Unternehmensnetzwerke in Deutschland

Beispiele zum Mitwirken und Nachmachen

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen kann sich Netzwerkarbeit lohnen. Sie möchten sich selbst in Netzwerken engagieren oder einen Zusammenschluss gründen? Das KOFA stellt Ihnen exemplarisch einige Netzwerke vor:

Beruf und Familie

Wussten Sie schon? Für 90 Prozent der Beschäftigten mit Kindern und 65 Prozent der Beschäftigten ohne Kinder sind flexible Arbeitszeiten und eine familienbewusste Unternehmenskultur bei der Wahl des Arbeitgebers wichtig. – Es lohnt sich für Unternehmen deshalb eine familienbewusste Personalpolitik anzugehen. Das Netzwerk Familienbewusste Unternehmen Bonn/Rhein Sieg vernetzt Unternehmen vor Ort und bietet regelmäßige Netzwerktreffen an. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Auch in anderen Regionen Deutschlands gibt es vergleichsbare Projekte.

Link: https://familienbewussteunternehmen.de/

Tipp zum Thema Familienfreundlichkeit: Sie fragen sich, wie Unternehmen gemeinsam eine Kinderbetreuung auf die Beine stellen können? – Unser Praxisbeispiel Arbeitsplatznahe Kinderbetreuung gibt Einblicke.

Transcoop: Ein Netzwerk für Logistikunternehmen

„Keiner ist so schlau, wie wir alle zusammen!“ – Mit diesem griffigen Satz wirbt das Logistiknetzwerk Transcoop auf der Webseite um neue Mitglieder. Mehr als 60 mittelständische Transport- und Logistikunternehmen aus ganz Europa kooperieren bereits miteinander. Jedes dieser Unternehmen nutzt den Zusammenschluss, um das eigene Leistungsangebot zu optimieren und zu erweitern. Darüber hinaus profitieren die Unternehmen durch Preisvorteile beim gemeinsamen Einkauf von Betriebsmitteln und präsentieren sich zusammen auf Messen und Kongressen. Sie führen ein Logistikunternehmen und möchten kein Einzelkämpfer mehr sein? Mehr Informationen finden Sie hier:

Link: http://transcoop09.de/mitglieder/beitreten/

Unternehmens-Netzwerk INKLUSION: Beratung als erster Schritt

„Wir brauchen alle für eine inklusive Arbeitswelt“, sagt Manfred Otto-Albrecht, Projektleiter des Unternehmens-Netzwerks INKLUSION. Das Projekt hat im Januar 2017 seine Arbeit aufgenommen und wendet sich gezielt an Personalverantwortliche und Führungskräfte aus kleinen und mittleren Unternehmen.

Wer Kontakt zu dem Netzwerk aufnimmt, kann Beratungsleistung in Anspruch nehmen und juristische und fachliche Fragen zum Thema Inklusion klären. Darüber hinaus bietet das Projekt Unternehmensvertretern die Möglichkeit zur Vernetzung mit anderen Unternehmen und erarbeitet Leitlinien für eine inklusive Ausbildung und eine inklusive Führungskultur.

Sie interessieren sich dafür, Menschen mit einer Behinderung für Ihr Unternehmen zu gewinnen? Sie sind in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein oder Thüringen zuhause? Dann sind Sie hier genau richtig:

Link: http://www.unternehmens-netzwerk-inklusion.de

Wir zusammen – Farbe bekennen für die Integration

„Ich finde es wichtig, dass auch kleine Betriebe bei der Integration von Flüchtlingen Farbe bekennen.“ Das meint Christian Lübbe, Geschäftsführer der Segelmacherei Coastworxx (Siehe auch das Praxisbeispiel mit Video). Christian Lübbe ist bereits seit Mitte 2016 Mitglieder in dem Unternehmensnetzwerk, das auch in Fernseh- und Internetspots für eine Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt wirbt. Selbst mit der Bundeskanzlerin haben Netzwerkvertreter bereits zusammengesessen, um über die Herausforderungen der Flüchtlingsintegration für die Unternehmen zu sprechen.
Ihr Unternehmen beteiligt sich aktiv an einem Integrationsprojekt und möchte dies selbstbewusst nach außen tragen? – Dann ist dies das richtige Netzwerk für Sie: 

Link: http://wir-zusammen.de/aktiv-werden

NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge: Ein Netzwerk auch für KMU

Erfahrungen teilen, erfolgreich integrieren – so lautet das Motto des Netzwerkes Unternehmen integrieren Flüchtlinge, eine Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Ziel ist es, Unternehmen in Deutschland zu beraten und zu informieren. Wissen und Praxiserfahrungen mit Geflüchteten sollen geteilt werden, damit gute Integration gelingen kann. Dafür bietet das Netzwerk neben einer kostenlosen Mitgliedschaft Kooperationen mit den regionalen Kammern, Workshops und Austausch mit anderen Unternehmen an. Mit aktuell über 1.800 Mitgliedern in ganz Deutschland wächst die Zahl der Mitwirkenden stetig. Verpflichtungen gibt es für die Mitglieder nicht –  dafür verspricht das Netzwerk kurze Kommunikationswege und schnelle Antworten auf Fragen zur Integration.

Link: https://www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de/netzwerk/ueber-uns/

Ansprechpartner: Marlene Thiele
E-Mail-Adresse: thiele.marlene@dihk.de

Tipp: Sie möchten mehr über die Zusammenschlüsse von Unternehmen erfahren. Hier geht es zum Experteninterview „Stark als Genossenschaft

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