"Ausbildung Weltweit"

Interkulturelle Kompetenzen, Fremdsprachenkenntnisse, Teamfähigkeit und Selbstständigkeit sind Kernfähigkeiten, die immer mehr an Gewicht gewinnen und schon heutzutage unverzichtbar sind: Eine Telefonkonferenz mit Kunden in Südamerika, eine Kooperation mit einer Firma in Osteuropa und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund sind Beispiele für das Aufeinandertreffen verschiedener Sprachen und Kulturen – all das gehört heute zum globalisierten Arbeitsalltag.

Das Pilotprojekt „Ausbildung Weltweit“ setzt exakt an der Entwicklung dieser wichtigen Fähigkeiten in der beruflichen Ausbildung an. Sowohl Auszubildende als auch Ausbildende können ihre internationale Berufskompetenz steigern, indem sie einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland verbringen. Durch die Öffnung der Ausbildungsabteilungen profitieren darüber hinaus auch die Unternehmen, denn die Internationalisierung steigert zugleich die Unternehmensattraktivität.

Geförderte Aktivitäten von „Ausbildung Weltweit“
Gefördert werden Auslandsaufenthalte von Auszubildenden (3 Wochen bis 3 Monate) und Ausbildendenden (2 Tage bis 2 Wochen) sowie kürzere vorbereitende Besuche (2 Tage bis 1 Woche). Die Förderung umfasst zum Beispiel:

  • Aufenthaltskosten
  • Fahrtkosten
  • Organisatorische Ausgaben (Einheitskosten)
  • Vor- und Nachbereitung der Auszubildenden

Sowohl Ausbildungsunternehmen als auch andere nicht-schulische Einrichtungen der Berufsbildung sind dazu befugt, Anträge zu stellen. Die Antragsfrist endet am 01. September 2017. Die Mittel für die Teilnahme an dem Projekt „Ausbildung Weltweit“ stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereit.

Weitere Informationen:
Weitere Informationen und Links finden Sie hier.

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