Digitalisierung schafft Arbeitsplätze

Im Zuge der Digitalisierung wollen Unternehmen zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen und nicht entlassen. Dies bestätigt eine Befragung von etwa 1400 Unternehmen verschiedener Digitalisierungsgrade aus dem Herbst 2014. Unternehmen mit einer starken Ausrichtung auf Digitalisierung möchten ihre Mitarbeiterzahlen erhöhen. Davon erhoffen sie sich Ertrags- sowie Auftragssteigerungen.

Klarer Trend zu höherer Qualifizierung

Das IW kommt in der Studie zu dem Ergebnis, dass der Trend zu einer höheren Qualifizierung der Beschäftigten geht. So haben ungelernte Arbeitskräfte in der digitalisierten Arbeitswelt schlechtere Chancen als Arbeitskräfte mit Berufsausbildung oder Studium. Dabei sind es die stark digitalisierten Unternehmen, die der Meinung sind, zukünftig überwiegend Fachkräfte zu benötigen. Diese Unternehmen wollen laut IW mehr als 40 Prozent Mitarbeiter mit Hochschulabschluss einstellen und fast genauso viele mit abgeschlossener Berufsausbildung. Unternehmen mit geringem Digitalisierungsgrad hingegen suchen mehr Personen mit Berufsausbildung als Akademiker.

Mensch bleibt wichtiger als Maschine

Die Digitalisierung bringt somit nicht weniger Arbeitsplätze mit sich sondern mehr. „Die Digitalisierung wird Menschen mit ihren vielfältigen, flexiblen Fähigkeiten und Fertigkeiten nicht ersetzen, treibt aber den Trend zur Höherqualifizierung der Mitarbeiter weiter voran.“, sagt Andrea Hammermann, Arbeitsmarktexpertin des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Kleine und mittlere Unternehmen mit einem hohen Digitalisierungsgrad unterscheiden sich dabei so gut wie gar nicht von großen Unternehmen.

Hier setzt das KOFA an und unterstützt Sie mit verschiedenen Handlungsempfehlungen zum Thema Fachkräfte qualifizieren.

Hier finden Sie die Pressemitteilung und den Link zum Download der Studie

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