Jobmotor statt Jobkiller

Die digitale Transformation wird im deutschen Mittelstand zu einem Zuwachs an Arbeitsplätzen führen. Nach einer Umfrage im Auftrag der Commerzbank rechnen 43 Prozent der befragten Firmen mit einem steigenden Personalbestand. Damit hat im Mittelstand offenbar ein Umdenken stattgefunden: Erwarteten im Jahr 2015 noch 40 Prozent der Unternehmen negative Beschäftigungseffekte, so sind es in der Befragung der Mittelstandsinitiative Unternehmerperspektiven 2016 nur noch 8 Prozent.

Der Mittelstand gehöre zu den Gewinnern der digitalen Transformation, weil er typischerweise auf Geschäftsfeldern agiere, wo Expertenwissen, Innovation und Flexibilität eine große Rolle spielen, so Markus Beumer, Vorstand der Commerzbank und dort verantwortlich für das Mittelstandsgeschäft. Deshalb werde hier der Bedarf an Fachleuten weiter steigen, während es eher die einfacheren, standardisierten Tätigkeiten seien, die zunehmend von vernetzten Maschinen erbracht werden könnten.

Gesucht wird nun das richtige Personal für den digitalen Wandel. Denn Fachkräfteengpässe bremsen  den digitalen Wandel im Mittelstand. Großes Potenzial liegt in der Qualifizierung der bestehenden Belegschaft. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf die Anforderungen der Digitalisierung vorbereitet werden, bleiben beschäftigungsfähig und können mit den einhergehenden Veränderungen konstruktiv umgehen.

Für die Studie „Tradition trifft Transformation: Unternehmen Zukunft“ befragte TNSInfratest im Auftrag der Commerzbank 4.000 mittelständische Unternehmen in ganz Deutschland.

Weitere Informationen zu der Studie finden Sie hier.

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