Azubis suchen trotz Corona

Wie Sie in Zeiten von Kontaktbeschränkungen Ihre Ausbildungsplätze besetzen können

Junge Menschen von einer dualen Ausbildung und dem eigenen Unternehmen zu begeistern war schon vor den Kontaktbeschränkungen herausfordernd. Ausbildungsmessen, Betriebsführungen, Besuche in Partnerschulen oder Praktika – das alles geht nicht mehr so, wie vor der Pandemie. Mit Flexibilität, Offenheit und dem Mut, etwas Neues auszuprobieren, können Sie trotzdem auf sich aufmerksam machen. 

Wir haben für Sie 7 Tipps zusammengestellt:

1.    Webseite oder Karriereseite

Eine eigene Webseite oder Karriereseite für die Ausbildung macht sichtbar, was Sie als Ausbildungsbetrieb auszeichnet. Ein Hinweis darauf, dass sie trotz Corona ausbilden, ist wichtig für die Bewerberinnen und Bewerber. Tipps zur Gestaltung erhalten Sie in unserer "Checkliste Karrierewebseite".

2. Stellenanzeigen

Auch Ihre Stellenanzeige ist ein wichtiges Instrument, um auf sich aufmerksam zu machen. Zeigen Sie dort, was Sie zu bieten haben und womit Sie sich von anderen Ausbildungsbetrieben unterscheiden. Bauen Sie den Hinweis ein, dass Sie trotz Corona auf der Suche nach Auszubildenden sind. Ein Praxisbeispiel zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Stellenanzeigen optimieren können.

Außerdem finden Sie hier 9 Tipps für die perfekte Stellenanzeige im Netz von Daniel Wahlen, Marketing Manager bei Indeed.

3. Social-Media-Rekrutierung

Wer in den sozialen Medien unterwegs ist, kann seine Zielgruppe gezielter ansprechen. Das muss nicht perfekt und hoch professionell sein, aber zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passen. Je authentischer desto besser: Ein Video mit dem Smartphone aufgenommen – von Auszubildenden für Auszubildende – eignet sich sehr gut. Das spricht die jungen Leute eher an als ein kühler Imagefilm. Hier finden Sie Tipps, für Ihr Ausbildungsmarketing über soziale Netzwerke

4. Digitale Ausbildungsmessen

Ein Ersatz für die traditionellen Ausbildungsmessen sind digitale Messen. Auch dort können Sie sich und Ihre Ausbildung präsentieren und mit potenziellen Auszubildenden ins Gespräch kommen. Hier finden Sie fünf Tipps zum Thema „Azubis finden auf digitalen Messen“.

5. Digitales Azubi-Speed-Dating

In vielen Regionen werden zusätzlich digitale Azubi-Speed-Datings angeboten. Veranstalter sind meistens die Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, Arbeitsagenturen und Wirtschaftsförderungen. Über ein digitales Tool können Sie Termine für Telefonate oder Videokonferenzen vereinbaren. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Webinar-Mitschnitt "Virtuelle Azubi-Speed-Datings".

6. Digitales Vorstellungsgespräch

Auch ein Vorstellungsgespräch ist virtuell durchführbar und bietet viele Vorteile für beide Seiten. Die Anreise entfällt, es muss kein Raum gebucht und keine Bewirtung bereitgestellt werden und der Jugendliche fühlt sich sicherer in seiner gewohnten Umgebung. Eine Vorbereitung, vor allem der technischen Voraussetzungen ist dafür nötig. Ermöglichen Sie sowohl Telefoninterviews als auch Videokonferenzen. Mit einem strukturierten Interviewleitfaden stellen Sie Vergleichbarkeit her.
Was Sie beachten sollten und wie sich ein virtuelles Vorstellungsgespräch für beide Seiten anfühlt, erfahren Sie im Webinar Mitschnitt „Digitales Bewerbungsgespräch“.

7. Digitales Praktikum

Ein Praktikum oder Schnuppertag vervollständigt normalerweise den Eindruck der „Passgenauigkeit“ auf beiden Seiten. Wie Sie digital über Ihren Betrieb und Ihre Ausbildung informieren und den Interessenten „praktisch“ mit einbinden können, erfahren Sie hier.


Wenn Sie lieber etwas für „die Ohren“ möchten, dann machen Sie es sich mit unserem Podcast Folge 19 „Neue Wege der Azubi-Rekrutierung“ bequem: www.kofa.de/service/podcast.

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