Kompetenzen in der digitalen Welt

Personalarbeit in Zeiten der Digitalisierung

Die zunehmend digitalisierte Arbeitswelt stellt neue Anforderungen an Ihre Fachkräfte. Eine repräsentative Unternehmensbefragung im Rahmen des IW-Personalpanel 2014 hat gezeigt: Einerseits benötigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer „digitale“ Kompetenzen, wie beispielsweise IT-Fachwissen oder Online-Kompetenzen. Andererseits werden insbesondere berufliches Erfahrungswissen, selbstständiges Arbeiten, Stärken in den Bereichen der Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb der Belegschaft sowie mit Kunden und Geschäftspartnern immer wichtiger, wie folgende Abbildung zeigt:

Meistern Sie die personalpolitischen Herausforderungen

Betriebliches Fachwissen, handwerkliches Geschick, Soft-Skills und Berufserfahrung spielen demzufolge auch zukünftig im Kontext der Digitalisierung eine wichtige Rolle. Doch auch in Nicht-IT-Berufen werden „digitale Kompetenzen“ wichtiger. So gehört zu „digitalen Schlüsselkompetenzen“ beispielsweise Medienkompetenz. Das umfasst unter anderem die Fähigkeit mit digitalen Medien wie Tablets oder Smartphones Informationen zu recherchieren und zu bewerten, zu kommunizieren oder auch Anwendungs-Know-how im Umgang mit Computern und Maschinen.

Durch die Verbindung von diesen digitalen Schlüsselkompetenzen mit eher traditionellen Kompetenzen werden Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Lage versetzt, den digitalen Wandel in Ihrem Betrieb erfolgversprechend umzusetzen.

Betriebliche und individuelle Perspektiven zusammenbringen

Die für die Digitalisierung relevanten Kompetenzen sind gleichermaßen für Ihren Betrieb als auch für Ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wichtig. Sie sind auf qualifiziertes Personal angewiesen, um die Herausforderungen in einem dynamischen Wettbewerb zu meistern. Für Ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bilden die Kompetenzen die Grundlage für eine langfristige Beschäftigungsperspektive. Gerade in Tätigkeitsbereichen, die im Zuge der Digitalisierung stärker von Automatisierung geprägt sind, ist es wichtig, dass die Beschäftigten mit der Entwicklung Schritt halten können. Denn: Wahrscheinlicher, als dass Arbeitsplätze wegfallen, ist, dass sich das Aufgabenspektrum von Beschäftigten verändert. Aktuell ist keine Tendenz zu mehr Personalabbau aufgrund zunehmender Digitalisierung erkennbar.

Ihre nächsten Schritte

Beschäftigen Sie sich frühzeitig mit den Kompetenzen, die Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zukünftig noch stärker benötigen und richten Sie Ihre Maßnahmen zur Fachkräftesicherung und Qualifizierung daran aus - machen Sie sich gemeinsam mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf den Weg.

Nutzen Sie unsere Handlungsempfehlungen zu den Themen:

Außerdem hilfreich: Das Experten-Interview „Digitalkompetenzen im Team stärken: In sechs Schritten zum Erfolg“. 

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