Integrationsmaßnahmen für afghanische Asylbewerber geöffnet

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat entschieden, die in den Zuständigkeitsbereich des BMAS fallenden Integrationsmaßnahmen, die für Asylbewerber eine gute Bleibeperspektive voraussetzen, auch für Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus Afghanistan zu öffnen.

Seit dem 01. Juli 2017 können Maßnahmen der Ausbildungsförderung und berufsbezogenen Sprachkurse des Bundesministerium für Arbeit und Soziales bzw. der Bundesagentur für Arbeit nun auch für Afghanische Asylbewerberinnen und Asylbewerber (wie bisher schon für Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus Syrien, Eritrea, Irak Iran, Somalia und Eritrea) bewilligt werden.

Dies betrifft im Einzelnen den Zugang zu:

  • Ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH), Assistierte Ausbildung (AsA) und berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BVB) nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland,
  • Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) oder Ausbildungsgeld nach 15 Monaten Aufenthalt in Deutschland,
  • Berufsbezogene Deutschkurse des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge,
  • Frühzeitiger Zugang zu vermittlungsunterstützenden Leistungen der Arbeitsförderung. 

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