Digitalisierung – Eine personalpolitische Herausforderung

Unternehmen messen dem IT-Fachwissen und den Online-Kompetenzen ihrer Mitarbeiter zukünftig eine deutlich größere Rolle bei. Darauf weisen erste Ergebnisse des IW-Personalpanels 2014, einer repräsentativen Unternehmensbefragung, hin. Diese verdeutlichen: Die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft bietet viele Chancen, verändert jedoch auch die Anforderungen, die an Fachkräfte gestellt werden.

Herausforderungen für den Arbeitsalltag

Den befragten Unternehmen zufolge erfordert eine digitalisierte Arbeitswelt nicht nur zusätzliches Know-how über Informationstechnologien und das Internet. Vielmehr bedarf es zukünftig auch eines gesteigerten Maßes an Kommunikationsfähigkeit sowie Planungs- und Organisationsgeschick, wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Arbeitsalltag in einer vernetzten Umgebung erfolgreich gestalten. Etwa ein Drittel der deutschen Unternehmen hat die daraus resultierenden personalpolitischen Herausforderungen bereits erkannt und kann mit dem Attribut „auf Digitalisierung ausgerichtet“ versehen werden. Beispielsweise bieten solche Betriebe deutlich häufiger Maßnahmen der Personalentwicklung an als Wettbewerber, die das Thema Digitalisierung weniger fokussieren. Solche Maßnahmen umfassen unter anderem altersgemischte Teams, das Anbieten lernförderlicher Arbeitsumgebungen sowie individuelle Karriereplanungen.

Zusätzliche Informationen sowie Zahlenmaterial zu der Unternehmensbefragung, die im Rahmen des KOFA ausgewertet wird, erhalten Sie in der unten verlinkten Präsentation. Der ausführliche Ergebnisbericht wird Ende des zweiten Quartals 2015 erscheinen. Weitere Vorabveröffentlichungen werden über die KOFA-Homepage erhältlich sein.

Weitere Informationen erhalten Sie in dieser Präsentation.

Die Pressemitteilung des IW Köln finden Sie hier

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