Nachholbedarf bei der Digitalisierung

Nur eine Minderheit der größten Familienunternehmen in Deutschland sieht sich bei der Digitalisierung ihres Geschäftsmodells gut aufgestellt. Das zeigt die Familienunternehmer-Umfrage 2017 der Deutschen Bank und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).
Holger Lösch, der stellvertretende BDI-Hauptgeschäftsführer, klagt über die unzureichende Infrastruktur: „Die Breitbandversorgung im ländlichen Raum hinkt der in den Städten deutlich hinterher. (…) Das ist besorgniserregend.“

Viele Unternehmen haben die Bedeutung der Digitalisierung bereits erkannt. So planen etwa 60 Prozent der Befragten die Ausgaben für Digitalisierung bis 2019 im Vergleich zu 2016 um rund 40 Prozent auf ca. drei Prozent des Umsatzes zu erhöhen. Dabei setzen sie auf Big Data und internetfähige „smarte Produkte“ für passgenaue Dienstleistungen, welche die Kundenbindung stärken und den Umsatz steigern sollen.

Doch auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen an Board sein. Denn neben unzureichenden digitalen Schnittstellen und Bedenken hinsichtlich der IT-Sicherheit nennen die befragten Unternehmen am häufigsten mangelndes Know-how der Belegschaft und Nachholbedarf hinsichtlich der Unternehmenskultur. Themen wie Führung 4.0 und digitales Lernen werden demnach immer wichtiger für den Unternehmenserfolg.
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