Finanzielle Unterstützung für die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

Personen mit einem ausländischen Berufsabschluss haben es oft schwer, in Deutschland als Fachkraft im erlernten Beruf arbeiten zu können. Dies liegt in den meisten Fällen an der fehlenden Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen.

Ein Anerkennungsverfahren kann die Gleichwertigkeit einer ausländischen Berufsqualifikation feststellen und die erworbenen Fähigkeiten aufzeigen. Das Verfahren ist jedoch mit Kosten verbunden, vor allem für Übersetzungen und Gebühren. Damit die Integration am Arbeitsmarkt nicht aufgrund der Kosten scheitert, können ab dem 1. Dezember Anträge auf einen Kostenzuschuss gestellt werden. „Jede ausländische Fachkraft soll trotz entstehender Kosten ein Anerkennungsverfahren aufnehmen können“, so Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.

Auch für Unternehmen wäre es einfacher den Fachkräftebedarf zu decken, wenn mehr Menschen der Abschluss anerkannt würde. Denn dieser stellt die Gleichwertigkeit nicht-deutscher Abschlüsse fest, zeigt die Fähigkeiten genau auf und ist unter Umständen essenziell für eine betriebliche Weiterbildung. Es lohnt sich also auch aus unternehmerischer Sicht die Anerkennung von Abschlüssen der Belegschaft zu begleiten und zu unterstützen.

Weitere Informationen zum Anerkennungszuschuss sind im Internet abrufbar unter: www.anerkennung-in-deutschland.de.

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