Ein Pflaster für die Achillesferse von KMU

Kleine und mittelständische Unternehmen sind das Fundament der deutschen Volkswirtschaft. Gerade die Überschaubarkeit der meist (sehr) kleinen Belegschaft ist verantwortlich für etliche Vorteile großen Konzernen gegenüber:

  • KMU sind nahe beim Kunden;
  • die Entscheidungswege sind kürzer;
  • es gibt viel Platz für Kreativität und
  • KMU sind überdurchschnittlich innovativ.

Allerdings stellen sich der überproportional großen Innovationskraft dieser Unternehmen häufig zwei schwer zu überwindende Aufgaben entgegen: fehlender Kontakt zu Forschungspartnern und fehlende monetäre Mittel für Forschung und Entwicklung.

Förderung internationaler Zusammenarbeit

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert daher bewusst Forschungs- und Entwicklungsprojekte deutscher Mittelständler. Als Hochtechnologieland hat Deutschland bereits heute beste Verbindungen mit anderen Industrienationen. Auch in Japan spielen KMU eine sehr wichtige Rolle und sind mitunter Weltmarktführer. Ein Blick nach Fernost kann auch für die Arbeit in der Region Vorteile bieten. Unternehmen, die an einer bilateralen Forschungs- und Entwicklungsarbeit mit einem japanischen Partner interessiert sind, können im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZMI) bis zum 17.08.2017 Anträge auf eine Teilnahme an diesem Projekt stellen. Thema und Technologie der Projekte bleiben den Unternehmen überlassen. Wichtig ist nur: die Projekte müssen zu neuen technischen Dienstleistungen oder verbesserten Produktionsverfahren führen.

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