Handwerk will junge Flüchtlinge ausbilden

Das deutsche Handwerk möchte jungen Flüchtlingen eine Ausbildung ermöglichen und fordert daher Planungssicherheit für die Betriebe. Aus Sicht von Handwerkspräsident Wollseifer sind die Rahmenbedingungen auch nach den Änderungen beim Aufenthaltsgesetz unzureichend. Kürzlich beschloss der Gesetzgeber jungen Flüchtlingen mit Ausbildungsplatz für die Dauer der Lehre eine Duldung zu ermöglichen. Davon ausgenommen sind allerdings Flüchtlinge, die bereits älter als 21 Jahre sind. An dieser Altersgrenze und an der fehlenden Bleibesicherheit nach der Ausbildung stört sich das Handwerk.

Potenzial nutzen

Für Sie kann es sich trotzdem jetzt schon lohnen jungen Flüchtlingen eine Perspektive in Ihrem Betrieb zu geben. Denn ausreichend junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern ist schwieriger geworden. In Verbindung mit einer passenden Willkommenskultur werden Sie nicht nur motivierte Fachkräfte ausbilden, sondern auch von einer gelebten kulturellen Vielfalt in Ihrem Unternehmen profitieren.

Wenn Sie am Ausbau Ihrer Kompetenzen beim Thema „Willkommenskultur in Unternehmen“ interessiert sind, bietet Ihnen das KOFA dazu eine Handlungsempfehlung. Dieser Leitfaden stellt in der Praxis erprobte Strategien vor, die Sie für Ihr Unternehmen und Ihre Fachkräfte spezifisch anpassen können.


Nähere Informationen zur Position des Handwerks zum Thema Flüchtlinge in Ausbildung erhalten Sie hier.

Zur Handlungsempfehlung „Willkommenskultur in Unternehmen“ gelangen Sie hier.

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