Mehr Unterstützung für Flüchtlinge in der Berufsausbildung

Dem Beschluss des Bundeskabinetts zufolge, haben Geduldete ab dem 01. Januar 2016 bereits nach einer Voraufenthaltsdauer von 15 Monaten – statt wie bisher nach vier Jahren – Zugang zu ausbildungsfördernden Leistungen. Damit soll die Integration von jungen Menschen mit einer Duldung in den Arbeitsmarkt verbessert werden, wie aus einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hervorgeht. Der bessere und frühere Zugang zu ausbildungsfördernden Leistungen umfasst folgende Instrumente: Berufsausbildungsbeihilfe, assistierte Ausbildung und ausbildungsbegleitende Hilfen.

Werden Sie aktiv

Von den verbesserten gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Rekrutierung von Flüchtlingen können Sie profitieren. Mit dem früheren Zugang zur assistierten Ausbildung werden benachteiligte junge Menschen durch die individuelle und kontinuierliche Förderung auf eine betriebliche Arbeit vorbereitet. In Zusammenarbeit mit Ihrem Unternehmen können so Sprachdefizite oder Eingewöhnungsschwierigkeiten überwunden werden. Auch ohne eine assistierte Ausbildung können Sie während einer regulären Ausbildung mit ausbildungsbegleitenden Hilfen beispielsweise Sprachkenntnisse von geduldeten jungen Menschen verbessern. Außerdem können Sie bei der Beantragung von Berufsausbildungsbeihilfe Hilfestellung leisten. Antragsberechtigt sind junge Auszubildende, die die erforderlichen Mittel zur Deckung des Lebensunterhalts nicht zur Verfügung haben.

Falls Sie darüber hinaus am Ausbau Ihrer Kompetenzen zum Thema „Willkommenskultur in Unternehmen“ interessiert sind, bietet Ihnen das KOFA dazu eine Handlungsempfehlung.

Nähere Informationen zum Beschluss des Bundeskabinetts erhalten Sie auf der Webseite des BMAS.

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