Anzahl erwerbsfähiger Personen sinkt trotz Zuwanderung

In Deutschland sind eine schrumpfende Bevölkerung und ein Rückgang der erwerbsfähigen Personen unvermeidbar. Zu diesen Ergebnissen kommt das statistische Bundesamt in ihrer 13. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung. Die gute Nachricht: Bedingt durch die hohe Nettozuwanderung der letzten Jahre wird sich der demografische Wandel nicht ganz so stark auswirken wie bei der letzten Berechnung befürchtet.

Das ändert jedoch nichts daran, dass etwa ab dem Jahr 2020 die Zahl der 20- bis 64-Jährigen zurückgeht. Derzeit befinden sich etwa 49 Millionen Personen innerhalb dieser Altersgruppe. Je nach Stärke der Zuwanderung wird der Personenkreis bis 2035 auf 41 bis 43 Millionen schmelzen. Weitere 25 Jahre später sind gerade noch 34 bis 38 Millionen Menschen in Deutschland zwischen 20 und 64 Jahre alt. Der Anteil Älterer mit 65 und mehr Jahren wird dagegen deutlich zunehmen.

Da Unternehmen zukünftig immer weniger Arbeitnehmer im erwerbsfähigen Alter zur Verfügung stehen, wird der Wettbewerb um gutes Personal zunehmen. Eine strategisch langfristige Personalarbeit wird wichtiger denn je. Wie sieht die Altersstruktur in Ihrem Unternehmen aus? Welche Konsequenzen ziehen Sie daraus? Solche und viele weitere Fragen können Sie mit den KOFA-Handlungsempfehlungen beantworten.

Nähere Informationen zu den kürzlich veröffentlichten Zahlen vom Statistischen Bundesamt erhalten Sie hier.

Feedback geben