Praxisbeispiel: Interne Kommunikation als Erfolgsfaktor

Wie die conplement AG ihre Beschäftigten als Unternehmensbotschafter nutzt

Weil die conplement AG ihre Beschäftigten umfassend informiert, treten diese als kompetente Unternehmensbotschafter beim Firmenkunden auf. Auch die Effizienz von Abläufen und die Mitarbeiterbindung profitieren von Mitarbeiterversammlungen, vom Vorstandsfrühstück und vielen weiteren Einzelmaßnahmen einer bewusst gestalteten, zielgerichteten internen Kommunikation.

Branche: IT-Dienstleister | Standort: Nürnberg (Bayern) | Beschäftigte: 63

Stand: 2014

Mit Mitarbeiterversammlungen und Vorstandsfrühstück die Beschäftigten informieren

Bereits bei der Firmengründung wurde deutlich, dass der IT-Dienstleister auf eine gute interne Kommunikation angewiesen ist. Viele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei den auftraggebenden Unternehmen vor Ort tätig. Für die conplement AG ist es daher entscheidend, dass die Beschäftigten vor Ort beim Kunden das Unternehmen kompetent vertreten können. Dafür müssen sie das Unternehmen als Ganzes verstehen: die Firmenstrategie, aktuelle Projekte und künftige Entwicklungen. Die wichtigsten Instrumente für die interne Kommunikation sieht das Unternehmen in der Mitarbeiterversammlung und dem Vorstandsfrühstück, die im Wechsel alle sechs Wochen stattfinden. Eine Mitarbeiterversammlung dauert in der Regel zwischen 90 und 120 Minuten, rund zwei Drittel der Belegschaft nehmen teil. Themen sind Umsatzzahlen, laufende Projekte und der Umgang mit Hauptkunden. Gleichzeitig ist aber auch Raum für die Diskussion aktueller Probleme. Das Vorstandsfrühstück hingegen dient dem informellen Austausch zwischen Belegschaft und  der Geschäftsführung. Gerade die häufig bei Kunden tätigen Beraterinnen und Berater können sich bei dieser Gelegenheit mit den Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzten austauschen. Außerdem nutzt der Vorstand diese Runde, um ein bisschen „aus dem Nähkästchen“ zu plaudern, sei es über neue Aufträge oder Veränderungen in der Organisation. Für die Belegschaft ist das Vorstandsfrühstück mit seiner besonderen Atmosphäre auch eine gute Möglichkeit, ungezwungen Fragen zu stellen oder Probleme zu erörtern.

Udo Wiegärtner, Personalleiter:

Wenn jeder einzelne im Unternehmen das große Ganze im Auge behalten kann und weiß, was im Unternehmen vor sich geht, dann heißt das: Die interne Kommunikation funktioniert!

Beschäftigte als Unternhemensbotschafter

Im Abstand von 14 Tagen werden außerdem interne Fachvorträge von Beschäftigten, beispielsweise zu den Themen „Projektübergreifender Wissensaustausch“, „Agile Planung in Softwareprojekten“ oder „Testgetriebene Softwareentwicklung“, abgehalten, es gibt Teambesprechungen und das tägliche kurze Status-Meeting innerhalb eines Projekts, „Daily Scrum“ genannt. Jedes Projektmitglied beantwortet dort drei Fragen:

  •     Was habe ich seit gestern geschafft?
  •     Was gehe ich heute an?
  •     Und was hindert mich gerade am effizienten Arbeiten?

Diese vielfältigen Kommunikationsstrukturen helfen der Unternehmensführung dabei, aufkeimende Probleme frühzeitig zu bearbeiten. Außerdem organisiert der IT-Dienstleister jährlich ein Firmenevent und nutzt es im Sinne seiner Kommunikationsstrategie: Er stellt die Unternehmensstrategie und entscheidende Projekte des nächsten Geschäftsjahrs vor.

Das Miteinander profitiert von offenen, verbindlichen Dialogen

Die vorgestellten Maßnahmen interner Kommunikation zeigen: Je passender die Regelkommunikation für die Beschäftigten wurde, umso besser wurde das Miteinander im Betrieb. Entscheidungen und Arbeitsprozesse werden vorangetrieben. Der Betrieb profitiert von motivierten und verbundenen Unternehmensbotschafterinnen und Unternehmensbotschaftern, die gut über das Unternehmen Bescheid wissen.

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