Arbeitnehmer fit für die Digitalisierung

Auswertungen des Forschungsprojekts Rakoon an der Universität Hohenheim lassen darauf schließen, dass die Industrie 4.0 nicht an den Menschen scheitern wird -  so formuliert es die Forschungsleiterin Prof. Dr. Sabine Pfeiffer.

Ausgewertet wurden repräsentative Angaben von rund 20.000 Erwerbstätigen in Deutschland zu den Themen „Arbeit und Beruf im Wandel“ sowie „Erwerb und Verwertung von beruflicher Qualifikation“. „Rund zwei Drittel der Beschäftigten in Deutschland haben mindestens eine duale Ausbildung – das entspricht einer sehr hohen formalen Qualifikation“, sagte Pfeiffer. Ebenso können heute bereits 71 Prozent aller Erwerbstätigen sehr gut mit den komplexen Anforderungen moderner Arbeitsplätze umgehen. Sie profitieren dabei in hohem Maß von ihrem Erfahrungswissen, also dem Wissen, was sie sich auf der Basis einer guten Ausbildung im beruflichen Alltag angeeignet haben. Darin liegt laut der Studie ein deutlicher Wettbewerbsvorteil Deutschlands gegenüber anderen Ländern.

Eine Organisationskultur der Teilhabe ist gefragt

Es wird zukünftig mehr darauf ankommen, den Beschäftigten den Weg in die Industrie 4.0 leichter zu ebnen. Dies gelingt nur dann, wenn Führungskräfte den Mehrwert der Digitalisierung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vermitteln können. Die Organisationen muss dafür so gestaltet werden, dass mehr Prozesse in den Unternehmen möglich sind, an denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt teilhaben können.

 
Weitere Informationen zum Forschungsprojekt Rakoon an der Universität Hohenheim finden Sie hier.

Die Projekthomepage erreichen Sie über diesen Link: http://www.openorganisation.eu/

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