Gesucht: Coach statt Chef

Das Berliner Marktforschungsinstitut „Trendence“ erstellt regelmäßig Studien rund um die Wünsche und Erwartungen von Berufstätigen und Absolventen an ihren (potentiellen) Arbeitgeber. Für das „Young Professional Barometer 2015“ wurden 7.300 Akademiker aus mehr als zehn Fachrichtungen befragt, welche Kriterien ihnen nach den ersten Jahren im Job wichtig sind.

Dabei hat sich insbesondere Folgendes herausgestellt: Der Führungsstil spielt für junge Berufstätige eine immer wichtigere Rolle. Die Generation Y wünscht sich demnach einen Chef, der eher als Coach fungiert. Das kann zu größeren Konflikten führen, wenn die Unternehmenskultur und Führungspraxis im jeweiligen Unternehmen andere Schwerpunkte setzt. Bemerkenswert ist, dass dieses Kriterium 93 Prozent der Befragten als wichtig oder sogar sehr wichtig angaben. Dies ist ein erheblich größerer Anteil, als bei der Befragung von Studenten zum Ende ihres Studiums angeben.

Wenn Sie Ihre Führungspraxis überprüfen oder verbessern wollen, können Sie dafür die KOFA-Handlungsempfehlung Personalführung nutzen.

Wie das Thema in der Praxis angepackt werden kann, erfahren Sie in unserem Praxisbeispiel bei einem Bauunternehmer aus Baden-Württemberg.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie in diesem Artikel.

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