KOFA: RSS-Feed http://www.kofa.de/ Mit unserem kostenlosen RSS-Angebot entgeht Ihnen keine wichtige Meldung mehr. Abonnieren Sie gleich den RSS-Feed für die KOFA-Website. de_DE Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. Wed, 22 Nov 2017 12:01:00 +0100 Wed, 22 Nov 2017 12:01:00 +0100 news news-807 Wed, 22 Nov 2017 11:54:14 +0100 Gestiegene Bedeutung für die berufliche Wiedereingliederung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/gestiegene-bedeutung-fuer-die-berufliche-wiedereingliederung Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung zeigt, dass 2015 knapp 32.500 Menschen Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben beantragt haben. Hinter dieser juristischen Bezeichnung verbergen sich zahlreiche Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit, die Menschen mit Behinderung helfen können eine bestehende Arbeitsstelle zu erhalten oder in eine neue Arbeitsstelle einzusteigen. Das können Lohnkostenzuschüsse für den Arbeitgeber sein, wenn krankheitsbedingt die Produktivität vorübergehend oder dauerhaft in der bestehenden Tätigkeit gesunken ist. Das können auch aber Weiterbildungen und Umschulungen sein, damit eine Fachkraft neue Tätigkeiten in Angriff nehmen kann, wenn sie den bestehenden Beruf nicht mehr komplett ausüben kann. Zwischen 2010 und 2015 ist die Anzahl der Anträge um fast 5000 gestiegen.

32.500 Antragsstellerinnen und Antragssteller sind bei einer Gesamtzahl von 43 Millionen Erwerbstätigen natürlich auf den ersten Blick eine überschaubare Zahl. Dennoch ist es auch für kleine und mittlere Unternehmen wichtig das Thema berufliche Wiedereingliederung im Hinterkopf zu behalten. Denn Krankheiten können jede und jeden treffen und die Behinderungsfolgen ganz unterschiedlich sein.

Zwei Krankheitsbilder stechen bei den Antragsstellerinnen und Antragstellern hervor. So hat fast jeder zweite Antragssteller bzw. jede Antragssteller eine Behinderung des Stütz- oder Bewegungsapparates. Immerhin 31 Prozent haben eine psychische Behinderung. Letztere sind vor Antragsstellung häufiger erwerbslos.

Die vollständige Studie finden Sie hier. Mehr Informationen zum Themenschwerpunkt Inklusion von Menschen mit Behinderung finden Sie in unserem Dossier.

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news-806 Wed, 22 Nov 2017 10:48:48 +0100 Größte MINT-Lücke aller Zeiten http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/groesste-mint-luecke-aller-zeiten Laut dem aktuellen MINT-Report fehlen aktuell 290.900 MINT-Fachkräfte in Deutschland. Laut dem aktuellen MINT-Report des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) fehlen aktuell 290.900 MINT-Fachkräfte in Deutschland. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die MINT-Lücke um 42,9 Prozent erhöht.

Ohne qualifizierte Zuwanderer läge die MINT-Lücke sogar bei 409.000, bzw. noch mal 40 Prozent höher. Daran zeigt sich, wie wichtig internationale Fachkräfte inzwischen für die deutsche Wirtschaft geworden sind. Die klugen Köpfe aus der ganzen Welt verteilen sich jedoch sehr ungleich über die Bundesrepublik. Vor allem im Süden sind sie stark vertreten, im Osten hingegen kaum. Dabei ist gerade der Osten aufgrund seiner älteren Belegschaften bei gleichzeitig geringem Nachwuchs auf junge Zuwanderer angewiesen. Andernfalls drohen mit den bereits steigenden Renteneintritten deutliche Beschäftigtenverluste. Unternehmen sollten die dringend benötigten Mitarbeiter gezielt im Ausland anwerben.

Weiterhin bemerkenswert ist der steigende Anteil der beruflich qualifizierten an der MINT-Lücke – inzwischen sind es 66 Prozent. Während es in den letzten Jahren gelungen ist, viele junge Leute für die MINT-Studiengänge zu gewinnen, ging die Zahl der beruflich qualifizierten deutlich zurück. Während 2005 noch 22,3 Prozent der Beschäftigten mit Berufsausbildung MINT-Fachkräfte waren, sind es heute nur noch 18,8 Prozent.

Viele davon gehören zu den geburtenstarken Jahrgängen, die in den nächsten Jahren in Rente gehen. Hier gilt es deutlich mehr auszubilden, um den kommenden Verlusten an qualifiziertem Personal entgegenzuwirken. Ein wesentlicher Ansatzpunkt hier ist die verstärkte Berufsorientierung an Schulen, insbesondere an Gymnasien. Viele MINT-Berufe sind relativ unbekannt, obwohl sie vielseitig sind und sehr gute Karrierechancen bieten. Hier gilt es die Schüler schon vor dem Abschluss für diese MINT-Berufe zu begeistern, zum Beispiel im Rahmen von Schulkooperationen.

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news-804 Thu, 09 Nov 2017 00:00:00 +0100 KfW: Optimismus bei Mittelstand und Großunternehmen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kfw-optimismus-bei-mittelstand-und-grossunternehmen-1 KfW-ifo-Mittelstandbarometer im Oktober auf Rekordhoch Die KfW Bankengruppe („Kreditanstalt für Wiederaufbau“) misst mit dem ifo Index monatlich das Geschäftsklima von rund 7.000 befragten Unternehmen aus der gewerblichen Wirtschaft (Verarbeitendes Gewerbe, Bauhauptgewerbe, Großhandel, Einzelhandel).

Seit Beginn der Index-Messung sind die Messwerte von mittelständischen Betrieben und Großunternehmen nun das dritte Mal gleichermaßen positiv ausgefallen. Grund für das Stimmungshoch bei den kleinen und mittleren Unternehmen ist die positive Geschäftserwartung für die kommenden sechs Monate. Bei den Großunternehmen drückt sich der Zukunftsoptimismus v.a. durch die Verbesserung bei den Lagebeurteilungen, die kontinuierliche Aufhellung der Erwartungen sowie durch das gute Geschäftsklima aus.

Quelle: KfW

Weitere Informationen finden Sie hier: www.kfw.de/KfW-Konzern/Service/Download-Center/Konzernthemen-(D)/Research/Indikatoren/KfW-ifo-Mittelstandsbarometer/

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news-801 Tue, 07 Nov 2017 00:00:00 +0100 Digitaler Wandel gelingt nur mit den Menschen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitaler-wandel-gelingt-nur-mit-den-menschen Gelungener Start der KOFA-Roadshow „Digital mit Personal!“ in Jena Am 16. Oktober 2017 fand an der Jenaer Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) die Auftaktveranstaltung zur Veranstaltungsreihe "Digital mit Personal!" statt.

Die interaktive Veranstaltung richtete sich insbesondere an Unternehmen und Personalverantwortliche aus der Region. Neben Informationen über die regionale Fachkräfteentwicklung und Lage des Arbeitsmarktes wurden insbesondere die Themen Online-Rekrutierung, Kompetenzen im digitalen Wandel und Weiterbildung mit digitalen Medien fokussiert.

Diese Themen, als Schnittmenge der Digitalisierung und der Personalarbeit, wurden im interaktiven "World-Café"-Format bearbeitet und die Ergebnisse anschließend präsentiert.

Eine Veranstaltungsdokumentation inklusive einer Bildergalerie finden Sie hier.

Das KOFA richtet die Veranstaltungsreihe "Digital mit Personal!" in Kooperation mit den Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren sowie dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) aus. Mitausrichter vor Ort war die Modellfabrik „3D-Druck, Individualisierte Produktion und Digitale Arbeitswelten“ des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau.

Weitere Termine der Veranstaltungsreihe, beispielsweise im November 2017 in Kaiserslautern und Duisburg, finden Sie in unserer Veranstaltungsübersicht.

 

 

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news-802 Mon, 06 Nov 2017 16:06:00 +0100 DIHK: Fachkräftemangel zentrale Herausforderung für Unternehmen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/dihk-fachkraeftemangel-zentrale-herausforderung-fuer-unternehmen DIHK-Beschäftigungsstatistik: Für die Unternehmen verschärfen sich die Probleme bei der Besetzung offener Stellen Der neuen DIHK-Beschäftigungsstatistik zufolge verschärfen sich für Unternehmen die Probleme, offene Stellen zu besetzen.Mehr als jedes zweite Unternehmen in Deutschland sehe im Fachkräftemangel inzwischen eine zentrale Herausforderung für seine Geschäftsentwicklung, berichtete DIHK-Präsident Schweitzer: „Fehlendes Personal beschränkt die Produktion, wenn Aufträge abgelehnt werden müssen oder nur verzögert abgearbeitet werden können.“ Darüber hinaus wirke die Knappheit qualifizierter Fachkräfte als Wachstumsbremse, wenn Erweiterungen oder Investitionen in neue Technologien unterblieben. „Ein einfaches Rezept zur Lösung gibt es nicht, aber wir können gemeinsam vieles besser machen“, sagte Schweitzer. Dazu gehöre die Stärkung der dualen Ausbildung ebenso wie die berufliche Weiterbildung.

Nutzen Sie die KOFA-Angebote, um jetzt selbst für Ihre Fachkräftesicherung zu sorgen:

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news-800 Thu, 02 Nov 2017 15:40:00 +0100 Neuer Rekord bei unbesetzten Ausbildungsstellen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/neuer-rekord-bei-unbesetzten-ausbildungsstellen Gleichzeitig fanden mehr Bewerber keine Lehrstelle – die Passungsprobleme nehmen zu. 48.900 Ausbildungsplätze blieben zu Beginn des Ausbildungsjahres unbesetzt – ein sattes Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ebenso deutlich stieg die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber, die keine Lehrstelle bekommen haben. Sie liegt bei 27.300. Die Passungsprobleme am Arbeitsmarkt sind somit weiter gestiegen.

Ausbildungsinteressierte sollten deshalb beruflich und räumlich flexibler sein. Bewerbungen in Engpassberufen und außerhalb der Heimatregion können die Chancen auf einen Ausbildungsplatz deutlich erhöhen. Gleichzeitig sollten Unternehmen auch den vermeintlich leistungsschwächeren Bewerbern und Bewerberinnen eine Chance geben. In der laufenden Nachbesetzungsphase besteht dazu weiterhin die Möglichkeit.

Erfreulich ist hingegen, dass es immer besser gelingt junge Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung für eine Ausbildung zu gewinnen. Inzwischen stellen sie mehr als ein Viertel aller Ausbildungsinteressierten. Viele von ihnen hatten sich zuvor an einem Studium versucht. Die Zahl der Studienabbrecher und Studienabbrecherinnen, die sich jetzt für eine Ausbildung interessieren, stieg um 9 Prozent. Unternehmen sollten diese wachsende Zielgruppe direkt ansprechen. Auch ein Engagement in der Berufsorientierung von Abiturienten kann sich für die Unternehmen lohnen – laut der aktuellen KOFA-Studie fühlen sich nur 39 Prozent der Abiturienten gut über eine Ausbildung informiert.

Ein weiterer positiver Beitrag zum Ausbildungsmarkt kam von den Geflüchteten: Ohne ihr Interesse wäre die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen deutlich gesunken. Dabei werden in der Statistik nur Geflüchtete berücksichtigt, die bereits die erforderlichen Sprach- und Grundkenntnisse für eine Ausbildung mitbringen. Ihr großes Potenzial gilt es weiterhin zu nutzen.

Weitere Informationen zu den Ausbildungszahlen gibt es im aktuellen Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur für Arbeit. Aktuelle Engpassberufe sowie eine regionale Auswertung des Ausbildungsmarktes finden sich in der letzten KOFA-Studie.

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news-799 Thu, 02 Nov 2017 08:32:00 +0100 Thema des Monats: Digitalisierung konkret – Fünf erste Schritte für KMU http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/november-2017-digitalisierung Der Megatrend Digitalisierung erschließt zunehmend sämtliche Bereiche unseres Lebens. Erfahren Sie, wie Sie den digitalen Wandel gestalten können. news-798 Fri, 27 Oct 2017 00:00:00 +0200 KOFA-Studie: Ausbildung oder Studium? https://www.kofa.de/service/publikationen/detailseite/news/ausbildung-oder-studium Abiturienten unterschätzen Chancen und Karriereperspektiven einer Ausbildung.

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news-797 Tue, 24 Oct 2017 13:45:07 +0200 Mittelstand als Arbeitgeber bedeutend wie nie zuvor http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mittelstand-als-arbeitgeber-bedeutend-wie-nie-zuvor Knapp 31 Millionen Erwerbstätige in KMU Als Arbeitgeber sind die mittelständischen Unternehmen so bedeutend wie nie zuvor. Im Jahr 2016 ist die Zahl der Erwerbstätigen im Mittelstand um 1,46 Millionen noch einmal stark gewachsen (+4,6 Prozent). Derzeit ist insgesamt die Rekordsumme von 30,9 Millionen erwerbstätigen Personen in kleinen und mittleren Unternehmen beschäftigt. Demgegenüber haben Großunternehmen und der öffentliche Sektor im Jahresvergleich zum wiederholten Mal Beschäftigung abgebaut, und zwar um 432.000 Personen. Das geht aus dem repräsentativen KfW-Mittelstandspanel 2017 hervor.

Zeit für KMU, die eigene Personalarbeit unter die Lupe zu nehmen: https://www.kofa.de/service/quick-check

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news-791 Tue, 17 Oct 2017 00:00:00 +0200 Chancengleichheit in der Arbeitswelt 4.0 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/chancengleichheit-in-der-arbeitswelt-40 Einladung zur 24. Prädikatsverleihung TOTAL E-QUALITY In diesem Jahr werden wieder 64 Organisationen mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat für Chancengleichheit und Diversity ausgezeichnet.

"Chancengleichheit in der Arbeitswelt 4.0: Voneinander lernen", das ist in diesem Jahr das Thema der Auszeichnungsveranstaltung. Die Digitalisierung der Arbeitswelt schafft neue Herausforderungen, auf die sich Organisationen vorbereiten sollten, vorbereiten müssen! Wie chancengerecht ist die neue Arbeitswelt noch? Welche Jobs haben Zukunft, welche werden durch Technik ersetzt? Wie stellt man sich darauf ein, als Organisation, als Einzelne/r?

Es werden Best Practice Beispiele vorgestellt und Diskussionen angeregt. 22 der Organisationen werden das Prädikat mit dem Zusatzprädikat für ihren beispielhaften Einsatz für Vielfalt erhalten. Sie alle beweisen, dass Chancengleichheit und Diversity für viele Organisationen nicht nur notwendige, sondern gelebte und bewährte Praxis sind – eine Praxis, die die Arbeitswelt von morgen braucht.

Die Auszeichnungsveranstaltung findet am 27. Oktober im lichthof Gelsenkirchen statt. Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.

Netzwerktreffen am Vorabend

Außerdem findet am Vorabend in Kooperation mit der Initiative »TOTAL E-QUALITY in der Metropole Ruhr« ein Netzwerktreffen statt, zu dem Sie sich ebenfalls anmelden können. Im Fokus der Abendveranstaltung stehen zwei aktuelle Themen des betrieblichen Engagements für Chancengleichheit:

  1. Wie werden Potenziale von Frauen für Führungsaufgaben erkannt und gezielt gefördert?
  2. Wie werden partnerschaftliche Vereinbarkeitsmodelle gelebt und wie insbesondere auch Väter bei der Wahrnehmung von Familienaufgaben unterstützt?

Das Treffen mit anschließendem gemeinsamen Abendessen bietet Raum zum gegenseitigen Kennenlernen und Erfahrungsaustausch. Prädikatsträger sowie interessierte Personalverantwortliche aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden sind herzlich willkommen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Informationen zu TOTAL E-QUALITY

TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. verfolgt das Ziel, Chancengleichheit zu etablieren und nachhaltig zu verankern. Dieses Ziel ist erreicht, wenn Begabungen, Potenziale und Kompetenzen beider Geschlechter gleichermaßen (an-)erkannt, einbezogen und gefördert werden

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news-790 Mon, 16 Oct 2017 11:25:00 +0200 Vbw schult Ausbilder in Bayern im Umgang mit Flüchtlingen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/vbw-schult-ausbilder-in-bayern-im-umgang-mit-fluechtlingen Die neue Fortbildungsinitiative „Lehrer- und Ausbilderworkshop – Flüchtlinge gemeinsam ausbilden“ ist gestartet. Das Angebot, das gemeinsam von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. mit dem Bayerischen Kultusministerium gestartet wurde, richtet sich an Ausbilder und Berufsschullehrer, die Geflüchtete bei der Berufsausbildung begleiten. Vermittelt werden insbesondere interkulturelle Kompetenzen. Insgesamt werden bis April 2018 32 Workshops durchgeführt. Der Auftakt findet am 16. Oktober in Rosenheim statt.

„Die Zusammenarbeit von Berufsschulen und Unternehmen ist für den Erfolg der Integration unerlässlich. Beide stehen bei der Integration von Flüchtlingen vor ähnlichen Herausforderungen. Mit dem Projekt richten wir uns daher explizit an beide Zielgruppen“, so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die Maßnahme wird durch die vbw und das Staatsministerium für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst finanziert. Die Workshops sind Teil des gemeinsamen Programms „IdA – Integration durch Ausbildung und Arbeit“ des vbw, der Staatsregierung und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit.

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news-787 Wed, 11 Oct 2017 00:00:00 +0200 „go-digital“: BMWi-Förderprogramm zur Digitalisierung in KMU http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/go-digital-bmwi-foerderprogramm-zur-digitalisierung-in-kmu Die Förderung kann ab sofort beantragt werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert durch das Programm "go-digital" Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bei konkreten Digitalisierungsprojekten.

Den KMU steht dabei die Möglichkeit offen, sich Unterstützung durch eines der 200 akkreditierten Beratungsunternehmen zu holen, um sowohl Chancen zu realisieren als auch Risiken abschätzen zu lernen, die mit der Digitalisierung einhergehen.

Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Für den künftigen Erfolg von Unternehmen ist es wichtig, neue Geschäftsfelder zu erschließen und die Digitalisierung in den Geschäftsprozessen fest zu etablieren. Unser Programm „go-digital“ unterstützt gerade kleine und mittlere Unternehmen bei diesem Prozess. Praxisnahe Beratungsleistungen werden geboten, damit KMU mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Online-Handel, bei der Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt halten können. Das geht von der Analyse bis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen. Die Unternehmen werden entlastet, können sich in der digitalen Welt orientieren und deren Chancen nutzen. So treten sie besser gewappnet in den zunehmenden internationalen Wettbewerb.“

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Antragsstellung finden Sie hier.

 

 

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news-786 Tue, 10 Oct 2017 11:50:38 +0200 Aus der Praxis: Was tun, wenn der Chef ausfällt? http://www.kofa.de/aus-der-praxis/unternehmen-positionieren/praxisbeispiel-was-tun-wenn-der-chef-ausfaellt Für den „Ernstfall“ vorsorgen rät Roman Gottschalk, Moderator für Betriebsnachfolge der HWK Ulm news-785 Fri, 06 Oct 2017 13:46:46 +0200 KOFA-Roadshow "Digital mit Personal" http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kofa-roadshow-digital-mit-personal Start der Veranstaltungsreihe ist am 16.10. in Jena Das KOFA veranstaltet in Zusammenarbeit mit den Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentren und dem BVMW eine Veranstaltungsreihe zur Personalarbeit in Zeiten der Digitalisierung.
Zentrale Frage der Roadshow ist, wie das Personalwesen im Kontext der Digitalisierung helfen kann, um dem Fachkräftemangel zu begegnen? 
Welchen Beitrag kann das Personalwesen im Kontext der Digitalisierung leisten, um auch zukünftig geeignete Fachkräfte zu finden, zu qualifizieren und an Ihr Unternehmen zu binden. Diskutieren Sie diese Frage gemeinsam mit den Experten und anderen Unternehmensvertretern.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier:

Wir freuen uns auf Sie!

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news-782 Mon, 02 Oct 2017 09:43:00 +0200 Thema des Monats: Ältere http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/oktober-2017-aeltere Nutzen Sie das Erfahrungswissen älterer Beschäftigter für Ihren Betrieb news-781 Tue, 26 Sep 2017 00:00:00 +0200 In künftige Fachkräfte investieren: An- und Ungelernte weiterbilden http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/in-kuenftige-fachkraefte-investieren-an-und-ungelernte-weiterbilden Neuauflage der KOFA-Handlungsempfehlung online Bereits heute hat der technologische Fortschritt Einfluss auf unser Arbeitsleben. Die Qualifizierung von An- und Ungelernten in Ihrem Betrieb kann zur Zukunftssicherung in Ihrem Betrieb beitragen.

 

Dabei kommen verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung in Frage: von Schulungen, über (modulare) Teilqualifikationen, Vorbereitung und Teilnahme an der Externenprüfung bis hin zur Umschulung. Die Auswahl treffen Sie als Unternehmen gemeinsam mit der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter. Zudem gibt es die Möglichkeit, die Weiterbildung über das Programm WeGebAU durch die Arbeitsagentur fördern zu lassen. Je nach Art der Weiterbildung und Grund für die Qualifizierung werden die Lehrgangskosten (ganz oder teilweise) übernommen und Ihnen als Betrieb evtl. auch ein Zuschuss zum Arbeitsentgelt gezahlt.

 

Wie Sie bei der Weiterbildung von An- und Ungelernten vorgehen und wie Sie als Betrieb unterstützen können, lesen Sie in der KOFA-Handlungsempfehlung „An- und Ungelernte weiterbilden“.

 

 

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news-780 Mon, 25 Sep 2017 00:00:00 +0200 Willkommenslotsen unterstützen auch Großunternehmen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/willkommenslotsen-unterstuetzen-kuenftig-auch-grossunternehmen Das Willkommenslotsen-Programm ist ab Oktober 2017 für Großunternehmen geöffnet. Die mittlerweile rund 170 Willkommenslotsen haben bisher etwa 7.700 Flüchtlinge in ein Praktikum, eine Ausbildung oder Arbeitsstelle vermittelt. Seit Programmstart im März 2016 haben die Willkommenslotsen kleine und mittlere Unternehmen bei allen Schritten rund um die Integration unterstützt.

 

Nun hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie entschieden, das Angebot auch großen Unternehmen zur Verfügung zu stellen. „Unser Programm 'Willkommenslotsen' hat seit dem Programmstart im März 2016 mit rund 7.700 Vermittlungen von Flüchtlingen bereits wichtige Erfolge erzielt. Deshalb wollen wir das Programm jetzt erweitern“, so Bundeswirtschaftsministerin Zypries.

 

Interessierte Kammern und Organisationen der Wirtschaft können bis zum 31.10.2017 Anträge auf Förderung von Willkommenslotsen stellen.

 

Die Willkommenslotsen werden vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) geschult und fachlich begleitet. Nähere Informationen lesen Sie hier.

 

 

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news-779 Fri, 22 Sep 2017 00:00:00 +0200 Das neue KOFA-Dossier "Digitale Bildung" ist online http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/das-neue-kofa-dossier-digitale-bildung-ist-online Ein neues Themen-Dossier bündelt alle Informationen zur "Digitalen Bildung". Warum ist digitale Bildung heute so wichtig? Was genau ist eigentlich E-Learning? Wie bleibt Ihr Unternehmen auf dem neuesten Stand und fit für die Arbeitswelt von morgen?

Diese Fragen beantwortet Ihnen das KOFA im Themen-Dossier "Digitale Bildung". Personalverantwortliche erfahren hier alles, was Sie über den Einsatz digitaler Medien wissen müssen. Folgende Themen beinhaltet das neue Themen-Dossier:

  • Kompetenzen in der digitalen Welt  Erfahren Sie welche Kompetenzen zukünftig noch wichtiger werden.
  • E-Learning - Finden Sie Ihren Einstieg, um Potentiale von E-Learning und digitalen Lernmedien für die betriebliche Aus- und Weiterbildung zu nutzen.
  • Digitale Medien in der betrieblichen Weiterbildung – Erfahren Sie welche Rolle digitale Medien für E-Learning und Co. spielen.
  • Praxisbeispiele – Lassen Sie sich von anderen Unternehmen inspirieren.
  • Daten und Fakten – profitieren Sie von den Erfahrungswerten anderer Unternehmen.

Mehr erfahren Sie auf www.kofa.de/digitale-bildung

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news-778 Thu, 21 Sep 2017 00:00:00 +0200 KOFA-Themen-Dossier "Flüchtlinge integrieren" erweitert http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kofa-themen-dossier-fluechtlinge-integrieren-erweitert Antworten auf FAQs und neue Inhalte zum Thema geflüchteten Frauen Was bedeutet eigentlich „gute Bleibeperspektive“? Und welche Auswirkungen hat sie auf die Integration von Geflüchteten? Wie komme ich als Betrieb in Kontakt mit Geflüchteten? Wer darf eine Ausbildung absolvieren?

FAQs zur Integration von Geflüchteten auf dem Arbeitsmarkt

Diese und andere Fragen erreichen uns regelmäßig beim Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung. Daher haben wir die am häufigsten gestellten Fragen in einer FAQ-Liste gesammelt. Zu den Themen „Hintergrund“, „Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt“, „Kontaktaufnahme mit Geflüchteten“, „Praktika für Flüchtlinge“, „Ausbildung von Flüchtlingen“, „Beschäftigung von Flüchtlingen“ und „Sprachförderung“ haben wir die wichtigsten Fragen für Sie aufgeschrieben. Sobald Sie eine Frage anklicken, öffnet sich die Antwort.

Fragen und Antworten lesen Sie in unserem neuen Inhalt "FAQs". 

Geflüchtete Frauen

Und welche Beschäftigungsmöglichkeit gibt es für geflüchtete Frauen? Aktuell ist fast jede Asylantragstellerin eine Frau. Sie als Unternehmen stellt dies vor eine besondere Herausforderung. Viele der Frauen haben mütterliche Pflichten und können nicht in Vollzeit arbeiten.

Hintergrundinformationen sowie Möglichkeiten der Beschäftigung und Qualifizierung lesen in unseren Informationen zum Thema "Geflüchtete Frauen".

 

Weitere Informationen zur Integration von Geflüchteten lesen Sie in unserem Themen-Dossier Flüchtlinge integrieren unter www.kofa.de/fluechtlinge.

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news-776 Tue, 19 Sep 2017 00:00:00 +0200 Projekt „Make it in Germany“ startet Newsletter http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/projekt-make-it-in-germany-startet-newsletter Zum Thema "Fachkräfte aus dem Ausland" auf dem Laufenden bleiben. Das Onlineportal „Make it in Germany“ bietet Informationen für Zuwanderungsinteressierte zur erfolgreichen Gestaltung ihres Weges nach Deutschland. Diese Informationen reichen von den Vorbereitungen, die sie noch im Herkunftsland treffen können, bis zu den ersten Schritten in Deutschland.

Neben dieser ersten Zielgruppe bietet das Onlineportal auch diverse Informationen für Unternehmen, die qualifizierte Zuwanderinnen und Zuwanderer suchen. Sie erfahren, wie die Rekrutierung und Integration internationaler Fachkräfte gelingen kann.

„Make it in Germany“ startet nun einen eigenen Newsletter, der sich speziell an Institutionen und Berater richtet, die sich mit dem Themenfeld Zuwanderung beschäftigen.

Themen des regelmäßigen Newsletters sind beispielsweise:

  • aktuelle Entwicklungen im Bereich der Fachkräftemigration und Integration in Deutschland
  • News zu den neuesten Features auf „Make it in Germany“
  • aktuelle Projekte, Initiativen oder Veranstaltungen in der Bundesrepublik

Die Anmeldung erfolgt ab sofort hier.

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news-774 Fri, 15 Sep 2017 00:00:00 +0200 Diese KOFA-Produkte nutzen andere Unternehmen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/diese-kofa-produkte-nutzen-andere-unternehmen Die beliebtesten Online-Angebote im Überblick Das KOFA verfolgt ein Hauptziel: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollen im Sinne der Fachkräftesicherung so gut wie möglich bei ihrer Personalarbeit unterstützt werden. Zu diesem Zwecke veröffentlicht das KOFA kontinuierlich neue Handlungsempfehlungen, Studien, Praxisbeispiele oder Experten-Interviews.

Sie wollen wissen, welche KOFA-Angebote von anderen Unternehmen häufig genutzt werden? Hier finden Sie die beliebtesten Veröffentlichungen.

Die beliebtesten Handlungsempfehlungen

Andere KOFA-Highlights:

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news-765 Fri, 01 Sep 2017 14:10:53 +0200 Zypries: „Willkommenslotsen leisten wichtigen Beitrag für die betriebliche Integration von Flüchtlingen“ http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/zypries-willkommenslotsen-leisten-wichtigen-beitrag-fuer-die-betriebliche-integration-von-fluechtlin Über 4.000 Vermittlungen im ersten Halbjahr Das Bundeswirtschaftsministerium hat heute aktuelle Zahlen zum Programm „Willkommenslotsen“ vorgelegt. Seit dem Frühjahr 2016 unterstützen rund 150 sogenannte "Willkommenslotsen", die zuvor vom KOFA geschult wurden, kleine und mittlere Unternehmen bei der Besetzung von offenen Ausbildungs- und Arbeitsstellen mit Flüchtlingen. Daneben wurde auch eine Halbjahresbilanz für das Programm „Passgenaue Besetzung“ gezogen. Ziel dieses Programms ist es, Ausbildungsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen „passgenau“ mit in- und ausländischen Jugendlichen ohne Flüchtlingsstatus zu besetzen.

Innerhalb der ersten sechs Monate dieses Jahres haben die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Willkommenslotsen 4.245 Vermittlungen von Flüchtlingen getätigt, sei es in Hospitation, Praktika, Einstiegsqualifizierungen, Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnisse. Mehr als die Hälfte aller Vermittlungen erfolgte in Praktika und Einstiegsqualifizierungen (2.702). Zugleich hat sich die Zahl der Vermittlungen in Ausbildung mit 881 gegenüber 463 im Zeitraum März bis Dezember 2016 (das Programm „Willkommenslotsen“ startete am 01.03.2016) fast verdoppelt.

Nähere Informationen zum Programm „Willkommenslotsen“ finden Sie hier.

Positive Bilanz auch für das Programm "Passgenaue Besetzung"

Auch für das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Programm „Passgenaue Besetzung“ wird eine positive Bilanz gezogen. Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen und Plätzen für Einstiegsqualifizierungen mit Jugendlichen, die zuvor meist ohne Aussicht auf einen Ausbildungsplatz sind. Sie helfen somit ganz erheblich bei der nachhaltigen Integration in den Arbeitsmarkt. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2017 5.910 KMU beraten, woraufhin 2.283 Jugendliche in eine Ausbildung sowie 486 in Einstiegsqualifizierungen vermittelt werden konnten.

Nähere Informationen zum Programm „Passgenaue Besetzung“ finden Sie hier.

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news-763 Fri, 01 Sep 2017 09:23:00 +0200 Thema des Monats: Integration geht Hand in Hand http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/september-2017-integration-geht-hand-in-hand Zahlreiche Förderprogramme unterstützen Sie bei der Qualifizierung von Flüchtlingen. news-764 Thu, 31 Aug 2017 00:00:00 +0200 Mehr Auszubildende in einzelnen Engpassberufen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mehr-auszubildende-in-einzelnen-engpassberufen Jugendlicher sollten gezielter informiert werden Innerhalb der letzten fünf Jahre ist die Zahl der Jugendlichen, die eine Ausbildung beginnen, kontinuierlich gesunken. Das meldet das Statistische Bundesamt. Für viele Unternehmen ist die duale Ausbildung des Nachwuchses eine zentrale Strategie der Fachkräftesicherung. Gerade deshalb ist diese Entwicklung insgesamt besorgniserregend.

Die neuen Zahlen zur Ausbildung zeigen aber auch, dass in einigen Engpassberufen die Zahl der Auszubildenden wieder gestiegen ist. Für Kältetechniker, die 2016 die meistgesuchten Fachkräfte mit Ausbildungsabschluss waren, ist die Zahl neuer Ausbildungsverträge beispielsweise um 11,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Auch in der Mechatronik, der Bauelektrik, der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und vielen weiteren Engpassberufen macht sich ein Zuwachs um einige Prozent bemerkbar.

Dass gerade in diesen Berufen Betriebe und Jugendliche häufiger als in den vergangenen Jahren zusammenfinden, ist mit Blick auf die Fachkräftesicherung erfreulich. Allerdings konzentrieren sich ein Viertel aller neuen Ausbildungsverträge – wie auch in den Vorjahren – auf nur fünf der insgesamt 328 Ausbildungsberufe. Auch die Vorlieben der einzelnen Geschlechter bleiben konstant: Der beliebteste Ausbildungsberuf für Frauen ist das Büromanagement, während Männer sich am häufigsten zu einer Ausbildung als Kraftfahrzeugmechatroniker entscheiden. Um die Jugendlichen zu einer vielfältigeren Berufswahl anzuregen, sind Politik, Schulen und Unternehmen gleichermaßen in der Verantwortung, noch stärker über die Berufsprofile und Karrierechancen zu informieren. In besonderem Maße gilt das für Ausbildungen in Engpassberufen.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/08/PD17_301_212.html

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news-762 Tue, 29 Aug 2017 00:00:00 +0200 Berliner Inklusionspreis 2017 - jetzt bewerben! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/berliner-inklusionspreis-2017-jetzt-bewerben Bewerben Sie sich bis zum 15.09.2017, wenn Sie Menschen mit Schwerbehinderung beschäftigen Sie beschäftigen inklusiv Menschen mit Schwerbehinderung? Dann bewerben Sie sich für den Inklusionspreis 2017.

Der Preis wird in den Kategorien Kleinunternehmen, Mittelständische Unternehmen und Großunternehmen ausgelobt.   
 
Private sowie öffentliche Unternehmen jeder Größe und aller Wirtschaftsbereiche mit einem Standort in Berlin sind herzlich eingeladen, am Wettbewerb teilzunehmen. Anerkannte Integrationsunternehmen können nicht berücksichtigt werden.

Die Preisträger werden von einer Jury ausgewählt, in der neben dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung und der öffentlichen Verwaltung auch Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände sowie Behindertenorganisationen vertreten sind.

Die Gewinner sind berechtigt, mit dem Logo des Berliner Inklusionspreises 2017 in ihrer Geschäftspost zu werben und erhalten jeweils:

  • Eine Geldprämie in Höhe von 10.000 Euro
  • Eine Skulptur - symbolisiert die inklusive Teilhabe von schwerbehinderten Menschen am Arbeitsleben
  • Eine Urkunde - überreicht von der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales und dem Präsidenten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales

Die Auszeichnung mit dem Berliner Inklusionspreis 2017 erfolgt im Rahmen eines Festaktes am 04. Dezember 2017 im Louise-Schröder-Saal des Roten Rathauses.

Weitere Informationen erhalten Sie über folgenden Link: http://www.berlin.de/lageso/arbeit/inklusionspreis/index.html

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news-759 Tue, 22 Aug 2017 00:00:00 +0200 Praxisbeispiel: Diversity-Management als Strategie zur Fachkräftesicherung http://www.kofa.de/aus-der-praxis/unternehmen-positionieren/praxisbeispiel-diversity-management-bei-futtermittelhersteller-kofa Bei der MIAVIT GmbH gilt: Wer Vielfalt will, muss ausprobieren wollen. news-746 Thu, 17 Aug 2017 17:08:28 +0200 Man lernt nie aus! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/man-lernt-nie-aus Weiterbildung hoch im Kurs, auch bei Älteren Die Hälfte aller Deutschen zwischen 18 und 64 Jahren hat im vergangenen Jahr an mindestens einer Weiterbildung teilgenommen. Damit wurden die beim Bildungsgipfel 2008 gesetzten Ziele erneut erreicht. Die Weiterbildungsbeteiligung bleibt damit auf hohem Niveau. Das zeigt das Ergebnis der Adult Education Survey (AES), die - gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung - das Weiterbildungsverhalten untersucht. 

„Weiterbildung lohnt sich in jedem Alter“ betont die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Insbesondere die Unter-50-Jährigen sind aktiv, wenn es um die Weiterbildung geht. Doch auch die Teilnahme an Weiterbildung ab 50 hat in den letzten zehn Jahren kontinuierlich zugenommen. Erfreulich ist außerdem, dass die Weiterbildungsbeteiligung von Deutschen mit Migrationshintergrund seit 2012 ebenfalls gestiegen ist, und zwar um zehn Prozent auf 43 Prozent.

Die Bedeutung von Weiterbildung nimmt im Zuge der Digitalisierung weiter zu. Für Unternehmen ist es wichtig, dass die Belegschaft fit für die Herausforderungen der Zukunft ist. Wie Sie die Weiterbildung in Ihrem Unternehmen strategisch angehen, lesen Sie hier. Näheres zur Digitalisierung erfahren Sie auf unserer Dossierseite.

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news-744 Tue, 15 Aug 2017 15:33:21 +0200 Nachholbedarf bei der Digitalisierung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/nachholbedarf-bei-der-digitalisierung Familienunternehmen sehen großen Entwicklungsbedarf Nur eine Minderheit der größten Familienunternehmen in Deutschland sieht sich bei der Digitalisierung ihres Geschäftsmodells gut aufgestellt. Das zeigt die Familienunternehmer-Umfrage 2017 der Deutschen Bank und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).
Holger Lösch, der stellvertretende BDI-Hauptgeschäftsführer, klagt über die unzureichende Infrastruktur: „Die Breitbandversorgung im ländlichen Raum hinkt der in den Städten deutlich hinterher. (…) Das ist besorgniserregend.“

Viele Unternehmen haben die Bedeutung der Digitalisierung bereits erkannt. So planen etwa 60 Prozent der Befragten die Ausgaben für Digitalisierung bis 2019 im Vergleich zu 2016 um rund 40 Prozent auf ca. drei Prozent des Umsatzes zu erhöhen. Dabei setzen sie auf Big Data und internetfähige „smarte Produkte“ für passgenaue Dienstleistungen, welche die Kundenbindung stärken und den Umsatz steigern sollen.

Doch auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen an Board sein. Denn neben unzureichenden digitalen Schnittstellen und Bedenken hinsichtlich der IT-Sicherheit nennen die befragten Unternehmen am häufigsten mangelndes Know-how der Belegschaft und Nachholbedarf hinsichtlich der Unternehmenskultur. Themen wie Führung 4.0 und digitales Lernen werden demnach immer wichtiger für den Unternehmenserfolg.
Weitere Infos und Tipps zur Digitalisierung finden Sie hier.

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news-743 Mon, 07 Aug 2017 11:20:20 +0200 „Einfach Zukunft“ – Berufsausbildung in Deutschland http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/einfach-zukunft-berufsausbildung-in-deutschland Neuer Online-Flyer informiert Geflüchtete Die Geflüchteten, die nach Deutschland kommen, wünschen sich am häufigsten eine berufliche Zukunft für ein gesichertes, zukünftiges Leben in der Bundesrepublik. Die Chancen hierfür stehen gut: der Großteil der Geflüchteten ist unter 25 Jahre alt – und somit im ausbildungsfähigen Alter.

Ein neuer Online-Flyer hilft Geflüchteten, sich mit ihren beruflichen Perspektiven in Deutschland auseinanderzusetzen. Häufig sind sie mit den beruflichen Möglichkeiten durch eine Ausbildung nicht vertraut. Das Online-Tool, das vom Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT und der Bundesagentur für Arbeit mit Unterstützung der Siemens AG entwickelt wurde, schafft Klarheit. Das Angebot ist auch auf mobilen Endgeräten verfügbar, leicht verständlich und in verschiedenen Sprachen abrufbar.

Auf der Website stellen sich vier junge Geflüchtete vor, beschreiben kurz ihren Lebensweg, ihre Erwartungen sowie ihren beruflichen Werdegang. Dabei geben sie wertvolle Tipps für die eigene berufliche Orientierung. Neben allgemeinem Informationsmaterial für Geflüchtete soll den Nutzern über die Website besonders die Möglichkeit der dualen Berufsausbildung nähergebracht werden.

Hier geht’s zum Online-Flyer.

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news-742 Thu, 03 Aug 2017 09:00:56 +0200 Inklusionspreis für die Wirtschaft 2018 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/inklusionspreis-fuer-die-wirtschaft-2018 Ein neues Jahr sucht neue Vorbilder Nicht nur im Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) ist Inklusion in der Personalarbeit ein wichtiges Thema. Unter dem Motto „Potenziale von Menschen mit Behinderung“ vergeben die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Bundesagentur für Arbeit, die Charta der Vielfalt und das UnternehmensForum als Initiatoren auch dieses Jahr wieder den Inklusionspreis an engagierte Unternehmen.
Olaf Guttzeit vom UnternehmensForum erklärt: „Arbeitgeber brauchen Vorbilder und Best Practice, die praxisnah zeigen, wie das Potenzial von Menschen mit Behinderung erfolgreich in das Arbeitsleben integriert werden kann – ganz unabhängig von der Größe eines Unternehmens“.

Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und Schirmherrin des Inklusionspreises der Wirtschaft, lobt das Engagement beider Seiten und betont, dass Menschen mit Behinderung jedes Jahr eindrucksvoll beweisen, dass sie zu dem Unternehmenserfolg beitragen können.

Setzen auch Sie auf ein inklusives Miteinander und Vielfalt in Ihrer Belegschaft? Nutzen auch Sie Auszubildende mit Behinderung als gute Fachkräfteressource für die Zukunft? Haben Sie Maßnahmen getroffen, Kolleginnen und Kollegen nach einer langen Krankheit wieder ins Team zu holen? Ja? Großartig! Dann machen Sie Ihr Engagement bekannt und bewerben Sie sich bis zum 15.10.2017.

Hier geht’s zur Inklusionspreis-Homepage, wo Sie die kompletten Bewerbungsunterlagen und weitere Hintergrundinformationen zum Preis finden.

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news-741 Tue, 01 Aug 2017 15:18:00 +0200 Fachkräftenachfrage auf Rekordniveau http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/fachkraeftenachfrage-auf-rekordniveau Personalsuche dauert immer länger Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA) eilt von Rekord zu Rekord: Im Juli 2017 waren 750.346 offene Stellen bei der BA gemeldet – mehr als jemals zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Arbeitskräftenachfrage in fast allen Branchen. Nur im öffentlichen Dienst sowie in Erziehung und Bildung ging sie zurück, nachdem dort letztes Jahr großer Bedarf aufgrund der starken Fluchtmigration entstanden war.

Seit der Finanzkrise 2010 hat in Deutschland ein starker Beschäftigungsaufbau stattgefunden. Der Arbeitsmarkt ist deswegen in vielen Berufen und Regionen weitgehend leergefegt. Aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels wird die Personalsuche für Unternehmen zusehends aufwändiger.

Während eine Stelle bei den Arbeitsagenturen im Juli 2010 noch durchschnittlich 82 Tage offen war, dauert es heute im Schnitt 132 Tage, bis eine Stelle besetzt werden kann. Wenn mehr Stellen länger offen bleiben, konkurrieren auch mehr Arbeitgeber um die verbleibenden freien Arbeitskräfte.

Um zukünftige Erfolge bei der Personalbeschaffung nicht dem Zufall zu überlassen, müssen die Unternehmen ihren Personalbedarf mehr denn je vorausschauend planen. Andernfalls drohen Produktionsausfälle aufgrund unbesetzter Stellen. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Handlungsempfehlung Personalbedarfsplanung.

Weitere Informationen erhalten Sie im Stellenindex sowie der Stellenstatistik der BA.

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news-740 Tue, 01 Aug 2017 08:22:00 +0200 Thema des Monats: Unternehmens- und Führungskultur http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/august-2017-unternehmens-und-fuehrungskultur Kultur ist nicht leicht greifbar, aber allgegenwärtig. news-739 Wed, 26 Jul 2017 16:49:48 +0200 Fachkräftesicherung in Bayern: Pakt für Berufliche Bildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/fachkraeftesicherung-in-bayern-pakt-fuer-berufliche-bildung Großes Engagement zur Weiterentwicklung und Attraktivität Beruflicher Bildung Die bayerische Staatsregierung hat gemeinsam mit dem Bayerischen Handwerkstag e.V., dem Bayerischen Industrie- und Handelskammertag, der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. sowie der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit einen „Pakt für Berufliche Aus- und Weiterbildung“ geschlossen.

Der Pakt entspringt den Aktivitäten im Rahmen der „Allianz für starke Berufsbildung in Bayern“, welche bereits im Jahr 2014 gegründet wurde. Einrichtungen der beruflichen Bildung werden dabei unterstützt, die Anforderungen des 21. Jahrhunderts, wie beispielsweise den digitalen Wandel, bewältigen zu können und auch in diesem Kontext die berufliche Bildung zu stärken.

Explizit benennen die beteiligten Akteure dabei das Ziel, „[…] den Pakt für Berufliche Bildung zu verstetigen und kontinuierlich weiterzuentwickeln, um Jugendliche für die duale berufliche Aus- und Weiterbildung zu begeistern und somit zur Fachkräftesicherung in Bayern beizutragen.“

An konkreten Maßnahmen werden unter anderem Investitionen in die technische Infrastruktur der beruflichen Schulen sowie 100 neue Stellen für die Unterrichtsversorgung in den nächsten zwei Jahren sowie zahlreiche Einzelmaßnahmen der beteiligten nicht-staatlichen Akteure genannt.

Hier finden Sie weitere Informationen und Details zum Pakt für Berufliche Bildung.

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news-738 Tue, 25 Jul 2017 14:55:08 +0200 "Ausbildung Weltweit" http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ausbildung-weltweit Pilotprojekt des BMBF ermöglicht Auslandsaufenthalte Interkulturelle Kompetenzen, Fremdsprachenkenntnisse, Teamfähigkeit und Selbstständigkeit sind Kernfähigkeiten, die immer mehr an Gewicht gewinnen und schon heutzutage unverzichtbar sind: Eine Telefonkonferenz mit Kunden in Südamerika, eine Kooperation mit einer Firma in Osteuropa und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund sind Beispiele für das Aufeinandertreffen verschiedener Sprachen und Kulturen – all das gehört heute zum globalisierten Arbeitsalltag.

Das Pilotprojekt „Ausbildung Weltweit“ setzt exakt an der Entwicklung dieser wichtigen Fähigkeiten in der beruflichen Ausbildung an. Sowohl Auszubildende als auch Ausbildende können ihre internationale Berufskompetenz steigern, indem sie einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland verbringen. Durch die Öffnung der Ausbildungsabteilungen profitieren darüber hinaus auch die Unternehmen, denn die Internationalisierung steigert zugleich die Unternehmensattraktivität.

Geförderte Aktivitäten von „Ausbildung Weltweit“
Gefördert werden Auslandsaufenthalte von Auszubildenden (3 Wochen bis 3 Monate) und Ausbildendenden (2 Tage bis 2 Wochen) sowie kürzere vorbereitende Besuche (2 Tage bis 1 Woche). Die Förderung umfasst zum Beispiel:

  • Aufenthaltskosten
  • Fahrtkosten
  • Organisatorische Ausgaben (Einheitskosten)
  • Vor- und Nachbereitung der Auszubildenden

Sowohl Ausbildungsunternehmen als auch andere nicht-schulische Einrichtungen der Berufsbildung sind dazu befugt, Anträge zu stellen. Die Antragsfrist endet am 01. September 2017. Die Mittel für die Teilnahme an dem Projekt „Ausbildung Weltweit“ stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereit.

Weitere Informationen:
Weitere Informationen und Links finden Sie hier.

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news-737 Thu, 20 Jul 2017 00:00:00 +0200 Wie können rentenberechtigte Mitarbeiter gehalten werden? http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/wie-koennen-rentenberechtigte-mitarbeiter-gehalten-werden Studie des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) erschienen Viele Firmen und Betriebe ringen um Fachkräfte. „Zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben“ verabschiedete die Bundesregierung im Jahr 2016 das sogenannte „Flexirenten-Gesetz“. Dieses Gesetz ermöglicht den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen individuell flexiblen Übergang in den Ruhestand. Gleichzeitig soll die Attraktivität erhöht werden, über die reguläre Altersgrenze hinaus zu arbeiten.

Unternehmen wollen Ältere halten

Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) ist jedem dritten Unternehmen sehr daran gelegen, rentenberechtigte Mitarbeiter zu halten. Die erfolgreichsten betrieblichen Maßnahmen, um dieses Ziel zu erreichen, sind kürzere und flexiblere Arbeitszeiten. Von den 650.000 Mitarbeitern, die im Jahr 2015 das Rentenberechtigungsalter erreichten oder bereits rentenberechtigt waren, wollten die Unternehmen 170.000 Personen halten – gelungen ist es ihnen bei knapp 145.000 Mitarbeitern.

Erfolgreiches Instrument: Flexible Arbeitszeiten

Für 60 Prozent der befragten Unternehmen stellte eine Verkürzung der Arbeitszeit sowie flexiblere Arbeitszeiten (49 Prozent) die erfolgreichsten Mittel zur Weiterbeschäftigung rentenberechtigter Mitarbeiter dar. Die Veränderung des Tätigkeitsfeldes sowie eine höhere Entlohnung, Prämien oder eine Beförderung waren lediglich für 17 bzw. 13 Prozent der Unternehmen ein erfolgreiches Mittel zur Mitarbeiterbindung Älterer. Gänzlich zu vernachlässigen als Instrumente zur Mitarbeiterbindung in diesem Bereich sind laut der Studie der Ausbau des Gesundheitsschutzes sowie die Verbesserung der Weiterbildungsmöglichkeiten.

Verarbeitendes Gewerbe besonders betroffen

Besonders im verarbeitenden Gewerbe besteht aufgrund der Fachkräfteengpässe ein großer Bedarf daran, rentenberechtigte Mitarbeiter zu halten. Liegt ein solcher Fachkräfteengpass vor, steigt der Wunsch die Mitarbeiter zu halten deutlich an. Besonders KMU ringen um den Verbleib der Fachkräfte, da für sie der Wegfall eines erfahrenen Mitarbeiters einen großen Verlust an Fachkompetenz bedeuten kann und sie darüber hinaus bei der Neubesetzung der freigewordenen Stelle mit adäquatem Nachwuchs großen Firmen strukturell unterlegen sind.

Über folgenden Link können Sie die Studie herunterladen:
http://www.iab.de/194/section.aspx/Publikation/k170629301

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news-735 Mon, 17 Jul 2017 13:59:59 +0200 Integrationsmaßnahmen für afghanische Asylbewerber geöffnet http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/integrationsmassnahmen-fuer-afghanische-asylbewerber-geoeffnet Zugang zu Ausbildungsförderung und Sprachkursen erweitert Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat entschieden, die in den Zuständigkeitsbereich des BMAS fallenden Integrationsmaßnahmen, die für Asylbewerber eine gute Bleibeperspektive voraussetzen, auch für Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus Afghanistan zu öffnen.

Seit dem 01. Juli 2017 können Maßnahmen der Ausbildungsförderung und berufsbezogenen Sprachkurse des Bundesministerium für Arbeit und Soziales bzw. der Bundesagentur für Arbeit nun auch für Afghanische Asylbewerberinnen und Asylbewerber (wie bisher schon für Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus Syrien, Eritrea, Irak Iran, Somalia und Eritrea) bewilligt werden.

Dies betrifft im Einzelnen den Zugang zu:

  • Ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH), Assistierte Ausbildung (AsA) und berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BVB) nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland,
  • Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) oder Ausbildungsgeld nach 15 Monaten Aufenthalt in Deutschland,
  • Berufsbezogene Deutschkurse des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge,
  • Frühzeitiger Zugang zu vermittlungsunterstützenden Leistungen der Arbeitsförderung. 

Weitere Informationen erhalten Sie hier

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news-734 Fri, 14 Jul 2017 12:11:35 +0200 „go-digital“: Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/go-digital-digitalisierung-in-kleinen-und-mittleren-unternehmen Das BMWi startet ein neues bundesweites Förderprogramm Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) startet ein neues bundesweites Förderprogramm, das kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Digitalisierung unterstützt. Die Förderung konzentriert sich hierbei auf drei wichtige Handlungsfelder: IT-Sicherheit, digitale Markterschließung sowie digitalisierte Geschäftsprozesse.

Den KMU steht somit die Möglichkeit offen, sich Unterstützung durch akkreditierte externe Beratungsunternehmen zu holen, um sowohl Chancen zu realisieren als auch Risiken abschätzen zu lernen, die mit der Digitalisierung einhergehen.

Gefördert wird dabei sowohl die Beratung während der Planungs- als auch der Umsetzungsphase von Digitalisierungsprozessen. Das Angebot ist besonders leicht zugänglich, weil die autorisierten Beratungsunternehmen die KMU tatkräftig bei der Antragseinreichung und dem Abrechnungsverfahren unterstützen, damit die Unternehmen sich auf die Inhalte konzentrieren können.
Unternehmen, die folgende Voraussetzungen erfüllen, können eine Förderung beantragen:

•    Beschäftigung von weniger als 100 Mitarbeitern
•    Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme des Vorjahres von höchstens 20 Millionen Euro
•    Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland
•    Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung

Werden die auf der Projektseite veröffentlichen Bedingungen erfüllt, ist eine Gesamtförderung von bis zu 16.500 Euro für Beratungsleistungen möglich.

Weitere Informationen zu dem Förderprogramm finden Sie hier.

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news-733 Wed, 12 Jul 2017 00:00:00 +0200 Arbeitsmarkt lockt gut qualifizierte Europäer http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/arbeitsmarkt-lockt-gut-qualifizierte-europaeer Deutscher Arbeitsmarkt profitiert von Arbeitskräftefreizügigkeit Nicht nur die großen Vereine der Fußball-Bundesliga ziehen Profis aus ganz Europa an. Auch der deutsche Arbeitsmarkt zieht viele gut qualifizierte Menschen aus dem gesamten europäischen Raum an.
Deutschland steht vor großen demografischen Herausforderungen – besonders in den nächsten Jahren, da genau dann die Baby-Boomer-Generation altersbedingt aus dem Arbeitsmarkt ausscheidet. Dennoch gibt es Lösungswege, um auch in Zukunft genügend Fachkräfte in allen Regionen Deutschlands anwerben zu können.

Deutschland profitiert von qualifizierten EU-Zuwanderern

Der Wirtschaftsstandort Deutschland profitiert stark von der Arbeitskräftemobilität innerhalb der EU. Denn das durchschnittliche Qualifikationsniveau der EU-Zuwanderer ist hoch: 31,1% von ihnen besitzen einen akademischen Abschluss. Besonders hoch ist der Anteil der Akademiker, die in einem der sogenannten MINT-Bereiche studiert haben, welche in Deutschland besonders gefragt sind.

Unterschiedliche Verteilung des Akademikeranteils

Nicht alle Zuwanderungsgruppen haben gleich häufig einen akademischen Abschluss. Das bedeutet aber nicht, dass sie auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht unterkommen. So haben zwar nur 22 Prozent aller osteuropäischen Zuwanderer einen Hochschulabschluss, dafür sind aber satte 90 Prozent der Männer aus diesen Regionen erwerbstätig. Dieser Wert ist sogar höher als der Erwerbstätigenanteil der erwerbsfähigen Gesamtbevölkerung in Deutschland. Insgesamt sind 88,5 Prozent der seit 2004 aus europäischen Ländern zugewanderten 25-64 jährigen Männer erwerbstätig.

Ungleichmäßige Verteilung der Arbeitskräfte

Die Arbeitskräfte verteilen sich jedoch sehr ungleichmäßig im Land, was bei dem Thema Fachkräftemangel beachtet werden sollte. Während sich knapp die Hälfte der Eingewanderten Arbeitnehmer im wirtschaftsstarken Süden Deutschlands niederlassen, finden sich in den neuen Bundesländern (ohne Berlin) insgesamt lediglich fünf Prozent wieder. Gerade Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt könnten von einem Zuzug von ausländischen Fachkräften aber besonders profitieren, da hier bereits heute Fachkräfte und Auszubildende fehlen.

Wenn Sie Menschen aus dem europäischen Ausland rekrutieren möchten, finden Sie mehr Informationen in unserer Handlungsempfehlung Rekrutierung aus dem Ausland.

Weitere Informationen zum Thema Arbeitskräftemobilität in der EU – Ein Gewinn für den deutschen Arbeitsmarkt finden Sie in der zugehörigen IW-Studie.

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news-732 Tue, 11 Jul 2017 00:00:00 +0200 talentplus – ein Plus an Informationen im Arbeitsleben mit Behinderung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/talentplus-ein-plus-an-informationen-im-arbeitsleben-mit-behinderung Ein bewährtes Portal in neuem Glanz.

Schnell zu den richtigen und zuverlässigen Informationen gelangen - das kann gerade bei einem anspruchsvollen Thema wie Behinderung sehr wichtig sein. Das Portal talentplus richtet sich an Arbeitgeber und - anders als das KOFA - ausdrücklich auch an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Behinderung.

In fünf Kategorien finden sich komprimiert Informationen zu einem Themengebiet. Die erste Rubrik widmet sich der Personalgewinnung neuer Mitarbeiter – von Fachkräften über Auszubildende bis hin zu Praktikanten. Ein Schwerpunkt in der Rubrik „In Beschäftigung“ liegt unter anderem auf der Darstellung der Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern mit Behinderung. Zugleich wird aber auch angesprochen, was bei einer nachlassenden Arbeitsleistung - etwa durch eine chronische Krankheit - Optionen für Arbeitgeber wie Beschäftigte sind. Die Rubriken „Förderung“ und „Wer hilft?“ beschreiben ausführlich Möglichkeiten, um Unterstützung einzuholen. Von der Rolle des Arbeitgeberservices der Arbeitsagentur bis hin zu Unternehmensberatungen und betriebsnahen Dienstleistern werden verschiedene Institutionen besprochen. Dies hilft Arbeitgebern wie Arbeitnehmer sich in dem großen Angebot zurecht zu finden und sich nicht in einem undurchdringlichen Dschungel an Fachbegriffen zu verlieren.

Apropos Fachbegriffe: Die fünfte Kategorie „Lexikon“ hat hunderte Definitionen gesammelt. Kennen Sie zum Beispiel schon das Konzept „Ambient Assisted Living“? Wissen Sie, was ein „persönliches Budget“ ist? Das stöbern durch die Begriffe macht schnell klar, dass auch hinter vermeintlich komplizierten Aussagen konkrete betriebliche Handlungen stehen, die mit etwas Mühe jede und jeder umsetzen kann.

Hier geht es zur Webseite: https://www.talentplus.de

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news-730 Thu, 06 Jul 2017 10:48:00 +0200 NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge – jetzt mit neuer Webseite! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/netzwerk-unternehmen-integrieren-fluechtlinge-jetzt-mit-neuer-webseite Neue Funktionen, mehr Übersicht, zahlreiche Praxisbeispiele: So überzeugt die neue Seite. Die überarbeitete Webseite des NETZWERKs kommt nicht nur mit neuem Design daher, sondern hält auch viele technische Neuerungen bereit - eine Gute-Beispiele-Datenbank sowie einen detaillierten Filter, mit dem man innerhalb der Suchfunktion gezielt nach Regionen, Branchen, Unternehmen und Engagementkategorien Ausschau halten kann.

Darüber hinaus haben Unternehmen von jetzt an die Möglichkeit, ihr Engagement hinsichtlich der Flüchtlingsintegration anhand eines eigenen guten Beispiels über das Unternehmensprofil zu veröffentlichen. Um sich zu Veranstaltungen anzumelden, genügt ein einziger Klick und auch der Newsletter mit wichtigen und interessanten Informationen präsentiert sich in neuem Format und Design.

Das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge ist eine Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und wird durch das Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Es entwickelt und teilt Wissen und Praxis, wie Integration gut gelingen kann.

Hier geht es zur Website.

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news-722 Thu, 06 Jul 2017 00:00:00 +0200 Menschen mit Behinderung – die richtige Förderung finden auf Knopfdruck http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/menschen-mit-behinderung-die-richtige-foerderung-finden-auf-knopfdruck Fördermöglichkeiten suchen – und finden: Mit der Förderfinder-App von REHADAT Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter gibt es vieles zu beachten – von versicherungstechnischen bis hin zu rechtlichen Fragen. Ein sehr wichtiger Aspekt ist die Verfügbarkeit öffentlicher Förderung, insbesondere wenn es sich bei Ihrer neuen Fachkraft um einen Menschen mit Behinderung handelt.

Darum gibt es jetzt die erste „Förderfinder-App“ von REHADAT, welche dazu dient, Fördermöglichkeiten für die berufliche Teilhabe von Menschen mit (Schwer-)Behinderung zu ermitteln. Und das Beste: Sie können diese Informationen jederzeit mobil ermitteln, da die Anwendung für alle gängigen Smartphones verfügbar ist. Durch die individuelle Suchoption und die zielgruppenspezifische Detailansicht können nun Arbeitgeber, Betroffene und Berater bundesweit Regel- und Sonderförderprogramme ausfindig machen. Neben deren genauen Inhalt, Laufzeit und Umfang bietet die App auch weitere Informationen durch Links zu potentiellen Ansprechpartnern und Programmen an.

Die Förderfinder-App soll die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung in den deutschen Arbeitsmarkt, welche dieser Jahre noch weiter ausgebaut werden soll, unterstützen. Förderung gibt es sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber in Form von finanziellen Zuschüssen, Darlehen und Prämien sowie kostenfreier Beratung und Coaching durch Integrationsberatende der Kammern, Rehabilitationsträger und Integrationsämter.

Die kostenlose Förderfinder-App erhalten Sie hier:

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news-728 Mon, 03 Jul 2017 08:51:34 +0200 Thema des Monats: Selber ausbilden – aber wie? http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/juli-2017-selber-ausbilden-aber-wie Der Weg zum ersten Lehrling news-727 Thu, 29 Jun 2017 00:00:00 +0200 Inklusionsbarometer: Umfrage zum Übergang Schule - Ausbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/inklusionsbarometer-umfrage-zum-uebergang-von-der-schule-in-die-ausbildung Auszubildende mit einer Behinderung als Umfrageteilnehmer gesucht Die Aktion Mensch und das Handelsblatt Research Institute untersuchen im Rahmen ihres jährlichen Inklusionsbarometers Arbeit in diesem Jahr die Situation von Auszubildenden mit einer Behinderung. Insbesondere geht es um die Phase des Übergangs von der Schule in die betriebliche Ausbildung.

Dieser Aspekt wurde in früheren Studien meist aus Sicht der Unternehmen untersucht. Die Herausgeber möchten den Erkenntnishorizont dadurch erweitern, dass sie die Sichtweise der Auszubildenden genauer erfassen.

Gesucht werden Azubis mit einer Behinderung

Mithilfe einer Umfrage unter Auszubildenden hoffen die Herausgeber Erkenntnisse zu gewinnen, auf welche Probleme sie bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz treffen und welche Strategien erfolgreich waren.

Gesucht werden deshalb Auszubildende mit einer Behinderung, die sich an der Umfrage beteiligen.

Sie würden damit helfen, die Situation von Auszubildenden mit einer Behinderung in der Phase des Übergangs von der Schule in die betriebliche Ausbildung besser zu verstehen, um ihnen gezielt bei potenziellen Problemen weiterzuhelfen.

Mit der Umfrage werden Informationen zum Bewerbungsprozess (u. a. Anzahl der Bewerbungen, Art der Unterstützung), zu potenziellen Schwierigkeiten dabei, Gründe der Entscheidung für den Ausbildungsbetrieb und ob die Auszubildenden ihre Behinderung bereits in ihren Bewerbungen genannt haben erfasst.

Hinweise zum Datenschutz

Die Herausgeber weisen darauf hin, dass die Teilnahme an der Umfrage keine Rückschlüsse auf das einzelne Unternehmen erlaubt. Als personenspezifische Daten werden Alter, Geschlecht, Art der Behinderung, Bundesland des Ausbildungsbetriebs, Art des Schulabschlusses und die Art der Ausbildung abgefragt. Da bei der Online-Umfrage keine individuellen Links verwendet werden und daneben auch keine IP-Adressen erfasst werden, sind ebenso keine Rückschlüsse auf die einzelnen Auszubildenden möglich. Alle Angaben der Auszubildenden sind freiwillig und anonym. Die im Fragebogen gewonnenen Daten werden nach den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen und absolut vertraulich erfasst. Die Antworten werden lediglich in Form allgemeiner statistischer Daten zur Auswertung herangezogen, das heißt sie sind in keinem Fall einer Person zuzuordnen. Die Teilnehmenden am Gewinnspiel geben am Ende der Umfrage Ihre E-Mail-Adresse an. Diese Adresse wird separat von der Umfrage erhoben und ist mit den anderen Daten nicht verknüpfbar, so dass die Anonymität der Daten garantiert ist.

Fragen zur Umfrage beantwortet Ihnen Sven Jung vom Handelsblatt Research Institute (E-Mail: s.jung@vhb.de, Tel: 0211-8871243).

Die Fragebögen finden Sie hier:

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news-723 Tue, 27 Jun 2017 00:00:00 +0200 IW-Studie: Mütter arbeiten nach Elternzeit schneller wieder http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/iw-studie-muetter-arbeiten-nach-elternzeit-schneller-wieder Anteil der Väter in Elternzeit steigt Zeit mit seinem kleinen Kind verbringen, ohne sich Sorgen um das Einkommen machen zu müssen - seit zehn Jahren können alle Eltern dafür einen staatlichen Zuschuss beantragen. 2007 wurde das Elterngeld eingeführt. Es löste das Erziehungsgeld ab, das nur an Eltern mit vergleichsweise kleinen Einkommen gezahlt wurde.

Seitdem scheint es für Mütter und Väter attraktiver geworden zu sein, nach Geburt eines Kindes per Elternzeit vom Job auszusetzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln). Während demnach 2006 rund 27 Prozent der Mütter zwischen Geburt und erstem Geburtstag ihres Kindes eine bezuschusste Auszeit nahmen, verdoppelte sich der Anteil auf knapp 60 Prozent aller Mütter im Jahr 2014. Zugleich kehren Mütter früher in den Job zurück. Im zweiten Lebensjahr des Kindes arbeiteten rund 43 statt zuvor 35 Prozent. Der Anteil der nicht erwerbstätigen Mütter – die also weder berufstätig noch in Elternzeit waren – sank ebenfalls, lag aber auch 2014 immer noch bei rund 30 Prozent aller Mütter von Kleinkindern unter vier Jahren. Das IW wies darauf hin, dass nicht abschließend geklärt werden kann, ob nur das Elterngeld für die Entwicklung verantwortlich ist. Dennoch lasse sich sagen, „dass Mütter heute deutlich früher wieder in den Arbeitsmarkt zurückkehren“. Das Elterngeld steht Eltern im ersten Jahr nach der Geburt zu, wenn sie ihr Kind zuhause betreuen. Es ersetzt das Einkommen vor der Geburt zu 65 Prozent, bei niedrigen Einkommen unter 1.000 Euro bis zu 100 Prozent.

Wie Sie es den Eltern nach der Rückkehr aus der Elternzeit und auch schon währenddessen erleichtern können, Familie und Beruf zu vereinbaren, erfahren Sie in unserer Handlungsempfehlung Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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news-720 Tue, 20 Jun 2017 00:00:00 +0200 20. Juni ist Weltflüchtlingstag: Integration in der Praxis http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/20-juni-ist-weltfluechtlingstag-integration-in-der-praxis Wie Integration in der Praxis aussehen kann, erfahren Sie bei uns. Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag. Regierungen und Hilfsorganisationen erinnern aus diesem Anlass an das Schicksal Millionen entwurzelter Menschen und mahnen zu mehr humanitärer Hilfe. Einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) zufolge, haben sich viele deutsche Wirtschaftsunternehmen in den letzten drei Jahren bereits aktiv an der Integration geflüchteter Menschen beteiligt. Die Publikation zeigt: Fast ein Viertel aller Unternehmen beschäftigt derzeit Geflüchtete oder hat es in den letzten drei Jahren getan in Form von Praktikum, Ausbildung oder regulärer Beschäftigung. Im Handwerk sind es sogar ein Drittel aller Unternehmen, die sich in den letzten drei Jahren engagiert haben.

Die Unternehmen wollen ihr Engagement künftig noch ausbauen: Von den Unternehmen, die bereits Geflüchtete beschäftigt haben, planen zwei von drei, weitere Geflüchtete einzustellen. Von den Unternehmen ohne Erfahrungen will immerhin jedes vierte Flüchtlingen Angebote zur Qualifizierung oder Beschäftigung machen.

Einige von Ihnen hat das KOFA persönlich kennengelernt. Zum Beispiel einen Segelmacher aus Kiel. Der Geschäftsführer der Segelmacherei Coastworxx beschäftigt eine syrische Familie, die in Damaskus eine Polsterei besessen hat. Das gemeinsame Handwerk als Näher verbindet neue und alte Mitarbeiter. Erfahren Sie mehr in unserem Video-Praxisbeispiel.

Unter www.kofa.de/flüchtlinge finden Unternehmen außerdem Handlungsempfehlungen zur Integration von Flüchtlingen, Informationen zu Sprachförderung und Flüchtlingsinitiativen vor Ort. Außerdem gibt es hier Kontakte zu Willkommenslotsen, die bei der Suche und Integration unterstützen, sowie weitere anschauliche Praxisbeispiele.

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news-719 Wed, 14 Jun 2017 12:22:33 +0200 Willkommenslotsen schreiben Erfolgsgeschichte bei der Integration von Flüchtlingen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/willkommenslotsen-schreiben-erfolgsgeschichte-bei-der-integration-von-fluechtlingen 3.400 Vermittlungserfolge durch KOFA geschulte Lotsen Gestern und heute findet im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das zweite Jahrestreffen der Willkommenslotsen statt. Seit März 2016 unterstützen sogenannte Willkommenslotsen kleine und mittlere Unternehmen dabei, offene Ausbildungs- und Arbeitsstellen mit Flüchtlingen zu besetzen. Bis Dezember 2016 haben sie über 3.400 Vermittlungserfolge verbucht: Rund 2.000 Mal haben Betriebe Praktika und Hospitationen ermöglicht, gut 1.000 Flüchtlinge konnten dank der Vermittlung in eine Einstiegsqualifizierungen oder Ausbildung einsteigen und 357 haben eine Beschäftigung bei kleinen und mittleren Unternehmen gefunden. Eine Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.

Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Die Willkommenslotsen leisten einen wichtigen Beitrag zur betrieblichen und gesellschaftlichen Integration von Flüchtlingen. Ihre Arbeit stellt die Weichen dafür, dass Menschen ihr neues Leben in Deutschland selbstbestimmt gestalten können. Die Beratung der Unternehmen durch die Willkommenslotsen und der persönliche Kontakt zwischen Betrieben und Flüchtlingen sind hierfür oft der erste, entscheidende Schritt. Und auch die kleinen und mittleren Unternehmen profitieren. Denn Diversität und Internationalisierung sind zentrale Erfolgsfaktoren in unserer globalisierten Welt.“

Rund 150 vom KOFA speziell geschulte Willkommenslotsen sind an rund 100 Kammern und anderen Organisationen der Wirtschaft bundesweit tätig. Sie motivieren Unternehmen dazu, Flüchtlinge in Praktika, Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisse zu nehmen. Sie helfen individuell und ganz praktisch dabei, Flüchtlinge zu integrieren – betrieblich aber auch gesellschaftlich, z. B. über Angebote zur Sprachförderung. So tragen sie dazu bei, die Willkommenskultur in Deutschland zu etablieren und zu stärken.

Das Projekt „Willkommenslotsen“ wurde von der Allianz für Aus- und Weiterbildung am 18. September 2015 beschlossen.

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier.

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news-718 Wed, 14 Jun 2017 12:03:41 +0200 Interview: Wie funktioniert Vertrauensarbeitszeit? http://www.kofa.de/themen-von-a-z/flexible-arbeitszeiten/vertrauensarbeitszeit Ulrike Kenkenberg, Personalreferentin am Institut der deutschen Wirtschaft Köln, spricht über die Umsetzung der Vertrauensarbeitszeit im Alltag news-707 Fri, 09 Jun 2017 00:00:00 +0200 Berichtsheft auch elektronisch möglich http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/berichtsheft-auch-elektronisch-moeglich Form des Ausbildungsnachweises wird Vertragsinhalt Im Rahmen der dualen Ausbildung muss zwingend ein Berichtsheft geführt werden. Dieser Ausbildungsnachweis (Berichtsheft) kann entweder schriftlich oder elektronisch geführt werden. Ab dem 1. Oktober 2017 muss die ausgewählte Form des Ausbildungsnachweises zwingend im Ausbildungsvertrag festgehalten werden (§ 11 Nr. 10 BBiG). Der gesamte Ausbildungsnachweis muss bei der Anmeldung zur Prüfung seitens des Auszubildenden und des Ausbilders persönlich unterschrieben werden bzw. mit einer elektronischen Signatur versehen werden. Ausbildende sind zudem angehalten, die Ausbildungsnachweise regelmäßig durchzusehen.

Durch das neue Gesetz können Medienbrüche vermieden werden, unnötige Bürokratie wird abgebaut und die Kommunikation mit der Verwaltung erleichtert. Im Bereich der Beruflichen Bildung konnte die BDA (Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände) einen Bestandsschutz für die bestehenden Ausbildungsverträge sowie eine Übergangsfrist bis zum 30. September 2017 erreichen. Bereits laufende und bis dahin abgeschlossene Verträge müssen demnach nicht geändert werden. Ausbildungsverträge, die ab dem 1. Oktober 2017 geschlossen werden, müssen zwingend um die Form des Ausbildungsnachweises (schriftlich oder elektronisch) ergänzt werden.

Den Auszug aus dem kostenlosen Bürgerzugang des Bundesgesetzblatts finden Sie unter: http://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&jumpTo=bgbl117s0626.pdf

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news-712 Tue, 06 Jun 2017 11:35:00 +0200 IHK-Bildungspreis: Bewerben Sie sich noch bis zum 16. Juni! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ihk-bildungspreis-bewerben-sie-sich-noch-bis-zum-16-juni Innovative Ausbildungsprojekte gesucht Die berufliche Bildung spielt bei der Fachkräftesicherung eine zentrale Rolle: Betriebe, die junge Menschen zu Fachkräften ausbilden, sorgen für Nachwuchs in genau denjenigen Berufen, die für sie selbst relevant sind. So haben sie es selbst in der Hand, die Jugendlichen für ihre Professionen zu begeistern und den Nachwuchs für die Zukunft zu rüsten.

Weil die Ausbildung so zentral für viele Unternehmen ist, prämieren die Industrie- und Handelskammern beim IHK-Bildungspreis 2018 Betriebe, die sich innovativ einem bestimmten Projekt widmen. Wer eine neue Zielgruppe wie beispielsweise Flüchtlinge oder Abiturienten in den Blick nimmt, eine Teilzeitausbildung ermöglicht, in besonderem Maße Kompetenzen für die Digitalisierung einbindet, neue technische Möglichkeiten bei der Rekrutierung von Auszubildenden einbindet oder Ähnliches, kann sich mit diesem Engagement für den Preis bewerben.

Der Preis wird nach Unternehmensgröße in drei Kategorien ausgeschrieben: Unternehmen mit bis zu 50, bis zu 500 und mit mehr als 500 Mitarbeitern. Jeder der drei Preisträger erhält ein Preisgeld von 6.000 Euro, die er für eine gemeinnützige Einrichtung oder Initiative in seiner Region im Bereich Bildung spenden soll. Außerdem erhält der Betrieb einen Film, den die DIHK produziert und in dem der Inhalt der Bewerbung in Bildern erzählt wird.

Weitere Informationen zum Bildungspreis finden Sie unter www.ihk-bildungspreis.de.

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news-706 Fri, 02 Jun 2017 09:39:00 +0200 Thema des Monats: Flexible Arbeitszeiten – Vertrauensarbeitszeit http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/juni-2017-vertrauensarbeitszeit Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? news-711 Tue, 30 May 2017 10:00:14 +0200 30. Mai: 5. Deutscher Diversity-Tag http://www.kofa.de/themen-von-a-z/diversity Entdecken Sie die Chancen einer vielfältigen Belegschaft. news-710 Mon, 29 May 2017 00:00:00 +0200 Experten-Tipps für KMU: So fördern Sie Digitalkompetenzen http://www.kofa.de/themen-von-a-z/digitalisierung/digitalkompetenzen-im-team-staerken Mit KOFA-Experte David Meinhard in sechs Schritten zum Erfolg news-709 Wed, 24 May 2017 10:07:59 +0200 Neues KOFA-Video: Digitalisierung im Handwerk http://www.kofa.de/aus-der-praxis/unternehmen-positionieren/praxisbeispiel-digitalisierung-im-handwerk-kofa Wie die Tischlerei Kasper vom Handel im Internet profitiert news-704 Mon, 15 May 2017 11:28:19 +0200 SCHULEWIRTSCHAFT-Preis 2017 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/schulewirtschaft-preis-2017 Bewerben Sie sich jetzt bis zum 31. Juli! Mit dem SCHULEWIRTSCHAFT-Preis "Das hat Potenzial!" prämiert das Netzwerk Unternehmen, Schulen und Verlage für ihr herausragendes Engagement an der Schnittstelle Schule-Beruf und ihren Einsatz für ökonomische und digitale Bildung von Schülerinnen und Schülern.

Ab April können Sie sich bewerben in den Kategorien:

  • Unternehmen
    SCHULEWIRTSCHAFT zeichnet Unternehmen aus, die sich in vorbildlicher Weise für die beruflichen Perspektiven junger Menschen unterstützend einsetzen und ihnen somit den Übergang von der Schule in die Berufswelt erleichtern.
    Zur Ausschreibung
  • Kooperationen zur digitalen Bildung
    Wir prämieren bestehende Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen, die junge Erwachsene für das Leben und Arbeiten in einer digitalen Gesellschaft sensibilisieren, begeistern und stärken. In dieser Kategorie können sich Schulen und Unternehmen gemeinsam als Kooperation bewerben.
    Zur Ausschreibung
  • Schulbuch
    Verlage sowie Autorinnen und Autoren können sich in dieser Kategorie mit Ihren Publikationen bewerben, die das Verständnis und Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge wecken und stärken. Denn zeitgemäße und anspruchsvolle Medien sind für erfolgreiches Lernen und Unterrichten unverzichtbar.
    Zur Ausschreibung


Mit dem Wettbewerb werden herausragende Good-Practice-Beispiele öffentlich gemacht und die langfristige Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen intensiviert, um Jugendliche gezielt weiter zu fördern. Es motiviert zu verstärktem Engagement im Bildungsbereich und zur Intensivierung des Austauschs der beteiligten Akteure.

Die Auszeichnung "Das hat Potenzial!" wird am 16. November 2017 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verliehen. Preisgelder sind mit dieser Auszeichnung jedoch nicht verbunden.

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news-699 Wed, 10 May 2017 11:54:04 +0200 Herrmann-Schmidt-Preis für Aus- und Weiterbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/herrmann-schmidt-preis-fuer-aus-und-weiterbildung Sind Sie schon digital? Bewerben Sie sich und profitieren Sie off- wie online Dieses Jahr lautet das Thema des Herrmann-Schmidt-Preises „Berufliche Aus- und Weiterbildung für die digitalisierte Arbeitswelt“. Dieser wird alljährlich an Betriebe und berufliche Bildungseinrichtungen für innovative Entwicklungen in der Berufsbildungspraxis verliehen.

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt. Dabei macht sie auch vor der Ausbildung nicht halt: Tablets, Apps und Serious Games bieten neue Möglichkeiten des Lernens und stellen so manchen bisherigen Lernprozess auf den Kopf. Das damit einhergehende, immer weiter vernetzte Arbeiten, Lernen und Kommunizieren, stellt zugleich höhere Anforderungen an das berufliche Lehr-, Aus- und Weiterbildungspersonal.

Mit dem 21. Herrmann-Schmidt-Preis werden gezielt Initiativen und Projekte prämiert, welche innovative Aus- und Weiterbildungsprogramme für die digitale Arbeitswelt entwickelt und erfolgreich umgesetzt haben.

Einfach anmelden und mitmachen!

Antragsberechtigt sind Betriebe, berufliche Schulen und berufliche Bildungseinrichtungen in Kooperation mit Betrieben und / oder beruflichen Schulen. Der Hermann Schmidt-Preis 2017 ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro dotiert. Darüber hinaus kann die Jury bis zu drei weitere Beiträge mit einem Sonderpreis auszeichnen, der jeweils mit 1.000 Euro dotiert ist. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2017.
Der Hermann-Schmidt-Preis wird von dem gemeinnützigen Verein “Innovative Berufsbildung e. V.“ verliehen. Dieser wurde 1996 vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) und dem W. Bertelsmann Verlag (wbv) gegründet. Namensgeber des Preises ist Prof. Dr. Hermann Schmidt, der von 1977 bis 1997 Präsident des BiBB war.

Hier geht es zur Anmeldung.

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news-698 Fri, 05 May 2017 09:07:00 +0200 Inklusionspreis der deutschen Wirtschaft: Eine Tischlerei mit Stil http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/inklusionspreis-der-deutschen-wirtschaft-eine-tischlerei-mit-stil Wie ein KMU die Stärken einer Fachkraft mit Asperger Syndrom nutzt Heute ist europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Aus diesem Anlass möchte das KOFA auf ein kürzlich ausgezeichnetes Unternehmen aufmerksam machen. Preise für gute Personalarbeit gibt es viele – dieser hier ist  besonders breit aufgestellt:  Hinter dem Inklusionspreises der Wirtschaft stehen die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Charta der Vielfalt und das UnternehmensForum.

Die Tischlerei stilfabrik

In der Kategorie für Unternehmen unter 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde für das Jahr 2016 die Tischlerei stilfabrik ausgezeichnet. Die von Piet Hülsmann geführte Tischlerei beschäftigt 8 Menschen. Einer der Gesellen, Alexander, hat eine psychische Behinderung: das Asperger Syndrom. Menschen mit Asperger Syndrom nehmen menschliche Emotionen anders wahr und teilen ihre Emotionen gegenüber Dritten manchmal auf ungewohnte Weise mit. Ihre Art zu fühlen ist zwar anders aber keineswegs "falsch": Menschen mit Asperger Syndrom können mit Verständnis und Offenheit in ein Team integriert werden.

Der Geschäftsleiter der stilfabrik betont, wie schwierig es gerade in der Handwerksbranche ist, neue und zuverlässige Arbeitskräfte zu finden. Mit Hilfe der IHK sei er dann an den besagten Gesellen gekommen und dachte sich: warum dem Ganzen nicht eine Chance geben? Also hat er den Gesellen Alexander als Praktikanten eingestellt – und ihn aufgrund seiner überdurchschnittlich guten Leistungen danach fest angestellt. Zwar könne Alexander aufgrund seiner Behinderung nicht bei außendienstlichen Kundengesprächen eingesetzt werden, dafür jedoch sei er umso talentierter an der Werkbank. Sind die Schwächen eines Mitarbeiters erkannt, so können diese, sagt Hülsmann, mit ein bisschen Organisationsgeschick selbst in einem Kleinstbetrieb leicht umgangen und seine Stärken bewusst genutzt werden. Und diese Stärken hat der Geselle mit seinem Hang zur Präzision und Perfektion - auch bei Vorgängen mit Routinecharakter.

Beratende und finanzielle Hilfe

Neue Wege zu gehen erfordert Mut – und einen Plan. Damit die Inklusion von Menschen mit Behinderung auch in kleinen Unternehmen reibungslos funktioniert, leistet der Informationsfachdienst der Handwerkskammer informelle Unterstützung bei dem Eingliederungsprozess. Darüber hinaus unterstützt die Bundesagentur für Arbeit inklusionsbemühte Betriebe mit finanziellen Mitteln. Piet Hülsmann ist überrascht von der umfassenden Unterstützungsleistung der Kammern und Agenturen – und nicht minder von der Leistung seines neuen Mitarbeiters. Diese hat ihn so beeindruckt, dass er andere Unternehmen und Betriebe dazu  ermutigt, den Schritt zur Inklusion zu wagen und selbst einen weiteren Gesellen eingestellt hat: ebenfalls mit Behinderung.

Möchten auch Sie junge Menschen mit Behinderung in Ihrem Unternehmen ausbilden? Mehr dazu erfahren Sie in unserer Handlungsempfehlung Ausbildung von Menschen mit Behinderung.

Weiterführende Informationen zum Thema Inklusion finden Sie in unserem Themenschwerpunkt.

Weitere Informationen zum Inklusionspreis und den Preisträger 2016 finden Sie auf: www.inklusionspreis.de.

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news-684 Tue, 02 May 2017 09:37:00 +0200 Thema des Monats: Fachkräfteengpässe http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/mai-2017-fachkraefteengpaesse Begegnen Sie offenen Stellen mit überregionaler Rekrutierung news-685 Thu, 27 Apr 2017 08:14:00 +0200 Der Girls‘ Day wird 16 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/der-girls-day-wird-16 Bessere Berufsorientierung als Mittel gegen genderspezifische Berufswahl Viele Berufe, in denen Fachkräfteengpässe an der Tagesordnung sind, haben eines gemeinsam: Mehr als 70 Prozent der Beschäftigten haben das gleiche Geschlecht. Während in naturwissenschaftlichen Berufen wie Mechatroniker, Bauelektriker oder Informatiker die Männer dominieren, sind Frauen in der Altenpflege, in Therapieberufen sowie in Erziehung, Sozialarbeit und Heilerziehung in deutlicher Überzahl. Eine der Stellschrauben, wenn nicht gar der größte Ansatzpunkt um das zu ändern, liegt in der Berufsorientierung. Denn über 50 Prozent der Mädchen wählen einen von nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System – darunter ist kein technisch-naturwissenschaftlicher Beruf. Und auch die Jungen bewegen sich innerhalb eines engen Berufswahlspektrums.

Seit 2001 setzt  der Girls‘ Day, der auch heute wieder stattfindet, genau hier an. In inzwischen 20 Ländern schnuppern Mädchen für einen Tag in einen Beruf hinein, der eigentlich ein männertypischer Beruf ist. Gleichzeitig erproben sich seit einigen Jahren auch Jungen in typischen Frauenberufen: 37 Prozent der Boys‘ Day-Plätze lagen 2016 in den Bereichen Pflege und Gesundheit, weitere 35 Prozent der Jungen schnupperten in pädagogische Berufe hinein.

Mehr Praktikumsbewerbungen von Mädchen nach Girls`Day-Teilnahme

Viele Faktoren zeigen: Der Aktionstag scheint nicht umsonst zu sein und hilft auch dabei, erste Kontakte zu knüpfen. 33 Prozent der Unternehmen gaben an, dass sich nach dem Aktionstag ehemalige Girls‘ Day-Teilnehmerinnen um ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz bei ihnen beworben hat. 20 Prozent der Einrichtungen und Betriebe erhalten Bewerbungen von ehemaligen Boys‘ Day-Teilnehmern. Und mit etwa 90 Prozent aller Betriebe, Schülerinnen und Schüler beurteilt die überwiegende Mehrheit der Teilnehmenden den Tag mit "Sehr Gut" oder "Gut".

Wenn Ihr Unternehmen im nächsten Jahr dabei sein möchte, hält der hier verlinkte Flyer die wichtigsten Informationen bereit.

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news-683 Wed, 26 Apr 2017 00:00:00 +0200 AG Mittelstand fordert zur Bundestagswahl eine Fachkräfteoffensive http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ag-mittelstand-fordert-zur-bundestagswahl-eine-fachkraefteoffensive Ausbildungssystem zentrales Element der Wettbewerbsfähigkeit Die AG Mittelstand, ein Zusammenschluss verschiedener Verbände wie beispielsweise dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) oder dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), hat zur Bundestagswahl 2017 eine Mittelstandsbroschüre herausgegeben. In dieser stellen die Verbände ihre politischen Forderungen zu insgesamt sieben verschiedenen Themen vor.

Ein Schwerpunktthema dabei ist die Fachkräftesicherung. Die AG Mittelstand stellt fest, dass der Fachkräftemangel sich im Mittelstand deutlich bemerkbar macht. Ausbildungs- und Beschäftigungspotenziale würden derzeit unzureichend genutzt. Die Verbände fordern daher, alle Potenziale auszuschöpfen. Aus diesem Grund adressieren sie den Wunsch nach einer verlässlichen und flexiblen Infrastruktur für Kinderbetreuungseinrichtungen an die Politik. Gleichzeitig sprechen sie sich dafür aus, dass qualifizierte Zuwanderung als Chance verstanden und durch die Politik gefördert werden solle.

Insbesondere spricht die AG Mittelstand aber auch die besondere Rolle des Ausbildungssystems an: „Die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes lebt ganz wesentlich von der beruflichen Bildung im Rahmen des Dualen Systems“, heißt es in der Broschüre. Besonders problematisch ist aus Sicht der Verbände, dass die hohe Studierneigung der Abiturienten sich negativ auf die Zahl der Ausbildungsanfänger auswirkt. Um dem entgegenzuwirken, fordern sie verpflichtende Angebote zur Berufsorientierung für Jugendliche aller Schulformen. Gleichzeitig verlangen sie eine Ausweitung der dualen Studiengänge und beruflichen Weiterbildungsangebote, um den besonders Leistungsstarken eine gute Perspektive aufzuzeigen. Für die Zukunftsfähigkeit der beruflichen Bildung fordert die AG Mittelstand, die Berufsschulen mit einer digitalen Infrastruktur weiter zu stärken.


Den gesamten Forderungskatalog finden Sie unter folgender Webadresse: https://www.arbeitsgemeinschaft-mittelstand.de/content/Berichte/JMB-2017.pdf

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news-679 Fri, 21 Apr 2017 00:00:00 +0200 „IdA BayernTurbo“ – vbw zieht erfolgreiche Bilanz http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ida-bayernturbo-vbw-zieht-erfolgreiche-bilanz 286 junge Flüchtlinge erfolgreich in eine Ausbildung vermittelt Nach einer Laufzeit von knapp über einem Jahr zieht die vbw eine positive Bilanz für ihr Projekt IdA BayernTurbo, das bayernweit an über 38 Standorten durchgeführt wurde und darauf abzielte junge Flüchtlinge und Asylbewerber schnell für den deutschen Arbeitsmarkt fit zu machen. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist die freiwillige, branchenübergreifende Interessenvereinigung der bayerischen Wirtschaft.

Mit Hilfe des Projekts konnten 286 Teilnehmer erfolgreich in eine duale oder schulische Ausbildung, eine Einstiegsqualifizierung, ein Studium oder eine Beschäftigung vermittelt werden. "Wir sind mit 1.015 Teilnehmern in das Projekt gestartet und erreichten bislang eine Vermittlungsquote von rund 28 Prozent. Rechnet man die Projektabbrecher heraus, ergibt sich sogar eine Quote von 40 Prozent. Damit sind wir auf einem guten Weg", sagte vbw Hauptgeschäftsführer Brossardt. Darüber hinaus betonte der Hauptgeschäftsführer, dass im Rahmen des IdA BayernTurbo-Projekts wichtige Erkenntnisse gewonnen werden konnten, die weiterentwickelt und in die neuen BayernTurbo Teilprojekte einfließen sollen, die im August starten.

IdA BayernTurbo wurde gemeinsam von vbw, bayme vbm, der BA-Regionaldirektion Bayern und dem bayerischen Sozialministerium finanziert.

Sie möchten gerne mehr zu „IdA BayernTurbo“ erfahren? Mehr Informationen erhalten Sie in unserem Projekt-Steckbrief oder direkt auf der Internetseite des vbw.

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news-678 Wed, 19 Apr 2017 11:23:42 +0200 Das Fleischerhandwerk: Großes Angebot – geringe Nachfrage http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/das-fleischerhandwerk-grosses-angebot-geringe-nachfrage Zu wenige Jugendliche wollen Fleischer lernen Obwohl viele Stellen zu vergeben wären, sucht das Fleischerhandwerk händeringend nach Nachwuchs. Den Fleischerbetrieben geht es wirtschaftlich gut – doch nur wenige junge Menschen wollen sich in dieser Branche ausbilden lassen.

Immer weniger, aber größere Betriebe

Laut aktuellem Geschäftsbericht des Fleischer-Verbandes ist die Zahl der Betriebe in den letzten 10 Jahren zurückgegangen. Die Folge von fehlender Nachfolge ist dabei meist dieselbe: der Betrieb muss schließen. Den Bedarf an Fleischkonsum decken dann an seiner statt immer größer werdende Betriebe, welche die von der schließenden Fleischerei abwandernden Fachkräfte aufnehmen und beschäftigen. Das Fleischerhandwerk zeigt so eine annähernd stabile Beschäftigungssituation trotz einer sinkenden Anzahl von Verkaufsstellen. Finanziell steht dieses Handwerk jedoch gut dar: Die Branchenumsätze steigen trotz der sinkenden Anzahl der Betriebe.

Nachwuchssorgen: Immer weniger Azubis

Ende der 1990er Jahre gab es in Deutschland über 10.000 Auszubildende im Fleischerhandwerk. Im Jahr 2015 dagegen ließen sich nur noch gut 3.000 Menschen zum Fleischer ausbilden. 

Klassische Handwerksberufe gelten bei Jugendlichen häufig als altmodisch. Dazu kommt die Tendenz, dass immer mehr Jugendliche sich für ein Studium entscheiden und keine Ausbildung mehr machen möchten.

Das Fleischerhandwerk hat aus diesem Grund eine eigene Kampagne aufgelegt, um Nachwuchs auf die Ausbildungsberufe im Fleischerhandwerk aufmerksam zu machen "Ausbildung im Fleischerhandwerk - Anders als du denkst": www.fleischerberufe.de.

Informationen zum Deutschen Fleischer-Verband e.V. finden Sie hier: www.fleischerhandwerk.de.

 

 

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news-676 Thu, 13 Apr 2017 09:03:00 +0200 Anzahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge 2016 rückläufig http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/anzahl-neu-abgeschlossener-ausbildungsvertraege-2016-ruecklaeufig Der Bedarf an beruflich qualifizierten Fachkräften ist nach wie vor groß Rund 511.000 Jugendliche haben im vergangenen Jahr eine betriebliche Ausbildung gestartet. Die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge ist damit um gut ein Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken, so die vorläufigen Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes.

Ein Grund hierfür sind demografische Entwicklungen. Zudem entscheiden sich immer mehr Jugendliche für ein Studium. Der Bedarf an beruflich qualifizierten Fachkräften ist jedoch nach wie vor groß. Rund zwei Drittel der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten offenen Stellen sind für beruflich qualifizierte Fachkräfte ausgeschrieben.

Gerade für Geflüchtete bietet die duale Ausbildung eine Chance. Viele der Zugewanderten sind im ausbildungstypischen Alter zwischen 18 und 25 Jahren. Häufig sind jedoch fachliche Kenntnisse und sprachliche Fähigkeiten für eine duale Ausbildung noch nicht ausreichend. In diesem Fall kommen Maßnahmen zur Ausbildungsvorbereitung in Frage. Fast jeder Dritte Teilnehmer einer Einstiegsqualifizierung hat einen Fluchthintergrund. Eine Übersicht zeigt Ihnen, welche Maßnahmen zur Integration von Geflüchtete zur Verfügung stehen.

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news-674 Mon, 10 Apr 2017 11:41:00 +0200 Ein Pflaster für die Achillesferse von KMU http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ein-pflaster-fuer-die-achillesferse-von-kmu Interesse an einem gemeinsamen Projekt mit japanischen Firmen? Eine Chance für zukunftsorientierte KMU Kleine und mittelständische Unternehmen sind das Fundament der deutschen Volkswirtschaft. Gerade die Überschaubarkeit der meist (sehr) kleinen Belegschaft ist verantwortlich für etliche Vorteile großen Konzernen gegenüber:

  • KMU sind nahe beim Kunden;
  • die Entscheidungswege sind kürzer;
  • es gibt viel Platz für Kreativität und
  • KMU sind überdurchschnittlich innovativ.

Allerdings stellen sich der überproportional großen Innovationskraft dieser Unternehmen häufig zwei schwer zu überwindende Aufgaben entgegen: fehlender Kontakt zu Forschungspartnern und fehlende monetäre Mittel für Forschung und Entwicklung.

Förderung internationaler Zusammenarbeit

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert daher bewusst Forschungs- und Entwicklungsprojekte deutscher Mittelständler. Als Hochtechnologieland hat Deutschland bereits heute beste Verbindungen mit anderen Industrienationen. Auch in Japan spielen KMU eine sehr wichtige Rolle und sind mitunter Weltmarktführer. Ein Blick nach Fernost kann auch für die Arbeit in der Region Vorteile bieten. Unternehmen, die an einer bilateralen Forschungs- und Entwicklungsarbeit mit einem japanischen Partner interessiert sind, können im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZMI) bis zum 17.08.2017 Anträge auf eine Teilnahme an diesem Projekt stellen. Thema und Technologie der Projekte bleiben den Unternehmen überlassen. Wichtig ist nur: die Projekte müssen zu neuen technischen Dienstleistungen oder verbesserten Produktionsverfahren führen.

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news-658 Wed, 05 Apr 2017 00:00:00 +0200 Das Handwerk: Groß im Kleinen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/das-handwerk-gross-im-kleinen Zünfte gibt es seit dem Mittelalter. Doch welche Rolle spielt das Handwerk heute? Ob als Gerber oder Schmied im Mittelalter oder heute als hochspezialisierter Mechatroniker im Kfz-Bereich – das Handwerk war schon immer der richtige Platz für junge Menschen, die anpacken und gestalten können. Die Produkte des Handwerks decken dabei nicht nur unsere Grundbedürfnisse vor Ort; sie tragen auch zur Steigerung der allgemeinen Lebensqualität bei.

Handwerk hochgradig aktiv in der Ausbildung

Eine aktuelle Studie zeigt: Das Handwerk ist KMU aus Tradition. Über 83 Prozent aller handwerklichen Unternehmen haben weniger als 10 Angestellte. Das hindert sie aber nicht daran, hochgradig aktiv in der Ausbildung zu sein. Tatsächlich sind 2013 nur 13 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Handwerk beschäftigt, aber knapp 27 Prozent aller Auszubildenden. 

Duale Berufsausbildung = Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft

Damit leisten die Handwerksbetriebe einen wichtigen Beitrag zu unserer Volkswirtschaft: denn das System der dualen Berufsausbildung gilt als der Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft und die Ausbildungsbeteiligung von Handwerksbetrieben ist überdurchschnittlich hoch. Die Vorteile dieses Systems liegen in der Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit durch Erleichterung des Übergangs zum Erwerbsleben sowie in der potenziellen beruflichen Fort- und Weiterbildung (z. B. zum Meister), welche es ermöglicht, als Spezialist zu arbeiten oder gar ein eigenes Unternehmen zu gründen. So wird aus dem jungen Azubi von heute der Metzgermeister mit eigenem Betrieb von morgen.

Offen für alle Jugendlichen

Das Handwerk ist dabei offen für alle Jugendlichen! Fast die Hälfte aller Ausbildungsanfängerinnen und Ausbildungsanfänger mit einem Hauptschulabschluss oder ohne Schulabschluss startet eine Karriere im Handwerk.  Ein Drittel aller Ausbildungsanfängerinnen und Ausbildungsanfänger mit ausländischer Staatsbürgerschaft wird in handwerklichen Berufen ausgebildet, womit die Handwerksbetriebe einen maßgeblichen Teil zur gesellschaftlichen Integration beitragen. Dies gewinnt gerade in Zeiten hoher Einwanderungszahlen an Bedeutung.

Als letztes sei angemerkt, dass das Handwerk eine recht hohe Abwanderungsquote hat. Dies bietet aber auch Vorteile, da die Abwanderung der Ausbildungsabsolventinnen und Ausbildungsabsolventen und Fachkräfte in andere Wirtschaftsbereiche einen nicht zu unterschätzenden Teil zur gesamtwirtschaftlichen Fachkräfteversorgung beiträgt.

Mehr Informationen, wie das Handwerk zur Fachkräftesicherung in unserer Volkswirtschaft beiträgt finden Sie in der Studie des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: http://goedoc.uni-goettingen.de/goescholar/bitstream/handle/1/13741/ifh%20gbh-11%202016.pdf?sequence=1

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news-669 Mon, 03 Apr 2017 15:00:00 +0200 Thema des Monats: Willkommenslotsen http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/april-2017-willkommenslotsen Wie KMU und Flüchtlinge zusammenfinden news-667 Fri, 31 Mar 2017 00:00:00 +0200 Bewährte Ausbildungsberufe an Digitalisierung anpassen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/bewaehrte-ausbildungsberufe-an-die-digitalisierung-anpassen M+E-Sozialpartner legen Handlungsempfehlungen zu Aus- und Fortbildung für Industrie 4.0 vor Ausbildung und Fortbildung in der Metall- und Elektro-Industrie müssen aktualisiert werden, damit sie auch für die Welt von Industrie 4.0 passen. Dafür werden aber keine neuen Berufsbilder gebraucht, wie Gesamtmetall, VDMA, ZVEI und IG Metall als Sozialpartner für Ausbildung und Qualifizierung in der M+E-Industrie feststellen. Vielmehr müssen die Curricula um neue Inhalte erweitert werden, zum Beispiel um das Thema Datensicherheit. Dazu sollen die Ausbildungsordnungen der industriellen Metall- und Elektroberufe teilweise überarbeitet werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass künftig der Umgang mit digitaler Arbeit gelingt. Für weitergehende Anforderungen in einzelnen Berufen sollen Zusatzqualifikationen vorgesehen werden.

Konzepte für die schulische und betriebliche Ausbildung erforderlich

Zusätzlich halten es die verantwortlichen Sozialpartner für wichtig, Umsetzungshilfen für die Ausbildung im Kontext von Digitalisierung und Industrie 4.0 bereitzustellen und fachdidaktische und medientechnische Konzepte für Schule und Betrieb zu erstellen.

Ziel: aktualisierte Berufe ab 2018

Die Vorschläge sollen nun mit den zuständigen Bundesministerien und Entscheidungsträgern abgestimmt und in einem „agilen" Verfahren zügig umgesetzt werden. Ziel ist es, dass die Unternehmen vom August 2018 an in den aktualisierten Berufen ausbilden können.

Handlungsempfehlungen

Gesamtmetall, VDMA, ZVEI und IG Metall hatten sich im Frühjahr 2016 in einer Sozialpartnervereinbarung darauf verständigt, die Industrie-4.0-relevanten Ausbildungsberufe und die Fortbildungen im M+E-Bereich auf die Anforderungen der Digitalisierung hin zu untersuchen. Nach einem knappen Jahr liegt das Ergebnis in Form der gemeinsamen Handlungsempfehlungen vor. Diese wurden mit Vertretern aus Unternehmen, Berufsschulen und der Wissenschaft diskutiert und nach Auswertung bereits vorliegender Studien entwickelt.

Die Metall- und Elektro-Industrie beschäftigte Ende 2016 etwa 3,85 Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland. Ihre Erfahrung und Kompetenz sind wesentliche Erfolgsfaktoren für die Unternehmen, die durch eine moderne Berufsausbildung und durch praxisnahe Fortbildung ständig gesichert werden müssen.

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news-665 Tue, 28 Mar 2017 00:00:00 +0200 Allianz für Aus- und Weiterbildung: Duale Ausbildung hat Zukunft! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/allianz-fuer-aus-und-weiterbildung-duale-ausbildung-hat-zukunft Im Fokus: Qualität und Attraktivität der dualen Ausbildung und ihre Integrationskraft "Duale Ausbildung hat Zukunft"

Die Spitzen der Allianz für Aus- und Weiterbildung haben sich zur aktuellen Lage auf dem Ausbildungsmarkt ausgetauscht. Sie sind überzeugt: „Duale Ausbildung hat Zukunft. Gute berufliche Aus- und Weiterbildung sichert die Fachkräfte von morgen und bietet jungen Menschen hervorragende berufliche Perspektiven. Dafür wollen und werden sich die Partner künftig noch stärker einsetzen. Alle Jugendlichen sollten zudem möglichst früh gute Einblicke in die berufliche Praxis bekommen. Die Partner haben sich deshalb heute auf gemeinsame Qualitätskriterien für Schülerbetriebspraktika geeinigt.“

Die Allianz für Aus- und Weiterbildung hat etwas bewegt: Im Jahr 2016 haben rund 11.600 junge Menschen und deren Ausbildungsbetriebe die Assistierte Ausbildung in Anspruch genommen. Die Partner sind sich einig: Das Instrument leistet einen wichtigen Beitrag, um benachteiligten jungen Menschen direkt den Weg in das Arbeitsleben zu ebnen. Es muss weiter bekannt gemacht werden. Hilfreich sind auch die verschiedenen Unterstützungsangebote der Berufsschulen beispielsweise im Bereich der Sprachförderung für Zugewanderte. Die Partner appellieren an Betriebe und Auszubildende, diese Angebote zu nutzen und die jeweilige Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter sowie die Berufsschulen vor Ort darauf anzusprechen.

Forderung: Geflüchteten den Weg in die Ausbildung ermöglichen

Ein zentrales Anliegen der Allianz für Aus- und Weiterbildung ist im vergangenen Jahr bereits mit dem Integrationsgesetz auf den Weg gebracht worden: einen gesicherten Aufenthalt für Geduldete während und unmittelbar im Anschluss an die duale Ausbildung. Die Partner fordern insbesondere die Ausländerbehörden auf, Geflüchteten den Weg in die Ausbildung in der Praxis zu ermöglichen. Neben Angeboten der Sprachförderung müssen Ausbildungsplätze und Einstiegsqualifizierungen für junge Geflüchtete zur Verfügung stehen. Einstiegsqualifizierungen können eine Brücke in Ausbildung sein, denn hier können betriebliche Praxis und Sprachvermittlung miteinander verzahnt werden. Darüber hinaus muss eine kontinuierliche Sprachförderung von der Berufsorientierung bis in die betriebliche Ausbildung sichergestellt sein.

Weitere Stärkung der dualen Ausbildung erforderlich

Der Ausbildungsmarkt hat sich stabilisiert. Wir wollen dennoch erreichen, dass mehr Jugendliche einen Ausbildungsplatz finden und mehr Betriebe ihre Angebote besetzen können. Die Allianz sieht es weiter als zentral an, hier im Interesse von Betrieben und Jugendlichen wirksame Lösungen zu entwickeln und auszubauen, um die duale Ausbildung zu stärken. Das gestiegene Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen gilt es zu nutzen.

 

Wer sich über die berufliche Bildung und darauf aufbauende Karrierewege informieren möchte, hat hierzu bereits kommende Woche die Gelegenheit: Unter dem Motto „Gemeinsam für die Ausbildung“ findet vom 27. bis 31. März 2017 die bundesweite „Woche der Ausbildung“ der Bundesagentur für Arbeit mit zahlreichen Veranstaltungen aller Agenturen für Arbeit und vieler Jobcenter statt.
Nähere Informationen zur „Woche der Ausbildung“ finden Sie unter www.arbeitsagentur.de.

Allianz für Aus- und Weiterbildung sowie die Empfehlungen der Partner zu Schülerbetriebspraktika finden Sie unter www.aus-und-weiterbildungsallianz.de.

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news-657 Fri, 24 Mar 2017 13:40:31 +0100 Gewinnung und Integration ausländischer Fachkräfte: www.make-it-in-germany.de http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/gewinnung-und-integration-auslaendischer-fachkraefte-wwwmake-it-in-germanyde Internationale Fachkräfte bereichern Ihre Unternehmenskultur Internationale Teams sind ein Gewinn: Durch Personal aus dem Ausland holen Sie sich nicht nur gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieb. Mit neuen Herangehensweisen und Erfahrungen aus anderen kulturellen Hintergründen bereichern internationale Fachkräfte auch Ihre Unternehmenskultur.

Auf den ersten Blick kann die Gewinnung einer Fachkraft aus dem Ausland zeitlich, finanziell und bürokratisch aufwendig wirken. Die neue Seite „Für Unternehmen“ auf „Make it in Germany“, die sich als zentrale Anlaufstelle rund um das Thema Rekrutierung ausländischer Fachkräfte versteht, gibt Ihnen als Arbeitgeber und Personaler erste Orientierungshilfe und zeigt auf einen Blick, wie die Fachkräftesuche im Ausland funktioniert.

Sie erhalten Informationen darüber, welche rechtlichen und bürokratischen Vorgaben bei der Einstellung einer ausländischen Fachkraft gelten oder wie Sie die Fachkraft zum Beispiel im Visumsverfahren unterstützen können. Darüber hinaus werden weitere wichtige Fragestellungen, wie die Anerkennung und Einschätzung ausländischer Berufsabschlüsse, die Integration der Fachkraft sowie die Schaffung einer Willkommenskultur im Unternehmen behandelt. Gleichzeitig vereinfachen die eingebundenen Links und PDF-Downloads die vertiefende Suche nach Ansprechpartnern, Initiativen und weiteren Beratungsmöglichkeiten. In Best-Practice-Beispielen können Sie erleben, wie die Rekrutierung und Integration internationaler Fachkräfte gelingen kann.

Die Seite „Make it in Germany“-Für Unternehmen ist auf Deutsch und Englisch unter folgenden Links zu finden:
http://www.make-it-in-germany.com/de/fuer-unternehmen
http://www.make-it-in-germany.com/en/for-businesses

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news-656 Fri, 24 Mar 2017 00:00:00 +0100 sozial kompetent ausgebildet http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/sozial-kompetent-ausgebildet Innovative Projekte aus der Praxis gefragt: Ideenskizze bis spätestens 30. Juni 2017 einreichen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert Modellprojekte zur Stärkung der sozialen Kompetenz in der dualen Ausbildung. Innovative Projekte aus der Praxis sind gefragt. Im Fokus stehen Auszubildende und Ausbildende, auch die Integration von Geflüchteten in Ausbildung.
Soziale Kompetenz umfasst beispielsweise die Fähigkeit, andere Menschen zu verstehen, sie zu respektieren, sich sozialadäquat und situationsangemessen zu verhalten und auf die Belange anderer einzugehen. Ganz wichtig ist dies z.B. beim Umgang mit Kunden. Eine Förderung von 50 Prozent der entstehenden Kosten der Modellprojekte ist über zwölf Monate möglich. Es sollen praxisnahe Konzepte oder Netzwerke entstehen, die sich zum Transfer in einem bestimmten Ausbildungsbereich oder einer ausgewählten Branche eignen. Ideenskizzen sind bis spätestens 30. Juni 2017 einzureichen.

Nähere Informationen erhalten Sie beim Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR).

Ihre Ansprechpartner:
Dr. Andreas Meese
Tel. 0228/3821-1847

Susanne Rotthege
Tel. 0228/3821-1496

E-Mail: sozialkompetenz@dlr.de

Weitere Informationen:

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news-655 Mon, 20 Mar 2017 11:12:03 +0100 Unternehmen sind bei der Integration aktiv http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/unternehmen-wollen-ihr-fluechtlingsengagement-ausbauen KOFA-Studie "Engagement von Unternehmen bei der Integration von Flüchtlingen" veröffentlicht. Die Ergebnisse einer Umfrage des Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) zeigen, dass fast ein Viertel aller Unternehmen derzeit Geflüchtete beschäftigt oder dies in den letzten drei Jahren getan hat. Im Handwerk ist es sogar ein Drittel aller Betriebe. Es wird deutlich, dass Erfahrungen mit Vielfalt einen positiven Einfluss haben: Unternehmen, die Mitarbeiter mit Migrationshintergrund beschäftigen, stellen fast zehn Mal häufiger Geflüchtete ein. Den wichtigsten Einstiegsweg stellen Praktika dar. Fast sechs von zehn Unternehmen sehen darin die meisten Einstiegsmöglichkeiten – neben einer regulären Beschäftigung (52,8 Prozent) und einer betrieblichen Ausbildung (41,8 Prozent). Viele Unternehmen berichten von positiven Erfahrungen bei der Integration von Flüchtlingen. So empfinden neun von zehn Unternehmen die Arbeit in vielfältigen Teams als Bereicherung und genauso viele Unternehmen heben die große Einsatzbereitschaft und Motivation der Flüchtlinge hervor. Gleichzeitig werden gerade Sprachkenntnisse als große Hürde gesehen. Dabei zeigt sich oftmals, dass viele Unternehmen vorhandene Unterstützungsangebote für die Integration von Flüchtlingen noch gar nicht kennen. Und das obwohl drei von vier Unternehmen ohne Erfahrung sagen, dass passende Unterstützungsangebote ihre Bereitschaft, Flüchtlinge einzustellen, erhöhen würde. Welche Maßnahmen bei der Integration unterstützen, zeigt Ihnen eine KOFA-Maßnahmenkette. Die ausführlichen Umfrageergebnisse finden Sie in der KOFA-Studie. 

Weitere Informationen

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news-654 Mon, 20 Mar 2017 00:00:00 +0100 Equal Pay Day: 18. März 2017 http://www.kofa.de/themen-von-a-z/frauen/lohngerechtigkeit-ein-thema-fuer-kmu Gender Pay Gap. Ein Thema für KMU? news-652 Thu, 16 Mar 2017 00:00:00 +0100 Menschen mit Behinderung - ungenutztes Potenzial http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/menschen-mit-behinderung-ungenutztes-potenzial Neue IW-Studie erschienen Menschen mit Behinderung sind besonders häufig arbeitslos, obwohl viele Unternehmen einer betrieblichen Ausbildung dieser Menschen offen gegenüberstehen.

Wie eine IW-Studie zeigt, fehlt es jedoch häufig an Ansprechpartnern und einer regionalen Vernetzung. Fast 83 Prozent der 24- bis 44-Jährigen in Deutschland waren 2013 berufstätig – aber nur 58 Prozent der Gleichaltrigen mit Schwerbehinderung. Zudem haben rund 44 Prozent von ihnen keinen beruflichen oder akademischen Abschluss. Dementsprechend sind sie auch besonders häufig arbeitslos. Das zeigt, dass beim Thema Inklusion am Arbeitsmarkt noch Potenzial besteht.

Doch die Unternehmen reagieren. Im Jahr 2015 bildeten rund 12 Prozent der ausbildungsaktiven Unternehmen Jugendliche mit Behinderung aus. Über den Zeitraum von fünf Jahren gesehen ist der Anteil sogar doppelt so hoch. Dabei spielt die Größe der Unternehmen eine entscheidende Rolle. Rund elf Prozent der Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern bilden aktuell Menschen mit Behinderung aus, hingegen 38 Prozent der Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern. 

Eines der größten Hemmnisse, mehr Menschen mit Behinderung auszubilden, ist für Unternehmen schlicht der Mangel an Bewerbern. Rund 80 Prozent der Betriebe, die Menschen mit Behinderung ausbilden, geben dies als Problem an. Das könnte über regionale Netzwerke zwischen Schulen, Ämtern und Unternehmen verbessert werden. So wünschen sich 92 Prozent aller Unternehmen einen festen Ansprechpartner über die gesamte Ausbildungszeit. "Das Potenzial ist da, es muss nur besser genutzt werden", sagte der Leiter des Kompetenzfelds Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte im IW, Werner. Zur betrieblichen Ausbildung von Menschen mit Behinderung gibt es keine amtlichen Daten. Das IW hat diese Lücke mit einer Unternehmensbefragung im Rahmen des IW-Personalpanels geschlossen.

Wenn Sie Interesse daran haben, mehr Menschen mit Behinderung zu beschäftigen, finden sie in unserem Themenschwerpunkt Inklusion praktische Umsetzungstipps und Hintergrundinformationen.

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news-650 Thu, 09 Mar 2017 10:47:00 +0100 Ein Jahr NETZWERK „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ – KOFA gratuliert! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ein-jahr-netzwerk-unternehmen-integrieren-fluechtlinge-kofa-gratuliert Das NETZWERK „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ feiert Geburtstag und zählt bereits 1.200 Mitglieder. Heute vor einem Jahr startete das NETZWERK „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“. Das Projekt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und von der DIHK Service GmbH durchgeführt wird, zählt seit seiner Gründung 1.200 Mitglieder, davon 72 Prozent kleine und mittlere Unternehmen.

Die Mitglieder des NETZWERKs „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ sind erfolgreich bei der Integration: Insgesamt haben sie 2.500 Jobs für Geflüchtete geschaffen. Als Herausforderungen bezeichnen die Mitgliedsunternehmen insbesondere Sprache und bürokratische Hürden. Dies zeigt eine aktuelle Befragung von 300 Mitgliedern.

Ziel des Netzwerks ist es, das Engagement der Betriebe bei der Integration von Geflüchteten sichtbar zu machen. Zudem bietet es Unternehmen die Möglichkeit eines Austauschs zu allen Fragen der praktischen und erfolgreichen Integration. Betriebe profitieren von Erfahrungswerten und Beispielen guter Praxis.

Werden Sie Mitglied unter: www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de

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news-649 Thu, 09 Mar 2017 08:21:00 +0100 Fachkräftesicherung fängt mit der Unternehmungsgründung an http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/fachkraeftesicherung-faengt-mit-der-unternehmungsgruendung-an Junge Unternehmen brauchen nicht nur eine clevere Idee und einen soliden Business-Plan, sondern auch motivierte Fachkräfte. Junge Unternehmen verfügen über eine geringere Sichtbarkeit auf dem Arbeitsmarkt als alteingesessene Firmen. In dem Konkurrenzkampf um Fachkräfte setzen sie daher bewusst andere Akzente. Anstatt mit materiellen Anreizen versuchen sie Fachkräfte mit immateriellen Angeboten für sich zu gewinnen. Sie bauen verstärkt auf flache Hierarchien, flexible Arbeitszeitmodelle, ein lockeres Umfeld und individuelle Arbeitsbedingungen. Doch wie erfolgreich sind diese Methoden? Und wie steht es um den tatsächlichen Bedarf an Fachkräften?

Nach einer Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn (2015) benötigen 21,7% der jungen Unternehmen, die vor maximal fünf Jahren gegründet wurden, neue Fachkräfte. Der Anteil liegt bei Unternehmen, die seit über 10 Jahren existieren, mit 40,3% deutlich darüber. Der Hauptgrund für die Größe dieser Differenz liegt laut IfM in der Planungsunsicherheit der jungen Unternehmen. Diese täten sich anfangs schwer, das genaue Arbeitsvolumen zu kalkulieren und stellten aus Angst, sich zu übernehmen, systematisch zu wenig Beschäftigte ein. Das Alter des Unternehmens scheint keinen signifikanten Einfluss auf den Rekrutierungserfolg zu haben. Da tun sich etablierte Unternehmen genauso schwer wie die jungen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass der Fachkräftebedarf für junge Unternehmen noch kein großes Thema ist, im Regelfall aber nach dem sechsten Jahr der Unternehmensgründung steigt. Und herrscht einmal Fachkräftemangel, so scheint es schwer, die entstandene Lücke adäquat und zeitnah zu besetzen. Wie man seine Fachkräfte auch wirbt, eines ist sicher: dass man es richtig tun muss. Von Anfang an.

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news-648 Wed, 08 Mar 2017 11:24:13 +0100 Frauenförderung – mehr als nur Quote http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/frauenfoerderung-mehr-als-nur-quote Heute, am 8. März, ist internationaler Weltfrauentag. Erst vor drei Tagen hat die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) eine Studie herausgebracht – Titel: „Chefinnen im Mittelstand: Zuwachs gerät ins Stocken“. Mit lediglich 18 Prozent wird eine deutliche Minderheit mittelständischer Unternehmen von Frauen geführt. Wir vom KOFA möchten die Gelegenheit nutzen und einen Blick auf verschiedene Ansätze zur Unterstützung von Frauen in der Wirtschaftswelt werfen. Fest steht: Frauenförderung besteht aus weit mehr als der Erfüllung bestimmter Quoten.

Immer noch haben Frauen und Männer nicht die gleichen Chancen, in bessere Positionen aufzusteigen, Karriere zu machen und sich beruflich stetig zu verbessern. Eine Studie zeigt, dass 37 Prozent aller Frauen die „gläserne Decke“ bereits gespürt haben. Um "nach oben" zu kommen ist Frauen trotzdem nicht jedes Mittel recht; eine Frauenquote zum Beispiel hält die Zielgruppe selbst mehrheitlich für weniger wichtig. Wie ein anderer Bericht zeigt, wird sie nur von 26 Prozent der Frauen als wichtig empfunden. Als „Quotenfrau“, die nur wegen ihres Geschlechts ihren Weg in die Chefetage gefunden hat, möchte wohl keine Frau gern wahrgenommen werden. Vielmehr geht es Frauen darum, dass der Blick ganz gezielt auf ihre Fähigkeiten und Stärken gerichtet und anerkannt wird, dass sie durch ihre organisatorischen, kommunikativen und fachlichen Fertigkeiten ebenso für Führungspositionen geeignet sind wie ihre männlichen Kollegen.

Wer langfristig mehr Führungspositionen mit Frauen besetzen möchte, sollte zur Ergebnissicherung intern eine bestimmte Zielsetzung für die nächsten Jahre festlegen. Doch nur damit, einen größeren Anteil höherer Stellen mit Frauen zu besetzen, ist es nicht getan. Nachhaltige Frauenförderung bedeutet auch, jungen Frauen Karriereperspektiven aufzuzeigen und Entwicklungen zu ermöglichen. Unternehmen sollten sich bewusst machen, wie es gerade in ihrem Unternehmen um die Situation von Frauen bestellt ist und wo die Fallstricke für weibliche Karrieren liegen. In einem zweiten Schritt gilt es dann, das Thema aktiv anzupacken: Mit einer chancengerechten Unternehmenskultur, flexiblen Arbeitszeiten, der gezielten Förderung weiblicher Netzwerke im Unternehmen und einigen weiteren Ansatzpunkten liefert Ihnen auch unsere KOFA-Handlungsempfehlung Karrierepotenziale von Frauen ganz konkrete Hinweise.

Ein Interview zum Thema "Gender Pay Gap - Ein Thema für KMU?" finden Sie ebenfalls auf unseren Seiten.

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news-647 Tue, 07 Mar 2017 12:00:00 +0100 Deutscher Mittelstand mit Migrationshintergrund http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/deutscher-mittelstand-mit-migrationshintergrund Eine neue Studie gibt Einblicke in den Alltag von Menschen mit Migrationshintergrund in KMU. Vom deutschtürkischen Friseurmeister bis hin zur Tischler-Auszubildenden aus Kasachstan – auch in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sind Fachkräfte mit Migrationshintergrund mittlerweile Alltag. Und sie sind eine besonders attraktive Gruppe für die Fachkräftesicherung: Jedes zweite Unternehmen hat in den letzten fünf Jahren mindestens eine Fachkraft mit Migrationshintergrund eingestellt. Das haben Forscher des Instituts der deutschen Wirtschaft in einer aktuellen Studie herausgefunden.

Integration? Für die meisten Betriebe kein Problem! 71 Prozent aller Unternehmen äußern, dass ein Anstieg kulturell bedingter Spannungen in der Belegschaft in der Praxis gar kein oder nur ein geringes Problem ist. Nichtsdestotrotz unterstützen viele Unternehmen ihre Fachkräfte mit Migrationshintergrund auf vielfältige Weise: 29 Prozent sprechen mit ihren Teams über die Akzeptanz von Vielfalt und gegenseitigen Respekt. 27 Prozent aller Unternehmen bieten Hilfe bei der Sprachförderung an.

Die Studie zeigt auch: Migrantinnen sind nach wie vor weniger häufig in Unternehmen beschäftigt als Migranten. Mit Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und flexiblen Arbeitszeiten können Sie hier in der Praxis punkten. Daneben können Sie als Unternehmen ganz verschiedene Maßnahmen ergreifen, wenn Sie Menschen mit Migrationshintergrund rekrutieren und binden möchten. Dabei kommt es mehr denn je darauf an, die Bedürfnisse der einzelnen Personen kennen zu lernen. Bei der Umsetzung der konkreten Unterstützungsangebote unterstützt das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung Sie dabei in vielfältiger Weise: Sei es bei der Vermittlung des richtigen Sprachkurses, bei der Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen oder auch beim Aufbau einer wertschätzenden Unternehmenskultur.

Die ganze Studie können Sie auf der Webseite des IW Köln nachlesen.

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news-646 Mon, 06 Mar 2017 09:24:00 +0100 „Wir für Anerkennung“ http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/wir-fuer-anerkennung Unternehmenspreis rund um die beruflichen Anerkennung ausgeschrieben In Zeiten zunehmender Fachkräfteengpässe sind starke Ideen für die Fachkräftesicherung immer mehr gefragt. Bereits heute reichen die Potenziale innerhalb Deutschlands in einigen Berufen nicht länger aus. Daher rekrutieren inzwischen einige Unternehmen einen Teil ihrer neu angestellten Fachkräfte aus dem Ausland. Hierbei nutzen sie insbesondere auch die Anerkennungsmöglichkeiten, die vor nunmehr fünf Jahren für ausländische Berufsqualifikationen ins Leben gerufen wurden.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat nun gemeinsam mit dem Zentralverband des deutschen Handwerks hat nun einen Preis für Unternehmen, Betriebs- und Personalräte ausgeschrieben, die sich bei der Beratung und Unterstützung im Rahmen von Anerkennungsverfahren engagieren. Gefördert werden die Initiatoren von Bundesministerium für Bildung und Forschung Der Preis wird in zwei verschiedenen Kategorien vergeben: In der Kategorie „gute Praxis“ werden Betriebe ausgezeichnet, die Fachkräfte bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse unterstützen, während in der Kategorie „gute Ideen“ Konzeptskizzen gefragt sind, wie die berufliche Anerkennung als Instrument der Personalarbeit noch stärker verankert werden kann.

Ihr Unternehmen ist mit Leib und Seele bei der Sache, wenn es um dieses Thema geht? Sie leisten bereits jetzt viel, oder haben vielleicht gute Ideen, wie Anerkennung noch besser etabliert werden könnte? Dann können Sie Ihre Bewerbungen Sie noch bis zum 30. April einreichen. In der Fachjury, die die Einreichungen bewertet, sitzt neben Vertretern aus verschiedenen Ministerien, Kammern, Gewerkschaften und Forschungseinrichtungen auch KOFA-Projektverantwortlicher Dirk Werner. Weitere Informationen zum Preis „Wir für Anerkennung“ sowie die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter http://www.anerkennungspreis.de/.

 

 

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news-645 Wed, 01 Mar 2017 08:48:00 +0100 Thema des Monats: Digitale Bildung http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/maerz-2017-digitale-bildung Digitalisierung berührt Inhalte und Art unseres Lernens. news-644 Fri, 24 Feb 2017 08:33:00 +0100 Die unterschätzte Rechtsform: Genossenschaften http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/die-unterschaetzte-rechtsform-genossenschaften Gemeinsam etwas auf die Beine stellen Bei der Genossenschaft steht der Gedanke der Förderung und der wirtschaftlichen Selbsthilfe im Vordergrund. Zum Beispiel können kleine und mittlere Unternehmen in Einkaufsgenossenschaften günstiger einkaufen oder ihren Mitarbeitern in sogenannten Familiengenossenschaften Angebote für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf machen.

Deutschland erlebt derzeit eine Renaissance der Genossenschaftsidee. Immer mehr Unternehmen schließen sich mit dieser Rechtsform zusammen. Interessant: Im Jahr 2016 wurden Genossenschaftsidee und -praxis in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen – als erster deutscher Beitrag. In Genossenschaften begegnen sich die Menschen als Miteigentümer am gemeinsamen Projekt auf Augenhöhe. Das fordert und fördert  Engagement, Gestaltungswillen und Solidarität.

Eine Genossenschaft gründen – wie geht das?

Im KOFA-Interview erklärt Dr. Johannes Blome-Drees, was Sie beachten sollten.

Und wie sieht das in der Praxis aus?

Lesen Sie im KOFA-Praxisbeispiel, wie eine Unternehmergenossenschaft eine arbeitsplatznahe Kindertagespflege aufgebaut hat.

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news-643 Thu, 23 Feb 2017 09:07:00 +0100 Bundeswirtschaftsministerium baut das Netz der Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren erheblich aus http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/bundeswirtschaftsministerium-baut-das-netz-der-mittelstand-40-kompetenzzentren-erheblich-aus Digitalisierungs-Know-how für kleine und mittlere Unternehmen Das Netzwerk von derzeit 11 Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren wird weiter ausgebaut. Im Sommer 2017 starten die ersten neuen Kompetenzzentren, zunächst in Cottbus, Kiel, Magdeburg und Saarbrücken. Auch in Lingen, Siegen, Bremen und Rostock sollen Unternehmen bald Unterstützung bekommen. Darüber hinaus wird es neue themenspezifische Zentren geben, zum Beispiel zu eStandards oder Planen und Bauen. Agenturen gibt es bereits in Hamburg, Berlin, Hannover, Dortmund, Mannheim, Chemnitz, Ilmenau, Kaiserslautern, Stuttgart, Darmstadt und Augsburg.

Die Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren bieten anschaulich und praxisnah Know-how zur Digitalisierung und zeigen Möglichkeiten zur Anwendung im eigenen Unternehmen auf. Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland auf dem Weg der digitalen Transformation aktiv zu unterstützen und zu begleiten.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Mit weiteren Zentren bauen wir die Angebote in regionaler Reichweite der Unternehmen aus. So werden Anreize für neue Geschäftsmodelle und überbetriebliche Vernetzung gesetzt. Die Zentren stärken auch Voraussetzungen für erfolgreiche digitale Prozesse wie elektronische Standards und nutzerfreundliche Anwendungen.“

Weitere Informationen zu den Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.

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news-642 Fri, 17 Feb 2017 14:36:30 +0100 Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/inklusion-durch-digitale-medien-in-der-beruflichen-bildung Neues Förderprogramm soll Barrieren für Menschen mit Behinderungen in der beruflichen Bildung abbauen Mit einem neuen Förderprogramm zur Inklusion will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dabei helfen, Barrieren für Menschen mit Behinderungen in der beruflichen Bildung abzubauen. Der Einsatz digitaler Medien soll es Menschen mit Behinderungen erleichtern, Angebote der Aus-, Fort- und Weiterbildung in Anspruch zu nehmen.
Wer beispielsweise aufgrund von Behinderungen oder anderen Beeinträchtigungen an einigen Tagen das Haus nicht verlassen kann, soll so gleichermaßen aktiv in das Unterrichtsgeschehen eingebunden werden. Selbstgedrehte Lernvideos, Podcasts oder der Einsatz neuer Technik wie Virtual-Reality-Brillen sollen dies möglich machen.
"Mit der neuen Förderung wollen wir herausfinden, welche Hindernisse in der beruflichen Bildung für Menschen mit Behinderungen durch die Digitalisierung beseitigt werden können. Die Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz digitaler Medien eröffnen, müssen wir gezielt für die Inklusion nutzen. Digitalisierung kann auch für die Inklusion einen großen Schritt nach vorne bedeuten", sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.

Förderkonzepte in drei Handlungsfeldern

Institutionen aus der Aus- und Weiterbildung und der Inklusionsförderung wie Bildungsträger, Kammern, Verbände, Gewerkschaften und Unternehmen sind aufgerufen, Förderkonzepte einzureichen. Das Förderprogramm adressiert dabei drei Handlungsfelder:

  • Digitale Hilfssysteme wie Apps, die branchenspezifisch Informationen für Unternehmen zu Fragen der Aus- und Weiterbildung von Menschen mit Behinderungen bieten. 
  • Digitale Konzepte, bei denen der praktische Einsatz und die Anwendbarkeit digitaler Medien wie Virtual-Reality-Brillen im Mittelpunkt stehen.
  • Und schließlich inklusive Mentoren-Konzepte mit Unterstützung digitaler Medien für ein gemeinsames Lernen von Menschen mit und ohne Behinderungen.

Forschungsinstitute und Hochschulen können jeweils zur Unterstützung der Konzeptionen eingebunden werden.

Digitale Medien in der Beruflichen Bildung

Insgesamt leistet das BMBF mit der neuen Förderrichtlinie "Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung" mit einer Laufzeit von drei Jahren einen weiteren Beitrag zur Modernisierung der beruflichen Bildung im Rahmen seines Förderprogramms "Digitale Medien in der beruflichen Bildung".

Fristen

Das Bewerbungsverfahren ist zweistufig angelegt: Zunächst reichen die Interessenten ihre Projektskizzen schriftlich und digital beim Projektträger, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), ein. Hierzu sind zwei Abgabetermine vorgesehen, entweder zum 31. März oder zum 15. Juli 2017. Verfasser positiv bewerteter Projektskizzen werden als nächstes aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag abzugeben. Genaueres zur Bewerbung lesen Sie in der Bekanntmachung des BMBF


Detaillierte Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter „Bekanntmachungen“ des BMBF vom 13.02.2017 

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news-641 Mon, 13 Feb 2017 12:52:55 +0100 "Wir brauchen mehr Ausbildungsplätze für junge Behinderte" http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2017/20170210-gem-pm-bmwi-beauftragte-fuer-menschen-mit-behinderung-aktion-mensch.html So Mittelstandsbeauftragte Gleicke bei der KOFA-Veranstaltung "Wege zu mehr Inklusion in der Berufsausbildung" am 10.02. in Berlin news-640 Thu, 09 Feb 2017 10:19:00 +0100 Mit Zuschuss in die Ausbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mit-zuschuss-in-die-ausbildung Finanzielle Förderung und Beratung für Menschen mit Behinderung Wenn Sie als Unternehmen vor der Ausbildung oder Beschäftigung eines Menschen mit Behinderung stehen, kommen schnell Fragen auf wie: Wo kann ich finanzielle Unterstützung beantragen? Wer kann mir Beratung anbieten?

Eine repräsentative Unternehmensbefragung des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung zeigt: Gerade kleine und mittlere Unternehmen nutzen viele Unterstützungsangebote in der Ausbildung von Menschen mit Behinderung (noch) nicht. In vielen Workshops haben wir herausgefunden, dass dies häufig mit einer noch geringen Bekanntheit des Angebotes zusammenhängt.

Schnelle Antworten zur Orientierung finden Sie in unserer neuen Übersicht der Unterstützungsangebote bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung. Neben einer kurzen Beschreibung der Maßnahme werden auch die jeweiligen Voraussetzungen und die zuständige Stelle genannt. In kurzen Texten werden zudem die wichtigsten Beratungsleistungen der Träger genannt.  Auch für Unternehmen mit Erfahrung kann sich ein Blick lohnen: Wussten Sie zum Beispiel, dass Sie Unterstützung bei den Kosten für außerbetriebliche Ausbildungsabschnitte beantragen können? Oder haben Sie schon von den kostenlosen Angeboten des Unternehmernetzwerks Inklusion zum Thema „inklusionsgerechte Führung“ gehört?

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news-638 Wed, 08 Feb 2017 12:38:00 +0100 Handwerk: Starke Frauen gesucht http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/handwerk-starke-frauen-gesucht Das „handwerk magazin“ zeichnet die „Unternehmerfrau im Handwerk“ aus. Zum 26. Mal zeichnet das „handwerk magazin“ in diesem Jahr die „Unternehmerfrau im Handwerk“ aus. Damit drückt das Magazin seine Wertschätzung für die Leistungen und Erfolge der Frauen im Handwerk aus. Gleichzeitig rückt der Wettbewerb deren Alltagsgeschäft in die öffentliche Wahrnehmung.

Erfinderische Geschäftsfrau, sorgfältige Buchhalterin, faire Personalchefin, kreative Marketing-Verantwortliche – und das alles in einer Person: viele Unternehmerfrauen im Handwerk sind wahre Multitalente. Neben ihrem betrieblichen Engagement, das auch männliche Handwerksunternehmer an den Tag legen, organisieren viele Frauen zusätzlich den Alltag ihrer Familien und leisten einen Beitrag für das Handwerk, indem sie sich gesellschaftlich und/oder politisch einbringen. Dieser vielseitige Einsatz soll durch die Auszeichnung honoriert werden.

Die Ausschreibung des Preises kommt nicht von ungefähr: Insgesamt schaffen deutlich weniger Frauen als Männer den Schritt, einen Meistertitel zu werden – und das nicht nur in klassisch „männlichen“ Berufen, sondern auch in „weiblichen“ Domänen wie beispielsweise dem Friseurgewerbe, der Schneiderei oder im Gesundheitsgewerbe. Das fand eine Studie des volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen heraus. Frauenförderung ist und bleibt demnach ein Handlungsfeld.

Bis zum 15. Mai 2017 können sich alle Handwerksmeisterinnen, Geschäftsführerinnen, mitarbeitende Ehefrauen und Partnerinnen, die sich für den Wirtschaftszweig Handwerk engagieren, bewerben. Es werden Preise in zwei verschiedenen Kategorien vergeben: Ein Preis geht an selbstständige Unternehmerinnen, der andere an mitarbeitende Partnerinnen. Beide sind auf je 2.500 Euro dotiert. Die Bewerbung kann online oder postalisch eingereicht werden. Falls Sie teilnehmen möchten, wünschen wir Ihnen viel Erfolg.

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news-636 Wed, 01 Feb 2017 08:10:00 +0100 Thema des Monats: Führung http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/februar-2017-fuehrung-40 Führung wird zunehmend ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen. news-635 Mon, 30 Jan 2017 08:55:00 +0100 Bewerbungserfolg http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/bewerbungserfolg Berufserfahrung schlägt klassische Zeugnisse Für Deutschlands Arbeitgeber und Arbeitnehmer rangiert informelles Lernen deutlich vor formaler und non-formaler Bildung. Im Job gesammelte Praxiserfahrungen werden höher eingeschätzt als Schul-, Ausbildungs- und Unizeugnisse oder Weiterbildungen. Das zeigt eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung.

In der Studie „Können belegen können – Lernwege, Kompetenzen und Zertifikate aus Sicht von Arbeitgebern und Arbeitnehmern“ wurde im Auftrag der Bertelsmann Stiftung untersucht, welche Bewerbungskriterien Arbeitgeber und Personalverantwortliche auf der einen Seite und Arbeitnehmer auf der anderen Seite als wichtig für den Bewerbungserfolg erachten. Informelles Lernen lässt danach in seiner Bedeutung für den Erfolg im Beruf die formale und non-formale Bildung deutlich hinter sich. Informelles Lernen ist aber häufig unsichtbar, denn es wird nicht zertifiziert – hierfür braucht es laut Studie neue, offiziell anerkannte Zeugnisse. 78 Prozent der Personalverantwortlichen in Firmen stufen das Lernen durch Berufserfahrung als sehr wichtig oder wichtig für den Erfolg im Job ein.

Dass bei der Beurteilung von Bewerbungskompetenzen die Meinungen von Arbeitgeber (AG) und Arbeitnehmer (AN) auseinander gehen, dürfte nicht sonderlich überraschen. Spannend jedoch sind die neu gewonnenen Erkenntnisse, die genau aufzeigen, in welchen Kompetenzbereichen sich die vorherrschenden Meinungen am deutlichsten unterscheiden.

Auffällig ist, dass 94 Prozent der Arbeitgeber die Probezeit als für „wichtig“ bis „sehr wichtig“ erachten. Eine ebenso hohe Bedeutsamkeit räumen lediglich 69 Prozent der Arbeitnehmer der Probezeit ein. Somit ist die Probezeit die Rubrik, in der die Einschätzungen am weitesten auseinander gehen. Nahezu deckungsgleich fällt dagegen mit 45 Prozent (AG) bzw. 44 Prozent (AN) die Bewertung der Arbeitsproben aus.

Weiter lassen die Erkenntnisse der Studie erkennen, dass die Arbeitnehmer Bewerbungsunterlagen, Arbeitszeugnisse, Weiterbildungszertifikate und Referenzen als weniger wichtig einstufen als die Arbeitgeber dies tun und diese Kompetenz-Nachweise somit in ihrer Bedeutsamkeit für die Auswahl des „richtigen Bewerbungskandidaten“ kontinuierlich unterschätzen.

Somit kann folgende Schlussfolgerung gezogen werden: während der Arbeitgeber am meisten Wert auf „harte Fakten“ wie Arbeitsleistung in der Probezeit sowie auf Zeugnisse und Zertifikate legt, konzentriert sich der Arbeitnehmer eher auf die zwischenmenschliche Komponente im Bewerbungsgespräch.

Die gesamt Studie finden Sie hier.

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news-633 Mon, 23 Jan 2017 09:04:55 +0100 Veranstaltung: Mehr Inklusion in der Ausbildung http://www.kofa.de/service/veranstaltungen/detailseite/news/wege-zu-mehr-inklusion-in-der-berufsausbildung Das KOFA lädt Sie zusammen mit dem BMWi und in Zusammenarbeit mit der Aktion Mensch am 10.02. nach Berlin ein.

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news-632 Wed, 18 Jan 2017 16:03:00 +0100 Mittelstand sucht gezielt ausländische Arbeitskräfte http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mittelstand-sucht-gezielt-auslaendische-arbeitskraefte Positiver Beschäftigungstrend ausländischer Arbeitskräfte im Mittelstand Laut einer neuen Analyse der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) beschäftigen derzeit drei von vier kleinen und mittleren Unternehmen ausländische Beschäftigte. Die Mehrheit dieser Beschäftigten stammt aus EU-Ländern. Selbst Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern haben zum großen Teil ausländische Mitarbeiter (63 Prozent).

Mittelständler setzen in der Zukunft immer stärker auf die Rekrutierung ausländischer Beschäftigter.
So zeigt die KFW-Analyse, dass in den vergangenen fünf Jahren knapp 40 Prozent der mittelständischen Arbeitgeber gezielt nach ausländischen Mitarbeitern gesucht haben. Für die kommenden fünf Jahre planen das schon mehr als die Hälfte der Befragten. Als Hintergrund für den ansteigenden Trend sind einerseits der demografische Wandel anzusehen sowie eine Rückbesinnung mittelständischer Unternehmer auf das Bundesgebiet und somit eine verstärkte Konkurrenz um qualifizierte Beschäftigte.

Auch die Beschäftigung von Arbeitnehmern aus Drittstaaten steigt an und wird aufgrund der demografischen Herausforderungen, vor denen auch andere EU-Länder stehen, immer wichtiger. So haben bereits in den vergangenen fünf Jahren elf Prozent der Mittelständler bei der Rekrutierung den Fokus auf Zuwanderer aus Drittstaaten gelegt. Bis zum Jahr 2021 planen dies mit 24 Prozent mehr als doppelt so viele.

Weitere Informationen zur KfW-Studie finden sie hier.

Wie Sie dem demografischen Wandel in Ihrer Personalarbeit begegnen können, erfahren Sie in der KOFA-Handlungsempfehlung Demografiefeste Personalarbeit.

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news-630 Mon, 16 Jan 2017 08:16:00 +0100 Keine Ruhe von der Arbeit http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/keine-ruhe-von-der-arbeit Deutlich mehr Menschen arbeiten jenseits der gesetzlichen Altersgrenze Neue Daten der Bundesagentur für Arbeit zeigen: immer mehr Ruheständler gehen einer Erwerbstätigkeit nach. Im Jahr 2016 arbeiteten verglichen mit dem Jahr 2011 über 52 Prozent mehr Menschen jenseits der gesetzlichen Altergrenze in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis – trotz Ehrhöhung des Renteneintrittsalters.

Entgegen vieler Befürchtungen arbeiten nur die wenigsten dieser 202.457 Senioren aus wirtschaftlicher Notwendigkeit heraus weiter erwerbstätig, wie das europäischen Statistikamt Eurostat berichtet. Im Gegenteil: Das Gros der erwerbstätigen Senioren stellen höher Gebildete, die im Durchschnitt eine höhere Rente erhalten, so eine von der Bundesregierung vorgelegten Studie des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA).

Auch die Anzahl der Selbstständigen im Alter von 65 bis 74 ist stark angestiegen. Im vergangenen Jahr belief sich ihre Zahl auf 350.000. Das sind 100.000 Selbständige mehr als noch vor fünf Jahren. Grund für den Anstieg sei nicht das Problem, eine/n geeignete/n Nachfolge/in zu finden – denn zwei Drittel selbstständigen Senioren haben gar keine Angestellten – sondern lediglich das Bedürfnis, sich im Ruhestand aktiv zu betätigen.

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news-629 Fri, 13 Jan 2017 16:21:00 +0100 Azubi-Speeddating 2017 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/azubi-speeddating-2017 Mitarbeiter finden – mit Effizienz und Spaß Am 07. März 2017 veranstaltet die Handelskammer Köln das siebte Azubi-Speeddating im RheinEnergieStadion. Kooperationspartner sind eine Stiftung des 1. FC Köln und die Agentur für Arbeit. Unternehmen haben hier die Chance, geeignete Bewerbende zu einem Probearbeitstag, einem Praktikum oder einer Ausbildung einzuladen. Das Speeddating ist eine effiziente Methode, Nachwuchs zu finden. Besonders kleinen und mittleren Unternehmen sparen so Kosten und Zeit bei der Suche nach passenden Fachkräften.

Ziel der Veranstaltung ist es, Bewerbende und Betriebe aus der Region Köln zusammenzubringen. Damit beide Seiten möglichst viele Informationen übereinander erhalten, ist folgendes Szenario vorgesehen: Jedes Unternehmen entsendet einen Betriebsvertretenden, dem/der sich an einem festen Platz im 10-Minuten-Takt potenzielle Azubis vorstellen können – natürlich mit vollständiger Bewerbungsmappe.

Betriebe, die das Azubi-Speeddating 2017 als effiziente Methode zur Nachwuchs-Fachkräfte-Gewinnung nutzen möchten, können sich jetzt noch anmelden.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Kontakt:
B.A. Roberto Lepore
Abteilungsleiter/-in
Tel. 0221/2022-418
Fax 0221/2022-292
E-Mail: lepore@hwk-koeln.de

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news-628 Tue, 10 Jan 2017 08:32:00 +0100 Digitalisierung eröffnet Wachstumschancen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitalisierung-eroeffnet-wachstumschancen KMU unterschätzen positive Wirkung der Digitalisierung Laut einer Umfrage der F.A.Z. erwartet die Mehrheit der Vorstandsvorsitzenden, dass im Jahr 2017 das Thema Digitalisierung hiesige Konzerne mehr beschäftigen wird als politische, gesellschaftliche oder technische Entwicklungen.

Mittelständler und Familienunternehmer dagegen haben andere Schwerpunkte. Eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PWC ergab, dass lediglich 5 Prozent der befragten KMU sich an erster Stelle einen Durchbruch ihres Unternehmens bei der Digitalisierung wünschen.

Dieser Wert sei sehr niedrig, sagt Peter Bartels, PWC-Vorstandsmitglied und Leiter Familienunternehmen und Mittelstand; denn „[…] gerade die Digitalisierung eröffnet Wachstumschancen – wenn es gelingt, sie nicht nur als ein IT-Thema zu betrachten, sondern als umfassende Aufgabe, die das Geschäftsmodell eines Unternehmens grundlegend verändert.“

Das Fazit der Studie: die meisten KMU sind sich der Tragweite des Themas Digitalisierung bewusst, aber sie unterschätzen die positiven Auswirkungen, die diese Entwicklung auf ihr Unternehmen haben kann.

Mehr zu diesem Thema: www.faz.net

Wenn Sie sich als KMU dem Thema Digitalisierung stärker zuwenden wollen, finden Sie über unseren Themenschwerpunkt einen guten Einstieg.

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news-626 Mon, 02 Jan 2017 09:24:00 +0100 Thema des Monats: Unternehmensnachfolge http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/januar-2017-unternehmensnachfolge Firmenübernahmen rechtzeitig planen und gestalten news-625 Thu, 22 Dec 2016 08:55:00 +0100 Ausbildungschancen haben sich weiter verbessert http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ausbildungschancen-haben-sich-weiter-verbessert Jugendliche schätzen die duale Berufsausbildung Rechnerisch standen 100 Jugendlichen mit Ausbildungswunsch 104,2 Ausbildungsangebote gegenüber, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) aktuell berichtet. „Die Ausbildungschancen für junge Menschen in Deutschland haben sich auch in diesem Jahr weiter verbessert. Trotz demografisch bedingter Rückgänge der Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge nur geringfügig zurückgegangen. Dies zeigt die hohe Wertschätzung, die die duale Berufsausbildung bei den Jugendlichen nach wie vor genießt", sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.

Im Jahr 2015 schlossen die Betriebe erstmals mehr Ausbildungsverträge mit Studienberechtigten (142.200) als mit Hauptschulabsolventen (137.000) ab. Der kontinuierlich wachsende Anteil der Studienberechtigten belegt die hohe Attraktivität der dualen Berufsausbildung und die mit ihr verbundenen beruflichen Perspektiven.

Laut Bundesagentur für Arbeit haben bis zum 30. September zudem 3.600 ihrer Bewerber mit Fluchthintergrund eine Ausbildung neu aufgenommen. Diese Bewerber sind jedoch wahrscheinlich nicht erst vor kurzem in Deutschland angekommen, sondern halten sich schon seit einiger Zeit hier auf.

Bei der Bundesagentur für Arbeit waren im September 2016 noch 43.500 Ausbildungsstellen unbesetzt. Dies waren 1.900 bzw. 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Für die Ausbildungsbetriebe wird es zunehmend schwieriger, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen. Dies betrifft insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. Deshalb wird das Bundesbildungsministerium diese Unternehmen mit dem Programm JOBSTARTER plus verstärkt bei der Bewerbung und Besetzung ihres Ausbildungsangebots unterstützen.

Passungsprobleme am Ausbildungsmarkt sind weiterhin eine große Herausforderung. Regionen mit vielen unbesetzten Ausbildungsstellen stehen Regionen gegenüber, in denen es Jugendliche besonders schwer haben, einen Ausbildungsplatz zu finden.

Die BIBB-Erhebung über die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge wird jährlich in Zusammenarbeit mit den für die Berufsausbildung zuständigen Stellen durchgeführt. Dabei werden die Ausbildungsverträge berücksichtigt, die in der Zeit vom 1. Oktober des Vorjahres bis zum 30. September des Erhebungsjahres neu abgeschlossen wurden.

Die Ergebnisse der BIBB-Erhebung sind abrufbar unter: https://www.bibb.de/naa309-2016

Mehr rund um das Thema Ausbildung lesen Sie hier.

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news-621 Fri, 16 Dec 2016 00:00:00 +0100 Tipps zu Anerkennungsverfahren und Weihnachtsfeiern in KMU http://72120.seu1.cleverreach.com/m/6709271/ KOFA-Newsletter für Dezember erschienen news-624 Wed, 14 Dec 2016 15:43:00 +0100 Ein Geschenk für Ihre Mitarbeiter http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-binden/praxisbeispiel-firmen-weihnachtsfeier-kofa Tipps für die perfekte Weihnachtsfeier news-622 Mon, 12 Dec 2016 14:12:00 +0100 „61 Prozent der Unternehmen in Deutschland ermöglichen mobiles Arbeiten“ http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/61-prozent-der-unternehmen-in-deutschland-ermoeglichen-mobiles-arbeiten Ausstattung mit mobilen Geräten erleichtert flexibles Arbeiten Das Bundesamt für Statistik veröffentlichte in einer Pressemeldung die neuesten Ergebnisse einer Studie, nach der 65% der kleinen, 83% der mittelgroßen und 94% der großen Unternehmen einem Teil ihrer Angestellten das mobile Arbeiten ermöglichen. In 93% der Unternehmen kann jeder zehnte Mitarbeitende diese Möglichkeit nutzen; in 36% dieser Unternehmen sogar mehr als jeder zweite.

Ermöglicht wird dies durch die Ausstattung der Mitarbeitenden mit tragbaren, internetfähigen Geräten wie Smartphones oder Tablets, mit denen ortsunabhängig Geschäftssoftware genutzt und auf Unternehmensdokumente zugegriffen werden kann.

Der Anteil der Unternehmen, die ihren Beschäftigten die Option zum mobilen Arbeiten bieten, steigt mit der Unternehmensgröße.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Statitischen Bundesamtes.

Sie sind KMU und wollen sich im neuen Jahr intensiver mit dem Thema Flexible Arbeitszeiten befassen? Dann finden Sie in unserer Handlungsempfehlung praxisnahe Tipps und Empfehlungen.

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news-611 Thu, 08 Dec 2016 08:31:00 +0100 Digitalisierung als Chance für Arbeitgeberattraktivität http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitalisierung-als-chance-fuer-arbeitgeberattraktivitaet Digitalisierte Arbeit macht flexibler für die Familie - und das Unternehmen attraktiv Unternehmen, die ihren Beschäftigten mobiles Arbeiten ermöglichen, werden von den eigenen Mitarbeitern als besonders familienfreundlich wahrgenommen. Digitalisierung kann damit zu Ihrer Arbeitgeberattraktivität beitragen.

Setzen Unternehmen verstärkt auf mobiles Arbeiten, nehmen Beschäftigte ihren Arbeitgeber als besonders familienfreundlich wahr, zeigt eine neue IW-Studie. Für Beschäftigte ist die Digitalisierung eine Chance, Familie und Beruf besser zu vereinbaren und die Unternehmen macht die Digitalisierung – richtig eingesetzt – für Fachkräfte attraktiver. Ausschlaggebend dafür sind Arbeitszeiten, die auf die individuellen Bedürfnisse der Arbeitnehmer abgestimmt sind. Inzwischen bieten 75 Prozent aller stark digitalisierten Betriebe flexible Tages- und Wochenarbeitszeiten an, zeigt die IW-Studie. Bei weniger digital aufgestellten Firmen sind es rund 60 Prozent.

„Mobil arbeitende Menschen sind eher in der Lage, Beruf und Familie miteinander zu verbinden“, erläuterte IW-Wissenschaftler Stettes. Dies führt zu einer größeren Zufriedenheit der Mitarbeiter. Mehr als vier von zehn der häufig mobil arbeitenden Angestellten stufen ihren Arbeitgeber als ausgeprägt familienfreundlich ein. Von den nie mobil arbeiten Arbeitnehmern ist es nur jeder Vierte.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Studie Familienfreundliche Arbeitswelt im Zeichen der Digitalisierung.

Sie wollen Ihr Unternehmen familienfreundlicher aufstellen und sich mit dem Thema "Flexible Arbeitszeitmodelle" intensiver beschäftigen? Dann werfen Sie einen Blick in unsere Handlungsempfehlungen:

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news-610 Tue, 06 Dec 2016 12:56:44 +0100 App „Ankommen“ für Asylsuchende – jetzt auch als Webseite http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/app-ankommen-fuer-asylsuchende-jetzt-auch-als-website App um mobile Webseite erweitert Die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit (BA), dem Bayerischen Rundfunk (BR) und dem Goethe-Institut entwickelte App „Ankommen“ wird um eine mobile Webseite erweitert: Unter www.ankommenapp.de erhalten Neuankommende in Deutschland künftig auch über das Internet praktische Hilfe und Informationen zum Asylverfahren, zum Arbeitsmarktzugang und zum Leben in Deutschland.

Konsequent an den Bedürfnissen der Ankommenden ausgerichtet 

Seit ihrem Start im Januar 2016 wurde die App bereits rund 200.000 Mal heruntergeladen. Die App hilft nicht nur mit vielen Informationen bei der schnellen Orientierung während der ersten Wochen. Sie verfügt zusätzlich über einen kostenlosen Basis-Sprachkurs für die ersten Schritte auf Deutsch und über Informationen zu den Themen Asylverfahren, Ausbildung und Arbeit in Deutschland in mehreren Sprachen.  Die App-Inhalte werden laufend weiterentwickelt.

Diese Webseite und App kann Ihren neuen Mitarbeitern, die eventuell noch Unterstützung bei der Sprache oder bei der Orientierung in Deutschland benötigen, sicher eine Hilfe sein.

Webseite: www.ankommenapp.de

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news-609 Tue, 06 Dec 2016 09:44:00 +0100 Finanzielle Unterstützung für die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/finanzielle-unterstuetzung-fuer-die-anerkennung-auslaendischer-berufsabschluesse Seit dem 1. Dezember gibt es bis zu 600 Euro Personen mit einem ausländischen Berufsabschluss haben es oft schwer, in Deutschland als Fachkraft im erlernten Beruf arbeiten zu können. Dies liegt in den meisten Fällen an der fehlenden Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen.

Ein Anerkennungsverfahren kann die Gleichwertigkeit einer ausländischen Berufsqualifikation feststellen und die erworbenen Fähigkeiten aufzeigen. Das Verfahren ist jedoch mit Kosten verbunden, vor allem für Übersetzungen und Gebühren. Damit die Integration am Arbeitsmarkt nicht aufgrund der Kosten scheitert, können ab dem 1. Dezember Anträge auf einen Kostenzuschuss gestellt werden. „Jede ausländische Fachkraft soll trotz entstehender Kosten ein Anerkennungsverfahren aufnehmen können“, so Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.

Auch für Unternehmen wäre es einfacher den Fachkräftebedarf zu decken, wenn mehr Menschen der Abschluss anerkannt würde. Denn dieser stellt die Gleichwertigkeit nicht-deutscher Abschlüsse fest, zeigt die Fähigkeiten genau auf und ist unter Umständen essenziell für eine betriebliche Weiterbildung. Es lohnt sich also auch aus unternehmerischer Sicht die Anerkennung von Abschlüssen der Belegschaft zu begleiten und zu unterstützen.

Weitere Informationen zum Anerkennungszuschuss sind im Internet abrufbar unter: www.anerkennung-in-deutschland.de.

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news-607 Sat, 03 Dec 2016 09:00:00 +0100 3. Dezember: Tag der Menschen mit Behinderung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/3-dezember-tag-der-menschen-mit-behinderung Fachkräfte werden das ganze Jahr gesucht! Der heutige Tag wirft eine Blick auf die knapp zehn Millionen Menschen in Deutschland mit einer Behinderung. Aber auch unabhängig von einem besonderen Tag gilt: Kolleginnen und Kollegen mit Behinderung gehören im Arbeitsleben dazu. Das haben bereits viele Unternehmen erkannt.

Wie das aktuelle Inklusionsbarometer des Handelsblatt Research Instituts im Auftrag der Aktion Mensch zeigt, richten sich zunehmend mehr Unternehmen darauf aus Fachkräften mit Behinderung systematisch zu integrieren. So ist der Anteil der Unternehmen, die entsprechende schriftliche Grundsätze festlegen von 17 auf 31 Prozent gestiegen. Fachkräfteengpässe und ein zunehmendes Bewusstsein für Inklusion verändern nachhaltig die Personalpolitik.

Doch wie sollte man als kleines oder mittleres Unternehmen in das Thema einsteigen, wenn man noch keine Menschen mit Behinderung beschäftigt oder diese noch nicht gezielt gefördert hat? Viele Tipps zur strategischen Ausrichtungen und den richtigen Umgang im Alltagsgeschäft mit Auszubildenden wie Fachkräften finden Sie in unserem Themendossier Inklusion gestalten.

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news-606 Fri, 02 Dec 2016 15:20:00 +0100 NETZWERK würdigt Engagement von über 1.000 Mitgliedern http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/netzwerk-wuerdigt-engagement-von-ueber-1000-mitgliedern Mehr als 2500 Flüchtlingen wurde der berufliche Einstieg ermöglicht Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und DIHK-Präsident Dr. Schweitzer lobten am 1. Dezember auf der ersten Tagung des NETZWERKs „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ das Engagement seiner Mitglieder. Diese haben bereits mehr als 2.500 Flüchtlingen einen beruflichen Einstieg ermöglicht. Dabei wurde das 1.000 Mitglied geehrt.

Den Geflüchteten eine berufliche Perspektive und damit soziale Sicherheit zu verschaffen, sei eine der Hauptaufgaben der Integration. Hier seien in erster Linie hiesige Unternehmen gefragt. Das Integrationsgesetz und die damit einhergehende „3+2-Regelung“ haben die Rahmenbedingungen für Unternehmen und Auszubildende vereinfacht. Nun solle dies einheitlich angewandt werden. Denn „Arbeit und Ausbildung ist eine wichtige Brücke für eine erfolgreiche Integration“, so Sigmar Gabriel.

Während der Veranstaltung fanden zahlreiche Praxis-Workshops statt. Expertinnen des Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) haben gemeinsam mit BLG Logistics einen Workshop zur Kontaktaufnahme zu Geflüchteten gestaltet. Dabei wurden unterschiedliche Kontaktwege diskutiert – von ehrenamtlichen Helfern, über Arbeitsagenturen und Speed Datings. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind insbesondere Willkommenslotsen ein hilfreicher Partner.

Die KOFA-Handlungsempfehlung „Kontakt zu Flüchtlingen“ zeigt Ihnen unterschiedliche Wege der Kontaktaufnahme.

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news-603 Thu, 01 Dec 2016 08:43:00 +0100 Thema des Monats: Anerkennungsverfahren http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/dezember-2016-anerkennung Welche Qualifikationen bringt ein ausländischer Bewerber mit? Ein Anerkennungsverfahren kann Klarheit bringen. news-600 Wed, 23 Nov 2016 10:34:38 +0100 kofa.de in neuem Design http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kofade-in-neuem-design Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Erkunden! Wir freuen uns, Ihnen das KOFA in neuem Design präsentieren zu können.

Ziel des Redesigns war es, die wichtigsten Angebote des KOFA stärker hervorzuheben und zentrale Themen deutlicher zu fokussieren. Neben anderen Anpassungen finden Sie folgende Neuerungen:

  • Navigieren und Teilen
    Für eine gute Orientierung – auch beim Scrollen auf der Seite – sorgt die jetzt feststehende Navigationszeile. Sie ermöglicht Ihnen ein schnelles Navigieren und das Teilen unserer Inhalte per Mail, Twitter, Facebook und Xing. Hier können Sie sich auch jederzeit für unseren Newsletter anmelden oder konkrete Inhalte über die Suche finden.
  • Themen im Fokus
    Auf der Startseite wird "Im Fokus" der Blick auf ein zentrales Thema gelenkt, das regelmäßig aktualisiert wird.
  • Veranstaltungen
    Bei den Veranstaltungen und Vorträgen können Sie an dem gelben Banner erkennen, bei welchen Terminen Sie uns persönlich antreffen können.
  • Was KOFA leistet
    „Was KOFA leistet“ ermöglicht Ihnen eine schnelle Orientierung über das breite inhaltliche Angebot des KOFA .
  • Themenschwerpunkte
    Die Dossiers zu den Themenbereichen „Flüchtlinge“, „Inklusion“ und „Digitalisierung“ sind fest auf der Startseite verankert und so schnell zu finden.
  • Win-Win-Situation
    Über ein Foto mit Zitaten gelangen Sie zu einem guten Beispiel aus der Praxis, das zum Nachmachen anregen kann.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Erkunden! Und weil uns Ihre Meinung als User unserer Webseite sehr wichtig ist, freuen wir uns über Ihr Feedback mithilfe unseres Feedback-Formulars links im blauen Balken oder direkt über fachkraefte[a]iwkoeln.de.

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news-595 Tue, 15 Nov 2016 16:13:00 +0100 Geflüchtete Menschen haben hohe Bildungsorientierung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/gefluechtete-menschen-haben-eine-hohe-bildungsorientierung Erste repräsentative Befragung von neu eingereisten Geflüchteten Die seit 2013 eingereisten Geflüchteten zeigen eine hohe Bildungsorientierung. Es gibt viele gemeinsame Wertvorstellungen bei Geflüchteten und Deutschen. Die häufigsten Fluchtursachen sind Angst vor gewaltsamen Konflikten und Krieg. Das sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von mehr als 2300 geflüchteten Menschen über 18 Jahren, die gemeinsam vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), dem Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) durchgeführt wurde.

Über die Hälfte ist mindestens 10 Jahre zur Schule gegangen

Das Niveau der Allgemeinbildung der Geflüchteten ist stark polarisiert: Einer vergleichsweise großen Gruppe, die weiterführende Schulen besucht hat, steht eine ebenfalls recht große Gruppe gegenüber, die nur Grundschulen oder gar keine Schule besucht hat. Mehr als die Hälfte der erwachsenen Geflüchteten haben in ihren Herkunftsländern zehn Jahre und mehr in Schule, Ausbildung und Studium verbracht, im Vergleich zu knapp 90 Prozent bei der deutschen Wohnbevölkerung. Ein Drittel der Geflüchteten besuchten eine weiterführende Schule, ebenfalls ein knappes Drittel eine Mittelschule, zehn Prozent nur eine Grundschule und neun Prozent gar keine Schule.

Ausbildung und Erwerbstätigkeit

Ein knappes Drittel der Geflüchteten war vor der Flucht auf Hochschulen oder beruflichen Bildungseinrichtungen. Zudem konnten viele Geflüchtete berufliche Fähigkeiten durch Berufserfahrung erwerben: Zwei Drittel der Geflüchteten waren vor dem Zuzug nach Deutschland erwerbstätig, im Durchschnitt 6,4 Jahre. Rund zwei Drittel der Geflüchteten wollen aber in Deutschland noch Schul- oder Berufsabschlüsse erwerben, sodass zu erwarten ist, dass das Bildungsniveau steigen wird – zumal in der vorliegenden Studie die Kinder und ihre Schulbildung noch nicht berücksichtigt werden. Die meisten Geflüchteten verfügten beim Zuzug nach Deutschland über keine Deutschkenntnisse, mit zunehmender Aufenthaltsdauer ist aber ein deutlicher Anstieg der Sprachkompetenz festzustellen.

Viele gemeinsame Wertvorstellungen bei Geflüchteten und Deutschen

In ihren Wertvorstellungen weisen die Geflüchteten viele Gemeinsamkeiten mit der deutschen Bevölkerung auf. So unterstützen 96 Prozent der befragten Geflüchteten die Aussage, dass "man ein demokratisches System haben sollte". 92 Prozent sagen, dass "gleiche Rechte von Männern und Frauen" ein Bestandteil von Demokratien sind. Bei der Aussage "wenn eine Frau mehr Geld verdient als ihr Partner, führt dies zwangsläufig zu Problemen" zeigen sich jedoch Unterschiede: Während 29 Prozent der Geflüchteten zustimmen, sind es bei der deutschen Vergleichsgruppe 18 Prozent.

Häufigste Fluchtursachen: Angst vor gewaltsamen Konflikten und Krieg

Als Fluchtursachen nennen die Befragten mit großem Abstand am häufigsten die Angst vor gewaltsamen Konflikten und Krieg. Andere wichtige politische Motive sind Verfolgung, Diskriminierung und Zwangsrekrutierung. Ebenfalls häufig werden schlechte persönliche Lebensbedingungen und die wirtschaftliche Situation im Herkunftsland angegeben.

Die Studie finden Sie hier.

Weitere Informationen:

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news-594 Tue, 15 Nov 2016 09:15:00 +0100 Altersfreundliches Arbeitsumfeld http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/altersfreundliches-arbeitsumfeld Sieger des ersten Unternehmenswettbewerbs „Demographie FIT“ ausgezeichnet Die RLE International GmbH aus Overath ist Sieger des ersten Unternehmenswettbewerbs „Demographie FIT – Förderung, Integration, Training“. Am Mittwoch, dem 09. November, überreichte Dr. Hermann-Josef Tebroke, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern der Fachjury den Preis feierlich an Ralf Laufenberg, Geschäftsführer und CEO des Unternehmens für Entwicklungs- und Beratungsdienstleistungen.

Die Expertenjury zeigte sich beeindruckt von der Resonanz, die der Bewerbungsaufruf im Sommer erzielte: „Wir waren positiv überrascht über die Vielschichtigkeit der nachhaltigen und innovativen Lösungen und Konzepte der Unternehmen, die sich bei unserem Wettbewerb beworben haben.“

RLE International  überzeugte aufgrund der außergewöhnlichen Vielfalt an Maßnahmen, die das Unternehmen bereits seit vielen Jahren erfolgreich umsetzt, um für ältere Mitarbeiter ein altersfreundliches Arbeitsumfeld zu schaffen.

  • Altersgemischte Teams: Hochschulabgänger bekommen während ihrer Eingewöhnungsphase im Unternehmen einen älteren Mitarbeiter mit langer Betriebszugehörigkeit als Paten an die Seite gestellt, der für sie fachlicher Ansprechpartner und persönliche Vertrauensperson gleichermaßen ist.
  • Ehemalige Mitarbeiter, die bereits im Ruhestand sind, können als Experten im Rahmen von „Campus Trainings“ ihren Wissens- und Erfahrungsschatz an die Jungen weitergeben.
  • Die Beschäftigten profitieren von einem breit gefächerten Gesundheitsmanagement (Rückenschulen, Ernährungskurse, Vorsorgeuntersuchungen, jährlich stattfindende Gesundheitstage).
  • Flexible Arbeitszeit- und Altersteilzeitmodellen sind selbstverständlich.

Alle Maßnahmen fügen sich zu einem umfassenden und vorausschauenden Gesamtkonzept zusammen. Da viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen, ist die gezielte Unterstützung älterer Mitarbeiter eine wegweisende Strategie, um Erfahrung und Expertise zu binden und die Wettbewerbsfähigkeit bergischer Unternehmen langfristig zu erhalten. „RLE International nimmt bei der Förderung älterer Mitarbeiter eine Vorbildfunktion ein. Das Unternehmen zeigt durch sein Vorgehen auf, wie man dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenwirken kann. Eine Förderung älterer Mitarbeiter ist eine Investition in die Zukunft“, erklärt Dr. Tebroke beim Überreichen der Trophäe und der Urkunde an Ralf Laufenberg.

„Es freut uns sehr, dass die bei RLE gelebte Unternehmensphilosophie in dieser Auszeichnung und gerade hier in unserer Heimatregion diese Würdigung erfährt. Wir können ganz klar sagen, dass insbesondere unsere erfahrenen und mit den Kundenprozessen bestens vertrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Grundstein für unsere Kompetenz und den Erfolg legen – nur die Kombination der Teams aus jungen Ingenieuren und Spezialisten mit langjähriger Berufserfahrung machen Unternehmen wie uns in einer führenden Technologiebranche wie der Automobilentwicklung erfolgreich“, so Laufenberg.

Weiter Informationen rund um die Beschäftigung älterer Mitarbeiter finden Sie hier.

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news-593 Mon, 14 Nov 2016 07:58:00 +0100 Sicherheitsbedenken verhindern Digitalisierung in KMU http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/sicherheitsbedenken-verhindern-digitalisierung-in-kmu Auch die Politik ist gefragt Die Digitalisierung bietet kleinen und mittleren Unternehmen die Chance, Prozesse, Maschinen und Menschen besser miteinander zu verbinden und effizienter arbeiten zu lassen. Jedoch haben viele Betriebe Sicherheitsbedenken, da ihnen das Wissen und die nötigen Ressourcen fehlen, Sicherheitsprobleme zu entdecken und zu beheben. Und auch die Investitionen, die eine digitalere Arbeitswelt erfordert, stehen dem Wandel entgegen. Für KMU ist es nur schwer abzuschätzen, welchen Nutzen sie von der Digitalisierung erwarten können, da die Wertschöpfungskette sehr komplex ist.

Vor allem aber sind fehlende Standards, fehlende Breitbandverbindungen und unsichere rechtliche Rahmenbedingungen grundlegende Hemmnisse des digitalen Wandels. Genau an dieser Stelle kann die Politik ansetzen, indem zum Beispiel das deutsche Datenschutzrecht an die Vorgaben der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung angepasst wird und die technischen Voraussetzungen flächendeckend angeboten werden.

Sicherheit, Schutz und Vertrauen in der digitalen Welt ist ein Schwerpunktthema des Nationalen IT-Gipfels 2016, der am 16. und 17. November 2016 in Saarbrücken stattfindet.  Der Nationale IT-Gipfel wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) veranstaltet. Das KOFA wird an beiden Tagen mit einem Stand im Ausstellungsbereich vertreten sein.

Weiter Informationen zum Nationalen IT-Gipfel finden Sie in unserem Veranstaltungshinweis

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news-592 Fri, 11 Nov 2016 08:17:00 +0100 Zufriedenheit messbar machen http://www.kofa.de/aus-der-praxis/situation-analysieren/praxisbeispiel-mitarbeiterbefragung-in-beratungsfirma-kofa Vom Beispiel lernen: Mitarbeiterbefragung in einer GmbH mit 80 Beschäftigten news-591 Wed, 09 Nov 2016 14:14:00 +0100 Digitalisierung: Unbegründete Ängste http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitalisierung-unbegruendete-aengste IW-Studie zur Zukunft der Arbeitswelt veröffentlicht Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt grundlegend. Sie wird immer digitaler, flexibler und vernetzter. Politik und Gewerkschaften fürchten einen Anstieg an prekären Arbeitsverhältnissen und befristeten Stellen.

Laut einer IW-Studie hat die Digitalisierung jedoch kaum Einfluss auf die Jobsicherheit. Die Struktur des Arbeitsmarktes sei konstant. Selbst der Anteil befristet Beschäftigter liegt laut der Studie seit 1998 bei rund 9 Prozent aller Beschäftigten und jeder zweite Berufstätige wird, ebenso wie vor zwei Jahrzehnten, direkt unbefristet eingestellt.

Der Wandel erzeugt durch seine Flexibilisierung und Vernetzung vielmehr neue, positive Chancen und Veränderungsmöglichkeiten und wird lediglich von weniger als 5 Prozent der Beschäftigten als Risiko-Faktor für ihren Arbeitsplatz wahrgenommen.

Details zu den Ergebnissen der IW-Analyse „Die Zukunft der Arbeitswelt – Wie die Digitalisierung den Arbeitsmarkt verändert

Wenn Sie nach Informationen und Praxisbeispielen für kleine und mittlere Unternehmen zum Thema Digitalisierung suchen, hilft Ihnen das KOFA mit seinem Themenschwerpunkt Digitalisierung weiter.

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news-590 Tue, 08 Nov 2016 12:54:00 +0100 Ausbildungsmarktbilanz: Unternehmen bieten mehr Stellen an http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ausbildungsmarktbilanz-unternehmen-bieten-mehr-stellen-an Viele Stellen bleiben unbesetzt Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat erste Zahlen für das vergangene Ausbildungsjahr 2015 / 2016 veröffentlicht. Unternehmen haben im Vergleich zum Vorjahr gut 18.000 Stellen mehr angeboten. Das Angebot lag damit bei knapp 550.000 Stellen. Davon sind insgesamt mehr als 43.000 Ausbildungsstellen offen geblieben. Gleichzeitig fanden mehr als 20.600 Bewerber weder eine Ausbildungsstelle noch eine Alternative (z.B. Studium, weiterer Schulbesuch, Praktikum). Die Zahl der offenen Ausbildungsstellen übersteigt die Zahl der unversorgten Bewerber um ein weites. Selbst wenn alle Bewerber vermittelt werden würden, bliebe über die Hälfte der offenen Stellen weiterhin unbesetzt.

Um zukünftigen Fachkräfteengpässen entgegenzuwirken, müssen Unternehmen verstärkt neue Zielgruppen für die Ausbildung in den Blick nehmen. Solche Zielgruppen umfassen beispielsweise Menschen mit Behinderung, Geflüchtete oder auch Jugendliche ohne Schulabschluss. Bereits im Ausbildungsjahr 2015 / 2016 waren über 10.000 der Bewerberinnen und Bewerber Geflüchtete, nur durch sie konnte die Gesamtzahl der Bewerber nahezu konstant im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gehalten werden. Um regionale Ungleichgewichte auszugleichen, können Unternehmen auch gezielt überregionale Ausbildungsmobilität fördern und so auch über die eigene Region hinweg versuchen geeigneten Bewerber zu rekrutieren.

Weitere Informationen zur Ausbildungsmarktbilanz 2015/2016

Sprechen Sie neue Zielgruppen für die Ausbildung an. Wie Sie gezielt Menschen mit Behinderung als Bewerber erreichen können, erfahren Sie in unserem Themenschwerpunkt Inklusion.

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news-588 Fri, 04 Nov 2016 14:24:00 +0100 Neues Praxisbeispiel: Flexible Arbeitszeitmodelle http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-binden/praxisbeispiel-flexible-arbeitszeiten-bei-der-ise-gmbh-kofa Was tun, wenn die Mitarbeiter flexible Arbeitszeiten einfordern? Die ise GmbH aus Oldenburg hat die neue Arbeitszeitregelung einfach mal ausprobiert. news-587 Wed, 02 Nov 2016 11:37:00 +0100 November 2016: Mitarbeiterbefragung http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/november-2016-mitarbeiterbefragung Nutzen Sie die wichtigste Quelle für strategische Personalarbeit – Ihre Mitarbeiter news-586 Wed, 26 Oct 2016 15:48:00 +0200 Jobbörse für Flüchtlinge http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/jobboerse-fuer-fluechtlinge Workeer meldet 4.500 registrierte Unternehmen und mehr als 10.000 potenzielle Arbeitnehmer Nicht nur Fachkräfteengpässe stellen deutsche Unternehmen vor Herausforderungen. Auch die vielen arbeitswilligen Flüchtlinge, die oft aufgrund fehlender Netzwerke keine passende Arbeit finden, sind eine große Aufgabe für die gesamte Gesellschaft. Das Portal Workeer könnte beiden Umständen Abhilfe schaffen. Es ist die erste Jobbörse in Deutschland, die sich auf die Vermittlung von Flüchtlingen spezialisiert hat.

Aktuell meldet Workeer 4.500 registrierte Unternehmen und über 10.500 Flüchtlinge. Der Vorteil der Präsenz auf dieser Plattform: Arbeitgeber können Job-Angebote veröffentlichen, und Geflüchtete haben die Möglichkeit, detaillierte Profile zu erstellen. Somit ist eine fachgruppenspezifische Vernetzung und Vermittlung möglich. Derzeit werden 2.300 Mini-Jobs, Ausbildungsplätze und Festanstellungen auf dem Portal angeboten. Tendenz steigend.

Die Online-Stellenbörse erwuchs aus dem als Abschlussarbeit geplanten Projekt zweier Kommunikations-Studenten der HTW Berlin. Kern der Arbeit war die Zusammenführung von Arbeitgebern und Migranten. Denn häufig sind nicht vorhandene Netzwerke sowie schlechte  Kommunikation die größten Hürden, die sich zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer stellen. Diese beiden Hürden können durch das Job-Portal Workeer nun von beiden Parteien überwunden werden.

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news-584 Sat, 22 Oct 2016 09:42:00 +0200 Gabriel zieht erste Bilanz: Willkommenslotsen arbeiten erfolgreich http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/gabriel-zieht-erste-bilanz-willkommenslotsen-arbeiten-erfolgreich Seit dem Programmstart im März 2016 sind 150 Willkommenslotsen an 96 Kammern und anderen Organisationen der Wirtschaft im Einsatz. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert die sogenannten „Willkommenslotsen" an Kammern und sonstigen Organisationen der Wirtschaft mit dem Ziel, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung zu unterstützen.

Kernauftrag der Willkommenslotsen ist es, bei Unternehmen die Bereitschaft zu wecken, Flüchtlinge in Praktika, Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisse zu nehmen und damit zu integrieren. Darüber hinaus unterstützen sie die Unternehmen auch bei der Besetzung der offenen Arbeits- und Ausbildungsstellen mit Flüchtlingen sowie dabei, eine Willkommenskultur zu etablieren und weiterzuentwickeln.

Auf ihre Rolle vorbereitet und bei ihrer Tätigkeit begleitet werden die Willkommenslotsen durch Schulungen und Unterstützungsangebote vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Eine erste Bilanz zeigt nun ein erfreuliches Ergebnis: Seit dem Programmstart im März 2016 sind derzeit 150 Willkommenslotsen an 96 Kammern und anderen Organisationen der Wirtschaft bundesweit erfolgreich im Einsatz.

Sie konnten rund 1.500 Vermittlungen von Flüchtlingen in kleine und mittlere Unternehmen erreichen. So konnten 809 Flüchtlinge in Praktika, 144 in Hospitationen und 235 in Einstiegsqualifizierungen vermittelt werden. 246 Flüchtlinge konnten mit Hilfe der Willkommenslotsen aber auch direkt eine duale Ausbildung beginnen. 137 Flüchtlinge haben durch das Programm Beschäftigung bei kleinen und mittleren Unternehmen gefunden.

Bundeswirtschaftsminister Gabriel hierzu: „Diese sehr guten Vermittlungsergebnisse zeigen, dass die Willkommenslotsen einen wichtigen Beitrag bei der betrieblichen Integration von Flüchtlingen leisten. Die individuelle Beratung der Unternehmen durch die Willkommenslotsen und der persönliche Kontakt zwischen Betrieben und Flüchtlingen stellen oft die Weichen für die zukünftige betriebliche Integration. Zugleich belegen die Zahlen die hohe Bereitschaft der kleinen und mittleren Unternehmen, Flüchtlinge zu integrieren. Davor habe ich hohen Respekt und das begrüße ich sehr."

Die Liste der Kammern und anderen Organisationen der Wirtschaft mit Willkommenslotsen finden Sie hier.

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news-583 Fri, 21 Oct 2016 08:29:00 +0200 Flexi-Rente beschlossen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/flexi-rente-beschlossen Ab 2017 soll flexibles Arbeiten bis zur Regelaltersgrenze und darüber hinaus gefördert werden. Die Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wird für Arbeitgeber attraktiver. Der bisher anfallende gesonderte Arbeitgeberbeitrag zur Arbeitslosenversicherung für Beschäftigte, die die Regelaltersgrenze erreicht haben und somit versicherungsfrei sind, entfällt für fünf Jahre. Darüber hinaus entfällt bei einer Weiterbildungsförderung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Betrieben mit weniger als zehn Beschäftigten das Erfordernis einer Co-Finanzierung der Weiterbildungskosten durch den Arbeitgeber. So soll der Anreiz für die berufliche Weiterbildung in Kleinstunternehmen erhöht werden.

Ältere Beschäftigte sind unverzichtbar in der Arbeitswelt. Mit ihrer Erfahrung und ihrem Potenzial leisten sie einen wertvollen Beitrag gegen den Fachkräftemangel. Um sie möglichst lange im Erwerbsleben zu halten, sollen sie noch bessere Möglichkeiten erhalten, ihren Übergang in den Ruhestand flexibel, selbstbestimmt und gemäß ihren individuellen Lebensentwürfen zu gestalten. Dies betrifft beispielsweise die Kombinierbarkeit von Einkommen aus Teilzeitarbeit und vorgezogener Altersrente oder die Möglichkeit zum frühzeitigeren Ausgleich von Rentenabschlägen, die sich bei einem vorzeitigen Renteneintritt ergeben können.

Erwerbstätige sollen zudem besser dabei unterstützt werden, individuelle Gesundheitsrisiken, die ihre Erwerbsfähigkeit langfristig gefährden, früh zu erkennen und zu vermeiden. Die Gesundheit und damit zugleich die Erwerbsfähigkeit der Versicherten sollen durch verbesserte Leistungen der Prävention, Rehabilitation und Nachsorge geschützt und gesichert werden, damit die Versicherten im Erwerbsleben gesünder älter werden.

Den vollständigen Text „Entwurf eines Gesetzes zur Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben“ finden Sie hier.

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news-580 Tue, 18 Oct 2016 11:50:59 +0200 Vielfalt macht glücklich http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/vielfalt-macht-gluecklich Deutsche Post Glücksatlas 2016: Ergebnisse zum Sonderthema "Kulturelle Vielfalt" Das diesjährige Schwerpunktthema des Deutsche Post Glücksatlas lautet „kulturelle Vielfalt“. Es liefert Erkenntnisse über die Auswirkungen des Zusammenlebens unterschiedlicher Nationen und Kulturen in Deutschland auf die Lebenszufriedenheit der Bevölkerung. Der Glücksatlas wird von der Deutschen Post als repräsentative Studie einmal im Jahr erhoben.

Lebenszufriedenheit macht Sprung nach vorn

Zum ersten Mal seit mehreren Jahren sind viele Bundesbürger deutlich zufriedener mit ihrem Leben – heißt es im aktuellen Glücksatlas. Die allgemeine Lebenszufriedenheit in Deutschland hat einen Sprung nach vorn gemacht. Die Autoren fragen dabei zum Beispiel nach Familie, Arbeit und Gesundheit. Auf einer Skala von 0 bis 10 ist die subjektive Lebenszufriedenheit danach 2016 auf gut 7 Punkte angestiegen. Die Marke ist der Spitzenwert seit Beginn der Glücksatlas-Erhebung im Jahr 2010, erläuterte Mitautor Bernd Raffelhüschen, Finanzwissenschaftler an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Kulturelle Offenheit am Arbeitsplatz - gelebte Realität

Als möglichen Grund sehen die Autoren die gute wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre, in denen die Arbeitslosenrate sank und Löhne sowie Kaufkraft stiegen. Im Kontext der andauernden und kontrovers geführten Ein- und Zuwanderungsdebatte ist das ein erfreuliches und ermutigendes Ergebnis, dass Deutschland von der großen Mehrheit der Befragten grundsätzlich als tolerantes und weltoffenes Land wahrgenommen wird. Internationale Freundeskreise und kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz sind heute für mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung bereits gelebte Realität; insbesondere im Westen der Republik. Der Deutsche Post Glücksatlas 2016 belegt zudem, dass Zuwanderung für die meisten mit mehr Vorteilen als Nachteilen verbunden ist.

Auch zeigen die Ergebnisse, dass kulturelle Offenheit und die persönliche Lebenszufriedenheit miteinander in Beziehung stehen. So sind Menschen mit einem ausgewiesen höheren Maß an kultureller Offenheit deutlich zufriedener mit ihrem Leben als die Gruppe derer, die das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen in Deutschland kritisch beurteilt.

Wie Sie dieses Glück auch in Ihr Unternehmen holen können, zeigen wir Ihnen in unserer Handlungsempfehlung "Vielfalt in Unternehmen".

Weitere Informationen zum Deutsche Post Glücksatlas 2016 finden Sie hier.

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news-578 Thu, 13 Oct 2016 08:46:00 +0200 AsA, abH – Fachchinesisch? http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-qualifizieren/foerdermassnahmen-in-der-ausbildung Wenn die Ausbildung auf der Kippe steht, helfen öffentliche Fördermaßnahmen. KOFA stellt sie Ihnen vor. news-576 Thu, 06 Oct 2016 08:16:00 +0200 Flüchtlinge integrieren – Zeichen setzen http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-finden/praxisbeispiel-fluechtlinge-im-handwerk-kofa Unser neues Praxisbeispiel: Das Handwerksunternehmen Coastworxx im Video-Porträt news-573 Wed, 05 Oct 2016 13:10:37 +0200 Ausschreibung: Förderung sozialer Kompetenz in der dualen Ausbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ausschreibung-foerderung-sozialer-kompetenz-in-der-dualen-ausbildung Bis zum 30. Oktober können Projekt-Ideenskizze eingereicht werden Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) beabsichtigt Modellprojekte mit innovativen Ansätzen zur Stärkung der sozialen Kompetenz im Bereich der dualen Ausbildung für Auszubildende wie auch Ausbildende zu fördern.

Neben den Fachkenntnissen der beruflichen Qualifikation spielen für Sie als Unternehmen auch die Potenziale der Auszubildenden im Bereich der sozialen Kompetenz eine entscheidende Rolle. Sie sollten die Fähigkeit haben, andere Menschen zu verstehen, zu respektieren und zu akzeptieren, sich sozialadäquat und situationsangemessen zu verhalten. Ebenso wichtig ist es, auf die Belange anderer eingehen zu können (Kundenorientierung), Teamfähigkeit, Motivation, Selbstmanagement, Konfliktbewältigung sowie die Fähigkeit, mit Enttäuschungen und Frustrationen umgehen zu können.

Wer kann sich bewerben bzw. wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind Unternehmen, Kammern, Verbände der Wirtschaft, Berufsschulen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen und Migrantenorganisationen. Jeder Antragssteller muss Erfahrungen im Bereich der betrieblichen Ausbildung haben. Details zu den Zuwendungsvoraussetzungen finden Sie hier.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Projekte zur Stärkung der sozialen Kompetenz von Jugendlichen, die eine betriebliche Ausbildung beginnen bzw. sich bereits in einer Ausbildung befinden. In enger Kooperation mit Ausbildenden (und Auszubildenden) sollen neue praxisorientierte Ansätze entwickelt und umgesetzt werden. Ausbilderinnen und Ausbilder sind zentrale Ansprechpartner und Bezugsperson für die Auszubildenden. Dies ist von besonderer Bedeutung, wenn Auszubildende ihren Ausbildungsplatz außerhalb ihrer Heimatregion gefunden haben und auf kein Back-up im vertrauten Netzwerk von Eltern und Freunden zurückgreifen können. Das Verhalten von Ausbildern (insbesondere in Bezug auf Rückmeldungen zur Arbeit der Auszubildenden) trägt entscheidend dazu bei, dass sich Auszubildende im Unternehmen wohl fühlen. Durch angemessenes Feedback tragen Ausbilder dadurch zur Extremismusprävention bei. Der Auszubildende sucht keinen Ersatz bei Gruppierungen, bei denen er dazu gehört und die ihm eine "Pseudo-Heimat" anbieten.

Berücksichtigt werden können vor allem solche Modellprojekte, die bei einer nachgelagerten Umsetzung besonders praxistauglich und finanzierbar sind. Da die Modellprojekte zu Ergebnissen führen sollen, die für weitere Unternehmen als gute Praxis-Vorbilder dienen können, müssen die Projekte standardisiert dokumentiert werden. Die Laufzeit eines Projektes soll 12 Monate nicht überschreiten. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie im Ausschreibungstext.

Informationen zum Verfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt: Ideenwettbewerb und Antragsverfahren.

Ideenwettbewerb: Für die Ideenskizze sollen auf maximal fünf DinA4-Seiten insbesondere das Konzept (u. a. Kurzbeschreibung, Zielsetzung, Zielgruppe, inhaltliche Ansätze, geplantes Format), Überlegungen für die Umsetzung sowie den voraussichtlichen Zeitbedarf für die Realisierung, der voraussichtliche Umfang der Projektkosten und der Zuwendungsbedarf beschrieben werden.

Die Bewerbungen können für 2016 bis zum 30. Oktober eingereicht werden. Für die Jahre 2017 und 2018 jeweils spätestens bis zum 30. Juni.

Die Bewertung übernimmt ein Expertenkreis mit Vertreterinnen und Vertretern insbesondere aus Wirtschaft und Wissenschaft das BMWi. Die Bewertung der eingereichten Ideenskizzen erfolgt spätestens zwei Monate nach der Einreichung.

Antragsverfahren: In der zweiten Stufe werden die Teilnehmer mit positiv bewerteten Ideenskizzen aufgefordert, innerhalb von sechs Wochen einen schriftlichen Förderantrag vorzulegen. Über die Förderung entscheidet das BMWi auf Vorschlag des Expertenkreises mit Vertreterinnen und Vertretern insbesondere aus Wirtschaft und Wissenschaft nach pflichtgemäßem Ermessen. Jeder Antragssteller kann nur einmal gefördert werden.

Fragen zur Ausschreibung beantworten Ihnen gern der Projektträger DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.):

  • Dr. Andreas Meese
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) Projektträger Soziale Kompetenz in der dualen Ausbildung, Telefon: 0228-38211847 sozialkompetenz@dlr.de
  • Susanne Rotthege
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) Projektträger Soziale Kompetenz in der dualen Ausbildung, Telefon: 0228-3821-1496 sozialkompetenz@dlr.de


Wenn Sie sich für das Programm interessieren, finden Sie nähere Informationen in der offiziellen Bekanntmachung der Fördermodalitäten

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news-565 Tue, 04 Oct 2016 09:31:00 +0200 Oktober 2016: Inklusiv ausbilden http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/oktober-2016-inklusiv-ausbilden Ob im Weitsprung oder in der Ausbildung – Menschen mit Behinderung sind Gold wert. news-567 Fri, 30 Sep 2016 09:02:00 +0200 Am 01. Oktober ist der Tag der älteren Menschen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/am-01-oktober-ist-der-tag-der-aelteren-menschen Erwerbstätigenquote innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt Seit 1990 macht der Internationale Tag der älteren Menschen jährlich am 1. Oktober auf die Lebensbedingungen der älteren Generation aufmerksam. Besonders deren Lebensleistung und wichtige Rolle für das gesellschaftliche Miteinander, aber auch die Teilhabe am Erwerbsleben wird alljährlich am 1. Oktober in den Focus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt.

Erwerbstätigenquote innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt

In Deutschland hat sich die Erwerbstätigenquote der 65- bis 69-Jährigen zwischen 2005 und 2015 mehr als verdoppelt. Das berichtet das Statistische Bundesamt. Allerdings wird in anderen EU-Staaten noch deutlich häufiger nach Erreichen des 65. Lebensjahres gearbeitet: Die höchsten Erwerbstätigenquoten unter den 65- bis 69-Jährigen wiesen 2015 Estland, Schweden und das Vereinigte Königreich auf.

Wie kann Ihr Unternehmen dieses mögliche Potenzial (noch) besser nutzen?

Ältere Arbeitnehmer haben viele Vorzüge, die Sie als Unternehmen nutzen können. Die ältere Generation verfügt aufgrund ihres Alters über ein hohes Maß an Lebenserfahrung. Diese ist meist verknüpft mit einer langjährigen Berufserfahrung und einem entsprechend umfangreichen Fachwissen. Dementsprechend kurz kann sich die Einarbeitungsphase in Ihrem Betrieb gestalten. Auch die persönlichen Stärken wirken sich positiv auf die Arbeit aus: Ältere Menschen haben in der Regel ein höheres Verantwortungs- und Qualitätsbewusstsein und sind nicht (mehr) darauf bedacht ihre Karriere durch einen Arbeitgeberwechsel voranzutreiben. Letzteres begünstigt auch eine geringere Fluktuationswahrscheinlichkeit.


Wenn Sie die Berufs- und Lebenserfahrung der älteren Generation auch in Ihrem Unternehmen nutzen wollen, rekrutieren Sie gezielt Ältere. Wie Sie vorgehen können, erfahren Sie in der Handlungsempfehlung Rekrutierung Älterer.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

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news-566 Thu, 29 Sep 2016 12:30:33 +0200 Entdecken Sie überaus.de http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/entdecken-sie-ueberausde Neue Fachstelle zum Übergang Schule, Ausbildung und Beruf Das neue Portal „überaus“ vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bündelt ab sofort alle Informationen zum Übergang Schule, Ausbildung und Beruf. Auf der Plattform www.ueberaus.de finden Sie Praxisberichte, Interviews und Materialien zum Einsatz in der Praxis.

Themen sind zum Beispiel:

  • Grundbildung
  • Ausbildungsbegleitung und -beratung
  • Ausbildung in Teilzeit
  • Berufsorientierung
  • Inklusion

„Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen am Ausbildungsmarkt – wie Passungsproblemen, Inklusion und Integration von Geflüchteten – soll die Fachstelle überaus Wissenschaft und Praxis zukünftig durch wechselseitige Impulse noch enger zusammenführen“, betont BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser.

Bisher gab es zu den Themen verschiedene Angebote vom BIBB, die Sie vielleicht unter den Namen „qualiboXX“ und „LänderAktiv“ kennen. Um Interessierten einen besseren Überblick zu verschaffen, wurden diese Informationsplattformen zusammengelegt. Unter dem neuen Namen „überaus“ hat das BIBB eine neue Fachstelle mit vereinfachtem Informationszugang zu allen relevanten Themen vom Übergang von der Schule in die Ausbildung und den Beruf geschaffen. Ziel ist die bessere Information, Beratung und Vernetzung von Fachkräften sowie Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Praxis. Das Portal bietet Platz für Fachdiskussionen und eine Pinnwand zum schnellen Informationsaustausch zwischen Kolleginnen und Kollegen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-564 Wed, 28 Sep 2016 12:54:53 +0200 Am 29. September ist Deutscher Weiterbildungstag http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/am-29-september-ist-deutscher-weiterbildungstag Motto: „Weiterbildung 4.0 – fit für die digitale Welt“ Am 29. September 2016 findet der bundesweite Deutsche Weiterbildungstag (DWT) statt. Bildungsinstitute in ganz Deutschland bieten an diesem Tag Informationsveranstaltungen und Schnupper-Kurse an.

Mit dem diesjährigen Motto „Weiterbildung 4.0 – fit für die digitale Welt“ soll der Blick auf die Chancen der Digitalisierung für die Weiterbildung gelegt werden. Einerseits benötigen Unternehmen und Beschäftigte neue Weiterbildungskonzepte und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen, um mit dem raschen technischen Fortschritt mitzuhalten. „Andererseits macht die Digitalisierung Weiterbildung auch viel einfacher: Bildungsmaterial ist heutzutage viel einfacher zu finden, und Online-Kurse erleben eine rasante Entwicklung.“, ist Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft und Schirmherr des Weiterbildungstages, überzeugt.

Und was genau passiert beim Deutschen Weiterbildungstag? Die Antwort ist einfach: Überall etwas anderes. Der Deutsche Weiterbildungstag ist ein Aktionstag und lebt von dem, was an vielen Orten in ganz Deutschland auf die Beine gestellt wird.

Alle Veranstaltungen in Ihrer Region finden Sie hier.

Mehr zu den Chancen der Digitalisierung für kleine und mittlere Unternehmen lesen Sie in unserem Themenschwerpunkt.

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news-562 Fri, 23 Sep 2016 09:30:38 +0200 Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ungenutztes-arbeitskraeftepotenzial 5,7 Millionen Menschen in Deutschland wollen (mehr) Arbeit Sie suchen Arbeitskräfte? Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilt, wünschten sich im Jahr 2015 rund 5,7 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 74 Jahren Arbeit oder mehr Arbeitsstunden.

Zusammensetzung des ungenutzten Arbeitskräftepotenzials

Dieses ungenutzte Arbeitskräftepotenzial setzt sich zusammen aus:

  • knapp 2 Millionen Erwerbslosen (-140.000 im Vergleich zum Vorjahr)
  • 2,7 Millionen Unterbeschäftigten (-176.000)
  • 1 Millionen Personen in Stiller Reserve (+19.000) und

Personen in Stiller Reserve haben überhaupt keine Arbeit, gelten nach den Kriterien der Internationalen Arbeitsorganisation jedoch nicht als erwerbslos. Zur Stillen Reserve gehören Personen, die zwar Arbeit suchen, jedoch kurzfristig (innerhalb von zwei Wochen) für eine Arbeitsaufnahme nicht zur Verfügung stehen. Dazu zählen auch Personen, die aus verschiedenen Gründen aktuell keine Arbeit suchen, aber grundsätzlich gerne arbeiten würden und dafür auch verfügbar sind.

Unterbeschäftigte sind Erwerbstätige, die den Wunsch nach zusätzlichen Arbeitsstunden haben und dafür auch zur Verfügung stehen. 14 Prozent der Teilzeitbeschäftigten und 4,1 Prozent der Vollzeitbeschäftigten wünschten sich zusätzliche Arbeitsstunden.

Den 2,7 Millionen Unterbeschäftigten standen 1 Million Erwerbstätige gegenüber, die weniger arbeiten wollten – zum Beispiel, um Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren zu können. Diese so genannten Überbeschäftigten haben den Wunsch, ihre Arbeitsstunden bei entsprechend verringertem Einkommen zu reduzieren. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Überbeschäftigten um 98.000 Personen erhöht.


Weitere Informationen finden Sie beim Statistischen Bundesamt (Destatis).

Sie möchten erfahren, wie Sie diese Arbeitskräftepotenziale für Ihr Unternehmen erschließen können? Klicken Sie hier.

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news-561 Wed, 21 Sep 2016 14:19:06 +0200 Berufliche Bildung modernisieren: Digitales Lernen wird gefördert http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/berufliche-bildung-modernisieren-digitales-lernen-wird-gefoerdert Bewerben Sie sich! Digitales Lernen trägt dazu bei, den wachsenden Anforderungen an kontinuierliche Qualifikation zu begegnen: Digitale Technologien und ihre Folgen für Kommunikation und Vernetzung verändern die Grundlagen unseres Arbeitens. Neue Formen der Zusammenarbeit, über Berufsgruppen hinweg, und teamübergreifenden Abstimmungen setzen Fähigkeiten der Kommunikation und des vernetzten Denkens voraus.

In der Beruflichen Bildung setzen bereits zahlreiche Initiativen auf digitale Medien zum Lehren und Lernen – bisher werden die großen Potenziale jedoch nicht systematisch genug genutzt. Vor allem für KMU ist es eine große Herausforderung, die Aus-, Fort- und Weiterbildungen ihrer Beschäftigten zeitgemäß zu unterstützen.

Eine neue Fördermaßnahme des Bundesforschungsministeriums (BMBF) zielt darauf, den Wissens- und Technologietransfer zu unterstützen. Hierfür werden branchenspezifische oder regionale Netzwerke gefördert, die bereits bestehen können oder sich erst neu bilden. Zum Beispiel gibt es bereits Zusammenschlüsse von Bildungsakteuren oder von Sozialpartnern einer Branche, die Betriebe  gemeinsam bei der Ausgestaltung und Umsetzung ihrer Bildungsprozesse unterstützen. In regionalen Unternehmensclustern wiederum steht das gegenseitige voneinander Lernen zwischen Unternehmen – zum Teil unterstützt durch eine koordinierende Servicestelle – im Vordergrund.

Ziel ist die stärkere Vernetzung und Verbreitung digitaler Lerninfrastrukturen und Bildungslösungen. Es sollen Kompetenz- und Organisationsentwicklungsprozesse angestoßen werden, um Digitales Lernen in der Beruflichen Bildung fest zu verankern. Angesprochen sind dabei vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Projektskizzen können bis zum 15. Dezember 2016 eingereicht werden.

Für Kurzentschlossene: Am 23. September können Sie sich von 12:30–15:30 Uhr im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Kapelle-Ufer 1, 10117 Berlin persönlich über das Förderprogramm informieren.

Mit dieser Förderrichtlinie leistet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen weiteren Beitrag zur Modernisierung der Beruflichen Bildung im Rahmen seines Förderprogramms „Digitale Medien in der Beruflichen Bildung“. Es unterstützt damit zudem die Fachkräftesicherung in KMU im Sinne seines 10-Punkte-Programms „Vorfahrt für den Mittelstand“.

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news-559 Fri, 16 Sep 2016 14:42:50 +0200 Neue Ausschreibungsrunde für Willkommenslotsen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/neue-ausschreibungsrunde-fuer-willkommenslotsen Bis zum 30.09. können sich Kammern und andere Organisationen der Wirtschaft bewerben Die zentrale Aufgabe der Willkommenslotsen ist es, KMU bei der Ausbildung und Beschäftigung von Geflüchteten zur Fachkräftesicherung zu informieren. Willkommenslotsen beraten die Unternehmen dabei in allen praktischen Fragen der betrieblichen Integration durch Praktika, Einstiegsqualifizierung, Ausbildung oder Bewschäftigung.

Wer kann sich bewerben bzw. wer ist antragsberechtigt?

Für das Programm bewerben können sich Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, Kammern der Freien Berufe und andere Kammerorganisationen; außerdem andere Organisationen der Wirtschaft, die gemeinnützig tätig sind und das duale Ausbildungssystems stärken, wie z. B. Bildungswerke der Wirtschaft, die von Verbänden getragen werden.
Das Programm wird durch das Bundeswirtschaftsministerium finanziert. Förderanträge können bis zum 30.09.2016 über den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) gestellt werden. Dieser leitet die Anträge nach entsprechender Vorprüfung zur abschließenden Entscheidung an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) weiter.

Wer kann Willkommenslotse werden?

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der antragsberechtigten Organisationen können zu Willkommenslotsen ausgebildet werden. Die entsprechenden Schulungen werden vom KOFA durchgeführt.


Wenn Sie sich für das Programm interessieren oder jemanden darauf aufmerksam machen möchten, finden Sie nähere Informationen auf den Webseiten des BMWi.

Das Antragsformular mit Informationen zum Antrag, das Aufgabenprofil der Willkommenslotsen und die Richtlinie Passgenaue Besetzung finden Sie beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).

Weitere Informationen zur Arbeit der Willkommenslotsen finden Sie hier.

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news-558 Thu, 15 Sep 2016 19:24:44 +0200 Kanzlerin im Gespräch mit Unternehmen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kanzlerin-im-gespraech-mit-unternehmen "Integration braucht Zeit" - Zum Treffen der Wirtschafts-Initiative "Wir zusammen" mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Kanzleramt. Am 14. September 2016 traf sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Vertretern der Initiative "Wir zusammen" im Kanzleramt zu einem Gespräch. Sie machte sich dabei ein Bild von den Aktivitäten und dem Engagement der Unternehmen zur Integration von Flüchtlingen in Qualifizierung und Beschäftigung. Zu der Initiative gehören Unternehmen aller Größenordnung; neben zahlreichen DAX-Unternehmen auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Zwischen April 2015 und Mai 2016 haben bereits rund 30.000 geflüchtete Menschen in Deutschland einen Job gefunden. Die meisten Geflüchteten sind in KMU in Helfertätigkeiten beschäftigt. Allerdings liegt der bisherige Schwerpunkt des großen Engagements von Unternehmen auf der Bereitstellung von Praktika, ausbildungsvorbereitenden Maßnahmen und zunehmend auch in der Ausbildung. Die Unternehmen der Initiative „Wir zusammen“ haben nach eigenen Angaben insgesamt rund 3.800 Praktikumsplätze und über 750 Ausbildungsplätze für Flüchtlinge geschaffen.

Die Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Beschäftigten braucht Zeit. Mit über 500.000 Personen befinden sich viele der in den letzten Jahren zu uns gekommenen Menschen derzeit noch im Asylverfahren oder können sogar erst jetzt einen Asylantrag stellen. Zudem müssen die meisten Geflüchteten zunächst die deutsche Sprache lernen – mündlich wie schriftlich -, bevor sie eine reguläre Ausbildung oder Beschäftigung beginnen können. Sprache und Praxiserfahrungen sind die Schlüssel zur gelingenden Integration. Das Engagement der Unternehmen ist daher bislang kaum an Beschäftigtenzahlen abzulesen, die das Ziel aller Integrationsbemühungen sind, sondern zeigt sich vielmehr an vielfältigen Angeboten für Praktika und Sprachförderung.

Alle Unternehmen, die sich ebenfalls für Geflüchtete engagieren wollen, erhalten umfassende Informationen in unserem KOFA-Dossier „Flüchtlinge integrieren“ unter: www.kofa.de/fluechtlinge. Dort finden Sie praxisnahe Schritt-für-Schritt Anleitungen, wie Sie selbst in Ihrem Unternehmen Flüchtlingen einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz oder eine Beschäftigung anbieten können, eine Übersicht über relevante Initiativen sowie Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen.

Informationen zur Initiative "Wir zusammen" finden Sie hier:

"Wir zusammen"

"Wir zusammen" auf KOFA.de

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news-556 Mon, 12 Sep 2016 13:46:46 +0200 Neue Handlungsempfehlung: Flüchtlinge beschäftigen http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-finden/fluechtlinge-beschaeftigen Erfahren Sie, was Sie bei der Einstellung beachten sollten und wie Sie in Ihrem Betrieb nachqualifizieren können news-555 Mon, 12 Sep 2016 11:27:14 +0200 Arbeitgebermarke, Frauen und Impro-Theater http://www.kofa.de/service/veranstaltungsdokumentation/mit-starker-arbeitgebermarke-punkten Wie gehört das zusammen? Antworten darauf bekamen knapp 100 Teilnehmer/-innen am 6.9.2016 bei der Veranstaltung "Mit starker Arbeitgebermarke punkten ..." news-554 Tue, 06 Sep 2016 14:37:24 +0200 Neues Praxisbeispiel: Was tun, wenn sich der Markt verändert? http://www.kofa.de/aus-der-praxis/situation-analysieren/praxisbeispiel-unternehmensanalyse-kofa Die Stadtteil-Buchhandlung "Buchladen Neusser Straße" stellt sich nach einer internen Unternehmensanalyse neu auf news-553 Fri, 02 Sep 2016 09:21:00 +0200 Gezielte und aktive Förderung älterer Mitarbeiter in der Belegschaft http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/gezielte-und-aktive-foerderung-aelterer-mitarbeiter-in-der-belegschaft Neuer Wettbewerb für bergische Unternehmen – Jetzt bewerben! In diesem Jahr wird erstmals der Wettbewerb „Demographie FIT – Förderung, Integration,
Training“ ausgeschrieben. Mit ihm werden Unternehmen im Bergischen Land ausgezeichnet, die ältere Mitarbeiter in ihrer Belegschaft gezielt und aktiv fördern.

„Aufgrund des Fachkräftemangels in vielen Branchen kann auf die wertvolle Erfahrung und Expertise älterer Arbeitnehmer nicht mehr verzichtet werden.“, sagt Elke Strothmann, Unternehmerin und Initiatorin des Preises. Unternehmen sollten – sofern noch nicht geschehen – die Initiative ergreifen und Strategien entwickeln, um den Einsatz älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und sie längerfristig an Ihr Haus zu binden. Zudem wollen viele ruhelose Ruheständler weiterhin arbeiten und gebraucht werden. Von ihrer Gelassenheit und ihrem Know-how profitieren jüngere Kollegen, für Unternehmen bedeuteten sie gar einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, der wiederum die Region als Wirtschaftsstandort stärkt.

Wer kann sich bewerben?

Sie sind ein kleines oder mittleres Unternehmen mit Sitz im Rheinisch-Bergischen Kreis,
Oberbergischen Kreis oder im Rhein-Sieg-Kreis bzw. an deren unmittelbaren Randgebieten?
Ihr Unternehmen

  • sieht die bewusste Förderung der älteren Belegschaft als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes, um die Arbeitskultur und das Leistungspotenzial des Hauses insgesamt zu optimieren?
  • bietet älteren Mitarbeitern Möglichkeiten für ein ‚lebenslanges Lernen‘, zum Beispiel durch Weiterbildungen speziell für ältere Arbeitnehmer?
  • hat bereits eine (oder mehrere) Maßnahme(n) initiiert oder erfolgreich umgesetzt, um das spät- bzw. nachberufliche Engagement älterer Mitarbeiter gezielt zu fördern?
  • achtet auf altersgemischte Vielfalt in der Belegschaft, um einen strukturierten Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Jung und Alt zu gewährleisten?
  • ermöglicht älteren Angestellten durch flexible Arbeitszeitmodelle einen strukturierten Übergang zum Karriereende oder gar eine nachberufliche Einbindung?
  • betreibt eine aktive Gesundheitsförderung, die sowohl den Schutz des physischen wie des psychischen Wohlbefindens gerade älterer Mitarbeiter berücksichtigt?
  • legt Wert auf ein Klima des Vertrauens, in dem die spezifischen Bedürfnisse älterer Mitarbeiter offen ‚miteinander‘ kommuniziert werden und konkrete Ansprechpartner
  • zur Verfügung stehen?

Dokumentieren Sie schriftlich Ihren individuellen Beitrag für eine altersfreundliche Unternehmenskultur und beweisen Sie, dass Ihr Haus als Best Practice Beispiel in der Region hervorsticht. Alle Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter: www.agentur-strothmann.de/de/die-agentur/demographie-fit.

Bewerbungsschluss ist der 30. September 2016

Der auswählenden Fachjury gehören an:
Eva Babatz (Leiterin der IHK-Zweigstelle Leverkusen/Rhein-Berg),
Marcus Otto (Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land),
Bernd Sassenhof (Vorsitzender, Stadtmarketing Overath e.V.),
Sibylle Stippler (Senior Economist, Institut der deutschen Wirtschaft Köln),
Elke Strothmann (Geschäftsführende Gesellschafterin der Agentur Strothmann GmbH),
Volker Suermann (Geschäftsführer der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft) und
Dr. Hermann-Josef Tebroke (Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises).

Der Gewinn
Das Gewinner-Unternehmen wird Anfang November im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung bekannt gegeben. Es wird mit einem PR-Grob-Konzept der Agentur Strothmann GmbH im Wert von rund 3.500 Euro prämiert. Damit erhält der Gewinner eine individuelle Strategie für seine Unternehmens- und Mitarbeiterkommunikation.

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news-546 Thu, 01 Sep 2016 09:45:00 +0200 September 2016: Vielfalt im Unternehmen http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/september-2016-diversity-management Kann Vielfalt ein Wettbewerbsvorteil sein? Ja, das ist möglich, je nachdem wie man die Vielfalt im Unternehmen gestaltet. news-550 Wed, 31 Aug 2016 08:17:00 +0200 Neue Handlungsempfehlung: Arbeitgebermarke stärken http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/unternehmen-positionieren/employer-branding Womit punkten Sie als Arbeitgeber? Finden Sie es heraus – mit den Checklisten in unserer neuen Handlungsempfehlung news-547 Fri, 26 Aug 2016 15:23:27 +0200 „Als Unternehmer muss man Dinge ausprobieren“ http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-finden/praxisbeispiel-integration-im-familienbetrieb-kofa Ein Familienbetrieb aus Asbach beschäftigt Geflüchtete. Unser neues KOFA-Video zeigt, wie davon beide Seiten profitieren. news-545 Wed, 24 Aug 2016 08:26:00 +0200 Menschen mit Behinderung – das versteckte Fachkräftepotenzial http://www.kofa.de/themen-von-a-z/inklusion Unser Dossier bietet vielfältige Informationen und unterstützt Sie, die Potenziale von Menschen mit Behinderung für Ihr Unternehmen zu erschließen. news-544 Mon, 22 Aug 2016 08:34:00 +0200 Neues Praxisbeispiel: Initiative für Integration http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-qualifizieren/praxisbeispiel-unternehmernetzwerk-qualifiziert-fluechtlinge-kofa Mittelständische Unternehmen nutzen gemeinsam die Wartezeit von Geflüchteten news-543 Fri, 19 Aug 2016 08:17:00 +0200 Neue Handlungsempfehlung: Praktika für Flüchtlinge http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-finden/fluechtlinge-im-praktikum Sie möchten Geflüchtete im Rahmen eines Praktikums kennenlernen? Bei uns bekommen Sie die notwendigen Informationen news-542 Wed, 17 Aug 2016 12:02:23 +0200 Flüchtlinge im Praktikum http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-finden/fluechtlinge-im-praktikum Mit Praktika für Geflüchtete doppelt punkten: Mögliche Fachkräfte kennenlernen und gleichzeitig einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen leisten. news-539 Thu, 11 Aug 2016 15:05:00 +0200 Berufliche Qualifikationen von Flüchtlingen einschätzen und anerkennen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/berufliche-qualifikationen-von-fluechtlingen-einschaetzen-und-anerkennen Neuer Service: Informationen zur Kompetenzfeststellung und berufliche Anerkennung per Smartphone Viele Flüchtlinge haben in ihrem Herkunftsland eine berufliche Ausbildung abgeschlossen oder Berufserfahrung gesammelt. Sie sind hoch motiviert, sich hier in Beruf und Gesellschaft zu integrieren. Dabei haben sie verschiedene Möglichkeiten, ihre beruflichen Qualifikationen in Deutschland feststellen und anerkennen zu lassen.

Sie als Unternehmen können Geflüchtete bei der Anerkennung ihrer beruflichen Qualifikationen unterstützen und davon profitieren. Wie, das zeigt eine neue Grafik auf dem BQ-Portal. Das BQ-Portal ist das zentrale Informationsangebot zu ausländischen Berufsqualifikationen in Deutschland. Neben ausführlichen Beschreibungen von ausländischen Bildungssystemen und Berufsqualifikationen, bietet das Portal auch übersichtliche Ländersteckbriefe für die Hauptherkunftsländer von Flüchtlingen an. Hier finden Sie Informationen

  • zum Bildungsstand in den Ländern,
  • zur Zuwanderung nach und Integration in Deutschland,
  • zu den wichtigsten Charakteristika der jeweiligen Berufsbildungssysteme sowie
  • Erfahrungsberichte über die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen mithilfe des Anerkennungsverfahrens.

Ab sofort ist der Zugriff auf diese Informationen noch einfacher: Sie können sich per Smartphone oder Tablet zum Thema Anerkennung informieren und die Beschreibungen der derzeit 78 Berufsbildungssysteme und über 2.400 ausländische Berufsprofile einsehen.

In unserem Themendossier finden Sie darüber hinaus detaillierte Informationspakete zu Ausbildung, Praktika und Beschäftigung von Geflüchteten.

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news-537 Wed, 10 Aug 2016 08:21:00 +0200 Integrationsgesetz in Kraft getreten http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/integrationsgesetz-in-kraft-getreten KOFA-Materialien aktualisiert Am 6. August 2016 ist das Integrationsgesetz in Kraft getreten. Das KOFA hat die wichtigsten Änderungen, von denen auch kleine und mittlere Unternehmen betroffen sein können, bereits auf der Homepage aktualisiert. Hierzu gehören unter anderem:

  • Rechtssicherheit während der Ausbildung: Für die Gesamtdauer der Ausbildung erhalten Auszubildenden mit Fluchthintergrund eine Duldung und nach erfolgreichem Abschluss ein Aufenthaltsrecht für zwei Jahre. Die Altersbegrenzung von 21 Jahren zu Beginn der Ausbildung wird aufgehoben. Wird die Person nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss nicht im Betrieb weiter beschäftigt, erhält sie eine weitere Duldung von 6 Monaten zur Arbeitsplatzsuche. Dies gilt ebenfalls bei Abbruch der Ausbildung zur Ausbildungsplatzsuche.
  • Ausbildungsförderung: Zur weiteren Unterstützung während der Ausbildung werden die Fördermaßnahmen geöffnet. Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive können die Förderungen ausbildungsbegleitende Hilfen, assistierte Ausbildung oder berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland in Anspruch nehmen. Sofern Asylbewerber nicht mehr in Aufnahmeeinrichtungen untergebracht sind, erhalten Sie Berufsausbildungshilfe und Ausbildungsgeld nach 15 Monaten Voraufenthalt. Asylbewerberleistungen werden auch während der Ausbildung gezahlt.
    Geduldete können nach zwölf Monaten Aufenthalt ausbildungsbegleitende Hilfen und assistierte Ausbildung beanspruchen. Allerdings können sie berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen mit Berufsausbildungsbeihilfe oder Ausbildungsgeld erst nach sechs Jahren Aufenthalt erhalten.
  • Vorrangprüfung: In 133 von 156 Arbeitsagenturbezirken wird die Vorrangprüfung für drei Jahre ausgesetzt. Für welche Bezirke dies der Fall ist, finden Sie auf der KOFA-Landkarte. Damit können Asylbewerber und Geduldete in diesen Regionen auch leichter in der Zeitarbeit beschäftigt werden, da sie die bisherige 15-Monatsfrist bis zu einer Beschäftigung nicht mehr abwarten müssen. Die Ausnahmeregelungen in Engpassberufen und für Hochqualifizierte werden außerdem verlängert.
  • Niederlassungserlaubnis: Eine unbefristete Niederlassungserlaubnis, also das unbefristete Aufenthaltsrecht, erhalten anerkannte Flüchtlinge erst nach fünf anstatt drei Jahren Aufenthaltserlaubnis, wenn bestimmte Integrationsleistungen erbracht wurden. Dies ist der Fall, wenn die Personen mindestens das Sprachniveau A2 beherrschen und ihren Lebensunterhalt überwiegend selbst sichern können. Bei sehr guter Integration (deutsche Sprache auf C1-Niveau, Lebensunterhalt wird weit überwiegend selbst gesichert) kann diese bereits nach drei Jahren erteilt werden. 
  • Wohnsitzregelung: Asylbewerbern kann künftig ein Wohnort zugewiesen werden, um das Entstehen von Ballungsräumen zu verhindern. Demnach müssen Geflüchtete in den ersten drei Jahren in dem Bundesland bleiben, dem sie zugewiesen wurden. Die Regelung gilt rückwirkend ab 1. Januar 2016. Dabei können die Länder auch einen konkreten Wohnort zuweisen. Flüchtlinge, die eine Ausbildung absolvieren oder sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, werden davon ausgenommen. Voraussetzung hierfür sind mindestens 15 Wochenarbeitsstunden und ein Einkommen in Höhe von mindestens 712 Euro.

In unserem Themendossier finden Sie weitere detaillierte Informationspakete zu Ausbildung, Praktika und Beschäftigung von Geflüchteten.

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news-536 Thu, 04 Aug 2016 08:19:00 +0200 „Zukunftsstarter“ – Programmverlängerung für ältere Azubis http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/zukunftsstarter-programmverlaengerung-fuer-aeltere-azubis Die BA verlängert die Initiative „Spätstarter gesucht“ um vier Jahre unter neuem Titel Junge Erwachsene zwischen 25 und 35 Jahren, die keinen Berufsabschluss haben, bleiben im Fokus der Unterstützung von Jobcentern und Arbeitsagenturen. Denn durch die Digitalisierung und Fachkräfteengpässe ist ein Berufsabschluss wichtiger denn je geworden. Mit einem qualifizierten Abschluss verringert sich das Risiko der Langzeitarbeitslosigkeit und Altersarmut erheblich.

In den bisher drei Jahren des Programms „Spätstarter gesucht“ konnten rund 100.000 junge Menschen in Fördermaßnahmen aufgenommen werden. Die gemeinsame Initiative des Bundeministeriums für Arbeit und Soziales, der Bundesagentur für Arbeit (BA) und des Verwaltungsrates der BA wird nun um weitere vier Jahre unter dem neuen Namen „Zukunftsstarter“ verlängert. Es ist weiterhin Ziel, an eventuell vorhandene berufliche Kenntnisse anzuknüpfen und vor allem auch jungen Erwachsenen mit Familien Weiterbildungsmöglichkeiten und berufliche Teilqualifizierungen zu ermöglichen. Und auch für Unternehmen bietet das Programm großes Potenzial. Sie haben die Möglichkeit, neue Fachkräfte zu rekrutieren und deren Qualifizierung betriebsintern zu begleiten. Der Weg von der „Besten-Auslese“ hin zur „Geeigneten-Suche“ kann sich lohnen, da gerade diese jungen Menschen ihre oftmals letzte Chance auf einen Berufsabschluss ergreifen und dadurch besonders motiviert sind.

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news-535 Mon, 01 Aug 2016 08:36:06 +0200 August 2016: Arbeitgeberattraktivität – Chance für KMU http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/august-2016-arbeitgeberattraktivitaet Sich wohlfühlen bei der Arbeit. Glücklich der Arbeitnehmer, dem das möglich ist? Nein, glücklich der attraktive Arbeitgeber, der das bieten kann! news-534 Fri, 29 Jul 2016 16:14:00 +0200 Was macht einen guten Arbeitgeber aus? http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/was-macht-einen-guten-arbeitgeber-aus Eine neue Unternehmensbefragung gibt Antworten Um die Frage nach der Arbeitgeberattraktivität zu beantworten haben die Autoren einer neue Studie des Great Place to Work Instituts 137 Unternehmen mit knapp 49.000 Beschäftigten der ITK Branche zur Arbeitskultur befragt. Bedarfsgerechte Weiterbildungsangebote, flexible Arbeitszeiten, Gesundheitsförderung und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Führungskräften sind Maßnahmen, die viele sehr gute Arbeitgeber von anderen Unternehmen unterscheidet.

Für eine gute Unternehmenskultur ist es wichtig, dass die Mitarbeiter zum Unternehmen passen und dass sie das Potenzial haben, sich zu entwickeln. Der Speicherhersteller NetApp zum Beispiel hat die Erfahrung gemacht, dass gute Mitarbeiter gute Bewerber anziehen. Mitarbeiterempfehlung ist ein wesentlicher Teil der Recruiting Strategie bei NetApp und gleichzeitig ein guter Indikator für die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Aber auch andere Kriterien sind hervorzuheben, wie zum Beispiel die Leistungen der Mitarbeiter anzuerkennen und Entwicklungsperspektiven zu ermöglichen.

Kleine Unternehmen sind mit Ihren Möglichkeiten nicht immer benachteiligt. Bei dem IT-Beratungsunternehmen Infologistix mit nur 18 Mitarbeitern ist Karriereplanung ein zentrales Thema. So wurde ein Karrieremodell zusammen mit den Mitarbeitern entworfen. Es sieht eine fachliche Weiterentwicklung über vier Stufen, vom Junior bis hin zum Principal Consultant vor. Mit diesem Modell kann auch schon bei Bewerbern gepunktet werden, was gerade für kleine Unternehmen sehr hilfreich sein kann.

Informationen zu der Befragung: http://www.greatplacetowork.de/storage/documents/BAITK/BAITK_Infobroschuere.pdf

Informationen zu Great Place to Work:
http://www.greatplacetowork.de/index.php

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news-532 Tue, 26 Jul 2016 13:15:31 +0200 42.000 Blaue Karten http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/42000-blaue-karten Sonderprogramm zur Anwerbung qualifizierter Fachkräfte aus dem Ausland greift Die Blaue Karte hat sich als Zugangsweg für Hochqualifizierte nach Deutschland bewährt. Seit 2012 ist die Zahl der vergebenen Karten kontinuierlich gestiegen. Immer mehr hoch qualifizierte ausländische Fachkräfte wollen in Deutschland arbeiten. Knapp 42.000 sogenannte "Blaue Karten" sind laut IW-Kurzbericht seit dem Start des neuen Aufenthaltstitels am 1. August 2012 vergeben worden, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Würden die Gehaltsschwellen noch stärker gesenkt, könnte das den Aufenthaltstitel allerdings für interessierte Zuwanderer noch attraktiver machen. Davon würden besonders kleine und mittlere Unternehmen profitieren.

Die so genannten „Blauen Karten“ können von einem EU-Mitglied für hoch qualifizierte Ausländer aus Drittstaaten vergeben werden. 2015 wurden der Studie zufolge knapp 15.000 „Blaue Karten“ vergeben, 2012 waren es nur gut 4000 gewesen. Allerdings galt die Regelung erst ab August 2012. Die meisten dieser hoch qualifizierten Zuwanderer kamen bisher aus Indien, gefolgt von Chinesen und Russen.
Nach Bundesländern aufgeschlüsselt wurden die meisten Blauen Karten in Bayern vergeben, gefolgt von Baden-Württemberg und Niedersachsen.

Der Aufenthaltstitel gilt für befristete und unbefristete Stellen mit einem jährlichen Bruttogehalt von mindestens 49 600 Euro. Für Fachkräfte in sehr gefragten Bereichen wie Mathematik, Informatik und Medizin liegt die Gehaltsgrenze bei jährlich rund 38 700 Euro. Vor allem diese Gehaltsgrenzen sollen dafür sorgen, dass auf dem Wege der Blauen Karte tatsächlich nur Fachkräfte ins Land kommen.


Den IW-Kurzbericht „Blaue Karte – Erfolgsmodell mit Verbesserungspotenzial“ mit näheren Informationen zur Blauen Karte als Zugangsweg für Hochqualifizierte finden Sie hier.

Erfahren Sie in der KOFA-Handlungsempfehlung Rekrutierung aus dem Ausland, wie Sie Fachkräfte aus dem Ausland rekrutieren können, und welche positiven Effekte das für Ihr Unternehmen haben kann.

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news-531 Fri, 22 Jul 2016 09:14:54 +0200 Beschäftigte mit Schwerbehinderung http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-finden/praxisbeispiel-inklusion-von-mitarbeitern-mit-behinderung-kofa Aus der Praxis: Wie das Schmiedeunternehmen Dirostahl Beschäftigte mit Schwerbehinderung integriert und so wertvolle Fachkräfte bindet news-530 Thu, 21 Jul 2016 11:26:20 +0200 Zielstrebige Jugendliche gewinnen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/zielstrebige-jugendliche-gewinnen Duale Studiengänge sind ein Schlüssel zur Fachkräftesicherung Duale Studiengänge und Ausbildungen helfen Unternehmen dabei, junge Arbeitskräfte dauerhaft an sich zu binden. Laut einer Studie der Fachhochschule PFH Göttingen halten mehr als drei von vier Unternehmen (knapp 78 Prozent) duale Studiengänge für „sinnvoll zur Bewältigung des Fachkräftemangels“.

Die wichtigsten Ergebnisse der PFH-Studie auf einen Blick:

  • Duale Studiengänge werden als praxisorientierter eingeschätzt als nicht-duale.
  • Rund 85 Prozent der befragten Unternehmer wären bereit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einem berufsbegleitenden Studium finanziell zu unterstützen.
  • 18 Prozent der befragten Unternehmen äußern einen Bedarf hinsichtlich dualer Studiengänge, haben aber noch keine geeignete Hochschule in der Nähe gefunden.
  • Knapp 60 Prozent der Unternehmen können sich duale Studiengänge auch als Fernstudium, und hier insbesondere mit digitalisierten Inhalten, vorstellen.

Es lohnt sich für Unternehmen, Fachkräfte selbst auszubilden. Innerhalb des Betriebes ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter identifizieren sich stärker mit dem Unternehmen und haben ein Verständnis für betriebliche Belange. Sie sind sofort einsatzfähig und dadurch kostengünstiger.

Für die Studie wurden 462 deutsche Unternehmen befragt, knapp die Hälfte von ihnen mit weniger als 200 Beschäftigten. Die gesamte Studie finden Sie hier.

Duale Studiengänge – wie geht das? Informieren Sie sich in unserer Handlungsempfehlung Duales Studium.

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news-529 Fri, 15 Jul 2016 09:12:00 +0200 Deutschland gehen die Arbeitskräfte aus http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/deutschland-gehen-die-arbeitskraefte-aus Digitalisierungseffekte betreffen Berufsgruppen unterschiedlich stark Auch die Digitalisierung wird die Fachkräfteprobleme, vor denen Deutschland steht, nicht lösen. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC. Die Produktivitätssteigerungen, die mit dem digitalen Wandel einhergehen, werden nicht ausreichen, um die Differenz zwischen Arbeitskräftenachfrage und -angebot zu decken. Der bis 2030 erwartete Engpass von 4,2 Millionen Arbeitskräften wird sich laut PWC um etwa die Hälfte verringern. Dahingehend ist der digitale Wandel für Deutschland mehr ein Segen als – wie verbreitet angenommen – ein Fluch.

Die Prognosen für einzelne Berufsgruppen fallen unterschiedlich aus: In der Gesundheits- und Pharmabranche beispielsweise werden trotz Digitalisierung bis zum Jahr 2030 rund 300.000 zusätzliche Arbeitskräfte benötigt. Auch im öffentlichen Sektor steigt der Bedarf um 190.000 Erwerbstätige. Bei Akademikerberufen wird die Lücke zwischen Arbeitskräfteangebot und -nachfrage am größten sein. Hier werden bis 2030 etwa zwei Millionen Absolventen fehlen, besonders in den MINT-Fächern. Auf der anderen Seite wird es Branchen geben, in denen der Arbeitskräftebedarf rückläufig ist – die Studienautoren nennen zum Beispiel den Handel. Als Folge der Digitalisierung werden hier im Jahr 2030 voraussichtlich 940.000 Verkaufskräfte weniger benötigt.

Die Digitalisierung erfordert natürlich auch das entsprechende Know-how. Dadurch wird eine hohe, branchenübergreifende Nachfrage nach akademischen Fachkräften aus der Informations- und Kommunikationstechnologie entstehen. Aber auch das durch den digitalen Wandel notwendige lebenslange Lernen wird eine Berufsgruppe besonders hervorheben: die Lehrer. Im öffentlichen Sektor werden sie die Gruppe mit dem größten Engpass darstellen.

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news-528 Tue, 12 Jul 2016 13:17:45 +0200 Video-Praxisbeispiel: Fit für die Ausbildung http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-qualifizieren/praxisbeispiel-einstiegsqualifizierung-fuer-fluechtling-kofa Über eine EQ in die Ausbildung - Berufsbekleidungshersteller Bierbaum-Proenen bereitet einen geflüchteten Jugendlichen auf die Ausbildung vor news-527 Mon, 11 Jul 2016 12:34:17 +0200 Vom Fördern und Fordern http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/vom-foerdern-und-fordern Der Bundestag beschließt das Integrationsgesetz Am 7. Juli 2016 hat der Bundestag das Integrationsgesetz beschlossen. Das Gesetz steht unter dem Leitgedanken „Fördern und Fordern“. Dabei soll Geflüchteten die Integration in die Gesellschaft erleichtert werden. Gleichzeitig verpflichteten das Gesetz sie bei Integrationsmaßnahmen mitzuwirken. Vor dem Inkrafttreten muss das Integrationsgesetz noch vom Bundespräsidenten unterschrieben werden.

Überblick über die Änderungen (Auswahl)

  • Rechtssicherheit während der Ausbildung: Für die Gesamtdauer der Ausbildung erhalten Auszubildenden mit Fluchthintergrund eine Duldung und nach erfolgreichem Abschluss ein Aufenthaltsrecht für zwei Jahre. Die Altersbegrenzung von 21 Jahren zu Beginn der Ausbildung wird aufgehoben. Wird die Person nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss nicht im Betrieb weiter beschäftigt, erhält sie eine weitere Duldung von 6 Monaten zur Arbeitsplatzsuche. Dies gilt ebenfalls bei Abbruch der Ausbildung zur Ausbildungsplatzsuche.
  • Ausbildungsförderung: Zur weiteren Unterstützung während der Ausbildung werden die Fördermaßnahmen geöffnet. Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive können die Förderungen ausbildungsbegleitende Hilfen, assistierte Ausbildung oder berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland in Anspruch nehmen. Sofern Asylbewerber nicht mehr in Aufnahmeeinrichtungen untergebracht sind, erhalten Sie Berufsausbildungshilfe und Ausbildungsgeld nach 15 Monaten Voraufenthalt. Asylbewerberleistungen werden auch während der Ausbildung gezahlt. 
    Geduldete können  nach zwölf Monaten Aufenthalt ausbildungsbegleitende Hilfen und assistierte Ausbildung beanspruchen. Allerdings können sie berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen mit Berufsausbildungsbeihilfe oder Ausbildungsgeld erst nach sechs Jahren Aufenthalt erhalten.
  • Vorrangprüfung: Es werden Arbeitsagenturbezirke festgelegt, in denen aufgrund der Arbeitsmarktsituation die Vorrangprüfung für drei Jahre ausgesetzt wird. Dies gilt auch für die Beschäftigung von Leiharbeitnehmern. Die Ausnahmeregelungen in Engpassberufen und für Hochqualifizierte werden außerdem verlängert.
  • Niederlassungserlaubnis: Eine unbefristete Niederlassungserlaubnis, also das unbefristete Aufenthaltsrecht, erhalten anerkannte Flüchtlinge erst nach fünf Jahren Aufenthaltserlaubnis und nach Erbringung bestimmter Integrationsleistungen. Bei herausragender Integration (z. B. deutsche Sprache wird beherrscht, Lebensunterhalt wird selbständig erarbeitet) kann diese bereits nach drei Jahren erteilt werden. 
  • Wohnsitzregelung: Asylbewerbern kann künftig ein Wohnort zugewiesen werden, um das Entstehen von Ballungsräumen zu verhindern. Demnach müssen Geflüchtete in den ersten drei Jahren in dem Bundesland bleiben, dem sie zugewiesen wurden. Die Regelung gilt rückwirkend ab 1. Januar 2016. Dabei können die Länder auch einen konkreten Wohnort zuweisen. Flüchtlinge, die eine Ausbildung absolvieren oder sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, werden davon ausgenommen. Voraussetzung hierfür sind mindestens 15 Wochenarbeitsstunden und ein Einkommen in Höhe von mindestens 712 Euro.


Nähere Informationen zu den Änderungen durch das Integrationsgesetz finden Sie auf der Website der Bundesregierung

Erfahren Sie in der KOFA-Handlungsempfehlung Ausbildung von Flüchtlingen, wie Sie Flüchtlinge Schritt für Schritt in Ihr Unternehmen integrieren können.

In dem KOFA-Dossier Flüchtlinge integrieren finden Sie ein Informationspaket zu Ausbildung, Praktika und Beschäftigung von Geflüchteten.

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news-526 Wed, 06 Jul 2016 14:29:59 +0200 Vereinbarkeit Beruf und Pflege http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-binden/praxisbeispiel-unterstuetzung-fuer-pflegende-angehoerige-kofa Das Unternehmen Dr. Pfleger GmbH unterstützt Mitarbeiter bei Pflegefällen in der Familie. news-523 Fri, 01 Jul 2016 09:17:00 +0200 Juli 2016: Pflege und Beruf – vereinbar? http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/juli-2016-pflege-und-beruf Flexible Lösungen ermöglichen die Pflege von Angehörigen news-521 Wed, 29 Jun 2016 15:38:00 +0200 Bitte mehr Vorbilder http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/bitte-mehr-vorbilder Familienfreundlichkeit: Aktuelle Studie benennt Hemmnisse für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf Acht von zehn Unternehmen legen großen Wert auf einen familienfreundlichen Betrieb, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Aus Sich von Geschäftsführung und der Personalverantwortlichen ist Familienfreundlichkeit ein wichtiges Mittel, um in Zeiten steigender regionaler und berufsspezifischer Fachkräfteengpässe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und an sich zu binden.

Doch Familienfreundlichkeit kann sich im Unternehmen nur dann voll entfalten, wenn sich die personalpolitischen Leitlinien im betrieblichen Alltag widerspiegeln. „Noch besteht zwischen den Angeboten der Unternehmen und den Bedarfen der Beschäftigten eine Lücke", sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) zu der vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) erstellten Studie.

Hier können Unternehmen in Sachen Familienfreundlichkeit ansetzen:

  • Als Führungskraft Vereinbarkeits-Vorbild sein: Nehmen männliche Führungskräfte Elternzeit, so steigt die Zahl der männlichen Kollegen mit Elternzeit der Studie zufolge um das Fünffache.
  • Alle Lebensphasen berücksichtigen: Mit Angeboten zur Arbeitszeitreduzierung unterstützen viele – auch kleinere – Unternehmen ihre Beschäftigten mit pflegebedürftigen Angehörigen darin, ihre Pflegetätigkeit und den Beruf besser in Einklang zu bringen. Auch die Bedürfnisse von Vätern und Alleinerziehenden sollten verstärkt berücksichtigt werden.
  • Unterstützungsmöglichkeiten besser kommunizieren: Häufig kennen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht oder nur unzureichend.
  • Chancen der Digitalisierung für Vereinbarkeit nutzen: Mehr als ein Drittel der Unternehmen und mehr als ein Viertel der Beschäftigten erwarten für die nächsten fünf Jahre durch den digitalen Wandel Erleichterungen und neue Gestaltungsmöglichkeiten für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Insgesamt seien der Stellenwert und das Bewusstsein für die strategische Bedeutung von Familienfreundlichkeit in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen, heißt es in der IW-Studie. Seit dem ersten Unternehmensmonitor 2003 setzten viele Betriebe verstärkt auf die die Flexibilisierung von Arbeitszeit, Arbeitsort und Aufgabenverteilung für Mitarbeiter mit Familienverantwortung.

Weitere Informationen zu der Studie finden Sie hier.

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news-520 Fri, 24 Jun 2016 13:05:01 +0200 Erstes Jahrestreffen der Willkommenslotsen http://www.kofa.de/service/veranstaltungsdokumentation/jahrestreffen-der-willkommenslotsen Austausch und Vernetzung zum Thema Integration von Flüchtlingen in KMU standen in Berlin im Zentrum news-517 Wed, 22 Jun 2016 15:21:00 +0200 Mit KOFA zur Personalarbeit 4.0 http://www.kofa.de/themen-von-a-z/digitalisierung Jetzt online: Der neue Themenschwerpunkt Digitalisierung. Starten Sie mit uns in eine digitale Arbeitswelt. news-516 Wed, 15 Jun 2016 14:23:49 +0200 Jeder dritte Betrieb findet keinen Azubi http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/jeder-dritte-betrieb-findet-keinen-azubi DIHK-Umfrage zeichnet dramatische Lage auf dem Ausbildungsmarkt Weniger Schüler, dafür mehr Studenten - dieser Trend wird zunehmend zum Problem für Deutschlands Unternehmen. Im vergangenen Jahr suchte knapp jedes dritte Unternehmen ohne Erfolg nach Bewerbern. Im Osten ist bereits jedes zweite Unternehmen betroffen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). "Die Lage war für die Unternehmen noch nie so dramatisch wie jetzt.", sagte DIHK- Präsident Eric Schweitzer. Hochgerechnet hätten 14.000 Unternehmen gar keine Bewerbung für ihre Ausbildungsplätze erhalten - das entspreche einer Verdreifachung im Vergleich zu 2004. "Wenn wir das Fachkräfteproblem nicht lösen, haben wir das strategische Problem in unserer Volkswirtschaft überhaupt."

Ein Grund für die größer werdende Kluft ist der demografische Wandel. Im Vergleich zu 2006 ist ein Schülerjahrgang heute um rund 120 000 junge Menschen kleiner. Dazu kommt, dass immer mehr Schulabgänger lieber studieren wollen. Während sich 2015 sieben Prozent weniger um einen Ausbildungsplatz bewarben als noch vor zehn Jahren, studierten 40 Prozent mehr. So begann im vergangenen Jahr eine gute halbe Million ein Studium. "Fachkräftemangel wird in Zukunft immer öfter heißen, dass dual ausgebildete Fachkräfte fehlen.", so Schweitzer. Flüchtlinge würden die Lücke kurz- und mittelfristig nur schwer füllen können. Bevor sie eine Beschäftigung aufnehmen können, dauere es fünf bis sieben Jahre: "Integration braucht Zeit."

Aufgrund dieser Entwicklung haben 75 Prozent der Betriebe, die an der Umfrage teilgenommen haben, im vergangenen Jahr leistungsschwächere Jugendliche eingestellt. Außerdem werben sie verstärkt um Studienabbrecher, bieten mehr Qualifizierung, unbefristete Verträge und höhere
Löhne an. "Ein Mechatroniker verdient im Zweifel mehr als mancher Architekt", warb der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks für eine Lehre. Insgesamt beklagen 54 Prozent der Betriebe mangelnde Deutschkenntnisse bei ihren Auszubildenden, ähnlich viele sehen Defizite im Bereich Mathematik.

Die DIHK-Online-Unternehmensbefragung finden Sie hier.

Handlungsempfehlungen zum Thema finden Sie auf KOFA:
• Berufsbezogene Sprachförderung
• Fördermaßnahmen in der Ausbildung
• Ausbildung von Flüchtlingen

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news-511 Thu, 09 Jun 2016 13:52:16 +0200 Allianz für Aus- und Weiterbildung erfolgreich http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/allianz-fuer-aus-und-weiterbildung-erfolgreich Neue Arbeitsschwerpunkte für eine starke berufliche Bildung beschlossen Bei ihrem Spitzentreffen Anfang Juni haben die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung eine positive Zwischenbilanz gezogen und zentrale zukünftige Arbeitsschwerpunkte für eine starke berufliche Bildung beschlossen. Die Partner erklärten: „Wir haben mit konkreten Maßnahmen dazu beigetragen, dass sich die Beschäftigungschancen junger Menschen verbessern und damit gemeinsam auch einen Beitrag zu Fachkräftesicherung geleistet.“

Erstmals habe sich die Zahl der betrieblichen Ausbildungsverträge seit 2011 wieder stabilisiert. Aber Herausforderungen bleiben bestehen und die Allianz möchte sie weiterhin gemeinsam angehen.

Ziel ist es, für einheimische wie geflüchtete Menschen:

  • ein hohes Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen sicherzustellen,
  • den Ausbildungspfad mit seinen unterstützenden Instrumenten weiter zu stärken,
  • die Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt anzugehen,
  • die Qualität der dualen Ausbildung weiter zu stärken,
  • die Attraktivität der beruflichen Bildung auch mit Blick auf leistungsstarke Jugendliche zu erhöhen,
  • Qualifikationen besser sichtbar zu machen und die Datenlage mit Blick auf Flüchtlinge zu verbessern,
  • die Nachqualifizierung auszubauen,
  • Berufsschulen auch als Ort der Sprachvermittlung zu unterstützen,
  • die duale Ausbildung in die digitale Zukunft zu führen und
  • den Erfahrungsaustausch zu stärken sowie für duale Ausbildung zu werben.


Auch das KOFA hat konkrete Maßnahmen ergriffen und das Informations- und Beratungsangebot mit Blick auf geflüchtete Menschen ausgebaut. Auf der Dossierseite „Flüchtlinge integrieren“ werden umfassende Informationen für kleine und mittlere Betriebe bereitgestellt. Zudem stehen interessierten Unternehmen mit der Etablierung von rund 140 Willkommenslotsen, die durch das KOFA-Team geschult werden, jetzt direkte Ansprechpartner beratend zur Seite.


Weitere Informationen zur Allianz für Aus- und Weiterbildung finden Sie hier.

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news-505 Tue, 07 Jun 2016 09:44:28 +0200 Neue KOFA-Studie zu Fachkräfteengpässen http://www.kofa.de/studie/fachkraefteengpaesse-in-unternehmen-2016 Meister, Techniker, Fachwirte: Die KOFA-Studie zeigt, in welchen Berufen mit Aufstiegsfortbildung Personal knapp ist. news-504 Fri, 03 Jun 2016 08:26:00 +0200 Integration in Ihrer Region http://www.kofa.de/themen-von-a-z/fluechtlinge/initiativen Sprachförderung in Berlin, Praktika in NRW – hier finden Sie passende Initiativen. news-501 Wed, 01 Jun 2016 15:49:00 +0200 Betriebliche Weiterbildung http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-qualifizieren/betriebliche-weiterbildung Ob technischer Fortschritt oder geänderte Kundenwünsche – dank betrieblicher Weiterbildung hält Ihr Unternehmen Schritt. news-500 Wed, 01 Jun 2016 15:47:00 +0200 Ausbildung von Flüchtlingen http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-qualifizieren/gefluechtete-als-auszubildende Helfen Sie Flüchtlingen bei der Integration durch Ausbildung und sichern sich so zugleich Ihren Fachkräftenachwuchs. news-496 Wed, 01 Jun 2016 12:17:00 +0200 Juni 2016: Berufe mit Aufstiegsfortbildung http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/juni-2016-berufe-mit-aufstiegsfortbildung Meister, Techniker und Fachwirte – Spezialisten gesucht! news-497 Tue, 31 May 2016 16:01:00 +0200 Geflüchtete als Auszubildende? Warum nicht! http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-qualifizieren/gefluechtete-als-auszubildende Neue KOFA-Handlungsempfehlung zur Ausbildung von Flüchtlingen news-495 Fri, 20 May 2016 14:04:36 +0200 Aus der Praxis: Inklusion in der Ausbildung http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-finden/praxisbeispiel-erfolgreiche-inklusion-dank-inklusionshelfer-kofa Blind die Ausbildung meistern - die Firma MBE Coal & Minerals Technology GmbH zeigt, wie es gut funktionieren kann. news-494 Tue, 17 May 2016 09:01:00 +0200 Jobmotor statt Jobkiller http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/jobmotor-statt-jobkiller Unternehmen erkennen Chancen der Digitalisierung Die digitale Transformation wird im deutschen Mittelstand zu einem Zuwachs an Arbeitsplätzen führen. Nach einer Umfrage im Auftrag der Commerzbank rechnen 43 Prozent der befragten Firmen mit einem steigenden Personalbestand. Damit hat im Mittelstand offenbar ein Umdenken stattgefunden: Erwarteten im Jahr 2015 noch 40 Prozent der Unternehmen negative Beschäftigungseffekte, so sind es in der Befragung der Mittelstandsinitiative Unternehmerperspektiven 2016 nur noch 8 Prozent.

Der Mittelstand gehöre zu den Gewinnern der digitalen Transformation, weil er typischerweise auf Geschäftsfeldern agiere, wo Expertenwissen, Innovation und Flexibilität eine große Rolle spielen, so Markus Beumer, Vorstand der Commerzbank und dort verantwortlich für das Mittelstandsgeschäft. Deshalb werde hier der Bedarf an Fachleuten weiter steigen, während es eher die einfacheren, standardisierten Tätigkeiten seien, die zunehmend von vernetzten Maschinen erbracht werden könnten.

Gesucht wird nun das richtige Personal für den digitalen Wandel. Denn Fachkräfteengpässe bremsen  den digitalen Wandel im Mittelstand. Großes Potenzial liegt in der Qualifizierung der bestehenden Belegschaft. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf die Anforderungen der Digitalisierung vorbereitet werden, bleiben beschäftigungsfähig und können mit den einhergehenden Veränderungen konstruktiv umgehen.

Für die Studie „Tradition trifft Transformation: Unternehmen Zukunft“ befragte TNSInfratest im Auftrag der Commerzbank 4.000 mittelständische Unternehmen in ganz Deutschland.

Weitere Informationen zu der Studie finden Sie hier.

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news-493 Wed, 11 May 2016 15:21:16 +0200 Karriere ohne Studium http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/karriere-ohne-studium Unternehmen schätzen die Kompetenzen von Fortbildungsabsolventen Für den potenziellen Fachkräftenachwuchs hängt die Attraktivität eines beruflichen
Qualifizierungswegs auch von den Arbeitsmarktperspektiven ab. Ein zentraler Indikator hierfür ist das erwartete Einkommen. Für das Gehalt sind Fachrichtung, Beruf, Tätigkeitsanforderungen und Branche entscheidender als der Abschluss, wie eine Auswertung der Erwerbstätigenbefragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sowie eine Unternehmensbefragung im Rahmen des IW-Personalpanels durch das IW Köln zeigen.

Zwar erhalten Akademiker im Durchschnitt einen höheren Stundenlohn als Fortbildungsabsolventen  (zum Beispiel Meister, Techniker, Fach- und Betriebswirte). Ein beachtlicher Anteil der Fortbildungsabsolventen, nämlich mehr als ein Viertel, erzielt jedoch ein Einkommen über dem durchschnittlichen Akademikerverdienst. Besonders im Vergleich zu Bachelorabsolventen haben sie kaum Gehaltsnachteile. Größere Einkommensunterschiede zeigen sich im Vergleich zu Master- und Diplomabsolventen. Tendenziell sind auch die Abweichungen zwischen gewerblich-technischen Fortbildungsabsolventen und Naturwissenschaftlern größer als bei kaufmännischen Fortbildungsabsolventen und Wirtschaftswissenschaftlern.

Eine Aufstiegsfortbildung ermöglicht einen Karrieresprung gegenüber einer beruflichen Erstausbildung. Fortbildungsabsolventen stoßen in Einkommensbereiche vor, in denen sich Akademiker bewegen. Beide Qualifikationswege bieten somit gute Karrierechancen, denn: „Unsere Analyse legt nahe, dass Unternehmen beide Gruppen brauchen und schätzen und die verschiedenen Abschlüsse komplementär sind“, sagt Studienautorin Flake vom IW Köln. Für Unternehmen gilt also nicht ‚entweder Akademiker oder Fortbildungsabsolvent‘, sondern vielmehr ‚sowohl als auch‘.

Die Fortbildung zum Meister, Industriemeister oder Techniker sind die bekanntesten beruflichen Fortbildungen mit einem hoch angesehenen Zertifikat. Für kleine und mittlere Unternehmen spielen sie vor allem eine Rolle, wenn es um Nachwuchssicherung oder eine frühzeitige Nachfolgeplanung geht. In unserer Handlungsempfehlung erfahren Sie mehr über die Meister-Techniker-Fortbildung.

Weitere Informationen zu der Studie finden Sie hier.

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news-492 Wed, 04 May 2016 11:45:08 +0200 Berufsinformation in Muttersprache http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/berufsinformation-in-muttersprache Präsentationen zur deutschen Berufsbildung in vielen Sprachen Arbeit und Ausbildung helfen dabei, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Informationen zur Berufsbildung sind daher für viele Flüchtlinge hilfreich und nötig – und das, auch schon bevor sie über deutsche Sprachkenntnisse verfügen. Da ein Großteil der Flüchtlinge Arabisch als Mutter- oder Fremdsprache spricht, stellt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) Informationen zur deutschen Berufsbildung jetzt auch in arabischer Sprache zur Verfügung. Online abrufbar sind eine allgemeine Einführung in das deutsche Berufsbildungssystem sowie Informationen zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsabschlüsse. Darüber hinaus bietet das BIBB Erstinformationen zur dualen Berufsbildung in Deutschland in Deutsch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch und Spanisch an.

Viele Flüchtlinge wissen nicht, welche beruflichen Chancen sie in Deutschland haben. In vielen Herkunftsländern hat Berufsbildung einen anderen Stellenwert als in Deutschland. Allerdings kann wertvolle Zeit verloren gehen, bis Flüchtlinge hinreichende Deutschkenntnisse haben, um Informationen in deutscher Sprache zu verstehen. Eine frühzeitige Vermittlung wesentlicher Informationen in Herkunftssprache ist daher entscheidend für eine erfolgreiche und zügige Integration. Auch für Unternehmen, die ausländische Fachkräfte beschäftigen oder sich dafür interessieren, sind diese Materialien sehr hilfreich. Durch die Übersetzung in verschiedene Sprachen können die wichtigsten Themen zum Berufsbildungssystem in Deutschland einfach und unmissverständlich kommuniziert werden.


Wenn Sie als Unternehmen einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen leisten wollen oder Ihnen bereits die Bewerbung eines Flüchtlings vorliegt, können Sie im bq-Portal Antworten zu Fragen ausländischer Berufsqualifikationen finden. Neben übersichtlichen Ländersteckbriefen bietet das bq-Portal viele weitere Informationen zur Einschätzung und Anerkennung beruflicher Qualifikationen von Flüchtlingen.

Zu den Angeboten des BIBB gelangen Sie hier.
Zu den Angeboten des bq-Portal gelangen Sie hier.

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news-491 Tue, 03 May 2016 10:56:31 +0200 Bildungsstand syrischer Flüchtlinge http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/bildungsstand-syrischer-fluechtlinge 5 Gerüchte auf dem Prüfstand im IW-Kurzbericht Nr. 20 Über syrische Flüchtlinge kursieren in den Medien und Sozialen Netzwerken viele Gerüchte: Die meisten seien Analphabeten und kaum ausgebildet. Diese Behauptungen werden in dem vorliegenden IW-Kurzbericht überprüft. Da noch keine repräsentativen Daten über die Qualifikationen der Flüchtlinge in Deutschland existieren, gibt ein Blick auf die Bildungsstruktur in Syrien vor dem Krieg gute Anhaltspunkte. Bereits seit 2011 befasst sich das IW Köln (Institut der deutschen Wirtschaft Köln) im Rahmen des vom BMWi finanzierten Projektes BQ-Portal mit dem syrischen Bildungssystem.

Die Überprüfung der fünf kursierenden Gerüchte zeigt, dass viele Annahmen über die Bildung in Syrien nicht oder nur teilweise der Realität entsprechen:

Aussage 1: Zwei Drittel der Syrer sind (funktionale) Analphabeten

Zwar liegen syrische Schüler im mathematischen Bereich deutlich unter dem Niveau deutscher Schüler, über die Lese- und Schreibkompetenzen gibt es aber keine gesicherten Informationen. So lässt sich über die funktionale Analphabetenquote keine Aussage treffen – die allgemeine Analphabetenrate ist allerdings vergleichsweise gering.

Aussage 2: Die Schulbildung in Syrien hat ein niedriges Niveau

Die syrischen Schulabschlüsse werden von der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen verhältnismäßig hoch eingestuft.

Aussage 3: In Syrien gibt es keine geregelte Berufsausbildung

Es gibt eine geregelte Berufsausbildung in Syrien, die vor dem Krieg immerhin von rund 15 Prozent eines Jahrgangs besucht wurde. Zudem spielt auch die informelle betriebliche Berufsausbildung eine große Rolle bei der Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt.

Aussage 4: Viele Syrer mit Hochschulabschluss sind Ärzte oder Zahnärzte

Tatsächlich wurden in Syrien vor dem Krieg sehr viele Ärzte und Zahnärzte ausgebildet. Entsprechend hoch ist ihr Anteil auch unter den anerkannten ausländischen Berufsabschlüssen in Deutschland. Die Zugangsvoraussetzungen, um in Syrien Zahnmedizin studieren zu können, sind formal nicht niedriger als in europäischen Ländern.

Aussage 5: Frauen haben in Syrien geringere Bildungschancen als Männer

Die Bildungsbeteiligung von Frauen ist in Syrien über alle Bildungsgänge hinweg genauso hoch wie die der Männer, jedoch sind Frauen zu einem geringeren Anteil im offiziellen Arbeitsmarkt erwerbstätig.


Weitere Informationen finden Sie im IW-Kurzbericht „Bildungsstand syrischer Flüchtlinge - 5 Gerüchte auf dem Prüfstand“

Wie sie berufliche Qualifikationen von Geflüchteten besser einschätzen können, erfahren Sie im BQ-Portal (Informationsportal für ausländische Berufsqualifikationen).

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news-488 Mon, 02 May 2016 08:00:00 +0200 Mai 2016: Neue Wege der Personalgewinnung http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/mai-2016-neue-wege-der-personalgewinnung Gesucht – Gefunden: Die Kontakte Ihrer Beschäftigten sind bei der Stellenbesetzung Gold wert. news-487 Tue, 26 Apr 2016 13:32:35 +0200 Ausschreibung: Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2016 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ausschreibung-deutscher-arbeitgeberpreis-fuer-bildung-2016 Thema: Chance Vielfalt! Bildung für gelingende Integration - Fokus Flüchtlinge Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat gemeinsam mit der Deutschen Bahn und der Deutschen Telekom den „Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung 2016“  ausgeschrieben. Mit wechselnden Schwerpunktthemen werden Bildungsinstitutionen ausgezeichnet, die durch ihre erfolgreiche Bildungsarbeit zur Verbesserung unseres Bildungssystems beitragen und Vorbildfunktion für andere Institutionen haben können. Ihr Engagement soll sichtbar gemacht und erfolgreiche Konzepte in die Fläche getragen werden. Wenn Sie sich selbst angesprochen fühlen oder mit einer Einrichtung zusammenarbeiten, die Sie sich in einer der vier Kategorien vorstellen könnten, bewerben Sie sich bzw. leiten Sie diese Informationen weiter.

Das Thema in 2016 lautet: Chance Vielfalt! Bildung für gelingende Integration - Fokus Flüchtlinge

Gesucht werden zukunftsfähige Konzepte, mit denen die Integration von Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund nachhaltig unterstützt und Vielfalt gefördert wird.

Wer kann sich bewerben?

Bildungseinrichtungen (Kitas, Schulen, Berufsschulen und Hochschulen), die durch ihre erfolgreiche Bildungsarbeit zur Verbesserung des Bildungssystems beitragen und Vorbildfunktion für andere Institutionen haben können.

Gesucht werden beispielhafte Konzepte in den vier Kategorien:

  • Frühkindliche Bildung 
  • Schulische Bildung
  •  Berufliche Bildung  
  • Hochschulische Bildung.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Jury von Bildungsexpertinnen und -experten aus Unternehmen, Wissenschaft, Stiftungen und Politik.

Bewerbungsschluss: 15. August 2016 (Poststempel)

Der Deutsche Arbeitgeberpreis für Bildung wird zum 17. Mal vergeben und ist in jeder Kategorie mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden im Rahmen des Deutschen Arbeitgebertages am 15. November 2016 in Berlin ausgezeichnet.


Detaillierte Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.

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news-485 Fri, 22 Apr 2016 14:12:07 +0200 Ausbildung nach Uni-Aus http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ausbildung-nach-uni-aus Ausbildungsbetriebe stehen Studienabbrechern aufgeschlossen gegenüber Die duale Berufsausbildung kann für junge Erwachsene, die ihr Studium ohne Abschluss aufgeben, eine Alternative sein. Und Unternehmen fällt es angesichts der demografischen Entwicklung zunehmend schwer, freie Ausbildungsstellen mit geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern zu besetzen. Daher zeigen die Betriebe eine hohe Bereitschaft, Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher auszubilden, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) auf Basis einer aktuellen Befragung meldet.

Eine Sonderbehandlung der jungen Menschen, die mit Umweg über Universität oder Fachhochschule im Unternehmen angekommen sind, lehnt die Mehrheit der Ausbildungsbetriebe jedoch ab. Trotz der insgesamt positiven Einstellung gegenüber Studienabbrechern findet weder die Einrichtung separater Berufsschulklassen noch die besonderer Ausbildungsmodelle viele Fürsprecher. Dabei könnte dies die duale Ausbildung für Studienaussteigende attraktiver machen.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Sie sind interessiert daran, Studienabbrecher als neue Zielgruppe bei der Rekrutierung zu berücksichtigen? Dann finden Sie in der KOFA-Handlungsempfehlung Rekrutierung von Studienabbrechern weiterführende Informationen und Hilfestellungen.

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news-484 Thu, 21 Apr 2016 11:14:23 +0200 Willkommenslotsen in den Startlöchern http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/willkommenslotsen-in-den-startloechern BMWi gibt Liste der beteiligten Kammern und anderen Wirtschaftsorganisationen bekannt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gab gestern eine Liste mit über 80 Kammern und anderen Wirtschaftsorganisationen bekannt, die künftig im Rahmen des bestehenden Programms "Passgenaue Besetzung" neue Willkommenslotsen einsetzen werden. Diese rund 130 speziell ausgebildeten Willkommenslotsen werden kleinen und mittelständischen Unternehmen vor Ort bei der Integration von Flüchtlingen in die Betriebe zur Seite stehen. Die Leitstelle des Programms ist beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) angesiedelt, geschult werden die Willkommenslotsen vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA).

Begrüßung von Willkommenslotsen durch Mittelstandsbeauftragte

Die Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin beim BMWi, Iris Gleicke, begrüßte einige der ersten Willkommenslotsen gemeinsam mit ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke zur Schulung im BMWi und lobte das Engagement der Unternehmen und Kammern in diesem Bereich: "Das große Engagement der Unternehmen bei der Integration von Flüchtlingen ist beeindruckend. Aber gerade kleine und mittlere Betriebe benötigen Unterstützung - sowohl bei der Klärung verwaltungstechnischer Fragen, als auch bei der Schaffung einer neuen Willkommenskultur im Betrieb. Mit unseren neuen Willkommenslotsen gibt es einen zentralen Ansprechpartner vor Ort, der die Unternehmen bei ganz alltäglichen Fragen rund um die Flüchtlings-Azubis unterstützt."
"Der Wille, sich an der Integration von Flüchtlingen mit sicherer Bleibeperspektive aktiv zu beteiligen, ist bei vielen Betrieben und ihren Mitarbeitern hoch", ergänzt Holger Schwannecke. "Die Willkommenslotsen werden die Perspektiven dieser Flüchtlinge hier in Deutschland weiter manifestieren und dafür sorgen, dass eine nachhaltige Integration durch Ausbildung und Beschäftigung gelingt."

Aufgaben der Willkommenslotsen

Die Willkommenslotsen werden bei den Handwerkskammern, den Industrie- und Handelskammern, den Kammern der freien Berufe sowie bei weiteren Organisationen der Wirtschaft angesiedelt sein. Sie beraten rund um Fragen zu rechtlichen Rahmenbedingungen, zum verwaltungstechnischen Aufwand, über regionale und nationale Förder- und Unterstützungsangebote sowie Qualifikationsbedarf der Zielgruppe. Darüber hinaus geben sie Hilfestellung bei der Etablierung und Weiterentwicklung der Willkommenskultur im Unternehmen und helfen den Unternehmen, die passenden Flüchtlinge für Praktikums-, Ausbildungs- oder Arbeitsplatzangebote zu finden.

Iris Gleicke: "Ich möchte die Unternehmen ausdrücklich ermutigen, sich von den Willkommenslotsen beraten zu lassen. Die jungen Frauen und Männer, die zu uns kommen, können als Auszubildende und zukünftige Fachkräfte eine Bereicherung für jeden Betrieb sein. Ich danke allen Kammern und sonstigen Organisationen der Wirtschaft, die an diesem Programm teilnehmen. Ihnen, liebe Willkommenslotsen, wünsche ich viel Erfolg!", so Gleicke.


Eine Liste der Kammern und sonstigen Organisationen der Wirtschaft mit Willkommenslotsen erhalten Sie hier.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

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news-483 Mon, 18 Apr 2016 14:07:16 +0200 Modellprojekt zur Integration (IdA 120) erfolgreich abgeschlossen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/erfolgreiches-modellprojekt-zur-integration-ida-120 Positives Fazit: Mehr als 30 Prozent der Flüchtlinge konnten in den Arbeitsmarkt vermittelt werden Die vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.) zieht ein positives Fazit ihres Modellprojekts ‚IdA 120' zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt: 35 Teilnehmer konnten erfolgreich in eine Arbeitsstelle, Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung vermittelt werden. "Wir sind mit 109 Teilnehmern in die Berufsintegrationsphase gestartet. Unsere Vermittlungsquote von 32 Prozent ist überdurchschnittlich", sagte vbw Hauptgeschäftsführer Brossardt nach Abschluss des neunmonatigen Modellprojekts. Das Projekt wurde von vbw und bayme vbm gemeinsam mit der BA-Regionaldirektion Bayern und dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration finanziert. Operativ umgesetzt wurde das Projekt durch das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft.

Größte Herausforderung: Spracherwerb

Hauptinhalte von IdA 120 waren der Erwerb der deutschen Sprache und Praktikumseinsätze in den beteiligten Unternehmen. IdA 120 richtete sich an Asylbewerber ab 21 Jahren, die eine hohe Bleibeperspektive in Deutschland haben und über gute Vorqualifikationen verfügen. Größte Herausforderung war es, den Spracherwerb der Asylbewerber sicherzustellen. Eine weitere wichtige Erkenntnis ist, dass in der Integrationsphase frühestmöglich mit der Überprüfung der Kompetenzen der Asylbewerber begonnen wird. "Die kontinuierliche und intensive Betreuung von Asylbewerbern durch persönliche Coaches haben wesentlich zum Projekterfolg beigetragen."

Erkenntnisse werden in IdA 1.000 überführt

Die Erkenntnisse aus IdA 120 sind weiterentwickelt worden und in die Initiative "IdA - Integration durch Ausbildung und Arbeit" eingeflossen. Die vbw hat dazu mit ihren Partnern ein umfangreiches Maßnahmenpaket mit zwölf Einzelprojekten gestartet. Kernstück ist dabei das Projekt IdA 1000. "Damit wollen wir über 1.000 Asylbewerber und Flüchtlinge bei der Integration in den Arbeitsmarkt in allen Regierungsbezirken Bayerns unterstützen. Dies machen wir durch sprachliche und berufliche Qualifizierung, Arbeitserprobung, Kompetenzförderung und Praktika. Das Projekt hat aktuell bereits 474 Teilnehmer", so Brossardt.


Weitere Informationen zum Thema Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt finden Sie im KOFA-Dossier.

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news-482 Fri, 15 Apr 2016 10:26:25 +0200 Tafelsilber oder altes Eisen? http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/tafelsilber-oder-altes-eisen Sonderauswertung des KfW-Mittelstandspanels zu älteren Beschäftigten im Mittelstand. Im deutschen Mittestand ist derzeit ein Fünftel der Beschäftigten über 54 Jahre alt. Eine Sonderauswertung des KfW-Mittelstandspanels zeigt: Älteren Beschäftigten wird große Wertschätzung entgegengebracht.

Der Anteil an über 54-jährigen im deutschen Mittelstand ist in den vergangen 10 Jahren stark gestiegen und liegt derzeit bei 21 Prozent. Grund dafür ist vor allem die alternde  Bevölkerung. Die Verschiebung der Altersstruktur hat Folgen für die Produktivität und betriebliche Arbeitsabläufe. Ältere Beschäftigte haben oft andere Stärken, Schwächen und Bedürfnisse als jüngere. Mit der Sonderauswertung hat KfW Research analysiert, wie die Einschätzung kleiner und mittlerer Unternehmen zu dieser Veränderung ist und welchen Stellenwert sogenannten „Silver Workers“ im Betrieb haben.

Mittelständler arbeiten gern mit Älteren

Vor allem Zuverlässigkeit und Expertise sind bei KMU hoch angesehen, wie die Befragung zeigt. 62 Prozent der befragten Unternehmer stimmen der Aussage zu, dass ältere Mitarbeiter zuverlässiger als jüngere sind und 56% erachten die Expertise der älteren Mitarbeiter als wichtig für ihr Unternehmen. Bei den Schwächen älterer Mitarbeiter sieht das Bild umgekehrt aus. Mehr als die Hälfte stimmen der Aussage, dass ältere Beschäftigte weniger belastbar sind, nicht zu. Bei der Frage, ob ältere Beschäftigte die Personalkosten erhöhen verneinen  42 Prozent dies, während 29% dem zustimmen. Mittelständler sehen also ältere Beschäftigung mehrheitlich positiv.

Ältere wichtig für strategische Fachkräftesicherung

Für strategische Fachkräftesicherung wird die ältere Belegschaft immer wichtiger. Um sie länger und produktiv im Unternehmen zu halten, müssen sich Unternehmen auf die Kompetenzen und Bedürfnisse einstellen. Dazu gehört zum Beispiel die altersgerechte, ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze, betriebliche Weiterbildung und die Gesundheitsförderung. Besonders wichtig ist es, ein generationenübergreifendes Arbeitsklima zu schaffen, so Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. Zu den Ergebnissen der Studie sagt er: „Die Kombination aus Älteren mit wertvollem Erfahrungswissen und Jüngeren mit leichterem Zugang zu neuen Entwicklungen kann Synergien erzeugen und die Produktivität fördern. Die Mittelständler tun deshalb gut daran, jetzt die Weichen zu stellen für ein generationenübergreifendes Arbeitsklima und kontinuierliche Weiterbildung“. Einige KMU haben bereits damit begonnen - 17 Prozent haben entsprechende Maßnahmen umgesetzt und 28 Prozent bereiten sich auf die neuen Anforderungen vor.


Wie Sie einen guten Wissens- und Erfahrungstransfer in Ihrem Unternehmen gestalten können, erfahren Sie in unserer Handlungsempfehlung.

Wenn Ihr Unternehmen bisher eher jüngere Mitarbeiter eingestellt hat, gucken Sie bei der nächsten Ausschreibung doch auch einmal gezielt nach älteren Bewerbern. Nutzen Sie die Berufserfahrung der Generation 50plus. Wie, das erfahren Sie in unserer Handlungsempfehlung Rekrutierung Älterer.

Den aktuellen Fokus Volkswirtschaft „Tafelsilber oder altes Eisen? Ältere Beschäftigte im Mittelstand“ finden Sie hier.

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news-481 Mon, 11 Apr 2016 10:31:19 +0200 Sonder-Hotline für Arbeitgeber am 14. April http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/sonder-hotline-fuer-arbeitgeber-am-14-april 0228 713-1414 wählen und Fragen zur Beschäftigung ausländischer Fachkräfte stellen. Das Virtuelle Welcome Center der ZAV (Zentrale Auslands- und Fachvermittlung) informiert am Donnerstag, den 14. April 2016, mit einer speziellen Hotline Arbeitgeber über die Möglichkeiten und rechtlichen Rahmenbedingungen, Fachkräfte aus dem Ausland zu beschäftigen. Sie erreichen die Sonder-Hotline für einen Tag unter 0228 713-1414.

Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit ist im Ausland aktiv, um zusammen mit Partnern vor Ort Fachkräfte für Deutschland zu gewinnen.

Die Sonder-Hotline ist eingebettet in die Aktivitäten zum europaweiten Arbeitgebertag, der 2016 zum ersten Mal stattfindet. Ziel des European Employers‘ Day ist, Unternehmen stärker auf die Arbeitgeber-Dienstleistungen der Arbeitsverwaltungen in den jeweiligen Ländern aufmerksam zu machen.

Über die Sonder-Hotline am 14. April können Arbeitgeber erste Informationen zur Beschäftigung von Fachkräften aus dem Ausland erhalten. Und auch über den European Employers‘ Day hinaus ist das Virtuelle Welcome Center der ZAV jederzeit für Anfragen von Arbeitgebern erreichbar.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-479 Fri, 08 Apr 2016 14:07:12 +0200 Regionale Fachkräftesicherung durch Zuwanderung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/regionale-fachkraeftesicherung-durch-zuwanderung Studie des IW-Köln erschienen. Zuwanderung kann dem Fachkräftemangel in Deutschland zumindest teilweise entgegenwirken. Doch oft bleiben Zugewanderte in den Regionen aus, wo sie dringend gebraucht werden. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt auf, warum und wie ausländische Fachkräfte gezielter in betroffene Regionen gelenkt werden könnten.

Große Lücken in den Belegschaften im Osten erwartet

Im Süden und in weiten Teilen im Westen, wo die Arbeitslosenquote verhältnismäßig gering ausfällt, besteht ein hoher Bedarf an Fachkräften. Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind gut, weswegen es viele Erwerbsmigranten insbesondere nach Bayern und Baden-Württemberg zieht. In weiten Teilen Ostdeutschlands besteht aktuell zwar noch kein akuter zusätzlicher Fachkräftebedarf, jedoch altern die Gebiete besonders stark. Dadurch ist ein zukünftig hoher Ersatzbedarf zu erwarten. Während  beispielsweise nahezu jeder vierte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Spree-Neiße-Kreis in Brandenburg 55 Jahre oder älter ist (23,6 Prozent), sind es in Frankfurt am Main nur 12,9 Prozent. Im Osten werden also in einigen Jahren große Lücken in der Belegschaft entstehen, die Zugewanderte verkleinern könnten.

Ausländische Staatsangehörige zieht es in die Metropolen

Traditionell ist der Ausländeranteil an der Bevölkerung in Westdeutschland sehr viel höher als im Osten - ausgenommen Berlin. Ebenfalls typisch: Es zieht ausländische Staatsangehörige eher in Metropolregionen, wie das Ruhr- oder das Rhein-Main-Gebiet, als in ländliche Gebiete.
Oft liegt es an der mangelnden Bekanntheit ländlicher Regionen aber auch an Migrantennetzwerken, die vorwiegend in großen Städten vorhanden sind. Denn Neuzuwanderer zieht es häufig in Regionen, in denen bereits viele Landsleute leben.

Regionen für Zuwanderer attraktiv machen

Unternehmen können selbst einen Teil dazu beitragen, dass ihre Regionen für Zuwanderer bekannt und attraktiv werden. Eine regionenspezifisch organisierte Auslandsrekrutierung und ein spezielles Informationsangebot können interessierte Fachkräfte aus dem Ausland über die Arbeitsmarktsituation außerhalb bekannter Metropolregionen aufklären. Beispielsweise können Regionen- und Städtepartnerschaften dabei helfen. Die Ausbildung ausländischer Nachwuchskräfte – beispielsweise über das europäische Programm MobiPro-EU – kann ebenfalls ein vielversprechender Weg für Betriebe sein, um junge Leute in die Region zu locken. In unserer Handlungsempfehlung zur Ausbildung europäischer Nachwuchskräfte erfahren Sie mehr zum Programm.


Die Studie des IW Köln mit weiteren Informationen finden Sie hier.

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news-478 Mon, 04 Apr 2016 14:01:59 +0200 Aus der Praxis: Nur die Leistung zählt http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-qualifizieren/praxisbeispiel-stahlbauer-bildet-fluechtling-aus-kofa Stahlbauer Herges aus dem Saarland bildet einen afghanischen Flüchtling aus. news-473 Fri, 01 Apr 2016 08:40:00 +0200 April 2016: Ausbildung als Chance für Geflüchtete und Betriebe http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/april-2016-ausbildung-als-chance-fuer-gefluechtete-und-betriebe Fachkräftenachwuchs mit Durchhaltevermögen und persönlicher Reife: Bilden Sie Geflüchtete aus! news-477 Thu, 31 Mar 2016 10:53:53 +0200 Aus der Praxis: Azubis werden zu Lehrern http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-finden/praxisbeispiel-auszubildende-als-unternehmensbotschafter-kofa Die Kopfmann Elektrotechnik GmbH hat sich mit einer Bildungspartnerschaft zur Nachwuchssicherung einen Namen gemacht. news-471 Thu, 24 Mar 2016 08:45:00 +0100 Sie tun was zur Integration von Geflüchteten? http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/sie-tun-was-zur-integration-von-gefluechteten Dann bewerben Sie sich beim Herrmann-Schmidt-Preis. Der diesjährige Hermann-Schmidt-Preis richtet sich an Betriebe, die ein besonderes Engagement zur Integration von Flüchtlingen leisten. In diesem Jahr werden gezielt Projekte, Initiativen und Unternehmen prämiert, die innovative, beispielhafte und bewährte Modelle zur Integration von Geflüchteten durch berufliche Bildung entwickelt haben. Sollten Sie Geflüchtete als Zielgruppe also bereits aktiv einbinden, beispielsweise durch Maßnahmen der Berufsorientierung, der Berufsvorbereitung oder durch Aus- und Weiterbildung, können Sie sich bis zum 17.Juni bewerben. Die Auszeichnung wird von einer unabhängigen Fachjury vergeben und ist mit einem Preisgeld von 3.000 Euro dotiert. Außerdem kann die Jury zusätzlich drei weitere Bewerber mit einem Sonderpreis auszeichnen, da sich der Hermann-Schmidt-Preis zum 20. Mal jährt. Diese Sonderpreise sind mit jeweils 1.000 Euro dotiert.

Der Hermann-Schmidt-Preis wird von dem gemeinnützigen Verein “Innovative Berufsbildung e. V.“ verliehen. Dieser wurde 1996 vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) und dem W. Bertelsmann Verlag (wbv) gegründet. Namensgeber des Preises ist Prof. Dr. Hermann Schmidt, der von 1977 bis 1997 Präsident des BiBB war.

Weitere Informationen zum Preis und der Bewerbung finden Sie hier.

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news-470 Mon, 21 Mar 2016 14:46:00 +0100 Flüchtlingsintegration: Sprachkenntnisse sind das A und O http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/fluechtlingsintegration-sprachkenntnisse-sind-das-a-und-o Neue Handlungsempfehlung und Zahlen zur Integration erschienen Etwa elf Prozent aller Unternehmen, die bisher keine Erfahrung in der Beschäftigung von Flüchtlingen gemacht haben, planen derzeit erstmals Geflüchtete in ihrem Unternehmen zu beschäftigen - dies ist das Ergebnis einer Befragung des IW Kölns durch die IW Consult unter 900 Unternehmen. Unternehmen, die aktuell oder in den vergangenen fünf Jahren bereits Flüchtlinge zu ihren Mitarbeitern zählen, beabsichtigen zu über 40 Prozent weitere Geflüchtete zu beschäftigen. Dies deutet daraufhin, dass viele Unternehmen positive Erfahrungen mit der Zielgruppe gemacht haben.

Etwa die Hälfte der befragten Unternehmen sieht Geflüchtete insbesondere als potenzielle Arbeitskräfte für Helfertätigkeiten (49,5 Prozent). Eine einfache Beschäftigung kann jedoch auch der erste Schritt zu einer qualifizierten Beschäftigung sein. Und: Auch nahezu jedes zweite Unternehmen (44,7 Prozent) sieht bei Geflüchteten Einsatzmöglichkeiten für qualifizierte Beschäftigungen. Die Mehrheit der Unternehmen sieht die mangelnden Deutschkenntnisse als große Hürde des Einstiegs (78,9 Prozent). Gerade in verwaltungs- und kaufmännischen Berufen werden sehr weitreichende Sprachkenntnisse benötigt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass nach Einschätzung der Unternehmen in der Verwaltung zunächst nur wenige Geflüchtete unterkommen können. In der Produktion und Dienstleistungserstellung, im Versand und der Logistik sowie im handwerklichen Bereich sind die Chancen hingegen größer.

Spielen Sie als Betrieb mit dem Gedanken, Geflüchtete zu beschäftigen oder tun Sie dies bereits, können Sie diese beim Erlernen der deutschen Sprache gezielt unterstützen. Welche Möglichkeiten Ihnen offen stehen, finden Sie seit Neuestem online in unserer Handlungsempfehlung Berufsbezogene Sprachförderung. In dem KOFA-Dossier Flüchtlinge integrieren finden Sie weitere aktuelle Informationen rund um das Thema Flüchtlinge.

Zur Pressemitteilung des IW Köln gelangen Sie hier.

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news-456 Wed, 09 Mar 2016 13:02:04 +0100 Startschuss für "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/startschuss-fuer-unternehmen-integrieren-fluechtlinge Informationen und Erfahrungsaustausch für Betriebe aller Größen, Branchen und Regionen im DIHK-Netzwerk Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer, haben heute den Startschuss für das bundesweite Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ gegeben. Ziel ist es, das Engagement der Unternehmen insbesondere für Praktikum, Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen praxisnah zu unterstützen. Zum Start des Netzwerks sind bereits 337 Unternehmen dabei – davon viele kleine und mittlere.

Das Netzwerk bietet Unternehmen aller Größen, die sich für Flüchtlinge engagieren wollen, Informationen zu Rechtsfragen, Integrationsinitiativen und ehrenamtlichem Engagement. Zudem liefert es Praxis-Tipps zur Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung und ermöglicht Erfahrungsaustausch und Kooperation zwischen den Unternehmen. Zu diesem Zweck werden bundesweit in verschiedenen Regionen Veranstaltungen stattfinden, bei denen Unternehmen ihre Praxis-Beispiele und Wissen austauschen können. Darüber hinaus bietet eine Online-Plattform für Mitglieder die Möglichkeit, Erfahrungen und Erkenntnisse zu teilen.


Nähere Informationen zum Netzwerk finden Sie unter www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de

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news-455 Mon, 07 Mar 2016 13:55:06 +0100 "Woche der Ausbildung 2016" der BA gestartet http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/woche-der-ausbildung-2016-der-ba-gestartet Vom 07. bis 11. März informiert und wirbt die Allianz für Aus- und Weiterbildung für die duale Berufsausbildung. Mit der "Woche der Ausbildung 2016" startet die Bundesagentur für Arbeit (BA) als ein Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung die erste von vier sogenannten "Wellen". Ziel ist es, junge Menschen von den Vorteilen einer betrieblichen Ausbildung zu überzeugen und Arbeitgebern den Stellenwert einer betrieblichen Ausbildung für das eigene Unternehmen zu vermitteln. Bundesweit gibt es verschiedene Aktionen rund um das Thema betriebliche Ausbildung. Weitere "Wellen" sind jeweils Aktionen für junge Menschen und Betriebe direkt vor und nach den Sommerferien sowie im Spätherbst.

Unternehmen sind heute mehr denn je auf qualifiziertes Personal angewiesen. Ausbildung ist der Grundpfeiler einer erfolgreichen Zukunft - für Betriebe und Jugendliche gleichermaßen. Mit einer betrieblichen Ausbildung sichern sie sich frühzeitig künftige Fachkräfte. Gleichzeitig eröffnen sich jungen Menschen vielfältige Chancen für ihr Berufsleben. Es zahlt sich für sie auch langfristig aus: Wer sich in seinem Beruf gut auskennt und auch nach der Lehre durch Weiterbildung am Ball bleibt, kann es mit einem der derzeit 327 dualen Ausbildungsberufe weit bringen.

Die Berufsausbildung zu stärken und noch attraktiver zu machen, ist das gemeinsame Ziel von Bund, Wirtschaft, Gewerkschaften, Ländern und BA.

 

Nähere Informationen zur Allianz für Aus- und Weiterbildung finden Sie hier.

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news-454 Thu, 03 Mar 2016 09:56:07 +0100 Experteninterview zur Digitalisierung in KMU http://www.kofa.de/themen-von-a-z/digitalisierung/experteninterview Was bedeutet Digitalisierung für KMU? Und wie können sich Betriebe vorbereiten? Ein Interview mit IW-Volkswirtin Dr. Vera Demary. news-452 Wed, 02 Mar 2016 13:00:36 +0100 KOFA-Studie zur Inklusion http://www.kofa.de/service/publikationen/detailseite/news/inklusion-in-der-dualen-berufsausbildung-in-kmu In der KOFA-Studie werden begünstigende Faktoren und Hemmnisse der Ausbildung von Jugendlichen mit Behinderung untersucht. news-451 Tue, 01 Mar 2016 09:00:00 +0100 März 2016: Ihr Weg zum KMU 4.0 http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/maerz-2016-ihr-weg-zum-kmu-40 Nutzen Sie die Potenziale der Digitalisierung für Ihren Geschäftserfolg. news-448 Tue, 16 Feb 2016 09:42:19 +0100 Initiative „Wir zusammen“ – Jede Hilfe zählt! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/initiative-wir-zusammen-jede-hilfe-zaehlt Unternehmen vernetzen ihre Integrationsprojekte Zahlreiche Unternehmen haben bereits Projekte ins Leben gerufen, um Flüchtlinge in Deutschland zu integrieren. Häufig sind sie eher regional bekannt und vernetzt. Die Initiative „Wir zusammen“ bietet nun eine Internetplattform, auf der Unternehmen solche und ähnliche Projekte vorstellen können. Bisher haben 35 Unternehmen ihre ganz unterschiedlichen Projekte zur Flüchtlingsintegration vorgestellt. Ziel von „Wir zusammen“ ist es, die Integrationsprojekte zu bündeln, wertzuschätzen und weitere Unternehmen deutschlandweit für Aktivitäten zu gewinnen. 

Was für Projekte zur Flüchtlingsintegration finden Sie auf der Plattform?

Über die Freistellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ehrenamtliches Engagement, die Bereitstellung von Integrationslotsen und Patenschaften zum Aufbau einer Willkommenskultur, die Organisation von Freizeitaktivitäten für Flüchtlinge bis hin zu Geldspenden finden sich je nach Möglichkeiten eines Unternehmens verschiedenste Projekte zur Integration. Dabei ist es nicht entscheidend, welche Größenordnung ein Integrationsprojekt hat. Jede Hilfe zählt.

Wie können Sie sich als Unternehmen an dem Netzwerk beteiligen?

Unternehmen, die sich „Wir zusammen“ anschließen wollen, verpflichten sich mindestens ein Integrationsprojekt anzubieten. Das Projekt fokussiert die Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft und Arbeitswelt. Es ist daher auf Nachhaltigkeit angelegt und beinhaltet längerfristige Aktivitäten. Jedes Unternehmen entscheidet aber selbst, wo und in welcher Art und Weise es helfen will.

 

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier.

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news-447 Mon, 15 Feb 2016 10:01:08 +0100 Neue KOFA-Dossierseite http://www.kofa.de/themen-von-a-z/fluechtlinge Entdecken Sie viele neue Inhalte zur Flüchtlingsthematik für KMU news-441 Thu, 11 Feb 2016 09:50:36 +0100 Neue Internetseite der Allianz für Aus- und Weiterbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/neue-internetseite-der-allianz-aus-und-weiterbildung Aktueller inhaltlicher Schwerpunkt: Angebote für Flüchtlinge Die Allianz für Aus- und Weiterbildung präsentiert sich ab sofort auf einer eigenen Internetseite. Das Bündnis hat es sich zum Ziel gesetzt die berufliche Bildung in Deutschland zu stärken und gemeinsam Lösungen für Herausforderungen in diesem Bereich zu entwickeln.

Auf dem Portal finden Sie Informationen zu aktuellen Initiativen und Angeboten der Projektpartner – von der Berufsorientierung bis hin zur beruflichen Weiterbildung. Ein aktueller inhaltlicher Schwerpunkt sind dabei Angebote für Flüchtlinge. Interessieren Sie sich für Maßnahmen vor Ort, können Sie über den Stichpunkt Länderbündnisse Informationen zu regionalen Ausbildungsinitiativen erhalten.

Die Allianz für Aus- und Weiterbildung ist ein breites Bündnis, zu dem unter anderen die im Themenfeld aktiven Bundesministerien, die Sozialpartner und die Kammern gehören.


Hier gelangen Sie zur Website der Allianz für Aus- und Weiterbildung.

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news-440 Tue, 02 Feb 2016 11:56:00 +0100 Duale Ausbildung attraktiv für Studienzweifler http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/duale-ausbildung-attraktiv-fuer-studienzweifler Nutzen Sie das Praktikum zur Rekrutierung von Studienzweiflern. Rund ein Drittel der Studierenden zweifelt daran, dass sie ihr derzeitiges Studium erfolgreich abschließen werden. Für fast 30 % von ihnen ist eine Ausbildung im dualen System eine attraktive Alternative. Dies sind Ergebnisse einer Studierendenbefragung der Universität Maastricht in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zur Attraktivität der beruflichen Bildung. Die Befragung wurde im September 2015 online mit über 12.000 Studierenden an deutschen Hochschulen durchgeführt. Dass sich, so ein weiteres Ergebnis der Studie, nahezu jede/-r dritte Studierende bei einer Neuorientierung ein duales Studium vorstellen könnte, zeigt, dass es insgesamt ein großes Interesse der Studierenden an einem Bildungsweg mit betrieblichen Anteilen und konkreten beruflichen Perspektiven gibt.

Praktikum als Türöffner

Die Befragungsergebnisse weisen auf folgenden interessanten Zusammenhang hin: Die Entscheidung für eine Ausbildung würde 80 % der Studienzweiflerinnen und Studienzweifler leichter fallen, wenn sie den Betrieb bereits im Vorfeld über ein bezahltes Praktikum kennenlernen könnten. Wichtig ist den Befragten, dass im Falle eines Wechsels in die Ausbildung entweder die bisher im Studium erbrachten Leistungen auf die Abschlussprüfung angerechnet werden (81 %) oder durch eine Anrechnung der bisherigen Leistungen die Ausbildungsdauer verkürzt wird (ebenfalls 81 %).

Weitere Informationen erhalten sie hier.

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news-439 Mon, 01 Feb 2016 08:00:00 +0100 Februar 2016: Praktika als Chance für Flüchtlinge und Betriebe http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/februar-2016-praktika-als-chance-fuer-fluechtlinge-und-betriebe Step by Step in den Arbeitsmarkt: Ein Praktikum als Wegweiser für Betrieb und Flüchtling. news-438 Thu, 28 Jan 2016 12:14:53 +0100 Neues Förderprogramm „Willkommenslotsen“ http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/neues-foerderprogramm-willkommenslotsen Bis zum 15.02.2016 können sich Kammerorganisationen und andere Organisationen der Wirtschaft bewerben. Die zentrale Aufgabe der Willkommenslotsen wird es sein, KMU bei der Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen und Asylbewerber/-innen mit Bleibeperspektive zu informieren. Willkommenslotsen sollen die Unternehmen dabei in allen praktischen Fragen der betrieblichen Integration durch Hospitation, Praktika, Einstiegsqualifizierung, Ausbildung oder Arbeit beraten.

Wer kann sich bewerben bzw. wer ist antragsberechtigt?

Für das Programm bewerben können sich Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, Kammern der Freien Berufe und andere Kammerorganisationen; außerdem andere Organisationen der Wirtschaft, die gemeinnützig tätig sind und das duale Ausbildungssystems stärken, wie z. B. Bildungswerke der Wirtschaft, die von Verbänden getragen werden.

Wer kann Willkommenslotse werden?

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der antragsberechtigten Organisationen können zu Willkommenslotsen ausgebildet werden. Die entsprechenden Schulungen werden aktuell vom KOFA entwickelt.
Anträge können bis zum 15.02.2016 beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) eingereicht werden.


Wenn Sie sich für das Programm interessieren oder jemanden darauf aufmerksam machen möchten, finden Sie nähere Informationen und das Antragsformular beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).

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news-437 Thu, 28 Jan 2016 11:22:00 +0100 Qualifizierung für die digitale Zukunft http://www.kofa.de/service/publikationen/detailseite/news/qualifizierung-fuer-die-digitale-zukunft KOFA-Studie zeigt: Die Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen zu. Bereits ein Drittel aller Unternehmen beschäftigt sich hierzulande intensiv mit den Themen Digitalisierung und Qualifizierung und ist sich der großen Bedeutung des Internets für ihre Geschäftsaktivitäten bewusst. Damit zeichnen sie sich durch einen hohen Digitalisierungsgrad aus. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen großen Betrieben dabei in nichts nach. Dies sind die Kernergebnisse der KOFA-Studie zum Digitalisierungsgrad in der deutschen Volkswirtschaft.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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news-436 Thu, 21 Jan 2016 11:40:55 +0100 Digitalisierung zum Anfassen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitalisierung-zum-anfassen Bundesminister Gabriel startet fünf neue Kompetenzzentren zur Digitalisierung des Mittelstands Für kleine und mittlere Unternehmen ist das Thema Digitalisierung häufig noch eher abstrakt. Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hat heute im Rahmen der Förderinitiative "Mittelstand 4.0 - Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse" die Auswahl fünf weiterer Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren bekannt gegeben, die Mittelständler "Digitalisierung zum Anfassen" bieten. Damit stehen bis Mitte dieses Jahres bundesweit insgesamt zehn Zentren sowie zusätzlich ein Kompetenzzentrum für die Digitalisierung im Handwerk bereit. Ziel ist es bei der Entstehung neuer Geschäftsmodelle zu unterstützen und kleine und mittlere Unternehmen bundesweit eine Anlaufstelle zu bieten.

In den Kompetenzzentren haben KMU die Chance, vor Ort unter professioneller Anleitung ihre eigenen technischen Entwicklungen, Schnittstellen zu Produkten oder Kunden auszutesten. Zudem werden sie über neue digitale Anwendungen sowie Fragen zu Kosten und Sicherheit bei der Einführung von Industrie 4.0-Technologien beraten.

Die zusätzlich ausgewählten Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren sind:

  • Augsburg (Bayern) unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik, Projektgruppe Ressourceneffiziente mechatronische Verarbeitungsmaschinen
  • Chemnitz (Sachsen) unter der Leitung der Technischen Universität Chemnitz, Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme
  • Hamburg unter der Leitung der Handelskammer Hamburg Service GmbH
  • Ilmenau (Thüringen) unter der Leitung der Technischen Universität Ilmenau, Fachgebiet Fertigungstechnik im Thüringer Zentrum für Maschinenbau
  • Stuttgart (Baden-Württemberg) unter der Leitung des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation.

Im Jahr 2017 sollen noch weitere Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren dazu kommen, um eine bundesweite Abdeckung sicherzustellen und auch Zentren mit einer themen- bzw. branchenspezifischen Ausrichtung einzurichten.

Weitere Informationen zu den Kompetenzzentren finden Sie hier.

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news-430 Tue, 12 Jan 2016 13:34:29 +0100 Azubis verdienen mehr http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/azubis-verdienen-mehr Bewerbermangel Grund für teilweise überdurchschnittliche Erhöhungen Die tariflichen Ausbildungsvergütungen sind 2015 nach den Ergebnissen einer BIBB-Erhebung erneut deutlich gestiegen: 832 Euro brutto im Monat, ein Plus von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr, verdienten Azubis durchschnittlich in Westdeutschland; in Ostdeutschland erhöhten sich die tariflichen Ausbildungsvergütungen um 4,3 Prozent auf durchschnittlich 769 Euro. Für das gesamte Bundesgebiet lag der tarifliche Vergütungsdurchschnitt 2015 bei 826 Euro (+ 3,9 Prozent).
Zu diesen Ergebnissen kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in einer Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen für das Jahr 2015. Ermittelt wurden die durchschnittlichen Vergütungen für 180 Berufe in West- und 149 Berufe in Ostdeutschland. Auf diese Berufe entfielen 89 % aller Ausbildungsverhältnisse. Das BIBB führt die Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen seit 1976 jährlich zum Stichtag 1. Oktober durch.

Bewerbermangel und Erhöhung der Ausbildungsvergütung

Die gute Wirtschaftslage und wachsende Schwierigkeiten vieler Betriebe, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen, seien verantwortlich für die Anhebung der tariflichen Ausbildungsvergütungen in den letzten Jahren, schreibt das BIBB. In Ausbildungsberufen mit großem Bewerbermangel – zum Beispiel im Lebensmittelhandwerk, der Gastronomie und der Reinigungsbranche – waren 2015 teilweise überdurchschnittliche Erhöhungen zu beobachten. Ein beträchtlicher Anstieg war im Beruf „Fachkraft für Systemgastronomie“ mit 7,7 % (West) beziehungsweise 9,3 % (Ost) zu verzeichnen. Dagegen fiel der Zuwachs im Beruf „Gebäudereiniger/-in“ in Westdeutschland mit 2,4 % eher schwach aus, während die Vergütungen in Ostdeutschland mit 4,7 % leicht überdurchschnittlich zunahmen.

Weitere Informationen: https://www.bibb.de/ausbildungsverguetungen-2015

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news-424 Mon, 04 Jan 2016 08:22:00 +0100 Januar 2016: Flexibel ins neue Jahr http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/januar-2016-flexible-arbeitszeitmodelle Lesen Sie, wie sowohl Ihr Unternehmen, als auch Ihre Mitarbeiter von flexiblen Arbeitszeiten profitieren können. news-429 Wed, 23 Dec 2015 12:52:00 +0100 Flüchtlinge einstellen – Das Wichtigste in Kürze Was Sie bei Praktika, Ausbildung und Beschäftigung beachten sollten, erfahren Sie in unseren Steckbriefen. news-428 Tue, 22 Dec 2015 09:05:00 +0100 Aus der Praxis: Durch besonderes Geschick zur Ausbildung http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-qualifizieren/praxisbeispiel-maschinenbauer-bildet-fluechtling-aus-kofa Das Maschinenbauunternehmen Albert Koch GmbH bildet einen jungen Afghanen zum Facharbeiter aus news-426 Thu, 17 Dec 2015 12:58:12 +0100 Flüchtlinge als Praktikanten http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-finden/praxisbeispiel-fluechtlinge-im-baeckereipraktikum-kofa Einstiegsqualifizierung als Glücksfall für die Backstube Bremen und drei Jugendliche im KOFA-Praxisbeispiel news-425 Tue, 15 Dec 2015 10:26:13 +0100 Gefördert, gebildet, gebunden http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-qualifizieren/praxisbeispiel-berufsbegleitendes-studium-fuer-fachkraefte-kofa Aus der Praxis: Die SMF GmbH finanziert ihren Fachkräften ein berufsbegleitendes Studium news-422 Thu, 10 Dec 2015 11:27:00 +0100 Video-Praxisbeispiel "Vielfalt im Team" http://www.kofa.de/aus-der-praxis/unternehmen-positionieren/praxisbeispiel-diversity-management-in-baeckereibetrieb-kofa Werfen Sie einen Blick in die Diversity-Bäckerei Newzella news-421 Tue, 08 Dec 2015 15:55:00 +0100 Flüchtlinge integrieren, Fachkräfte gewinnen http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-finden/praxisbeispiel-fluechtlinge-in-festanstellung-kofa Bei der Henning Dierk GmbH hat man gute Erfahrungen gemacht news-414 Mon, 07 Dec 2015 17:55:00 +0100 Unternehmenswettbewerb „Erfolgsfaktor Familie 2016“ http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/unternehmenswettbewerb-erfolgsfaktor-familie-2016 Noch bis zum 11. Dezember 2015 bewerben! Der Unternehmenswettbewerb „Erfolgsfaktor Familie 2016“ prämiert bundesweit die familienfreundlichsten Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Der Wettbewerb ist Teil des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“. Partner des Unternehmenswettbewerbs sind die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft BDA, DIHK, ZDH sowie der DGB.

Mitmachen und jetzt bewerben!

Bewerben Sie sich noch heute als Unternehmen in einer der folgenden Klassen:

  • Kleine Arbeitgeber (bis 100 Beschäftigte)
  • Mittelgroße Arbeitgeber (bis 1.000 Beschäftigte)
  • Große Arbeitgeber (über 1.000 Beschäftigte)

Der Gewinner erhält ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Zusätzlich wird es drei Sonderpreise zu folgenden Themen geben: „Väterliche Personalpolitik, „Kooperation von Unternehmen mit Partnern vor Ort“ und „Innovation: Vereinbarkeit in der digitalen Arbeitswelt“. Hierbei liegt das Preisgeld jeweils bei 2.000 Euro.

Auf dem richtigen Weg

Mit Ihrer Teilnahme können Sie Deutschland noch familienfreundlicher gestalten. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat mithilfe des neuen Familienfreundlichkeitsindex herausgefunden, dass Deutschland sich - im Vergleich zu anderen europäischen Ländern - in den letzten zehn Jahren mit am stärksten weiter entwickelt hat. Trotzdem steht noch einiges auf der To-Do-Liste, wie zum Beispiel der weitere Ausbau der Ganztagsbetreuung von Schulkindern.


Zum Bewerbungsformular und zu weiteren Informationen zum Unternehmenswettbewerb „Erfolgsfaktor Familie 2016“ gelangen Sie hier.

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news-413 Mon, 07 Dec 2015 15:55:00 +0100 Fachkräftesicherung trifft Impro-Theater http://www.kofa.de/service/veranstaltungsdokumentation Am 17. und 19. November machte die Veranstaltungsreihe "Fachkräftesicherung" in Fulda und Oldenburg halt. news-412 Thu, 03 Dec 2015 10:00:00 +0100 Unternehmen wagen Inklusion http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/unternehmen-wagen-inklusion 3.12.: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung Inklusion in der Berufsausbildung ist bereits in vielen Unternehmen Realität. Knapp ein Viertel aller ausbildenden Unternehmen beschäftigte in den vergangenen fünf Jahren Azubis mit Behinderung. Das ergab eine Befragung von knapp 1.400 Firmen durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Haben Betriebe bereits Erfahrungen mit Beschäftigten mit Handicap, liegt die Wahrscheinlichkeit sehr viel höher, dass sie entsprechende Azubis ausbilden.

Entscheidende Faktoren für die Ausbildung von Menschen mit Behinderung

Ein wichtiger Faktor dafür, ob ein Unternehmen Menschen mit Behinderung ausbildet oder nicht ist die Betriebsgröße: 22 bzw. 34 Prozent aller kleinen und mittleren Ausbildungsunternehmen bilden Jugendliche mit Behinderung aus. Bei Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitern sind es gut die Hälfte. Zudem sind Unternehmen, denen Fachkräfte fehlen, eher bereit, Azubis mit Handicap eine Chance zu geben. Eine weitere Rolle spielt, ob Firmen auf Vielfalt setzen. „Firmen, die Jugendliche mit Migrationshintergrund oder sozial Benachteiligte beschäftigen, stellen eher Jugendliche mit Behinderung ein“, sagt IW-Ausbildungsexperte Christoph Metzler.

Vorbehalte reduzieren und Kontakt verbessern

Die IW-Unternehmensbefragung zeigt außerdem, dass sich einige Vorbehalte reduzieren, sobald Unternehmen Erfahrungen mit Azubis mit Behinderung gemacht haben. So scheuen knapp die Hälfte der unerfahrenen Firmen den hohen bürokratischen Aufwand, aber nur rund ein Drittel der erfahrenen Betriebe geben an, dass sie die Bürokratie von weiteren Einstellungen abhält. Eine Herausforderung, die von allen gleichermaßen benannt wird: Das Matching zwischen den Unternehmen und den betroffenen Jugendlichen, die eine Ausbildung suchen, muss noch verbessert werden.

Unternehmensengagement braucht Unterstützungsangebote

Bei der Frage, welche Angebote das Engagement der Unternehmen besonders gut unterstützen, fällt das Votum in der IW-Umfrage eindeutig aus: Mehr als drei Viertel finden es hilfreich, einen festen externen Ansprechpartner etwa für das Beantragen von Fördergeldern zu haben. Knapp drei Viertel votieren für eine zentrale Informationsstelle zum Thema sowie Ausbildungsmaterial in leichter Sprache. Etwa 37 Prozent nutzen die sozialpädagogische Begleitung für Auszubildende. Die  IW-Unternehmensbefragung wurde im Rahmen des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) erstellt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird.

Weitere Informationen zum Thema im IW-Trends "Menschen mit Behinderung in der dualen Ausbildung- Begünstigende und hemmende Faktoren".


Wenn Sie Interesse an weitergehenden Informationen für Ihr Unternehmen haben, finden Sie in unserer Handlungsempfehlung Rekrutierung von Menschen mit Behinderung praxisnahe Hilfestellungen.

 

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung: Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung wurde erstmals im Jahr 1993 begangen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der offiziellen Website des UN-Programms für die Rechte und Würde von Menschen mit Behinderungen.

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news-411 Tue, 01 Dec 2015 10:46:00 +0100 Dezember 2015: Menschen mit Behinderung ausbilden http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2015/dezember-2015-menschen-mit-behinderung-ausbilden Inklusion im Unternehmen: Ihre Fachkräfte von morgen können junge Menschen mit Behinderung sein.