Allianz für Aus- und Weiterbildung erfolgreich

Bei ihrem Spitzentreffen Anfang Juni haben die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung eine positive Zwischenbilanz gezogen und zentrale zukünftige Arbeitsschwerpunkte für eine starke berufliche Bildung beschlossen. Die Partner erklärten: „Wir haben mit konkreten Maßnahmen dazu beigetragen, dass sich die Beschäftigungschancen junger Menschen verbessern und damit gemeinsam auch einen Beitrag zu Fachkräftesicherung geleistet.“

Erstmals habe sich die Zahl der betrieblichen Ausbildungsverträge seit 2011 wieder stabilisiert. Aber Herausforderungen bleiben bestehen und die Allianz möchte sie weiterhin gemeinsam angehen.

Ziel ist es, für einheimische wie geflüchtete Menschen:

  • ein hohes Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen sicherzustellen,
  • den Ausbildungspfad mit seinen unterstützenden Instrumenten weiter zu stärken,
  • die Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt anzugehen,
  • die Qualität der dualen Ausbildung weiter zu stärken,
  • die Attraktivität der beruflichen Bildung auch mit Blick auf leistungsstarke Jugendliche zu erhöhen,
  • Qualifikationen besser sichtbar zu machen und die Datenlage mit Blick auf Flüchtlinge zu verbessern,
  • die Nachqualifizierung auszubauen,
  • Berufsschulen auch als Ort der Sprachvermittlung zu unterstützen,
  • die duale Ausbildung in die digitale Zukunft zu führen und
  • den Erfahrungsaustausch zu stärken sowie für duale Ausbildung zu werben.


Auch das KOFA hat konkrete Maßnahmen ergriffen und das Informations- und Beratungsangebot mit Blick auf geflüchtete Menschen ausgebaut. Auf der Dossierseite „Flüchtlinge integrieren“ werden umfassende Informationen für kleine und mittlere Betriebe bereitgestellt. Zudem stehen interessierten Unternehmen mit der Etablierung von rund 140 Willkommenslotsen, die durch das KOFA-Team geschult werden, jetzt direkte Ansprechpartner beratend zur Seite.


Weitere Informationen zur Allianz für Aus- und Weiterbildung finden Sie hier.

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