Deutschland als Studienort immer beliebter

Im Jahr 2014 schrieben sich 107.000 ausländische Studienanfängerinnen und Studienanfänger an deutschen Hochschulen ein. Das waren 4,5 % mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt heute mit vorläufigen Zahlen mitteilt. Bereits seit 2007 erfreuen sich die deutschen Hochschulen an kontinuierlich steigenden Immatrikulationen ausländischer Studienanfängerinnen und Studienanfänger.

Die beliebtesten Studiengänge sind den Rechts- Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zuzuordnen. Knapp 31.000 der 107.000 Studierenden entschieden sich für eines dieser Fächer. Auch die Ingenieurswissenschaften profitieren stark: Etwa 27.500 Personen schrieben sich ein. Im Vergleich zum Vorjahr stellte dies einen Anstieg von 6,7 Prozent dar. Die Mathematik und Naturwissenschaften sind ebenfalls begehrt. Es immatrikulierten sich 16.400 ausländische Studienanfängerinnen und Studienanfänger, damit 5,8 Prozent mehr als im Jahr 2013.

Deutsche Unternehmen können von diesem Trend profitieren, wenn sie frühzeitig Kontakt mit den werdenden Fachkräften aufnehmen. Beispielsweise sind Praktika und Werksstudententätigkeiten beliebte Wege, um Studierende kennenzulernen und sie langfristig an das Unternehmen zu binden.

Nähere Informationen zu den heute veröffentlichten Zahlen vom Statistischen Bundesamt erhalten Sie hier.

Feedback geben