Jungen Flüchtlingen wird Zugang zum Praktikum erleichtert

Das Bundeskabinett strebt eine bessere Integration von jungen Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt an. Mit einer entsprechenden Neuregelung benötigen Flüchtlinge künftig für ein Praktikum keine Genehmigung mehr von der Bundesagentur für Arbeit (BA). Der Beschluss soll in den kommenden Tagen in Kraft treten. Weitere Verbesserungen für Flüchtlinge sind in den nächsten Wochen mit Bewilligungen für Ausbildungshilfen geplant.

Integration in den Arbeitsmarkt

Mit der Neuregelung wird Ihnen die Rekrutierung von potenziellen Fachkräften über Pflichtpraktika sowie Orientierungspraktika zukünftig deutlich erleichtert. Unter die Regelung fallen Praktika, die für ein Studium oder eine Ausbildung Grundvoraussetzung sind und eine Dauer von bis zu drei Monaten nicht überschreiten. Auch ausbildungs- und studienbegleitende Praktika bis zu drei Monaten sowie Einstiegsqualifizierungen oder Maßnahmen zur Vorbereitung der Ausbildung gehören dazu. Berufsvorbereitende Maßnahmen können deutlich über die drei Monate hinausgehen. In Verbindung mit einer passenden Willkommenskultur werden Sie die verbesserten Rahmenbedingungen zur Rekrutierung von Fachkräften nutzen können und von einer gelebten kulturellen Vielfalt in Ihrem Unternehmen profitieren.

Falls Sie am Ausbau Ihrer Kompetenzen beim Thema „Willkommenskultur in Unternehmen“ interessiert sind, bietet Ihnen das KOFA dazu eine Handlungsempfehlung. Dieser Leitfaden stellt in der Praxis erprobte Strategien vor, die Sie für Ihr Unternehmen und Ihre Fachkräfte spezifisch anpassen können.

Nähere Informationen zum Beschluss des Bundeskabinetts erhalten Sie auf der Webseite der Bundesregierung.

Zur Handlungsempfehlung „Willkommenskultur in Unternehmen“ gelangen Sie hier.

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