Mobilität bei der Ausbildungsplatzsuche gefragt

Für Unternehmen wird es zunehmend schwieriger ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Gleichzeitig haben Jugendliche so stetig bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz – aber nicht immer an ihrem Wohnort.

Das Verhältnis unversorgter Bewerber zu unbesetzten Ausbildungsstellen hat sich in den letzten 15 Jahren stark verändert: Im Jahr 2.000 trafen 20.000 unversorgte Bewerber auf ebenso viele unbesetzte Stellen. Nur sechs Jahre später gab es fast dreimal so viele unversorgte Bewerber, wie unbesetzte Stellen. Heute hat sich das Verhältnis umgekehrt. Auf 40.000 unbesetzte Ausbildungsstellen gibt es nur halb so viele unversorgte Bewerber.

Wenn mehr Jugendliche für ihre Ausbildungsstelle umziehen würden, könnten diese Ungleichgewichte abgebaut werden. Dabei sollte die öffentliche Hand mehr Unterstützung anbieten.


Unterstützen Sie Ihre zukünftigen Auszubildenden und überzeugen Sie sie vom Wohnortwechsel. Die KOFA-Handlungsempfehlung Überregionale Ausbildungsmobilität kann Ihnen dabei helfen.

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