Mittelstand sucht gezielt ausländische Arbeitskräfte

Laut einer neuen Analyse der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) beschäftigen derzeit drei von vier kleinen und mittleren Unternehmen ausländische Beschäftigte. Die Mehrheit dieser Beschäftigten stammt aus EU-Ländern. Selbst Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern haben zum großen Teil ausländische Mitarbeiter (63 Prozent).

Mittelständler setzen in der Zukunft immer stärker auf die Rekrutierung ausländischer Beschäftigter.
So zeigt die KFW-Analyse, dass in den vergangenen fünf Jahren knapp 40 Prozent der mittelständischen Arbeitgeber gezielt nach ausländischen Mitarbeitern gesucht haben. Für die kommenden fünf Jahre planen das schon mehr als die Hälfte der Befragten. Als Hintergrund für den ansteigenden Trend sind einerseits der demografische Wandel anzusehen sowie eine Rückbesinnung mittelständischer Unternehmer auf das Bundesgebiet und somit eine verstärkte Konkurrenz um qualifizierte Beschäftigte.

Auch die Beschäftigung von Arbeitnehmern aus Drittstaaten steigt an und wird aufgrund der demografischen Herausforderungen, vor denen auch andere EU-Länder stehen, immer wichtiger. So haben bereits in den vergangenen fünf Jahren elf Prozent der Mittelständler bei der Rekrutierung den Fokus auf Zuwanderer aus Drittstaaten gelegt. Bis zum Jahr 2021 planen dies mit 24 Prozent mehr als doppelt so viele.

Weitere Informationen zur KfW-Studie finden sie hier.

Wie Sie dem demografischen Wandel in Ihrer Personalarbeit begegnen können, erfahren Sie in der KOFA-Handlungsempfehlung Demografiefeste Personalarbeit.

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