufe https://www.kofa.de/service/publikationen/detailseite/news/kofa-studie-42018-fachkraeftecheck-metall-und-elektroberufe-in-hessen KOFA-Studie 4/2018: Fachkräftecheck Metall- und Elektroberufe in Hessen news-1134 Mon, 10 Dec 2018 10:21:00 +0100 KOFA-Analyse zur Fachkräftesituation in Metall- und Elektroberufen erschienen http://www.kofa.de/fachkraefteengpaesse-verstehen/studien-fachkraeftechecks KOFA-Studie 3/2018: Bundesweiter Fachkräftecheck Metall- und Elektroberufe news-1139 Fri, 07 Dec 2018 10:17:14 +0100 Ältere Fachkräfte nicht häufiger krank http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/aeltere-fachkraefte-nicht-haeufiger-krank Ältere Mitarbeitende sind durchschnittlich länger aber nicht häufiger krank Aus dem Gesundheitsreport der Betriebskrankenkassen geht hervor, dass die 55- bis 59-Jährigen im Vergleich zu der Gesamtheit der Mitarbeitenden zehn Tage länger krank sind. Bei den 60- bis 64-Jährigen sind es mit durchschnittlich 32 Fehltagen weitere fünf Tage mehr. Im Durchschnitt fehlen ältere Mitarbeitende jedoch nicht häufiger als jüngere.

Längere Fehlzeiten seien neben der Schwere der Erkrankung vor allem der Belastung am Arbeitsplatz geschuldet. Aus diesem Grund fordern die Krankenkassen eine altersgerechte Gestaltung der Arbeit und mehr Präventionsarbeit.

„Internationale Studien zeigen, dass – trotz des Nachlassens einiger physischer und psychischer Leistungsvoraussetzungen im Alter – die Arbeitsleistung der älteren Beschäftigten insgesamt betrachtet nicht abnimmt“, sagte Jürgen Wegge von der TU Dresden. Demnach stellt die Rekrutierung älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kombination mit einem gut aufgestellten betrieblichen Gesundheitsmanagement eine effektive Möglichkeit dar, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und von der „Generation Erfahrung“ zu profitieren.

Ausführliche Informationen dazu, wie Sie bei der Rekrutierung Älterer vorgehen, lesen Sie in unserer Handlungsempfehlung "Rekrutierung Älterer".

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news-1131 Tue, 04 Dec 2018 10:05:00 +0100 Thema des Monats: Inklusion als Mehrwert für Unternehmen http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2018/dezember-2018-inklusion-als-mehrwert-fuer-unternehmen Olaf Guttzeit ist Inklusionsbeauftragter bei einem weltweit tätigen Pharmaunternehmen. Im KOFA-Interview erzählt er, warum er sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung einsetzt. news-1132 Mon, 03 Dec 2018 11:55:00 +0100 KOFA-Informationspaket zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kofa-informationspaket-zum-internationalen-tag-der-menschen-mit-behinderung Aktion Mensch und KOFA bieten Hilfestellung für Inklusion im Unternehmensalltag. Der 3. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Dieser Tag wurde von den Vereinten Nationen ausgerufen und soll die Öffentlichkeit für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung sensibilisieren und dazu beitragen, ihre Rechte zu fördern.

Eine wesentliche Herausforderung für Menschen mit Behinderung ist die Integration in den Arbeitsmarkt. Doch dies sollte heutzutage eigentlich immer besser funktionieren, da auch Arbeitgeber ein großes Interesse haben sollten Menschen mit Behinderung einzustellen. Denn gerade in Zeiten von zunehmenden Fachkräfteengpässen lohnt es sich für Unternehmen das Potential dieser Zielgruppe stärker ins Visier zu nehmen. Oft gibt es mit entsprechenden Unterstützungsmaßnahmen keine oder nur geringe Produktivitätseinschränkungen.

Um Betriebe beim Thema „Inklusion“ zu unterstützen, entwickelt das KOFA, u.a. in Kooperation mit der Aktion Mensch Produkte, die aufzeigen, wie Inklusion im Unternehmensalltag gelingen kann. Einige Beiträge davon möchten wir Ihnen anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung empfehlen:

•    Ein Praxisbeispiel bei der Kölner Brauerei Früh zeigt warum Menschen mit Behinderung kein Sonderstatus zugeschrieben werden muss.
•    In dem Video "So geht Inklusion" können Sie sehen, wie Christiane Kaiser der Wechsel von einer Behindertenwerkstatt in ein Familienunternehmen gelungen ist.
•    Lesen Sie außerdem im KOFA-Interview was der Inklusionsbeauftragte Olaf Guttzeit von der Ausgleichsabgabe hält und wie er die UN-Behindertenrechtskonvention im Unternehmen umsetzt.

•    Was beim Verfassen von Stellenanzeigen zur Rekrutierung von Menschen mit Behinderung zu berücksichtigen ist, finden Sie in der entsprechenden Checkliste.

Alle Informationen zum Thema Inklusion in der Arbeitswelt, wie Interviews, weitere Praxisbeispiele, Handlungsempfehlungen und Checklisten finden Sie im KOFA-Dossier „Inklusion gestalten“.

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news-1133 Mon, 03 Dec 2018 09:55:00 +0100 Neue Produktreihe von KOFA und Aktion Mensch e. V.: „Kommunikation mit Menschen mit Behinderung“ http://www.kofa.de/dossiers/inklusion-gestalten/wegweiser-inklusion-im-betrieb Die Produktreihe bietet diverse wertvolle Hilfestellungen für die tägliche Arbeit news-1130 Wed, 28 Nov 2018 11:51:55 +0100 KOFA-Webinar: "Fachkräfte mit Behinderung – wie Sie inklusive Personalpolitik gestalten können" http://www.kofa.de/service/webinare Melden Sie sich jetzt an für den 12. Dezember! news-1117 Wed, 21 Nov 2018 09:19:12 +0100 Geflüchtete als Mitarbeiter – so gelingt die Integration im Unternehmen http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/wen-rekrutieren/fluechtlinge KOFA-Wegweiser zur Integration von Flüchtlingen in kleinen und mittleren Unternehmen erschienen news-1116 Tue, 20 Nov 2018 15:31:53 +0100 Künstliche Intelligenz – KMU bekommen Unterstützung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kuenstliche-intelligenz-kmu-bekommen-unterstuetzung Die Regierung möchte bis 2025 drei Milliarden Euro in Künstliche Intelligenz investieren In der kommenden Woche trifft sich das Kabinett zur Klausurtagung in Potsdam, um die „Strategie Künstliche Intelligenz“ zu beschließen. Drei Milliarden Euro will die Bundesregierung bis 2025 investieren, um Deutschland zu „einem weltweit führenden Standort für KI“ zu machen.

Von der Strategie sollen unter anderem KMU profitieren, die in Zukunft Unterstützung zum Thema Künstliche Intelligenz bekommen sollen. Mindestens 20 „KI-Trainer“ sollen die kleinen und mittleren Unternehmen beraten und bei der Implementierung von künstlicher Intelligenz begleiten.

Außerdem soll ein Deutsches KI-Observatorium gegründet werden, um zu beobachten, wie sich Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt auswirkt. In Zukunft könnte es zudem als Kontrollinstanz wirken und beispielsweise Bewerbungs- und Personalplanungssoftware auf Diskriminierung hin überprüfen.

Anfang 2020 soll überprüft werden, wie die Strategie wirkt und wie sie gegebenenfalls an neue Entwicklungen angepasst werden muss, sodass sich „KI – made in Germany“ zu einem Gütesiegel entwickelt.

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news-1114 Thu, 15 Nov 2018 13:30:16 +0100 "Make it in Germany" ist jetzt das offizielle Portal der Bundesregierung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/make-it-in-germany-ist-jetzt-das-offizielle-portal-der-bundesregierung Mit „Make-it-in-Germany“ internationale Fachkräfte für Deutschland gewinnen Das mehrsprachige Informationsportal „Make it in Germany“ bietet in leicht verständlicher Sprache internationalen Fachkräften einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Wege, für Arbeit, Ausbildung oder Studium nach Deutschland einzuwandern. Arbeitsuche, Einreise- und Visumverfahren sowie rechtliche Rahmenbedingungen werden in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch erklärt. Über eine Jobbörse können sich Interessierte direkt auf freie Stellen bewerben. Individuelle Beratungen erfolgen per E-Mail, Chat, die Telefonhotline „Arbeiten und Leben in Deutschland“ und Twitter. Newsletter, Videos auf dem eigenen YouTube-Kanal und „Question and Answer Sessions“ auf Twitter runden das Angebot ab.

„Zur Sicherung seiner Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit braucht Deutschland auch internationale Fachkräfte“, so Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. „Wer den Wettbewerb um begehrte internationale Fachkräfte gewinnen will, muss zeitgemäß, realistisch und umfassend über Möglichkeiten und Chancen im Land informieren.“ Dem trägt das Informationsportal „Make-it-in-Germany“ jetzt als Portal der Bundesregierung für qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland Rechnung.

Die umfassenden Informationen werden bereits von vielen Fachkräften und Unternehmen geschätzt. Gerade erst überschritt die Website die Marke von 16 Millionen Besuchern. Auf Twitter folgen mehr als 11.000 Follower @MakeitinGermany.

Mehr Informationen: www.make-it-in-germany.com.

Wie Sie als kleines oder mittleres Unternehmen internationale Fachkräfte rekrutieren können, erfahren Sie auf KOFA unter: https://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/wen-rekrutieren/internationale-fachkraefte.

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news-1111 Thu, 08 Nov 2018 10:34:50 +0100 Zwei Drittel des Mittelstandes befürchten Rekrutierungsschwierigkeiten http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/zwei-drittel-des-mittelstandes-befuerchten-rekrutierungsschwierigkeiten KfW-Studie zur Fachkräftesituation in kleinen und mittleren Unternehmen Die Problematik von Fachkräfteengpässen tritt insbesondere im Mittelstand immer deutlicher zu Tage. Was die KOFA-Studie 2/2018 bereits auf Berufsebene gezeigt hat, bestätigt eine aktuelle Auswertung des KfW-Mittelstandspanels. Rund 65 Prozent der befragten KMU rechnen bei der Einstellung neuer Mitarbeiter damit, Stellen nur schwierig, zeitlich verzögert oder gar nicht besetzen zu können. Im Vergleich zur Befragung im Jahr 2014 äußern sich die Unternehmen somit deutlich pessimistischer. Als wichtigste Ursachen für diese Einschätzung wird der Mangel an passenden Bewerberinnen und Bewerbern in den Berufsbildern genannt. Andere Aspekte, wie etwa zu hohe Lohnforderungen oder unzureichende Zusatzqualifikationen, treten dagegen in den Hintergrund. Im Branchenvergleich sind die Baubranche und das verarbeitenden Gewerbe besonders betroffen.

Durch den absehbaren Renteneintritt der geburtenstarken Nachkriegsgeneration wird sich die Arbeitsmarktsituation weiter anspannen. Daher wird es für KMU immer wichtiger, eine strategische Personalarbeit zu betreiben und sich als guter Arbeitgeber zu positionieren. Zudem müssen Unternehmen stärker als zuvor auch die Fachkräftepotenziale von Frauen und Älteren ausschöpfen. Dafür bedarf es allerdings auch politischer Weichenstellungen. Darüber hinaus kann eine gezielte Zuwanderung dabei helfen die Rekrutierungsschwierigkeiten zu lindern.

Die vollständige Studie der KfW finden Sie hier.
Studien zur Fachkräftesituation mit Handlungsempfehlungen und Lösungsansätze für unternehmen finden Sie auf www.kofa.de unter "Studien & Fachkräftechecks".

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news-1110 Tue, 06 Nov 2018 14:33:17 +0100 Praxisbeispiel: Qualität in der Ausbildung http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/nachwuchskraefte-ausbilden/praxisbeispiele/gute-ausbildung-kann-man-lernen Erfahren Sie, warum EJOT Weiterbildung für ihre Ausbildungsverantwortlichen so wichtig findet news-1106 Fri, 02 Nov 2018 08:31:26 +0100 Thema des Monats: Internationale Fachkräfte http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2018/november-2018-internationale-fachkraefte Rekrutierung aus dem Ausland: 5 Tipps zum Erfolg news-1103 Wed, 31 Oct 2018 12:55:00 +0100 European Vocational Skills Week 2018 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/european-vocational-skills-week-2018 Europäische Woche der Berufsbildung 2018 findet vom 5. bis 9. November 2018 in Wien statt Bei der „European Vocational Skills Week 2018“ (Europäische Woche der Berufsbildung 2018) handelt es sich um die dritte europäische Festveranstaltung dieser Art zum Thema berufliche Aus- und Weiterbildung.

Zusätzlich zu den Veranstaltungen in Wien werden hunderte Aktivitäten in den Mitgliedsstaaten, EFTA- und EU-Beitrittskandidatenländern auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene stattfinden. Das KOFA ist am 06. November mit einem Webinar zum Thema "Fachkräftemangel - Probleme und Lösungsansätze" vertreten. Melden Sie sich gern an!

Weitere Informationen zur 'European Vocational Skills Week 2018“ finden Sie hier.

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news-1105 Wed, 31 Oct 2018 11:35:45 +0100 Ausländische Berufsqualifikationen einschätzen - jetzt noch einfacher mit dem neuen BQ-Portal http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/auslaendische-berufsqualifikationen-einschaetzen-jetzt-noch-einfacher-mit-dem-neuen-bq-portal Das aktualisierte Portal bietet viele technische Neuerungen und ist noch nutzerfreundlicher gestaltet Bereits seit 2012 unterstützt das BQ-Portal Unternehmen bei der Einschätzung ausländischer Berufsqualifikationen und zuständige Stellen im Anerkennungsverfahren mithilfe zahlreicher Informationen rund um die Berufsbildungssysteme und Berufsprofile weltweit.

Diese Datenbank wird stetig aktualisiert sowie erweitert. Nun wurde die Webseite des Portals auf den aktuellsten Stand gebracht: Das neue BQ-Portal (www.bq-portal.de) seit gestern online und bietet neben vielen technischen Neuerungen auch eine moderne Optik. Durch das neue Design konnte die BQ-Portal Oberfläche noch nutzerfreundlicher gestaltet werden. Mithilfe von Einstiegsfragen, Schnellzugriffen und direkter Suche in der Datenbank gelangen Besucherinnen und Besucher von der Startseite sofort zu den gewünschten Informationen. Auch die umfassende Datenbank der Länder- und Berufsprofile wurde neu strukturiert und aufbereitet. Der Wechsel zwischen verschiedenen Ländern und Berufen ist nun jederzeit möglich und geht kinderleicht. Zudem wurden alle Informationen für die mobile Nutzung optimiert.

 

Über das Portal

Das vom BMWi geförderte BQ-Portal ist das zentrale Informationsangebot zu ausländischen Berufsqualifikationen in Deutschland. Auf www.bq-portal.de finden zuständige Stellen und Unternehmen umfassende Informationen, um ausländische Aus- und Fortbildungsabschlüsse besser bewerten und einschätzen zu können. Das Portal bietet Beschreibungen von 87 Berufsbildungssystemen weltweit und über 3.200 ausländische Berufsprofile. In einem internen Bereich für die Anerkennungsstellen sind mehr als 1.300 Prüfergebnisse für einzelne Berufsabschlüsse eingestellt. Die zuständigen Stellen wie Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern können direkt auf diese Prüfergebnisse zugreifen und dadurch die Anerkennung deutlich beschleunigen. Insgesamt steigen die Anträge auf Anerkennung einer ausländischen Berufsqualifikation Jahr für Jahr kontinuierlich – seit Einführung des Anerkennungsgesetzes 2012 wurden schon über 111.500 Anträge gestellt. Dementsprechend hoch ist auch der Informationsbedarf: Das BQ-Portal verzeichnet monatlich ca. 55.000 Seitenauf-rufe und über 17.000 regelmäßige Besucher. Besonders interessiert sind die Besucher an Informationen zu den ausländischen Berufsbildungssystemen und einzelnen Berufen, beispielsweise für die Herkunftsländer von Geflüchteten wie Syrien oder dem Iran.

 

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news-1102 Mon, 29 Oct 2018 08:56:06 +0100 Auslandsaufenthalte während der Berufsausbildung lohnen sich http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/auslandsaufenthalte-waehrend-der-berufsausbildung-lohnen-sich Studienergebnisse des Umfragezentrums Bonn Lernen im Ausland gibt es nur während des Studiums? Das stimmt schon lange nicht mehr. Denn: Immer mehr Auszubildende verbringen einen Teil ihrer Lehrzeit im Ausland: So haben laut einer Studie des Umfragezentrums in Bonn im Jahr 2017 fast 31.000 junge Menschen einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolviert. Das heißt etwa 5,3 Prozent der Auszubildenden waren für neue Erfahrungen in anderen europäischen Ländern offen und reisten zum Beispiel nach Frankreich, Irland oder Spanien. Auszubildende in den Berufen der Informations- und Kommunikationstechnologie sind mit einer Auslandsaktivität von 11 Prozent die Spitzenreiter. 

Am attraktivsten sind englisch- oder französischsprachige Länder. Hierhin verschlägt es gut die Hälfte. Sowohl Auszubildende als auch ihre Betriebe sehen des als Chance, die Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Neben den sprachlichen Fähigkeiten stärkt ein Auslandsaufenthalt auch die persönlichen und fachlichen Kompetenzen. So schätzen die Betriebe insbesondere die Effekte auf das Selbstbewusstsein und selbstständige Arbeiten der jungen Menschen. Und natürlich ist das Versprechen auf einen Auslandsaufenthalt auch eine Möglichkeit, Auszubildende für Ihren Betrieb zu gewinnen. 

Die Wirkung des Auslandsaufenthalts hängt jedoch von der Dauer ab. So kann bei Kurztrips nicht von nennenswerten Verbesserungen der Kompetenzen ausgegangen werden. Und auch die Qualität des Auslandsaufenthalts variiert häufig. Das kann gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ohne starken Partner im Ausland (wie ein Lieferant oder eine betriebseigene Niederlassung) erst einmal Bedenken wecken. Daher bietet sich eine Teilnahme am öffentlichen geförderten Programm für Auslandsaufenthalte in der Ausbildung an: Erasmus+. Hier können zum einen Kosten eingespart und zum anderen die Qualitätsstandards sichergestellt werden. Fast die Hälfte aller Auslandsaufenthalte kamen 2017 über eine Teilnahme an diesem Programm zu Stande.

Mehr zum Thema Erasmus+ und wie auch Sie schnell und kostenlos am Programm teilnehmen können finden Sie auf: https://www.erasmusplus.de 

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news-1096 Thu, 25 Oct 2018 09:05:00 +0200 Asylsuchende besitzen höhere Bildung als Bevölkerung im Heimatland http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/asylsuchende-besitzen-hoehere-bildung-als-bevoelkerung-im-heimatland Ergebnisse einer neuen Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Eine neue Studie des ZEW vergleicht das sogenannte Humankapital, also das auf Ausbildung und Erziehung beruhende Leistungspotenzial der Arbeitskräfte. Betrachtet wurden männliche Asylsuchende aus dem Nahen Osten und Afrika, die heute im Rhein-Neckar Kreis leben. Sie wurden verglichen mit Gleichaltrigen aus ihren Herkunftsländern.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Bildungsstand der Asylsuchenden in Deutschland oft stark von der durchschnittlichen Schulbildung im Herkunftsland unterscheidet. So sind männliche Asylsuchende aus dem Nahen Osten und Afrika im Durchschnitt 1,6 Jahre länger zur Schule gegangen als gleichaltrige Personen aus ihren Herkunftsländern. Im Vergleich zu männlichen jungen Deutschen weist das Bildungsniveau dennoch eine erhebliche Lücke auf. Für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt sind daher noch Investitionen in Aus- und Weiterbildung nötig.

Die Untersuchung liefert zudem Hinweise darauf, dass das Humankapital der jungen Asylsuchenden und dessen Eltern die Integrationschancen in Deutschland kurzfristig beeinflusst. Die im Heimatland bereits erworbenen Arbeitserfahrungen haben hingegen keinen Einfluss.
 
Die ausführlichen Ergebnisse der ZEW - Studie finden Sie hier.
 

Wie Sie als Betrieb bei der Integration von Geflüchteten vorgehen, lesen Sie auf unserer Dossierseite. Hier finden Sie auch viele Tipps zu Anlaufstellen und Fördermaßnahmen.

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news-1099 Tue, 23 Oct 2018 09:44:44 +0200 Digitalisierung führt zu veränderten Anforderungen an die Ausbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitalisierung-fuehrt-zu-veraenderten-anforderungen-an-die-ausbildung Eine Checkliste des KOFA unterstützt Sie bei der Einführung von Zusatzqualifikationen Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt. Die Einführung neuer Technologien oder auch die Einführung neuer digitaler Arbeitsprozesse verändert dementsprechend auch Ausbildungsberufe, die Jugendliche und junge Erwachsene auf die Arbeitswelt und ihre Rolle als Fachkraft in Ihrem Betrieb vorbereiten. Beispielsweise beinhalten industrielle Metall- und Elektroberufe, wie der Mechatroniker/-in, nach der abgeschlossenen Neuordnung der Ausbildungsordnungen zukünftig die Themen Industrie 4.0 und digitales Arbeiten.

Auch Zusatzqualifikationen, die während der Ausbildung erworben werden können, sind eine attraktive Möglichkeit 4.0-Kompetenzen zu vermitteln. Mit Zusatzqualifikationen können Sie das Profil einer Ausbildung so noch passgenauer auf Ihr Unternehmen und Ihre zukünftigen Anforderungen ausrichten. So können Auszubildende in Metallberufen mit optionalen Zusatzqualifikationen zum Beispiel Kenntnisse in den Bereichen Prozessintegration oder additive Fertigungsverfahren erwerben. Auszubildende im Beruf Mechatroniker/-in wird die Möglichkeit geboten, unter anderem eine Zusatzqualifikation im Bereich IT-Sicherheit zu erlangen. Doch auch für viele andere Ausbildungsberufe sowie für andere Themenschwerpunkte gibt es Zusatzqualifikationen. Am weitesten verbreitet sind Fremdsprachenangebote. Zusatzqualifikationen richten sich vorrangig an leistungsstarke Auszubildende. Grundsätzlich stehen sie aber allen Auszubildenden offen und sind eine Chance, die individuellen Stärken von Auszubildenden zu fördern.

Damit kleine und mittlere Unternehmen (KMU) die Möglichkeiten, die Zusatzqualifikationen sowohl ihnen als auch ihren Auszubildenden bieten, bestmöglich nutzen können, gilt es folgende Fragen zu beantworten: Wie kann ich entscheiden, ob Zusatzqualifikationen das Richtige für unseren Betrieb sind? Wie plane ich Zusatzqualifikationen und realisiere die Umsetzung im Betrieb? Unsere neue KOFA-Checkliste zum Thema „Zusatzqualifikationen in der Ausbildung“ informiert Sie Schritt-für-Schritt, wie Sie am besten vorgehen.

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news-1097 Thu, 18 Oct 2018 09:43:48 +0200 Nur wenige Betriebe führen Personalmaßnahmen für Ältere durch http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/nur-wenige-betriebe-fuehren-personalmassnahmen-fuer-aeltere-durch Aktuelle Daten des IAB-Betriebspanels zeigen den Mangel an altersgerechten Maßnahmen Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter von 55 bis unter 65 Jahren hat sich gemäß der Bundesagentur für Arbeit seit dem Jahr 2000 verdoppelt. Jedoch zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), dass der Anteil an Unternehmen die altersspezifische Personalmaßnahmen anbieten, kaum gestiegen ist. Lediglich 17 Prozent aller Unternehmen, die Ältere beschäftigten, bieten mindestens eine Maßnahme für Ältere an (z. B. altersgemischte Teams oder Weiterbildung für Ältere).

Mit einer alterns- beziehungsweise altersgerechten Arbeitsgestaltung und entsprechenden Personalmaßnahmen können Sie jedoch dazu beitragen, für ältere Arbeitnehmer attraktiv zu sein und die Arbeitsfähigkeit ihrer Beschäftigten aufrechtzuerhalten. In Zeiten von Fachkräfteengpässen ist es notwendig, diese Zielgruppe noch stärker in die betriebliche Personalarbeit mit einzubeziehen. Impulse hierfür finden Sie in unserer Handlungsempfehlung „Rekrutierung Älterer“.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-1071 Thu, 18 Oct 2018 09:10:00 +0200 Initiative Klischeefrei bekommt namhafte Partner http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/initiative-klischeefrei-bekommt-namhafte-partner BDA, DIHK und ZDH treten der Initiative zur klischeefreien Berufs- und Studienwahl bei In Deutschland gibt es nach wie vor Unterschiede in bei der Berufswahl, wie auch in der Bezahlung von Frauen und Männern. In der dualen Ausbildung überwiegen beispielsweise männliche Jugendliche mit 60 Prozent, während weibliche in der vollzeitschulischen Ausbildung (z. B. Gesundheitsberufe) 70 Prozent ausmachen. Die Initiative Klischeefrei setzt sich für eine Berufsorientierung frei von Geschlechterklischees ein, daher ist es ein starkes Signal, dass nun auch BDA, DIHK und ZDH der Initiative beitreten.

„Das Aufbrechen geschlechtsspezifischen Berufswahlverhaltens kann auch dazu beitragen, dem Fachkräftemängel entgegenzuwirken“, so BDA-Hauptgeschäftsführungsmitglied Gunkel, der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Dercks und ZDH-Generalsekretär Schwannecke. Studien bestätigen, dass das Potenzial von Frauen am Arbeitsmarkt nach wie vor nicht voll ausgeschöpft wird.

Wenn Sie für Ihr Unternehmen weibliche Fachkräfte anwerben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere Handlungsempfehlung „Rekrutierung von Frauen“.

Wenn Sie selbst bei der Initiative mitmachen wollen, finden Sie alle relevanten Informationen unter: www.klischee-frei.de.

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news-1092 Fri, 12 Oct 2018 15:30:00 +0200 KOFA-Studie: KMU finden immer schwerer Fachkräfte https://www.kofa.de/service/publikationen/detailseite/news/kofa-studie-22018-fachkraefteengpaesse-in-unternehmen Kleine und mittlere Unternehmen sind von der angespannten Fachkräftesituation besonders betroffen. news-1091 Fri, 12 Oct 2018 10:13:06 +0200 Jede zweite neue Stelle mit ausländischen Fachkräften besetzt http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/jede-zweite-neue-stelle-mit-auslaendischen-fachkraeften-besetzt Mehr als die Hälfte der 700.000 geschaffenen Stellen im letzten Jahr gingen an Ausländer In den vergangenen zwölf Monaten wurden bundesweit 700.000 neue Stellen geschaffen, wovon 370.000 Arbeitsplätze mit ausländischen Fachkräften besetzt wurden. Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass es sich bei den ausländischen Arbeitskräften überwiegend um Erwerbstätige aus den osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten, vor allem aus Polen oder Rumänien handelt.

Insgesamt sind in Deutschland derzeit etwa 422.000 sozialversicherungspflichtig oder geringfügig Beschäftigte aus Polen und 349.000 aus Rumänien tätig. Aus den südeuropäischen Ländern Griechenland, Italien, Portugal und Spanien waren in Deutschland zuletzt 614.000 Menschen beschäftigt. Flüchtlinge sind mit 327.000 Beschäftigten auf dem deutschen Arbeitsmarkt vergleichsweise noch unbedeutend, auch wenn die Zahlen zuletzt stärker anstiegen als zunächst angenommen.

Internationale Teams sind kreativer und produktiver. Durch die Rekrutierung internationaler Fachkräfte erweitern Sie außerdem Ihren potenziellen Bewerberkreis und erhöhen Ihre Chancen einen passenden Kandidaten zu finden. In der KOFA-Handlungsempfehlung: „Rekrutierung aus dem Ausland“ finden Sie wertvolle Tipps zur Umsetzung.

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news-1090 Tue, 09 Oct 2018 15:34:15 +0200 Initiative Fachkräftesicherung + http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/initiative-fachkraeftesicherung Bayerns Ministerpräsident und vbw Präsident Gaffal vereinbaren Fachkräfteprogramm Mit rund 5,6 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und einer Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent gibt es in Bayern Vollbeschäftigung. Dieser Beschäftigungsboom führt jedoch zunehmend zu Fachkräfteengpässen, die durch demografische Entwicklungen verstärkt werden.

Am 8. Oktober vereinbarten Ministerpräsident Dr. Markus Söder und der Präsident der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw) Alfred Gaffal die Initiative Fachkräftesicherung +. Bis 2023 sollen 250.000 zusätzliche Arbeitskräfte mobilisiert werden, wobei die Rekrutierung Älterer, Frauen, Menschen mit Behinderung sowie ausländischer Fachkräfte im Vordergrund stehen.

Auf KOFA finden Sie bereits diverse praxisnahe Hilfestellung zur Rekrutierung der genannten Zielgruppen: https://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/wen-rekrutieren. Wenn Sie außerdem Initiativen zur Fachkräftesicherung in einem der anderen Bundesländer suchen, werden Sie hier fündig: https://www.kofa.de/service/initiativen.


Die vollständige Pressemitteilung der bayerischen Staatsregierung finden Sie hier.

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news-1089 Fri, 05 Oct 2018 10:20:46 +0200 Einigung über Einwanderungsgesetz http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/einigung-ueber-einwanderungsgesetz Bundeskabinett beschließt Eckpunkte zur Fachkräftegewinnung aus Drittstaaten Mit Hilfe des neuen Einwanderungsgesetzes soll insbesondere der Weg für Fachkräfte mit qualifizierter Berufsausbildung nach Deutschland erleichtert werden.

Die Zuwanderung von Fachkräften mit qualifizierter Ausbildung soll dazu künftig nicht mehr auf Engpassberufe beschränkt sein. Zudem wird zunächst grundsätzlich auf eine Vorrangprüfung verzichtet.

Fachkräfte mit einer qualifizierten Berufsausbildung dürfen zur Arbeitssuche, analog zur Regelung für Hochschulabsolventen, für bis zu sechs Monate auch ohne konkretes Jobangebot nach Deutschland kommen. Voraussetzung sind eine anerkannte Qualifikation der angestrebten Tätigkeit sowie entsprechende Sprachkenntnisse.
Um der wachsenden Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze entgegenzuwirken soll zudem soll der Zugang zur Berufsausbildung verbessert werden.

Grundsätzlich soll an der Gleichwertigkeitsprüfung festgehalten werden. Allerdings sollen IT-Fachkräfte und Fachkräfte anderer ausgewählter Engpassberufe auch ohne formalen Abschluss nach Deutschland kommen dürfen. Voraussetzung hierbei sind berufspraktische Kenntnisse sowie ein vorhandener Arbeitsplatz.

Zudem soll eine Werbestrategie für Fachkräfte in ausgewählten Zielländern entwickelt werden. Auch die Sprachförderung im In- und Ausland soll intensiviert werden.

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news-1072 Tue, 02 Oct 2018 14:58:12 +0200 Deutschland #vereint http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/deutschland-vereint Allianz für Weltoffenheit startet Mitmach-Aktion für Demokratie, Solidarität und Rechtsstaat Zum 03. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, startet die Kampagne „Deutschland #vereint“. Die Mitmach-Aktion lädt dazu ein, sich für die gelebte gesellschaftliche Vielfalt einzusetzen und bietet eine Bühne für weltoffenes und demokratisches Engagement. Engagierte Menschen sind aufgerufen, ihre Fotos zum Thema auf der Webseite www.deutschland-vereint.de hochzuladen. Bis zum 09. November, dem Fall der Mauer und dem 80. Jahrestag der Reichspogromnacht, wird auf Werbeflächen, in Anzeigen, in TV-Spots und in den sozialen Medien mit verschiedenen Bildmotiven für ein Land, das innerhalb seiner Vielfalt vereint ist, geworben.

Hinter der Aktion steht die Allianz für Weltoffenheit, die aus den Initiatoren DGB, BDA, EKD, Deutsche Bischofskonferenz, Zentralrat der Juden, Koordinationsrat der Muslime, Deutscher Olympischer Sportbund, Deutscher Kulturrat und Deutscher Naturschutzring besteht. Das breite Bündnis repräsentiert Arbeitgeber, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Menschen unterschiedlichster Herkunft und Anhänger verschiedener Religionen.

Machen Sie mit!

Auch Sie haben die Möglichkeiten sich zu beteiligen. Neben Sponsoring können Sie auch die Claimbox und die Kampagnen-Motive kostenlos nutzen, um eigene Motive auf deutschland-vereint.de oder Ihrem Social Media-Kanal zu verbreiten.


Informationen zur Allianz:
Die "Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat - gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt" besteht seit Februar 2016. Gründungsmitglieder sind der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), die Deutsche Bischofskonferenz, der Deutsche Kulturrat e. V., der Deutsche Naturschutzring (Dachverband der deutschen Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen - DNR), der Deutsche Olympischer Sportbund (DOSB), die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), der Koordinationsrat der Muslime (KRM) sowie der Zentralrat der Juden in Deutschland.
Der Gründungs-Aufruf der Allianz wird von hunderten weiteren Organisationen und Verbänden unterstützt: www.allianz-fuer-weltoffenheit.de

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news-1069 Mon, 01 Oct 2018 10:43:36 +0200 Thema des Monats: Mitarbeiterwohnungen. Was Unternehmen wissen sollten http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2018/mitarbeiterwohnungen-was-unternehmen-dazu-wissen-sollten Informieren Sie sich, wie Unternehmen Wohnraum für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anbieten können news-1066 Mon, 01 Oct 2018 09:48:00 +0200 Tag der älteren Generation http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/tag-der-aelteren-generation Der internationale Aktionstag macht auf die Belange Älterer aufmerksam Am 1. Oktober findet der Tag der älteren Generation statt. Dieser internationale Aktionstag soll auf die Situation und Belange älterer Menschen aufmerksam machen.

Nicht nur - aber besonders - in Zeiten des Fachkräftemangels sollten Sie Ihren Blick für neue Potenzialgruppen öffnen. Durch eine gezielte Ansprache können Sie ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für Ihr Unternehmen gewinnen und somit von einem hohen Erfahrungswissen sowie der Produktivität altersgemischter Teams profitieren.

In der KOFA-Handlungsempfehlung „Ältere rekrutieren“ finden Sie hilfreiche Tipps für die Umsetzung.

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news-1068 Fri, 28 Sep 2018 11:47:43 +0200 Willkommenslotsen Programm wird fortgeführt http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/willkommenslotsen-programm-wird-fortgefuehrt Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) verlängert Programm zur Integration von Geflüchteten Das Bundeswirtschaftsministerium verlängert das erfolgreiche Willkommenslotsen Programm für das Kalenderjahr 2019.

Aktuell engagieren sich in Deutschland 178 Willkommenslotsen an 114 Kammern und sonstigen Organisationen der Wirtschaft. Sie unterstützen Firmen bei Fragen zu Ausbildung, Beschäftigung, Sprachförderung, Aufenthaltsstatus, Qualifikationsbedarf sowie bei Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten.

Seit Beginn des Programms im Frühjahr 2016 konnten die Willkommenslotsen bereits 16.500 Flüchtlinge in Ausbildung, Arbeit, Praktikum, Hospitation oder Einstiegsqualifizierung vermitteln. Zudem ist in über 3.700 Fällen die Vermittlung in eine duale Ausbildung gelungen.


Die vollständige Pressemitteilung des BMWi finden Sie hier.

Zudem finden Sie weitere Informationen zum Willkommenslotsen Programm unter: https://www.kofa.de/dossiers/willkommenslotsen.

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news-1067 Fri, 28 Sep 2018 10:18:20 +0200 Weiterbildung lohnt sich http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/weiterbildung-lohnt-sich Wie Sie Ihre Beschäftigten bei Veränderungen am Arbeitsplatz unterstützen Die berufliche Weiterbildung hilft den Menschen, auf dem Arbeitsmarkt nicht den Anschluss zu verlieren. Zudem stärkt sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt und fördert die soziale Integration. Im Jahr 2016 hat gut ein Drittel (34 Prozent) der Geringqualifizierten ein Weiterbildungsangebot wahrgenommen. Die Entwicklung in den letzten zehn Jahren ist dabei positiv. So hat die Zahl der Weiterbildungen in dieser Gruppe um sechs Prozentpunkte zugenommen und auch die Fördergelder der Bundesagentur für Arbeit wurden im selben Zeitraum auf 1,2 Milliarden Euro verdoppelt.

Der Bedarf der finanziellen Unterstützung ist bei den geringqualifizierten Arbeitslosen besonders hoch. Geringqualifizierte üben häufig sogenannte Einfacharbeiten aus, bei denen die Tätigkeiten klar vorgegeben  sind. Durch Beratung können Menschen ohne Berufsabschluss dabei unterstützt werden, sich für ein Angebot zu entscheiden. Neben der Vertiefung der beruflichen Vorbildung hilft den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auch das Nachholen von Berufsabschlüssen dabei, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Die IW-Nachricht von Dr. Susanne Seyda finden Sie hier.

Was Sie in Ihrem Unternehmen tun können

Auch Ihr Unternehmen kann die berufliche Vorbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erweitern und so die Arbeitsergebnisse verbessern oder Fachkräfteengpässe verhindern. Bei uns erfahren Sie beispielsweise, wie Sie An- und Ungelernten weiterbilden oder die arbeitsplatzbezogene Grundbildung Ihrer Geringqualifizierten überprüfen und bei Bedarf  fördern können. Dies ist Voraussetzung dafür, dass Beschäftigte die ständigen Veränderungen am Arbeitsplatz bewältigen oder neue und zum Teil anspruchsvollere Aufgaben übernehmen können.

Praktische Tipps und Informationen finden Sie unter: www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-weiterbilden/an-und-ungelernte-weiterbilden.

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news-1065 Thu, 27 Sep 2018 10:12:08 +0200 Auszeichnung von Betrieben für Förderung internationaler Mobilität in der Berufsausbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/auszeichnung-von-betrieben-fuer-foerderung-internationaler-mobilitaet-in-der-berufsausbildung Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verleiht am 17. Oktober 2018 den Unternehmenspreis "Berufsbildung ohne Grenzen“ Seit dem 1. Januar 2016 fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Bundesprogramms "Berufsbildung ohne Grenzen“ das Netzwerk der Mobilitätsberaterinnen und -berater bei Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern. Ziel dieser Maßnahme der Allianz für Aus- und Weiterbildung ist es, die grenzüberschreitende Mobilität der Auszubildenden zu unterstützen.

Am 17. Oktober 2018 zeichnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in diesem Rahmen Betriebe aller Größen aus, die sich mit ihrem Engagement für Auslandspraktika während der betrieblichen Ausbildung besonders verdient gemacht haben.

Bei der Preisverleihung werden Betriebe und Auszubildende vorgestellt, für die Auslandspraktika oder die Aufnahme junger Menschen aus dem Ausland gelebter Arbeitsalltag ist. Sie berichten aus erster Hand, wie die praktische Umsetzung erfolgreich gelingt und was der „spürbare“ Mehrwert solcher Auslandspraktika für Betriebe und Auszubildende beziehungsweise junge Fachkräfte ist. Die Veranstaltung bietet auch die Gelegenheit, den direkten Kontakt zu den Mobilitätsberatern- und Mobilitätsberaterinnen zu suchen, die in einem Netzwerk die internationale Mobilität von Auszubildenden – auch in der öffentlichen Wahrnehmung – voranbringen.

Einen detaillierten Programmablauf der Preisverleihung finden Sie hier

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. 
Den Link zur Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungsseite des BMWi.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm „Berufsbildung ohne Grenzen“ und Kontaktdetails der bundesweiten Koordinierungsstelle sowie Ansprechpartner in den Regionen finden sich unter www.berufsbildung-ohne-grenzen.de.

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news-1051 Tue, 18 Sep 2018 09:29:00 +0200 BQ-Portal überzeugt bei der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/bq-portal-ueberzeugt-bei-der-anerkennung-auslaendischer-berufsqualifikationen BQ-Portal ist eine hervorragende Unterstützung für Unternehmen bei der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. Bei der Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen hat sich das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Informationsportal (BQ-Portal) als gutes Instrument erwiesen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Mit seinem umfassenden Informationsangebot zu ausländischen Berufsprofilen und Bildungssystemen ist das BQ-Portal eine hervorragende Unterstützung für Unternehmen bei der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. Hierzu erklärt Staatssekretär Nussbaum: „Vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen hat sich die Situation in den letzten Jahren drastisch zugespitzt: Es fehlen Fachkräfte, vor allem mit einer beruflichen Ausbildung. Das schlägt sich zunehmend auch im Wachstumspotenzial der Wirtschaft nieder. Deutschland braucht qualifizierte Arbeitskräfte – vorrangig aus dem Inland, ergänzend aber auch aus dem Ausland. Nur wenn es gelingt, deren Qualifikation mit den hiesigen Abschlüssen zu vergleichen und anzuerkennen, können wir das Potenzial auch optimal nutzen. Hier leistet das BQ-Portal wertvolle Unterstützung.“ Der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Schwannecke, hebt die Bedeutung des BQ-Portals für die Anerkennungsverfahren hervor: „Für unsere Handwerkskammern ist das BQ-Portal ein nicht mehr wegzudenkendes Arbeitsinstrument. Es hilft, ausländische Berufsabschlüsse schnell einzuschätzen. Darüber hinaus bietet es auch die Möglichkeit, die durch die Anerkennungsverfahren gewonnenen Informationen über ausländische Berufsqualifikationen strukturiert zu sammeln. So wächst ein enormer Wissensfundus, um valide Anerkennungsentscheidungen auf einer soliden Faktenbasis zu treffen.“ Das BQ-Portal wurde bereits zum zweiten Mal durch das BAFA evaluiert. Der Präsident des BAFA, Obersteller, betont: „Wir freuen uns, dass alle Empfehlungen des BAFA aus der vorherigen Evaluation umgesetzt wurden und sich dadurch die Passgenauigkeit des Portals noch weiter verbessert hat. Hier zeigt sich, welche wichtige Rolle die Evaluation in der Erfolgs- und Qualitätskontrolle einnimmt.“

Tipp: Lesen Sie das KOFA-Interview mit Daniel Wörndl, Teamleiter des BQ-Portals, zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse: https://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/interviews/anerkennung-von-abschluessen

Die vollständige Pressemitteilung und den Download-Link zur Evaluation des BQ-Portals finden Sie hier.

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news-1050 Mon, 17 Sep 2018 08:30:00 +0200 Was das Online-Tool check.work leistet http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/interviews/kompetenzen-feststellen-mit-checkwork Check.work hilft bei fehlenden Zeugnissen, Talente und Berufserfahrung sichtbar zu machen. news-1049 Fri, 14 Sep 2018 09:29:36 +0200 Digitalisierungs-Teams in KMU http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitalisierungs-teams-in-kmu Investition in die Zukunft Immer mehr deutsche Unternehmen schaffen Abteilungen oder Teams, die sich auf das Thema Digitalisierung konzentrieren. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom haben bereits 31 Prozent der Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten solche organisatorischen Einheiten eingesetzt. Bisher gibt es jedoch nur in 10 Prozent der Unternehmen die Position des Chief Digital Officer (CDO) oder einer Leitung Digitalisierung.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen in beiden Aspekten gravierende Unterschiede zwischen KMU und Großunternehmen. Bei den Unternehmen mit 500 und mehr Beschäftigten haben nur 24 Prozent keine spezialisierte Digitalisierungseinheit. In 44 Prozent dieser Unternehmen wurde außerdem bereits die Position des CDO oder einer Leitung Digitalisierung geschaffen. Dagegen geben 74 Prozent der Unternehmen mit 20 bis 99 Beschäftigten an, keine Digitalisierungseinheit zu haben und nur 6 Prozent verfügen über einen CDO oder eine Leitung Digitalisierung.

Die Entwicklung einer Digitalstrategie sollte laut Bitkom Präsident Achim Berg Chefsache sein und von einem Digitalisierungsteam begleitet werden.  Er rät dazu, die nötigen finanziellen und personellen Ressourcen bereitzustellen, um in Zukunft davon zu profitieren. Besonders für KMU stellt dies eine Herausforderung dar. Jedoch bietet die Digitalisierung durch veränderte Märkte insbesondere für kleinere Unternehmen sehr viele Chancen.

Im Dossier "Digitalisierung - Führen in einer vernetzten Welt"  finden Sie Informationen, Praxisbeispiele und Handlungsempfehlungen, durch die Sie die Chancen der Digitalisierung gewinnbringend für Ihr Unternehmen nutzen können.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

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news-1048 Tue, 11 Sep 2018 15:34:59 +0200 Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten beschleunigt sich http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/arbeitsmarktintegration-von-gefluechteten-beschleunigt-sich Anteil der beschäftigten Geflüchteten gestiegen Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien. Das sind die acht Länder außerhalb Europas, aus denen die meisten Asylsuchenden kommen. Die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter (15 bis 64 Jahre), die aus diesen Ländern stammen, ist laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in den letzten Jahren auf über 1,1 Millionen gestiegen. Die meisten der 760.000 von denen, die allein seit Ende 2014 nach Deutschland kamen, dürften Geflüchtete sein.

Während die Zahl dieser Menschen zugenommen hat, ist auch der Anteil der beschäftigten Personen unter ihnen gestiegen – und zwar immer schneller. Waren es im Dezember 2015 nur 7,6 Prozent, so sind es nun 28,3 Prozent. Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung sind die vielen beendeten Asylverfahren. Nach dem Abschluss der Integrationskurse und anderen eingliedernden Maßnahmen kommen nun immer mehr von ihnen auf dem Arbeitsmarkt an.

Quelle: https://www.iab-forum.de/arbeitsmarktintegration-von-gefluechteten-beschleunigt-sich.

Welche Erfahrungen deutsche Unternehmen mit Geflüchteten gemacht haben, können Sie in unseren Praxisbeispielen lesen.

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news-1046 Thu, 06 Sep 2018 14:15:37 +0200 Dreifach benachteiligt? http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/dreifach-benachteiligt OECD-Studie über die Integration weiblicher Flüchtlinge 45% der Flüchtlinge in Europa sind Frauen. Da viele von ihnen über den Familiennachzug gekommen sind, dürfte sich der Anteil der weiblichen Flüchtlinge in Zukunft noch erhöhen.
Im Vergleich zu den männlichen Geflüchteten brauchen geflüchtete Frauen deutlich länger um am Arbeitsmarkt anzukommen. Auch die Zeit in der sie an Sprachunterricht oder an den aktiven Arbeitsmarktmaßnahmen teilnehmen ist geringer.

Weibliche Flüchtlinge sind besonderen benachteiligt, da sie sich den Herausforderungen von Migranten, Flüchtlingen und Frauen zu stellen haben. Viele weibliche Flüchtlinge kommen
aus Ländern, in denen erhebliche Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen herrschen
und die Frauenerwerbstätigkeit im Allgemeinen gering ist.

Doch eine gezielte Förderung und spezielle Angebote für Frauen zu einer deutlich höheren Arbeitsmarktpartizipation, wie auch internationale Studienergebnisse belegen. Hinzu kommt, dass die Arbeitsmarktintegration von Müttern entscheidend für die Arbeitsmarktergebnisse ihrer Kinder sind. Besonders groß ist der Einfluss auf die Erwerbstätigkeit der Töchter. Spezielle Förderangebote für gefürchtete Frauen sind daher eine wichtige Investition. 

Weitere Informationen zu Studie erhalten sie hier.

Wie Sie weibliche Geflüchtete gezielt unterstützen können erfahren Sie in unserem Dossier zum Thema "Flüchtlinge integrieren - Geflüchtete Frauen".

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news-1034 Mon, 03 Sep 2018 08:33:41 +0200 Thema des Monats: Kompetenzen feststellen http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2018/september-2018-kompetenzen-feststellen Kein Zertifikat. Trotzdem Talent? Wie Sie Kompetenzen richtig einschätzen können news-1033 Thu, 30 Aug 2018 09:25:04 +0200 Normalarbeitsverhältnisse liegen im Trend http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/normalarbeitsverhaeltnisse-liegen-im-trend Neue Befragungsdaten des Statistischen Bundesamtes Im Jahr 2017 stieg die Zahl der unbefristet Beschäftigten mit einer Arbeitszeit von mindestens 20 Wochenstunden um 116.000 im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der befristet Beschäftigten sank im selben Zeitraum um 105.000. Keine Veränderungen gab es hingegen bei den Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten.

Die offizielle Zahl der sogenannten atypischen Beschäftigungsverhältnisse hat um 63.000 zugenommen. Dies umfasst die Zeitarbeit, geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, Teilzeitbeschäftigung und befristete Beschäftigungsverhältnisse. Diese Zunahme basiert jedoch auf der im Jahr 2017 eingeführten Auskunftspflicht für Zeitarbeiter.

Seit 2005 hat vor allem der Anteil der Normalarbeitsverhältnisse zugenommen. Dieser stieg von 40,2 auf 47,9 Prozent, während der der atypischen Beschäftigung nur um zwei Prozentpunkte zunahm. Der Anteil der Erwerbslosen, Hausfrauen und -männer sowie Frührentner ist jedoch stark rückläufig. Von einem guten Drittel (33,7) sank dieser auf nur noch 22,6 Prozent.

Zur vollständigen Meldung des Instituts der deutschen Wirtschaft gelangen Sie hier.

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news-1032 Mon, 27 Aug 2018 15:11:48 +0200 Fachkräfte fortbilden: Meister-, Techniker und Fachwirtabschluss http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/fachkraefte-fortbilden-meister-techniker-und-fachwirtabschluss Das KOFA veröffentlicht eine neue Handlungsempfehlung zum Thema Weiterbildung. Meister, Techniker, Fachwirte und andere Spezialisten mit Fortbildungsabschluss übernehmen häufig Verantwortung in Unternehmen. 64 Prozent aller Fachkräfte mit einem Fortbildungsabschluss haben eine fachliche Weisungsbefugnis, 47 Prozent sind sogar direkte Vorgesetzte. Die Betriebe binden dadurch Mitarbeiter, die höher qualifiziert sind, aber auch schon im Betrieb jahrelange Erfahrung mitbringen. Damit werden sie unabhängig von einer externen Stellenbesetzung und können im Betrieb sogar selbst Auszubildende qualifizieren. Auch die Arbeitgeberattraktivität wird so gestärkt. 

Bei der Auswahl einer geeigneten Fachkraft spielen Motivation, personalpolitische Ziele und der Einklang der Fortbildung mit der Lebenssituation des Kandidaten eine Rolle. Ist sich der Arbeitgeber mit der Fachkraft einig,  kann gemeinsam die passende Aufstiegsfortbildung ausgewählt werden. Diese kann in Voll- oder Teilzeit absolviert werden und dabei als Präsenzveranstaltung oder in Fernlehrgängen organisiert sein.
 
Um die eigenen Mitarbeiter dahingehend zu unterstützen, müssen die Unternehmen unter anderem die Arbeitszeiten flexibel gestalten, Verantwortung übertragen und persönliche Unterstützung anbieten. Zudem beteiligen sich die Arbeitgeber für gewöhnlich finanziell an der Weiterbildung ihrer Fachkräfte. Das Investitionsrisiko kann dabei durch eine Rückzahlungsklausel gesenkt werden.

Die Handlungsempfehlung zum Thema Fachkräfte fortbilden finden Sie hier.

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news-1031 Thu, 23 Aug 2018 15:26:51 +0200 Mehr als 300.000 Flüchtlinge in Deutschland haben einen Job http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mehr-als-300000-fluechtlinge-in-deutschland-haben-einen-job Die Bundesagentur für Arbeit zieht eine positive Zwischenbilanz Im Mai dieses Jahres hatten mehr als 300.000 Menschen aus den acht Haupt-Asylländern einen Job. Das sind 103.000 Geflüchtete mehr als im Vorjahresmonat. Von den Migranten aus Syrien, Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan und Somalia sind 238.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Insgesamt seien die Erwartungen der Bundesagentur für Arbeit damit übertroffen worden.

Laut BA-Vorsitzendem Detlef Scheele bleibe der Spracherwerb der wichtigste Faktor bei der Arbeitssuche. Derzeit sei man mit den Förderprogrammen zwar ganz zufrieden, es könne aber immer noch mehr gemacht werden. Besondere Unterstützung bei der Vermittlung und Integration von Geflüchteten leisten die Willkommenslotsen.

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news-1030 Wed, 22 Aug 2018 13:47:28 +0200 Sozialkompetenz Kernbestandteil der dualen Ausbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/sozialkompetenz-kernbestandteil-der-dualen-ausbildung Modellprojekt „Handwerk verbindet“ startet in Erfurt. In Erfurt startet das neue Modellprojekt „Handwerk verbindet“ der dortigen Handwerkskammer. Ziel ist es, Ausbildende in der Vermittlung sozialer und interkultureller Kompetenzen zu schulen, damit diese Fähigkeiten an Auszubildende weitergegeben werden können. Zusätzlich dient das Projekt dem regional Austausch von Ausbildenden aus verschiedenen Betrieben. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Neben den fachlichen Fertigkeiten werden Sozialkompetenz und interkulturelle Fähigkeiten in der dualen Ausbildung im Handwerk zunehmend wichtiger. Immer mehr junge Flüchtlinge machen eine Ausbildung. Das stellt veränderte Anforderungen an das Miteinander und das gegenseitige Verständnis im Betrieb. Hier setzt das Modellprojekt „Handwerk verbindet“ an und leistet durch die damit verbesserte Integration von Flüchtlingen einen Beitrag zur Bekämpfung drohender Fachkräfteengpässe.

Insgesamt fördert das BMWi über 20 Modellprojekte zur Stärkung der sozialen und interkulturellen Fähigkeiten in der dualen Ausbildung. Schwerpunkt ist dabei die Ausbildung und Integration von Flüchtlingen am Arbeitsmarkt. Weitere Informationen zur Förderung ähnlich gelagerter Projekte finden Sie hier.

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news-1029 Mon, 20 Aug 2018 11:03:13 +0200 Immer mehr Ältere sind noch im Job http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/immer-mehr-aeltere-sind-noch-im-job Unternehmen unterstützen durch gezielte Qualifizierung und Gesundheitsförderung Angesichts des demografischen Wandels und des wachsenden Fachkräftemangels trennen sich Firmen ungern von erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, berichtet die Arbeitsagentur NRW und registriert wachsende Beschäftigungsquoten bei den älteren Jahrgängen. Im Jahr 2017 waren ihren Angaben zufolge in Nordrhein-Westfalen 1.314.869 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 55 Jahre und älter; das sind gut 221.000 mehr als drei Jahre zuvor. Mehr als die Hälfte (57,6 Prozent) der erwerbsfähigen 55- bis 60-Jährigen in NRW gingen im vergangenen Jahr einer Arbeit nach, 2014 hatte die Quote noch bei 53,5 Prozent gelegen. In der Altersklasse „Ü 60" stieg die Quote auf 38,1 von 33,1 Prozent im Jahr 2014.

Mit dem Einstellen älterer Mitarbeiter hingegen tue sich so mancher Betrieb noch schwer. Da gebe es zwar zweistellige Zuwachsraten – trotzdem würden immer noch wenig Ältere eingestellt. Aufgeschlossen zeigt sich Luitwin Mallmann, Hauptgeschäftsführer von unternehmer nrw: „Unsere Firmen nutzen die große Erfahrung älterer Mitarbeiter mit einer lebensphasenorientierten Personalpolitik." Diese umfasse die Bereiche Gesundheit, Qualifizierung und Motivation – etwa durch Arbeit in altersgemischten Teams, gezielte Qualifizierungsangebote sowie durch den Einsatz Älterer in der Ausbildung oder Beratung.
(Quelle: NRZ)

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news-1028 Thu, 16 Aug 2018 11:47:54 +0200 Inklusionspreis für die Wirtschaft 2019 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/inklusionspreis-fuer-die-wirtschaft-2019 Unternehmen können sich ab sofort bewerben Die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Charta der Vielfalt und das UnternehmensForum verleihen auch in diesem Jahr den Inklusionspreis für die Wirtschaft.

Unternehmen jeder Größe, die Inklusion im Arbeitsleben durch innovative und beispielhafte Maßnahmen zur Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung gestalten, können sich bis zum 31. Oktober 2018 bewerben oder vorgeschlagen werden.

Mit der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung haben Sie die Chance von den individuellen Erfahrungen und neuen Perspektiven zu profitieren, die Menschen mit Behinderung in Ihr Unternehmen einbringen können. BA-Vorstandsvorsitzender Detlef Scheele betont, dass „die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben ein Gewinn für alle ist – insbesondere für die Menschen selbst und für die Arbeitgeber“. Gleichzeitig positionieren Sie sich als engagierter und attraktiver Arbeitgeber. Mehr zu dem Thema Rekrutierung von Menschen mit Behinderung finden Sie hier.


Weitere Informationen zum Preis sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. (www.inklusionspreis.de)

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news-1026 Wed, 15 Aug 2018 15:50:24 +0200 Rekordzahl offener Stellen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/rekordzahl-offener-stellen Deutlich gestiegene Nachfrage nach Personal Im zweiten Quartal 2018 gab es bundesweit rund 1,21 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem zweiten Quartal 2017 erhöhte sich die Zahl der offenen Stellen um rund 115.000, gegenüber dem ersten Quartal 2018 um fast 25.000, zeigt die IAB-Stellenerhebung. In Westdeutschland waren demnach im zweiten Quartal 2018 rund 940.000 offene Stellen zu vergeben, in Ostdeutschland gut 270.000.

Das Verhältnis von sofort zu besetzenden offenen Stellen und sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, die so genannte Vakanzrate, beträgt im Bundesdurchschnitt 2,8 Prozent. Auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte kommen also fast drei offene Stellen. Im Jahr 2012 waren es erst zwei offene Stellen. Mit 3,2 Prozent liegt die Vakanzrate im Osten Deutschlands höher als in Westdeutschland (2,7 Prozent).

Für die neue IAB-Stellenerhebung wurden Antworten von rund 9.000 Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche ausgewertet.

Haben Sie auch Schwierigkeiten, geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu finden? Die KOFA-Werkzeuge helfen Ihnen dabei, die richtigen Handlungsfelder zu bestimmen.

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news-1025 Mon, 13 Aug 2018 16:51:46 +0200 Willkommenslotsen im ersten Halbjahr erfolgreich http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/willkommenslotsen-im-ersten-halbjahr-erfolgreich Im laufenden Jahr haben die Willkommenslotsen bereits über 1.300 Ausbildungsplätze besetzt. Im ersten Halbjahr 2018 gelang es den Willkommenslotsen rund 1300 Ausbildungsplätze zu besetzen. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch etwa 880. Zudem konnten durch die Arbeit der Willkommenslotsen mehr als 2.100 Praktika, 760 Einstiegsqualifizierungen und über 600 Beschäftigungsplätze besetzt werden.  

Die aktuell rund 170 Willkommenslotsen sind deutschlandweit der zentrale Ansprechpartner für Unternehmen, wenn es um die Integration von Geflüchteten geht. Das Angebot ist für Betriebe kostenlos – gefördert wird es vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Die Willkommenslotsen werden vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung geschult und fachlich begleitet. Informationen zu ihrer Arbeit sowie eine Willkommenslotsen-Suche finden Sie auf https://kofa.de/dossiers/willkommenslotsen.

Die Dokumentation des Jahrestreffens der Willkommenslotsen, welches am 25./26. Juni 2018 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin stattfand, finden Sie hier.

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news-1024 Wed, 08 Aug 2018 16:05:26 +0200 Wie begegnen kleine und mittlere Unternehmen dem demografischen Wandel? http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/wie-begegnen-kleine-und-mittlere-unternehmen-dem-demografischen-wandel Neue Trendstudie des IfM Bonn Eine repräsentative Trendstudie des Institut für Mittelstandsforschung für den Zeitraum 2007 bis 2017 zeigt, dass kleine und mittlere Unternehmen aktuell besser über demografische Herausforderungen informiert sind, als noch vor zehn Jahren.

Die meisten KMU haben ihre Absatzstrategien an den demografischen Wandel angepasst und verstärkt Maßnahmen ergriffen, um Arbeitskräfte langfristig an das eigene Unternehmen zu binden. Auf erwartete Fachkräfteengpässe reagiert eine Vielzahl von Unternehmen mit der Rekrutierung von Frauen, Älteren und internationalen Fachkräften.

Die gesamte Trendstudie finden sie hier.

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news-1022 Mon, 06 Aug 2018 16:04:01 +0200 Lebensentwürfe muslimischer Frauen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/lebensentwuerfe-muslimischer-frauen Videos klären über Vorurteile auf „Welches Selbstverständnis haben junge Musliminnen? Was ist der Unterschied zwischen Islam und Islamismus? Wie erkenne ich Extremismus und was kann ich dagegen unternehmen?“. Diese und andere Fragen stehen im Fokus des Videoprojektes „Lebensentwürfe muslimischer Frauen und Mädchen“ der Studenten des Instituts für Journalisten und Public Relations der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen.  

Unter dem Hashtag #bestimmdichselbst haben die Studierenden bereits acht Videos zum Thema Islamverständnis produziert. Ziel der Videos ist es, insbesondere junge Frauen darin zu bestärken, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Gefördert wird das Projekt vom Land Nordrhein-Westfalen.

Weibliche Geflüchtete sind seltener in Beschäftigung auch aufgrund kultureller Gegebenheiten und familiärer Verpflichtungen. Tipps, wie Sie als Betrieb geflüchtete Frauen bei der Beschäftigung unterstützen können, finden Sie in unserem Online-Text „Integration geflüchteter Frauen in den Arbeitsmarkt“.

Die produzierten Videobeiträge können Sie unter http://url.nrw/bestimmdichselbst abrufen.

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news-1019 Mon, 06 Aug 2018 11:03:00 +0200 Wie rekrutieren Unternehmen "Engpass Talente"? http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/wie-rekrutieren-unternehmen-engpass-talente Umfrage für eine Studie zur Rekrutierung gestartet Die Jobbörse Indeed, das Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. und das HR-Magazin Personalwirtschaft arbeiten gemeinsam an einer Studie zur Rekrutierung. Unterstützen Sie die Forschung und nehmen Sie sich Zeit für die Umfrage, von deren Ergenissen Sie eventuell selbst anschließend profitieren können.

Hier geht es zur Umfrage:

http://bit.ly/fachkraeftemangel-studie

 

 

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news-1013 Thu, 02 Aug 2018 09:32:00 +0200 Familienfreundliche Angebote immer weiter verbreitet http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/familienfreundliche-angebote-immer-weiter-verbreitet IAB-Studie zu Maßnahmen zur Vereinbarkeit in Unternehmen Eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) stellt fest, dass gerade kleine und mittlere Unternehmen immer häufiger familienfreundliche Maßnahmen für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anbieten. Damit schließen sie merklich zu größeren Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten auf.

Angebote während der Elternzeit, wie zum Beispiel Weiterbildungen, sind am stärksten verbreitet. 9 Prozent der Unternehmen haben diese in ihren Leistungskatalog aufgenommen. Den stärksten Zuwachs verzeichnen betriebliche Kinderbetreuungsangebote. Bei dem Angebot von Langzeitkonten besteht dagegen noch Potenzial. 16 Prozent der befragten Unternehmen bietet eine der insgesamt vier genannten Maßnahmen an.

Die Vorteile der Maßnahmen werden durch die Studie klar bestätigt. In Unternehmen, die familienfreundliche Maßnahmen anbieten, kehren Mütter deutlich schneller an den Arbeitsplatz zurück. Auch die Anzahl der Angebote spielt eine Rolle. Je mehr familienfreundliche Maßnahmen ein Betrieb anbietet, desto kürzer fallen die Erwerbsunterbrechungen der Mütter aus.

Grundlage der Studie sind Daten aus dem IAB-Betriebspanel. Maßnahmen, die dabei abgefragt werden, sind betriebliche Kinderbetreuungsangebote, Angebote in der Elternzeit und Langzeitkonten zur Freistellung für Familienzeiten. Auch Programme zur Frauenförderung werden erfasst.

Die vollständige Studie des IAB finden Sie hier.
Informationen zum Thema Familie und Beruf, sowie konkrete KOFA-Handlungsempfehlungen finden Sie hier: www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-binden/beruf-und-familie.

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news-1018 Wed, 01 Aug 2018 08:30:00 +0200 Thema des Monats: Flexible Arbeitszeiten sind der neue Dienstwagen http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2018/august-2018-flexible-arbeitszeiten-sind-der-neue-dienstwagen Warum flexible Arbeitszeitmodelle für Unternehmen wichtig sind news-1021 Tue, 31 Jul 2018 16:39:32 +0200 Umfrageergebnisse zu wichtigen Mitarbeiterqualifikationen: Soft Skills und allgemeine IT-Kenntnisse http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/umfrageergebnisse-zu-wichtigen-mitarbeiterqualifikationen-soft-skills-und-allgemeine-it-kenntnisse Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes veröffentlicht Das Statistische Bundesamt hat die aktuellen Zahlen über die berufliche Weiterbildung veröffentlicht. Diese Europäische Erhebung findet alle fünf Jahre statt. Die Zahlen zeigen, dass die Vermittlung von Soft Skills und allgemeinen IT-Kenntnissen in den Weiterbildungsstrategien deutscher Unternehmen eine zentrale Rolle spielt.

Zudem wurden Kundenorientierung (50 Prozent) und technische, praktische oder arbeitsplatzspezifische Fertigkeiten (52 Prozent) von jedem zweiten Unternehmen zu den wichtigsten Qualifikationen für die zukünftige Unternehmensentwicklung gezählt. Allgemeine IT-Kenntnisse, die im Rahmen der Digitalisierung an Bedeutung gewinnen, gehörten für 35 Prozent der Unternehmen zu den zukünftig wichtigsten Qualifikationen eines Mitarbeiters.

Die vollständige Pressemitteilung, sowie die Ergebnisse der Erhebung finden Sie unter: www.destatis.de.

84 Prozent der weiterbildungsaktiven Unternehmen nutzen digitale Lernmöglichkeiten

Wie wichtig die Qualifikation von Mitarbeitern für die Unternehmen ist, zeigt auch die jüngste Weiterbildungserhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft: Deutsche Firmen investieren jährlich rund 34 Milliarden Euro in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter – auch um sie fit für die Digitalisierung zu machen. Doch der digitale Wandel stellt nicht nur neue Anforderungen an die Weiterbildungsinhalte, sondern bietet auch digitale Lernmöglichkeiten wie Online-Kurse, Lernvideos oder computerbasierte Selbstlernprogramme. Schon heute greifen 84 Prozent der weiterbildungsaktiven Unternehmen darauf zurück – vor allem, weil sich diese gut in den Arbeitsalltag integrieren lassen.

Die vollständige Studie zum Thema Weiterbildung 4.0 finden Sie unter: www.iwkoeln.de.

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news-1016 Mon, 30 Jul 2018 08:30:00 +0200 Interview: "Die Herausforderungen der Integration haben sich verändert" http://www.kofa.de/dossiers/willkommenslotsen/praxisbeispiele-und-interviews/die-herausforderungen-der-integration-haben-sich-veraendert Interview mit den Willkommenslotsen Gabriele Wörner und Timo Walther. news-1017 Thu, 26 Jul 2018 11:14:00 +0200 Chancengeber-Award der IHK-Stiftung für Frauenförderung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/chancengeber-award-der-ihk-stiftung-fuer-frauenfoerderung Bewerben Sie sich noch bis zu 31. August 2018 Identifiziert sich Ihr Unternehmen besonders mit dem Grundsatz des „Female Empowerment“ sprich der Frauenförderung? Dann bewerben Sie sich für die Auszeichnung als Chancengeber der IHK-Stiftung.

Der Chancengeber Award zeichnet Unternehmen aus der Region Köln aus, die einen wertvollen Beitrag zur beruflichen Integration leisten und sich regional engagieren.
In diesem Jahr wird der Preis an ein Unternehmen verliehen, welches besondere Beiträge im Bereich der Frauenförderung leistet. Dazu zählen beispielsweise die Förderung von Wiedereinstiegsmöglichkeiten und Teilzeitmodellen oder die Förderung von Frauen mit Migrationshintergrund.

Fühlen Sie sich angesprochen, dann nutzen Sie Ihre Chance und bewerben sich noch bis zum 31. August für den Chancengeber-Award der IHK Stiftung.


Hier finden Sie die Ausschreibung und das Bewerbungsformular:

Zudem finden Sie weitere Informationen auf der Website der IHK-Stiftung unter: www.ihk-stiftung-koeln.de/programme/der-chancengeber-award.

Bei Fragen wenden Sie sich an:
Tina Riepel
Tel. +49 221 1640-6683
E-Mail: tina.riepel@ihk-stiftung.koeln

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news-1014 Tue, 24 Jul 2018 09:40:00 +0200 17.000 Betriebe ohne Bewerbung auf ihre Ausbildungsplätze http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/17000-betriebe-ohne-bewerbung-auf-ihre-ausbildungsplaetze Ergebnisse der DIHK Ausbildungsumfrage Den Ergebnissen der Ausbildungsumfrage des DIHK zufolge konnten 34 Prozent der befragten Unternehmen 2017 ihre Lehrstellen nicht besetzen. Dies sei der höchste Wert, der jemals bei der jährlichen Umfrage ermittelt wurde, so DIHK-Präsident Eric Schweitzer.

Im vergangenen Jahr erhielten 17.000 Betriebe auf ihre ausgeschriebenen Ausbildungsplätze keine Bewerbung. Im Jahr 2016 galt dies nur für 15.500 Unternehmen.

Der DIHK-Präsident versteht dies als Warnung, dass dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegen gewirkt werden muss. 2017 sei es bereits gelungen, wieder mehr Studienabbrecher und mehr Abiturienten für eine duale Ausbildung zu gewinnen. Dennoch müsse ein höherer Anteil der Schulabgänger für die berufliche Bildung gewonnen werden.

Die vollständigen Ergebnisse der Ausbildungsumfrage des DIHK finden sie hier.

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news-1012 Thu, 19 Jul 2018 09:31:16 +0200 SCHULEWIRTSCHAFT-Preis 2018 gestartet – Bewerben Sie sich jetzt! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/schulewirtschaft-preis-2018-gestartet-bewerben-sie-sich-jetzt Der SCHULEWIRTSCHAFT-Preis wird zum siebten Mal verliehen Junge Menschen für eine Ausbildung oder ein Studium zu begeistern – damit heben Unternehmen schon heute Potenziale gegen die Fachkräfteengpässe der Zukunft. Der Wettbewerb „Das hat Potenzial!“ des Netzwerks SCHULEWIRTSCHAFT setzt genau an dieser Stelle an. Es werden deutschlandweit Unternehmen, Schulen und Schulbuchverlage ausgezeichnet, die sich für die Berufs- und Studienorientierung von Schülerinnen und Schülern engagieren.

Der Wettbewerb richtet sich insbesondere an Unternehmen, die sich dafür einsetzen jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten und ihnen den Übergang zwischen der Schule und dem Berufsleben zu erleichtern. In einer der insgesamt drei Kategorien wird dabei ein besonderer Fokus auf die Kooperation zwischen Schulen und Unternehmen im Hinblick auf die digitale Bildung gelegt.

Noch bis zum 15. August 2018 können sich Unternehmen und Schulen bewerben.

Das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT engagiert sich an der Schnittstelle zwischen Schulen und der Wirtschaft um Unternehmen bei der Nachwuchssicherung zu unterstützen. Ziel ist es die ökonomische Bildung der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.


Alle Informationen zum Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT und das Bewerbungsformular zum Wettbewerb finden Sie unter www.schulewirtschaft.de.
 

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news-1007 Tue, 17 Jul 2018 11:00:00 +0200 Auf vielen Wegen über Fachkräftesicherung informieren http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/auf-vielen-wegen-ueber-fachkraeftesicherung-informieren Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) hat seine Webseite aktualisiert. Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) hat seine Webseite www.kofa.de aktualisiert. Gleichzeitig wurde eine Erweiterung der Formate und Kanäle vorgenommen, um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) noch effektiver und weitreichender über das Thema Fachkräftesicherung zu informieren und bei der Gestaltung der Personalarbeit zu unterstützen.

Gut die Hälfte aller KMU berichten heute von mittleren oder großen Problemen bei der Stellenbesetzung. „Das Herzstück unseres Informationsangebotes bleiben die Handlungsempfehlungen, Studien und Praxisbeispiele auf unserer Internetseite“, betont Teamleiterin Sibylle Stippler. „Bei der Aktualisierung der Webseite waren uns vor allem schnelle Einstiege in die Themenfelder wichtig. So finden Personalverantwortliche unter der Rubrik Fachkräfteengpässe verstehen sowohl eine Grafik mit den wichtigsten Fakten zur Fachkräftesituation in Deutschland als auch Steckbriefe mit Informationen zu den einzelnen Bundesländern.“

Seit Mai 2018 bringt das KOFA außerdem einen regelmäßigen Podcast heraus, der abonniert werden kann. Das Audio-Format „KOFA auf dem Sofa – Personalerwissen zum Hören“ richtet sich gezielt an Personalverantwortliche in KMU. Darüber hinaus wurde der Youtube-Kanal überarbeitet und neue Inhalte erstellt. Der Video-Kanal bietet u. a. Interviews zur Fachkräftesituation, Video-Praxisbeispiele, Erklärfilme  oder Zusammenschnitte von KOFA-Webinaren. „Außerdem haben wir gerade ein interaktives Video produziert, dass die Auswirkungen der Digitalisierung auf kleine und mittlere Unternehmen gut verständlich erklärt“, verrät Sibylle Stippler. Wer über weitere Inhalte des KOFA auf dem Laufenden bleiben möchte, kann einen Newsletter oder einen Whats-App-Newsletter bestellen oder KOFA auf Twitter folgen.

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news-1011 Tue, 17 Jul 2018 10:12:00 +0200 Inklusive Arbeitgeber gesucht! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/inklusive-arbeitgeber-gesucht Inklusionspreis des Landes Berlin belohnt engagierte Unternehmen Berliner Unternehmen, die in ihrem Betrieb Menschen mit einer Schwerbehinderung ausbilden oder beschäftigen, können auch dieses Jahr mit dem Inklusionspreis des Landes Berlin belohnt werden. Vom Start-up bis zum Großkonzern können sich private und öffentliche Betriebe für den Preis bewerben. Prämiert werden Unternehmen in den drei Kategorien Kleinunternehmen, Mittelständische Unternehmen und Großunternehmen.

Die Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Behindertenorganisationen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden und der Verwaltung Berlins entscheidet, welcher Betrieb sich besonders um das Thema Inklusion verdient gemacht hat. Die Gewinner dürfen das Logo des Wettbewerbs auf ihrer Korrespondenz verwenden und erhalten ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Eine Skulptur und eine Urkunde visualisieren die erfolgreiche Teilnahme auch in den Geschäftsräumen.

Bei einer Preisverleihung am 12. November 2018 im Meistersaal am Potsdamer Platz werden die Gewinner des Wettbewerbs ausgezeichnet. Der Bewerbungszeitraum für den Inklusionspreis wurde verlängert und endet nun am 10. August 2018. Ausgerichtet wird der Wettbewerb seit 2003, federführend ist dabei das Landesamt für Gesundheit und Soziales des Landes Berlin.

Alle Informationen zum Wettbewerb sowie das Bewerbungsformular finden Sie unter: https://www.berlin.de/lageso/behinderung/arbeit-und-behinderung-integrationsamt/inklusionspreis/

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news-1008 Thu, 12 Jul 2018 13:29:16 +0200 Vertrauen ist gut, Kontrolle ist schlechter http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/vertrauen-ist-gut-kontrolle-ist-schlechter Eine neue IW-Studie zeigt, dass flexible Arbeitszeiten die Mitarbeiterproduktivität steigern Die Digitalisierung ermöglicht den zunehmenden Einsatz flexibler Arbeitszeitmodelle, wodurch die direkte Kontrolle der Mitarbeiter erschwert wird. Doch wer sein Team weniger stark kontrolliert, steigert die Zufriedenheit und somit die Produktivität seiner Mitarbeiter.

Für nur zwei Prozent aller Mitarbeiter ist direkte Kontrolle entscheidend für die Arbeitsgeschwindigkeit. Bei Firmen mit strengen Kontrollen sind lediglich 45 Prozent der Arbeitnehmer mit ihrer Arbeit zufrieden. Setzt ein Unternehmen hingegen mehr auf Vertrauen, liegt der Wert bei rund 60 Prozent.

„Manche Unternehmen haben nach wie vor Angst, durch Homeoffice oder flexible Arbeitszeiten die Kontrolle zu verlieren. Unsere Studienergebnisse zeigen jedoch ganz klar, dass es dafür keinen Grund gibt. Vertrauen zahlt sich aus“, sagt IW-Wissenschaftler Dominik Enste.

Die vollständige Studie finden sie hier.

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news-1001 Tue, 10 Jul 2018 14:07:06 +0200 Fast 77.000 Fachkräfte kommen mit der „Blauen Karte EU“ nach Deutschland http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/fast-77000-fachkraefte-kommen-mit-der-blauen-karte-eu-nach-deutschland Deutschland als begehrter Standort für internationale Fachkräfte Die sogenannte Blaue Karte EU ermöglicht es Menschen aus Ländern außerhalb der EU in Deutschland zu arbeiten und zu leben. Voraussetzung dafür sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, eine Arbeitsplatzzusage und ein gewisser Mindestbruttoverdienst. Ein Großteil der Karteninhaber arbeitet hierzulande in Berufen mit Fachkräfteengpässen wie beispielsweise im Ingenieurs- oder Informatikbereich.
Die Blaue Karte EU erfreut sich großer Beliebtheit: Seit der Einführung 2012 sind bereits fast 77 000 hoch qualifizierte internationale Fachkräfte nach Deutschland gekommen und viele von ihnen bleiben. Denn die zunächst für vier Jahre befristete Aufenthaltserlaubnis kann unter bestimmten Umständen verlängert werden. Und das geschieht auch in vielen Fällen: Mehr als zwei Drittel der ehemaligen Karteninhaber haben mittlerweile einen unbefristeten Aufenthaltsstatus.
Der europäische Vergleich zeigt, dass Deutschland als begehrter Standort für internationale Fachkräfte führt: Rund 85 % der Blauen Karten innerhalb der EU werden hierzulande ausgestellt.

Weiterführende Information zur Blauen Karte finden Sie hier: http://www.bamf.de/DE/Infothek/FragenAntworten/BlaueKarteEU/blaue-karte-eu-node.html

Wenn Sie Fachkräfte aus dem Ausland rekrutieren möchten, finden Sie Hilfestellungen und praktische Tipps in unserer Handlungsempfehlung "Rekrutierung aus dem Ausland".

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news-988 Wed, 04 Jul 2018 10:02:59 +0200 Ist Ihr Unternehmen fit für den demografischen Wandel? http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ist-ihr-unternehmen-fit-fuer-den-demografischen-wandel Bewerbungsaufruf für den bergischen Unternehmerwettbewerb Zahlreiche Branchen sehen sich mit einem Mangel an Fachkräften konfrontiert. Ein Grund: Während Mitarbeiter geburtenstarker Jahrgänge in den Ruhestand gehen, finden Unternehmen nicht ausreichend qualifizierten Nachwuchs, um die Abgänge zu kompensieren. Doch wie können Unternehmen gegensteuern?

Innovative Ideen und vorausschauende Strategien sind gefragt, um das wertvolle Know-how älterer Mitarbeiter im Haus zu erhalten. Zum Beispiel durch spezielle Beratungs- und Trainingsangebote für ältere Mitarbeiter oder mit einer Personalpolitik, die bewusst auf altersgemischte Teams setzt, um zu einem kontinuierlichen Wissenstransfer zwischen Alt und Jung beizutragen.

Unternehmen aus dem Bergischen Land – von Bergisch Gladbach bis Gummersbach, von Solingen bis Siegburg – sind bis zum 10. September 2018 aufgerufen, am Wettbewerb Demographie FIT teilzunehmen. FIT – das steht für die Förderung, Integration und das Training von älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Vor allem kleine und mittelständische Betriebe möchte die Jury ermutigen, ihr Engagement für ihre älteren Mitarbeiter vorzustellen.

Die feierliche Siegerehrung durch die Fachjury um RBK-Landrat Stephan Santelmann findet Mitte Oktober statt. Die Auszeichnung des Siegerunternehmens wird von regionaler Öffentlichkeitsarbeit begleitet.

Informationen zur Bewerbung sowie das Bewerbungsformular finden Sie hier: http://demographie.fit.

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news-986 Mon, 02 Jul 2018 09:00:00 +0200 Thema des Monats: Ausbildung 4.0 http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2018/juli-2018-ausbildung-40 Was bedeutet Digitalisierung für die betriebliche Ausbildung in Ihrem Unternehmen? news-984 Thu, 21 Jun 2018 10:11:05 +0200 Ausbildungsberufe zukunftssicher gestalten http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ausbildungsberufe-zukunftssicher-gestalten Inhaltliche Anpassungen für die Ausbildung in der Metall – und Elektroindustrie. Die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte ist essenziell zur Vermeidung von Personalengpässen. Dabei müssen die Inhalte und die vermittelten Fähigkeiten mit den Veränderungen der Arbeitswelt durch die digitale Transformation Schritt halten. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) hat gemeinsam mit Sozialpartnern und Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis deshalb elf Ausbildungsberufe inhaltlich neu aufgestellt.

Im Fokus stehen Metall- und Elektroberufe. Für angehende Mechatroniker oder Anlagen- und Industriemechaniker, aber auch für Elektroniker und deren Untergruppen gehören die Themenblöcke Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit zukünftig fest zum Lehrplan. Auch für die Abschlussprüfung werden diese Inhalte relevant sein. Zusätzlich zu diesen neu geschaffenen Berufsbildpositionen wurden auch bestehende Positionen angepasst und so für die Zukunft gerüstet.

Neben diesen allgemeinen Änderungen werden ab dem 01. August 2018 auch ausbildungsspezifische Zusatzqualifikationen angeboten. Auszubildende in Metallberufen können zukünftig Kenntnisse in den Bereichen Prozessintegration, Systemintegration, IT-gestützte Anlagenänderung sowie additive Fertigungsverfahren erwerben. Für Mechatroniker stehen Programmierung, IT-Sicherheit, digitale Vernetzung und additive Fertigungstechniken auf dem Programm. Programmierung, IT-Sicherheit und digitale Vernetzung können auch in den Elektroberufen als Zusatzqualifikation erworben werden.

Für die Umsetzung der Maßnahmen werden derzeit vom BiBB Informationsmaterialien und Hilfestellungen für Ausbilder erstellt. Der Deutsche Industrie und Handelskammertag (DIHK) erarbeitet darüber hinaus Handreichungen für Prüfungsausschussmitglieder. Alle Informationen zu den anstehenden Änderungen finden Sie hier.

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news-983 Wed, 20 Jun 2018 16:05:19 +0200 Das KOFA zieht Bilanz zum Weltflüchtlingstag http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/das-kofa-zieht-bilanz-zum-weltfluechtlingstag Ein Viertel aller Geflüchteten sind im Arbeitsmarkt angekommen Anlässlich des Weltflüchtlingstages zieht das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) eine weitgehend positive Bilanz bei der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt, die auch dem großen Engagement von Geflüchteten zu verdanken ist. „Aktuelle Daten zeigen, dass immerhin 25 Prozent der Geflüchteten heute bereits sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind“, erklärt Dirk Werner, Leiter des KOFA. „Dies ist durchaus ein erfreulicher Wert, wenn man bedenkt, dass die meisten dieser Menschen nach ihrer Ankunft in Deutschland zunächst eine Phase der Asylantragstellung, Orientierung in einem für Sie fremden Land, Integrations- und Sprachkursen, Behördengängen bis hin zur Wohnungssuche durchlaufen müssen. Der Weg in den Arbeitsmarkt ist für jeden geflüchteten Menschen lang.“

Eine KOFA-Studie aus dem Jahr 2017 hat gezeigt, dass sich über 400.000 Unternehmen in den drei Jahren zuvor bei der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt über betriebliche Qualifizierung und Beschäftigung engagiert hatten – besonders tun sich dabei die Handwerksbetriebe hervor. „Zum jetzigen Zeitpunkt halte ich es vor allem für wichtig, Geflüchtete, die bislang keine Berufsqualifikation haben, für eine Ausbildung fit zu machen“, meint Werner. Das KOFA bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die Geflüchtete ausbilden möchten, in einer speziellen Handlungsempfehlung weitreichende Informationen an. Darüber hinaus unterstützt das KOFA die Arbeit der Willkommenslotsen, die Unternehmen als Ansprechpartner für alle Fragen der Integration zur Verfügung stehen. Rund 170 Willkommenslotsen stehen den Unternehmen aus ganz Deutschland zurzeit in dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Programm mit Rat und Tat zur Seite“. Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie im KOFA-Dossier „Flüchtlinge integrieren“. (Quelle: KOFA)

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news-982 Mon, 18 Jun 2018 14:07:00 +0200 Informationsoffensive für mehr Ausbildungsplätze http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/informationsoffensive-fuer-mehr-ausbildungsplaetze Neues KAUSA-Angebot unterstützt Selbständige beim Einstieg in die duale Ausbildung Selbstständige mit Migrationshintergrund für die Ausbildung von jungen Menschen zu begeistern – das ist eines der Kernziele für die Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (KAUSA). Die Unternehmerinnen und Unternehmer können sich im neuen Webangebot „Unternehmen bilden aus!“ über die Vorteile und Rahmenbedingungen der Ausbildung im eigenen Betrieb informieren.

Ein multimediales Online-Dossier beleuchtet in sieben Kapiteln verschiedene Aspekte des Ausbildungssystems. Neben der grundlegenden Funktionalität des dualen Systems werden unter anderem die betrieblichen Voraussetzungen, die Kooperation mit den Berufsschulen oder rechtliche Rahmenbedingungen erläutert. Dabei kommen Unternehmerinnen und Unternehmer in Videos zur Sprache um ihre Erfahrungen mit ausbildungsinteressierten Selbstständigen - mit und ohne Migrationshintergrund - zu teilen.

Das Webangebot wird durch ein detailliertes Glossar vervollständigt. Dort werden 41 zentrale Begriffe im Kontext der dualen Ausbildung erklärt. Detaillierte Informationen zu den wichtigsten Themen vom Einstellungsverfahren bis zur Abschlussprüfung werden mit Verweisen auf zuständige Stellen und Ansprechpartner ergänzt. Das Glossar steht auch in Arabisch, Englisch, Italienisch, Polnisch, Russisch und Türkisch zur Verfügung.

Weitere Informationen zu KAUSA finden sie unter https://www.jobstarter.de/.

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news-981 Tue, 12 Jun 2018 10:37:38 +0200 Studie zur Fachkräftesituation in Digitalisierungsberufen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/studie-zur-fachkraeftesituation-in-digitalisierungsberufen Wie Sie Personal in den Kernberufen der Digitalisierung sichern können Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen untersucht die Fachkräftesituation in Digitalisierungsberufen. Die Studie bietet Unternehmen Orientierung und Handlungsempfehlungen zur Fachkräftesicherung in den Digitalisierungsberufen. Sie zeigt auf, wo die benötigten Arbeitskräfte rar gesät sind und wo es noch Potenziale zu heben gibt.

Die Studie fokussiert Berufe der Informatik, Maschinen- und Fahrzeugtechnik, Mechatronik-, Energie- und Elektrotechnik, technischen Forschung und Entwicklung sowie Konstruktions- und Prozesssteuerung. In diesen Bereichen wird Personal auf allen Qualifikationsniveaus gesucht, von der Fachkraft mit abgeschlossener Berufsausbildung bis hin zum Experten bzw. der Expertin mit Diplom oder Masterabschluss. Ihre Kompetenzen werden insbesondere für den Weg zur Industrie 4.0 dringend gebraucht.

Zu den in der Studie genannten Personalstrategien bietet das KOFA praktische Umsetzungshilfen. Unternehmen können zur Fachkräftesicherung in Digitalisierungsberufen überregionale Rekrutierung, die eigene Ausbildung zukünftiger Fachkräfte und die gezielte Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Unternehmen angehen. Auch ein passgenaues Employer Branding und Kooperationen mit Schulen und Hochschulen sind Bausteine einer strategischen Personalbedarfsplanung. In der Pflicht sehen die Autorinnen und Autoren der Studie auch die Politik. Die Qualifikation von Arbeitslosen, die Stärkung der Berufsbildung und eine fachkräfteorientierte Zuwanderungspolitik sind nur einige der zahlreichen Stellschrauben.

Die vollständige Studie finden Sie hier.

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news-980 Fri, 08 Jun 2018 14:14:05 +0200 Der Fachkräftemangel ist ein Mythos? Die Wahrheit ist: Der „Kampf um die besten Köpfe“ hat längst begonnen. Das Video gibt fünf Tipps, was Sie zur Fachkräftesicherung tun können. news-978 Mon, 04 Jun 2018 13:15:00 +0200 Jeder Vierte Geflüchtete am Arbeitsmarkt angekommen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/jeder-vierte-gefluechtete-am-arbeitsmarkt-angekommen Aktuelle Zahlen des IAB zu Geflüchteten in Arbeitsverhältnissen liegen vor Die Integration von Geflüchteten am Arbeitsmarkt schreitet voran. Aktuelle Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigen, dass jeder Vierte der 2015 aus Krisengebieten nach Deutschland Geflüchteten eine Arbeitsstelle angenommen hat. Etwa jeder Fünfte befindet sich sogar in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Laut Herbert Brücker, dem Leiter des Forschungsbereichs Migration am IAB, könnte bis zum Ende des Jahres die Zahl an Geflüchteten in Arbeit um monatlich weitere 8.500 bis 10.000 Personen ansteigen. Eine Auswertung der Bundesagentur für Arbeit zeigt, dass Menschen aus Pakistan, Nigeria und dem Iran besonders gute Chancen am Arbeitsmarkt haben. Von Syrern werden aktuell die meisten Asylanträge gestellt. Jeder Fünfte Syrer ist bislang auf dem deutschen Arbeitsmarkt fündig geworden.

Quelle: Rheinische Post, https://www.presseportal.de/pm/30621/3957722, 31.05.2018

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news-979 Fri, 01 Jun 2018 15:02:00 +0200 Thema des Monats: Zukünftige Führungsanforderungen managen http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2018/juni-2018-zukuenftige-fuehrungsanforderungen-managen Erste Ansatzpunkte für die eigene Weiterentwicklung news-976 Thu, 24 May 2018 13:10:00 +0200 KOFA-Praxisbeispiel: Online-Berichtsheft in der Ausbildung Digitale Tätigkeitsnachweise in der Kendrion GmbH news-977 Tue, 22 May 2018 13:45:00 +0200 „MINT-Fachkräftelücke entwickelt sich zu ernstem Wachstumshindernis“ http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mint-fachkraefteluecke-entwickelt-sich-zu-ernstem-wachstumshindernis Institut der deutschen Wirtschaft (IW) veröffentlicht MINT Frühjahrsreport MINT-Kräfte haben eine zentrale Bedeutung für die Innovationskraft in Deutschland, wie dem MINT-Frühjahrsreport 2018 des IW zu entnehmen ist. Betrachtet man die Zahlen der MINT-Akademiker von 2011 bis 2015 so ist in der gesamten Volkswirtschaft ein Zuwachs von rund 14,0 Prozent festzustellen. Dabei stiegen insbesondere die Zahlen erwerbstätiger Frauen (Plus: 21,8 Prozent), der Älteren ab 55 Jahren (Plus: 25,3 Prozent) und der Zuwanderer (Plus: 27,7 Prozent).

Mit Blick auf beruflich Qualifizierte war im MINT-Bereich ein leichter Rückgang um rund 1,1 Prozent zu sehen. In der M+E-Industrie betrug der Rückgang von Fachkräften sogar 3,4 Prozent. Dennoch stellen die Fachkräfte weiterhin den größten Teil der MINT-Beschäftigten.

Laut MINT-Frühjahrsreport des IW gab es in Baden-Württemberg im April 2018 im MINT-Sektor 77.300 offenen Stellen, aber nur 21.360 Arbeitslose. Dem Hauptgeschäftsführer von Südwestmetall Peer-Michael Dick zufolge hemmen die fehlenden Fachkräfte das Wachstum der M+E-Industrie. Dem müsse dringend gegengesteuert werden, damit mittelfristig eine Abwanderung von Betrieben aus Baden-Württemberg verhindert werde, so Dick.
Auch in Hessen wird die Lücke an MINT-Kräften immer größer. So standen im April 30.000 offenen Stellen für MINT- Fachkräfte nur 11.000 Arbeitssuchende mit entsprechenden Qualifizierungen gegenüber. Auf dem Ausbildungsmarkt wird die Herausforderung, alle Ausbildungsplätze zu besetzen, ebenfalls immer größer.

Den gesamten MINT-Report, sowie weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.iwkoeln.de/studien/gutachten/beitrag/christina-anger-oliver-koppel-axel-pluennecke-mint-offenheit-chancen-innovationen.html (Quelle: IW)

https://verbaende.com/news.php/MINT-Luecke-an-Arbeitskraeften-in-Hessen-auf-Rekordhoch-Unternehmen-fehlen-aktuell-ueber-19000-Arbeitskraefte-im-MINT-Bereich-VhU-fordert-intensive-Berufsorientierung-und-mehr-MINT-Bildung-an-den?m=122035 (Quelle: VhU)

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news-975 Fri, 18 May 2018 13:49:00 +0200 KOFA-Praxisbeispiel: Grundbildung für den Arbeitsplatz http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-weiterbilden/praxisbeispiele/grundbildung-aus-sprachfehlern-werden-fehler-in-der-produktion Wie es der Firma Rhodius gelingt, mit dem Projekt AlphaGrund die Lese- und Schreibkompetenz ihrer Mitarbeiter zu fördern news-974 Thu, 17 May 2018 11:00:00 +0200 Umfrage zur Rekrutierung ausländischer Fachkräfte http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/umfrage-zur-rekrutierung-auslaendischer-fachkraefte „Make it in Germany“ freut sich auf Ihre Erfahrungen Sie sind Arbeitgeberin oder Arbeitgeber? Personalverantwortliche oder –verantwortlicher? Sie rekrutieren oder vermitteln Fachkräfte aus dem Ausland, beschäftigen sich mit Diversity Management oder haben Interesse an der Rekrutierung internationaler Fachkräfte? Dann freut sich das Team von "Make it in Germany", wenn Sie an der kurzen Umfrage für Unternehmen teilnehmen. Ziel ist, die Inhalte und Hilfestellungen auf der Webseite weiter zu verbessern und an Ihre Bedürfnisse anzupassen.

www.make-it-in-germany.com ist das offizielle mehrsprachige Onlineportal für internationale Fachkräfte. Es informiert Zuwanderungsinteressierte, wie sie ihren Weg nach Deutschland erfolgreich gestalten können – von den Vorbereitungen im Herkunftsland bis zur Ankunft und den ersten Schritten in Deutschland.

Zur Umfrage

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news-969 Wed, 09 May 2018 10:49:55 +0200 Neuer Rekordwert offener Stellen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/neuer-rekordwert-offener-stellen Anfang 2018 gab es in Deutschland 1,2 Millionen unbesetzte Arbeitsplätze Die IAB-Stellenerhebung zeigt, dass es im ersten Quartal 2018 rund 1,2 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt gab. Dies bedeutet einen Anstieg von ungefähr 7.000 Stellen im Vergleich zu dem bisherigen Rekordwert im Vorquartal.

In Westdeutschland lag der Wert Anfang 2018 bei ungefähr 930.000 unbesetzten Stellen, in Ostdeutschland bei rund 260.000.

Die Dauer zwischen dem gewünschten und dem tatsächlichen Arbeitsbeginn ist im gleichen Zeitraum um 3 Tage auf durchschnittlich 27 Tage gestiegen – Unternehmen suchen also immer länger nach passenden Fachkräften. Betriebe berichten außerdem, dass 2017 43 Prozent der Neueinstellungen mit Schwierigkeiten behaftet waren. 2016 lag dieser Wert noch bei 36 Prozent.

Die Zeitreihen zur Zahl der offenen Stellen auf Basis der IAB Stellenerhebung finden Sie unter http://www.iab.de/stellenerhebung/daten.

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news-968 Wed, 09 May 2018 09:18:25 +0200 KOFA-Webinar: Personalführung zeitgemäß gestalten – Ihr Weg zu einer erfolgreichen Umsetzung http://www.kofa.de/service/webinare Melden Sie sich jetzt an für den 17. Mai! news-967 Wed, 09 May 2018 09:14:42 +0200 KOFA-Webinar: Personalführung zeitgemäß gestalten – Ihr Weg für eine erfolgreiche Umsetzung http://www.kofa.de/rss/news/kofa-webinar-personalfuehrung-zeitgemaess-gestalten-ihr-weg-fuer-eine-erfolgreiche-umsetzung Melden Sie sich jetzt an für den 17. Mai! news-965 Mon, 07 May 2018 14:15:03 +0200 Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung geht in die nächste Runde http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/deutscher-arbeitgeberpreis-fuer-bildung-geht-in-die-naechste-runde Start der neuen Bewerbungsrunde des Deutschen Arbeitgeberpreises Unter dem Thema "Gemeinsam innovativ! Kooperationen kreativ für neue Bildungsideen nutzen" wird 2018 der 19. Deutsche Arbeitgeberreis für Bildung vergeben. Gesucht werden Projekte, die in Zusammenarbeit von klassischen Bildungsinstitutionen und Partnern realisiert wurden und Innovation sowie Bildungserfolge durch neue, unkonventionelle Wege erreicht haben.

Einrichtungen können sich bis zum 15. August 2018 in einer von vier Kategorien bewerben und erhalten die Chance auf ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

Die Kategorien sind:

  • frühkindliche Bildung
  • schulische Bildung
  • berufliche Bildung
  • hochschulische Bildung

Eine Jury von Bildungsexpertinnen und Bildungsexperten aus Unternehmen, Wissenschaft, Stiftungswesen und Politik wählt die Preisträger aus, die zum Deutschen Arbeitgebertag am 22. November 2018 in Berlin ausgezeichnet werden.

Den Ausschreibungstext sowie die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter: www.arbeitgeberpreis-fuer-bildung.de.

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news-961 Wed, 02 May 2018 15:34:00 +0200 Thema des Monats: Ausbildungsabbrüche vermeiden http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2018/mai-2018-ausbildungsabbrueche-vermeiden Ausbildungsabbruch: Diese Unterstützungsangebote helfen Ihnen weiter news-964 Wed, 02 May 2018 12:12:17 +0200 Zu wenige Frauen bewerben sich auf Führungspositionen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/zu-wenige-frauen-bewerben-sich-auf-fuehrungspositionen Nur 32% der Bewerbungen um Führungspositionen kommen von Frauen Eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, dass nur 29 Prozent der Führungskräfte weiblich seien, was vorranging an dem niedrigen Anteil weiblicher Bewerber liege. So kämen nur 32 Prozent der Bewerbungen um Führungspositionen von Frauen.

Laut IW-Arbeitsmarktexperte Oliver Stettes sei es diesbezüglich zentral „Hindernisse zu beseitigen, die Frauen möglicherweise von einer Bewerbung abhalten."

Um mehr Bewerbungen von Frauen zu erhalten müssen die Angebote sowie die Rahmenbedingungen der Unternehmen angepasst werden und die Ansprache der Frauen zielgruppengerecht erfolgen. Wie Sie dies in Ihrem Unternehmen umsetzen können, erfahren Sie in der KOFA-Handlungsempfehlung zur Rekrutierung von Frauen.

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news-957 Thu, 26 Apr 2018 08:49:53 +0200 Digitalisierung bietet neue Möglichkeiten für betriebliche Weiterbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitalisierung-bietet-neue-moeglichkeiten-fuer-betriebliche-weiterbildung Institut der deutschen Wirtschaft veröffentlicht neue Studie Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, dass die fortschreitende Digitalisierung nicht nur betriebliche Weiterbildung erfordert, sondern auch neue Möglichkeiten bietet, diese umzusetzen.

So nutzen bereits mehr als 50 Prozent der Unternehmen interaktives webbasiertes Lernen, Lernvideos, Podcasts, Literatur in elektronischer Form oder ähnliches. Als wichtigsten Beweggrund gaben die befragten Unternehmen dabei an, dass sich digitale Lernangebote besonders gut in den Arbeitsalltag integrieren lassen.

Wenn auch Sie digitale Bildung in Ihrem Unternehmen nutzen möchten, empfehlen wir Ihnen die KOFA-Handlungsempfehlung „E-Learning - Lernen mit digitalen Medien im Betrieb“.

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news-956 Fri, 20 Apr 2018 14:17:59 +0200 Fachtagung „Sozial kompetent – dual ausgebildet“ http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/fachtagung-sozial-kompetent-dual-ausgebildet Projektideen zur Förderung können bis 30. Juni eingereicht werden Das BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) fördert seit 2016 erstmalig neue Ansätze aus der Praxis zur Steigerung sozialer Kompetenz in der dualen Ausbildung.

Im Rahmen der Fachtagung „sozial kompetent-dual ausgebildet“ diskutierten Expertinnen und Experten aus Unternehmen, Gewerkschaften und Ländern - so auch das KOFA - zusammen mit den Vertreterinnen und Vertretern der aktuell geförderten Projekte über Ansätze und Erfahrungen zur Stärkung sozialer Kompetenzen in der beruflichen Ausbildung. Dabei lag ein Fokus auf der Stärkung des interkulturellen Verständnisses, um auch junge Flüchtlinge optimal in die duale Ausbildung integrieren zu können. 

Nach Aussage von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sind heutzutage soziale Kompetenzen, wie Motivation, Konflikt- und Teamfähigkeit von Auszubildenden und deren Ausbilderinnen und Ausbildern, gefragter denn je. Denn „starke soziale Kompetenz reduziert Ausbildungsaabrüche und erhöht die Qualität der Ausbildung", so Altmaier.

Neue Projektideen können weiter eingereicht werden. Die Frist endet am 30. Juni 2018.

Weitere Informationen sowie Details zu Fördermodalitäten von neuen Projektideen finden Sie unter: http://s.dlr.de/vw83.

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news-955 Thu, 19 Apr 2018 14:24:53 +0200 Wachstumsbremse Fachkräfteengpässe http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/wachstumsbremse-fachkraefteengpaesse Es fehlen etwa 440 000 qualifizierte Arbeitskräfte. Der Fachkräftemangel kostet die deutsche Wirtschaft jährlich etwa 30 Milliarden Euro. Dies haben Forscher des Instituts der deutschen Wirtschaft mit Hilfe von KOFA-Daten ausgerechnet. Derzeit fehlen etwa 440.000 qualifizierte Arbeitskräfte in Deutschland. Fast die Hälfte davon entfällt auf das produzierende Gewerbe.

Im Radio-Interview bei WDR5 erklärt KOFA-Experte und Mitautor Alexander Burstedde den Fachkräftemangel und mögliche Lösungsansätze. Unternehmen müssen vor allem mehr in die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren. Perfekte Bewerberinnen und Bewerber wird es immer weniger geben und Unternehmen sollten diese auch nicht erwarten. Stattdessen sollten sie sich neuen Zielgruppen öffnen und die Nachqualifizierung fehlender Kompetenzen in Erwägung ziehen. Das beste Mittel gegen den Fachkräftemangel ist die eigene Aus- und Weiterbildung.

Ältere Beschäftigte, Frauen und Migranten bieten weiterhin viel Rekrutierungspotenzial. Unternehmen sollten diese Zielgruppen in ihren Stellenanzeigen zur Bewerbung ermuntern und auf ihre spezifischen Bedarfe eingehen.

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news-948 Fri, 13 Apr 2018 13:22:00 +0200 Leichter Anstieg neu abgeschlossener Ausbildungsverträge http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/leichter-anstieg-neu-abgeschlossener-ausbildungsvertraege Immer mehr Menschen aus Asylherkunftsländer machen eine Ausbildung Eine Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt, dass knapp 28.000 der Auszubildenden aus dem Jahr 2017 aus den wichtigsten acht Asylherkunftsländern (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien) kamen. Dies sind rund 15 400 mehr als im Jahr davor. Dies weist laut einem BA-Sprecher darauf hin, dass immer mehr Jugendliche die Chance durch eine Berufsausbildung erkannt haben.

Auf der anderen Seite weisen die Zahlen auf eine erhöhte Nachfrage der Unternehmen hin. Diese nehmen Geflüchtete zunehmend als potenzielle Nachwuchskräfte wahr. Informationen zur Integration von Geflüchteten finden Unternehmen auf www.kofa.de/fluechtlinge.

Mit rund 514 000 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen insgesamt im Jahr 2017 stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr leicht an. Dabei konnte laut statistischem Bundesamt eine deutliche Zunahme neuer Verträge bei Männern im Vergleich zu 2016 festgestellt werden. Bei den Frauen hingegen ist weiterhin ein rückläufiger Trend zu vermerken. Den größten absoluten Zuwachs gab es im Handwerk mit 2,8%.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-945 Mon, 09 Apr 2018 17:51:35 +0200 Praxisbeispiel: E-Learning im Einzelhandel E-Learning in einer Fleischerei funktioniert nicht?! Doch. Lesen Sie hier, wie. news-943 Tue, 03 Apr 2018 11:29:12 +0200 Thema des Monats: Duales Studium http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2018/april-2018-duales-studium Neue Ausbildungswege beschreiten: Wie Sie mit einem Dualen Studium Abiturienten als Bewerber finden news-942 Tue, 03 Apr 2018 10:02:05 +0200 Mit „MYSKILLS“ berufliches Handlungswissen sichtbar machen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mit-myskills-berufliches-handlungswissen-sichtbar-machen Ein neuer Test ermöglicht den Nachweis informeller Kompetenzen Viele Flüchtlinge und Arbeitslose können keine formale Qualifikation vorweisen, verfügen jedoch über  berufliche Erfahrungen und Kompetenzen. Um diese Qualifikationen nachweisen zu können, hat die Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit einen computergestützten Test entwickelt.

Bei dem vierstündigen Test werden anhand von Videos und Bildern typische betriebliche Praxissituationen dargestellt, wozu der Teilnehmer ungefähr 120 fachliche Fragen beantwortet. Somit entsteht ein differenziertes Bild darüber, in welchen Tätigkeitsbereichen die Teilnehmenden viel Praxiserfahrung haben und sich sicher fühlen. Der Test wird aktuell in sechs Sprachen und für acht Berufe angeboten. Zukünftig wird das Angebot auf 30 Berufe ausgeweitet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

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news-941 Thu, 29 Mar 2018 09:58:37 +0200 Rekrutierung von Frauen http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/wen-rekrutieren/frauen Mit Stellenanzeigen gezielt weibliche Fachkräfte gewinnen news-940 Thu, 29 Mar 2018 09:32:29 +0200 Unternehmenspreis - „Wir für Anerkennung“ http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/unternehmenspreis-wir-fuer-anerkennung Auszeichnung für Unternehmen im Bereich berufliche Anerkennung Im Rahmen des Projektes „Unternehmen Berufsanerkennung“, wird dieses Jahr zum zweiten Mal der Unternehmenspreis „Wir für Anerkennung“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sowie dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) verliehen. 
Unter „beruflicher Anerkennung“ ist ein Verfahren zur gesetzlichen Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse zu verstehen, welches 2012 in Deutschland eingeführt worden ist. Es soll Unternehmen dabei helfen, die Unsicherheiten hinsichtlich der Gültigkeit ausländischer Abschlüsse zu nehmen und das ausländische Fachkräftepotenzial bestmöglich integrieren zu können.

Mit dem Unternehmenspreis „ Wir für Anerkennung“ werden nun Betriebe und Organisationen ausgezeichnet, die Beschäftigte auf dem Weg zur vollen Berufsanerkennung unterstützen oder die berufliche Anerkennung als Instrument der Fachkräftegewinnung sowie Mitarbeiterbindung nutzen bzw. Ideen in diesem Bereich haben.
Ziel ist es dabei, vorbildliches unternehmerisches Handeln zu ehren, Praxisbeispiele bekannt zu machen und andere zum Nachahmen anzuregen.

Wenn Sie in Ihrem Betrieb das Potenzial beruflich qualifizierter Fachkräfte aus dem Ausland ebenfalls stärker nutzen möchten, finden Sie Informationen und praktische Hilfestellungen dazu in der KOFA-Handlungsempfehlung Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen.

Unter www.anerkennungspreis.de können Sie sich bis zum 31.05.18 für den Unternehmenspreis bewerben.

Weitere Informationen zum Preis erhalten Sie unter:

DIHK Service GmbH      
Verbundkoordination      
Projektleitung: Indre Zetzsche      
Tel.: 030 / 20 308-6560     
E-Mail: zetzsche.indre@dihk.de

ZWH - Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk
Projektmitarbeiterin: Svenja Prinz
Tel.: 0211 / 30 200 938
E-Mail: sprinz@zwh.de

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news-919 Tue, 27 Mar 2018 15:52:28 +0200 Praxisbeispiel: Ausbildung ist keine Frage der Nationalität In einem türkisch-deutsch-ukrainischem Team ist diese Philosophie aufgegangen news-901 Fri, 23 Mar 2018 14:02:39 +0100 Fördermaßnahmen für die Personalarbeit Lernen Sie mit KOFA die wichtigsten Unterstützungsmaßnahmen für eine Berufsvorbereitung, Ausbildung oder Beschäftigung kennen news-899 Wed, 21 Mar 2018 13:19:00 +0100 Die Top 10-Ausbildungsberufe 2017 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/die-top-10-ausbildungsberufe-2017 Ergebnisse der Erhebung des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) In der Rangliste neu abgeschlossener Ausbildungsverträge in dualen Ausbildungsberufen wurden auch 2017 mehr als ein Drittel aller neuen Ausbildungsverträge in nur zehn Berufen abgeschlossen.
Spitzenreiter war erneut mit rund 28.700 Ausbildungsverträgen der Beruf Kaufmann/-frau für Büromanagement. Im Vergleich zu 2016 stellt der Beruf Fachinformatiker/-in einen Neuzugang auf Platz 9 mit rund 13.000 Abschlüssen dar.

Insgesamt zeigen die Ergebnisse einen sehr deutlichen Geschlechtertrend. So wurden unter den weiblichen Auszubildenden die meisten Ausbildungsverträge in kaufmännischen Berufen abgeschlossen, gefolgt von der Ausbildung zur Medizinischen und Zahnmedizinischen Fachangestellten. Bei den Männern steht der Kfz-Mechatroniker auf Rang 1. Die Ränge 2 und 3 nehmen die Berufe des Elektronikers und Fachinformatikers ein.

Weitere Informationen und Links rund um die Ergebnisse der BIBB-Rangliste finden Sie hier.

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news-896 Fri, 16 Mar 2018 10:03:55 +0100 Neue Webseite zur Selbsteinschätzung beruflicher Kompetenzen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/neue-webseite-zur-selbsteinschaetzung-beruflicher-kompetenzen Kostenfreies Instrument für die Berufs- und Laufbahnberatung Viele Geringqualifiziert oder auch Geflüchtete haben bereits Berufserfahrungen außerhalb Ihrer Ausbildung oder ganz ohne formalen Bildungsabschluss gesammelt. Es ist für sie jedoch schwierig einzuschätzen, wie relevant diese Kenntnisse für den deutschen Arbeitsmarkt sind.
 
Aus diesem Grund hat die Bertelsmann Stiftung ein neues digitales Instrument zur Selbsteinschätzung beruflicher Kompetenzen für Geflüchtete und Geringqualifizierte entwickelt. Auf der Webseite www.meine-berufserfahrung.de erhalten Sie nun mit Hilfe eines frei zugänglichen online Tools die Möglichkeit in bisher acht (bald 30) Berufen einzuschätzen, mit welchen konkreten Handlungen eines deutschen Referenzberufs sie bereits vertraut sind und mit welchen nicht.
Die Selbsteinschätzung dauert nur fünf Minuten und kann in sechs Sprachen (Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi, Russisch und Türkisch) durchgeführt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.bertelsmann-stiftung.de/meine-berufserfahrung.

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news-895 Fri, 16 Mar 2018 09:21:21 +0100 KOFA-Webinar: Lernen in einer vernetzten Welt – Digitale Bildung im betrieblichen Kontext umsetzen http://www.kofa.de/service/webinare Melden Sie sich jetzt an für den 21. März 2018! news-893 Tue, 13 Mar 2018 09:48:10 +0100 Kurzstudie: Stellen bleiben immer länger unbesetzt! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kurzstudie-stellen-bleiben-immer-laenger-unbesetzt Vorausschauende Personalbedarfsplanung ist wichtig Wie schwer es ist, offene Stellen zu besetzen zeigt ein aktueller IW-Kurzbericht: Fachkräfteengpässe haben sich inzwischen auf viele Berufe und Regionen ausgebreitet. Dies erschwert die Personalsuche und führt zu immer längeren Zeiträumen bis zur Besetzung offener Stellen. Davon sind vor allem kleine Unternehmen betroffen, die fast jede dritte Personalsuche erfolglos abbrechen müssen.

Zwar planen die meisten Unternehmen inzwischen mehr Zeit für die Personalsuche ein – im Schnitt 59 Tage – das reicht jedoch nicht aus: Die Zeit bis zur Stellenbesetzung stieg im letzten Jahr auf durchschnittlich 82 Tage an. So belegen auch die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (2017), dass Stellen immer kurzfristiger gemeldet werden: Nur 14 Prozent aller bei den Arbeitsagenturen gemeldeten Stellen werden mehr als einen Monat früher gemeldet.  

Gründe dafür sehen die Experten unter anderem in der guten Wirtschaftslage und der dynamischen Auftragslage. Dadurch entsteht der Personalbedarf kurzfristiger als früher und die Personalsuche wird erschwert.

Was tun?

Idealerweise sollten Unternehmen ihren Personalbedarf möglichst vorausschauend planen und in jedem Fall von Anfang an alle notwendigen Suchwege beschreiten – beispielsweise sollten auch die Arbeitsagenturen frühzeitig miteinbezogen werden. Das erspart Zeit und hilft dabei, Stellen pünktlich zu besetzen!

Wollen Sie selbst aktiv werden? Dann lesen Sie die KOFA-Handlungsempfehlungen zu demografiefester Personalarbeit und Personalbedarfsplanung – kostenlos für Sie zum Download.

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news-892 Fri, 09 Mar 2018 10:15:00 +0100 Rekord bei offenen Stellen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/rekord-bei-offenen-stellen 1,2 Millionen offene Stellen – ein neuer Rekord Im vierten Quartal 2017 erreichte die Zahl offener Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt einen neuen Rekordwert. Bundesweit waren rund 1,2 Millionen Stellen zu vergeben. Dies bedeutet einen Anstieg von 130.000 Stellen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das geht aus der repräsentativen Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

In Westdeutschland blieben dabei fast 920.000 Stellen unbesetzt, in Ostdeutschland rund 265.000 Stellen. Den stärksten Anstieg offener Stellen verzeichneten dabei das Verarbeitenden Gewerbe sowie der Bausektor. Im Verarbeitenden Gewerbe stieg der Wert um 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 161.000 unbesetzte Stellen. Im Bausektor gab es 98.000 offene Stellen, 24 Prozent mehr als im Vorjahr.

Laut IAB-Forscher Kubis weisen diese Zahlen auf verbesserte Arbeitsmarktchancen für Bewerberinnen und Bewerber hin, bedeuten aber für die Arbeitgeber vor allem große Herausforderungen bei der Rekrutierung von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Praxisnahe Materialien zum Thema „Fachkräfte finden“ bietet Ihnen das KOFA unter https://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-finden.  

Weitere Informationen zu der IAB-Stellenerhebung finden Sie unter http://www.iab.de/de/befragungen/stellenangebot/aktuelle-ergebnisse.aspx.

 

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news-890 Thu, 01 Mar 2018 08:47:00 +0100 Thema des Monats: Rekrutierung von Frauen http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2018/maerz-2018-rekrutierung-von-frauen Mysterium Stellenanzeige: Richtig ausschreiben und mehr (weibliche) Fach- und Führungskräfte gewinnen news-891 Wed, 28 Feb 2018 08:49:00 +0100 Wettbewerbsaufruf für regionale Fachkräftenetzwerke http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/wettbewerbsaufruf-fuer-regionale-fachkraeftenetzwerke "Fachkräfte für die Region" auf der Suche nach kreativen Ideen der Fachkräftesicherung Gut ausgebildete Fachkräfte zieht es zunehmend in die Ballungsräume, das wollten vier Studierende aus der Region Waldeck-Frankenberg nicht einfach hinnehmen. Ihre systematische, branchenübergreifende Recherche nach Karriereperspektiven in der Heimat führte zur Gründung eines Start-ups, das den ländlichen Wirtschaftsstandort für die eigene Generation erschließt – und im Sommer 2017 vom BMAS als eines von fünf Innovative Netzwerken ausgezeichnet wurde. Network waldeck|frankenberg ist nur ein Beispiel für die interessanten Ansätze, nach denen das Innovationsbüro im Zuge des Wettbewerbs "Innovatives Netzwerk 2018" fahndet. Bewerben können sich Zusammenschlüsse von mindestens drei regionalen Partnern, die sich verpflichtet haben, den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken. Die Unterlagen sollten bis zum 19. März unter der Adresse www.innovative-netzwerke.fachkraeftebuero.de eingegangen sein. Die Sieger profitieren von einer bundesweiten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, außerdem kann jeweils ein Netzwerkpartner am IHK-Lehrgang "Netzwerkkoordinator/in zur Fachkräftesicherung" teilnehmen. Die Gewinner werden vom BMAS am 14. Juni beim 6. Innovationstag in Berlin ausgezeichnet.

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news-887 Mon, 19 Feb 2018 13:43:31 +0100 E-Learning http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-weiterbilden/e-learning-lernen-mit-digitalen-medien Lernen mit digitalen Medien im Betrieb news-886 Fri, 16 Feb 2018 14:51:48 +0100 KOFA-Webinar: Digitalisierung greifbar machen - Fünf erste Schritte http://www.kofa.de/service/webinare Melden Sie sich jetzt an für den 21. Februar  

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news-885 Thu, 15 Feb 2018 09:38:07 +0100 Neues Praxisbeispiel: E-Learning im Einzelhandel Die Fleischerei Sack vermittelt Themen wie Gesundheits- und Konfliktmanagement über E-Learning. news-881 Tue, 06 Feb 2018 09:44:10 +0100 Stärken Sie Ihren Betrieb mit Hilfe betrieblicher Ausbildungspartnerschaften http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/staerken-sie-ihren-betrieb-mit-hilfe-betrieblicher-ausbildungspartnerschaften Ergebnisse aus dem Expertenmonitor des BIBB Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) kann es schwierig sein, sich am Ausbildungsmarkt gegen größere Unternehmen zu behaupten. Die Attraktivität größerer scheint für Jugendliche höher zu sein. Dagegen können Sie etwas unternehmen. Indem Sie ihre Ressourcen für die Ausbildung und ihre Kompetenz mit anderen Betrieben in betrieblichen Ausbildungspartnerschaften vereinen, können ihre Ausbildungsangebote für Jugendliche an Attraktivität gewinnen. Zu diesem Ergebnis kommt das BIBB bei einer Befragung von Berufsbildungsfachleuten aus Wissenschaft, Politik und Praxis im Rahmen des Expertenmonitors Berufliche Bildung.

Dabei existiert für eine erfolgreiche betriebliche Ausbildungspartnerschaft kein einheitliches Modell. Stattdessen kann die Ausgestaltung berufs-, branchen- oder regionalbezogen sein. Auch eine Zusammenarbeit von KMU mit Großbetrieben und Berufsschulen kann hilfreich sein. 

Auf KOFA steigen Sie direkt in die Themen Unternehmensnetzwerke und Schulkooperationen ein.

Weiterführende Informationen zum BiBB-Expertenmonitor: https://www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/publication/show/8553

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news-879 Thu, 01 Feb 2018 08:00:00 +0100 Thema des Monats: Schulkooperationen http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2018/februar-2018-frueh-uebt-sich-mit-juniorfirmen-zur-nachwuchssicherung Früh übt sich - Mit Juniorfirmen zur Nachwuchssicherung  

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news-878 Tue, 30 Jan 2018 15:15:12 +0100 Deutsch-Französische Partnerschaft auch bei der Ausbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/deutsch-franzoesische-partnerschaft-auch-bei-der-ausbildung Auslandsaufenthalte für Auszubildende vermitteln interkulturelle Kompetenz und machen das duale Ausbildungssystem attraktiver. Eine enge deutsch-französische Zusammenarbeit – dieses erklärte Ziel der Élysée-Verträge, die in diesem Jahr 55 Jahre alt werden, zeigt sich ganz konkret in Auslandsaufenthalten für Auszubildende. Dafür immer mehr junge Menschen zu begeistern ist die Intention des „Deutsch-Französischen Tages der Mobilität von Auszubildenden in Europa“.

Aufenthalte im Ausland fördern den Austausch von Wissen und Fähigkeiten, vermitteln interkulturelle Kompetenz und schaffen Kontakte über Grenzen hinweg. Davon profitieren nicht nur Auszubildende, sondern gerade auch kleine und mittlere Unternehmen. Eine duale Berufsausbildung im Allgemeinen und der Betrieb im speziellen werden durch ein solches Angebot attraktiver für junge Menschen und binden damit zukünftige Fachkräfte. Motivation, Mobilität und das Arbeiten in interkulturellen Teams sind für diese dann selbstverständlich. 

Die organisatorischen Hürden sind dabei allerdings nicht zu unterschätzen. Mobilitätsberatung für kleine und mittlere Unternehmen ist daher flächendeckend notwendig. Hier setzt das Programm „Berufsbildung ohne Grenzen“ an. Gemeinsam mit dem Deutschen Industrie und Handelskammertag (DIHK) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sogenannte Mobilitätsberater. Diese unterstützen Unternehmen, die ihren Auszubildenden einen Auslandsaufenthalt ermöglichen möchten.

Die Deutsch-Französische Auszubildendenfreundschaft ist dabei schon stark ausgeprägt. Nach England belegt Frankreich den zweiten Rang bei den Vermittlungszahlen des Programms – sowohl als Ziel- als auch als Herkunftsland. Unternehmen, Kammern und Bildungszentren setzen sich dafür ein, dass dieser Weg konsequent weitergegangen wird.

Informationen zum Programm „Berufsbildung ohne Grenzen“ finden Sie hier.

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news-877 Thu, 25 Jan 2018 11:54:12 +0100 IW Trends: Digitalisierung verändert Leistungsmanagement und Führungsrollen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/iw-trends-digitalisierung-veraendert-leistungsmanagement-und-fuehrungsrollen Problemlösungen finden und Mitarbeiter motivieren. Diese Fähigkeiten werden für Führungskräfte in Zukunft noch wichtiger. Die Digitalisierung in Unternehmen verändert die Rolle von Führungskräften und öffnet neue Perspektiven für das Leistungsmanagement. In einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft analysieren die Autoren diese Veränderungen basierend auf Daten aus dem IW-Personalpanel 2017 und der European Working Conditions Survey 2015.

Führungskräfte als Impulsgeber und Befähiger könnten in Zukunft eine noch größere Rolle spielen. Vier von zehn Unternehmen sind der Meinung, dass dabei die Kompetenz Problemlösungen zu identifizieren zunehmend wichtiger wird. Daneben wird dem Motivieren von Mitarbeitern eine steigende Relevanz attestiert. Die befragten Unternehmen erhoffen sich insbesondere im Falle der Rekrutierung externer Führungskräfte einen Zugewinn an neuen Netzwerken für ihre Personalarbeit. Es zeigt sich zudem, dass Verhandlungsgeschick und Kreativität für Führungskräfte in digitalisierten Unternehmen einen größeren Bedeutungszuwachs erfahren werden als in Unternehmen der Generation 3.0.

Durch ergebnisorientierte Leistungsbewertung und -vergütung können Führungskräfte die Transformation hin zu digitalen Unternehmen gestalten. Mitarbeiter, die am Computer und flexibel außer Haus arbeiten, profitieren häufiger von leistungsorientierten Anreizen, individuellen Zielvereinbarungen und von Gewinnbeteiligungsmodellen. Sie fühlen sich dadurch mit höherer Wahrscheinlichkeit motiviert und wertgeschätzt. Diese Art des Leistungsmanagement ist allerdings kein Allheilmittel, es muss differenziert betrachtet werden, welche Vergütungsmodelle für verschiedene Mitarbeitergruppen passend sind.

Hier finden Sie die Studie im Detail.

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news-874 Fri, 19 Jan 2018 14:27:23 +0100 Zahl der Asylsuchenden 2017 gesunken http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/zahl-der-asylsuchenden-2017-gesunken KOFA-Referentin Svenja Jambo zu Gast bei Phoenix. In dieser Woche hat das Bundesministerium des Innern (BIM) die neuen Asylzahlen für das Jahr 2017 bekannt gegeben. Dabei ist ein deutlicher Rückgang von ca. 280.000 asylsuchenden Menschen im Jahr 2016 auf knapp 187.000  im Jahr 2017 festzustellen. Im Jahr 2015 waren es sogar etwa 890.000 Asylsuchende. Im vergangenen Jahr wurde ein Viertel aller Asylgesuche von Menschen aus Syrien gestellt.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat im vergangenen Jahr über Anträge von etwa 603.000 Personen entschieden. Als Flüchtlinge anerkannt wurden die Anträge von 20,5% der insgesamt 2017 bearbeiteten Asylentscheidungen. Zudem erhielten 16,3% den subsidiären Schutz. Darüber hinaus wurden bei 6,6% Abschiebungsverbote festgestellt. Außerdem gab es 38,5 % Ablehnungen und 18,1% formelle Entscheidungen.

Im Rahmen der Bekanntgabe der neuen Zahlen registrierter Asylsuchender war unsere KOFA Referentin Svenja Jambo als Expertin für Flüchtlingsintegration live  bei Phoenix zu Gast. Sie nahm dabei insbesondere Bezug auf die Relevanz der Integration von Flüchtlingen für den deutschen Arbeitsmarkt. Den Beitrag sehen Sie hier

Sie wies darauf hin, dass für eine erfolgreiche Integration in die Betriebe Investitionen in Sprachkenntnisse und Kompetenzfeststellung nötig sind. Insgesamt gäbe es in Deutschland zahlreiche Unterstützungsangebote, die Geflüchtete und Betriebe an unterschiedlichen Stellen unterstützen können.

Weitere Infos und Links rund um die Integration finden Sie hier. Unser interaktives KOFA-Video  Zeigt Ihnen die wichtigsten Fördermaßnahmen in der Berufsvorbereitung, Ausbildung oder Beschäftigung.

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news-865 Fri, 12 Jan 2018 09:30:20 +0100 KOFA startet Webinar-Reihe http://www.kofa.de/service/webinare Digitale Bildung, Recruiting, Personalführung und mehr - melden Sie sich jetzt an!  

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news-862 Tue, 09 Jan 2018 13:18:19 +0100 AusbildungWeltweit http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ausbildungweltweit Neues Förderprogramm für berufliches Lernen Interkulturelle Kompetenzen, Fremdsprachenkenntnisse, Teamfähigkeit und Selbstständigkeit sind Kernfähigkeiten, die immer mehr an Gewicht gewinnen und schon heutzutage unverzichtbar sind: Eine Telefonkonferenz mit Kunden in Südamerika, eine Kooperation mit einer Firma in Osteuropa und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund sind Beispiele für das Aufeinandertreffen verschiedener Sprachen und Kulturen – all das gehört heute zum globalisierten Arbeitsalltag.

Das Pilotprojekt „AusbildungWeltweit“ setzt exakt an der Entwicklung dieser wichtigen Fähigkeiten in der beruflichen Ausbildung an. Sowohl Auszubildende als auch Ausbildende können ihre internationale Berufskompetenz steigern, indem sie einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland verbringen. Durch die Öffnung der Ausbildungsabteilungen profitieren darüber hinaus auch die Unternehmen, denn die Internationalisierung steigert zugleich die Unternehmensattraktivität.

Geförderte Aktivitäten von „AusbildungWeltweit“

Gefördert werden Auslandsaufenthalte von Auszubildenden und Ausbildendenden sowie kürzere vorbereitende Besuche. Die Förderung umfasst zum Beispiel:

  • Aufenthaltskosten
  • Fahrtkosten
  • Organisatorische Ausgaben (Einheitskosten)
  • Vor- und Nachbereitung der Auszubildenden
  • Für Menschen mit Behinderung gibt es zusätzliche Fördermöglichkeiten

Sowohl Ausbildungsunternehmen als auch andere nicht-schulische Einrichtungen der Berufsbildung können Anträge stellen. Die Mittel für die Teilnahme an dem Projekt „AusbildungWeltweit“ stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereit.

Die Antragsfrist endet am 15. Februar 2018 (für die nächste Förderperiode von Mai 2018 bis April 2019). Eine zweite Antragsfrist in 2018 ist für Anfang September geplant. 


Weitere Informationen und Links finden Sie unter www.ausbildung-weltweit.de.

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news-833 Wed, 03 Jan 2018 09:28:00 +0100 Thema des Monats: Mit Teilzeitbeschäftigung gegen den Fachkräftemangel http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2018/januar-2018-mit-teilzeitbeschaeftigung-gegen-den-fachkraeftemangel Das Fachkräftepotenzial bei älteren Arbeitnehmern und Frauen ist nicht ausgeschöpft. Nutzen Sie Teilzeitarbeit, um sich zu positionieren.  

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news-834 Thu, 28 Dec 2017 00:00:00 +0100 IW-Studie: Integrationspotenziale im Mittelstand am größten http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/iw-studie-integrationspotenziale-im-mittelstand-am-groessten Etwa 140.000 Menschen aus den acht Hauptasylherkunftsländern sind aktuell in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Aktuell sind etwa 140.000 Menschen aus den acht nicht europäischen Asylherkunftsländern Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl um knapp 47.000 deutlich angestiegen (Stand März 2017).

Fast ein Viertel davon sind Syrer. Bereits seit 2014 wurden von Menschen aus Syrien die meisten Asylanträge gestellt. Gleichzeitig gab es unter Syrern den stärksten Anstieg der Beschäftigung – die Zahl hat sich im Vergleich zu Vorjahr mehr als verdoppelt. Ein weiteres Fünftel der Beschäftigten aus den acht genannten Ländern sind Afghanen, gefolgt von Irakern (15 Prozent) und Iranern (14 Prozent). Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind am aktivsten bei der Arbeitsmarktintegration. Gut drei Viertel aller Beschäftigten aus Asylherkunftsländern sind dort tätig. Im Vergleich: In Deutschland sind insgesamt zwei Drittel aller Beschäftigten in KMU angestellt. In Großbetrieben (ab 250 Beschäftigte) ist jeder vierte Beschäftigte aus den genannten Ländern angestellt – insgesamt ist in Deutschland jeder Dritte Beschäftigte dort angestellt.

Gut ein Fünftel der Menschen aus den Hauptasylherkunftsländern im Wirtschaftszweig „sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen“ tätig (21,7 Prozent). Und somit deutlich mehr als in Deutschland insgesamt (7,2 Prozent). Zu diesem Bereich gehören u. a. der Wach- und Sicherheitsdienst, die Gebäudebetreuung, Garten- und Landschaftsbau, als auch die Zeitarbeit. Zu letzterer zählen fast neun Prozent, während es bezogen auf alle Beschäftigten in Deutschland knapp 2,6 Prozent sind. Im Gastgewerbe arbeiten knapp 17 Prozent (im Vergleich zu 3,2 Prozent insgesamt) und im Handel 12,4 Prozent aus den Asylherkunftsländern. Etwa jeder zehnte Beschäftigte aus den acht Ländern  ist im verarbeiteten Gewerbe (11,3 Prozent) oder im Gesundheits- und Sozialwesen (10,1 Prozent) angestellt.

Unter den Beschäftigten finden sich etwa genauso viele Fachkräfte, also Personen mit mindestens zweijähriger Berufsausbildung (43,5 Prozent) wie Helfer ohne abgeschlossene Berufsausbildung (42,7 Prozent). Etwa 4,1 Prozent haben eine Stelle mit Fortbildungsabschluss (4,1 Prozent) und fast jeder Zehnte (9,4 Prozent) hat einen Hochschulabschluss.

www.iwkoeln.de/studien/iw-kurzberichte/beitrag/svenja-jambo-christoph-metzler-sarah-pierenkemper-dirk-werner-mehr-als-nur-hilfsarbeiter-374655.html

 

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news-830 Fri, 22 Dec 2017 14:41:00 +0100 Fachkräfteengpässe auf Rekordniveau http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/fachkraefteengpaesse-auf-rekordniveau Die neue KOFA-Engpassstudie – Rezepte gegen den Fachkräftemangel Die Fachkräftesituation hat sich bis Mitte 2017 noch einmal deutlich verschärft. Wie die neue KOFA-Studie „Fachkräfteengpässe in Unternehmen – Rezepte gegen den Fachkräftemangel“ zeigt, werden inzwischen 66 Prozent aller offenen Stellen in Engpassberufen ausgeschrieben. 44 Prozent dieser Berufe sind dabei von anhaltenden Engpässe betroffen, die seit mindestens fünf Jahren andauern. Aus diesem Grund kann von einem sich verfestigenden Fachkräftemangel gesprochen werden. Am häufigsten fehlen Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung. Noch nicht ausgeschöpft sind die Fachkräftepotenziale bei internationalen Fachkräfte, älteren Beschäftigten und Frauen.

Der regionale Vergleich zeigt, dass die Engpässe bei Fachkräften aller Qualifikationsniveaus in den südlichen Bundesländern am stärksten ausgeprägt sind. Zudem hat sich die Fachkräftesituation im Osten – insbesondere in Thüringen – noch einmal verschärft. Allerdings sind auch einzelne Regionen in anderen Bundesländern – wie beispielsweise  die Arbeitsagenturbezirke Nordhorn und Marburg - stark von Engpässen betroffen.

Internationale Fachkräfte – die überwiegend aus dem europäischen Ausland kommen – verringern den Fachkräftemangel insbesondere im Süden Deutschlands. Da internationale Fachkräfte deutlich jünger sind als deutsche wirken sie der Alterung der Beschäftigten entgegen. Besonders stark ist der Altersunterschied zwischen internationalen und deutschen Fachkräften in Expertenberufen, das heißt bei Akademikern mit Master und Diplom.

Darüber hinaus bieten Frauen und ältere Beschäftigte noch ungenutzte Potenziale, die zum Beispiel durch Teilzeitangebote gewonnen werden können. Während Teilzeitangebote bei Frauen bereits während der Familienphase zu einer vermehrten Beschäftigung beitragen, fördert eine reduzierte Arbeitszeit bei Männern insbesondere ab 65 Jahren den Verbleib im Beruf.

Die gesamte Studie finden Sie hier.

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news-832 Thu, 21 Dec 2017 13:21:25 +0100 IW-Studie: Bildungsstand von Geflüchteten http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/iw-studie-bildungsstand-von-gefluechteten "Passungsproblem“ auf dem deutschen Ausbildungsmarkt – Betriebe und junge Menschen finden schlecht zueinander Die IW-Wissenschaftlerin Kristina Stoewe wollte herausfinden, warum sich zwar viele deutsche Unternehmen für Flüchtlinge als Azubis oder künftige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen interessieren – warum es aber zugleich so schwierig ist, sie auf einen Ausbildungsplatz oder in den Arbeitsmarkt zu vermitteln.

In der Studie werden wichtige Unterschiede zum deutschen Berufsbildungssystem dargestellt. Relevante Unterschiede liegen beispielsweise im Aufbau der (Berufs-) Bildungssysteme in den Herkunftsländern Geflüchteter. Diese weisen meist eine quantitativ geringe Bedeutung formaler beruflicher Bildung sowie eine niedrige Anzahl formalisierter Ausbildungsberufe auf. Zudem ist in den dortigen regulären Berufsbildungssystemen keine duale Berufsausbildung bekannt. Hervorzuheben ist außerdem das geringe gesellschaftliche Ansehen der formalen Berufsausbildung im Vergleich zur hochschulischen Bildung in den Hauptherkunftsländern.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-829 Tue, 19 Dec 2017 11:50:57 +0100 TOTAL E-QUALITY Prädikatsverleihung für Chancengleichheit http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/total-e-quality-praedikatsverleihung-fuer-chancengleichheit Neue Bewerbungsrunde läuft bis zum 30. April 2018 Wer?

Jedes Jahr vergibt TOTAL E-QUALITY e.V. Prädikate für Chancengleichheit und Diversity. Ausgezeichnet werden Organisationen, welche in ihrer Personal- und Organisationspolitik Chancengleichheit erfolgreich umsetzen – das heißt, Begabungen, Potenziale und Kompetenzen beider Geschlechter gleichermaßen (an)erkennen, einbeziehen und fördern. Zielgruppe sind dabei Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie Verbände ab 15 Beschäftigte.

Was?

Das Prädikat wird für drei Jahre vergeben. Für Unternehmen, die fünf Mal in Folge ein Prädikat erhalten, wird außerdem der Nachhaltigkeitspreis verliehen. Zertifikatsträger dürfen das TOTAL E-Quality Logo nutzen und haben dadurch einen deutlichen Imagevorteil, wie eine Umfrage der TU Dortmund ergab.

Wie?

Insgesamt wurden bereits 305 Organisationen ausgezeichnet - wenn Sie bei der nächsten Prädikatsvergabe im Herbst 2018 dabei sein wollen, können Sie sich noch bis um 30. April 2018 bewerben. Die Bewerbungsunterlagen in Form einer Checkliste zur Selbstbewertung finden Sie hier.

 

Weitere Informationen rund um das Thema Chancengleichheit finden Sie auf unserer KOFA-Webseite, beispielsweise unter den Themen Beruf und Familie, Diversity, flexible Arbeitszeiten und Frauen.

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news-823 Mon, 11 Dec 2017 10:24:00 +0100 KOFA-Jahresrückblick 2017 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kofa-jahresrueckblick-2017 KOFA-Hightlights 2017 Stellenbesetzungsprobleme sind in Deutschland mittlerweile ein flächendeckendes Problem. In allen Regionen gibt es Fachkräfteengpässe, wenn auch noch längst nicht überall Vollbeschäftigung herrscht. Viele Personalverantwortliche und Geschäftsführer haben sich im Jahr 2017 daher intensiv mit Maßnahmen zur Fachkräftesicherung beschäftigt.

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) unterstützt Unternehmen dabei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, zu binden und zu qualifizieren. Wir stellen Ihnen hier einige Angebote und Maßnahmen vor, die das KOFA im Sinne der Fachkräftesicherung entwickelt hat. Ein kurzer Rückblick auf das Jahr 2017:

Employer Branding: KOFA hinterlässt Spuren

Die Kurt Müller GmbH aus Pulheim hat es 2017 vorgemacht: Wer seine Personalarbeit strategisch ausrichtet und die Materialien des KOFA nutzt, kann seine Attraktivität als Arbeitgeber entscheidend verbessern. „Im Rhein-Erft-Kreis werden zuverlässige LKW-Fahrer von vielen Arbeitgebern händeringend gesucht“, erklärt die Marketing-Verantwortliche Marion Müller. „Wir sind deshalb immer dankbar für Ideen zur Fachkräftesicherung.“ Genutzt hat das Unternehmen die KOFA-Handlungsempfehlung Employer Branding und die dazugehörigen Checklisten. Welche Rückschlüsse und Maßnahmen das Unternehmen daraufhin entwickelt hat, sehen Sie in diesem Video:

https://www.kofa.de/aus-der-praxis/unternehmen-positionieren/praxisbeispiel-employer-branding-in-der-kurt-mueller-gmbh

KOFA im Trend: Flexible Arbeitszeiten

Immer lauter wurden 2017 die Stimmen aus Politik und Wirtschaft, die eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten einfordern. Dass viele kleine und mittlere Unternehmen sich mit dem Trend-Thema bereits beschäftigen, belegen die Zugriffszahlen auf die KOFA-Handlungsempfehlung „Flexible Arbeitszeitmodelle“: Das gesamte Jahr über gehörte die Publikation zu den am meisten genutzten Informationsangeboten des KOFA.

https://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-binden/flexible-arbeitszeitmodelle

Zukunftsthema: Digitale Bildung

Die digitale Transformation hat die Unternehmenswirklichkeit in KMU im Jahr 2017 stark geprägt. Sie stellt auch Personalverantwortliche vor neue Aufgaben: Wer wettbewerbsfähig bleiben will, braucht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit digitalen Kompetenzen, der Bereitschaft zum Wandel und Innovationskraft. „Auch die Fachkräftesicherung hängt entscheidend davon ab, ob es gelingt die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fit für die Digitalisierung zu machen“, schrieb das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im September dieses Jahres in einer Pressemitteilung zur Ankündigung des KOFA-Themen-Dossiers „Digitale Bildung“. Hier finden KMU wichtige Impulse, wie sie digitale Medien im Unternehmen einsetzen und wie sie welche digitale Kompetenzen im Team verbessern können.

https://www.kofa.de/themen-von-a-z/digitale-bildung

Willkommenslotsen: Seit 2017 auch für Großunternehmen

Das KOFA hat seit 2016 222 Willkommenslotsen ausgebildet und bei ihrer Integrationsarbeit begleitet. Ursprünglicher Auftrag der Willkommenslotsen war die Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Integration von Geflüchteten (Hier geht’s zu einem interaktiven Video zum Thema). Seit September 2017 bieten die Willkommenslotsen auch Großunternehmen in Deutschland ihre Beratungsleistung an. Alle Informationen zu dem erfolgreichen Programm finden Sie hier:

https://www.kofa.de/themen-von-a-z/fluechtlinge/willkommenslotsen

KOFA vor Ort: Über 100 Termine in ganz Deutschland

Das KOFA arbeitet nah an der Praxis. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben 2017 über 100 Veranstaltungen und Messen besucht. Sie haben Kontakte zu Unternehmen geknüpft und vertieft. Gemeinsam mit Personalverantwortlichen und Geschäftsführern haben sie Problemstellungen aus der Praxis analysiert und diskutiert und in Workshops gemeinsam Lösungen erarbeitet. Zudem haben sie Strategien zur Fachkräftesicherung auf Messen und in Vorträgen präsentiert. Die Konferenz „Wege zu mehr Inklusion in der Berufsausbildung“, das „Jahrestreffen der Willkommenslotsen und die Veranstaltungsreihe „Digital mit Personal“ sind nur drei von zahlreichen Vor-Ort-Highlights, die dem KOFA-Team in besonderer Erinnerung bleiben werden. Informationen zu aktuellen Veranstaltungen finden Sie hier:

https://www.kofa.de/service/veranstaltungen

So geht Inklusion: 32.000 Aufrufe auf Youtube

Das KOFA erreichte auch 2017 die meisten Arbeitgeber über das Internet. Zum Beispiel über Youtube. Das Video „So geht Inklusion“ wurde innerhalb von fünf Monaten über 32.000 Mal geklickt. Das Video zeigt, wie das Wuppertaler Familienunternehmen D.LaPorte erfolgreich mit einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung kooperiert hat. Und auf diesem Wege eine zuverlässige Mitarbeiterin für den Versand gefunden hat. Das Fazit: Inklusion kann gelingen und ist für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein Gewinn.

https://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-finden/praxisbeispiel-inklusion-bei-d-laporte-kofa

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news-822 Thu, 07 Dec 2017 14:07:19 +0100 Beschäftigung von Flüchtlingen http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-finden/wen-rekrutieren/fluechtlinge Flüchtlinge bringen vielfältige Kompetenzen aus ihrem Heimatland mit. Wir geben Tipps, wie Sie dieses Potenzial für Ihr Unternehmen nutzen können. Flüchtlinge bringen vielfältige Kompetenzen aus ihrem Heimatland mit. Wir geben Tipps, wie Sie dieses Potenzial für Ihr Unternehmen nutzen können.

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news-821 Tue, 05 Dec 2017 14:29:20 +0100 Berufswahl-Siegel von SCHULEWIRTSCHAFT: Startschuss für neuen Wettbewerb http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/berufswahl-siegel-von-schulewirtschaft-startschuss-fuer-neuen-wettbewerb Bester Smartphone-Film zum Thema "Spannendster Ausbildungsberuf" gesucht SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland schreibt bereits zum 4. Mal im Rahmen des Programms "Netzwerk Berufswahl-SIEGEL" einen Schülerwettbewerb aus. Das Berufswahl-SIEGEL wird bundesweit in vielen Ländern und Regionen von Arbeitgeberverbänden und Bildungswerken der Wirtschaft getragen und unterstützt. Mit dem Qualitätssiegel werden Schulen mit einer sehr guten Berufs- und Studienorientierung ausgezeichnet.

Gesucht werden bei der aktuellen Ausschreibung Schüler/innen-Teams mit den besten Ideen für einen Smartphone-Film zum Thema „Der spannendste Ausbildungsberuf, den wir kennen!" Mit dem Wettbewerb soll das Thema Ausbildungsberufe stärker in den Fokus der Jugendlichen gerückt werden.

Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 aller weiterführenden Schulen. Die Teams mit den 10 besten Beiträgen werden zum 4. bundesweiten Netzwerktag Berufswahl-SIEGEL im September 2018 nach Berlin eingeladen, wo der Bundessieger gekürt wird.

Die Bewerbungsfrist endet am 30. März 2018.

 

Alle weiteren Informationen finden Sie online unter: www.netzwerk-berufswahlsiegel.de/smartfilmsafari.

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news-820 Mon, 04 Dec 2017 14:23:03 +0100 Deutsche Firmen investieren 33,5 Milliarden Euro in Weiterbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/deutsche-firmen-investieren-335-milliarden-euro-in-weiterbildung Ergebnisse der neunten IW-Weiterbildungserhebung Insgesamt wurden in der aktuellen IW-Weiterbildungserhebung rund 1.700 Unternehmen zu ihren Weiterbildungsaktivitäten befragt. Ein Kernergebnis der für die deutschen Unternehmen repräsentativen Studie ist, dass insgesamt 33,5 Milliarden Euro in die Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investiert werden. Im Schnitt ergeben sich mehr als 17 Weiterbildungsstunden je Mitarbeiter und Jahr.

Die Studie zeigt auch: Die Digitalisierung kann in diesem Zusammenhang zum einen ein starker Treiber für Weiterbildung sein, wenn zukünftig beispielsweise bestimmte (digitale) Kompetenzen wichtiger werden. Zum anderen werden die genutzten Weiterbildungsmethoden durch den Einsatz digitaler Lernmedien vielfältiger.

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen setzen stark auf Weiterbildung und nehmen mit 1.167 Euro jährlich rund 150 Euro mehr für die betriebliche Weiterbildung in die Hand als Großunternehmen. Eine mögliche Erklärung hierfür ist nicht zuletzt der Fachkräftemangel und resultierende Schwierigkeiten in der Rekrutierung von entsprechend qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Weitere Informationen und die Studie zum Download finden Sie hier.

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news-819 Fri, 01 Dec 2017 16:33:00 +0100 Thema des Monats: Unternehmensnetzwerke http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2017/dezember-2017-unternehmensnetzwerke Welche Arten von Unternehmensnetzwerken gibt es und was müssen Sie tun, um davon zu profitieren. news-818 Wed, 29 Nov 2017 10:53:11 +0100 Personalarbeit findet nicht nur vor dem Desktop statt http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/personalarbeit-findet-nicht-nur-vor-dem-desktop-statt KOFA Publikationen können ab sofort kostenlos auf der Webseite bestellt werden. Ab sofort können Sie die KOFA-Informationen leichter von der Webseite „mitnehmen“ und in Ihrem Arbeitsalltag nutzen. Im neuen Bereich „Service – Publikationen“ finden Sie sämtliche KOFA-Angebote. Viele Broschüren können Sie kostenlos bestellen, alle kostenlos herunterladen. Außerdem haben wir für Sie Infopakete geschnürt, in denen Sie mit einem Klick alles rund um Digitalisierung, Integration von Flüchtlingen und weitere Themen herunterladen können.

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news-814 Mon, 27 Nov 2017 11:17:44 +0100 Gestiegene Bedeutung für die berufliche Wiedereingliederung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/gestiegene-bedeutung-fuer-die-berufliche-wiedereingliederung Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung zeigt, dass 2015 knapp 32.500 Menschen Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben beantragt haben. Hinter dieser juristischen Bezeichnung verbergen sich zahlreiche Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit, die Menschen mit Behinderung helfen können eine bestehende Arbeitsstelle zu erhalten oder in eine neue Arbeitsstelle einzusteigen. Das können Lohnkostenzuschüsse für den Arbeitgeber sein, wenn krankheitsbedingt die Produktivität vorübergehend oder dauerhaft in der bestehenden Tätigkeit gesunken ist. Das können auch aber Weiterbildungen und Umschulungen sein, damit eine Fachkraft neue Tätigkeiten in Angriff nehmen kann, wenn sie den bestehenden Beruf nicht mehr komplett ausüben kann. Zwischen 2010 und 2015 ist die Anzahl der Anträge um fast 5000 gestiegen.

32.500 Antragsstellerinnen und Antragssteller sind bei einer Gesamtzahl von 43 Millionen Erwerbstätigen natürlich auf den ersten Blick eine überschaubare Zahl. Dennoch ist es auch für kleine und mittlere Unternehmen wichtig das Thema berufliche Wiedereingliederung im Hinterkopf zu behalten. Denn Krankheiten können jede und jeden treffen und die Behinderungsfolgen ganz unterschiedlich sein.
Zwei Krankheitsbilder stechen bei den Antragsstellerinnen und Antragstellern hervor. So hat fast jeder zweite Antragssteller bzw. jede Antragssteller eine Behinderung des Stütz- oder Bewegungsapparates. Immerhin 31 Prozent haben eine psychische Behinderung. Letztere sind vor Antragsstellung häufiger erwerbslos.

Die vollständige Studie finden Sie hier. Mehr Informationen zum Themenschwerpunkt Inklusion von Menschen mit Behinderung finden Sie in unserem Dossier.

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news-813 Mon, 27 Nov 2017 10:44:56 +0100 Größte MINT-Lücke aller Zeiten http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/groesste-mint-luecke-aller-zeiten Laut dem aktuellen MINT-Report fehlen aktuell 290.900 MINT-Fachkräfte in Deutschland. Laut dem aktuellen MINT-Report des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) fehlen aktuell 290.900 MINT-Fachkräfte in Deutschland. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die MINT-Lücke um 42,9 Prozent erhöht.

Ohne qualifizierte Zuwanderer läge die MINT-Lücke sogar bei 409.000, bzw. noch mal 40 Prozent höher. Daran zeigt sich, wie wichtig internationale Fachkräfte inzwischen für die deutsche Wirtschaft geworden sind. Die klugen Köpfe aus der ganzen Welt verteilen sich jedoch sehr ungleich über die Bundesrepublik. Vor allem im Süden sind sie stark vertreten, im Osten hingegen kaum. Dabei ist gerade der Osten aufgrund seiner älteren Belegschaften bei gleichzeitig geringem Nachwuchs auf junge Zuwanderer angewiesen. Andernfalls drohen mit den bereits steigenden Renteneintritten deutliche Beschäftigtenverluste. Unternehmen sollten die dringend benötigten Mitarbeiter gezielt im Ausland anwerben.

Weiterhin bemerkenswert ist der steigende Anteil der beruflich qualifizierten an der MINT-Lücke – inzwischen sind es 66 Prozent. Während es in den letzten Jahren gelungen ist, viele junge Leute für die MINT-Studiengänge zu gewinnen, ging die Zahl der beruflich qualifizierten deutlich zurück. Während 2005 noch 22,3 Prozent der Beschäftigten mit Berufsausbildung MINT-Fachkräfte waren, sind es heute nur noch 18,8 Prozent.

Viele davon gehören zu den geburtenstarken Jahrgängen, die in den nächsten Jahren in Rente gehen. Hier gilt es deutlich mehr auszubilden, um den kommenden Verlusten an qualifiziertem Personal entgegenzuwirken. Ein wesentlicher Ansatzpunkt hier ist die verstärkte Berufsorientierung an Schulen, insbesondere an Gymnasien. Viele MINT-Berufe sind relativ unbekannt, obwohl sie vielseitig sind und sehr gute Karrierechancen bieten. Hier gilt es die Schüler schon vor dem Abschluss für diese MINT-Berufe zu begeistern, zum Beispiel im Rahmen von Schulkooperationen.

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news-812 Wed, 22 Nov 2017 09:35:31 +0100 Infopaket Inklusion http://www.kofa.de/rss/news/infopaket-inklusion news-811 Wed, 22 Nov 2017 09:31:03 +0100 Infopaket Digitalisierung http://www.kofa.de/rss/news/infopaket-digitalisierung news-810 Wed, 22 Nov 2017 09:28:06 +0100 Infopaket Beschäftigung von Flüchtlingen http://www.kofa.de/rss/news/infopaket-beschaeftigung-von-fluechtlingen news-809 Wed, 22 Nov 2017 09:22:37 +0100 Infopaket Ausbildung von Flüchtlingen http://www.kofa.de/rss/news/infopaket-ausbildung-von-fluechtlingen news-808 Wed, 22 Nov 2017 09:07:52 +0100 Infopaket Flüchtlinge im Praktikum http://www.kofa.de/rss/news/infopaket-fluechtlinge-im-praktikum Das Infopaket bietet Ihnen alle Informationen rund um das Thema Flüchtlinge im Praktikum.

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news-804 Thu, 09 Nov 2017 00:00:00 +0100 KfW: Optimismus bei Mittelstand und Großunternehmen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kfw-optimismus-bei-mittelstand-und-grossunternehmen KfW-ifo-Mittelstandbarometer im Oktober auf Rekordhoch Die KfW Bankengruppe („Kreditanstalt für Wiederaufbau“) misst mit dem ifo Index monatlich das Geschäftsklima von rund 7.000 befragten Unternehmen aus der gewerblichen Wirtschaft (Verarbeitendes Gewerbe, Bauhauptgewerbe, Großhandel, Einzelhandel).

Seit Beginn der Index-Messung sind die Messwerte von mittelständischen Betrieben und Großunternehmen nun das dritte Mal gleichermaßen positiv ausgefallen. Grund für das Stimmungshoch bei den kleinen und mittleren Unternehmen ist die positive Geschäftserwartung für die kommenden sechs Monate. Bei den Großunternehmen drückt sich der Zukunftsoptimismus v.a. durch die Verbesserung bei den Lagebeurteilungen, die kontinuierliche Aufhellung der Erwartungen sowie durch das gute Geschäftsklima aus.

Quelle: KfW

Weitere Informationen finden Sie hier: www.kfw.de/KfW-Konzern/Service/Download-Center/Konzernthemen-(D)/Research/Indikatoren/KfW-ifo-Mittelstandsbarometer/

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news-801 Tue, 07 Nov 2017 00:00:00 +0100 Digitaler Wandel gelingt nur mit den Menschen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitaler-wandel-gelingt-nur-mit-den-menschen Gelungener Start der KOFA-Roadshow „Digital mit Personal!“ in Jena Am 16. Oktober 2017 fand an der Jenaer Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) die Auftaktveranstaltung zur Veranstaltungsreihe "Digital mit Personal!" statt.

Die interaktive Veranstaltung richtete sich insbesondere an Unternehmen und Personalverantwortliche aus der Region. Neben Informationen über die regionale Fachkräfteentwicklung und Lage des Arbeitsmarktes wurden insbesondere die Themen Online-Rekrutierung, Kompetenzen im digitalen Wandel und Weiterbildung mit digitalen Medien fokussiert.

Diese Themen, als Schnittmenge der Digitalisierung und der Personalarbeit, wurden im interaktiven "World-Café"-Format bearbeitet und die Ergebnisse anschließend präsentiert.

Eine Veranstaltungsdokumentation inklusive einer Bildergalerie finden Sie hier.

Das KOFA richtet die Veranstaltungsreihe "Digital mit Personal!" in Kooperation mit den Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren sowie dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) aus. Mitausrichter vor Ort war die Modellfabrik „3D-Druck, Individualisierte Produktion und Digitale Arbeitswelten“ des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau.

Weitere Termine der Veranstaltungsreihe, beispielsweise im November 2017 in Kaiserslautern und Duisburg, finden Sie in unserer Veranstaltungsübersicht.

 

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news-802 Mon, 06 Nov 2017 16:06:00 +0100 DIHK: Fachkräftemangel zentrale Herausforderung für Unternehmen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/dihk-fachkraeftemangel-zentrale-herausforderung-fuer-unternehmen DIHK-Beschäftigungsstatistik: Für die Unternehmen verschärfen sich die Probleme bei der Besetzung offener Stellen Der neuen DIHK-Beschäftigungsstatistik zufolge verschärfen sich für Unternehmen die Probleme, offene Stellen zu besetzen.Mehr als jedes zweite Unternehmen in Deutschland sehe im Fachkräftemangel inzwischen eine zentrale Herausforderung für seine Geschäftsentwicklung, berichtete DIHK-Präsident Schweitzer: „Fehlendes Personal beschränkt die Produktion, wenn Aufträge abgelehnt werden müssen oder nur verzögert abgearbeitet werden können.“ Darüber hinaus wirke die Knappheit qualifizierter Fachkräfte als Wachstumsbremse, wenn Erweiterungen oder Investitionen in neue Technologien unterblieben. „Ein einfaches Rezept zur Lösung gibt es nicht, aber wir können gemeinsam vieles besser machen“, sagte Schweitzer. Dazu gehöre die Stärkung der dualen Ausbildung ebenso wie die berufliche Weiterbildung.

Nutzen Sie die KOFA-Angebote, um jetzt selbst für Ihre Fachkräftesicherung zu sorgen:

  • Duale Berufsausbildung
  • Betriebliche Weiterbildung
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news-800 Thu, 02 Nov 2017 15:40:00 +0100 Neuer Rekord bei unbesetzten Ausbildungsstellen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/neuer-rekord-bei-unbesetzten-ausbildungsstellen Gleichzeitig fanden mehr Bewerber keine Lehrstelle – die Passungsprobleme nehmen zu. 48.900 Ausbildungsplätze blieben zu Beginn des Ausbildungsjahres unbesetzt – ein sattes Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ebenso deutlich stieg die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber, die keine Lehrstelle bekommen haben. Sie liegt bei 27.300. Die Passungsprobleme am Arbeitsmarkt sind somit weiter gestiegen.

Ausbildungsinteressierte sollten deshalb beruflich und räumlich flexibler sein. Bewerbungen in Engpassberufen und außerhalb der Heimatregion können die Chancen auf einen Ausbildungsplatz deutlich erhöhen. Gleichzeitig sollten Unternehmen auch den vermeintlich leistungsschwächeren Bewerbern und Bewerberinnen eine Chance geben. In der laufenden Nachbesetzungsphase besteht dazu weiterhin die Möglichkeit.

Erfreulich ist hingegen, dass es immer besser gelingt junge Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung für eine Ausbildung zu gewinnen. Inzwischen stellen sie mehr als ein Viertel aller Ausbildungsinteressierten. Viele von ihnen hatten sich zuvor an einem Studium versucht. Die Zahl der Studienabbrecher und Studienabbrecherinnen, die sich jetzt für eine Ausbildung interessieren, stieg um 9 Prozent. Unternehmen sollten diese wachsende Zielgruppe direkt ansprechen. Auch ein Engagement in der Berufsorientierung von Abiturienten kann sich für die Unternehmen lohnen – laut der aktuellen KOFA-Studie fühlen sich nur 39 Prozent der Abiturienten gut über eine Ausbildung informiert.

Ein weiterer positiver Beitrag zum Ausbildungsmarkt kam von den Geflüchteten: Ohne ihr Interesse wäre die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen deutlich gesunken. Dabei werden in der Statistik nur Geflüchtete berücksichtigt, die bereits die erforderlichen Sprach- und Grundkenntnisse für eine Ausbildung mitbringen. Ihr großes Potenzial gilt es weiterhin zu nutzen.

Weitere Informationen zu den Ausbildungszahlen gibt es im aktuellen Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur für Arbeit. Aktuelle Engpassberufe sowie eine regionale Auswertung des Ausbildungsmarktes finden sich in der letzten KOFA-Studie.

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news-799 Thu, 02 Nov 2017 08:32:00 +0100 Thema des Monats: Digitalisierung konkret – Fünf erste Schritte für KMU http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2017/november-2017-digitalisierung Der Megatrend Digitalisierung erschließt zunehmend sämtliche Bereiche unseres Lebens. Erfahren Sie, wie Sie den digitalen Wandel gestalten können. news-798 Fri, 27 Oct 2017 00:00:00 +0200 KOFA-Studie: Ausbildung oder Studium? https://www.kofa.de/service/publikationen/detailseite/news/ausbildung-oder-studium Abiturienten unterschätzen Chancen und Karriereperspektiven einer Ausbildung.

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news-797 Tue, 24 Oct 2017 13:45:07 +0200 Mittelstand als Arbeitgeber bedeutend wie nie zuvor http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mittelstand-als-arbeitgeber-bedeutend-wie-nie-zuvor Knapp 31 Millionen Erwerbstätige in KMU Als Arbeitgeber sind die mittelständischen Unternehmen so bedeutend wie nie zuvor. Im Jahr 2016 ist die Zahl der Erwerbstätigen im Mittelstand um 1,46 Millionen noch einmal stark gewachsen (+4,6 Prozent). Derzeit ist insgesamt die Rekordsumme von 30,9 Millionen erwerbstätigen Personen in kleinen und mittleren Unternehmen beschäftigt. Demgegenüber haben Großunternehmen und der öffentliche Sektor im Jahresvergleich zum wiederholten Mal Beschäftigung abgebaut, und zwar um 432.000 Personen. Das geht aus dem repräsentativen KfW-Mittelstandspanel 2017 hervor.

Zeit für KMU, die eigene Personalarbeit unter die Lupe zu nehmen: https://www.kofa.de/service/quick-check

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news-791 Tue, 17 Oct 2017 00:00:00 +0200 Chancengleichheit in der Arbeitswelt 4.0 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/chancengleichheit-in-der-arbeitswelt-40 Einladung zur 24. Prädikatsverleihung TOTAL E-QUALITY In diesem Jahr werden wieder 64 Organisationen mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat für Chancengleichheit und Diversity ausgezeichnet.

"Chancengleichheit in der Arbeitswelt 4.0: Voneinander lernen", das ist in diesem Jahr das Thema der Auszeichnungsveranstaltung. Die Digitalisierung der Arbeitswelt schafft neue Herausforderungen, auf die sich Organisationen vorbereiten sollten, vorbereiten müssen! Wie chancengerecht ist die neue Arbeitswelt noch? Welche Jobs haben Zukunft, welche werden durch Technik ersetzt? Wie stellt man sich darauf ein, als Organisation, als Einzelne/r?

Es werden Best Practice Beispiele vorgestellt und Diskussionen angeregt. 22 der Organisationen werden das Prädikat mit dem Zusatzprädikat für ihren beispielhaften Einsatz für Vielfalt erhalten. Sie alle beweisen, dass Chancengleichheit und Diversity für viele Organisationen nicht nur notwendige, sondern gelebte und bewährte Praxis sind – eine Praxis, die die Arbeitswelt von morgen braucht.

Die Auszeichnungsveranstaltung findet am 27. Oktober im lichthof Gelsenkirchen statt. Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.

Netzwerktreffen am Vorabend

Außerdem findet am Vorabend in Kooperation mit der Initiative »TOTAL E-QUALITY in der Metropole Ruhr« ein Netzwerktreffen statt, zu dem Sie sich ebenfalls anmelden können. Im Fokus der Abendveranstaltung stehen zwei aktuelle Themen des betrieblichen Engagements für Chancengleichheit:

  1. Wie werden Potenziale von Frauen für Führungsaufgaben erkannt und gezielt gefördert?
  2. Wie werden partnerschaftliche Vereinbarkeitsmodelle gelebt und wie insbesondere auch Väter bei der Wahrnehmung von Familienaufgaben unterstützt?

Das Treffen mit anschließendem gemeinsamen Abendessen bietet Raum zum gegenseitigen Kennenlernen und Erfahrungsaustausch. Prädikatsträger sowie interessierte Personalverantwortliche aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden sind herzlich willkommen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Informationen zu TOTAL E-QUALITY

TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. verfolgt das Ziel, Chancengleichheit zu etablieren und nachhaltig zu verankern. Dieses Ziel ist erreicht, wenn Begabungen, Potenziale und Kompetenzen beider Geschlechter gleichermaßen (an-)erkannt, einbezogen und gefördert werden

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news-790 Mon, 16 Oct 2017 11:25:00 +0200 Vbw schult Ausbilder in Bayern im Umgang mit Flüchtlingen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/vbw-schult-ausbilder-in-bayern-im-umgang-mit-fluechtlingen Die neue Fortbildungsinitiative „Lehrer- und Ausbilderworkshop – Flüchtlinge gemeinsam ausbilden“ ist gestartet. Das Angebot, das gemeinsam von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. mit dem Bayerischen Kultusministerium gestartet wurde, richtet sich an Ausbilder und Berufsschullehrer, die Geflüchtete bei der Berufsausbildung begleiten. Vermittelt werden insbesondere interkulturelle Kompetenzen. Insgesamt werden bis April 2018 32 Workshops durchgeführt. Der Auftakt findet am 16. Oktober in Rosenheim statt.

„Die Zusammenarbeit von Berufsschulen und Unternehmen ist für den Erfolg der Integration unerlässlich. Beide stehen bei der Integration von Flüchtlingen vor ähnlichen Herausforderungen. Mit dem Projekt richten wir uns daher explizit an beide Zielgruppen“, so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die Maßnahme wird durch die vbw und das Staatsministerium für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst finanziert. Die Workshops sind Teil des gemeinsamen Programms „IdA – Integration durch Ausbildung und Arbeit“ des vbw, der Staatsregierung und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit.

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news-787 Wed, 11 Oct 2017 00:00:00 +0200 „go-digital“: BMWi-Förderprogramm zur Digitalisierung in KMU http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/go-digital-bmwi-foerderprogramm-zur-digitalisierung-in-kmu Die Förderung kann ab sofort beantragt werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert durch das Programm "go-digital" Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bei konkreten Digitalisierungsprojekten.

Den KMU steht dabei die Möglichkeit offen, sich Unterstützung durch eines der 200 akkreditierten Beratungsunternehmen zu holen, um sowohl Chancen zu realisieren als auch Risiken abschätzen zu lernen, die mit der Digitalisierung einhergehen.

Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Für den künftigen Erfolg von Unternehmen ist es wichtig, neue Geschäftsfelder zu erschließen und die Digitalisierung in den Geschäftsprozessen fest zu etablieren. Unser Programm „go-digital“ unterstützt gerade kleine und mittlere Unternehmen bei diesem Prozess. Praxisnahe Beratungsleistungen werden geboten, damit KMU mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Online-Handel, bei der Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt halten können. Das geht von der Analyse bis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen. Die Unternehmen werden entlastet, können sich in der digitalen Welt orientieren und deren Chancen nutzen. So treten sie besser gewappnet in den zunehmenden internationalen Wettbewerb.“

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Antragsstellung finden Sie hier.

 

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news-786 Tue, 10 Oct 2017 11:50:38 +0200 Aus der Praxis: Was tun, wenn der Chef ausfällt? Für den „Ernstfall“ vorsorgen rät Roman Gottschalk, Moderator für Betriebsnachfolge der HWK Ulm news-785 Fri, 06 Oct 2017 13:46:46 +0200 KOFA-Roadshow "Digital mit Personal" http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kofa-roadshow-digital-mit-personal Start der Veranstaltungsreihe ist am 16.10. in Jena Das KOFA veranstaltet in Zusammenarbeit mit den Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentren und dem BVMW eine Veranstaltungsreihe zur Personalarbeit in Zeiten der Digitalisierung.
Zentrale Frage der Roadshow ist, wie das Personalwesen im Kontext der Digitalisierung helfen kann, um dem Fachkräftemangel zu begegnen? 
Welchen Beitrag kann das Personalwesen im Kontext der Digitalisierung leisten, um auch zukünftig geeignete Fachkräfte zu finden, zu qualifizieren und an Ihr Unternehmen zu binden. Diskutieren Sie diese Frage gemeinsam mit den Experten und anderen Unternehmensvertretern.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier:

Wir freuen uns auf Sie!

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news-782 Mon, 02 Oct 2017 09:43:00 +0200 Thema des Monats: Ältere http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2017/oktober-2017-aeltere Nutzen Sie das Erfahrungswissen älterer Beschäftigter für Ihren Betrieb news-781 Tue, 26 Sep 2017 00:00:00 +0200 In künftige Fachkräfte investieren: An- und Ungelernte weiterbilden http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/in-kuenftige-fachkraefte-investieren-an-und-ungelernte-weiterbilden Neuauflage der KOFA-Handlungsempfehlung online Bereits heute hat der technologische Fortschritt Einfluss auf unser Arbeitsleben. Die Qualifizierung von An- und Ungelernten in Ihrem Betrieb kann zur Zukunftssicherung in Ihrem Betrieb beitragen.

 

Dabei kommen verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung in Frage: von Schulungen, über (modulare) Teilqualifikationen, Vorbereitung und Teilnahme an der Externenprüfung bis hin zur Umschulung. Die Auswahl treffen Sie als Unternehmen gemeinsam mit der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter. Zudem gibt es die Möglichkeit, die Weiterbildung über das Programm WeGebAU durch die Arbeitsagentur fördern zu lassen. Je nach Art der Weiterbildung und Grund für die Qualifizierung werden die Lehrgangskosten (ganz oder teilweise) übernommen und Ihnen als Betrieb evtl. auch ein Zuschuss zum Arbeitsentgelt gezahlt.

 

Wie Sie bei der Weiterbildung von An- und Ungelernten vorgehen und wie Sie als Betrieb unterstützen können, lesen Sie in der KOFA-Handlungsempfehlung „An- und Ungelernte weiterbilden“.

 

 

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news-780 Mon, 25 Sep 2017 00:00:00 +0200 Willkommenslotsen unterstützen auch Großunternehmen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/willkommenslotsen-unterstuetzen-auch-grossunternehmen Das Willkommenslotsen-Programm ist ab Oktober 2017 für Großunternehmen geöffnet. Die mittlerweile rund 170 Willkommenslotsen haben bisher etwa 7.700 Flüchtlinge in ein Praktikum, eine Ausbildung oder Arbeitsstelle vermittelt. Seit Programmstart im März 2016 haben die Willkommenslotsen kleine und mittlere Unternehmen bei allen Schritten rund um die Integration unterstützt.

 

Nun hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie entschieden, das Angebot auch großen Unternehmen zur Verfügung zu stellen. „Unser Programm 'Willkommenslotsen' hat seit dem Programmstart im März 2016 mit rund 7.700 Vermittlungen von Flüchtlingen bereits wichtige Erfolge erzielt. Deshalb wollen wir das Programm jetzt erweitern“, so Bundeswirtschaftsministerin Zypries.

 

Interessierte Kammern und Organisationen der Wirtschaft können bis zum 31.10.2017 Anträge auf Förderung von Willkommenslotsen stellen.

 

Die Willkommenslotsen werden vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) geschult und fachlich begleitet. Nähere Informationen lesen Sie hier.

 

 

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news-779 Fri, 22 Sep 2017 00:00:00 +0200 Das neue KOFA-Dossier "Digitale Bildung" ist online http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/das-neue-kofa-dossier-digitale-bildung-ist-online Ein neues Themen-Dossier bündelt alle Informationen zur "Digitalen Bildung". Warum ist digitale Bildung heute so wichtig? Was genau ist eigentlich E-Learning? Wie bleibt Ihr Unternehmen auf dem neuesten Stand und fit für die Arbeitswelt von morgen?

Diese Fragen beantwortet Ihnen das KOFA im Themen-Dossier "Digitale Bildung". Personalverantwortliche erfahren hier alles, was Sie über den Einsatz digitaler Medien wissen müssen. Folgende Themen beinhaltet das neue Themen-Dossier:

  • Kompetenzen in der digitalen Welt  Erfahren Sie welche Kompetenzen zukünftig noch wichtiger werden.
  • E-Learning - Finden Sie Ihren Einstieg, um Potentiale von E-Learning und digitalen Lernmedien für die betriebliche Aus- und Weiterbildung zu nutzen.
  • Digitale Medien in der betrieblichen Weiterbildung – Erfahren Sie welche Rolle digitale Medien für E-Learning und Co. spielen.
  • Praxisbeispiele – Lassen Sie sich von anderen Unternehmen inspirieren.
  • Daten und Fakten – profitieren Sie von den Erfahrungswerten anderer Unternehmen.

Mehr erfahren Sie auf www.kofa.de/digitale-bildung

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news-778 Thu, 21 Sep 2017 00:00:00 +0200 KOFA-Themen-Dossier "Flüchtlinge integrieren" erweitert http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kofa-themen-dossier-fluechtlinge-integrieren-erweitert Antworten auf FAQs und neue Inhalte zum Thema geflüchteten Frauen Was bedeutet eigentlich „gute Bleibeperspektive“? Und welche Auswirkungen hat sie auf die Integration von Geflüchteten? Wie komme ich als Betrieb in Kontakt mit Geflüchteten? Wer darf eine Ausbildung absolvieren?

FAQs zur Integration von Geflüchteten auf dem Arbeitsmarkt

Diese und andere Fragen erreichen uns regelmäßig beim Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung. Daher haben wir die am häufigsten gestellten Fragen in einer FAQ-Liste gesammelt. Zu den Themen „Hintergrund“, „Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt“, „Kontaktaufnahme mit Geflüchteten“, „Praktika für Flüchtlinge“, „Ausbildung von Flüchtlingen“, „Beschäftigung von Flüchtlingen“ und „Sprachförderung“ haben wir die wichtigsten Fragen für Sie aufgeschrieben. Sobald Sie eine Frage anklicken, öffnet sich die Antwort.

Fragen und Antworten lesen Sie in unserem neuen Inhalt "FAQs". 

Geflüchtete Frauen

Und welche Beschäftigungsmöglichkeit gibt es für geflüchtete Frauen? Aktuell ist fast jede Asylantragstellerin eine Frau. Sie als Unternehmen stellt dies vor eine besondere Herausforderung. Viele der Frauen haben mütterliche Pflichten und können nicht in Vollzeit arbeiten.

Hintergrundinformationen sowie Möglichkeiten der Beschäftigung und Qualifizierung lesen in unseren Informationen zum Thema "Geflüchtete Frauen".

 

Weitere Informationen zur Integration von Geflüchteten lesen Sie in unserem Themen-Dossier Flüchtlinge integrieren unter www.kofa.de/fluechtlinge.

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news-776 Tue, 19 Sep 2017 00:00:00 +0200 Projekt „Make it in Germany“ startet Newsletter http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/projekt-make-it-in-germany-startet-newsletter Zum Thema "Fachkräfte aus dem Ausland" auf dem Laufenden bleiben. Das Onlineportal „Make it in Germany“ bietet Informationen für Zuwanderungsinteressierte zur erfolgreichen Gestaltung ihres Weges nach Deutschland. Diese Informationen reichen von den Vorbereitungen, die sie noch im Herkunftsland treffen können, bis zu den ersten Schritten in Deutschland.

Neben dieser ersten Zielgruppe bietet das Onlineportal auch diverse Informationen für Unternehmen, die qualifizierte Zuwanderinnen und Zuwanderer suchen. Sie erfahren, wie die Rekrutierung und Integration internationaler Fachkräfte gelingen kann.

„Make it in Germany“ startet nun einen eigenen Newsletter, der sich speziell an Institutionen und Berater richtet, die sich mit dem Themenfeld Zuwanderung beschäftigen.

Themen des regelmäßigen Newsletters sind beispielsweise:

  • aktuelle Entwicklungen im Bereich der Fachkräftemigration und Integration in Deutschland
  • News zu den neuesten Features auf „Make it in Germany“
  • aktuelle Projekte, Initiativen oder Veranstaltungen in der Bundesrepublik

Die Anmeldung erfolgt ab sofort hier.

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news-774 Fri, 15 Sep 2017 00:00:00 +0200 Diese KOFA-Produkte nutzen andere Unternehmen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/diese-kofa-produkte-nutzen-andere-unternehmen Die beliebtesten Online-Angebote im Überblick Das KOFA verfolgt ein Hauptziel: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollen im Sinne der Fachkräftesicherung so gut wie möglich bei ihrer Personalarbeit unterstützt werden. Zu diesem Zwecke veröffentlicht das KOFA kontinuierlich neue Handlungsempfehlungen, Studien, Praxisbeispiele oder Experten-Interviews.

Sie wollen wissen, welche KOFA-Angebote von anderen Unternehmen häufig genutzt werden? Hier finden Sie die beliebtesten Veröffentlichungen.

Die beliebtesten Handlungsempfehlungen

  • Flexible Arbeitszeitmodelle
    Fast jeden Monat unter den Top 5: Die Handlungsempfehlung „Flexible Arbeitszeitmodelle“. Kleine und mittlere Unternehmen finden hier alle Informationen zu Teilzeit, Gleitzeit oder Telearbeit.
    http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-binden/flexible-arbeitszeitmodelle

  • Personalbedarfsplanung
    Wer seine Personalarbeit strategisch aufstellen möchte, braucht grundlegende Analysen und einen guten Plan. Machen Sie es wie andere KMU und lassen Sie sich bei ihrer Personalbedarfsplanung vom KOFA unterstützen:
    http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/situation-analysieren/personalbedarfsplanung

  • Interne Unternehmensanalyse
    Haben Sie bereits eine SWOT-Analyse durchgeführt? Haben Sie eine genaue Vorstellung der eigenen Unternehmensstrategie? – Lernen Sie hier alles, was Sie für eine interne Unternehmensanalyse brauchen.
    http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/situation-analysieren/interne-unternehmensanalyse

  • Personalkennzahlen
    In Lehrbüchern finden Sie eine Vielzahl unterschiedlicher Personalkennzahlen. Aber welche Zahlen sind wirklich wichtig für Ihr Unternehmen? Das KOFA gibt übersichtliche Antworten:
    http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/situation-analysieren/personalkennzahlen

  • Fördermaßnahmen in der Ausbildung
    Sie haben einen Azubi der Unterstützung bei der Bewältigung seiner Ausbildung braucht? – Sie sind damit nicht alleine. Auch andere KMU informieren sich zu diesem Thema:
    http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-qualifizieren/foerdermassnahmen-in-der-ausbildung

Andere KOFA-Highlights:

  • Video: So geht Inklusion
    Mehr als 11.000 Aufrufe in zwei Monaten hat das KOFA-Video „So geht Inklusion“ auf Youtube erzielt. Das Praxisbeispiel aus dem Familienunternehmen D.La Porte zeigt, wie Inklusion im Unternehmen gelingen kann.
    http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-finden/dlaporte-so-geht-inklusion

  • Info: Flüchtlinge ausbilden
    Viele Unternehmen stehen der Integration von Geflüchteten offen gegenüber. Das zeigt auch die Nachfrage von KMU nach Informationen zu diesem Thema. Besonders häufig aufgerufen: Informationen zur Ausbildung von Geflüchteten:
    http://www.kofa.de/themen-von-a-z/fluechtlinge/ausbildung

  • Quick Check: Personalarbeit
    Fest verankert auf der Startseite des KOFA finden Personalverantwortliche aus KMU den Quick-Check „Personalarbeit“. Testen auch Sie in Kürze, welchen Handlungsbedarf Sie haben.
    https://www.kofa.de/service/quick-check
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news-765 Fri, 01 Sep 2017 14:10:53 +0200 Zypries: „Willkommenslotsen leisten wichtigen Beitrag für die betriebliche Integration von Flüchtlingen“ http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/zypries-willkommenslotsen-leisten-wichtigen-beitrag-fuer-die-betriebliche-integration-von-fluechtlin Über 4.000 Vermittlungen im ersten Halbjahr Das Bundeswirtschaftsministerium hat heute aktuelle Zahlen zum Programm „Willkommenslotsen“ vorgelegt. Seit dem Frühjahr 2016 unterstützen rund 150 sogenannte "Willkommenslotsen", die zuvor vom KOFA geschult wurden, kleine und mittlere Unternehmen bei der Besetzung von offenen Ausbildungs- und Arbeitsstellen mit Flüchtlingen. Daneben wurde auch eine Halbjahresbilanz für das Programm „Passgenaue Besetzung“ gezogen. Ziel dieses Programms ist es, Ausbildungsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen „passgenau“ mit in- und ausländischen Jugendlichen ohne Flüchtlingsstatus zu besetzen.

Innerhalb der ersten sechs Monate dieses Jahres haben die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Willkommenslotsen 4.245 Vermittlungen von Flüchtlingen getätigt, sei es in Hospitation, Praktika, Einstiegsqualifizierungen, Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnisse. Mehr als die Hälfte aller Vermittlungen erfolgte in Praktika und Einstiegsqualifizierungen (2.702). Zugleich hat sich die Zahl der Vermittlungen in Ausbildung mit 881 gegenüber 463 im Zeitraum März bis Dezember 2016 (das Programm „Willkommenslotsen“ startete am 01.03.2016) fast verdoppelt.

Nähere Informationen zum Programm „Willkommenslotsen“ finden Sie hier.

Positive Bilanz auch für das Programm "Passgenaue Besetzung"

Auch für das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Programm „Passgenaue Besetzung“ wird eine positive Bilanz gezogen. Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen und Plätzen für Einstiegsqualifizierungen mit Jugendlichen, die zuvor meist ohne Aussicht auf einen Ausbildungsplatz sind. Sie helfen somit ganz erheblich bei der nachhaltigen Integration in den Arbeitsmarkt. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2017 5.910 KMU beraten, woraufhin 2.283 Jugendliche in eine Ausbildung sowie 486 in Einstiegsqualifizierungen vermittelt werden konnten.

Nähere Informationen zum Programm „Passgenaue Besetzung“ finden Sie hier.

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news-763 Fri, 01 Sep 2017 09:23:00 +0200 Thema des Monats: Integration geht Hand in Hand http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2017/september-2017-integration-geht-hand-in-hand Zahlreiche Förderprogramme unterstützen Sie bei der Qualifizierung von Flüchtlingen. news-764 Thu, 31 Aug 2017 00:00:00 +0200 Mehr Auszubildende in einzelnen Engpassberufen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mehr-auszubildende-in-einzelnen-engpassberufen Jugendlicher sollten gezielter informiert werden Innerhalb der letzten fünf Jahre ist die Zahl der Jugendlichen, die eine Ausbildung beginnen, kontinuierlich gesunken. Das meldet das Statistische Bundesamt. Für viele Unternehmen ist die duale Ausbildung des Nachwuchses eine zentrale Strategie der Fachkräftesicherung. Gerade deshalb ist diese Entwicklung insgesamt besorgniserregend.

Die neuen Zahlen zur Ausbildung zeigen aber auch, dass in einigen Engpassberufen die Zahl der Auszubildenden wieder gestiegen ist. Für Kältetechniker, die 2016 die meistgesuchten Fachkräfte mit Ausbildungsabschluss waren, ist die Zahl neuer Ausbildungsverträge beispielsweise um 11,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Auch in der Mechatronik, der Bauelektrik, der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und vielen weiteren Engpassberufen macht sich ein Zuwachs um einige Prozent bemerkbar.

Dass gerade in diesen Berufen Betriebe und Jugendliche häufiger als in den vergangenen Jahren zusammenfinden, ist mit Blick auf die Fachkräftesicherung erfreulich. Allerdings konzentrieren sich ein Viertel aller neuen Ausbildungsverträge – wie auch in den Vorjahren – auf nur fünf der insgesamt 328 Ausbildungsberufe. Auch die Vorlieben der einzelnen Geschlechter bleiben konstant: Der beliebteste Ausbildungsberuf für Frauen ist das Büromanagement, während Männer sich am häufigsten zu einer Ausbildung als Kraftfahrzeugmechatroniker entscheiden. Um die Jugendlichen zu einer vielfältigeren Berufswahl anzuregen, sind Politik, Schulen und Unternehmen gleichermaßen in der Verantwortung, noch stärker über die Berufsprofile und Karrierechancen zu informieren. In besonderem Maße gilt das für Ausbildungen in Engpassberufen.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/08/PD17_301_212.html

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news-762 Tue, 29 Aug 2017 00:00:00 +0200 Berliner Inklusionspreis 2017 - jetzt bewerben! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/berliner-inklusionspreis-2017-jetzt-bewerben Bewerben Sie sich bis zum 15.09.2017, wenn Sie Menschen mit Schwerbehinderung beschäftigen Sie beschäftigen inklusiv Menschen mit Schwerbehinderung? Dann bewerben Sie sich für den Inklusionspreis 2017.

Der Preis wird in den Kategorien Kleinunternehmen, Mittelständische Unternehmen und Großunternehmen ausgelobt.   
 
Private sowie öffentliche Unternehmen jeder Größe und aller Wirtschaftsbereiche mit einem Standort in Berlin sind herzlich eingeladen, am Wettbewerb teilzunehmen. Anerkannte Integrationsunternehmen können nicht berücksichtigt werden.

Die Preisträger werden von einer Jury ausgewählt, in der neben dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung und der öffentlichen Verwaltung auch Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände sowie Behindertenorganisationen vertreten sind.

Die Gewinner sind berechtigt, mit dem Logo des Berliner Inklusionspreises 2017 in ihrer Geschäftspost zu werben und erhalten jeweils:

  • Eine Geldprämie in Höhe von 10.000 Euro
  • Eine Skulptur - symbolisiert die inklusive Teilhabe von schwerbehinderten Menschen am Arbeitsleben
  • Eine Urkunde - überreicht von der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales und dem Präsidenten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales

Die Auszeichnung mit dem Berliner Inklusionspreis 2017 erfolgt im Rahmen eines Festaktes am 04. Dezember 2017 im Louise-Schröder-Saal des Roten Rathauses.

Weitere Informationen erhalten Sie über folgenden Link: http://www.berlin.de/lageso/arbeit/inklusionspreis/index.html

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news-759 Tue, 22 Aug 2017 00:00:00 +0200 Praxisbeispiel: Diversity-Management als Strategie zur Fachkräftesicherung Bei der MIAVIT GmbH gilt: Wer Vielfalt will, muss ausprobieren wollen. news-746 Thu, 17 Aug 2017 17:08:28 +0200 Man lernt nie aus! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/man-lernt-nie-aus Weiterbildung hoch im Kurs, auch bei Älteren Die Hälfte aller Deutschen zwischen 18 und 64 Jahren hat im vergangenen Jahr an mindestens einer Weiterbildung teilgenommen. Damit wurden die beim Bildungsgipfel 2008 gesetzten Ziele erneut erreicht. Die Weiterbildungsbeteiligung bleibt damit auf hohem Niveau. Das zeigt das Ergebnis der Adult Education Survey (AES), die - gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung - das Weiterbildungsverhalten untersucht. 

„Weiterbildung lohnt sich in jedem Alter“ betont die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Insbesondere die Unter-50-Jährigen sind aktiv, wenn es um die Weiterbildung geht. Doch auch die Teilnahme an Weiterbildung ab 50 hat in den letzten zehn Jahren kontinuierlich zugenommen. Erfreulich ist außerdem, dass die Weiterbildungsbeteiligung von Deutschen mit Migrationshintergrund seit 2012 ebenfalls gestiegen ist, und zwar um zehn Prozent auf 43 Prozent.

Die Bedeutung von Weiterbildung nimmt im Zuge der Digitalisierung weiter zu. Für Unternehmen ist es wichtig, dass die Belegschaft fit für die Herausforderungen der Zukunft ist. Wie Sie die Weiterbildung in Ihrem Unternehmen strategisch angehen, lesen Sie hier. Näheres zur Digitalisierung erfahren Sie auf unserer Dossierseite.

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news-744 Tue, 15 Aug 2017 15:33:21 +0200 Nachholbedarf bei der Digitalisierung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/nachholbedarf-bei-der-digitalisierung Familienunternehmen sehen großen Entwicklungsbedarf Nur eine Minderheit der größten Familienunternehmen in Deutschland sieht sich bei der Digitalisierung ihres Geschäftsmodells gut aufgestellt. Das zeigt die Familienunternehmer-Umfrage 2017 der Deutschen Bank und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).
Holger Lösch, der stellvertretende BDI-Hauptgeschäftsführer, klagt über die unzureichende Infrastruktur: „Die Breitbandversorgung im ländlichen Raum hinkt der in den Städten deutlich hinterher. (…) Das ist besorgniserregend.“

Viele Unternehmen haben die Bedeutung der Digitalisierung bereits erkannt. So planen etwa 60 Prozent der Befragten die Ausgaben für Digitalisierung bis 2019 im Vergleich zu 2016 um rund 40 Prozent auf ca. drei Prozent des Umsatzes zu erhöhen. Dabei setzen sie auf Big Data und internetfähige „smarte Produkte“ für passgenaue Dienstleistungen, welche die Kundenbindung stärken und den Umsatz steigern sollen.

Doch auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen an Board sein. Denn neben unzureichenden digitalen Schnittstellen und Bedenken hinsichtlich der IT-Sicherheit nennen die befragten Unternehmen am häufigsten mangelndes Know-how der Belegschaft und Nachholbedarf hinsichtlich der Unternehmenskultur. Themen wie Führung 4.0 und digitales Lernen werden demnach immer wichtiger für den Unternehmenserfolg.
Weitere Infos und Tipps zur Digitalisierung finden Sie hier.

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news-743 Mon, 07 Aug 2017 11:20:20 +0200 „Einfach Zukunft“ – Berufsausbildung in Deutschland http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/einfach-zukunft-berufsausbildung-in-deutschland Neuer Online-Flyer informiert Geflüchtete Die Geflüchteten, die nach Deutschland kommen, wünschen sich am häufigsten eine berufliche Zukunft für ein gesichertes, zukünftiges Leben in der Bundesrepublik. Die Chancen hierfür stehen gut: der Großteil der Geflüchteten ist unter 25 Jahre alt – und somit im ausbildungsfähigen Alter.

Ein neuer Online-Flyer hilft Geflüchteten, sich mit ihren beruflichen Perspektiven in Deutschland auseinanderzusetzen. Häufig sind sie mit den beruflichen Möglichkeiten durch eine Ausbildung nicht vertraut. Das Online-Tool, das vom Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT und der Bundesagentur für Arbeit mit Unterstützung der Siemens AG entwickelt wurde, schafft Klarheit. Das Angebot ist auch auf mobilen Endgeräten verfügbar, leicht verständlich und in verschiedenen Sprachen abrufbar.

Auf der Website stellen sich vier junge Geflüchtete vor, beschreiben kurz ihren Lebensweg, ihre Erwartungen sowie ihren beruflichen Werdegang. Dabei geben sie wertvolle Tipps für die eigene berufliche Orientierung. Neben allgemeinem Informationsmaterial für Geflüchtete soll den Nutzern über die Website besonders die Möglichkeit der dualen Berufsausbildung nähergebracht werden.

Hier geht’s zum Online-Flyer.

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news-742 Thu, 03 Aug 2017 09:00:56 +0200 Inklusionspreis für die Wirtschaft 2018 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/inklusionspreis-fuer-die-wirtschaft-2018 Ein neues Jahr sucht neue Vorbilder Nicht nur im Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) ist Inklusion in der Personalarbeit ein wichtiges Thema. Unter dem Motto „Potenziale von Menschen mit Behinderung“ vergeben die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Bundesagentur für Arbeit, die Charta der Vielfalt und das UnternehmensForum als Initiatoren auch dieses Jahr wieder den Inklusionspreis an engagierte Unternehmen.
Olaf Guttzeit vom UnternehmensForum erklärt: „Arbeitgeber brauchen Vorbilder und Best Practice, die praxisnah zeigen, wie das Potenzial von Menschen mit Behinderung erfolgreich in das Arbeitsleben integriert werden kann – ganz unabhängig von der Größe eines Unternehmens“.

Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und Schirmherrin des Inklusionspreises der Wirtschaft, lobt das Engagement beider Seiten und betont, dass Menschen mit Behinderung jedes Jahr eindrucksvoll beweisen, dass sie zu dem Unternehmenserfolg beitragen können.

Setzen auch Sie auf ein inklusives Miteinander und Vielfalt in Ihrer Belegschaft? Nutzen auch Sie Auszubildende mit Behinderung als gute Fachkräfteressource für die Zukunft? Haben Sie Maßnahmen getroffen, Kolleginnen und Kollegen nach einer langen Krankheit wieder ins Team zu holen? Ja? Großartig! Dann machen Sie Ihr Engagement bekannt und bewerben Sie sich bis zum 15.10.2017.

Hier geht’s zur Inklusionspreis-Homepage, wo Sie die kompletten Bewerbungsunterlagen und weitere Hintergrundinformationen zum Preis finden.

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news-741 Tue, 01 Aug 2017 15:18:00 +0200 Fachkräftenachfrage auf Rekordniveau http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/fachkraeftenachfrage-auf-rekordniveau Personalsuche dauert immer länger Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA) eilt von Rekord zu Rekord: Im Juli 2017 waren 750.346 offene Stellen bei der BA gemeldet – mehr als jemals zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Arbeitskräftenachfrage in fast allen Branchen. Nur im öffentlichen Dienst sowie in Erziehung und Bildung ging sie zurück, nachdem dort letztes Jahr großer Bedarf aufgrund der starken Fluchtmigration entstanden war.

Seit der Finanzkrise 2010 hat in Deutschland ein starker Beschäftigungsaufbau stattgefunden. Der Arbeitsmarkt ist deswegen in vielen Berufen und Regionen weitgehend leergefegt. Aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels wird die Personalsuche für Unternehmen zusehends aufwändiger.

Während eine Stelle bei den Arbeitsagenturen im Juli 2010 noch durchschnittlich 82 Tage offen war, dauert es heute im Schnitt 132 Tage, bis eine Stelle besetzt werden kann. Wenn mehr Stellen länger offen bleiben, konkurrieren auch mehr Arbeitgeber um die verbleibenden freien Arbeitskräfte.

Um zukünftige Erfolge bei der Personalbeschaffung nicht dem Zufall zu überlassen, müssen die Unternehmen ihren Personalbedarf mehr denn je vorausschauend planen. Andernfalls drohen Produktionsausfälle aufgrund unbesetzter Stellen. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Handlungsempfehlung Personalbedarfsplanung.

Weitere Informationen erhalten Sie im Stellenindex sowie der Stellenstatistik der BA.

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news-740 Tue, 01 Aug 2017 08:22:00 +0200 Thema des Monats: Unternehmens- und Führungskultur http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2017/august-2017-unternehmens-und-fuehrungskultur Kultur ist nicht leicht greifbar, aber allgegenwärtig. news-739 Wed, 26 Jul 2017 16:49:48 +0200 Fachkräftesicherung in Bayern: Pakt für Berufliche Bildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/fachkraeftesicherung-in-bayern-pakt-fuer-berufliche-bildung Großes Engagement zur Weiterentwicklung und Attraktivität Beruflicher Bildung Die bayerische Staatsregierung hat gemeinsam mit dem Bayerischen Handwerkstag e.V., dem Bayerischen Industrie- und Handelskammertag, der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. sowie der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit einen „Pakt für Berufliche Aus- und Weiterbildung“ geschlossen.

Der Pakt entspringt den Aktivitäten im Rahmen der „Allianz für starke Berufsbildung in Bayern“, welche bereits im Jahr 2014 gegründet wurde. Einrichtungen der beruflichen Bildung werden dabei unterstützt, die Anforderungen des 21. Jahrhunderts, wie beispielsweise den digitalen Wandel, bewältigen zu können und auch in diesem Kontext die berufliche Bildung zu stärken.

Explizit benennen die beteiligten Akteure dabei das Ziel, „[…] den Pakt für Berufliche Bildung zu verstetigen und kontinuierlich weiterzuentwickeln, um Jugendliche für die duale berufliche Aus- und Weiterbildung zu begeistern und somit zur Fachkräftesicherung in Bayern beizutragen.“

An konkreten Maßnahmen werden unter anderem Investitionen in die technische Infrastruktur der beruflichen Schulen sowie 100 neue Stellen für die Unterrichtsversorgung in den nächsten zwei Jahren sowie zahlreiche Einzelmaßnahmen der beteiligten nicht-staatlichen Akteure genannt.

Hier finden Sie weitere Informationen und Details zum Pakt für Berufliche Bildung.

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news-738 Tue, 25 Jul 2017 14:55:08 +0200 "Ausbildung Weltweit" http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ausbildung-weltweit Pilotprojekt des BMBF ermöglicht Auslandsaufenthalte Interkulturelle Kompetenzen, Fremdsprachenkenntnisse, Teamfähigkeit und Selbstständigkeit sind Kernfähigkeiten, die immer mehr an Gewicht gewinnen und schon heutzutage unverzichtbar sind: Eine Telefonkonferenz mit Kunden in Südamerika, eine Kooperation mit einer Firma in Osteuropa und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund sind Beispiele für das Aufeinandertreffen verschiedener Sprachen und Kulturen – all das gehört heute zum globalisierten Arbeitsalltag.

Das Pilotprojekt „Ausbildung Weltweit“ setzt exakt an der Entwicklung dieser wichtigen Fähigkeiten in der beruflichen Ausbildung an. Sowohl Auszubildende als auch Ausbildende können ihre internationale Berufskompetenz steigern, indem sie einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland verbringen. Durch die Öffnung der Ausbildungsabteilungen profitieren darüber hinaus auch die Unternehmen, denn die Internationalisierung steigert zugleich die Unternehmensattraktivität.

Geförderte Aktivitäten von „Ausbildung Weltweit“
Gefördert werden Auslandsaufenthalte von Auszubildenden (3 Wochen bis 3 Monate) und Ausbildendenden (2 Tage bis 2 Wochen) sowie kürzere vorbereitende Besuche (2 Tage bis 1 Woche). Die Förderung umfasst zum Beispiel:

  • Aufenthaltskosten
  • Fahrtkosten
  • Organisatorische Ausgaben (Einheitskosten)
  • Vor- und Nachbereitung der Auszubildenden

Sowohl Ausbildungsunternehmen als auch andere nicht-schulische Einrichtungen der Berufsbildung sind dazu befugt, Anträge zu stellen. Die Antragsfrist endet am 01. September 2017. Die Mittel für die Teilnahme an dem Projekt „Ausbildung Weltweit“ stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereit.

Weitere Informationen:
Weitere Informationen und Links finden Sie hier.

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news-737 Thu, 20 Jul 2017 00:00:00 +0200 Wie können rentenberechtigte Mitarbeiter gehalten werden? http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/wie-koennen-rentenberechtigte-mitarbeiter-gehalten-werden Studie des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) erschienen Viele Firmen und Betriebe ringen um Fachkräfte. „Zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben“ verabschiedete die Bundesregierung im Jahr 2016 das sogenannte „Flexirenten-Gesetz“. Dieses Gesetz ermöglicht den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen individuell flexiblen Übergang in den Ruhestand. Gleichzeitig soll die Attraktivität erhöht werden, über die reguläre Altersgrenze hinaus zu arbeiten.

Unternehmen wollen Ältere halten

Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) ist jedem dritten Unternehmen sehr daran gelegen, rentenberechtigte Mitarbeiter zu halten. Die erfolgreichsten betrieblichen Maßnahmen, um dieses Ziel zu erreichen, sind kürzere und flexiblere Arbeitszeiten. Von den 650.000 Mitarbeitern, die im Jahr 2015 das Rentenberechtigungsalter erreichten oder bereits rentenberechtigt waren, wollten die Unternehmen 170.000 Personen halten – gelungen ist es ihnen bei knapp 145.000 Mitarbeitern.

Erfolgreiches Instrument: Flexible Arbeitszeiten

Für 60 Prozent der befragten Unternehmen stellte eine Verkürzung der Arbeitszeit sowie flexiblere Arbeitszeiten (49 Prozent) die erfolgreichsten Mittel zur Weiterbeschäftigung rentenberechtigter Mitarbeiter dar. Die Veränderung des Tätigkeitsfeldes sowie eine höhere Entlohnung, Prämien oder eine Beförderung waren lediglich für 17 bzw. 13 Prozent der Unternehmen ein erfolgreiches Mittel zur Mitarbeiterbindung Älterer. Gänzlich zu vernachlässigen als Instrumente zur Mitarbeiterbindung in diesem Bereich sind laut der Studie der Ausbau des Gesundheitsschutzes sowie die Verbesserung der Weiterbildungsmöglichkeiten.

Verarbeitendes Gewerbe besonders betroffen

Besonders im verarbeitenden Gewerbe besteht aufgrund der Fachkräfteengpässe ein großer Bedarf daran, rentenberechtigte Mitarbeiter zu halten. Liegt ein solcher Fachkräfteengpass vor, steigt der Wunsch die Mitarbeiter zu halten deutlich an. Besonders KMU ringen um den Verbleib der Fachkräfte, da für sie der Wegfall eines erfahrenen Mitarbeiters einen großen Verlust an Fachkompetenz bedeuten kann und sie darüber hinaus bei der Neubesetzung der freigewordenen Stelle mit adäquatem Nachwuchs großen Firmen strukturell unterlegen sind.

Über folgenden Link können Sie die Studie herunterladen:
http://www.iab.de/194/section.aspx/Publikation/k170629301

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news-735 Mon, 17 Jul 2017 13:59:59 +0200 Integrationsmaßnahmen für afghanische Asylbewerber geöffnet http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/integrationsmassnahmen-fuer-afghanische-asylbewerber-geoeffnet Zugang zu Ausbildungsförderung und Sprachkursen erweitert Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat entschieden, die in den Zuständigkeitsbereich des BMAS fallenden Integrationsmaßnahmen, die für Asylbewerber eine gute Bleibeperspektive voraussetzen, auch für Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus Afghanistan zu öffnen.

Seit dem 01. Juli 2017 können Maßnahmen der Ausbildungsförderung und berufsbezogenen Sprachkurse des Bundesministerium für Arbeit und Soziales bzw. der Bundesagentur für Arbeit nun auch für Afghanische Asylbewerberinnen und Asylbewerber (wie bisher schon für Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus Syrien, Eritrea, Irak Iran, Somalia und Eritrea) bewilligt werden.

Dies betrifft im Einzelnen den Zugang zu:

  • Ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH), Assistierte Ausbildung (AsA) und berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BVB) nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland,
  • Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) oder Ausbildungsgeld nach 15 Monaten Aufenthalt in Deutschland,
  • Berufsbezogene Deutschkurse des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge,
  • Frühzeitiger Zugang zu vermittlungsunterstützenden Leistungen der Arbeitsförderung. 

Weitere Informationen erhalten Sie hier

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news-734 Fri, 14 Jul 2017 12:11:35 +0200 „go-digital“: Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/go-digital-digitalisierung-in-kleinen-und-mittleren-unternehmen Das BMWi startet ein neues bundesweites Förderprogramm Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) startet ein neues bundesweites Förderprogramm, das kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Digitalisierung unterstützt. Die Förderung konzentriert sich hierbei auf drei wichtige Handlungsfelder: IT-Sicherheit, digitale Markterschließung sowie digitalisierte Geschäftsprozesse.

Den KMU steht somit die Möglichkeit offen, sich Unterstützung durch akkreditierte externe Beratungsunternehmen zu holen, um sowohl Chancen zu realisieren als auch Risiken abschätzen zu lernen, die mit der Digitalisierung einhergehen.

Gefördert wird dabei sowohl die Beratung während der Planungs- als auch der Umsetzungsphase von Digitalisierungsprozessen. Das Angebot ist besonders leicht zugänglich, weil die autorisierten Beratungsunternehmen die KMU tatkräftig bei der Antragseinreichung und dem Abrechnungsverfahren unterstützen, damit die Unternehmen sich auf die Inhalte konzentrieren können.
Unternehmen, die folgende Voraussetzungen erfüllen, können eine Förderung beantragen:

•    Beschäftigung von weniger als 100 Mitarbeitern
•    Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme des Vorjahres von höchstens 20 Millionen Euro
•    Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland
•    Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung

Werden die auf der Projektseite veröffentlichen Bedingungen erfüllt, ist eine Gesamtförderung von bis zu 16.500 Euro für Beratungsleistungen möglich.

Weitere Informationen zu dem Förderprogramm finden Sie hier.

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news-733 Wed, 12 Jul 2017 00:00:00 +0200 Arbeitsmarkt lockt gut qualifizierte Europäer http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/arbeitsmarkt-lockt-gut-qualifizierte-europaeer Deutscher Arbeitsmarkt profitiert von Arbeitskräftefreizügigkeit Nicht nur die großen Vereine der Fußball-Bundesliga ziehen Profis aus ganz Europa an. Auch der deutsche Arbeitsmarkt zieht viele gut qualifizierte Menschen aus dem gesamten europäischen Raum an.
Deutschland steht vor großen demografischen Herausforderungen – besonders in den nächsten Jahren, da genau dann die Baby-Boomer-Generation altersbedingt aus dem Arbeitsmarkt ausscheidet. Dennoch gibt es Lösungswege, um auch in Zukunft genügend Fachkräfte in allen Regionen Deutschlands anwerben zu können.

Deutschland profitiert von qualifizierten EU-Zuwanderern

Der Wirtschaftsstandort Deutschland profitiert stark von der Arbeitskräftemobilität innerhalb der EU. Denn das durchschnittliche Qualifikationsniveau der EU-Zuwanderer ist hoch: 31,1% von ihnen besitzen einen akademischen Abschluss. Besonders hoch ist der Anteil der Akademiker, die in einem der sogenannten MINT-Bereiche studiert haben, welche in Deutschland besonders gefragt sind.

Unterschiedliche Verteilung des Akademikeranteils

Nicht alle Zuwanderungsgruppen haben gleich häufig einen akademischen Abschluss. Das bedeutet aber nicht, dass sie auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht unterkommen. So haben zwar nur 22 Prozent aller osteuropäischen Zuwanderer einen Hochschulabschluss, dafür sind aber satte 90 Prozent der Männer aus diesen Regionen erwerbstätig. Dieser Wert ist sogar höher als der Erwerbstätigenanteil der erwerbsfähigen Gesamtbevölkerung in Deutschland. Insgesamt sind 88,5 Prozent der seit 2004 aus europäischen Ländern zugewanderten 25-64 jährigen Männer erwerbstätig.

Ungleichmäßige Verteilung der Arbeitskräfte

Die Arbeitskräfte verteilen sich jedoch sehr ungleichmäßig im Land, was bei dem Thema Fachkräftemangel beachtet werden sollte. Während sich knapp die Hälfte der Eingewanderten Arbeitnehmer im wirtschaftsstarken Süden Deutschlands niederlassen, finden sich in den neuen Bundesländern (ohne Berlin) insgesamt lediglich fünf Prozent wieder. Gerade Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt könnten von einem Zuzug von ausländischen Fachkräften aber besonders profitieren, da hier bereits heute Fachkräfte und Auszubildende fehlen.

Wenn Sie Menschen aus dem europäischen Ausland rekrutieren möchten, finden Sie mehr Informationen in unserer Handlungsempfehlung Rekrutierung aus dem Ausland.

Weitere Informationen zum Thema Arbeitskräftemobilität in der EU – Ein Gewinn für den deutschen Arbeitsmarkt finden Sie in der zugehörigen IW-Studie.

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news-732 Tue, 11 Jul 2017 00:00:00 +0200 talentplus – ein Plus an Informationen im Arbeitsleben mit Behinderung http://www.kofa.de/rss/news/talentplus-ein-plus-an-informationen-im-arbeitsleben-mit-behinderung Ein bewährtes Portal in neuem Glanz. Schnell zu den richtigen und zuverlässigen Informationen gelangen - das kann gerade bei einem anspruchsvollen Thema wie Behinderung sehr wichtig sein. Das Portal talentplus richtet sich an Arbeitgeber und - anders als das KOFA - ausdrücklich auch an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Behinderung.

In fünf Kategorien finden sich komprimiert Informationen zu einem Themengebiet. Die erste Rubrik widmet sich der Personalgewinnung neuer Mitarbeiter – von Fachkräften über Auszubildende bis hin zu Praktikanten. Ein Schwerpunkt in der Rubrik „In Beschäftigung“ liegt unter anderem auf der Darstellung der Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern mit Behinderung. Zugleich wird aber auch angesprochen, was bei einer nachlassenden Arbeitsleistung - etwa durch eine chronische Krankheit - Optionen für Arbeitgeber wie Beschäftigte sind. Die Rubriken „Förderung“ und „Wer hilft?“ beschreiben ausführlich Möglichkeiten, um Unterstützung einzuholen. Von der Rolle des Arbeitgeberservices der Arbeitsagentur bis hin zu Unternehmensberatungen und betriebsnahen Dienstleistern werden verschiedene Institutionen besprochen. Dies hilft Arbeitgebern wie Arbeitnehmer sich in dem großen Angebot zurecht zu finden und sich nicht in einem undurchdringlichen Dschungel an Fachbegriffen zu verlieren.

Apropos Fachbegriffe: Die fünfte Kategorie „Lexikon“ hat hunderte Definitionen gesammelt. Kennen Sie zum Beispiel schon das Konzept „Ambient Assisted Living“? Wissen Sie, was ein „persönliches Budget“ ist? Das stöbern durch die Begriffe macht schnell klar, dass auch hinter vermeintlich komplizierten Aussagen konkrete betriebliche Handlungen stehen, die mit etwas Mühe jede und jeder umsetzen kann.

Hier geht es zur Webseite: https://www.talentplus.de

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news-730 Thu, 06 Jul 2017 10:48:00 +0200 NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge – jetzt mit neuer Webseite! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/netzwerk-unternehmen-integrieren-fluechtlinge-jetzt-mit-neuer-webseite Neue Funktionen, mehr Übersicht, zahlreiche Praxisbeispiele: So überzeugt die neue Seite. Die überarbeitete Webseite des NETZWERKs kommt nicht nur mit neuem Design daher, sondern hält auch viele technische Neuerungen bereit - eine Gute-Beispiele-Datenbank sowie einen detaillierten Filter, mit dem man innerhalb der Suchfunktion gezielt nach Regionen, Branchen, Unternehmen und Engagementkategorien Ausschau halten kann.

Darüber hinaus haben Unternehmen von jetzt an die Möglichkeit, ihr Engagement hinsichtlich der Flüchtlingsintegration anhand eines eigenen guten Beispiels über das Unternehmensprofil zu veröffentlichen. Um sich zu Veranstaltungen anzumelden, genügt ein einziger Klick und auch der Newsletter mit wichtigen und interessanten Informationen präsentiert sich in neuem Format und Design.

Das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge ist eine Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und wird durch das Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Es entwickelt und teilt Wissen und Praxis, wie Integration gut gelingen kann.

Hier geht es zur Website.

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news-722 Thu, 06 Jul 2017 00:00:00 +0200 Menschen mit Behinderung – die richtige Förderung finden auf Knopfdruck http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/menschen-mit-behinderung-die-richtige-foerderung-finden-auf-knopfdruck Fördermöglichkeiten suchen – und finden: Mit der Förderfinder-App von REHADAT Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter gibt es vieles zu beachten – von versicherungstechnischen bis hin zu rechtlichen Fragen. Ein sehr wichtiger Aspekt ist die Verfügbarkeit öffentlicher Förderung, insbesondere wenn es sich bei Ihrer neuen Fachkraft um einen Menschen mit Behinderung handelt.

Darum gibt es jetzt die erste „Förderfinder-App“ von REHADAT, welche dazu dient, Fördermöglichkeiten für die berufliche Teilhabe von Menschen mit (Schwer-)Behinderung zu ermitteln. Und das Beste: Sie können diese Informationen jederzeit mobil ermitteln, da die Anwendung für alle gängigen Smartphones verfügbar ist. Durch die individuelle Suchoption und die zielgruppenspezifische Detailansicht können nun Arbeitgeber, Betroffene und Berater bundesweit Regel- und Sonderförderprogramme ausfindig machen. Neben deren genauen Inhalt, Laufzeit und Umfang bietet die App auch weitere Informationen durch Links zu potentiellen Ansprechpartnern und Programmen an.

Die Förderfinder-App soll die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung in den deutschen Arbeitsmarkt, welche dieser Jahre noch weiter ausgebaut werden soll, unterstützen. Förderung gibt es sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber in Form von finanziellen Zuschüssen, Darlehen und Prämien sowie kostenfreier Beratung und Coaching durch Integrationsberatende der Kammern, Rehabilitationsträger und Integrationsämter.

Die kostenlose Förderfinder-App erhalten Sie hier:

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news-728 Mon, 03 Jul 2017 08:51:34 +0200 Thema des Monats: Selber ausbilden – aber wie? http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2017/juli-2017-selber-ausbilden-aber-wie Der Weg zum ersten Lehrling news-727 Thu, 29 Jun 2017 00:00:00 +0200 Inklusionsbarometer: Umfrage zum Übergang Schule - Ausbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/inklusionsbarometer-umfrage-zum-uebergang-schule-ausbildung Auszubildende mit einer Behinderung als Umfrageteilnehmer gesucht Die Aktion Mensch und das Handelsblatt Research Institute untersuchen im Rahmen ihres jährlichen Inklusionsbarometers Arbeit in diesem Jahr die Situation von Auszubildenden mit einer Behinderung. Insbesondere geht es um die Phase des Übergangs von der Schule in die betriebliche Ausbildung.

Dieser Aspekt wurde in früheren Studien meist aus Sicht der Unternehmen untersucht. Die Herausgeber möchten den Erkenntnishorizont dadurch erweitern, dass sie die Sichtweise der Auszubildenden genauer erfassen.

Gesucht werden Azubis mit einer Behinderung

Mithilfe einer Umfrage unter Auszubildenden hoffen die Herausgeber Erkenntnisse zu gewinnen, auf welche Probleme sie bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz treffen und welche Strategien erfolgreich waren.

Gesucht werden deshalb Auszubildende mit einer Behinderung, die sich an der Umfrage beteiligen.

Sie würden damit helfen, die Situation von Auszubildenden mit einer Behinderung in der Phase des Übergangs von der Schule in die betriebliche Ausbildung besser zu verstehen, um ihnen gezielt bei potenziellen Problemen weiterzuhelfen.

Mit der Umfrage werden Informationen zum Bewerbungsprozess (u. a. Anzahl der Bewerbungen, Art der Unterstützung), zu potenziellen Schwierigkeiten dabei, Gründe der Entscheidung für den Ausbildungsbetrieb und ob die Auszubildenden ihre Behinderung bereits in ihren Bewerbungen genannt haben erfasst.

Hinweise zum Datenschutz

Die Herausgeber weisen darauf hin, dass die Teilnahme an der Umfrage keine Rückschlüsse auf das einzelne Unternehmen erlaubt. Als personenspezifische Daten werden Alter, Geschlecht, Art der Behinderung, Bundesland des Ausbildungsbetriebs, Art des Schulabschlusses und die Art der Ausbildung abgefragt. Da bei der Online-Umfrage keine individuellen Links verwendet werden und daneben auch keine IP-Adressen erfasst werden, sind ebenso keine Rückschlüsse auf die einzelnen Auszubildenden möglich. Alle Angaben der Auszubildenden sind freiwillig und anonym. Die im Fragebogen gewonnenen Daten werden nach den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen und absolut vertraulich erfasst. Die Antworten werden lediglich in Form allgemeiner statistischer Daten zur Auswertung herangezogen, das heißt sie sind in keinem Fall einer Person zuzuordnen. Die Teilnehmenden am Gewinnspiel geben am Ende der Umfrage Ihre E-Mail-Adresse an. Diese Adresse wird separat von der Umfrage erhoben und ist mit den anderen Daten nicht verknüpfbar, so dass die Anonymität der Daten garantiert ist.

Fragen zur Umfrage beantwortet Ihnen Sven Jung vom Handelsblatt Research Institute (E-Mail: s.jung@vhb.de, Tel: 0211-8871243).

Die Fragebögen finden Sie hier:

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news-723 Tue, 27 Jun 2017 00:00:00 +0200 IW-Studie: Mütter arbeiten nach Elternzeit schneller wieder http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/iw-studie-muetter-arbeiten-nach-elternzeit-schneller-wieder Anteil der Väter in Elternzeit steigt Zeit mit seinem kleinen Kind verbringen, ohne sich Sorgen um das Einkommen machen zu müssen - seit zehn Jahren können alle Eltern dafür einen staatlichen Zuschuss beantragen. 2007 wurde das Elterngeld eingeführt. Es löste das Erziehungsgeld ab, das nur an Eltern mit vergleichsweise kleinen Einkommen gezahlt wurde.

Seitdem scheint es für Mütter und Väter attraktiver geworden zu sein, nach Geburt eines Kindes per Elternzeit vom Job auszusetzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln). Während demnach 2006 rund 27 Prozent der Mütter zwischen Geburt und erstem Geburtstag ihres Kindes eine bezuschusste Auszeit nahmen, verdoppelte sich der Anteil auf knapp 60 Prozent aller Mütter im Jahr 2014. Zugleich kehren Mütter früher in den Job zurück. Im zweiten Lebensjahr des Kindes arbeiteten rund 43 statt zuvor 35 Prozent. Der Anteil der nicht erwerbstätigen Mütter – die also weder berufstätig noch in Elternzeit waren – sank ebenfalls, lag aber auch 2014 immer noch bei rund 30 Prozent aller Mütter von Kleinkindern unter vier Jahren. Das IW wies darauf hin, dass nicht abschließend geklärt werden kann, ob nur das Elterngeld für die Entwicklung verantwortlich ist. Dennoch lasse sich sagen, „dass Mütter heute deutlich früher wieder in den Arbeitsmarkt zurückkehren“. Das Elterngeld steht Eltern im ersten Jahr nach der Geburt zu, wenn sie ihr Kind zuhause betreuen. Es ersetzt das Einkommen vor der Geburt zu 65 Prozent, bei niedrigen Einkommen unter 1.000 Euro bis zu 100 Prozent.

Wie Sie es den Eltern nach der Rückkehr aus der Elternzeit und auch schon währenddessen erleichtern können, Familie und Beruf zu vereinbaren, erfahren Sie in unserer Handlungsempfehlung Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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news-720 Tue, 20 Jun 2017 00:00:00 +0200 20. Juni ist Weltflüchtlingstag: Integration in der Praxis http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/20-juni-ist-weltfluechtlingstag-integration-in-der-praxis Wie Integration in der Praxis aussehen kann, erfahren Sie bei uns. Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag. Regierungen und Hilfsorganisationen erinnern aus diesem Anlass an das Schicksal Millionen entwurzelter Menschen und mahnen zu mehr humanitärer Hilfe. Einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) zufolge, haben sich viele deutsche Wirtschaftsunternehmen in den letzten drei Jahren bereits aktiv an der Integration geflüchteter Menschen beteiligt. Die Publikation zeigt: Fast ein Viertel aller Unternehmen beschäftigt derzeit Geflüchtete oder hat es in den letzten drei Jahren getan in Form von Praktikum, Ausbildung oder regulärer Beschäftigung. Im Handwerk sind es sogar ein Drittel aller Unternehmen, die sich in den letzten drei Jahren engagiert haben.

Die Unternehmen wollen ihr Engagement künftig noch ausbauen: Von den Unternehmen, die bereits Geflüchtete beschäftigt haben, planen zwei von drei, weitere Geflüchtete einzustellen. Von den Unternehmen ohne Erfahrungen will immerhin jedes vierte Flüchtlingen Angebote zur Qualifizierung oder Beschäftigung machen.

Einige von Ihnen hat das KOFA persönlich kennengelernt. Zum Beispiel einen Segelmacher aus Kiel. Der Geschäftsführer der Segelmacherei Coastworxx beschäftigt eine syrische Familie, die in Damaskus eine Polsterei besessen hat. Das gemeinsame Handwerk als Näher verbindet neue und alte Mitarbeiter. Erfahren Sie mehr in unserem Video-Praxisbeispiel.

Unter www.kofa.de/flüchtlinge finden Unternehmen außerdem Handlungsempfehlungen zur Integration von Flüchtlingen, Informationen zu Sprachförderung und Flüchtlingsinitiativen vor Ort. Außerdem gibt es hier Kontakte zu Willkommenslotsen, die bei der Suche und Integration unterstützen, sowie weitere anschauliche Praxisbeispiele.

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news-719 Wed, 14 Jun 2017 12:22:33 +0200 Willkommenslotsen schreiben Erfolgsgeschichte bei der Integration von Flüchtlingen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/willkommenslotsen-schreiben-erfolgsgeschichte-bei-der-integration-von-fluechtlingen 3.400 Vermittlungserfolge durch KOFA geschulte Lotsen Gestern und heute findet im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das zweite Jahrestreffen der Willkommenslotsen statt. Seit März 2016 unterstützen sogenannte Willkommenslotsen kleine und mittlere Unternehmen dabei, offene Ausbildungs- und Arbeitsstellen mit Flüchtlingen zu besetzen. Bis Dezember 2016 haben sie über 3.400 Vermittlungserfolge verbucht: Rund 2.000 Mal haben Betriebe Praktika und Hospitationen ermöglicht, gut 1.000 Flüchtlinge konnten dank der Vermittlung in eine Einstiegsqualifizierungen oder Ausbildung einsteigen und 357 haben eine Beschäftigung bei kleinen und mittleren Unternehmen gefunden. Eine Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.

Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Die Willkommenslotsen leisten einen wichtigen Beitrag zur betrieblichen und gesellschaftlichen Integration von Flüchtlingen. Ihre Arbeit stellt die Weichen dafür, dass Menschen ihr neues Leben in Deutschland selbstbestimmt gestalten können. Die Beratung der Unternehmen durch die Willkommenslotsen und der persönliche Kontakt zwischen Betrieben und Flüchtlingen sind hierfür oft der erste, entscheidende Schritt. Und auch die kleinen und mittleren Unternehmen profitieren. Denn Diversität und Internationalisierung sind zentrale Erfolgsfaktoren in unserer globalisierten Welt.“

Rund 150 vom KOFA speziell geschulte Willkommenslotsen sind an rund 100 Kammern und anderen Organisationen der Wirtschaft bundesweit tätig. Sie motivieren Unternehmen dazu, Flüchtlinge in Praktika, Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisse zu nehmen. Sie helfen individuell und ganz praktisch dabei, Flüchtlinge zu integrieren – betrieblich aber auch gesellschaftlich, z. B. über Angebote zur Sprachförderung. So tragen sie dazu bei, die Willkommenskultur in Deutschland zu etablieren und zu stärken.

Das Projekt „Willkommenslotsen“ wurde von der Allianz für Aus- und Weiterbildung am 18. September 2015 beschlossen.

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier.

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news-718 Wed, 14 Jun 2017 12:03:41 +0200 Interview: Wie funktioniert Vertrauensarbeitszeit? Ulrike Kenkenberg, Personalreferentin am Institut der deutschen Wirtschaft Köln, spricht über die Umsetzung der Vertrauensarbeitszeit im Alltag news-707 Fri, 09 Jun 2017 00:00:00 +0200 Berichtsheft auch elektronisch möglich http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/berichtsheft-auch-elektronisch-moeglich Form des Ausbildungsnachweises wird Vertragsinhalt Im Rahmen der dualen Ausbildung muss zwingend ein Berichtsheft geführt werden. Dieser Ausbildungsnachweis (Berichtsheft) kann entweder schriftlich oder elektronisch geführt werden. Ab dem 1. Oktober 2017 muss die ausgewählte Form des Ausbildungsnachweises zwingend im Ausbildungsvertrag festgehalten werden (§ 11 Nr. 10 BBiG). Der gesamte Ausbildungsnachweis muss bei der Anmeldung zur Prüfung seitens des Auszubildenden und des Ausbilders persönlich unterschrieben werden bzw. mit einer elektronischen Signatur versehen werden. Ausbildende sind zudem angehalten, die Ausbildungsnachweise regelmäßig durchzusehen.

Durch das neue Gesetz können Medienbrüche vermieden werden, unnötige Bürokratie wird abgebaut und die Kommunikation mit der Verwaltung erleichtert. Im Bereich der Beruflichen Bildung konnte die BDA (Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände) einen Bestandsschutz für die bestehenden Ausbildungsverträge sowie eine Übergangsfrist bis zum 30. September 2017 erreichen. Bereits laufende und bis dahin abgeschlossene Verträge müssen demnach nicht geändert werden. Ausbildungsverträge, die ab dem 1. Oktober 2017 geschlossen werden, müssen zwingend um die Form des Ausbildungsnachweises (schriftlich oder elektronisch) ergänzt werden.

Den Auszug aus dem kostenlosen Bürgerzugang des Bundesgesetzblatts finden Sie unter: http://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&jumpTo=bgbl117s0626.pdf

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news-712 Tue, 06 Jun 2017 11:35:00 +0200 IHK-Bildungspreis: Bewerben Sie sich noch bis zum 16. Juni! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ihk-bildungspreis-bewerben-sie-sich-noch-bis-zum-16-juni Innovative Ausbildungsprojekte gesucht Die berufliche Bildung spielt bei der Fachkräftesicherung eine zentrale Rolle: Betriebe, die junge Menschen zu Fachkräften ausbilden, sorgen für Nachwuchs in genau denjenigen Berufen, die für sie selbst relevant sind. So haben sie es selbst in der Hand, die Jugendlichen für ihre Professionen zu begeistern und den Nachwuchs für die Zukunft zu rüsten.

Weil die Ausbildung so zentral für viele Unternehmen ist, prämieren die Industrie- und Handelskammern beim IHK-Bildungspreis 2018 Betriebe, die sich innovativ einem bestimmten Projekt widmen. Wer eine neue Zielgruppe wie beispielsweise Flüchtlinge oder Abiturienten in den Blick nimmt, eine Teilzeitausbildung ermöglicht, in besonderem Maße Kompetenzen für die Digitalisierung einbindet, neue technische Möglichkeiten bei der Rekrutierung von Auszubildenden einbindet oder Ähnliches, kann sich mit diesem Engagement für den Preis bewerben.

Der Preis wird nach Unternehmensgröße in drei Kategorien ausgeschrieben: Unternehmen mit bis zu 50, bis zu 500 und mit mehr als 500 Mitarbeitern. Jeder der drei Preisträger erhält ein Preisgeld von 6.000 Euro, die er für eine gemeinnützige Einrichtung oder Initiative in seiner Region im Bereich Bildung spenden soll. Außerdem erhält der Betrieb einen Film, den die DIHK produziert und in dem der Inhalt der Bewerbung in Bildern erzählt wird.

Weitere Informationen zum Bildungspreis finden Sie unter www.ihk-bildungspreis.de.

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news-706 Fri, 02 Jun 2017 09:39:00 +0200 Thema des Monats: Flexible Arbeitszeiten – Vertrauensarbeitszeit http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2017/juni-2017-vertrauensarbeitszeit Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? news-711 Tue, 30 May 2017 10:00:14 +0200 30. Mai: 5. Deutscher Diversity-Tag http://www.kofa.de/inhalte-von-a-z/diversity Entdecken Sie die Chancen einer vielfältigen Belegschaft. news-710 Mon, 29 May 2017 00:00:00 +0200 Experten-Tipps für KMU: So fördern Sie Digitalkompetenzen Mit KOFA-Experte David Meinhard in sechs Schritten zum Erfolg news-709 Wed, 24 May 2017 10:07:59 +0200 Neues KOFA-Video: Digitalisierung im Handwerk http://www.kofa.de/dossiers/digitalisierung-in-kmu/praxisbeispiele/digitalisierung-im-handwerk Wie die Tischlerei Kasper vom Handel im Internet profitiert news-704 Mon, 15 May 2017 11:28:19 +0200 SCHULEWIRTSCHAFT-Preis 2017 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/schulewirtschaft-preis-2017 Bewerben Sie sich jetzt bis zum 31. Juli! Mit dem SCHULEWIRTSCHAFT-Preis "Das hat Potenzial!" prämiert das Netzwerk Unternehmen, Schulen und Verlage für ihr herausragendes Engagement an der Schnittstelle Schule-Beruf und ihren Einsatz für ökonomische und digitale Bildung von Schülerinnen und Schülern.

Ab April können Sie sich bewerben in den Kategorien:

  • Unternehmen
    SCHULEWIRTSCHAFT zeichnet Unternehmen aus, die sich in vorbildlicher Weise für die beruflichen Perspektiven junger Menschen unterstützend einsetzen und ihnen somit den Übergang von der Schule in die Berufswelt erleichtern.
    Zur Ausschreibung
  • Kooperationen zur digitalen Bildung
    Wir prämieren bestehende Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen, die junge Erwachsene für das Leben und Arbeiten in einer digitalen Gesellschaft sensibilisieren, begeistern und stärken. In dieser Kategorie können sich Schulen und Unternehmen gemeinsam als Kooperation bewerben.
    Zur Ausschreibung
  • Schulbuch
    Verlage sowie Autorinnen und Autoren können sich in dieser Kategorie mit Ihren Publikationen bewerben, die das Verständnis und Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge wecken und stärken. Denn zeitgemäße und anspruchsvolle Medien sind für erfolgreiches Lernen und Unterrichten unverzichtbar.
    Zur Ausschreibung


Mit dem Wettbewerb werden herausragende Good-Practice-Beispiele öffentlich gemacht und die langfristige Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen intensiviert, um Jugendliche gezielt weiter zu fördern. Es motiviert zu verstärktem Engagement im Bildungsbereich und zur Intensivierung des Austauschs der beteiligten Akteure.

Die Auszeichnung "Das hat Potenzial!" wird am 16. November 2017 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verliehen. Preisgelder sind mit dieser Auszeichnung jedoch nicht verbunden.

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news-699 Wed, 10 May 2017 11:54:04 +0200 Herrmann-Schmidt-Preis für Aus- und Weiterbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/herrmann-schmidt-preis-fuer-aus-und-weiterbildung Sind Sie schon digital? Bewerben Sie sich und profitieren Sie off- wie online Dieses Jahr lautet das Thema des Herrmann-Schmidt-Preises „Berufliche Aus- und Weiterbildung für die digitalisierte Arbeitswelt“. Dieser wird alljährlich an Betriebe und berufliche Bildungseinrichtungen für innovative Entwicklungen in der Berufsbildungspraxis verliehen.

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt. Dabei macht sie auch vor der Ausbildung nicht halt: Tablets, Apps und Serious Games bieten neue Möglichkeiten des Lernens und stellen so manchen bisherigen Lernprozess auf den Kopf. Das damit einhergehende, immer weiter vernetzte Arbeiten, Lernen und Kommunizieren, stellt zugleich höhere Anforderungen an das berufliche Lehr-, Aus- und Weiterbildungspersonal.

Mit dem 21. Herrmann-Schmidt-Preis werden gezielt Initiativen und Projekte prämiert, welche innovative Aus- und Weiterbildungsprogramme für die digitale Arbeitswelt entwickelt und erfolgreich umgesetzt haben.

Einfach anmelden und mitmachen!

Antragsberechtigt sind Betriebe, berufliche Schulen und berufliche Bildungseinrichtungen in Kooperation mit Betrieben und / oder beruflichen Schulen. Der Hermann Schmidt-Preis 2017 ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro dotiert. Darüber hinaus kann die Jury bis zu drei weitere Beiträge mit einem Sonderpreis auszeichnen, der jeweils mit 1.000 Euro dotiert ist. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2017.
Der Hermann-Schmidt-Preis wird von dem gemeinnützigen Verein “Innovative Berufsbildung e. V.“ verliehen. Dieser wurde 1996 vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) und dem W. Bertelsmann Verlag (wbv) gegründet. Namensgeber des Preises ist Prof. Dr. Hermann Schmidt, der von 1977 bis 1997 Präsident des BiBB war.

Hier geht es zur Anmeldung.

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news-698 Fri, 05 May 2017 09:07:00 +0200 Inklusionspreis der deutschen Wirtschaft: Eine Tischlerei mit Stil http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/inklusionspreis-der-deutschen-wirtschaft-eine-tischlerei-mit-stil Wie ein KMU die Stärken einer Fachkraft mit Asperger Syndrom nutzt Heute ist europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Aus diesem Anlass möchte das KOFA auf ein kürzlich ausgezeichnetes Unternehmen aufmerksam machen. Preise für gute Personalarbeit gibt es viele – dieser hier ist  besonders breit aufgestellt:  Hinter dem Inklusionspreises der Wirtschaft stehen die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Charta der Vielfalt und das UnternehmensForum.

Die Tischlerei stilfabrik

In der Kategorie für Unternehmen unter 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde für das Jahr 2016 die Tischlerei stilfabrik ausgezeichnet. Die von Piet Hülsmann geführte Tischlerei beschäftigt 8 Menschen. Einer der Gesellen, Alexander, hat eine psychische Behinderung: das Asperger Syndrom. Menschen mit Asperger Syndrom nehmen menschliche Emotionen anders wahr und teilen ihre Emotionen gegenüber Dritten manchmal auf ungewohnte Weise mit. Ihre Art zu fühlen ist zwar anders aber keineswegs "falsch": Menschen mit Asperger Syndrom können mit Verständnis und Offenheit in ein Team integriert werden.

Der Geschäftsleiter der stilfabrik betont, wie schwierig es gerade in der Handwerksbranche ist, neue und zuverlässige Arbeitskräfte zu finden. Mit Hilfe der IHK sei er dann an den besagten Gesellen gekommen und dachte sich: warum dem Ganzen nicht eine Chance geben? Also hat er den Gesellen Alexander als Praktikanten eingestellt – und ihn aufgrund seiner überdurchschnittlich guten Leistungen danach fest angestellt. Zwar könne Alexander aufgrund seiner Behinderung nicht bei außendienstlichen Kundengesprächen eingesetzt werden, dafür jedoch sei er umso talentierter an der Werkbank. Sind die Schwächen eines Mitarbeiters erkannt, so können diese, sagt Hülsmann, mit ein bisschen Organisationsgeschick selbst in einem Kleinstbetrieb leicht umgangen und seine Stärken bewusst genutzt werden. Und diese Stärken hat der Geselle mit seinem Hang zur Präzision und Perfektion - auch bei Vorgängen mit Routinecharakter.

Beratende und finanzielle Hilfe

Neue Wege zu gehen erfordert Mut – und einen Plan. Damit die Inklusion von Menschen mit Behinderung auch in kleinen Unternehmen reibungslos funktioniert, leistet der Informationsfachdienst der Handwerkskammer informelle Unterstützung bei dem Eingliederungsprozess. Darüber hinaus unterstützt die Bundesagentur für Arbeit inklusionsbemühte Betriebe mit finanziellen Mitteln. Piet Hülsmann ist überrascht von der umfassenden Unterstützungsleistung der Kammern und Agenturen – und nicht minder von der Leistung seines neuen Mitarbeiters. Diese hat ihn so beeindruckt, dass er andere Unternehmen und Betriebe dazu  ermutigt, den Schritt zur Inklusion zu wagen und selbst einen weiteren Gesellen eingestellt hat: ebenfalls mit Behinderung.

Möchten auch Sie junge Menschen mit Behinderung in Ihrem Unternehmen ausbilden? Mehr dazu erfahren Sie in unserer Handlungsempfehlung Ausbildung von Menschen mit Behinderung.

Weiterführende Informationen zum Thema Inklusion finden Sie in unserem Themenschwerpunkt.

Weitere Informationen zum Inklusionspreis und den Preisträger 2016 finden Sie auf: www.inklusionspreis.de.

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news-684 Tue, 02 May 2017 09:37:00 +0200 Thema des Monats: Fachkräfteengpässe http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2017/mai-2017-fachkraefteengpaesse Begegnen Sie offenen Stellen mit überregionaler Rekrutierung news-685 Thu, 27 Apr 2017 08:14:00 +0200 Der Girls‘ Day wird 16 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/der-girls-day-wird-16 Bessere Berufsorientierung als Mittel gegen genderspezifische Berufswahl Viele Berufe, in denen Fachkräfteengpässe an der Tagesordnung sind, haben eines gemeinsam: Mehr als 70 Prozent der Beschäftigten haben das gleiche Geschlecht. Während in naturwissenschaftlichen Berufen wie Mechatroniker, Bauelektriker oder Informatiker die Männer dominieren, sind Frauen in der Altenpflege, in Therapieberufen sowie in Erziehung, Sozialarbeit und Heilerziehung in deutlicher Überzahl. Eine der Stellschrauben, wenn nicht gar der größte Ansatzpunkt um das zu ändern, liegt in der Berufsorientierung. Denn über 50 Prozent der Mädchen wählen einen von nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System – darunter ist kein technisch-naturwissenschaftlicher Beruf. Und auch die Jungen bewegen sich innerhalb eines engen Berufswahlspektrums.

Seit 2001 setzt  der Girls‘ Day, der auch heute wieder stattfindet, genau hier an. In inzwischen 20 Ländern schnuppern Mädchen für einen Tag in einen Beruf hinein, der eigentlich ein männertypischer Beruf ist. Gleichzeitig erproben sich seit einigen Jahren auch Jungen in typischen Frauenberufen: 37 Prozent der Boys‘ Day-Plätze lagen 2016 in den Bereichen Pflege und Gesundheit, weitere 35 Prozent der Jungen schnupperten in pädagogische Berufe hinein.

Mehr Praktikumsbewerbungen von Mädchen nach Girls`Day-Teilnahme

Viele Faktoren zeigen: Der Aktionstag scheint nicht umsonst zu sein und hilft auch dabei, erste Kontakte zu knüpfen. 33 Prozent der Unternehmen gaben an, dass sich nach dem Aktionstag ehemalige Girls‘ Day-Teilnehmerinnen um ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz bei ihnen beworben hat. 20 Prozent der Einrichtungen und Betriebe erhalten Bewerbungen von ehemaligen Boys‘ Day-Teilnehmern. Und mit etwa 90 Prozent aller Betriebe, Schülerinnen und Schüler beurteilt die überwiegende Mehrheit der Teilnehmenden den Tag mit "Sehr Gut" oder "Gut".

Wenn Ihr Unternehmen im nächsten Jahr dabei sein möchte, hält der hier verlinkte Flyer die wichtigsten Informationen bereit.

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news-683 Wed, 26 Apr 2017 00:00:00 +0200 AG Mittelstand fordert zur Bundestagswahl eine Fachkräfteoffensive http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ag-mittelstand-fordert-zur-bundestagswahl-eine-fachkraefteoffensive Ausbildungssystem zentrales Element der Wettbewerbsfähigkeit Die AG Mittelstand, ein Zusammenschluss verschiedener Verbände wie beispielsweise dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) oder dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), hat zur Bundestagswahl 2017 eine Mittelstandsbroschüre herausgegeben. In dieser stellen die Verbände ihre politischen Forderungen zu insgesamt sieben verschiedenen Themen vor.

Ein Schwerpunktthema dabei ist die Fachkräftesicherung. Die AG Mittelstand stellt fest, dass der Fachkräftemangel sich im Mittelstand deutlich bemerkbar macht. Ausbildungs- und Beschäftigungspotenziale würden derzeit unzureichend genutzt. Die Verbände fordern daher, alle Potenziale auszuschöpfen. Aus diesem Grund adressieren sie den Wunsch nach einer verlässlichen und flexiblen Infrastruktur für Kinderbetreuungseinrichtungen an die Politik. Gleichzeitig sprechen sie sich dafür aus, dass qualifizierte Zuwanderung als Chance verstanden und durch die Politik gefördert werden solle.

Insbesondere spricht die AG Mittelstand aber auch die besondere Rolle des Ausbildungssystems an: „Die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes lebt ganz wesentlich von der beruflichen Bildung im Rahmen des Dualen Systems“, heißt es in der Broschüre. Besonders problematisch ist aus Sicht der Verbände, dass die hohe Studierneigung der Abiturienten sich negativ auf die Zahl der Ausbildungsanfänger auswirkt. Um dem entgegenzuwirken, fordern sie verpflichtende Angebote zur Berufsorientierung für Jugendliche aller Schulformen. Gleichzeitig verlangen sie eine Ausweitung der dualen Studiengänge und beruflichen Weiterbildungsangebote, um den besonders Leistungsstarken eine gute Perspektive aufzuzeigen. Für die Zukunftsfähigkeit der beruflichen Bildung fordert die AG Mittelstand, die Berufsschulen mit einer digitalen Infrastruktur weiter zu stärken.


Den gesamten Forderungskatalog finden Sie unter folgender Webadresse: https://www.arbeitsgemeinschaft-mittelstand.de/content/Berichte/JMB-2017.pdf

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news-679 Fri, 21 Apr 2017 00:00:00 +0200 „IdA BayernTurbo“ – vbw zieht erfolgreiche Bilanz http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ida-bayernturbo-vbw-zieht-erfolgreiche-bilanz 286 junge Flüchtlinge erfolgreich in eine Ausbildung vermittelt Nach einer Laufzeit von knapp über einem Jahr zieht die vbw eine positive Bilanz für ihr Projekt IdA BayernTurbo, das bayernweit an über 38 Standorten durchgeführt wurde und darauf abzielte junge Flüchtlinge und Asylbewerber schnell für den deutschen Arbeitsmarkt fit zu machen. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist die freiwillige, branchenübergreifende Interessenvereinigung der bayerischen Wirtschaft.

Mit Hilfe des Projekts konnten 286 Teilnehmer erfolgreich in eine duale oder schulische Ausbildung, eine Einstiegsqualifizierung, ein Studium oder eine Beschäftigung vermittelt werden. "Wir sind mit 1.015 Teilnehmern in das Projekt gestartet und erreichten bislang eine Vermittlungsquote von rund 28 Prozent. Rechnet man die Projektabbrecher heraus, ergibt sich sogar eine Quote von 40 Prozent. Damit sind wir auf einem guten Weg", sagte vbw Hauptgeschäftsführer Brossardt. Darüber hinaus betonte der Hauptgeschäftsführer, dass im Rahmen des IdA BayernTurbo-Projekts wichtige Erkenntnisse gewonnen werden konnten, die weiterentwickelt und in die neuen BayernTurbo Teilprojekte einfließen sollen, die im August starten.

IdA BayernTurbo wurde gemeinsam von vbw, bayme vbm, der BA-Regionaldirektion Bayern und dem bayerischen Sozialministerium finanziert.

Sie möchten gerne mehr zu „IdA BayernTurbo“ erfahren? Mehr Informationen erhalten Sie in unserem Projekt-Steckbrief oder direkt auf der Internetseite des vbw.

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news-678 Wed, 19 Apr 2017 11:23:42 +0200 Das Fleischerhandwerk: Großes Angebot – geringe Nachfrage http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/das-fleischerhandwerk-grosses-angebot-geringe-nachfrage Zu wenige Jugendliche wollen Fleischer lernen Obwohl viele Stellen zu vergeben wären, sucht das Fleischerhandwerk händeringend nach Nachwuchs. Den Fleischerbetrieben geht es wirtschaftlich gut – doch nur wenige junge Menschen wollen sich in dieser Branche ausbilden lassen.

Immer weniger, aber größere Betriebe

Laut aktuellem Geschäftsbericht des Fleischer-Verbandes ist die Zahl der Betriebe in den letzten 10 Jahren zurückgegangen. Die Folge von fehlender Nachfolge ist dabei meist dieselbe: der Betrieb muss schließen. Den Bedarf an Fleischkonsum decken dann an seiner statt immer größer werdende Betriebe, welche die von der schließenden Fleischerei abwandernden Fachkräfte aufnehmen und beschäftigen. Das Fleischerhandwerk zeigt so eine annähernd stabile Beschäftigungssituation trotz einer sinkenden Anzahl von Verkaufsstellen. Finanziell steht dieses Handwerk jedoch gut dar: Die Branchenumsätze steigen trotz der sinkenden Anzahl der Betriebe.

Nachwuchssorgen: Immer weniger Azubis

Ende der 1990er Jahre gab es in Deutschland über 10.000 Auszubildende im Fleischerhandwerk. Im Jahr 2015 dagegen ließen sich nur noch gut 3.000 Menschen zum Fleischer ausbilden. 

Klassische Handwerksberufe gelten bei Jugendlichen häufig als altmodisch. Dazu kommt die Tendenz, dass immer mehr Jugendliche sich für ein Studium entscheiden und keine Ausbildung mehr machen möchten.

Das Fleischerhandwerk hat aus diesem Grund eine eigene Kampagne aufgelegt, um Nachwuchs auf die Ausbildungsberufe im Fleischerhandwerk aufmerksam zu machen "Ausbildung im Fleischerhandwerk - Anders als du denkst": www.fleischerberufe.de.

Informationen zum Deutschen Fleischer-Verband e.V. finden Sie hier: www.fleischerhandwerk.de.

 

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news-676 Thu, 13 Apr 2017 09:03:00 +0200 Anzahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge 2016 rückläufig http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/anzahl-neu-abgeschlossener-ausbildungsvertraege-2016-ruecklaeufig Der Bedarf an beruflich qualifizierten Fachkräften ist nach wie vor groß Rund 511.000 Jugendliche haben im vergangenen Jahr eine betriebliche Ausbildung gestartet. Die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge ist damit um gut ein Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken, so die vorläufigen Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes.

Ein Grund hierfür sind demografische Entwicklungen. Zudem entscheiden sich immer mehr Jugendliche für ein Studium. Der Bedarf an beruflich qualifizierten Fachkräften ist jedoch nach wie vor groß. Rund zwei Drittel der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten offenen Stellen sind für beruflich qualifizierte Fachkräfte ausgeschrieben.

Gerade für Geflüchtete bietet die duale Ausbildung eine Chance. Viele der Zugewanderten sind im ausbildungstypischen Alter zwischen 18 und 25 Jahren. Häufig sind jedoch fachliche Kenntnisse und sprachliche Fähigkeiten für eine duale Ausbildung noch nicht ausreichend. In diesem Fall kommen Maßnahmen zur Ausbildungsvorbereitung in Frage. Fast jeder Dritte Teilnehmer einer Einstiegsqualifizierung hat einen Fluchthintergrund. 

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news-674 Mon, 10 Apr 2017 11:41:00 +0200 Ein Pflaster für die Achillesferse von KMU http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ein-pflaster-fuer-die-achillesferse-von-kmu Interesse an einem gemeinsamen Projekt mit japanischen Firmen? Eine Chance für zukunftsorientierte KMU Kleine und mittelständische Unternehmen sind das Fundament der deutschen Volkswirtschaft. Gerade die Überschaubarkeit der meist (sehr) kleinen Belegschaft ist verantwortlich für etliche Vorteile großen Konzernen gegenüber:

  • KMU sind nahe beim Kunden;
  • die Entscheidungswege sind kürzer;
  • es gibt viel Platz für Kreativität und
  • KMU sind überdurchschnittlich innovativ.

Allerdings stellen sich der überproportional großen Innovationskraft dieser Unternehmen häufig zwei schwer zu überwindende Aufgaben entgegen: fehlender Kontakt zu Forschungspartnern und fehlende monetäre Mittel für Forschung und Entwicklung.

Förderung internationaler Zusammenarbeit

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert daher bewusst Forschungs- und Entwicklungsprojekte deutscher Mittelständler. Als Hochtechnologieland hat Deutschland bereits heute beste Verbindungen mit anderen Industrienationen. Auch in Japan spielen KMU eine sehr wichtige Rolle und sind mitunter Weltmarktführer. Ein Blick nach Fernost kann auch für die Arbeit in der Region Vorteile bieten. Unternehmen, die an einer bilateralen Forschungs- und Entwicklungsarbeit mit einem japanischen Partner interessiert sind, können im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZMI) bis zum 17.08.2017 Anträge auf eine Teilnahme an diesem Projekt stellen. Thema und Technologie der Projekte bleiben den Unternehmen überlassen. Wichtig ist nur: die Projekte müssen zu neuen technischen Dienstleistungen oder verbesserten Produktionsverfahren führen.

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news-658 Wed, 05 Apr 2017 00:00:00 +0200 Das Handwerk: Groß im Kleinen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/das-handwerk-gross-im-kleinen Zünfte gibt es seit dem Mittelalter. Doch welche Rolle spielt das Handwerk heute? Ob als Gerber oder Schmied im Mittelalter oder heute als hochspezialisierter Mechatroniker im Kfz-Bereich – das Handwerk war schon immer der richtige Platz für junge Menschen, die anpacken und gestalten können. Die Produkte des Handwerks decken dabei nicht nur unsere Grundbedürfnisse vor Ort; sie tragen auch zur Steigerung der allgemeinen Lebensqualität bei.

Handwerk hochgradig aktiv in der Ausbildung

Eine aktuelle Studie zeigt: Das Handwerk ist KMU aus Tradition. Über 83 Prozent aller handwerklichen Unternehmen haben weniger als 10 Angestellte. Das hindert sie aber nicht daran, hochgradig aktiv in der Ausbildung zu sein. Tatsächlich sind 2013 nur 13 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Handwerk beschäftigt, aber knapp 27 Prozent aller Auszubildenden. 

Duale Berufsausbildung = Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft

Damit leisten die Handwerksbetriebe einen wichtigen Beitrag zu unserer Volkswirtschaft: denn das System der dualen Berufsausbildung gilt als der Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft und die Ausbildungsbeteiligung von Handwerksbetrieben ist überdurchschnittlich hoch. Die Vorteile dieses Systems liegen in der Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit durch Erleichterung des Übergangs zum Erwerbsleben sowie in der potenziellen beruflichen Fort- und Weiterbildung (z. B. zum Meister), welche es ermöglicht, als Spezialist zu arbeiten oder gar ein eigenes Unternehmen zu gründen. So wird aus dem jungen Azubi von heute der Metzgermeister mit eigenem Betrieb von morgen.

Offen für alle Jugendlichen

Das Handwerk ist dabei offen für alle Jugendlichen! Fast die Hälfte aller Ausbildungsanfängerinnen und Ausbildungsanfänger mit einem Hauptschulabschluss oder ohne Schulabschluss startet eine Karriere im Handwerk.  Ein Drittel aller Ausbildungsanfängerinnen und Ausbildungsanfänger mit ausländischer Staatsbürgerschaft wird in handwerklichen Berufen ausgebildet, womit die Handwerksbetriebe einen maßgeblichen Teil zur gesellschaftlichen Integration beitragen. Dies gewinnt gerade in Zeiten hoher Einwanderungszahlen an Bedeutung.

Als letztes sei angemerkt, dass das Handwerk eine recht hohe Abwanderungsquote hat. Dies bietet aber auch Vorteile, da die Abwanderung der Ausbildungsabsolventinnen und Ausbildungsabsolventen und Fachkräfte in andere Wirtschaftsbereiche einen nicht zu unterschätzenden Teil zur gesamtwirtschaftlichen Fachkräfteversorgung beiträgt.

Mehr Informationen, wie das Handwerk zur Fachkräftesicherung in unserer Volkswirtschaft beiträgt finden Sie in der Studie des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: http://goedoc.uni-goettingen.de/goescholar/bitstream/handle/1/13741/ifh%20gbh-11%202016.pdf?sequence=1

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news-669 Mon, 03 Apr 2017 15:00:00 +0200 Thema des Monats: Willkommenslotsen http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2017/april-2017-willkommenslotsen Wie KMU und Flüchtlinge zusammenfinden news-667 Fri, 31 Mar 2017 00:00:00 +0200 Bewährte Ausbildungsberufe an Digitalisierung anpassen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/bewaehrte-ausbildungsberufe-an-digitalisierung-anpassen M+E-Sozialpartner legen Handlungsempfehlungen zu Aus- und Fortbildung für Industrie 4.0 vor Ausbildung und Fortbildung in der Metall- und Elektro-Industrie müssen aktualisiert werden, damit sie auch für die Welt von Industrie 4.0 passen. Dafür werden aber keine neuen Berufsbilder gebraucht, wie Gesamtmetall, VDMA, ZVEI und IG Metall als Sozialpartner für Ausbildung und Qualifizierung in der M+E-Industrie feststellen. Vielmehr müssen die Curricula um neue Inhalte erweitert werden, zum Beispiel um das Thema Datensicherheit. Dazu sollen die Ausbildungsordnungen der industriellen Metall- und Elektroberufe teilweise überarbeitet werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass künftig der Umgang mit digitaler Arbeit gelingt. Für weitergehende Anforderungen in einzelnen Berufen sollen Zusatzqualifikationen vorgesehen werden.

Konzepte für die schulische und betriebliche Ausbildung erforderlich

Zusätzlich halten es die verantwortlichen Sozialpartner für wichtig, Umsetzungshilfen für die Ausbildung im Kontext von Digitalisierung und Industrie 4.0 bereitzustellen und fachdidaktische und medientechnische Konzepte für Schule und Betrieb zu erstellen.

Ziel: aktualisierte Berufe ab 2018

Die Vorschläge sollen nun mit den zuständigen Bundesministerien und Entscheidungsträgern abgestimmt und in einem „agilen" Verfahren zügig umgesetzt werden. Ziel ist es, dass die Unternehmen vom August 2018 an in den aktualisierten Berufen ausbilden können.

Handlungsempfehlungen

Gesamtmetall, VDMA, ZVEI und IG Metall hatten sich im Frühjahr 2016 in einer Sozialpartnervereinbarung darauf verständigt, die Industrie-4.0-relevanten Ausbildungsberufe und die Fortbildungen im M+E-Bereich auf die Anforderungen der Digitalisierung hin zu untersuchen. Nach einem knappen Jahr liegt das Ergebnis in Form der gemeinsamen Handlungsempfehlungen vor. Diese wurden mit Vertretern aus Unternehmen, Berufsschulen und der Wissenschaft diskutiert und nach Auswertung bereits vorliegender Studien entwickelt.

Die Metall- und Elektro-Industrie beschäftigte Ende 2016 etwa 3,85 Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland. Ihre Erfahrung und Kompetenz sind wesentliche Erfolgsfaktoren für die Unternehmen, die durch eine moderne Berufsausbildung und durch praxisnahe Fortbildung ständig gesichert werden müssen.

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news-665 Tue, 28 Mar 2017 00:00:00 +0200 Allianz für Aus- und Weiterbildung: Duale Ausbildung hat Zukunft! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/allianz-fuer-aus-und-weiterbildung-duale-ausbildung-hat-zukunft Im Fokus: Qualität und Attraktivität der dualen Ausbildung und ihre Integrationskraft "Duale Ausbildung hat Zukunft"

Die Spitzen der Allianz für Aus- und Weiterbildung haben sich zur aktuellen Lage auf dem Ausbildungsmarkt ausgetauscht. Sie sind überzeugt: „Duale Ausbildung hat Zukunft. Gute berufliche Aus- und Weiterbildung sichert die Fachkräfte von morgen und bietet jungen Menschen hervorragende berufliche Perspektiven. Dafür wollen und werden sich die Partner künftig noch stärker einsetzen. Alle Jugendlichen sollten zudem möglichst früh gute Einblicke in die berufliche Praxis bekommen. Die Partner haben sich deshalb heute auf gemeinsame Qualitätskriterien für Schülerbetriebspraktika geeinigt.“

Die Allianz für Aus- und Weiterbildung hat etwas bewegt: Im Jahr 2016 haben rund 11.600 junge Menschen und deren Ausbildungsbetriebe die Assistierte Ausbildung in Anspruch genommen. Die Partner sind sich einig: Das Instrument leistet einen wichtigen Beitrag, um benachteiligten jungen Menschen direkt den Weg in das Arbeitsleben zu ebnen. Es muss weiter bekannt gemacht werden. Hilfreich sind auch die verschiedenen Unterstützungsangebote der Berufsschulen beispielsweise im Bereich der Sprachförderung für Zugewanderte. Die Partner appellieren an Betriebe und Auszubildende, diese Angebote zu nutzen und die jeweilige Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter sowie die Berufsschulen vor Ort darauf anzusprechen.

Forderung: Geflüchteten den Weg in die Ausbildung ermöglichen

Ein zentrales Anliegen der Allianz für Aus- und Weiterbildung ist im vergangenen Jahr bereits mit dem Integrationsgesetz auf den Weg gebracht worden: einen gesicherten Aufenthalt für Geduldete während und unmittelbar im Anschluss an die duale Ausbildung. Die Partner fordern insbesondere die Ausländerbehörden auf, Geflüchteten den Weg in die Ausbildung in der Praxis zu ermöglichen. Neben Angeboten der Sprachförderung müssen Ausbildungsplätze und Einstiegsqualifizierungen für junge Geflüchtete zur Verfügung stehen. Einstiegsqualifizierungen können eine Brücke in Ausbildung sein, denn hier können betriebliche Praxis und Sprachvermittlung miteinander verzahnt werden. Darüber hinaus muss eine kontinuierliche Sprachförderung von der Berufsorientierung bis in die betriebliche Ausbildung sichergestellt sein.

Weitere Stärkung der dualen Ausbildung erforderlich

Der Ausbildungsmarkt hat sich stabilisiert. Wir wollen dennoch erreichen, dass mehr Jugendliche einen Ausbildungsplatz finden und mehr Betriebe ihre Angebote besetzen können. Die Allianz sieht es weiter als zentral an, hier im Interesse von Betrieben und Jugendlichen wirksame Lösungen zu entwickeln und auszubauen, um die duale Ausbildung zu stärken. Das gestiegene Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen gilt es zu nutzen.

 

Wer sich über die berufliche Bildung und darauf aufbauende Karrierewege informieren möchte, hat hierzu bereits kommende Woche die Gelegenheit: Unter dem Motto „Gemeinsam für die Ausbildung“ findet vom 27. bis 31. März 2017 die bundesweite „Woche der Ausbildung“ der Bundesagentur für Arbeit mit zahlreichen Veranstaltungen aller Agenturen für Arbeit und vieler Jobcenter statt.
Nähere Informationen zur „Woche der Ausbildung“ finden Sie unter www.arbeitsagentur.de.

Allianz für Aus- und Weiterbildung sowie die Empfehlungen der Partner zu Schülerbetriebspraktika finden Sie unter www.aus-und-weiterbildungsallianz.de.

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news-657 Fri, 24 Mar 2017 13:40:31 +0100 Gewinnung und Integration ausländischer Fachkräfte: www.make-it-in-germany.de http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/gewinnung-und-integration-auslaendischer-fachkraefte-wwwmake-it-in-germanyde Internationale Fachkräfte bereichern Ihre Unternehmenskultur Internationale Teams sind ein Gewinn: Durch Personal aus dem Ausland holen Sie sich nicht nur gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieb. Mit neuen Herangehensweisen und Erfahrungen aus anderen kulturellen Hintergründen bereichern internationale Fachkräfte auch Ihre Unternehmenskultur.

Auf den ersten Blick kann die Gewinnung einer Fachkraft aus dem Ausland zeitlich, finanziell und bürokratisch aufwendig wirken. Die neue Seite „Für Unternehmen“ auf „Make it in Germany“, die sich als zentrale Anlaufstelle rund um das Thema Rekrutierung ausländischer Fachkräfte versteht, gibt Ihnen als Arbeitgeber und Personaler erste Orientierungshilfe und zeigt auf einen Blick, wie die Fachkräftesuche im Ausland funktioniert.

Sie erhalten Informationen darüber, welche rechtlichen und bürokratischen Vorgaben bei der Einstellung einer ausländischen Fachkraft gelten oder wie Sie die Fachkraft zum Beispiel im Visumsverfahren unterstützen können. Darüber hinaus werden weitere wichtige Fragestellungen, wie die Anerkennung und Einschätzung ausländischer Berufsabschlüsse, die Integration der Fachkraft sowie die Schaffung einer Willkommenskultur im Unternehmen behandelt. Gleichzeitig vereinfachen die eingebundenen Links und PDF-Downloads die vertiefende Suche nach Ansprechpartnern, Initiativen und weiteren Beratungsmöglichkeiten. In Best-Practice-Beispielen können Sie erleben, wie die Rekrutierung und Integration internationaler Fachkräfte gelingen kann.

Die Seite „Make it in Germany“-Für Unternehmen ist auf Deutsch und Englisch unter folgenden Links zu finden:
http://www.make-it-in-germany.com/de/fuer-unternehmen
http://www.make-it-in-germany.com/en/for-businesses

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news-656 Fri, 24 Mar 2017 00:00:00 +0100 sozial kompetent ausgebildet http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/sozial-kompetent-ausgebildet Innovative Projekte aus der Praxis gefragt: Ideenskizze bis spätestens 30. Juni 2017 einreichen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert Modellprojekte zur Stärkung der sozialen Kompetenz in der dualen Ausbildung. Innovative Projekte aus der Praxis sind gefragt. Im Fokus stehen Auszubildende und Ausbildende, auch die Integration von Geflüchteten in Ausbildung.
Soziale Kompetenz umfasst beispielsweise die Fähigkeit, andere Menschen zu verstehen, sie zu respektieren, sich sozialadäquat und situationsangemessen zu verhalten und auf die Belange anderer einzugehen. Ganz wichtig ist dies z.B. beim Umgang mit Kunden. Eine Förderung von 50 Prozent der entstehenden Kosten der Modellprojekte ist über zwölf Monate möglich. Es sollen praxisnahe Konzepte oder Netzwerke entstehen, die sich zum Transfer in einem bestimmten Ausbildungsbereich oder einer ausgewählten Branche eignen. Ideenskizzen sind bis spätestens 30. Juni 2017 einzureichen.

Nähere Informationen erhalten Sie beim Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR).

Ihre Ansprechpartner:
Dr. Andreas Meese
Tel. 0228/3821-1847

Susanne Rotthege
Tel. 0228/3821-1496

E-Mail: sozialkompetenz@dlr.de

Weitere Informationen:

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news-655 Mon, 20 Mar 2017 11:12:03 +0100 Unternehmen sind bei der Integration aktiv http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/unternehmen-sind-bei-der-integration-aktiv KOFA-Studie "Engagement von Unternehmen bei der Integration von Flüchtlingen" veröffentlicht. Die Ergebnisse einer Umfrage des Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) zeigen, dass fast ein Viertel aller Unternehmen derzeit Geflüchtete beschäftigt oder dies in den letzten drei Jahren getan hat. Im Handwerk ist es sogar ein Drittel aller Betriebe. Es wird deutlich, dass Erfahrungen mit Vielfalt einen positiven Einfluss haben: Unternehmen, die Mitarbeiter mit Migrationshintergrund beschäftigen, stellen fast zehn Mal häufiger Geflüchtete ein. Den wichtigsten Einstiegsweg stellen Praktika dar. Fast sechs von zehn Unternehmen sehen darin die meisten Einstiegsmöglichkeiten – neben einer regulären Beschäftigung (52,8 Prozent) und einer betrieblichen Ausbildung (41,8 Prozent). Viele Unternehmen berichten von positiven Erfahrungen bei der Integration von Flüchtlingen. So empfinden neun von zehn Unternehmen die Arbeit in vielfältigen Teams als Bereicherung und genauso viele Unternehmen heben die große Einsatzbereitschaft und Motivation der Flüchtlinge hervor. Gleichzeitig werden gerade Sprachkenntnisse als große Hürde gesehen. Dabei zeigt sich oftmals, dass viele Unternehmen vorhandene Unterstützungsangebote für die Integration von Flüchtlingen noch gar nicht kennen. Und das obwohl drei von vier Unternehmen ohne Erfahrung sagen, dass passende Unterstützungsangebote ihre Bereitschaft, Flüchtlinge einzustellen, erhöhen würde. Welche Maßnahmen bei der Integration unterstützen, zeigt Ihnen eine KOFA-Maßnahmenkette. Die ausführlichen Umfrageergebnisse finden Sie in der KOFA-Studie. 

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news-654 Mon, 20 Mar 2017 00:00:00 +0100 Equal Pay Day: 18. März 2017 Gender Pay Gap. Ein Thema für KMU? news-652 Thu, 16 Mar 2017 00:00:00 +0100 Menschen mit Behinderung - ungenutztes Potenzial http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/menschen-mit-behinderung-ungenutztes-potenzial Neue IW-Studie erschienen Menschen mit Behinderung sind besonders häufig arbeitslos, obwohl viele Unternehmen einer betrieblichen Ausbildung dieser Menschen offen gegenüberstehen.

Wie eine IW-Studie zeigt, fehlt es jedoch häufig an Ansprechpartnern und einer regionalen Vernetzung. Fast 83 Prozent der 24- bis 44-Jährigen in Deutschland waren 2013 berufstätig – aber nur 58 Prozent der Gleichaltrigen mit Schwerbehinderung. Zudem haben rund 44 Prozent von ihnen keinen beruflichen oder akademischen Abschluss. Dementsprechend sind sie auch besonders häufig arbeitslos. Das zeigt, dass beim Thema Inklusion am Arbeitsmarkt noch Potenzial besteht.

Doch die Unternehmen reagieren. Im Jahr 2015 bildeten rund 12 Prozent der ausbildungsaktiven Unternehmen Jugendliche mit Behinderung aus. Über den Zeitraum von fünf Jahren gesehen ist der Anteil sogar doppelt so hoch. Dabei spielt die Größe der Unternehmen eine entscheidende Rolle. Rund elf Prozent der Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern bilden aktuell Menschen mit Behinderung aus, hingegen 38 Prozent der Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern. 

Eines der größten Hemmnisse, mehr Menschen mit Behinderung auszubilden, ist für Unternehmen schlicht der Mangel an Bewerbern. Rund 80 Prozent der Betriebe, die Menschen mit Behinderung ausbilden, geben dies als Problem an. Das könnte über regionale Netzwerke zwischen Schulen, Ämtern und Unternehmen verbessert werden. So wünschen sich 92 Prozent aller Unternehmen einen festen Ansprechpartner über die gesamte Ausbildungszeit. "Das Potenzial ist da, es muss nur besser genutzt werden", sagte der Leiter des Kompetenzfelds Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte im IW, Werner. Zur betrieblichen Ausbildung von Menschen mit Behinderung gibt es keine amtlichen Daten. Das IW hat diese Lücke mit einer Unternehmensbefragung im Rahmen des IW-Personalpanels geschlossen.

Wenn Sie Interesse daran haben, mehr Menschen mit Behinderung zu beschäftigen, finden sie in unserem Themenschwerpunkt Inklusion praktische Umsetzungstipps und Hintergrundinformationen.

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news-650 Thu, 09 Mar 2017 10:47:00 +0100 Ein Jahr NETZWERK „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ – KOFA gratuliert! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ein-jahr-netzwerk-unternehmen-integrieren-fluechtlinge-kofa-gratuliert Das NETZWERK „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ feiert Geburtstag und zählt bereits 1.200 Mitglieder. Heute vor einem Jahr startete das NETZWERK „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“. Das Projekt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und von der DIHK Service GmbH durchgeführt wird, zählt seit seiner Gründung 1.200 Mitglieder, davon 72 Prozent kleine und mittlere Unternehmen.

Die Mitglieder des NETZWERKs „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ sind erfolgreich bei der Integration: Insgesamt haben sie 2.500 Jobs für Geflüchtete geschaffen. Als Herausforderungen bezeichnen die Mitgliedsunternehmen insbesondere Sprache und bürokratische Hürden. Dies zeigt eine aktuelle Befragung von 300 Mitgliedern.

Ziel des Netzwerks ist es, das Engagement der Betriebe bei der Integration von Geflüchteten sichtbar zu machen. Zudem bietet es Unternehmen die Möglichkeit eines Austauschs zu allen Fragen der praktischen und erfolgreichen Integration. Betriebe profitieren von Erfahrungswerten und Beispielen guter Praxis.

Werden Sie Mitglied unter: www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de

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news-649 Thu, 09 Mar 2017 08:21:00 +0100 Fachkräftesicherung fängt mit der Unternehmungsgründung an http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/fachkraeftesicherung-faengt-mit-der-unternehmungsgruendung-an Junge Unternehmen brauchen nicht nur eine clevere Idee und einen soliden Business-Plan, sondern auch motivierte Fachkräfte. Junge Unternehmen verfügen über eine geringere Sichtbarkeit auf dem Arbeitsmarkt als alteingesessene Firmen. In dem Konkurrenzkampf um Fachkräfte setzen sie daher bewusst andere Akzente. Anstatt mit materiellen Anreizen versuchen sie Fachkräfte mit immateriellen Angeboten für sich zu gewinnen. Sie bauen verstärkt auf flache Hierarchien, flexible Arbeitszeitmodelle, ein lockeres Umfeld und individuelle Arbeitsbedingungen. Doch wie erfolgreich sind diese Methoden? Und wie steht es um den tatsächlichen Bedarf an Fachkräften?

Nach einer Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn (2015) benötigen 21,7% der jungen Unternehmen, die vor maximal fünf Jahren gegründet wurden, neue Fachkräfte. Der Anteil liegt bei Unternehmen, die seit über 10 Jahren existieren, mit 40,3% deutlich darüber. Der Hauptgrund für die Größe dieser Differenz liegt laut IfM in der Planungsunsicherheit der jungen Unternehmen. Diese täten sich anfangs schwer, das genaue Arbeitsvolumen zu kalkulieren und stellten aus Angst, sich zu übernehmen, systematisch zu wenig Beschäftigte ein. Das Alter des Unternehmens scheint keinen signifikanten Einfluss auf den Rekrutierungserfolg zu haben. Da tun sich etablierte Unternehmen genauso schwer wie die jungen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass der Fachkräftebedarf für junge Unternehmen noch kein großes Thema ist, im Regelfall aber nach dem sechsten Jahr der Unternehmensgründung steigt. Und herrscht einmal Fachkräftemangel, so scheint es schwer, die entstandene Lücke adäquat und zeitnah zu besetzen. Wie man seine Fachkräfte auch wirbt, eines ist sicher: dass man es richtig tun muss. Von Anfang an.

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news-647 Tue, 07 Mar 2017 12:00:00 +0100 Deutscher Mittelstand mit Migrationshintergrund http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/deutscher-mittelstand-mit-migrationshintergrund Eine neue Studie gibt Einblicke in den Alltag von Menschen mit Migrationshintergrund in KMU. Vom deutschtürkischen Friseurmeister bis hin zur Tischler-Auszubildenden aus Kasachstan – auch in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sind Fachkräfte mit Migrationshintergrund mittlerweile Alltag. Und sie sind eine besonders attraktive Gruppe für die Fachkräftesicherung: Jedes zweite Unternehmen hat in den letzten fünf Jahren mindestens eine Fachkraft mit Migrationshintergrund eingestellt. Das haben Forscher des Instituts der deutschen Wirtschaft in einer aktuellen Studie herausgefunden.

Integration? Für die meisten Betriebe kein Problem! 71 Prozent aller Unternehmen äußern, dass ein Anstieg kulturell bedingter Spannungen in der Belegschaft in der Praxis gar kein oder nur ein geringes Problem ist. Nichtsdestotrotz unterstützen viele Unternehmen ihre Fachkräfte mit Migrationshintergrund auf vielfältige Weise: 29 Prozent sprechen mit ihren Teams über die Akzeptanz von Vielfalt und gegenseitigen Respekt. 27 Prozent aller Unternehmen bieten Hilfe bei der Sprachförderung an.

Die Studie zeigt auch: Migrantinnen sind nach wie vor weniger häufig in Unternehmen beschäftigt als Migranten. Mit Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und flexiblen Arbeitszeiten können Sie hier in der Praxis punkten. Daneben können Sie als Unternehmen ganz verschiedene Maßnahmen ergreifen, wenn Sie Menschen mit Migrationshintergrund rekrutieren und binden möchten. Dabei kommt es mehr denn je darauf an, die Bedürfnisse der einzelnen Personen kennen zu lernen. Bei der Umsetzung der konkreten Unterstützungsangebote unterstützt das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung Sie dabei in vielfältiger Weise: Sei es bei der Vermittlung des richtigen Sprachkurses, bei der Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen oder auch beim Aufbau einer wertschätzenden Unternehmenskultur.

Die ganze Studie können Sie auf der Webseite des IW Köln nachlesen.

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news-646 Mon, 06 Mar 2017 09:24:00 +0100 „Wir für Anerkennung“ http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/wir-fuer-anerkennung Unternehmenspreis rund um die beruflichen Anerkennung ausgeschrieben In Zeiten zunehmender Fachkräfteengpässe sind starke Ideen für die Fachkräftesicherung immer mehr gefragt. Bereits heute reichen die Potenziale innerhalb Deutschlands in einigen Berufen nicht länger aus. Daher rekrutieren inzwischen einige Unternehmen einen Teil ihrer neu angestellten Fachkräfte aus dem Ausland. Hierbei nutzen sie insbesondere auch die Anerkennungsmöglichkeiten, die vor nunmehr fünf Jahren für ausländische Berufsqualifikationen ins Leben gerufen wurden.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat nun gemeinsam mit dem Zentralverband des deutschen Handwerks hat nun einen Preis für Unternehmen, Betriebs- und Personalräte ausgeschrieben, die sich bei der Beratung und Unterstützung im Rahmen von Anerkennungsverfahren engagieren. Gefördert werden die Initiatoren von Bundesministerium für Bildung und Forschung Der Preis wird in zwei verschiedenen Kategorien vergeben: In der Kategorie „gute Praxis“ werden Betriebe ausgezeichnet, die Fachkräfte bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse unterstützen, während in der Kategorie „gute Ideen“ Konzeptskizzen gefragt sind, wie die berufliche Anerkennung als Instrument der Personalarbeit noch stärker verankert werden kann.

Ihr Unternehmen ist mit Leib und Seele bei der Sache, wenn es um dieses Thema geht? Sie leisten bereits jetzt viel, oder haben vielleicht gute Ideen, wie Anerkennung noch besser etabliert werden könnte? Dann können Sie Ihre Bewerbungen Sie noch bis zum 30. April einreichen. In der Fachjury, die die Einreichungen bewertet, sitzt neben Vertretern aus verschiedenen Ministerien, Kammern, Gewerkschaften und Forschungseinrichtungen auch KOFA-Projektverantwortlicher Dirk Werner. Weitere Informationen zum Preis „Wir für Anerkennung“ sowie die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter http://www.anerkennungspreis.de/.

 

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news-645 Wed, 01 Mar 2017 08:48:00 +0100 Thema des Monats: Digitale Bildung http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2017/maerz-2017-digitale-bildung Digitalisierung berührt Inhalte und Art unseres Lernens. news-644 Fri, 24 Feb 2017 08:33:00 +0100 Die unterschätzte Rechtsform: Genossenschaften http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/die-unterschaetzte-rechtsform-genossenschaften Gemeinsam etwas auf die Beine stellen Bei der Genossenschaft steht der Gedanke der Förderung und der wirtschaftlichen Selbsthilfe im Vordergrund. Zum Beispiel können kleine und mittlere Unternehmen in Einkaufsgenossenschaften günstiger einkaufen oder ihren Mitarbeitern in sogenannten Familiengenossenschaften Angebote für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf machen.

Deutschland erlebt derzeit eine Renaissance der Genossenschaftsidee. Immer mehr Unternehmen schließen sich mit dieser Rechtsform zusammen. Interessant: Im Jahr 2016 wurden Genossenschaftsidee und -praxis in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen – als erster deutscher Beitrag. In Genossenschaften begegnen sich die Menschen als Miteigentümer am gemeinsamen Projekt auf Augenhöhe. Das fordert und fördert  Engagement, Gestaltungswillen und Solidarität.

Eine Genossenschaft gründen – wie geht das?

Im KOFA-Interview erklärt Dr. Johannes Blome-Drees, was Sie beachten sollten.

Und wie sieht das in der Praxis aus?

Lesen Sie im KOFA-Praxisbeispiel, wie eine Unternehmergenossenschaft eine arbeitsplatznahe Kindertagespflege aufgebaut hat.

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news-643 Thu, 23 Feb 2017 09:07:00 +0100 Bundeswirtschaftsministerium baut das Netz der Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren erheblich aus http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/bundeswirtschaftsministerium-baut-das-netz-der-mittelstand-40-kompetenzzentren-erheblich-aus Digitalisierungs-Know-how für kleine und mittlere Unternehmen Das Netzwerk von derzeit 11 Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren wird weiter ausgebaut. Im Sommer 2017 starten die ersten neuen Kompetenzzentren, zunächst in Cottbus, Kiel, Magdeburg und Saarbrücken. Auch in Lingen, Siegen, Bremen und Rostock sollen Unternehmen bald Unterstützung bekommen. Darüber hinaus wird es neue themenspezifische Zentren geben, zum Beispiel zu eStandards oder Planen und Bauen. Agenturen gibt es bereits in Hamburg, Berlin, Hannover, Dortmund, Mannheim, Chemnitz, Ilmenau, Kaiserslautern, Stuttgart, Darmstadt und Augsburg.

Die Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren bieten anschaulich und praxisnah Know-how zur Digitalisierung und zeigen Möglichkeiten zur Anwendung im eigenen Unternehmen auf. Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland auf dem Weg der digitalen Transformation aktiv zu unterstützen und zu begleiten.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Mit weiteren Zentren bauen wir die Angebote in regionaler Reichweite der Unternehmen aus. So werden Anreize für neue Geschäftsmodelle und überbetriebliche Vernetzung gesetzt. Die Zentren stärken auch Voraussetzungen für erfolgreiche digitale Prozesse wie elektronische Standards und nutzerfreundliche Anwendungen.“

Weitere Informationen zu den Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.

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news-642 Fri, 17 Feb 2017 14:36:30 +0100 Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/inklusion-durch-digitale-medien-in-der-beruflichen-bildung Neues Förderprogramm soll Barrieren für Menschen mit Behinderungen in der beruflichen Bildung abbauen Mit einem neuen Förderprogramm zur Inklusion will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dabei helfen, Barrieren für Menschen mit Behinderungen in der beruflichen Bildung abzubauen. Der Einsatz digitaler Medien soll es Menschen mit Behinderungen erleichtern, Angebote der Aus-, Fort- und Weiterbildung in Anspruch zu nehmen.
Wer beispielsweise aufgrund von Behinderungen oder anderen Beeinträchtigungen an einigen Tagen das Haus nicht verlassen kann, soll so gleichermaßen aktiv in das Unterrichtsgeschehen eingebunden werden. Selbstgedrehte Lernvideos, Podcasts oder der Einsatz neuer Technik wie Virtual-Reality-Brillen sollen dies möglich machen.
"Mit der neuen Förderung wollen wir herausfinden, welche Hindernisse in der beruflichen Bildung für Menschen mit Behinderungen durch die Digitalisierung beseitigt werden können. Die Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz digitaler Medien eröffnen, müssen wir gezielt für die Inklusion nutzen. Digitalisierung kann auch für die Inklusion einen großen Schritt nach vorne bedeuten", sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.

Förderkonzepte in drei Handlungsfeldern

Institutionen aus der Aus- und Weiterbildung und der Inklusionsförderung wie Bildungsträger, Kammern, Verbände, Gewerkschaften und Unternehmen sind aufgerufen, Förderkonzepte einzureichen. Das Förderprogramm adressiert dabei drei Handlungsfelder:

  • Digitale Hilfssysteme wie Apps, die branchenspezifisch Informationen für Unternehmen zu Fragen der Aus- und Weiterbildung von Menschen mit Behinderungen bieten. 
  • Digitale Konzepte, bei denen der praktische Einsatz und die Anwendbarkeit digitaler Medien wie Virtual-Reality-Brillen im Mittelpunkt stehen.
  • Und schließlich inklusive Mentoren-Konzepte mit Unterstützung digitaler Medien für ein gemeinsames Lernen von Menschen mit und ohne Behinderungen.

Forschungsinstitute und Hochschulen können jeweils zur Unterstützung der Konzeptionen eingebunden werden.

Digitale Medien in der Beruflichen Bildung

Insgesamt leistet das BMBF mit der neuen Förderrichtlinie "Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung" mit einer Laufzeit von drei Jahren einen weiteren Beitrag zur Modernisierung der beruflichen Bildung im Rahmen seines Förderprogramms "Digitale Medien in der beruflichen Bildung".

Fristen

Das Bewerbungsverfahren ist zweistufig angelegt: Zunächst reichen die Interessenten ihre Projektskizzen schriftlich und digital beim Projektträger, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), ein. Hierzu sind zwei Abgabetermine vorgesehen, entweder zum 31. März oder zum 15. Juli 2017. Verfasser positiv bewerteter Projektskizzen werden als nächstes aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag abzugeben. Genaueres zur Bewerbung lesen Sie in der Bekanntmachung des BMBF


Detaillierte Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter „Bekanntmachungen“ des BMBF vom 13.02.2017 

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news-641 Mon, 13 Feb 2017 12:52:55 +0100 "Wir brauchen mehr Ausbildungsplätze für junge Behinderte" http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2017/20170210-gem-pm-bmwi-beauftragte-fuer-menschen-mit-behinderung-aktion-mensch.html So Mittelstandsbeauftragte Gleicke bei der KOFA-Veranstaltung "Wege zu mehr Inklusion in der Berufsausbildung" am 10.02. in Berlin news-640 Thu, 09 Feb 2017 10:19:00 +0100 Mit Zuschuss in die Ausbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mit-zuschuss-in-die-ausbildung Finanzielle Förderung und Beratung für Menschen mit Behinderung Wenn Sie als Unternehmen vor der Ausbildung oder Beschäftigung eines Menschen mit Behinderung stehen, kommen schnell Fragen auf wie: Wo kann ich finanzielle Unterstützung beantragen? Wer kann mir Beratung anbieten?

Eine repräsentative Unternehmensbefragung des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung zeigt: Gerade kleine und mittlere Unternehmen nutzen viele Unterstützungsangebote in der Ausbildung von Menschen mit Behinderung (noch) nicht. In vielen Workshops haben wir herausgefunden, dass dies häufig mit einer noch geringen Bekanntheit des Angebotes zusammenhängt.

Schnelle Antworten zur Orientierung finden Sie in unserer neuen Übersicht der Unterstützungsangebote bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung. Neben einer kurzen Beschreibung der Maßnahme werden auch die jeweiligen Voraussetzungen und die zuständige Stelle genannt. In kurzen Texten werden zudem die wichtigsten Beratungsleistungen der Träger genannt.  Auch für Unternehmen mit Erfahrung kann sich ein Blick lohnen: Wussten Sie zum Beispiel, dass Sie Unterstützung bei den Kosten für außerbetriebliche Ausbildungsabschnitte beantragen können? Oder haben Sie schon von den kostenlosen Angeboten des Unternehmernetzwerks Inklusion zum Thema „inklusionsgerechte Führung“ gehört?

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news-638 Wed, 08 Feb 2017 12:38:00 +0100 Handwerk: Starke Frauen gesucht http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/handwerk-starke-frauen-gesucht Das „handwerk magazin“ zeichnet die „Unternehmerfrau im Handwerk“ aus. Zum 26. Mal zeichnet das „handwerk magazin“ in diesem Jahr die „Unternehmerfrau im Handwerk“ aus. Damit drückt das Magazin seine Wertschätzung für die Leistungen und Erfolge der Frauen im Handwerk aus. Gleichzeitig rückt der Wettbewerb deren Alltagsgeschäft in die öffentliche Wahrnehmung.

Erfinderische Geschäftsfrau, sorgfältige Buchhalterin, faire Personalchefin, kreative Marketing-Verantwortliche – und das alles in einer Person: viele Unternehmerfrauen im Handwerk sind wahre Multitalente. Neben ihrem betrieblichen Engagement, das auch männliche Handwerksunternehmer an den Tag legen, organisieren viele Frauen zusätzlich den Alltag ihrer Familien und leisten einen Beitrag für das Handwerk, indem sie sich gesellschaftlich und/oder politisch einbringen. Dieser vielseitige Einsatz soll durch die Auszeichnung honoriert werden.

Die Ausschreibung des Preises kommt nicht von ungefähr: Insgesamt schaffen deutlich weniger Frauen als Männer den Schritt, einen Meistertitel zu werden – und das nicht nur in klassisch „männlichen“ Berufen, sondern auch in „weiblichen“ Domänen wie beispielsweise dem Friseurgewerbe, der Schneiderei oder im Gesundheitsgewerbe. Das fand eine Studie des volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen heraus. Frauenförderung ist und bleibt demnach ein Handlungsfeld.

Bis zum 15. Mai 2017 können sich alle Handwerksmeisterinnen, Geschäftsführerinnen, mitarbeitende Ehefrauen und Partnerinnen, die sich für den Wirtschaftszweig Handwerk engagieren, bewerben. Es werden Preise in zwei verschiedenen Kategorien vergeben: Ein Preis geht an selbstständige Unternehmerinnen, der andere an mitarbeitende Partnerinnen. Beide sind auf je 2.500 Euro dotiert. Die Bewerbung kann online oder postalisch eingereicht werden. Falls Sie teilnehmen möchten, wünschen wir Ihnen viel Erfolg.

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news-636 Wed, 01 Feb 2017 08:10:00 +0100 Thema des Monats: Führung http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2017/februar-2017-fuehrung-40 Führung wird zunehmend ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen. news-635 Mon, 30 Jan 2017 08:55:00 +0100 Bewerbungserfolg http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/bewerbungserfolg Berufserfahrung schlägt klassische Zeugnisse Für Deutschlands Arbeitgeber und Arbeitnehmer rangiert informelles Lernen deutlich vor formaler und non-formaler Bildung. Im Job gesammelte Praxiserfahrungen werden höher eingeschätzt als Schul-, Ausbildungs- und Unizeugnisse oder Weiterbildungen. Das zeigt eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung.

In der Studie „Können belegen können – Lernwege, Kompetenzen und Zertifikate aus Sicht von Arbeitgebern und Arbeitnehmern“ wurde im Auftrag der Bertelsmann Stiftung untersucht, welche Bewerbungskriterien Arbeitgeber und Personalverantwortliche auf der einen Seite und Arbeitnehmer auf der anderen Seite als wichtig für den Bewerbungserfolg erachten. Informelles Lernen lässt danach in seiner Bedeutung für den Erfolg im Beruf die formale und non-formale Bildung deutlich hinter sich. Informelles Lernen ist aber häufig unsichtbar, denn es wird nicht zertifiziert – hierfür braucht es laut Studie neue, offiziell anerkannte Zeugnisse. 78 Prozent der Personalverantwortlichen in Firmen stufen das Lernen durch Berufserfahrung als sehr wichtig oder wichtig für den Erfolg im Job ein.

Dass bei der Beurteilung von Bewerbungskompetenzen die Meinungen von Arbeitgeber (AG) und Arbeitnehmer (AN) auseinander gehen, dürfte nicht sonderlich überraschen. Spannend jedoch sind die neu gewonnenen Erkenntnisse, die genau aufzeigen, in welchen Kompetenzbereichen sich die vorherrschenden Meinungen am deutlichsten unterscheiden.

Auffällig ist, dass 94 Prozent der Arbeitgeber die Probezeit als für „wichtig“ bis „sehr wichtig“ erachten. Eine ebenso hohe Bedeutsamkeit räumen lediglich 69 Prozent der Arbeitnehmer der Probezeit ein. Somit ist die Probezeit die Rubrik, in der die Einschätzungen am weitesten auseinander gehen. Nahezu deckungsgleich fällt dagegen mit 45 Prozent (AG) bzw. 44 Prozent (AN) die Bewertung der Arbeitsproben aus.

Weiter lassen die Erkenntnisse der Studie erkennen, dass die Arbeitnehmer Bewerbungsunterlagen, Arbeitszeugnisse, Weiterbildungszertifikate und Referenzen als weniger wichtig einstufen als die Arbeitgeber dies tun und diese Kompetenz-Nachweise somit in ihrer Bedeutsamkeit für die Auswahl des „richtigen Bewerbungskandidaten“ kontinuierlich unterschätzen.

Somit kann folgende Schlussfolgerung gezogen werden: während der Arbeitgeber am meisten Wert auf „harte Fakten“ wie Arbeitsleistung in der Probezeit sowie auf Zeugnisse und Zertifikate legt, konzentriert sich der Arbeitnehmer eher auf die zwischenmenschliche Komponente im Bewerbungsgespräch.

Die gesamt Studie finden Sie hier.

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news-633 Mon, 23 Jan 2017 09:04:55 +0100 Veranstaltung: Mehr Inklusion in der Ausbildung http://www.kofa.de/service/veranstaltungen/detailseite/news/wege-zu-mehr-inklusion-in-der-berufsausbildung Das KOFA lädt Sie zusammen mit dem BMWi und in Zusammenarbeit mit der Aktion Mensch am 10.02. nach Berlin ein.

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news-632 Wed, 18 Jan 2017 16:03:00 +0100 Mittelstand sucht gezielt ausländische Arbeitskräfte http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mittelstand-sucht-gezielt-auslaendische-arbeitskraefte Positiver Beschäftigungstrend ausländischer Arbeitskräfte im Mittelstand Laut einer neuen Analyse der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) beschäftigen derzeit drei von vier kleinen und mittleren Unternehmen ausländische Beschäftigte. Die Mehrheit dieser Beschäftigten stammt aus EU-Ländern. Selbst Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern haben zum großen Teil ausländische Mitarbeiter (63 Prozent).

Mittelständler setzen in der Zukunft immer stärker auf die Rekrutierung ausländischer Beschäftigter.
So zeigt die KFW-Analyse, dass in den vergangenen fünf Jahren knapp 40 Prozent der mittelständischen Arbeitgeber gezielt nach ausländischen Mitarbeitern gesucht haben. Für die kommenden fünf Jahre planen das schon mehr als die Hälfte der Befragten. Als Hintergrund für den ansteigenden Trend sind einerseits der demografische Wandel anzusehen sowie eine Rückbesinnung mittelständischer Unternehmer auf das Bundesgebiet und somit eine verstärkte Konkurrenz um qualifizierte Beschäftigte.

Auch die Beschäftigung von Arbeitnehmern aus Drittstaaten steigt an und wird aufgrund der demografischen Herausforderungen, vor denen auch andere EU-Länder stehen, immer wichtiger. So haben bereits in den vergangenen fünf Jahren elf Prozent der Mittelständler bei der Rekrutierung den Fokus auf Zuwanderer aus Drittstaaten gelegt. Bis zum Jahr 2021 planen dies mit 24 Prozent mehr als doppelt so viele.

Weitere Informationen zur KfW-Studie finden sie hier.

Wie Sie dem demografischen Wandel in Ihrer Personalarbeit begegnen können, erfahren Sie in der KOFA-Handlungsempfehlung Demografiefeste Personalarbeit.

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news-630 Mon, 16 Jan 2017 08:16:00 +0100 Keine Ruhe von der Arbeit http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/keine-ruhe-von-der-arbeit Deutlich mehr Menschen arbeiten jenseits der gesetzlichen Altersgrenze Neue Daten der Bundesagentur für Arbeit zeigen: immer mehr Ruheständler gehen einer Erwerbstätigkeit nach. Im Jahr 2016 arbeiteten verglichen mit dem Jahr 2011 über 52 Prozent mehr Menschen jenseits der gesetzlichen Altergrenze in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis – trotz Ehrhöhung des Renteneintrittsalters.

Entgegen vieler Befürchtungen arbeiten nur die wenigsten dieser 202.457 Senioren aus wirtschaftlicher Notwendigkeit heraus weiter erwerbstätig, wie das europäischen Statistikamt Eurostat berichtet. Im Gegenteil: Das Gros der erwerbstätigen Senioren stellen höher Gebildete, die im Durchschnitt eine höhere Rente erhalten, so eine von der Bundesregierung vorgelegten Studie des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA).

Auch die Anzahl der Selbstständigen im Alter von 65 bis 74 ist stark angestiegen. Im vergangenen Jahr belief sich ihre Zahl auf 350.000. Das sind 100.000 Selbständige mehr als noch vor fünf Jahren. Grund für den Anstieg sei nicht das Problem, eine/n geeignete/n Nachfolge/in zu finden – denn zwei Drittel selbstständigen Senioren haben gar keine Angestellten – sondern lediglich das Bedürfnis, sich im Ruhestand aktiv zu betätigen.

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news-629 Fri, 13 Jan 2017 16:21:00 +0100 Azubi-Speeddating 2017 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/azubi-speeddating-2017 Mitarbeiter finden – mit Effizienz und Spaß Am 07. März 2017 veranstaltet die Handelskammer Köln das siebte Azubi-Speeddating im RheinEnergieStadion. Kooperationspartner sind eine Stiftung des 1. FC Köln und die Agentur für Arbeit. Unternehmen haben hier die Chance, geeignete Bewerbende zu einem Probearbeitstag, einem Praktikum oder einer Ausbildung einzuladen. Das Speeddating ist eine effiziente Methode, Nachwuchs zu finden. Besonders kleinen und mittleren Unternehmen sparen so Kosten und Zeit bei der Suche nach passenden Fachkräften.

Ziel der Veranstaltung ist es, Bewerbende und Betriebe aus der Region Köln zusammenzubringen. Damit beide Seiten möglichst viele Informationen übereinander erhalten, ist folgendes Szenario vorgesehen: Jedes Unternehmen entsendet einen Betriebsvertretenden, dem/der sich an einem festen Platz im 10-Minuten-Takt potenzielle Azubis vorstellen können – natürlich mit vollständiger Bewerbungsmappe.

Betriebe, die das Azubi-Speeddating 2017 als effiziente Methode zur Nachwuchs-Fachkräfte-Gewinnung nutzen möchten, können sich jetzt noch anmelden.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Kontakt:
B.A. Roberto Lepore
Abteilungsleiter/-in
Tel. 0221/2022-418
Fax 0221/2022-292
E-Mail: lepore@hwk-koeln.de

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news-628 Tue, 10 Jan 2017 08:32:00 +0100 Digitalisierung eröffnet Wachstumschancen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitalisierung-eroeffnet-wachstumschancen KMU unterschätzen positive Wirkung der Digitalisierung Laut einer Umfrage der F.A.Z. erwartet die Mehrheit der Vorstandsvorsitzenden, dass im Jahr 2017 das Thema Digitalisierung hiesige Konzerne mehr beschäftigen wird als politische, gesellschaftliche oder technische Entwicklungen.

Mittelständler und Familienunternehmer dagegen haben andere Schwerpunkte. Eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PWC ergab, dass lediglich 5 Prozent der befragten KMU sich an erster Stelle einen Durchbruch ihres Unternehmens bei der Digitalisierung wünschen.

Dieser Wert sei sehr niedrig, sagt Peter Bartels, PWC-Vorstandsmitglied und Leiter Familienunternehmen und Mittelstand; denn „[…] gerade die Digitalisierung eröffnet Wachstumschancen – wenn es gelingt, sie nicht nur als ein IT-Thema zu betrachten, sondern als umfassende Aufgabe, die das Geschäftsmodell eines Unternehmens grundlegend verändert.“

Das Fazit der Studie: die meisten KMU sind sich der Tragweite des Themas Digitalisierung bewusst, aber sie unterschätzen die positiven Auswirkungen, die diese Entwicklung auf ihr Unternehmen haben kann.

Mehr zu diesem Thema: www.faz.net

Wenn Sie sich als KMU dem Thema Digitalisierung stärker zuwenden wollen, finden Sie über unseren Themenschwerpunkt einen guten Einstieg.

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news-626 Mon, 02 Jan 2017 09:24:00 +0100 Thema des Monats: Unternehmensnachfolge http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2017/januar-2017-unternehmensnachfolge Firmenübernahmen rechtzeitig planen und gestalten news-542 Wed, 17 Aug 2016 12:02:23 +0200 Flüchtlinge im Praktikum http://www.kofa.de/dossiers/fluechtlinge-integrieren/fluechtlinge-einstellen Mit Praktika für Geflüchtete doppelt punkten: Mögliche Fachkräfte kennenlernen und gleichzeitig einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen leisten. news-501 Wed, 01 Jun 2016 15:49:00 +0200 Betriebliche Weiterbildung http://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-weiterbilden/betriebliche-weiterbildung Ob technischer Fortschritt oder geänderte Kundenwünsche – dank betrieblicher Weiterbildung hält Ihr Unternehmen Schritt. news-500 Wed, 01 Jun 2016 15:47:00 +0200 Ausbildung von Flüchtlingen http://www.kofa.de/dossiers/fluechtlinge-integrieren/fluechtlinge-einstellen Helfen Sie Flüchtlingen bei der Integration durch Ausbildung und sichern sich so zugleich Ihren Fachkräftenachwuchs.