KOFA: RSS-Feed http://www.kofa.de/ Mit unserem kostenlosen RSS-Angebot entgeht Ihnen keine wichtige Meldung mehr. Abonnieren Sie gleich den RSS-Feed für die KOFA-Website. de_DE Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. Sat, 18 Feb 2017 15:12:31 +0100 Sat, 18 Feb 2017 15:12:31 +0100 news news-642 Fri, 17 Feb 2017 14:36:30 +0100 Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/inklusion-durch-digitale-medien-in-der-beruflichen-bildung Neues Förderprogramm soll Barrieren für Menschen mit Behinderungen in der beruflichen Bildung abbauen Mit einem neuen Förderprogramm zur Inklusion will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dabei helfen, Barrieren für Menschen mit Behinderungen in der beruflichen Bildung abzubauen. Der Einsatz digitaler Medien soll es Menschen mit Behinderungen erleichtern, Angebote der Aus-, Fort- und Weiterbildung in Anspruch zu nehmen.
Wer beispielsweise aufgrund von Behinderungen oder anderen Beeinträchtigungen an einigen Tagen das Haus nicht verlassen kann, soll so gleichermaßen aktiv in das Unterrichtsgeschehen eingebunden werden. Selbstgedrehte Lernvideos, Podcasts oder der Einsatz neuer Technik wie Virtual-Reality-Brillen sollen dies möglich machen.
"Mit der neuen Förderung wollen wir herausfinden, welche Hindernisse in der beruflichen Bildung für Menschen mit Behinderungen durch die Digitalisierung beseitigt werden können. Die Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz digitaler Medien eröffnen, müssen wir gezielt für die Inklusion nutzen. Digitalisierung kann auch für die Inklusion einen großen Schritt nach vorne bedeuten", sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.

Förderkonzepte in drei Handlungsfeldern

Institutionen aus der Aus- und Weiterbildung und der Inklusionsförderung wie Bildungsträger, Kammern, Verbände, Gewerkschaften und Unternehmen sind aufgerufen, Förderkonzepte einzureichen. Das Förderprogramm adressiert dabei drei Handlungsfelder:

  • Digitale Hilfssysteme wie Apps, die branchenspezifisch Informationen für Unternehmen zu Fragen der Aus- und Weiterbildung von Menschen mit Behinderungen bieten. 
  • Digitale Konzepte, bei denen der praktische Einsatz und die Anwendbarkeit digitaler Medien wie Virtual-Reality-Brillen im Mittelpunkt stehen.
  • Und schließlich inklusive Mentoren-Konzepte mit Unterstützung digitaler Medien für ein gemeinsames Lernen von Menschen mit und ohne Behinderungen.

Forschungsinstitute und Hochschulen können jeweils zur Unterstützung der Konzeptionen eingebunden werden.

Digitale Medien in der Beruflichen Bildung

Insgesamt leistet das BMBF mit der neuen Förderrichtlinie "Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung" mit einer Laufzeit von drei Jahren einen weiteren Beitrag zur Modernisierung der beruflichen Bildung im Rahmen seines Förderprogramms "Digitale Medien in der beruflichen Bildung".

Fristen

Das Bewerbungsverfahren ist zweistufig angelegt: Zunächst reichen die Interessenten ihre Projektskizzen schriftlich und digital beim Projektträger, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), ein. Hierzu sind zwei Abgabetermine vorgesehen, entweder zum 31. März oder zum 15. Juli 2017. Verfasser positiv bewerteter Projektskizzen werden als nächstes aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag abzugeben. Genaueres zur Bewerbung lesen Sie in der Bekanntmachung des BMBF


Detaillierte Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter „Bekanntmachungen“ des BMBF vom 13.02.2017 

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news-641 Mon, 13 Feb 2017 12:52:55 +0100 "Wir brauchen mehr Ausbildungsplätze für junge Behinderte" http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2017/20170210-gem-pm-bmwi-beauftragte-fuer-menschen-mit-behinderung-aktion-mensch.html So Mittelstandsbeauftragte Gleicke bei der KOFA-Veranstaltung "Wege zu mehr Inklusion in der Berufsausbildung" am 10.02. in Berlin news-640 Thu, 09 Feb 2017 10:19:00 +0100 Mit Zuschuss in die Ausbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mit-zuschuss-in-die-ausbildung Finanzielle Förderung und Beratung für Menschen mit Behinderung Wenn Sie als Unternehmen vor der Ausbildung oder Beschäftigung eines Menschen mit Behinderung stehen, kommen schnell Fragen auf wie: Wo kann ich finanzielle Unterstützung beantragen? Wer kann mir Beratung anbieten?

Eine repräsentative Unternehmensbefragung des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung zeigt: Gerade kleine und mittlere Unternehmen nutzen viele Unterstützungsangebote in der Ausbildung von Menschen mit Behinderung (noch) nicht. In vielen Workshops haben wir herausgefunden, dass dies häufig mit einer noch geringen Bekanntheit des Angebotes zusammenhängt.

Schnelle Antworten zur Orientierung finden Sie in unserer neuen Übersicht der Unterstützungsangebote bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung. Neben einer kurzen Beschreibung der Maßnahme werden auch die jeweiligen Voraussetzungen und die zuständige Stelle genannt. In kurzen Texten werden zudem die wichtigsten Beratungsleistungen der Träger genannt.  Auch für Unternehmen mit Erfahrung kann sich ein Blick lohnen: Wussten Sie zum Beispiel, dass Sie Unterstützung bei den Kosten für außerbetriebliche Ausbildungsabschnitte beantragen können? Oder haben Sie schon von den kostenlosen Angeboten des Unternehmernetzwerks Inklusion zum Thema „inklusionsgerechte Führung“ gehört?

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news-638 Wed, 08 Feb 2017 12:38:00 +0100 Handwerk: Starke Frauen gesucht http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/handwerk-starke-frauen-gesucht Das „handwerk magazin“ zeichnet die „Unternehmerfrau im Handwerk“ aus. Zum 26. Mal zeichnet das „handwerk magazin“ in diesem Jahr die „Unternehmerfrau im Handwerk“ aus. Damit drückt das Magazin seine Wertschätzung für die Leistungen und Erfolge der Frauen im Handwerk aus. Gleichzeitig rückt der Wettbewerb deren Alltagsgeschäft in die öffentliche Wahrnehmung.

Erfinderische Geschäftsfrau, sorgfältige Buchhalterin, faire Personalchefin, kreative Marketing-Verantwortliche – und das alles in einer Person: viele Unternehmerfrauen im Handwerk sind wahre Multitalente. Neben ihrem betrieblichen Engagement, das auch männliche Handwerksunternehmer an den Tag legen, organisieren viele Frauen zusätzlich den Alltag ihrer Familien und leisten einen Beitrag für das Handwerk, indem sie sich gesellschaftlich und/oder politisch einbringen. Dieser vielseitige Einsatz soll durch die Auszeichnung honoriert werden.

Die Ausschreibung des Preises kommt nicht von ungefähr: Insgesamt schaffen deutlich weniger Frauen als Männer den Schritt, einen Meistertitel zu werden – und das nicht nur in klassisch „männlichen“ Berufen, sondern auch in „weiblichen“ Domänen wie beispielsweise dem Friseurgewerbe, der Schneiderei oder im Gesundheitsgewerbe. Das fand eine Studie des volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen heraus. Frauenförderung ist und bleibt demnach ein Handlungsfeld.

Bis zum 15. Mai 2017 können sich alle Handwerksmeisterinnen, Geschäftsführerinnen, mitarbeitende Ehefrauen und Partnerinnen, die sich für den Wirtschaftszweig Handwerk engagieren, bewerben. Es werden Preise in zwei verschiedenen Kategorien vergeben: Ein Preis geht an selbstständige Unternehmerinnen, der andere an mitarbeitende Partnerinnen. Beide sind auf je 2.500 Euro dotiert. Die Bewerbung kann online oder postalisch eingereicht werden. Falls Sie teilnehmen möchten, wünschen wir Ihnen viel Erfolg.

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news-636 Wed, 01 Feb 2017 08:10:00 +0100 Thema des Monats: Führung http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/februar-2017-fuehrung-40 Führung wird zunehmend ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen. news-635 Mon, 30 Jan 2017 08:55:00 +0100 Bewerbungserfolg http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/bewerbungserfolg Berufserfahrung schlägt klassische Zeugnisse Für Deutschlands Arbeitgeber und Arbeitnehmer rangiert informelles Lernen deutlich vor formaler und non-formaler Bildung. Im Job gesammelte Praxiserfahrungen werden höher eingeschätzt als Schul-, Ausbildungs- und Unizeugnisse oder Weiterbildungen. Das zeigt eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung.

In der Studie „Können belegen können – Lernwege, Kompetenzen und Zertifikate aus Sicht von Arbeitgebern und Arbeitnehmern“ wurde im Auftrag der Bertelsmann Stiftung untersucht, welche Bewerbungskriterien Arbeitgeber und Personalverantwortliche auf der einen Seite und Arbeitnehmer auf der anderen Seite als wichtig für den Bewerbungserfolg erachten. Informelles Lernen lässt danach in seiner Bedeutung für den Erfolg im Beruf die formale und non-formale Bildung deutlich hinter sich. Informelles Lernen ist aber häufig unsichtbar, denn es wird nicht zertifiziert – hierfür braucht es laut Studie neue, offiziell anerkannte Zeugnisse. 78 Prozent der Personalverantwortlichen in Firmen stufen das Lernen durch Berufserfahrung als sehr wichtig oder wichtig für den Erfolg im Job ein.

Dass bei der Beurteilung von Bewerbungskompetenzen die Meinungen von Arbeitgeber (AG) und Arbeitnehmer (AN) auseinander gehen, dürfte nicht sonderlich überraschen. Spannend jedoch sind die neu gewonnenen Erkenntnisse, die genau aufzeigen, in welchen Kompetenzbereichen sich die vorherrschenden Meinungen am deutlichsten unterscheiden.

Auffällig ist, dass 94 Prozent der Arbeitgeber die Probezeit als für „wichtig“ bis „sehr wichtig“ erachten. Eine ebenso hohe Bedeutsamkeit räumen lediglich 69 Prozent der Arbeitnehmer der Probezeit ein. Somit ist die Probezeit die Rubrik, in der die Einschätzungen am weitesten auseinander gehen. Nahezu deckungsgleich fällt dagegen mit 45 Prozent (AG) bzw. 44 Prozent (AN) die Bewertung der Arbeitsproben aus.

Weiter lassen die Erkenntnisse der Studie erkennen, dass die Arbeitnehmer Bewerbungsunterlagen, Arbeitszeugnisse, Weiterbildungszertifikate und Referenzen als weniger wichtig einstufen als die Arbeitgeber dies tun und diese Kompetenz-Nachweise somit in ihrer Bedeutsamkeit für die Auswahl des „richtigen Bewerbungskandidaten“ kontinuierlich unterschätzen.

Somit kann folgende Schlussfolgerung gezogen werden: während der Arbeitgeber am meisten Wert auf „harte Fakten“ wie Arbeitsleistung in der Probezeit sowie auf Zeugnisse und Zertifikate legt, konzentriert sich der Arbeitnehmer eher auf die zwischenmenschliche Komponente im Bewerbungsgespräch.

Die gesamt Studie finden Sie hier.

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news-633 Mon, 23 Jan 2017 09:04:55 +0100 Veranstaltung: Mehr Inklusion in der Ausbildung http://www.kofa.de/service/veranstaltungen/detailseite/news/wege-zu-mehr-inklusion-in-der-berufsausbildung Das KOFA lädt Sie zusammen mit dem BMWi und in Zusammenarbeit mit der Aktion Mensch am 10.02. nach Berlin ein.

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news-632 Wed, 18 Jan 2017 16:03:00 +0100 Mittelstand sucht gezielt ausländische Arbeitskräfte http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/mittelstand-sucht-gezielt-auslaendische-arbeitskraefte Positiver Beschäftigungstrend ausländischer Arbeitskräfte im Mittelstand Laut einer neuen Analyse der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) beschäftigen derzeit drei von vier kleinen und mittleren Unternehmen ausländische Beschäftigte. Die Mehrheit dieser Beschäftigten stammt aus EU-Ländern. Selbst Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern haben zum großen Teil ausländische Mitarbeiter (63 Prozent).

Mittelständler setzen in der Zukunft immer stärker auf die Rekrutierung ausländischer Beschäftigter.
So zeigt die KFW-Analyse, dass in den vergangenen fünf Jahren knapp 40 Prozent der mittelständischen Arbeitgeber gezielt nach ausländischen Mitarbeitern gesucht haben. Für die kommenden fünf Jahre planen das schon mehr als die Hälfte der Befragten. Als Hintergrund für den ansteigenden Trend sind einerseits der demografische Wandel anzusehen sowie eine Rückbesinnung mittelständischer Unternehmer auf das Bundesgebiet und somit eine verstärkte Konkurrenz um qualifizierte Beschäftigte.

Auch die Beschäftigung von Arbeitnehmern aus Drittstaaten steigt an und wird aufgrund der demografischen Herausforderungen, vor denen auch andere EU-Länder stehen, immer wichtiger. So haben bereits in den vergangenen fünf Jahren elf Prozent der Mittelständler bei der Rekrutierung den Fokus auf Zuwanderer aus Drittstaaten gelegt. Bis zum Jahr 2021 planen dies mit 24 Prozent mehr als doppelt so viele.

Weitere Informationen zur KfW-Studie finden sie hier.

Wie Sie dem demografischen Wandel in Ihrer Personalarbeit begegnen können, erfahren Sie in der KOFA-Handlungsempfehlung Demografiefeste Personalarbeit.

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news-630 Mon, 16 Jan 2017 08:16:00 +0100 Keine Ruhe von der Arbeit http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/keine-ruhe-von-der-arbeit Deutlich mehr Menschen arbeiten jenseits der gesetzlichen Altersgrenze Neue Daten der Bundesagentur für Arbeit zeigen: immer mehr Ruheständler gehen einer Erwerbstätigkeit nach. Im Jahr 2016 arbeiteten verglichen mit dem Jahr 2011 über 52 Prozent mehr Menschen jenseits der gesetzlichen Altergrenze in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis – trotz Ehrhöhung des Renteneintrittsalters.

Entgegen vieler Befürchtungen arbeiten nur die wenigsten dieser 202.457 Senioren aus wirtschaftlicher Notwendigkeit heraus weiter erwerbstätig, wie das europäischen Statistikamt Eurostat berichtet. Im Gegenteil: Das Gros der erwerbstätigen Senioren stellen höher Gebildete, die im Durchschnitt eine höhere Rente erhalten, so eine von der Bundesregierung vorgelegten Studie des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA).

Auch die Anzahl der Selbstständigen im Alter von 65 bis 74 ist stark angestiegen. Im vergangenen Jahr belief sich ihre Zahl auf 350.000. Das sind 100.000 Selbständige mehr als noch vor fünf Jahren. Grund für den Anstieg sei nicht das Problem, eine/n geeignete/n Nachfolge/in zu finden – denn zwei Drittel selbstständigen Senioren haben gar keine Angestellten – sondern lediglich das Bedürfnis, sich im Ruhestand aktiv zu betätigen.

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news-629 Fri, 13 Jan 2017 16:21:00 +0100 Azubi-Speeddating 2017 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/azubi-speeddating-2017 Mitarbeiter finden – mit Effizienz und Spaß Am 07. März 2017 veranstaltet die Handelskammer Köln das siebte Azubi-Speeddating im RheinEnergieStadion. Kooperationspartner sind eine Stiftung des 1. FC Köln und die Agentur für Arbeit. Unternehmen haben hier die Chance, geeignete Bewerbende zu einem Probearbeitstag, einem Praktikum oder einer Ausbildung einzuladen. Das Speeddating ist eine effiziente Methode, Nachwuchs zu finden. Besonders kleinen und mittleren Unternehmen sparen so Kosten und Zeit bei der Suche nach passenden Fachkräften.

Ziel der Veranstaltung ist es, Bewerbende und Betriebe aus der Region Köln zusammenzubringen. Damit beide Seiten möglichst viele Informationen übereinander erhalten, ist folgendes Szenario vorgesehen: Jedes Unternehmen entsendet einen Betriebsvertretenden, dem/der sich an einem festen Platz im 10-Minuten-Takt potenzielle Azubis vorstellen können – natürlich mit vollständiger Bewerbungsmappe.

Betriebe, die das Azubi-Speeddating 2017 als effiziente Methode zur Nachwuchs-Fachkräfte-Gewinnung nutzen möchten, können sich jetzt noch anmelden.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Kontakt:
B.A. Roberto Lepore
Abteilungsleiter/-in
Tel. 0221/2022-418
Fax 0221/2022-292
E-Mail: lepore@hwk-koeln.de

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news-628 Tue, 10 Jan 2017 08:32:00 +0100 Digitalisierung eröffnet Wachstumschancen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitalisierung-eroeffnet-wachstumschancen KMU unterschätzen positive Wirkung der Digitalisierung Laut einer Umfrage der F.A.Z. erwartet die Mehrheit der Vorstandsvorsitzenden, dass im Jahr 2017 das Thema Digitalisierung hiesige Konzerne mehr beschäftigen wird als politische, gesellschaftliche oder technische Entwicklungen.

Mittelständler und Familienunternehmer dagegen haben andere Schwerpunkte. Eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PWC ergab, dass lediglich 5 Prozent der befragten KMU sich an erster Stelle einen Durchbruch ihres Unternehmens bei der Digitalisierung wünschen.

Dieser Wert sei sehr niedrig, sagt Peter Bartels, PWC-Vorstandsmitglied und Leiter Familienunternehmen und Mittelstand; denn „[…] gerade die Digitalisierung eröffnet Wachstumschancen – wenn es gelingt, sie nicht nur als ein IT-Thema zu betrachten, sondern als umfassende Aufgabe, die das Geschäftsmodell eines Unternehmens grundlegend verändert.“

Das Fazit der Studie: die meisten KMU sind sich der Tragweite des Themas Digitalisierung bewusst, aber sie unterschätzen die positiven Auswirkungen, die diese Entwicklung auf ihr Unternehmen haben kann.

Mehr zu diesem Thema: www.faz.net

Wenn Sie sich als KMU dem Thema Digitalisierung stärker zuwenden wollen, finden Sie über unseren Themenschwerpunkt einen guten Einstieg.

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news-626 Mon, 02 Jan 2017 09:24:00 +0100 Thema des Monats: Unternehmensnachfolge http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/januar-2017-unternehmensnachfolge Firmenübernahmen rechtzeitig planen und gestalten news-625 Thu, 22 Dec 2016 08:55:00 +0100 Ausbildungschancen haben sich weiter verbessert http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ausbildungschancen-haben-sich-weiter-verbessert Jugendliche schätzen die duale Berufsausbildung Rechnerisch standen 100 Jugendlichen mit Ausbildungswunsch 104,2 Ausbildungsangebote gegenüber, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) aktuell berichtet. „Die Ausbildungschancen für junge Menschen in Deutschland haben sich auch in diesem Jahr weiter verbessert. Trotz demografisch bedingter Rückgänge der Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge nur geringfügig zurückgegangen. Dies zeigt die hohe Wertschätzung, die die duale Berufsausbildung bei den Jugendlichen nach wie vor genießt", sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.

Im Jahr 2015 schlossen die Betriebe erstmals mehr Ausbildungsverträge mit Studienberechtigten (142.200) als mit Hauptschulabsolventen (137.000) ab. Der kontinuierlich wachsende Anteil der Studienberechtigten belegt die hohe Attraktivität der dualen Berufsausbildung und die mit ihr verbundenen beruflichen Perspektiven.

Laut Bundesagentur für Arbeit haben bis zum 30. September zudem 3.600 ihrer Bewerber mit Fluchthintergrund eine Ausbildung neu aufgenommen. Diese Bewerber sind jedoch wahrscheinlich nicht erst vor kurzem in Deutschland angekommen, sondern halten sich schon seit einiger Zeit hier auf.

Bei der Bundesagentur für Arbeit waren im September 2016 noch 43.500 Ausbildungsstellen unbesetzt. Dies waren 1.900 bzw. 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Für die Ausbildungsbetriebe wird es zunehmend schwieriger, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen. Dies betrifft insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. Deshalb wird das Bundesbildungsministerium diese Unternehmen mit dem Programm JOBSTARTER plus verstärkt bei der Bewerbung und Besetzung ihres Ausbildungsangebots unterstützen.

Passungsprobleme am Ausbildungsmarkt sind weiterhin eine große Herausforderung. Regionen mit vielen unbesetzten Ausbildungsstellen stehen Regionen gegenüber, in denen es Jugendliche besonders schwer haben, einen Ausbildungsplatz zu finden.

Die BIBB-Erhebung über die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge wird jährlich in Zusammenarbeit mit den für die Berufsausbildung zuständigen Stellen durchgeführt. Dabei werden die Ausbildungsverträge berücksichtigt, die in der Zeit vom 1. Oktober des Vorjahres bis zum 30. September des Erhebungsjahres neu abgeschlossen wurden.

Die Ergebnisse der BIBB-Erhebung sind abrufbar unter: https://www.bibb.de/naa309-2016

Mehr rund um das Thema Ausbildung lesen Sie hier.

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news-621 Fri, 16 Dec 2016 00:00:00 +0100 Tipps zu Anerkennungsverfahren und Weihnachtsfeiern in KMU http://72120.seu1.cleverreach.com/m/6709271/ KOFA-Newsletter für Dezember erschienen news-624 Wed, 14 Dec 2016 15:43:00 +0100 Ein Geschenk für Ihre Mitarbeiter http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-binden/alle-jahre-wieder Tipps für die perfekte Weihnachtsfeier news-622 Mon, 12 Dec 2016 14:12:00 +0100 „61 Prozent der Unternehmen in Deutschland ermöglichen mobiles Arbeiten“ http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/61-prozent-der-unternehmen-in-deutschland-ermoeglichen-mobiles-arbeiten Ausstattung mit mobilen Geräten erleichtert flexibles Arbeiten Das Bundesamt für Statistik veröffentlichte in einer Pressemeldung die neuesten Ergebnisse einer Studie, nach der 65% der kleinen, 83% der mittelgroßen und 94% der großen Unternehmen einem Teil ihrer Angestellten das mobile Arbeiten ermöglichen. In 93% der Unternehmen kann jeder zehnte Mitarbeitende diese Möglichkeit nutzen; in 36% dieser Unternehmen sogar mehr als jeder zweite.

Ermöglicht wird dies durch die Ausstattung der Mitarbeitenden mit tragbaren, internetfähigen Geräten wie Smartphones oder Tablets, mit denen ortsunabhängig Geschäftssoftware genutzt und auf Unternehmensdokumente zugegriffen werden kann.

Der Anteil der Unternehmen, die ihren Beschäftigten die Option zum mobilen Arbeiten bieten, steigt mit der Unternehmensgröße.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Statitischen Bundesamtes.

Sie sind KMU und wollen sich im neuen Jahr intensiver mit dem Thema Flexible Arbeitszeiten befassen? Dann finden Sie in unserer Handlungsempfehlung praxisnahe Tipps und Empfehlungen.

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news-611 Thu, 08 Dec 2016 08:31:00 +0100 Digitalisierung als Chance für Arbeitgeberattraktivität http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitalisierung-als-chance-fuer-arbeitgeberattraktivitaet Digitalisierte Arbeit macht flexibler für die Familie - und das Unternehmen attraktiv Unternehmen, die ihren Beschäftigten mobiles Arbeiten ermöglichen, werden von den eigenen Mitarbeitern als besonders familienfreundlich wahrgenommen. Digitalisierung kann damit zu Ihrer Arbeitgeberattraktivität beitragen.

Setzen Unternehmen verstärkt auf mobiles Arbeiten, nehmen Beschäftigte ihren Arbeitgeber als besonders familienfreundlich wahr, zeigt eine neue IW-Studie. Für Beschäftigte ist die Digitalisierung eine Chance, Familie und Beruf besser zu vereinbaren und die Unternehmen macht die Digitalisierung – richtig eingesetzt – für Fachkräfte attraktiver. Ausschlaggebend dafür sind Arbeitszeiten, die auf die individuellen Bedürfnisse der Arbeitnehmer abgestimmt sind. Inzwischen bieten 75 Prozent aller stark digitalisierten Betriebe flexible Tages- und Wochenarbeitszeiten an, zeigt die IW-Studie. Bei weniger digital aufgestellten Firmen sind es rund 60 Prozent.

„Mobil arbeitende Menschen sind eher in der Lage, Beruf und Familie miteinander zu verbinden“, erläuterte IW-Wissenschaftler Stettes. Dies führt zu einer größeren Zufriedenheit der Mitarbeiter. Mehr als vier von zehn der häufig mobil arbeitenden Angestellten stufen ihren Arbeitgeber als ausgeprägt familienfreundlich ein. Von den nie mobil arbeiten Arbeitnehmern ist es nur jeder Vierte.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Studie Familienfreundliche Arbeitswelt im Zeichen der Digitalisierung.

Sie wollen Ihr Unternehmen familienfreundlicher aufstellen und sich mit dem Thema "Flexible Arbeitszeitmodelle" intensiver beschäftigen? Dann werfen Sie einen Blick in unsere Handlungsempfehlungen:

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news-610 Tue, 06 Dec 2016 12:56:44 +0100 App „Ankommen“ für Asylsuchende – jetzt auch als Webseite http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/app-ankommen-fuer-asylsuchende-jetzt-auch-als-website App um mobile Webseite erweitert Die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit (BA), dem Bayerischen Rundfunk (BR) und dem Goethe-Institut entwickelte App „Ankommen“ wird um eine mobile Webseite erweitert: Unter www.ankommenapp.de erhalten Neuankommende in Deutschland künftig auch über das Internet praktische Hilfe und Informationen zum Asylverfahren, zum Arbeitsmarktzugang und zum Leben in Deutschland.

Konsequent an den Bedürfnissen der Ankommenden ausgerichtet 

Seit ihrem Start im Januar 2016 wurde die App bereits rund 200.000 Mal heruntergeladen. Die App hilft nicht nur mit vielen Informationen bei der schnellen Orientierung während der ersten Wochen. Sie verfügt zusätzlich über einen kostenlosen Basis-Sprachkurs für die ersten Schritte auf Deutsch und über Informationen zu den Themen Asylverfahren, Ausbildung und Arbeit in Deutschland in mehreren Sprachen.  Die App-Inhalte werden laufend weiterentwickelt.

Diese Webseite und App kann Ihren neuen Mitarbeitern, die eventuell noch Unterstützung bei der Sprache oder bei der Orientierung in Deutschland benötigen, sicher eine Hilfe sein.

Webseite: www.ankommenapp.de

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news-609 Tue, 06 Dec 2016 09:44:00 +0100 Finanzielle Unterstützung für die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/finanzielle-unterstuetzung-fuer-die-anerkennung-auslaendischer-berufsabschluesse Seit dem 1. Dezember gibt es bis zu 600 Euro Personen mit einem ausländischen Berufsabschluss haben es oft schwer, in Deutschland als Fachkraft im erlernten Beruf arbeiten zu können. Dies liegt in den meisten Fällen an der fehlenden Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen.

Ein Anerkennungsverfahren kann die Gleichwertigkeit einer ausländischen Berufsqualifikation feststellen und die erworbenen Fähigkeiten aufzeigen. Das Verfahren ist jedoch mit Kosten verbunden, vor allem für Übersetzungen und Gebühren. Damit die Integration am Arbeitsmarkt nicht aufgrund der Kosten scheitert, können ab dem 1. Dezember Anträge auf einen Kostenzuschuss gestellt werden. „Jede ausländische Fachkraft soll trotz entstehender Kosten ein Anerkennungsverfahren aufnehmen können“, so Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.

Auch für Unternehmen wäre es einfacher den Fachkräftebedarf zu decken, wenn mehr Menschen der Abschluss anerkannt würde. Denn dieser stellt die Gleichwertigkeit nicht-deutscher Abschlüsse fest, zeigt die Fähigkeiten genau auf und ist unter Umständen essenziell für eine betriebliche Weiterbildung. Es lohnt sich also auch aus unternehmerischer Sicht die Anerkennung von Abschlüssen der Belegschaft zu begleiten und zu unterstützen.

Weitere Informationen zum Anerkennungszuschuss sind im Internet abrufbar unter: www.anerkennung-in-deutschland.de.

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news-607 Sat, 03 Dec 2016 09:00:00 +0100 3. Dezember: Tag der Menschen mit Behinderung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/3-dezember-tag-der-menschen-mit-behinderung Fachkräfte werden das ganze Jahr gesucht! Der heutige Tag wirft eine Blick auf die knapp zehn Millionen Menschen in Deutschland mit einer Behinderung. Aber auch unabhängig von einem besonderen Tag gilt: Kolleginnen und Kollegen mit Behinderung gehören im Arbeitsleben dazu. Das haben bereits viele Unternehmen erkannt.

Wie das aktuelle Inklusionsbarometer des Handelsblatt Research Instituts im Auftrag der Aktion Mensch zeigt, richten sich zunehmend mehr Unternehmen darauf aus Fachkräften mit Behinderung systematisch zu integrieren. So ist der Anteil der Unternehmen, die entsprechende schriftliche Grundsätze festlegen von 17 auf 31 Prozent gestiegen. Fachkräfteengpässe und ein zunehmendes Bewusstsein für Inklusion verändern nachhaltig die Personalpolitik.

Doch wie sollte man als kleines oder mittleres Unternehmen in das Thema einsteigen, wenn man noch keine Menschen mit Behinderung beschäftigt oder diese noch nicht gezielt gefördert hat? Viele Tipps zur strategischen Ausrichtungen und den richtigen Umgang im Alltagsgeschäft mit Auszubildenden wie Fachkräften finden Sie in unserem Themendossier Inklusion gestalten.

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news-606 Fri, 02 Dec 2016 15:20:00 +0100 NETZWERK würdigt Engagement von über 1.000 Mitgliedern http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/netzwerk-wuerdigt-engagement-von-ueber-1000-mitgliedern Mehr als 2500 Flüchtlingen wurde der berufliche Einstieg ermöglicht Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und DIHK-Präsident Dr. Schweitzer lobten am 1. Dezember auf der ersten Tagung des NETZWERKs „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ das Engagement seiner Mitglieder. Diese haben bereits mehr als 2.500 Flüchtlingen einen beruflichen Einstieg ermöglicht. Dabei wurde das 1.000 Mitglied geehrt.

Den Geflüchteten eine berufliche Perspektive und damit soziale Sicherheit zu verschaffen, sei eine der Hauptaufgaben der Integration. Hier seien in erster Linie hiesige Unternehmen gefragt. Das Integrationsgesetz und die damit einhergehende „3+2-Regelung“ haben die Rahmenbedingungen für Unternehmen und Auszubildende vereinfacht. Nun solle dies einheitlich angewandt werden. Denn „Arbeit und Ausbildung ist eine wichtige Brücke für eine erfolgreiche Integration“, so Sigmar Gabriel.

Während der Veranstaltung fanden zahlreiche Praxis-Workshops statt. Expertinnen des Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) haben gemeinsam mit BLG Logistics einen Workshop zur Kontaktaufnahme zu Geflüchteten gestaltet. Dabei wurden unterschiedliche Kontaktwege diskutiert – von ehrenamtlichen Helfern, über Arbeitsagenturen und Speed Datings. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind insbesondere Willkommenslotsen ein hilfreicher Partner.

Die KOFA-Handlungsempfehlung „Kontakt zu Flüchtlingen“ zeigt Ihnen unterschiedliche Wege der Kontaktaufnahme.

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news-603 Thu, 01 Dec 2016 08:43:00 +0100 Thema des Monats: Anerkennungsverfahren http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/dezember-2016-anerkennung Welche Qualifikationen bringt ein ausländischer Bewerber mit? Ein Anerkennungsverfahren kann Klarheit bringen. news-600 Wed, 23 Nov 2016 10:34:38 +0100 kofa.de in neuem Design http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kofade-in-neuem-design Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Erkunden! Wir freuen uns, Ihnen das KOFA in neuem Design präsentieren zu können.

Ziel des Redesigns war es, die wichtigsten Angebote des KOFA stärker hervorzuheben und zentrale Themen deutlicher zu fokussieren. Neben anderen Anpassungen finden Sie folgende Neuerungen:

  • Navigieren und Teilen
    Für eine gute Orientierung – auch beim Scrollen auf der Seite – sorgt die jetzt feststehende Navigationszeile. Sie ermöglicht Ihnen ein schnelles Navigieren und das Teilen unserer Inhalte per Mail, Twitter, Facebook und Xing. Hier können Sie sich auch jederzeit für unseren Newsletter anmelden oder konkrete Inhalte über die Suche finden.
  • Themen im Fokus
    Auf der Startseite wird "Im Fokus" der Blick auf ein zentrales Thema gelenkt, das regelmäßig aktualisiert wird.
  • Veranstaltungen
    Bei den Veranstaltungen und Vorträgen können Sie an dem gelben Banner erkennen, bei welchen Terminen Sie uns persönlich antreffen können.
  • Was KOFA leistet
    „Was KOFA leistet“ ermöglicht Ihnen eine schnelle Orientierung über das breite inhaltliche Angebot des KOFA .
  • Themenschwerpunkte
    Die Dossiers zu den Themenbereichen „Flüchtlinge“, „Inklusion“ und „Digitalisierung“ sind fest auf der Startseite verankert und so schnell zu finden.
  • Win-Win-Situation
    Über ein Foto mit Zitaten gelangen Sie zu einem guten Beispiel aus der Praxis, das zum Nachmachen anregen kann.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Erkunden! Und weil uns Ihre Meinung als User unserer Webseite sehr wichtig ist, freuen wir uns über Ihr Feedback mithilfe unseres Feedback-Formulars links im blauen Balken oder direkt über fachkraefte[a]iwkoeln.de.

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news-595 Tue, 15 Nov 2016 16:13:00 +0100 Geflüchtete Menschen haben hohe Bildungsorientierung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/gefluechtete-menschen-haben-eine-hohe-bildungsorientierung Erste repräsentative Befragung von neu eingereisten Geflüchteten Die seit 2013 eingereisten Geflüchteten zeigen eine hohe Bildungsorientierung. Es gibt viele gemeinsame Wertvorstellungen bei Geflüchteten und Deutschen. Die häufigsten Fluchtursachen sind Angst vor gewaltsamen Konflikten und Krieg. Das sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von mehr als 2300 geflüchteten Menschen über 18 Jahren, die gemeinsam vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), dem Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) durchgeführt wurde.

Über die Hälfte ist mindestens 10 Jahre zur Schule gegangen

Das Niveau der Allgemeinbildung der Geflüchteten ist stark polarisiert: Einer vergleichsweise großen Gruppe, die weiterführende Schulen besucht hat, steht eine ebenfalls recht große Gruppe gegenüber, die nur Grundschulen oder gar keine Schule besucht hat. Mehr als die Hälfte der erwachsenen Geflüchteten haben in ihren Herkunftsländern zehn Jahre und mehr in Schule, Ausbildung und Studium verbracht, im Vergleich zu knapp 90 Prozent bei der deutschen Wohnbevölkerung. Ein Drittel der Geflüchteten besuchten eine weiterführende Schule, ebenfalls ein knappes Drittel eine Mittelschule, zehn Prozent nur eine Grundschule und neun Prozent gar keine Schule.

Ausbildung und Erwerbstätigkeit

Ein knappes Drittel der Geflüchteten war vor der Flucht auf Hochschulen oder beruflichen Bildungseinrichtungen. Zudem konnten viele Geflüchtete berufliche Fähigkeiten durch Berufserfahrung erwerben: Zwei Drittel der Geflüchteten waren vor dem Zuzug nach Deutschland erwerbstätig, im Durchschnitt 6,4 Jahre. Rund zwei Drittel der Geflüchteten wollen aber in Deutschland noch Schul- oder Berufsabschlüsse erwerben, sodass zu erwarten ist, dass das Bildungsniveau steigen wird – zumal in der vorliegenden Studie die Kinder und ihre Schulbildung noch nicht berücksichtigt werden. Die meisten Geflüchteten verfügten beim Zuzug nach Deutschland über keine Deutschkenntnisse, mit zunehmender Aufenthaltsdauer ist aber ein deutlicher Anstieg der Sprachkompetenz festzustellen.

Viele gemeinsame Wertvorstellungen bei Geflüchteten und Deutschen

In ihren Wertvorstellungen weisen die Geflüchteten viele Gemeinsamkeiten mit der deutschen Bevölkerung auf. So unterstützen 96 Prozent der befragten Geflüchteten die Aussage, dass "man ein demokratisches System haben sollte". 92 Prozent sagen, dass "gleiche Rechte von Männern und Frauen" ein Bestandteil von Demokratien sind. Bei der Aussage "wenn eine Frau mehr Geld verdient als ihr Partner, führt dies zwangsläufig zu Problemen" zeigen sich jedoch Unterschiede: Während 29 Prozent der Geflüchteten zustimmen, sind es bei der deutschen Vergleichsgruppe 18 Prozent.

Häufigste Fluchtursachen: Angst vor gewaltsamen Konflikten und Krieg

Als Fluchtursachen nennen die Befragten mit großem Abstand am häufigsten die Angst vor gewaltsamen Konflikten und Krieg. Andere wichtige politische Motive sind Verfolgung, Diskriminierung und Zwangsrekrutierung. Ebenfalls häufig werden schlechte persönliche Lebensbedingungen und die wirtschaftliche Situation im Herkunftsland angegeben.

Die Studie finden Sie hier.

Weitere Informationen:

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news-594 Tue, 15 Nov 2016 09:15:00 +0100 Altersfreundliches Arbeitsumfeld http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/altersfreundliches-arbeitsumfeld Sieger des ersten Unternehmenswettbewerbs „Demographie FIT“ ausgezeichnet Die RLE International GmbH aus Overath ist Sieger des ersten Unternehmenswettbewerbs „Demographie FIT – Förderung, Integration, Training“. Am Mittwoch, dem 09. November, überreichte Dr. Hermann-Josef Tebroke, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern der Fachjury den Preis feierlich an Ralf Laufenberg, Geschäftsführer und CEO des Unternehmens für Entwicklungs- und Beratungsdienstleistungen.

Die Expertenjury zeigte sich beeindruckt von der Resonanz, die der Bewerbungsaufruf im Sommer erzielte: „Wir waren positiv überrascht über die Vielschichtigkeit der nachhaltigen und innovativen Lösungen und Konzepte der Unternehmen, die sich bei unserem Wettbewerb beworben haben.“

RLE International  überzeugte aufgrund der außergewöhnlichen Vielfalt an Maßnahmen, die das Unternehmen bereits seit vielen Jahren erfolgreich umsetzt, um für ältere Mitarbeiter ein altersfreundliches Arbeitsumfeld zu schaffen.

  • Altersgemischte Teams: Hochschulabgänger bekommen während ihrer Eingewöhnungsphase im Unternehmen einen älteren Mitarbeiter mit langer Betriebszugehörigkeit als Paten an die Seite gestellt, der für sie fachlicher Ansprechpartner und persönliche Vertrauensperson gleichermaßen ist.
  • Ehemalige Mitarbeiter, die bereits im Ruhestand sind, können als Experten im Rahmen von „Campus Trainings“ ihren Wissens- und Erfahrungsschatz an die Jungen weitergeben.
  • Die Beschäftigten profitieren von einem breit gefächerten Gesundheitsmanagement (Rückenschulen, Ernährungskurse, Vorsorgeuntersuchungen, jährlich stattfindende Gesundheitstage).
  • Flexible Arbeitszeit- und Altersteilzeitmodellen sind selbstverständlich.

Alle Maßnahmen fügen sich zu einem umfassenden und vorausschauenden Gesamtkonzept zusammen. Da viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen, ist die gezielte Unterstützung älterer Mitarbeiter eine wegweisende Strategie, um Erfahrung und Expertise zu binden und die Wettbewerbsfähigkeit bergischer Unternehmen langfristig zu erhalten. „RLE International nimmt bei der Förderung älterer Mitarbeiter eine Vorbildfunktion ein. Das Unternehmen zeigt durch sein Vorgehen auf, wie man dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenwirken kann. Eine Förderung älterer Mitarbeiter ist eine Investition in die Zukunft“, erklärt Dr. Tebroke beim Überreichen der Trophäe und der Urkunde an Ralf Laufenberg.

„Es freut uns sehr, dass die bei RLE gelebte Unternehmensphilosophie in dieser Auszeichnung und gerade hier in unserer Heimatregion diese Würdigung erfährt. Wir können ganz klar sagen, dass insbesondere unsere erfahrenen und mit den Kundenprozessen bestens vertrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Grundstein für unsere Kompetenz und den Erfolg legen – nur die Kombination der Teams aus jungen Ingenieuren und Spezialisten mit langjähriger Berufserfahrung machen Unternehmen wie uns in einer führenden Technologiebranche wie der Automobilentwicklung erfolgreich“, so Laufenberg.

Weiter Informationen rund um die Beschäftigung älterer Mitarbeiter finden Sie hier.

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news-593 Mon, 14 Nov 2016 07:58:00 +0100 Sicherheitsbedenken verhindern Digitalisierung in KMU http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/sicherheitsbedenken-verhindern-digitalisierung-in-kmu Auch die Politik ist gefragt Die Digitalisierung bietet kleinen und mittleren Unternehmen die Chance, Prozesse, Maschinen und Menschen besser miteinander zu verbinden und effizienter arbeiten zu lassen. Jedoch haben viele Betriebe Sicherheitsbedenken, da ihnen das Wissen und die nötigen Ressourcen fehlen, Sicherheitsprobleme zu entdecken und zu beheben. Und auch die Investitionen, die eine digitalere Arbeitswelt erfordert, stehen dem Wandel entgegen. Für KMU ist es nur schwer abzuschätzen, welchen Nutzen sie von der Digitalisierung erwarten können, da die Wertschöpfungskette sehr komplex ist.

Vor allem aber sind fehlende Standards, fehlende Breitbandverbindungen und unsichere rechtliche Rahmenbedingungen grundlegende Hemmnisse des digitalen Wandels. Genau an dieser Stelle kann die Politik ansetzen, indem zum Beispiel das deutsche Datenschutzrecht an die Vorgaben der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung angepasst wird und die technischen Voraussetzungen flächendeckend angeboten werden.

Sicherheit, Schutz und Vertrauen in der digitalen Welt ist ein Schwerpunktthema des Nationalen IT-Gipfels 2016, der am 16. und 17. November 2016 in Saarbrücken stattfindet.  Der Nationale IT-Gipfel wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) veranstaltet. Das KOFA wird an beiden Tagen mit einem Stand im Ausstellungsbereich vertreten sein.

Weiter Informationen zum Nationalen IT-Gipfel finden Sie in unserem Veranstaltungshinweis

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news-592 Fri, 11 Nov 2016 08:17:00 +0100 Zufriedenheit messbar machen http://www.kofa.de/aus-der-praxis/situation-analysieren/mitarbeiterbefragung-oder-das-streben-nach-glueck Vom Beispiel lernen: Mitarbeiterbefragung in einer GmbH mit 80 Beschäftigten news-591 Wed, 09 Nov 2016 14:14:00 +0100 Digitalisierung: Unbegründete Ängste http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitalisierung-unbegruendete-aengste IW-Studie zur Zukunft der Arbeitswelt veröffentlicht Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt grundlegend. Sie wird immer digitaler, flexibler und vernetzter. Politik und Gewerkschaften fürchten einen Anstieg an prekären Arbeitsverhältnissen und befristeten Stellen.

Laut einer IW-Studie hat die Digitalisierung jedoch kaum Einfluss auf die Jobsicherheit. Die Struktur des Arbeitsmarktes sei konstant. Selbst der Anteil befristet Beschäftigter liegt laut der Studie seit 1998 bei rund 9 Prozent aller Beschäftigten und jeder zweite Berufstätige wird, ebenso wie vor zwei Jahrzehnten, direkt unbefristet eingestellt.

Der Wandel erzeugt durch seine Flexibilisierung und Vernetzung vielmehr neue, positive Chancen und Veränderungsmöglichkeiten und wird lediglich von weniger als 5 Prozent der Beschäftigten als Risiko-Faktor für ihren Arbeitsplatz wahrgenommen.

Details zu den Ergebnissen der IW-Analyse „Die Zukunft der Arbeitswelt – Wie die Digitalisierung den Arbeitsmarkt verändert

Wenn Sie nach Informationen und Praxisbeispielen für kleine und mittlere Unternehmen zum Thema Digitalisierung suchen, hilft Ihnen das KOFA mit seinem Themenschwerpunkt Digitalisierung weiter.

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news-590 Tue, 08 Nov 2016 12:54:00 +0100 Ausbildungsmarktbilanz: Unternehmen bieten mehr Stellen an http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ausbildungsmarktbilanz-unternehmen-bieten-mehr-stellen-an Viele Stellen bleiben unbesetzt Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat erste Zahlen für das vergangene Ausbildungsjahr 2015 / 2016 veröffentlicht. Unternehmen haben im Vergleich zum Vorjahr gut 18.000 Stellen mehr angeboten. Das Angebot lag damit bei knapp 550.000 Stellen. Davon sind insgesamt mehr als 43.000 Ausbildungsstellen offen geblieben. Gleichzeitig fanden mehr als 20.600 Bewerber weder eine Ausbildungsstelle noch eine Alternative (z.B. Studium, weiterer Schulbesuch, Praktikum). Die Zahl der offenen Ausbildungsstellen übersteigt die Zahl der unversorgten Bewerber um ein weites. Selbst wenn alle Bewerber vermittelt werden würden, bliebe über die Hälfte der offenen Stellen weiterhin unbesetzt.

Um zukünftigen Fachkräfteengpässen entgegenzuwirken, müssen Unternehmen verstärkt neue Zielgruppen für die Ausbildung in den Blick nehmen. Solche Zielgruppen umfassen beispielsweise Menschen mit Behinderung, Geflüchtete oder auch Jugendliche ohne Schulabschluss. Bereits im Ausbildungsjahr 2015 / 2016 waren über 10.000 der Bewerberinnen und Bewerber Geflüchtete, nur durch sie konnte die Gesamtzahl der Bewerber nahezu konstant im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gehalten werden. Um regionale Ungleichgewichte auszugleichen, können Unternehmen auch gezielt überregionale Ausbildungsmobilität fördern und so auch über die eigene Region hinweg versuchen geeigneten Bewerber zu rekrutieren.

Weitere Informationen zur Ausbildungsmarktbilanz 2015/2016

Sprechen Sie neue Zielgruppen für die Ausbildung an. Wie Sie gezielt Menschen mit Behinderung als Bewerber erreichen können, erfahren Sie in unserem Themenschwerpunkt Inklusion.

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news-588 Fri, 04 Nov 2016 14:24:00 +0100 Neues Praxisbeispiel: Flexible Arbeitszeitmodelle http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-binden/flexible-arbeitszeiten-bei-der-ise-gmbh Was tun, wenn die Mitarbeiter flexible Arbeitszeiten einfordern? Die ise GmbH aus Oldenburg hat die neue Arbeitszeitregelung einfach mal ausprobiert. news-587 Wed, 02 Nov 2016 11:37:00 +0100 November 2016: Mitarbeiterbefragung http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/november-2016-mitarbeiterbefragung Nutzen Sie die wichtigste Quelle für strategische Personalarbeit – Ihre Mitarbeiter news-586 Wed, 26 Oct 2016 15:48:00 +0200 Jobbörse für Flüchtlinge http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/jobboerse-fuer-fluechtlinge Workeer meldet 4.500 registrierte Unternehmen und mehr als 10.000 potenzielle Arbeitnehmer Nicht nur Fachkräfteengpässe stellen deutsche Unternehmen vor Herausforderungen. Auch die vielen arbeitswilligen Flüchtlinge, die oft aufgrund fehlender Netzwerke keine passende Arbeit finden, sind eine große Aufgabe für die gesamte Gesellschaft. Das Portal Workeer könnte beiden Umständen Abhilfe schaffen. Es ist die erste Jobbörse in Deutschland, die sich auf die Vermittlung von Flüchtlingen spezialisiert hat.

Aktuell meldet Workeer 4.500 registrierte Unternehmen und über 10.500 Flüchtlinge. Der Vorteil der Präsenz auf dieser Plattform: Arbeitgeber können Job-Angebote veröffentlichen, und Geflüchtete haben die Möglichkeit, detaillierte Profile zu erstellen. Somit ist eine fachgruppenspezifische Vernetzung und Vermittlung möglich. Derzeit werden 2.300 Mini-Jobs, Ausbildungsplätze und Festanstellungen auf dem Portal angeboten. Tendenz steigend.

Die Online-Stellenbörse erwuchs aus dem als Abschlussarbeit geplanten Projekt zweier Kommunikations-Studenten der HTW Berlin. Kern der Arbeit war die Zusammenführung von Arbeitgebern und Migranten. Denn häufig sind nicht vorhandene Netzwerke sowie schlechte  Kommunikation die größten Hürden, die sich zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer stellen. Diese beiden Hürden können durch das Job-Portal Workeer nun von beiden Parteien überwunden werden.

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news-584 Sat, 22 Oct 2016 09:42:00 +0200 Gabriel zieht erste Bilanz: Willkommenslotsen arbeiten erfolgreich http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/gabriel-zieht-erste-bilanz-willkommenslotsen-arbeiten-erfolgreich Seit dem Programmstart im März 2016 sind 150 Willkommenslotsen an 96 Kammern und anderen Organisationen der Wirtschaft im Einsatz. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert die sogenannten „Willkommenslotsen" an Kammern und sonstigen Organisationen der Wirtschaft mit dem Ziel, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung zu unterstützen.

Kernauftrag der Willkommenslotsen ist es, bei Unternehmen die Bereitschaft zu wecken, Flüchtlinge in Praktika, Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisse zu nehmen und damit zu integrieren. Darüber hinaus unterstützen sie die Unternehmen auch bei der Besetzung der offenen Arbeits- und Ausbildungsstellen mit Flüchtlingen sowie dabei, eine Willkommenskultur zu etablieren und weiterzuentwickeln.

Auf ihre Rolle vorbereitet und bei ihrer Tätigkeit begleitet werden die Willkommenslotsen durch Schulungen und Unterstützungsangebote vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Eine erste Bilanz zeigt nun ein erfreuliches Ergebnis: Seit dem Programmstart im März 2016 sind derzeit 150 Willkommenslotsen an 96 Kammern und anderen Organisationen der Wirtschaft bundesweit erfolgreich im Einsatz.

Sie konnten rund 1.500 Vermittlungen von Flüchtlingen in kleine und mittlere Unternehmen erreichen. So konnten 809 Flüchtlinge in Praktika, 144 in Hospitationen und 235 in Einstiegsqualifizierungen vermittelt werden. 246 Flüchtlinge konnten mit Hilfe der Willkommenslotsen aber auch direkt eine duale Ausbildung beginnen. 137 Flüchtlinge haben durch das Programm Beschäftigung bei kleinen und mittleren Unternehmen gefunden.

Bundeswirtschaftsminister Gabriel hierzu: „Diese sehr guten Vermittlungsergebnisse zeigen, dass die Willkommenslotsen einen wichtigen Beitrag bei der betrieblichen Integration von Flüchtlingen leisten. Die individuelle Beratung der Unternehmen durch die Willkommenslotsen und der persönliche Kontakt zwischen Betrieben und Flüchtlingen stellen oft die Weichen für die zukünftige betriebliche Integration. Zugleich belegen die Zahlen die hohe Bereitschaft der kleinen und mittleren Unternehmen, Flüchtlinge zu integrieren. Davor habe ich hohen Respekt und das begrüße ich sehr."

Weiterführende Informationen sowie die Liste der Kammern und anderen Organisationen der Wirtschaft mit Willkommenslotsen finden Sie hier.

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news-583 Fri, 21 Oct 2016 08:29:00 +0200 Flexi-Rente beschlossen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/flexi-rente-beschlossen Ab 2017 soll flexibles Arbeiten bis zur Regelaltersgrenze und darüber hinaus gefördert werden. Die Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wird für Arbeitgeber attraktiver. Der bisher anfallende gesonderte Arbeitgeberbeitrag zur Arbeitslosenversicherung für Beschäftigte, die die Regelaltersgrenze erreicht haben und somit versicherungsfrei sind, entfällt für fünf Jahre. Darüber hinaus entfällt bei einer Weiterbildungsförderung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Betrieben mit weniger als zehn Beschäftigten das Erfordernis einer Co-Finanzierung der Weiterbildungskosten durch den Arbeitgeber. So soll der Anreiz für die berufliche Weiterbildung in Kleinstunternehmen erhöht werden.

Ältere Beschäftigte sind unverzichtbar in der Arbeitswelt. Mit ihrer Erfahrung und ihrem Potenzial leisten sie einen wertvollen Beitrag gegen den Fachkräftemangel. Um sie möglichst lange im Erwerbsleben zu halten, sollen sie noch bessere Möglichkeiten erhalten, ihren Übergang in den Ruhestand flexibel, selbstbestimmt und gemäß ihren individuellen Lebensentwürfen zu gestalten. Dies betrifft beispielsweise die Kombinierbarkeit von Einkommen aus Teilzeitarbeit und vorgezogener Altersrente oder die Möglichkeit zum frühzeitigeren Ausgleich von Rentenabschlägen, die sich bei einem vorzeitigen Renteneintritt ergeben können.

Erwerbstätige sollen zudem besser dabei unterstützt werden, individuelle Gesundheitsrisiken, die ihre Erwerbsfähigkeit langfristig gefährden, früh zu erkennen und zu vermeiden. Die Gesundheit und damit zugleich die Erwerbsfähigkeit der Versicherten sollen durch verbesserte Leistungen der Prävention, Rehabilitation und Nachsorge geschützt und gesichert werden, damit die Versicherten im Erwerbsleben gesünder älter werden.

Den vollständigen Text „Entwurf eines Gesetzes zur Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben“ finden Sie hier.

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news-580 Tue, 18 Oct 2016 11:50:59 +0200 Vielfalt macht glücklich http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/vielfalt-macht-gluecklich Deutsche Post Glücksatlas 2016: Ergebnisse zum Sonderthema "Kulturelle Vielfalt" Das diesjährige Schwerpunktthema des Deutsche Post Glücksatlas lautet „kulturelle Vielfalt“. Es liefert Erkenntnisse über die Auswirkungen des Zusammenlebens unterschiedlicher Nationen und Kulturen in Deutschland auf die Lebenszufriedenheit der Bevölkerung. Der Glücksatlas wird von der Deutschen Post als repräsentative Studie einmal im Jahr erhoben.

Lebenszufriedenheit macht Sprung nach vorn

Zum ersten Mal seit mehreren Jahren sind viele Bundesbürger deutlich zufriedener mit ihrem Leben – heißt es im aktuellen Glücksatlas. Die allgemeine Lebenszufriedenheit in Deutschland hat einen Sprung nach vorn gemacht. Die Autoren fragen dabei zum Beispiel nach Familie, Arbeit und Gesundheit. Auf einer Skala von 0 bis 10 ist die subjektive Lebenszufriedenheit danach 2016 auf gut 7 Punkte angestiegen. Die Marke ist der Spitzenwert seit Beginn der Glücksatlas-Erhebung im Jahr 2010, erläuterte Mitautor Bernd Raffelhüschen, Finanzwissenschaftler an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Kulturelle Offenheit am Arbeitsplatz - gelebte Realität

Als möglichen Grund sehen die Autoren die gute wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre, in denen die Arbeitslosenrate sank und Löhne sowie Kaufkraft stiegen. Im Kontext der andauernden und kontrovers geführten Ein- und Zuwanderungsdebatte ist das ein erfreuliches und ermutigendes Ergebnis, dass Deutschland von der großen Mehrheit der Befragten grundsätzlich als tolerantes und weltoffenes Land wahrgenommen wird. Internationale Freundeskreise und kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz sind heute für mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung bereits gelebte Realität; insbesondere im Westen der Republik. Der Deutsche Post Glücksatlas 2016 belegt zudem, dass Zuwanderung für die meisten mit mehr Vorteilen als Nachteilen verbunden ist.

Auch zeigen die Ergebnisse, dass kulturelle Offenheit und die persönliche Lebenszufriedenheit miteinander in Beziehung stehen. So sind Menschen mit einem ausgewiesen höheren Maß an kultureller Offenheit deutlich zufriedener mit ihrem Leben als die Gruppe derer, die das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen in Deutschland kritisch beurteilt.

Wie Sie dieses Glück auch in Ihr Unternehmen holen können, zeigen wir Ihnen in unserer Handlungsempfehlung "Vielfalt in Unternehmen".

Weitere Informationen zum Deutsche Post Glücksatlas 2016 finden Sie hier.

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news-578 Thu, 13 Oct 2016 08:46:00 +0200 AsA, abH – Fachchinesisch? http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-qualifizieren/foerdermassnahmen-in-der-ausbildung Wenn die Ausbildung auf der Kippe steht, helfen öffentliche Fördermaßnahmen. KOFA stellt sie Ihnen vor. news-576 Thu, 06 Oct 2016 08:16:00 +0200 Flüchtlinge integrieren – Zeichen setzen http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-finden/fluechtlinge-im-handwerk Unser neues Praxisbeispiel: Das Handwerksunternehmen Coastworxx im Video-Porträt news-573 Wed, 05 Oct 2016 13:10:37 +0200 Ausschreibung: Förderung sozialer Kompetenz in der dualen Ausbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ausschreibung-foerderung-sozialer-kompetenz-in-der-dualen-ausbildung Bis zum 30. Oktober können Projekt-Ideenskizze eingereicht werden Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) beabsichtigt Modellprojekte mit innovativen Ansätzen zur Stärkung der sozialen Kompetenz im Bereich der dualen Ausbildung für Auszubildende wie auch Ausbildende zu fördern.

Neben den Fachkenntnissen der beruflichen Qualifikation spielen für Sie als Unternehmen auch die Potenziale der Auszubildenden im Bereich der sozialen Kompetenz eine entscheidende Rolle. Sie sollten die Fähigkeit haben, andere Menschen zu verstehen, zu respektieren und zu akzeptieren, sich sozialadäquat und situationsangemessen zu verhalten. Ebenso wichtig ist es, auf die Belange anderer eingehen zu können (Kundenorientierung), Teamfähigkeit, Motivation, Selbstmanagement, Konfliktbewältigung sowie die Fähigkeit, mit Enttäuschungen und Frustrationen umgehen zu können.

Wer kann sich bewerben bzw. wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind Unternehmen, Kammern, Verbände der Wirtschaft, Berufsschulen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen und Migrantenorganisationen. Jeder Antragssteller muss Erfahrungen im Bereich der betrieblichen Ausbildung haben. Details zu den Zuwendungsvoraussetzungen finden Sie hier.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Projekte zur Stärkung der sozialen Kompetenz von Jugendlichen, die eine betriebliche Ausbildung beginnen bzw. sich bereits in einer Ausbildung befinden. In enger Kooperation mit Ausbildenden (und Auszubildenden) sollen neue praxisorientierte Ansätze entwickelt und umgesetzt werden. Ausbilderinnen und Ausbilder sind zentrale Ansprechpartner und Bezugsperson für die Auszubildenden. Dies ist von besonderer Bedeutung, wenn Auszubildende ihren Ausbildungsplatz außerhalb ihrer Heimatregion gefunden haben und auf kein Back-up im vertrauten Netzwerk von Eltern und Freunden zurückgreifen können. Das Verhalten von Ausbildern (insbesondere in Bezug auf Rückmeldungen zur Arbeit der Auszubildenden) trägt entscheidend dazu bei, dass sich Auszubildende im Unternehmen wohl fühlen. Durch angemessenes Feedback tragen Ausbilder dadurch zur Extremismusprävention bei. Der Auszubildende sucht keinen Ersatz bei Gruppierungen, bei denen er dazu gehört und die ihm eine "Pseudo-Heimat" anbieten.

Berücksichtigt werden können vor allem solche Modellprojekte, die bei einer nachgelagerten Umsetzung besonders praxistauglich und finanzierbar sind. Da die Modellprojekte zu Ergebnissen führen sollen, die für weitere Unternehmen als gute Praxis-Vorbilder dienen können, müssen die Projekte standardisiert dokumentiert werden. Die Laufzeit eines Projektes soll 12 Monate nicht überschreiten. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie im Ausschreibungstext.

Informationen zum Verfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt: Ideenwettbewerb und Antragsverfahren.

Ideenwettbewerb: Für die Ideenskizze sollen auf maximal fünf DinA4-Seiten insbesondere das Konzept (u. a. Kurzbeschreibung, Zielsetzung, Zielgruppe, inhaltliche Ansätze, geplantes Format), Überlegungen für die Umsetzung sowie den voraussichtlichen Zeitbedarf für die Realisierung, der voraussichtliche Umfang der Projektkosten und der Zuwendungsbedarf beschrieben werden.

Die Bewerbungen können für 2016 bis zum 30. Oktober eingereicht werden. Für die Jahre 2017 und 2018 jeweils spätestens bis zum 30. Juni.

Die Bewertung übernimmt ein Expertenkreis mit Vertreterinnen und Vertretern insbesondere aus Wirtschaft und Wissenschaft das BMWi. Die Bewertung der eingereichten Ideenskizzen erfolgt spätestens zwei Monate nach der Einreichung.

Antragsverfahren: In der zweiten Stufe werden die Teilnehmer mit positiv bewerteten Ideenskizzen aufgefordert, innerhalb von sechs Wochen einen schriftlichen Förderantrag vorzulegen. Über die Förderung entscheidet das BMWi auf Vorschlag des Expertenkreises mit Vertreterinnen und Vertretern insbesondere aus Wirtschaft und Wissenschaft nach pflichtgemäßem Ermessen. Jeder Antragssteller kann nur einmal gefördert werden.

Fragen zur Ausschreibung beantworten Ihnen gern der Projektträger DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.):

  • Dr. Andreas Meese
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) Projektträger Soziale Kompetenz in der dualen Ausbildung, Telefon: 0228-38211847 sozialkompetenz@dlr.de
  • Susanne Rotthege
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) Projektträger Soziale Kompetenz in der dualen Ausbildung, Telefon: 0228-3821-1496 sozialkompetenz@dlr.de


Wenn Sie sich für das Programm interessieren, finden Sie nähere Informationen in der offiziellen Bekanntmachung der Fördermodalitäten

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news-565 Tue, 04 Oct 2016 09:31:00 +0200 Oktober 2016: Inklusiv ausbilden http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/oktober-2016-inklusiv-ausbilden Ob im Weitsprung oder in der Ausbildung – Menschen mit Behinderung sind Gold wert. news-567 Fri, 30 Sep 2016 09:02:00 +0200 Am 01. Oktober ist der Tag der älteren Menschen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/am-01-oktober-ist-der-tag-der-aelteren-menschen Erwerbstätigenquote innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt Seit 1990 macht der Internationale Tag der älteren Menschen jährlich am 1. Oktober auf die Lebensbedingungen der älteren Generation aufmerksam. Besonders deren Lebensleistung und wichtige Rolle für das gesellschaftliche Miteinander, aber auch die Teilhabe am Erwerbsleben wird alljährlich am 1. Oktober in den Focus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt.

Erwerbstätigenquote innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt

In Deutschland hat sich die Erwerbstätigenquote der 65- bis 69-Jährigen zwischen 2005 und 2015 mehr als verdoppelt. Das berichtet das Statistische Bundesamt. Allerdings wird in anderen EU-Staaten noch deutlich häufiger nach Erreichen des 65. Lebensjahres gearbeitet: Die höchsten Erwerbstätigenquoten unter den 65- bis 69-Jährigen wiesen 2015 Estland, Schweden und das Vereinigte Königreich auf.

Wie kann Ihr Unternehmen dieses mögliche Potenzial (noch) besser nutzen?

Ältere Arbeitnehmer haben viele Vorzüge, die Sie als Unternehmen nutzen können. Die ältere Generation verfügt aufgrund ihres Alters über ein hohes Maß an Lebenserfahrung. Diese ist meist verknüpft mit einer langjährigen Berufserfahrung und einem entsprechend umfangreichen Fachwissen. Dementsprechend kurz kann sich die Einarbeitungsphase in Ihrem Betrieb gestalten. Auch die persönlichen Stärken wirken sich positiv auf die Arbeit aus: Ältere Menschen haben in der Regel ein höheres Verantwortungs- und Qualitätsbewusstsein und sind nicht (mehr) darauf bedacht ihre Karriere durch einen Arbeitgeberwechsel voranzutreiben. Letzteres begünstigt auch eine geringere Fluktuationswahrscheinlichkeit.


Wenn Sie die Berufs- und Lebenserfahrung der älteren Generation auch in Ihrem Unternehmen nutzen wollen, rekrutieren Sie gezielt Ältere. Wie Sie vorgehen können, erfahren Sie in der Handlungsempfehlung Rekrutierung Älterer.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

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news-566 Thu, 29 Sep 2016 12:30:33 +0200 Entdecken Sie überaus.de http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/entdecken-sie-ueberausde Neue Fachstelle zum Übergang Schule, Ausbildung und Beruf Das neue Portal „überaus“ vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bündelt ab sofort alle Informationen zum Übergang Schule, Ausbildung und Beruf. Auf der Plattform www.ueberaus.de finden Sie Praxisberichte, Interviews und Materialien zum Einsatz in der Praxis.

Themen sind zum Beispiel:

  • Grundbildung
  • Ausbildungsbegleitung und -beratung
  • Ausbildung in Teilzeit
  • Berufsorientierung
  • Inklusion

„Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen am Ausbildungsmarkt – wie Passungsproblemen, Inklusion und Integration von Geflüchteten – soll die Fachstelle überaus Wissenschaft und Praxis zukünftig durch wechselseitige Impulse noch enger zusammenführen“, betont BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser.

Bisher gab es zu den Themen verschiedene Angebote vom BIBB, die Sie vielleicht unter den Namen „qualiboXX“ und „LänderAktiv“ kennen. Um Interessierten einen besseren Überblick zu verschaffen, wurden diese Informationsplattformen zusammengelegt. Unter dem neuen Namen „überaus“ hat das BIBB eine neue Fachstelle mit vereinfachtem Informationszugang zu allen relevanten Themen vom Übergang von der Schule in die Ausbildung und den Beruf geschaffen. Ziel ist die bessere Information, Beratung und Vernetzung von Fachkräften sowie Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Praxis. Das Portal bietet Platz für Fachdiskussionen und eine Pinnwand zum schnellen Informationsaustausch zwischen Kolleginnen und Kollegen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-564 Wed, 28 Sep 2016 12:54:53 +0200 Am 29. September ist Deutscher Weiterbildungstag http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/am-29-september-ist-deutscher-weiterbildungstag Motto: „Weiterbildung 4.0 – fit für die digitale Welt“ Am 29. September 2016 findet der bundesweite Deutsche Weiterbildungstag (DWT) statt. Bildungsinstitute in ganz Deutschland bieten an diesem Tag Informationsveranstaltungen und Schnupper-Kurse an.

Mit dem diesjährigen Motto „Weiterbildung 4.0 – fit für die digitale Welt“ soll der Blick auf die Chancen der Digitalisierung für die Weiterbildung gelegt werden. Einerseits benötigen Unternehmen und Beschäftigte neue Weiterbildungskonzepte und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen, um mit dem raschen technischen Fortschritt mitzuhalten. „Andererseits macht die Digitalisierung Weiterbildung auch viel einfacher: Bildungsmaterial ist heutzutage viel einfacher zu finden, und Online-Kurse erleben eine rasante Entwicklung.“, ist Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft und Schirmherr des Weiterbildungstages, überzeugt.

Und was genau passiert beim Deutschen Weiterbildungstag? Die Antwort ist einfach: Überall etwas anderes. Der Deutsche Weiterbildungstag ist ein Aktionstag und lebt von dem, was an vielen Orten in ganz Deutschland auf die Beine gestellt wird.

Alle Veranstaltungen in Ihrer Region finden Sie hier.

Mehr zu den Chancen der Digitalisierung für kleine und mittlere Unternehmen lesen Sie in unserem Themenschwerpunkt.

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news-562 Fri, 23 Sep 2016 09:30:38 +0200 Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ungenutztes-arbeitskraeftepotenzial 5,7 Millionen Menschen in Deutschland wollen (mehr) Arbeit Sie suchen Arbeitskräfte? Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilt, wünschten sich im Jahr 2015 rund 5,7 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 74 Jahren Arbeit oder mehr Arbeitsstunden.

Zusammensetzung des ungenutzten Arbeitskräftepotenzials

Dieses ungenutzte Arbeitskräftepotenzial setzt sich zusammen aus:

  • knapp 2 Millionen Erwerbslosen (-140.000 im Vergleich zum Vorjahr)
  • 2,7 Millionen Unterbeschäftigten (-176.000)
  • 1 Millionen Personen in Stiller Reserve (+19.000) und

Personen in Stiller Reserve haben überhaupt keine Arbeit, gelten nach den Kriterien der Internationalen Arbeitsorganisation jedoch nicht als erwerbslos. Zur Stillen Reserve gehören Personen, die zwar Arbeit suchen, jedoch kurzfristig (innerhalb von zwei Wochen) für eine Arbeitsaufnahme nicht zur Verfügung stehen. Dazu zählen auch Personen, die aus verschiedenen Gründen aktuell keine Arbeit suchen, aber grundsätzlich gerne arbeiten würden und dafür auch verfügbar sind.

Unterbeschäftigte sind Erwerbstätige, die den Wunsch nach zusätzlichen Arbeitsstunden haben und dafür auch zur Verfügung stehen. 14 Prozent der Teilzeitbeschäftigten und 4,1 Prozent der Vollzeitbeschäftigten wünschten sich zusätzliche Arbeitsstunden.

Den 2,7 Millionen Unterbeschäftigten standen 1 Million Erwerbstätige gegenüber, die weniger arbeiten wollten – zum Beispiel, um Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren zu können. Diese so genannten Überbeschäftigten haben den Wunsch, ihre Arbeitsstunden bei entsprechend verringertem Einkommen zu reduzieren. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Überbeschäftigten um 98.000 Personen erhöht.


Weitere Informationen finden Sie beim Statistischen Bundesamt (Destatis).

Sie möchten erfahren, wie Sie diese Arbeitskräftepotenziale für Ihr Unternehmen erschließen können? Klicken Sie hier.

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news-561 Wed, 21 Sep 2016 14:19:06 +0200 Berufliche Bildung modernisieren: Digitales Lernen wird gefördert http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/berufliche-bildung-modernisieren-digitales-lernen-wird-gefoerdert Bewerben Sie sich! Digitales Lernen trägt dazu bei, den wachsenden Anforderungen an kontinuierliche Qualifikation zu begegnen: Digitale Technologien und ihre Folgen für Kommunikation und Vernetzung verändern die Grundlagen unseres Arbeitens. Neue Formen der Zusammenarbeit, über Berufsgruppen hinweg, und teamübergreifenden Abstimmungen setzen Fähigkeiten der Kommunikation und des vernetzten Denkens voraus.

In der Beruflichen Bildung setzen bereits zahlreiche Initiativen auf digitale Medien zum Lehren und Lernen – bisher werden die großen Potenziale jedoch nicht systematisch genug genutzt. Vor allem für KMU ist es eine große Herausforderung, die Aus-, Fort- und Weiterbildungen ihrer Beschäftigten zeitgemäß zu unterstützen.

Eine neue Fördermaßnahme des Bundesforschungsministeriums (BMBF) zielt darauf, den Wissens- und Technologietransfer zu unterstützen. Hierfür werden branchenspezifische oder regionale Netzwerke gefördert, die bereits bestehen können oder sich erst neu bilden. Zum Beispiel gibt es bereits Zusammenschlüsse von Bildungsakteuren oder von Sozialpartnern einer Branche, die Betriebe  gemeinsam bei der Ausgestaltung und Umsetzung ihrer Bildungsprozesse unterstützen. In regionalen Unternehmensclustern wiederum steht das gegenseitige voneinander Lernen zwischen Unternehmen – zum Teil unterstützt durch eine koordinierende Servicestelle – im Vordergrund.

Ziel ist die stärkere Vernetzung und Verbreitung digitaler Lerninfrastrukturen und Bildungslösungen. Es sollen Kompetenz- und Organisationsentwicklungsprozesse angestoßen werden, um Digitales Lernen in der Beruflichen Bildung fest zu verankern. Angesprochen sind dabei vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Projektskizzen können bis zum 15. Dezember 2016 eingereicht werden.

Für Kurzentschlossene: Am 23. September können Sie sich von 12:30–15:30 Uhr im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Kapelle-Ufer 1, 10117 Berlin persönlich über das Förderprogramm informieren.

Mit dieser Förderrichtlinie leistet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen weiteren Beitrag zur Modernisierung der Beruflichen Bildung im Rahmen seines Förderprogramms „Digitale Medien in der Beruflichen Bildung“. Es unterstützt damit zudem die Fachkräftesicherung in KMU im Sinne seines 10-Punkte-Programms „Vorfahrt für den Mittelstand“.

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news-559 Fri, 16 Sep 2016 14:42:50 +0200 Neue Ausschreibungsrunde für Willkommenslotsen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/neue-ausschreibungsrunde-fuer-willkommenslotsen Bis zum 30.09. können sich Kammern und andere Organisationen der Wirtschaft bewerben Die zentrale Aufgabe der Willkommenslotsen ist es, KMU bei der Ausbildung und Beschäftigung von Geflüchteten zur Fachkräftesicherung zu informieren. Willkommenslotsen beraten die Unternehmen dabei in allen praktischen Fragen der betrieblichen Integration durch Praktika, Einstiegsqualifizierung, Ausbildung oder Bewschäftigung.

Wer kann sich bewerben bzw. wer ist antragsberechtigt?

Für das Programm bewerben können sich Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, Kammern der Freien Berufe und andere Kammerorganisationen; außerdem andere Organisationen der Wirtschaft, die gemeinnützig tätig sind und das duale Ausbildungssystems stärken, wie z. B. Bildungswerke der Wirtschaft, die von Verbänden getragen werden.
Das Programm wird durch das Bundeswirtschaftsministerium finanziert. Förderanträge können bis zum 30.09.2016 über den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) gestellt werden. Dieser leitet die Anträge nach entsprechender Vorprüfung zur abschließenden Entscheidung an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) weiter.

Wer kann Willkommenslotse werden?

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der antragsberechtigten Organisationen können zu Willkommenslotsen ausgebildet werden. Die entsprechenden Schulungen werden vom KOFA durchgeführt.


Wenn Sie sich für das Programm interessieren oder jemanden darauf aufmerksam machen möchten, finden Sie nähere Informationen auf den Webseiten des BMWi.

Das Antragsformular mit Informationen zum Antrag, das Aufgabenprofil der Willkommenslotsen und die Richtlinie Passgenaue Besetzung finden Sie beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).

Weitere Informationen zur Arbeit der Willkommenslotsen finden Sie hier.

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news-558 Thu, 15 Sep 2016 19:24:44 +0200 Kanzlerin im Gespräch mit Unternehmen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/kanzlerin-im-gespraech-mit-unternehmen "Integration braucht Zeit" - Zum Treffen der Wirtschafts-Initiative "Wir zusammen" mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Kanzleramt. Am 14. September 2016 traf sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Vertretern der Initiative "Wir zusammen" im Kanzleramt zu einem Gespräch. Sie machte sich dabei ein Bild von den Aktivitäten und dem Engagement der Unternehmen zur Integration von Flüchtlingen in Qualifizierung und Beschäftigung. Zu der Initiative gehören Unternehmen aller Größenordnung; neben zahlreichen DAX-Unternehmen auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Zwischen April 2015 und Mai 2016 haben bereits rund 30.000 geflüchtete Menschen in Deutschland einen Job gefunden. Die meisten Geflüchteten sind in KMU in Helfertätigkeiten beschäftigt. Allerdings liegt der bisherige Schwerpunkt des großen Engagements von Unternehmen auf der Bereitstellung von Praktika, ausbildungsvorbereitenden Maßnahmen und zunehmend auch in der Ausbildung. Die Unternehmen der Initiative „Wir zusammen“ haben nach eigenen Angaben insgesamt rund 3.800 Praktikumsplätze und über 750 Ausbildungsplätze für Flüchtlinge geschaffen.

Die Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Beschäftigten braucht Zeit. Mit über 500.000 Personen befinden sich viele der in den letzten Jahren zu uns gekommenen Menschen derzeit noch im Asylverfahren oder können sogar erst jetzt einen Asylantrag stellen. Zudem müssen die meisten Geflüchteten zunächst die deutsche Sprache lernen – mündlich wie schriftlich -, bevor sie eine reguläre Ausbildung oder Beschäftigung beginnen können. Sprache und Praxiserfahrungen sind die Schlüssel zur gelingenden Integration. Das Engagement der Unternehmen ist daher bislang kaum an Beschäftigtenzahlen abzulesen, die das Ziel aller Integrationsbemühungen sind, sondern zeigt sich vielmehr an vielfältigen Angeboten für Praktika und Sprachförderung.

Alle Unternehmen, die sich ebenfalls für Geflüchtete engagieren wollen, erhalten umfassende Informationen in unserem KOFA-Dossier „Flüchtlinge integrieren“ unter: www.kofa.de/fluechtlinge. Dort finden Sie praxisnahe Schritt-für-Schritt Anleitungen, wie Sie selbst in Ihrem Unternehmen Flüchtlingen einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz oder eine Beschäftigung anbieten können, eine Übersicht über relevante Initiativen sowie Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen.

Informationen zur Initiative "Wir zusammen" finden Sie hier:

"Wir zusammen"

"Wir zusammen" auf KOFA.de

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news-556 Mon, 12 Sep 2016 13:46:46 +0200 Neue Handlungsempfehlung: Flüchtlinge beschäftigen http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-finden/fluechtlinge-beschaeftigen Erfahren Sie, was Sie bei der Einstellung beachten sollten und wie Sie in Ihrem Betrieb nachqualifizieren können news-555 Mon, 12 Sep 2016 11:27:14 +0200 Arbeitgebermarke, Frauen und Impro-Theater http://www.kofa.de/service/veranstaltungsdokumentation/mit-starker-arbeitgebermarke-punkten Wie gehört das zusammen? Antworten darauf bekamen knapp 100 Teilnehmer/-innen am 6.9.2016 bei der Veranstaltung "Mit starker Arbeitgebermarke punkten ..." news-554 Tue, 06 Sep 2016 14:37:24 +0200 Neues Praxisbeispiel: Was tun, wenn sich der Markt verändert? http://www.kofa.de/aus-der-praxis/situation-analysieren/wie-halten-wir-unsere-kunden Die Stadtteil-Buchhandlung "Buchladen Neusser Straße" stellt sich nach einer internen Unternehmensanalyse neu auf news-553 Fri, 02 Sep 2016 09:21:00 +0200 Gezielte und aktive Förderung älterer Mitarbeiter in der Belegschaft http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/gezielte-und-aktive-foerderung-aelterer-mitarbeiter-in-der-belegschaft Neuer Wettbewerb für bergische Unternehmen – Jetzt bewerben! In diesem Jahr wird erstmals der Wettbewerb „Demographie FIT – Förderung, Integration,
Training“ ausgeschrieben. Mit ihm werden Unternehmen im Bergischen Land ausgezeichnet, die ältere Mitarbeiter in ihrer Belegschaft gezielt und aktiv fördern.

„Aufgrund des Fachkräftemangels in vielen Branchen kann auf die wertvolle Erfahrung und Expertise älterer Arbeitnehmer nicht mehr verzichtet werden.“, sagt Elke Strothmann, Unternehmerin und Initiatorin des Preises. Unternehmen sollten – sofern noch nicht geschehen – die Initiative ergreifen und Strategien entwickeln, um den Einsatz älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und sie längerfristig an Ihr Haus zu binden. Zudem wollen viele ruhelose Ruheständler weiterhin arbeiten und gebraucht werden. Von ihrer Gelassenheit und ihrem Know-how profitieren jüngere Kollegen, für Unternehmen bedeuteten sie gar einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, der wiederum die Region als Wirtschaftsstandort stärkt.

Wer kann sich bewerben?

Sie sind ein kleines oder mittleres Unternehmen mit Sitz im Rheinisch-Bergischen Kreis,
Oberbergischen Kreis oder im Rhein-Sieg-Kreis bzw. an deren unmittelbaren Randgebieten?
Ihr Unternehmen

  • sieht die bewusste Förderung der älteren Belegschaft als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes, um die Arbeitskultur und das Leistungspotenzial des Hauses insgesamt zu optimieren?
  • bietet älteren Mitarbeitern Möglichkeiten für ein ‚lebenslanges Lernen‘, zum Beispiel durch Weiterbildungen speziell für ältere Arbeitnehmer?
  • hat bereits eine (oder mehrere) Maßnahme(n) initiiert oder erfolgreich umgesetzt, um das spät- bzw. nachberufliche Engagement älterer Mitarbeiter gezielt zu fördern?
  • achtet auf altersgemischte Vielfalt in der Belegschaft, um einen strukturierten Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Jung und Alt zu gewährleisten?
  • ermöglicht älteren Angestellten durch flexible Arbeitszeitmodelle einen strukturierten Übergang zum Karriereende oder gar eine nachberufliche Einbindung?
  • betreibt eine aktive Gesundheitsförderung, die sowohl den Schutz des physischen wie des psychischen Wohlbefindens gerade älterer Mitarbeiter berücksichtigt?
  • legt Wert auf ein Klima des Vertrauens, in dem die spezifischen Bedürfnisse älterer Mitarbeiter offen ‚miteinander‘ kommuniziert werden und konkrete Ansprechpartner
  • zur Verfügung stehen?

Dokumentieren Sie schriftlich Ihren individuellen Beitrag für eine altersfreundliche Unternehmenskultur und beweisen Sie, dass Ihr Haus als Best Practice Beispiel in der Region hervorsticht. Alle Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter: www.agentur-strothmann.de/de/die-agentur/demographie-fit.

Bewerbungsschluss ist der 30. September 2016

Der auswählenden Fachjury gehören an:
Eva Babatz (Leiterin der IHK-Zweigstelle Leverkusen/Rhein-Berg),
Marcus Otto (Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land),
Bernd Sassenhof (Vorsitzender, Stadtmarketing Overath e.V.),
Sibylle Stippler (Senior Economist, Institut der deutschen Wirtschaft Köln),
Elke Strothmann (Geschäftsführende Gesellschafterin der Agentur Strothmann GmbH),
Volker Suermann (Geschäftsführer der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft) und
Dr. Hermann-Josef Tebroke (Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises).

Der Gewinn
Das Gewinner-Unternehmen wird Anfang November im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung bekannt gegeben. Es wird mit einem PR-Grob-Konzept der Agentur Strothmann GmbH im Wert von rund 3.500 Euro prämiert. Damit erhält der Gewinner eine individuelle Strategie für seine Unternehmens- und Mitarbeiterkommunikation.

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news-546 Thu, 01 Sep 2016 09:45:00 +0200 September 2016: Vielfalt im Unternehmen http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/september-2016-diversity-management Kann Vielfalt ein Wettbewerbsvorteil sein? Ja, das ist möglich, je nachdem wie man die Vielfalt im Unternehmen gestaltet. news-550 Wed, 31 Aug 2016 08:17:00 +0200 Neue Handlungsempfehlung: Arbeitgebermarke stärken http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/unternehmen-positionieren/employer-branding Womit punkten Sie als Arbeitgeber? Finden Sie es heraus – mit den Checklisten in unserer neuen Handlungsempfehlung news-547 Fri, 26 Aug 2016 15:23:27 +0200 „Als Unternehmer muss man Dinge ausprobieren“ http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-finden/integration-im-familienbetrieb Ein Familienbetrieb aus Asbach beschäftigt Geflüchtete. Unser neues KOFA-Video zeigt, wie davon beide Seiten profitieren. news-545 Wed, 24 Aug 2016 08:26:00 +0200 Menschen mit Behinderung – das versteckte Fachkräftepotenzial http://www.kofa.de/themen-von-a-z/inklusion Unser Dossier bietet vielfältige Informationen und unterstützt Sie, die Potenziale von Menschen mit Behinderung für Ihr Unternehmen zu erschließen. news-544 Mon, 22 Aug 2016 08:34:00 +0200 Neues Praxisbeispiel: Initiative für Integration http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-qualifizieren/gemeinsam-fuer-die-integration Mittelständische Unternehmen nutzen gemeinsam die Wartezeit von Geflüchteten news-543 Fri, 19 Aug 2016 08:17:00 +0200 Neue Handlungsempfehlung: Praktika für Flüchtlinge http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-finden/fluechtlinge-im-praktikum Sie möchten Geflüchtete im Rahmen eines Praktikums kennenlernen? Bei uns bekommen Sie die notwendigen Informationen news-542 Wed, 17 Aug 2016 12:02:23 +0200 Flüchtlinge im Praktikum http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-finden/fluechtlinge-im-praktikum Mit Praktika für Geflüchtete doppelt punkten: Mögliche Fachkräfte kennenlernen und gleichzeitig einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen leisten. news-539 Thu, 11 Aug 2016 15:05:00 +0200 Berufliche Qualifikationen von Flüchtlingen einschätzen und anerkennen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/berufliche-qualifikationen-von-fluechtlingen-einschaetzen-und-anerkennen Neuer Service: Informationen zur Kompetenzfeststellung und berufliche Anerkennung per Smartphone Viele Flüchtlinge haben in ihrem Herkunftsland eine berufliche Ausbildung abgeschlossen oder Berufserfahrung gesammelt. Sie sind hoch motiviert, sich hier in Beruf und Gesellschaft zu integrieren. Dabei haben sie verschiedene Möglichkeiten, ihre beruflichen Qualifikationen in Deutschland feststellen und anerkennen zu lassen.

Sie als Unternehmen können Geflüchtete bei der Anerkennung ihrer beruflichen Qualifikationen unterstützen und davon profitieren. Wie, das zeigt eine neue Grafik auf dem BQ-Portal. Das BQ-Portal ist das zentrale Informationsangebot zu ausländischen Berufsqualifikationen in Deutschland. Neben ausführlichen Beschreibungen von ausländischen Bildungssystemen und Berufsqualifikationen, bietet das Portal auch übersichtliche Ländersteckbriefe für die Hauptherkunftsländer von Flüchtlingen an. Hier finden Sie Informationen

  • zum Bildungsstand in den Ländern,
  • zur Zuwanderung nach und Integration in Deutschland,
  • zu den wichtigsten Charakteristika der jeweiligen Berufsbildungssysteme sowie
  • Erfahrungsberichte über die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen mithilfe des Anerkennungsverfahrens.

Ab sofort ist der Zugriff auf diese Informationen noch einfacher: Sie können sich per Smartphone oder Tablet zum Thema Anerkennung informieren und die Beschreibungen der derzeit 78 Berufsbildungssysteme und über 2.400 ausländische Berufsprofile einsehen.

In unserem Themendossier finden Sie darüber hinaus detaillierte Informationspakete zu Ausbildung, Praktika und Beschäftigung von Geflüchteten.

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news-537 Wed, 10 Aug 2016 08:21:00 +0200 Integrationsgesetz in Kraft getreten http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/integrationsgesetz-in-kraft-getreten KOFA-Materialien aktualisiert Am 6. August 2016 ist das Integrationsgesetz in Kraft getreten. Das KOFA hat die wichtigsten Änderungen, von denen auch kleine und mittlere Unternehmen betroffen sein können, bereits auf der Homepage aktualisiert. Hierzu gehören unter anderem:

  • Rechtssicherheit während der Ausbildung: Für die Gesamtdauer der Ausbildung erhalten Auszubildenden mit Fluchthintergrund eine Duldung und nach erfolgreichem Abschluss ein Aufenthaltsrecht für zwei Jahre. Die Altersbegrenzung von 21 Jahren zu Beginn der Ausbildung wird aufgehoben. Wird die Person nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss nicht im Betrieb weiter beschäftigt, erhält sie eine weitere Duldung von 6 Monaten zur Arbeitsplatzsuche. Dies gilt ebenfalls bei Abbruch der Ausbildung zur Ausbildungsplatzsuche.
  • Ausbildungsförderung: Zur weiteren Unterstützung während der Ausbildung werden die Fördermaßnahmen geöffnet. Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive können die Förderungen ausbildungsbegleitende Hilfen, assistierte Ausbildung oder berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland in Anspruch nehmen. Sofern Asylbewerber nicht mehr in Aufnahmeeinrichtungen untergebracht sind, erhalten Sie Berufsausbildungshilfe und Ausbildungsgeld nach 15 Monaten Voraufenthalt. Asylbewerberleistungen werden auch während der Ausbildung gezahlt.
    Geduldete können nach zwölf Monaten Aufenthalt ausbildungsbegleitende Hilfen und assistierte Ausbildung beanspruchen. Allerdings können sie berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen mit Berufsausbildungsbeihilfe oder Ausbildungsgeld erst nach sechs Jahren Aufenthalt erhalten.
  • Vorrangprüfung: In 133 von 156 Arbeitsagenturbezirken wird die Vorrangprüfung für drei Jahre ausgesetzt. Für welche Bezirke dies der Fall ist, finden Sie auf der KOFA-Landkarte. Damit können Asylbewerber und Geduldete in diesen Regionen auch leichter in der Zeitarbeit beschäftigt werden, da sie die bisherige 15-Monatsfrist bis zu einer Beschäftigung nicht mehr abwarten müssen. Die Ausnahmeregelungen in Engpassberufen und für Hochqualifizierte werden außerdem verlängert.
  • Niederlassungserlaubnis: Eine unbefristete Niederlassungserlaubnis, also das unbefristete Aufenthaltsrecht, erhalten anerkannte Flüchtlinge erst nach fünf anstatt drei Jahren Aufenthaltserlaubnis, wenn bestimmte Integrationsleistungen erbracht wurden. Dies ist der Fall, wenn die Personen mindestens das Sprachniveau A2 beherrschen und ihren Lebensunterhalt überwiegend selbst sichern können. Bei sehr guter Integration (deutsche Sprache auf C1-Niveau, Lebensunterhalt wird weit überwiegend selbst gesichert) kann diese bereits nach drei Jahren erteilt werden. 
  • Wohnsitzregelung: Asylbewerbern kann künftig ein Wohnort zugewiesen werden, um das Entstehen von Ballungsräumen zu verhindern. Demnach müssen Geflüchtete in den ersten drei Jahren in dem Bundesland bleiben, dem sie zugewiesen wurden. Die Regelung gilt rückwirkend ab 1. Januar 2016. Dabei können die Länder auch einen konkreten Wohnort zuweisen. Flüchtlinge, die eine Ausbildung absolvieren oder sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, werden davon ausgenommen. Voraussetzung hierfür sind mindestens 15 Wochenarbeitsstunden und ein Einkommen in Höhe von mindestens 712 Euro.

In unserem Themendossier finden Sie weitere detaillierte Informationspakete zu Ausbildung, Praktika und Beschäftigung von Geflüchteten.

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news-536 Thu, 04 Aug 2016 08:19:00 +0200 „Zukunftsstarter“ – Programmverlängerung für ältere Azubis http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/zukunftsstarter-programmverlaengerung-fuer-aeltere-azubis Die BA verlängert die Initiative „Spätstarter gesucht“ um vier Jahre unter neuem Titel Junge Erwachsene zwischen 25 und 35 Jahren, die keinen Berufsabschluss haben, bleiben im Fokus der Unterstützung von Jobcentern und Arbeitsagenturen. Denn durch die Digitalisierung und Fachkräfteengpässe ist ein Berufsabschluss wichtiger denn je geworden. Mit einem qualifizierten Abschluss verringert sich das Risiko der Langzeitarbeitslosigkeit und Altersarmut erheblich.

In den bisher drei Jahren des Programms „Spätstarter gesucht“ konnten rund 100.000 junge Menschen in Fördermaßnahmen aufgenommen werden. Die gemeinsame Initiative des Bundeministeriums für Arbeit und Soziales, der Bundesagentur für Arbeit (BA) und des Verwaltungsrates der BA wird nun um weitere vier Jahre unter dem neuen Namen „Zukunftsstarter“ verlängert. Es ist weiterhin Ziel, an eventuell vorhandene berufliche Kenntnisse anzuknüpfen und vor allem auch jungen Erwachsenen mit Familien Weiterbildungsmöglichkeiten und berufliche Teilqualifizierungen zu ermöglichen. Und auch für Unternehmen bietet das Programm großes Potenzial. Sie haben die Möglichkeit, neue Fachkräfte zu rekrutieren und deren Qualifizierung betriebsintern zu begleiten. Der Weg von der „Besten-Auslese“ hin zur „Geeigneten-Suche“ kann sich lohnen, da gerade diese jungen Menschen ihre oftmals letzte Chance auf einen Berufsabschluss ergreifen und dadurch besonders motiviert sind.

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news-535 Mon, 01 Aug 2016 08:36:06 +0200 August 2016: Arbeitgeberattraktivität – Chance für KMU http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/august-2016-arbeitgeberattraktivitaet Sich wohlfühlen bei der Arbeit. Glücklich der Arbeitnehmer, dem das möglich ist? Nein, glücklich der attraktive Arbeitgeber, der das bieten kann! news-534 Fri, 29 Jul 2016 16:14:00 +0200 Was macht einen guten Arbeitgeber aus? http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/was-macht-einen-guten-arbeitgeber-aus Eine neue Unternehmensbefragung gibt Antworten Um die Frage nach der Arbeitgeberattraktivität zu beantworten haben die Autoren einer neue Studie des Great Place to Work Instituts 137 Unternehmen mit knapp 49.000 Beschäftigten der ITK Branche zur Arbeitskultur befragt. Bedarfsgerechte Weiterbildungsangebote, flexible Arbeitszeiten, Gesundheitsförderung und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Führungskräften sind Maßnahmen, die viele sehr gute Arbeitgeber von anderen Unternehmen unterscheidet.

Für eine gute Unternehmenskultur ist es wichtig, dass die Mitarbeiter zum Unternehmen passen und dass sie das Potenzial haben, sich zu entwickeln. Der Speicherhersteller NetApp zum Beispiel hat die Erfahrung gemacht, dass gute Mitarbeiter gute Bewerber anziehen. Mitarbeiterempfehlung ist ein wesentlicher Teil der Recruiting Strategie bei NetApp und gleichzeitig ein guter Indikator für die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Aber auch andere Kriterien sind hervorzuheben, wie zum Beispiel die Leistungen der Mitarbeiter anzuerkennen und Entwicklungsperspektiven zu ermöglichen.

Kleine Unternehmen sind mit Ihren Möglichkeiten nicht immer benachteiligt. Bei dem IT-Beratungsunternehmen Infologistix mit nur 18 Mitarbeitern ist Karriereplanung ein zentrales Thema. So wurde ein Karrieremodell zusammen mit den Mitarbeitern entworfen. Es sieht eine fachliche Weiterentwicklung über vier Stufen, vom Junior bis hin zum Principal Consultant vor. Mit diesem Modell kann auch schon bei Bewerbern gepunktet werden, was gerade für kleine Unternehmen sehr hilfreich sein kann.

Informationen zu der Befragung: http://www.greatplacetowork.de/storage/documents/BAITK/BAITK_Infobroschuere.pdf

Informationen zu Great Place to Work:
http://www.greatplacetowork.de/index.php

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news-532 Tue, 26 Jul 2016 13:15:31 +0200 42.000 Blaue Karten http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/42000-blaue-karten Sonderprogramm zur Anwerbung qualifizierter Fachkräfte aus dem Ausland greift Die Blaue Karte hat sich als Zugangsweg für Hochqualifizierte nach Deutschland bewährt. Seit 2012 ist die Zahl der vergebenen Karten kontinuierlich gestiegen. Immer mehr hoch qualifizierte ausländische Fachkräfte wollen in Deutschland arbeiten. Knapp 42.000 sogenannte "Blaue Karten" sind laut IW-Kurzbericht seit dem Start des neuen Aufenthaltstitels am 1. August 2012 vergeben worden, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Würden die Gehaltsschwellen noch stärker gesenkt, könnte das den Aufenthaltstitel allerdings für interessierte Zuwanderer noch attraktiver machen. Davon würden besonders kleine und mittlere Unternehmen profitieren.

Die so genannten „Blauen Karten“ können von einem EU-Mitglied für hoch qualifizierte Ausländer aus Drittstaaten vergeben werden. 2015 wurden der Studie zufolge knapp 15.000 „Blaue Karten“ vergeben, 2012 waren es nur gut 4000 gewesen. Allerdings galt die Regelung erst ab August 2012. Die meisten dieser hoch qualifizierten Zuwanderer kamen bisher aus Indien, gefolgt von Chinesen und Russen.
Nach Bundesländern aufgeschlüsselt wurden die meisten Blauen Karten in Bayern vergeben, gefolgt von Baden-Württemberg und Niedersachsen.

Der Aufenthaltstitel gilt für befristete und unbefristete Stellen mit einem jährlichen Bruttogehalt von mindestens 49 600 Euro. Für Fachkräfte in sehr gefragten Bereichen wie Mathematik, Informatik und Medizin liegt die Gehaltsgrenze bei jährlich rund 38 700 Euro. Vor allem diese Gehaltsgrenzen sollen dafür sorgen, dass auf dem Wege der Blauen Karte tatsächlich nur Fachkräfte ins Land kommen.


Den IW-Kurzbericht „Blaue Karte – Erfolgsmodell mit Verbesserungspotenzial“ mit näheren Informationen zur Blauen Karte als Zugangsweg für Hochqualifizierte finden Sie hier.

Erfahren Sie in der KOFA-Handlungsempfehlung Rekrutierung aus dem Ausland, wie Sie Fachkräfte aus dem Ausland rekrutieren können, und welche positiven Effekte das für Ihr Unternehmen haben kann.

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news-531 Fri, 22 Jul 2016 09:14:54 +0200 Beschäftigte mit Schwerbehinderung http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-finden/wissen-erhalten Aus der Praxis: Wie das Schmiedeunternehmen Dirostahl Beschäftigte mit Schwerbehinderung integriert und so wertvolle Fachkräfte bindet news-530 Thu, 21 Jul 2016 11:26:20 +0200 Zielstrebige Jugendliche gewinnen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/zielstrebige-jugendliche-gewinnen Duale Studiengänge sind ein Schlüssel zur Fachkräftesicherung Duale Studiengänge und Ausbildungen helfen Unternehmen dabei, junge Arbeitskräfte dauerhaft an sich zu binden. Laut einer Studie der Fachhochschule PFH Göttingen halten mehr als drei von vier Unternehmen (knapp 78 Prozent) duale Studiengänge für „sinnvoll zur Bewältigung des Fachkräftemangels“.

Die wichtigsten Ergebnisse der PFH-Studie auf einen Blick:

  • Duale Studiengänge werden als praxisorientierter eingeschätzt als nicht-duale.
  • Rund 85 Prozent der befragten Unternehmer wären bereit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einem berufsbegleitenden Studium finanziell zu unterstützen.
  • 18 Prozent der befragten Unternehmen äußern einen Bedarf hinsichtlich dualer Studiengänge, haben aber noch keine geeignete Hochschule in der Nähe gefunden.
  • Knapp 60 Prozent der Unternehmen können sich duale Studiengänge auch als Fernstudium, und hier insbesondere mit digitalisierten Inhalten, vorstellen.

Es lohnt sich für Unternehmen, Fachkräfte selbst auszubilden. Innerhalb des Betriebes ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter identifizieren sich stärker mit dem Unternehmen und haben ein Verständnis für betriebliche Belange. Sie sind sofort einsatzfähig und dadurch kostengünstiger.

Für die Studie wurden 462 deutsche Unternehmen befragt, knapp die Hälfte von ihnen mit weniger als 200 Beschäftigten. Die gesamte Studie finden Sie hier.

Duale Studiengänge – wie geht das? Informieren Sie sich in unserer Handlungsempfehlung Duales Studium.

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news-529 Fri, 15 Jul 2016 09:12:00 +0200 Deutschland gehen die Arbeitskräfte aus http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/deutschland-gehen-die-arbeitskraefte-aus Digitalisierungseffekte betreffen Berufsgruppen unterschiedlich stark Auch die Digitalisierung wird die Fachkräfteprobleme, vor denen Deutschland steht, nicht lösen. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC. Die Produktivitätssteigerungen, die mit dem digitalen Wandel einhergehen, werden nicht ausreichen, um die Differenz zwischen Arbeitskräftenachfrage und -angebot zu decken. Der bis 2030 erwartete Engpass von 4,2 Millionen Arbeitskräften wird sich laut PWC um etwa die Hälfte verringern. Dahingehend ist der digitale Wandel für Deutschland mehr ein Segen als – wie verbreitet angenommen – ein Fluch.

Die Prognosen für einzelne Berufsgruppen fallen unterschiedlich aus: In der Gesundheits- und Pharmabranche beispielsweise werden trotz Digitalisierung bis zum Jahr 2030 rund 300.000 zusätzliche Arbeitskräfte benötigt. Auch im öffentlichen Sektor steigt der Bedarf um 190.000 Erwerbstätige. Bei Akademikerberufen wird die Lücke zwischen Arbeitskräfteangebot und -nachfrage am größten sein. Hier werden bis 2030 etwa zwei Millionen Absolventen fehlen, besonders in den MINT-Fächern. Auf der anderen Seite wird es Branchen geben, in denen der Arbeitskräftebedarf rückläufig ist – die Studienautoren nennen zum Beispiel den Handel. Als Folge der Digitalisierung werden hier im Jahr 2030 voraussichtlich 940.000 Verkaufskräfte weniger benötigt.

Die Digitalisierung erfordert natürlich auch das entsprechende Know-how. Dadurch wird eine hohe, branchenübergreifende Nachfrage nach akademischen Fachkräften aus der Informations- und Kommunikationstechnologie entstehen. Aber auch das durch den digitalen Wandel notwendige lebenslange Lernen wird eine Berufsgruppe besonders hervorheben: die Lehrer. Im öffentlichen Sektor werden sie die Gruppe mit dem größten Engpass darstellen.

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news-528 Tue, 12 Jul 2016 13:17:45 +0200 Video-Praxisbeispiel: Fit für die Ausbildung http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-qualifizieren/fit-fuer-die-ausbildung Über eine EQ in die Ausbildung - Berufsbekleidungshersteller Bierbaum-Proenen bereitet einen geflüchteten Jugendlichen auf die Ausbildung vor news-527 Mon, 11 Jul 2016 12:34:17 +0200 Vom Fördern und Fordern http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/vom-foerdern-und-fordern Der Bundestag beschließt das Integrationsgesetz Am 7. Juli 2016 hat der Bundestag das Integrationsgesetz beschlossen. Das Gesetz steht unter dem Leitgedanken „Fördern und Fordern“. Dabei soll Geflüchteten die Integration in die Gesellschaft erleichtert werden. Gleichzeitig verpflichteten das Gesetz sie bei Integrationsmaßnahmen mitzuwirken. Vor dem Inkrafttreten muss das Integrationsgesetz noch vom Bundespräsidenten unterschrieben werden.

Überblick über die Änderungen (Auswahl)

  • Rechtssicherheit während der Ausbildung: Für die Gesamtdauer der Ausbildung erhalten Auszubildenden mit Fluchthintergrund eine Duldung und nach erfolgreichem Abschluss ein Aufenthaltsrecht für zwei Jahre. Die Altersbegrenzung von 21 Jahren zu Beginn der Ausbildung wird aufgehoben. Wird die Person nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss nicht im Betrieb weiter beschäftigt, erhält sie eine weitere Duldung von 6 Monaten zur Arbeitsplatzsuche. Dies gilt ebenfalls bei Abbruch der Ausbildung zur Ausbildungsplatzsuche.
  • Ausbildungsförderung: Zur weiteren Unterstützung während der Ausbildung werden die Fördermaßnahmen geöffnet. Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive können die Förderungen ausbildungsbegleitende Hilfen, assistierte Ausbildung oder berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland in Anspruch nehmen. Sofern Asylbewerber nicht mehr in Aufnahmeeinrichtungen untergebracht sind, erhalten Sie Berufsausbildungshilfe und Ausbildungsgeld nach 15 Monaten Voraufenthalt. Asylbewerberleistungen werden auch während der Ausbildung gezahlt. 
    Geduldete können  nach zwölf Monaten Aufenthalt ausbildungsbegleitende Hilfen und assistierte Ausbildung beanspruchen. Allerdings können sie berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen mit Berufsausbildungsbeihilfe oder Ausbildungsgeld erst nach sechs Jahren Aufenthalt erhalten.
  • Vorrangprüfung: Es werden Arbeitsagenturbezirke festgelegt, in denen aufgrund der Arbeitsmarktsituation die Vorrangprüfung für drei Jahre ausgesetzt wird. Dies gilt auch für die Beschäftigung von Leiharbeitnehmern. Die Ausnahmeregelungen in Engpassberufen und für Hochqualifizierte werden außerdem verlängert.
  • Niederlassungserlaubnis: Eine unbefristete Niederlassungserlaubnis, also das unbefristete Aufenthaltsrecht, erhalten anerkannte Flüchtlinge erst nach fünf Jahren Aufenthaltserlaubnis und nach Erbringung bestimmter Integrationsleistungen. Bei herausragender Integration (z. B. deutsche Sprache wird beherrscht, Lebensunterhalt wird selbständig erarbeitet) kann diese bereits nach drei Jahren erteilt werden. 
  • Wohnsitzregelung: Asylbewerbern kann künftig ein Wohnort zugewiesen werden, um das Entstehen von Ballungsräumen zu verhindern. Demnach müssen Geflüchtete in den ersten drei Jahren in dem Bundesland bleiben, dem sie zugewiesen wurden. Die Regelung gilt rückwirkend ab 1. Januar 2016. Dabei können die Länder auch einen konkreten Wohnort zuweisen. Flüchtlinge, die eine Ausbildung absolvieren oder sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, werden davon ausgenommen. Voraussetzung hierfür sind mindestens 15 Wochenarbeitsstunden und ein Einkommen in Höhe von mindestens 712 Euro.


Nähere Informationen zu den Änderungen durch das Integrationsgesetz finden Sie auf der Website der Bundesregierung

Erfahren Sie in der KOFA-Handlungsempfehlung Ausbildung von Flüchtlingen, wie Sie Flüchtlinge Schritt für Schritt in Ihr Unternehmen integrieren können.

In dem KOFA-Dossier Flüchtlinge integrieren finden Sie ein Informationspaket zu Ausbildung, Praktika und Beschäftigung von Geflüchteten.

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news-526 Wed, 06 Jul 2016 14:29:59 +0200 Vereinbarkeit Beruf und Pflege http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-binden/hilfe-statt-erschoepfung Das Unternehmen Dr. Pfleger GmbH unterstützt Mitarbeiter bei Pflegefällen in der Familie. news-523 Fri, 01 Jul 2016 09:17:00 +0200 Juli 2016: Pflege und Beruf – vereinbar? http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/juli-2016-pflege-und-beruf Flexible Lösungen ermöglichen die Pflege von Angehörigen news-521 Wed, 29 Jun 2016 15:38:00 +0200 Bitte mehr Vorbilder http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/bitte-mehr-vorbilder Familienfreundlichkeit: Aktuelle Studie benennt Hemmnisse für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf Acht von zehn Unternehmen legen großen Wert auf einen familienfreundlichen Betrieb, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Aus Sich von Geschäftsführung und der Personalverantwortlichen ist Familienfreundlichkeit ein wichtiges Mittel, um in Zeiten steigender regionaler und berufsspezifischer Fachkräfteengpässe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und an sich zu binden.

Doch Familienfreundlichkeit kann sich im Unternehmen nur dann voll entfalten, wenn sich die personalpolitischen Leitlinien im betrieblichen Alltag widerspiegeln. „Noch besteht zwischen den Angeboten der Unternehmen und den Bedarfen der Beschäftigten eine Lücke", sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) zu der vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) erstellten Studie.

Hier können Unternehmen in Sachen Familienfreundlichkeit ansetzen:

  • Als Führungskraft Vereinbarkeits-Vorbild sein: Nehmen männliche Führungskräfte Elternzeit, so steigt die Zahl der männlichen Kollegen mit Elternzeit der Studie zufolge um das Fünffache.
  • Alle Lebensphasen berücksichtigen: Mit Angeboten zur Arbeitszeitreduzierung unterstützen viele – auch kleinere – Unternehmen ihre Beschäftigten mit pflegebedürftigen Angehörigen darin, ihre Pflegetätigkeit und den Beruf besser in Einklang zu bringen. Auch die Bedürfnisse von Vätern und Alleinerziehenden sollten verstärkt berücksichtigt werden.
  • Unterstützungsmöglichkeiten besser kommunizieren: Häufig kennen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht oder nur unzureichend.
  • Chancen der Digitalisierung für Vereinbarkeit nutzen: Mehr als ein Drittel der Unternehmen und mehr als ein Viertel der Beschäftigten erwarten für die nächsten fünf Jahre durch den digitalen Wandel Erleichterungen und neue Gestaltungsmöglichkeiten für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Insgesamt seien der Stellenwert und das Bewusstsein für die strategische Bedeutung von Familienfreundlichkeit in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen, heißt es in der IW-Studie. Seit dem ersten Unternehmensmonitor 2003 setzten viele Betriebe verstärkt auf die die Flexibilisierung von Arbeitszeit, Arbeitsort und Aufgabenverteilung für Mitarbeiter mit Familienverantwortung.

Weitere Informationen zu der Studie finden Sie hier.

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news-520 Fri, 24 Jun 2016 13:05:01 +0200 Erstes Jahrestreffen der Willkommenslotsen http://www.kofa.de/service/veranstaltungsdokumentation/jahrestreffen-der-willkommenslotsen Austausch und Vernetzung zum Thema Integration von Flüchtlingen in KMU standen in Berlin im Zentrum news-517 Wed, 22 Jun 2016 15:21:00 +0200 Mit KOFA zur Personalarbeit 4.0 http://www.kofa.de/themen-von-a-z/digitalisierung Jetzt online: Der neue Themenschwerpunkt Digitalisierung. Starten Sie mit uns in eine digitale Arbeitswelt. news-516 Wed, 15 Jun 2016 14:23:49 +0200 Jeder dritte Betrieb findet keinen Azubi http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/jeder-dritte-betrieb-findet-keinen-azubi DIHK-Umfrage zeichnet dramatische Lage auf dem Ausbildungsmarkt Weniger Schüler, dafür mehr Studenten - dieser Trend wird zunehmend zum Problem für Deutschlands Unternehmen. Im vergangenen Jahr suchte knapp jedes dritte Unternehmen ohne Erfolg nach Bewerbern. Im Osten ist bereits jedes zweite Unternehmen betroffen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). "Die Lage war für die Unternehmen noch nie so dramatisch wie jetzt.", sagte DIHK- Präsident Eric Schweitzer. Hochgerechnet hätten 14.000 Unternehmen gar keine Bewerbung für ihre Ausbildungsplätze erhalten - das entspreche einer Verdreifachung im Vergleich zu 2004. "Wenn wir das Fachkräfteproblem nicht lösen, haben wir das strategische Problem in unserer Volkswirtschaft überhaupt."

Ein Grund für die größer werdende Kluft ist der demografische Wandel. Im Vergleich zu 2006 ist ein Schülerjahrgang heute um rund 120 000 junge Menschen kleiner. Dazu kommt, dass immer mehr Schulabgänger lieber studieren wollen. Während sich 2015 sieben Prozent weniger um einen Ausbildungsplatz bewarben als noch vor zehn Jahren, studierten 40 Prozent mehr. So begann im vergangenen Jahr eine gute halbe Million ein Studium. "Fachkräftemangel wird in Zukunft immer öfter heißen, dass dual ausgebildete Fachkräfte fehlen.", so Schweitzer. Flüchtlinge würden die Lücke kurz- und mittelfristig nur schwer füllen können. Bevor sie eine Beschäftigung aufnehmen können, dauere es fünf bis sieben Jahre: "Integration braucht Zeit."

Aufgrund dieser Entwicklung haben 75 Prozent der Betriebe, die an der Umfrage teilgenommen haben, im vergangenen Jahr leistungsschwächere Jugendliche eingestellt. Außerdem werben sie verstärkt um Studienabbrecher, bieten mehr Qualifizierung, unbefristete Verträge und höhere
Löhne an. "Ein Mechatroniker verdient im Zweifel mehr als mancher Architekt", warb der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks für eine Lehre. Insgesamt beklagen 54 Prozent der Betriebe mangelnde Deutschkenntnisse bei ihren Auszubildenden, ähnlich viele sehen Defizite im Bereich Mathematik.

Die DIHK-Online-Unternehmensbefragung finden Sie hier.

Handlungsempfehlungen zum Thema finden Sie auf KOFA:
• Berufsbezogene Sprachförderung
• Fördermaßnahmen in der Ausbildung
• Ausbildung von Flüchtlingen

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news-511 Thu, 09 Jun 2016 13:52:16 +0200 Allianz für Aus- und Weiterbildung erfolgreich http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/allianz-fuer-aus-und-weiterbildung-erfolgreich Neue Arbeitsschwerpunkte für eine starke berufliche Bildung beschlossen Bei ihrem Spitzentreffen Anfang Juni haben die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung eine positive Zwischenbilanz gezogen und zentrale zukünftige Arbeitsschwerpunkte für eine starke berufliche Bildung beschlossen. Die Partner erklärten: „Wir haben mit konkreten Maßnahmen dazu beigetragen, dass sich die Beschäftigungschancen junger Menschen verbessern und damit gemeinsam auch einen Beitrag zu Fachkräftesicherung geleistet.“

Erstmals habe sich die Zahl der betrieblichen Ausbildungsverträge seit 2011 wieder stabilisiert. Aber Herausforderungen bleiben bestehen und die Allianz möchte sie weiterhin gemeinsam angehen.

Ziel ist es, für einheimische wie geflüchtete Menschen:

  • ein hohes Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen sicherzustellen,
  • den Ausbildungspfad mit seinen unterstützenden Instrumenten weiter zu stärken,
  • die Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt anzugehen,
  • die Qualität der dualen Ausbildung weiter zu stärken,
  • die Attraktivität der beruflichen Bildung auch mit Blick auf leistungsstarke Jugendliche zu erhöhen,
  • Qualifikationen besser sichtbar zu machen und die Datenlage mit Blick auf Flüchtlinge zu verbessern,
  • die Nachqualifizierung auszubauen,
  • Berufsschulen auch als Ort der Sprachvermittlung zu unterstützen,
  • die duale Ausbildung in die digitale Zukunft zu führen und
  • den Erfahrungsaustausch zu stärken sowie für duale Ausbildung zu werben.


Auch das KOFA hat konkrete Maßnahmen ergriffen und das Informations- und Beratungsangebot mit Blick auf geflüchtete Menschen ausgebaut. Auf der Dossierseite „Flüchtlinge integrieren“ werden umfassende Informationen für kleine und mittlere Betriebe bereitgestellt. Zudem stehen interessierten Unternehmen mit der Etablierung von rund 140 Willkommenslotsen, die durch das KOFA-Team geschult werden, jetzt direkte Ansprechpartner beratend zur Seite.


Weitere Informationen zur Allianz für Aus- und Weiterbildung finden Sie hier.

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news-505 Tue, 07 Jun 2016 09:44:28 +0200 Neue KOFA-Studie zu Fachkräfteengpässen http://www.kofa.de/studie/fachkraefteengpaesse-in-unternehmen-2016 Meister, Techniker, Fachwirte: Die KOFA-Studie zeigt, in welchen Berufen mit Aufstiegsfortbildung Personal knapp ist. news-504 Fri, 03 Jun 2016 08:26:00 +0200 Integration in Ihrer Region http://www.kofa.de/themen-von-a-z/fluechtlinge/initiativen Sprachförderung in Berlin, Praktika in NRW – hier finden Sie passende Initiativen. news-501 Wed, 01 Jun 2016 15:49:00 +0200 Betriebliche Weiterbildung http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-qualifizieren/betriebliche-weiterbildung Ob technischer Fortschritt oder geänderte Kundenwünsche – dank betrieblicher Weiterbildung hält Ihr Unternehmen Schritt. news-500 Wed, 01 Jun 2016 15:47:00 +0200 Ausbildung von Flüchtlingen http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-qualifizieren/gefluechtete-als-auszubildende Helfen Sie Flüchtlingen bei der Integration durch Ausbildung und sichern sich so zugleich Ihren Fachkräftenachwuchs. news-496 Wed, 01 Jun 2016 12:17:00 +0200 Juni 2016: Berufe mit Aufstiegsfortbildung http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/juni-2016-berufe-mit-aufstiegsfortbildung Meister, Techniker und Fachwirte – Spezialisten gesucht! news-497 Tue, 31 May 2016 16:01:00 +0200 Geflüchtete als Auszubildende? Warum nicht! http://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-qualifizieren/gefluechtete-als-auszubildende Neue KOFA-Handlungsempfehlung zur Ausbildung von Flüchtlingen news-495 Fri, 20 May 2016 14:04:36 +0200 Aus der Praxis: Inklusion in der Ausbildung http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-finden/mit-gutem-rat-zur-fachkraft Blind die Ausbildung meistern - die Firma MBE Coal & Minerals Technology GmbH zeigt, wie es gut funktionieren kann. news-494 Tue, 17 May 2016 09:01:00 +0200 Jobmotor statt Jobkiller http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/jobmotor-statt-jobkiller Unternehmen erkennen Chancen der Digitalisierung Die digitale Transformation wird im deutschen Mittelstand zu einem Zuwachs an Arbeitsplätzen führen. Nach einer Umfrage im Auftrag der Commerzbank rechnen 43 Prozent der befragten Firmen mit einem steigenden Personalbestand. Damit hat im Mittelstand offenbar ein Umdenken stattgefunden: Erwarteten im Jahr 2015 noch 40 Prozent der Unternehmen negative Beschäftigungseffekte, so sind es in der Befragung der Mittelstandsinitiative Unternehmerperspektiven 2016 nur noch 8 Prozent.

Der Mittelstand gehöre zu den Gewinnern der digitalen Transformation, weil er typischerweise auf Geschäftsfeldern agiere, wo Expertenwissen, Innovation und Flexibilität eine große Rolle spielen, so Markus Beumer, Vorstand der Commerzbank und dort verantwortlich für das Mittelstandsgeschäft. Deshalb werde hier der Bedarf an Fachleuten weiter steigen, während es eher die einfacheren, standardisierten Tätigkeiten seien, die zunehmend von vernetzten Maschinen erbracht werden könnten.

Gesucht wird nun das richtige Personal für den digitalen Wandel. Denn Fachkräfteengpässe bremsen  den digitalen Wandel im Mittelstand. Großes Potenzial liegt in der Qualifizierung der bestehenden Belegschaft. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf die Anforderungen der Digitalisierung vorbereitet werden, bleiben beschäftigungsfähig und können mit den einhergehenden Veränderungen konstruktiv umgehen.

Für die Studie „Tradition trifft Transformation: Unternehmen Zukunft“ befragte TNSInfratest im Auftrag der Commerzbank 4.000 mittelständische Unternehmen in ganz Deutschland.

Weitere Informationen zu der Studie finden Sie hier.

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news-493 Wed, 11 May 2016 15:21:16 +0200 Karriere ohne Studium http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/karriere-ohne-studium Unternehmen schätzen die Kompetenzen von Fortbildungsabsolventen Für den potenziellen Fachkräftenachwuchs hängt die Attraktivität eines beruflichen
Qualifizierungswegs auch von den Arbeitsmarktperspektiven ab. Ein zentraler Indikator hierfür ist das erwartete Einkommen. Für das Gehalt sind Fachrichtung, Beruf, Tätigkeitsanforderungen und Branche entscheidender als der Abschluss, wie eine Auswertung der Erwerbstätigenbefragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sowie eine Unternehmensbefragung im Rahmen des IW-Personalpanels durch das IW Köln zeigen.

Zwar erhalten Akademiker im Durchschnitt einen höheren Stundenlohn als Fortbildungsabsolventen  (zum Beispiel Meister, Techniker, Fach- und Betriebswirte). Ein beachtlicher Anteil der Fortbildungsabsolventen, nämlich mehr als ein Viertel, erzielt jedoch ein Einkommen über dem durchschnittlichen Akademikerverdienst. Besonders im Vergleich zu Bachelorabsolventen haben sie kaum Gehaltsnachteile. Größere Einkommensunterschiede zeigen sich im Vergleich zu Master- und Diplomabsolventen. Tendenziell sind auch die Abweichungen zwischen gewerblich-technischen Fortbildungsabsolventen und Naturwissenschaftlern größer als bei kaufmännischen Fortbildungsabsolventen und Wirtschaftswissenschaftlern.

Eine Aufstiegsfortbildung ermöglicht einen Karrieresprung gegenüber einer beruflichen Erstausbildung. Fortbildungsabsolventen stoßen in Einkommensbereiche vor, in denen sich Akademiker bewegen. Beide Qualifikationswege bieten somit gute Karrierechancen, denn: „Unsere Analyse legt nahe, dass Unternehmen beide Gruppen brauchen und schätzen und die verschiedenen Abschlüsse komplementär sind“, sagt Studienautorin Flake vom IW Köln. Für Unternehmen gilt also nicht ‚entweder Akademiker oder Fortbildungsabsolvent‘, sondern vielmehr ‚sowohl als auch‘.

Die Fortbildung zum Meister, Industriemeister oder Techniker sind die bekanntesten beruflichen Fortbildungen mit einem hoch angesehenen Zertifikat. Für kleine und mittlere Unternehmen spielen sie vor allem eine Rolle, wenn es um Nachwuchssicherung oder eine frühzeitige Nachfolgeplanung geht. In unserer Handlungsempfehlung erfahren Sie mehr über die Meister-Techniker-Fortbildung.

Weitere Informationen zu der Studie finden Sie hier.

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news-492 Wed, 04 May 2016 11:45:08 +0200 Berufsinformation in Muttersprache http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/berufsinformation-in-muttersprache Präsentationen zur deutschen Berufsbildung in vielen Sprachen Arbeit und Ausbildung helfen dabei, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Informationen zur Berufsbildung sind daher für viele Flüchtlinge hilfreich und nötig – und das, auch schon bevor sie über deutsche Sprachkenntnisse verfügen. Da ein Großteil der Flüchtlinge Arabisch als Mutter- oder Fremdsprache spricht, stellt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) Informationen zur deutschen Berufsbildung jetzt auch in arabischer Sprache zur Verfügung. Online abrufbar sind eine allgemeine Einführung in das deutsche Berufsbildungssystem sowie Informationen zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsabschlüsse. Darüber hinaus bietet das BIBB Erstinformationen zur dualen Berufsbildung in Deutschland in Deutsch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch und Spanisch an.

Viele Flüchtlinge wissen nicht, welche beruflichen Chancen sie in Deutschland haben. In vielen Herkunftsländern hat Berufsbildung einen anderen Stellenwert als in Deutschland. Allerdings kann wertvolle Zeit verloren gehen, bis Flüchtlinge hinreichende Deutschkenntnisse haben, um Informationen in deutscher Sprache zu verstehen. Eine frühzeitige Vermittlung wesentlicher Informationen in Herkunftssprache ist daher entscheidend für eine erfolgreiche und zügige Integration. Auch für Unternehmen, die ausländische Fachkräfte beschäftigen oder sich dafür interessieren, sind diese Materialien sehr hilfreich. Durch die Übersetzung in verschiedene Sprachen können die wichtigsten Themen zum Berufsbildungssystem in Deutschland einfach und unmissverständlich kommuniziert werden.


Wenn Sie als Unternehmen einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen leisten wollen oder Ihnen bereits die Bewerbung eines Flüchtlings vorliegt, können Sie im bq-Portal Antworten zu Fragen ausländischer Berufsqualifikationen finden. Neben übersichtlichen Ländersteckbriefen bietet das bq-Portal viele weitere Informationen zur Einschätzung und Anerkennung beruflicher Qualifikationen von Flüchtlingen.

Zu den Angeboten des BIBB gelangen Sie hier.
Zu den Angeboten des bq-Portal gelangen Sie hier.

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news-491 Tue, 03 May 2016 10:56:31 +0200 Bildungsstand syrischer Flüchtlinge http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/bildungsstand-syrischer-fluechtlinge 5 Gerüchte auf dem Prüfstand im IW-Kurzbericht Nr. 20 Über syrische Flüchtlinge kursieren in den Medien und Sozialen Netzwerken viele Gerüchte: Die meisten seien Analphabeten und kaum ausgebildet. Diese Behauptungen werden in dem vorliegenden IW-Kurzbericht überprüft. Da noch keine repräsentativen Daten über die Qualifikationen der Flüchtlinge in Deutschland existieren, gibt ein Blick auf die Bildungsstruktur in Syrien vor dem Krieg gute Anhaltspunkte. Bereits seit 2011 befasst sich das IW Köln (Institut der deutschen Wirtschaft Köln) im Rahmen des vom BMWi finanzierten Projektes BQ-Portal mit dem syrischen Bildungssystem.

Die Überprüfung der fünf kursierenden Gerüchte zeigt, dass viele Annahmen über die Bildung in Syrien nicht oder nur teilweise der Realität entsprechen:

Aussage 1: Zwei Drittel der Syrer sind (funktionale) Analphabeten

Zwar liegen syrische Schüler im mathematischen Bereich deutlich unter dem Niveau deutscher Schüler, über die Lese- und Schreibkompetenzen gibt es aber keine gesicherten Informationen. So lässt sich über die funktionale Analphabetenquote keine Aussage treffen – die allgemeine Analphabetenrate ist allerdings vergleichsweise gering.

Aussage 2: Die Schulbildung in Syrien hat ein niedriges Niveau

Die syrischen Schulabschlüsse werden von der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen verhältnismäßig hoch eingestuft.

Aussage 3: In Syrien gibt es keine geregelte Berufsausbildung

Es gibt eine geregelte Berufsausbildung in Syrien, die vor dem Krieg immerhin von rund 15 Prozent eines Jahrgangs besucht wurde. Zudem spielt auch die informelle betriebliche Berufsausbildung eine große Rolle bei der Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt.

Aussage 4: Viele Syrer mit Hochschulabschluss sind Ärzte oder Zahnärzte

Tatsächlich wurden in Syrien vor dem Krieg sehr viele Ärzte und Zahnärzte ausgebildet. Entsprechend hoch ist ihr Anteil auch unter den anerkannten ausländischen Berufsabschlüssen in Deutschland. Die Zugangsvoraussetzungen, um in Syrien Zahnmedizin studieren zu können, sind formal nicht niedriger als in europäischen Ländern.

Aussage 5: Frauen haben in Syrien geringere Bildungschancen als Männer

Die Bildungsbeteiligung von Frauen ist in Syrien über alle Bildungsgänge hinweg genauso hoch wie die der Männer, jedoch sind Frauen zu einem geringeren Anteil im offiziellen Arbeitsmarkt erwerbstätig.


Weitere Informationen finden Sie im IW-Kurzbericht „Bildungsstand syrischer Flüchtlinge - 5 Gerüchte auf dem Prüfstand“

Wie sie berufliche Qualifikationen von Geflüchteten besser einschätzen können, erfahren Sie im BQ-Portal (Informationsportal für ausländische Berufsqualifikationen).

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news-488 Mon, 02 May 2016 08:00:00 +0200 Mai 2016: Neue Wege der Personalgewinnung http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/mai-2016-neue-wege-der-personalgewinnung Gesucht – Gefunden: Die Kontakte Ihrer Beschäftigten sind bei der Stellenbesetzung Gold wert. news-487 Tue, 26 Apr 2016 13:32:35 +0200 Ausschreibung: Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2016 http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ausschreibung-deutscher-arbeitgeberpreis-fuer-bildung-2016 Thema: Chance Vielfalt! Bildung für gelingende Integration - Fokus Flüchtlinge Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat gemeinsam mit der Deutschen Bahn und der Deutschen Telekom den „Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung 2016“  ausgeschrieben. Mit wechselnden Schwerpunktthemen werden Bildungsinstitutionen ausgezeichnet, die durch ihre erfolgreiche Bildungsarbeit zur Verbesserung unseres Bildungssystems beitragen und Vorbildfunktion für andere Institutionen haben können. Ihr Engagement soll sichtbar gemacht und erfolgreiche Konzepte in die Fläche getragen werden. Wenn Sie sich selbst angesprochen fühlen oder mit einer Einrichtung zusammenarbeiten, die Sie sich in einer der vier Kategorien vorstellen könnten, bewerben Sie sich bzw. leiten Sie diese Informationen weiter.

Das Thema in 2016 lautet: Chance Vielfalt! Bildung für gelingende Integration - Fokus Flüchtlinge

Gesucht werden zukunftsfähige Konzepte, mit denen die Integration von Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund nachhaltig unterstützt und Vielfalt gefördert wird.

Wer kann sich bewerben?

Bildungseinrichtungen (Kitas, Schulen, Berufsschulen und Hochschulen), die durch ihre erfolgreiche Bildungsarbeit zur Verbesserung des Bildungssystems beitragen und Vorbildfunktion für andere Institutionen haben können.

Gesucht werden beispielhafte Konzepte in den vier Kategorien:

  • Frühkindliche Bildung 
  • Schulische Bildung
  •  Berufliche Bildung  
  • Hochschulische Bildung.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Jury von Bildungsexpertinnen und -experten aus Unternehmen, Wissenschaft, Stiftungen und Politik.

Bewerbungsschluss: 15. August 2016 (Poststempel)

Der Deutsche Arbeitgeberpreis für Bildung wird zum 17. Mal vergeben und ist in jeder Kategorie mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden im Rahmen des Deutschen Arbeitgebertages am 15. November 2016 in Berlin ausgezeichnet.


Detaillierte Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.

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news-485 Fri, 22 Apr 2016 14:12:07 +0200 Ausbildung nach Uni-Aus http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/ausbildung-nach-uni-aus Ausbildungsbetriebe stehen Studienabbrechern aufgeschlossen gegenüber Die duale Berufsausbildung kann für junge Erwachsene, die ihr Studium ohne Abschluss aufgeben, eine Alternative sein. Und Unternehmen fällt es angesichts der demografischen Entwicklung zunehmend schwer, freie Ausbildungsstellen mit geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern zu besetzen. Daher zeigen die Betriebe eine hohe Bereitschaft, Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher auszubilden, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) auf Basis einer aktuellen Befragung meldet.

Eine Sonderbehandlung der jungen Menschen, die mit Umweg über Universität oder Fachhochschule im Unternehmen angekommen sind, lehnt die Mehrheit der Ausbildungsbetriebe jedoch ab. Trotz der insgesamt positiven Einstellung gegenüber Studienabbrechern findet weder die Einrichtung separater Berufsschulklassen noch die besonderer Ausbildungsmodelle viele Fürsprecher. Dabei könnte dies die duale Ausbildung für Studienaussteigende attraktiver machen.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Sie sind interessiert daran, Studienabbrecher als neue Zielgruppe bei der Rekrutierung zu berücksichtigen? Dann finden Sie in der KOFA-Handlungsempfehlung Rekrutierung von Studienabbrechern weiterführende Informationen und Hilfestellungen.

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news-484 Thu, 21 Apr 2016 11:14:23 +0200 Willkommenslotsen in den Startlöchern http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/willkommenslotsen-in-den-startloechern BMWi gibt Liste der beteiligten Kammern und anderen Wirtschaftsorganisationen bekannt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gab gestern eine Liste mit über 80 Kammern und anderen Wirtschaftsorganisationen bekannt, die künftig im Rahmen des bestehenden Programms "Passgenaue Besetzung" neue Willkommenslotsen einsetzen werden. Diese rund 130 speziell ausgebildeten Willkommenslotsen werden kleinen und mittelständischen Unternehmen vor Ort bei der Integration von Flüchtlingen in die Betriebe zur Seite stehen. Die Leitstelle des Programms ist beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) angesiedelt, geschult werden die Willkommenslotsen vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA).

Begrüßung von Willkommenslotsen durch Mittelstandsbeauftragte

Die Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin beim BMWi, Iris Gleicke, begrüßte einige der ersten Willkommenslotsen gemeinsam mit ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke zur Schulung im BMWi und lobte das Engagement der Unternehmen und Kammern in diesem Bereich: "Das große Engagement der Unternehmen bei der Integration von Flüchtlingen ist beeindruckend. Aber gerade kleine und mittlere Betriebe benötigen Unterstützung - sowohl bei der Klärung verwaltungstechnischer Fragen, als auch bei der Schaffung einer neuen Willkommenskultur im Betrieb. Mit unseren neuen Willkommenslotsen gibt es einen zentralen Ansprechpartner vor Ort, der die Unternehmen bei ganz alltäglichen Fragen rund um die Flüchtlings-Azubis unterstützt."
"Der Wille, sich an der Integration von Flüchtlingen mit sicherer Bleibeperspektive aktiv zu beteiligen, ist bei vielen Betrieben und ihren Mitarbeitern hoch", ergänzt Holger Schwannecke. "Die Willkommenslotsen werden die Perspektiven dieser Flüchtlinge hier in Deutschland weiter manifestieren und dafür sorgen, dass eine nachhaltige Integration durch Ausbildung und Beschäftigung gelingt."

Aufgaben der Willkommenslotsen

Die Willkommenslotsen werden bei den Handwerkskammern, den Industrie- und Handelskammern, den Kammern der freien Berufe sowie bei weiteren Organisationen der Wirtschaft angesiedelt sein. Sie beraten rund um Fragen zu rechtlichen Rahmenbedingungen, zum verwaltungstechnischen Aufwand, über regionale und nationale Förder- und Unterstützungsangebote sowie Qualifikationsbedarf der Zielgruppe. Darüber hinaus geben sie Hilfestellung bei der Etablierung und Weiterentwicklung der Willkommenskultur im Unternehmen und helfen den Unternehmen, die passenden Flüchtlinge für Praktikums-, Ausbildungs- oder Arbeitsplatzangebote zu finden.

Iris Gleicke: "Ich möchte die Unternehmen ausdrücklich ermutigen, sich von den Willkommenslotsen beraten zu lassen. Die jungen Frauen und Männer, die zu uns kommen, können als Auszubildende und zukünftige Fachkräfte eine Bereicherung für jeden Betrieb sein. Ich danke allen Kammern und sonstigen Organisationen der Wirtschaft, die an diesem Programm teilnehmen. Ihnen, liebe Willkommenslotsen, wünsche ich viel Erfolg!", so Gleicke.


Eine Liste der Kammern und sonstigen Organisationen der Wirtschaft mit Willkommenslotsen erhalten Sie hier.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

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news-483 Mon, 18 Apr 2016 14:07:16 +0200 Modellprojekt zur Integration (IdA 120) erfolgreich abgeschlossen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/erfolgreiches-modellprojekt-zur-integration-ida-120 Positives Fazit: Mehr als 30 Prozent der Flüchtlinge konnten in den Arbeitsmarkt vermittelt werden Die vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.) zieht ein positives Fazit ihres Modellprojekts ‚IdA 120' zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt: 35 Teilnehmer konnten erfolgreich in eine Arbeitsstelle, Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung vermittelt werden. "Wir sind mit 109 Teilnehmern in die Berufsintegrationsphase gestartet. Unsere Vermittlungsquote von 32 Prozent ist überdurchschnittlich", sagte vbw Hauptgeschäftsführer Brossardt nach Abschluss des neunmonatigen Modellprojekts. Das Projekt wurde von vbw und bayme vbm gemeinsam mit der BA-Regionaldirektion Bayern und dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration finanziert. Operativ umgesetzt wurde das Projekt durch das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft.

Größte Herausforderung: Spracherwerb

Hauptinhalte von IdA 120 waren der Erwerb der deutschen Sprache und Praktikumseinsätze in den beteiligten Unternehmen. IdA 120 richtete sich an Asylbewerber ab 21 Jahren, die eine hohe Bleibeperspektive in Deutschland haben und über gute Vorqualifikationen verfügen. Größte Herausforderung war es, den Spracherwerb der Asylbewerber sicherzustellen. Eine weitere wichtige Erkenntnis ist, dass in der Integrationsphase frühestmöglich mit der Überprüfung der Kompetenzen der Asylbewerber begonnen wird. "Die kontinuierliche und intensive Betreuung von Asylbewerbern durch persönliche Coaches haben wesentlich zum Projekterfolg beigetragen."

Erkenntnisse werden in IdA 1.000 überführt

Die Erkenntnisse aus IdA 120 sind weiterentwickelt worden und in die Initiative "IdA - Integration durch Ausbildung und Arbeit" eingeflossen. Die vbw hat dazu mit ihren Partnern ein umfangreiches Maßnahmenpaket mit zwölf Einzelprojekten gestartet. Kernstück ist dabei das Projekt IdA 1000. "Damit wollen wir über 1.000 Asylbewerber und Flüchtlinge bei der Integration in den Arbeitsmarkt in allen Regierungsbezirken Bayerns unterstützen. Dies machen wir durch sprachliche und berufliche Qualifizierung, Arbeitserprobung, Kompetenzförderung und Praktika. Das Projekt hat aktuell bereits 474 Teilnehmer", so Brossardt.


Weitere Informationen zum Thema Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt finden Sie im KOFA-Dossier.

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news-482 Fri, 15 Apr 2016 10:26:25 +0200 Tafelsilber oder altes Eisen? http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/tafelsilber-oder-altes-eisen Sonderauswertung des KfW-Mittelstandspanels zu älteren Beschäftigten im Mittelstand. Im deutschen Mittestand ist derzeit ein Fünftel der Beschäftigten über 54 Jahre alt. Eine Sonderauswertung des KfW-Mittelstandspanels zeigt: Älteren Beschäftigten wird große Wertschätzung entgegengebracht.

Der Anteil an über 54-jährigen im deutschen Mittelstand ist in den vergangen 10 Jahren stark gestiegen und liegt derzeit bei 21 Prozent. Grund dafür ist vor allem die alternde  Bevölkerung. Die Verschiebung der Altersstruktur hat Folgen für die Produktivität und betriebliche Arbeitsabläufe. Ältere Beschäftigte haben oft andere Stärken, Schwächen und Bedürfnisse als jüngere. Mit der Sonderauswertung hat KfW Research analysiert, wie die Einschätzung kleiner und mittlerer Unternehmen zu dieser Veränderung ist und welchen Stellenwert sogenannten „Silver Workers“ im Betrieb haben.

Mittelständler arbeiten gern mit Älteren

Vor allem Zuverlässigkeit und Expertise sind bei KMU hoch angesehen, wie die Befragung zeigt. 62 Prozent der befragten Unternehmer stimmen der Aussage zu, dass ältere Mitarbeiter zuverlässiger als jüngere sind und 56% erachten die Expertise der älteren Mitarbeiter als wichtig für ihr Unternehmen. Bei den Schwächen älterer Mitarbeiter sieht das Bild umgekehrt aus. Mehr als die Hälfte stimmen der Aussage, dass ältere Beschäftigte weniger belastbar sind, nicht zu. Bei der Frage, ob ältere Beschäftigte die Personalkosten erhöhen verneinen  42 Prozent dies, während 29% dem zustimmen. Mittelständler sehen also ältere Beschäftigung mehrheitlich positiv.

Ältere wichtig für strategische Fachkräftesicherung

Für strategische Fachkräftesicherung wird die ältere Belegschaft immer wichtiger. Um sie länger und produktiv im Unternehmen zu halten, müssen sich Unternehmen auf die Kompetenzen und Bedürfnisse einstellen. Dazu gehört zum Beispiel die altersgerechte, ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze, betriebliche Weiterbildung und die Gesundheitsförderung. Besonders wichtig ist es, ein generationenübergreifendes Arbeitsklima zu schaffen, so Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. Zu den Ergebnissen der Studie sagt er: „Die Kombination aus Älteren mit wertvollem Erfahrungswissen und Jüngeren mit leichterem Zugang zu neuen Entwicklungen kann Synergien erzeugen und die Produktivität fördern. Die Mittelständler tun deshalb gut daran, jetzt die Weichen zu stellen für ein generationenübergreifendes Arbeitsklima und kontinuierliche Weiterbildung“. Einige KMU haben bereits damit begonnen - 17 Prozent haben entsprechende Maßnahmen umgesetzt und 28 Prozent bereiten sich auf die neuen Anforderungen vor.


Wie Sie einen guten Wissens- und Erfahrungstransfer in Ihrem Unternehmen gestalten können, erfahren Sie in unserer Handlungsempfehlung.

Wenn Ihr Unternehmen bisher eher jüngere Mitarbeiter eingestellt hat, gucken Sie bei der nächsten Ausschreibung doch auch einmal gezielt nach älteren Bewerbern. Nutzen Sie die Berufserfahrung der Generation 50plus. Wie, das erfahren Sie in unserer Handlungsempfehlung Rekrutierung Älterer.

Den aktuellen Fokus Volkswirtschaft „Tafelsilber oder altes Eisen? Ältere Beschäftigte im Mittelstand“ finden Sie hier.

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news-481 Mon, 11 Apr 2016 10:31:19 +0200 Sonder-Hotline für Arbeitgeber am 14. April http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/sonder-hotline-fuer-arbeitgeber-am-14-april 0228 713-1414 wählen und Fragen zur Beschäftigung ausländischer Fachkräfte stellen. Das Virtuelle Welcome Center der ZAV (Zentrale Auslands- und Fachvermittlung) informiert am Donnerstag, den 14. April 2016, mit einer speziellen Hotline Arbeitgeber über die Möglichkeiten und rechtlichen Rahmenbedingungen, Fachkräfte aus dem Ausland zu beschäftigen. Sie erreichen die Sonder-Hotline für einen Tag unter 0228 713-1414.

Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit ist im Ausland aktiv, um zusammen mit Partnern vor Ort Fachkräfte für Deutschland zu gewinnen.

Die Sonder-Hotline ist eingebettet in die Aktivitäten zum europaweiten Arbeitgebertag, der 2016 zum ersten Mal stattfindet. Ziel des European Employers‘ Day ist, Unternehmen stärker auf die Arbeitgeber-Dienstleistungen der Arbeitsverwaltungen in den jeweiligen Ländern aufmerksam zu machen.

Über die Sonder-Hotline am 14. April können Arbeitgeber erste Informationen zur Beschäftigung von Fachkräften aus dem Ausland erhalten. Und auch über den European Employers‘ Day hinaus ist das Virtuelle Welcome Center der ZAV jederzeit für Anfragen von Arbeitgebern erreichbar.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-479 Fri, 08 Apr 2016 14:07:12 +0200 Regionale Fachkräftesicherung durch Zuwanderung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/regionale-fachkraeftesicherung-durch-zuwanderung Studie des IW-Köln erschienen. Zuwanderung kann dem Fachkräftemangel in Deutschland zumindest teilweise entgegenwirken. Doch oft bleiben Zugewanderte in den Regionen aus, wo sie dringend gebraucht werden. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt auf, warum und wie ausländische Fachkräfte gezielter in betroffene Regionen gelenkt werden könnten.

Große Lücken in den Belegschaften im Osten erwartet

Im Süden und in weiten Teilen im Westen, wo die Arbeitslosenquote verhältnismäßig gering ausfällt, besteht ein hoher Bedarf an Fachkräften. Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind gut, weswegen es viele Erwerbsmigranten insbesondere nach Bayern und Baden-Württemberg zieht. In weiten Teilen Ostdeutschlands besteht aktuell zwar noch kein akuter zusätzlicher Fachkräftebedarf, jedoch altern die Gebiete besonders stark. Dadurch ist ein zukünftig hoher Ersatzbedarf zu erwarten. Während  beispielsweise nahezu jeder vierte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Spree-Neiße-Kreis in Brandenburg 55 Jahre oder älter ist (23,6 Prozent), sind es in Frankfurt am Main nur 12,9 Prozent. Im Osten werden also in einigen Jahren große Lücken in der Belegschaft entstehen, die Zugewanderte verkleinern könnten.

Ausländische Staatsangehörige zieht es in die Metropolen

Traditionell ist der Ausländeranteil an der Bevölkerung in Westdeutschland sehr viel höher als im Osten - ausgenommen Berlin. Ebenfalls typisch: Es zieht ausländische Staatsangehörige eher in Metropolregionen, wie das Ruhr- oder das Rhein-Main-Gebiet, als in ländliche Gebiete.
Oft liegt es an der mangelnden Bekanntheit ländlicher Regionen aber auch an Migrantennetzwerken, die vorwiegend in großen Städten vorhanden sind. Denn Neuzuwanderer zieht es häufig in Regionen, in denen bereits viele Landsleute leben.

Regionen für Zuwanderer attraktiv machen

Unternehmen können selbst einen Teil dazu beitragen, dass ihre Regionen für Zuwanderer bekannt und attraktiv werden. Eine regionenspezifisch organisierte Auslandsrekrutierung und ein spezielles Informationsangebot können interessierte Fachkräfte aus dem Ausland über die Arbeitsmarktsituation außerhalb bekannter Metropolregionen aufklären. Beispielsweise können Regionen- und Städtepartnerschaften dabei helfen. Die Ausbildung ausländischer Nachwuchskräfte – beispielsweise über das europäische Programm MobiPro-EU – kann ebenfalls ein vielversprechender Weg für Betriebe sein, um junge Leute in die Region zu locken. In unserer Handlungsempfehlung zur Ausbildung europäischer Nachwuchskräfte erfahren Sie mehr zum Programm.


Die Studie des IW Köln mit weiteren Informationen finden Sie hier.

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news-478 Mon, 04 Apr 2016 14:01:59 +0200 Aus der Praxis: Nur die Leistung zählt http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-qualifizieren/nur-die-leistung-zaehlt Stahlbauer Herges aus dem Saarland bildet einen afghanischen Flüchtling aus. news-473 Fri, 01 Apr 2016 08:40:00 +0200 April 2016: Ausbildung als Chance für Geflüchtete und Betriebe http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/april-2016-ausbildung-als-chance-fuer-gefluechtete-und-betriebe Fachkräftenachwuchs mit Durchhaltevermögen und persönlicher Reife: Bilden Sie Geflüchtete aus! news-477 Thu, 31 Mar 2016 10:53:53 +0200 Aus der Praxis: Azubis werden zu Lehrern http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-finden/azubis-werden-zu-lehrern Die Kopfmann Elektrotechnik GmbH hat sich mit einer Bildungspartnerschaft zur Nachwuchssicherung einen Namen gemacht. news-471 Thu, 24 Mar 2016 08:45:00 +0100 Sie tun was zur Integration von Geflüchteten? http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/sie-tun-was-zur-integration-von-gefluechteten Dann bewerben Sie sich beim Herrmann-Schmidt-Preis. Der diesjährige Hermann-Schmidt-Preis richtet sich an Betriebe, die ein besonderes Engagement zur Integration von Flüchtlingen leisten. In diesem Jahr werden gezielt Projekte, Initiativen und Unternehmen prämiert, die innovative, beispielhafte und bewährte Modelle zur Integration von Geflüchteten durch berufliche Bildung entwickelt haben. Sollten Sie Geflüchtete als Zielgruppe also bereits aktiv einbinden, beispielsweise durch Maßnahmen der Berufsorientierung, der Berufsvorbereitung oder durch Aus- und Weiterbildung, können Sie sich bis zum 17.Juni bewerben. Die Auszeichnung wird von einer unabhängigen Fachjury vergeben und ist mit einem Preisgeld von 3.000 Euro dotiert. Außerdem kann die Jury zusätzlich drei weitere Bewerber mit einem Sonderpreis auszeichnen, da sich der Hermann-Schmidt-Preis zum 20. Mal jährt. Diese Sonderpreise sind mit jeweils 1.000 Euro dotiert.

Der Hermann-Schmidt-Preis wird von dem gemeinnützigen Verein “Innovative Berufsbildung e. V.“ verliehen. Dieser wurde 1996 vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) und dem W. Bertelsmann Verlag (wbv) gegründet. Namensgeber des Preises ist Prof. Dr. Hermann Schmidt, der von 1977 bis 1997 Präsident des BiBB war.

Weitere Informationen zum Preis und der Bewerbung finden Sie hier.

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news-470 Mon, 21 Mar 2016 14:46:00 +0100 Flüchtlingsintegration: Sprachkenntnisse sind das A und O http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/fluechtlingsintegration-sprachkenntnisse-sind-das-a-und-o Neue Handlungsempfehlung und Zahlen zur Integration erschienen Etwa elf Prozent aller Unternehmen, die bisher keine Erfahrung in der Beschäftigung von Flüchtlingen gemacht haben, planen derzeit erstmals Geflüchtete in ihrem Unternehmen zu beschäftigen - dies ist das Ergebnis einer Befragung des IW Kölns durch die IW Consult unter 900 Unternehmen. Unternehmen, die aktuell oder in den vergangenen fünf Jahren bereits Flüchtlinge zu ihren Mitarbeitern zählen, beabsichtigen zu über 40 Prozent weitere Geflüchtete zu beschäftigen. Dies deutet daraufhin, dass viele Unternehmen positive Erfahrungen mit der Zielgruppe gemacht haben.

Etwa die Hälfte der befragten Unternehmen sieht Geflüchtete insbesondere als potenzielle Arbeitskräfte für Helfertätigkeiten (49,5 Prozent). Eine einfache Beschäftigung kann jedoch auch der erste Schritt zu einer qualifizierten Beschäftigung sein. Und: Auch nahezu jedes zweite Unternehmen (44,7 Prozent) sieht bei Geflüchteten Einsatzmöglichkeiten für qualifizierte Beschäftigungen. Die Mehrheit der Unternehmen sieht die mangelnden Deutschkenntnisse als große Hürde des Einstiegs (78,9 Prozent). Gerade in verwaltungs- und kaufmännischen Berufen werden sehr weitreichende Sprachkenntnisse benötigt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass nach Einschätzung der Unternehmen in der Verwaltung zunächst nur wenige Geflüchtete unterkommen können. In der Produktion und Dienstleistungserstellung, im Versand und der Logistik sowie im handwerklichen Bereich sind die Chancen hingegen größer.

Spielen Sie als Betrieb mit dem Gedanken, Geflüchtete zu beschäftigen oder tun Sie dies bereits, können Sie diese beim Erlernen der deutschen Sprache gezielt unterstützen. Welche Möglichkeiten Ihnen offen stehen, finden Sie seit Neuestem online in unserer Handlungsempfehlung Berufsbezogene Sprachförderung. In dem KOFA-Dossier Flüchtlinge integrieren finden Sie weitere aktuelle Informationen rund um das Thema Flüchtlinge.

Zur Pressemitteilung des IW Köln gelangen Sie hier.

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news-456 Wed, 09 Mar 2016 13:02:04 +0100 Startschuss für "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/startschuss-fuer-unternehmen-integrieren-fluechtlinge Informationen und Erfahrungsaustausch für Betriebe aller Größen, Branchen und Regionen im DIHK-Netzwerk Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer, haben heute den Startschuss für das bundesweite Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ gegeben. Ziel ist es, das Engagement der Unternehmen insbesondere für Praktikum, Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen praxisnah zu unterstützen. Zum Start des Netzwerks sind bereits 337 Unternehmen dabei – davon viele kleine und mittlere.

Das Netzwerk bietet Unternehmen aller Größen, die sich für Flüchtlinge engagieren wollen, Informationen zu Rechtsfragen, Integrationsinitiativen und ehrenamtlichem Engagement. Zudem liefert es Praxis-Tipps zur Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung und ermöglicht Erfahrungsaustausch und Kooperation zwischen den Unternehmen. Zu diesem Zweck werden bundesweit in verschiedenen Regionen Veranstaltungen stattfinden, bei denen Unternehmen ihre Praxis-Beispiele und Wissen austauschen können. Darüber hinaus bietet eine Online-Plattform für Mitglieder die Möglichkeit, Erfahrungen und Erkenntnisse zu teilen.


Nähere Informationen zum Netzwerk finden Sie unter www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de

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news-455 Mon, 07 Mar 2016 13:55:06 +0100 "Woche der Ausbildung 2016" der BA gestartet http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/woche-der-ausbildung-2016-der-ba-gestartet Vom 07. bis 11. März informiert und wirbt die Allianz für Aus- und Weiterbildung für die duale Berufsausbildung. Mit der "Woche der Ausbildung 2016" startet die Bundesagentur für Arbeit (BA) als ein Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung die erste von vier sogenannten "Wellen". Ziel ist es, junge Menschen von den Vorteilen einer betrieblichen Ausbildung zu überzeugen und Arbeitgebern den Stellenwert einer betrieblichen Ausbildung für das eigene Unternehmen zu vermitteln. Bundesweit gibt es verschiedene Aktionen rund um das Thema betriebliche Ausbildung. Weitere "Wellen" sind jeweils Aktionen für junge Menschen und Betriebe direkt vor und nach den Sommerferien sowie im Spätherbst.

Unternehmen sind heute mehr denn je auf qualifiziertes Personal angewiesen. Ausbildung ist der Grundpfeiler einer erfolgreichen Zukunft - für Betriebe und Jugendliche gleichermaßen. Mit einer betrieblichen Ausbildung sichern sie sich frühzeitig künftige Fachkräfte. Gleichzeitig eröffnen sich jungen Menschen vielfältige Chancen für ihr Berufsleben. Es zahlt sich für sie auch langfristig aus: Wer sich in seinem Beruf gut auskennt und auch nach der Lehre durch Weiterbildung am Ball bleibt, kann es mit einem der derzeit 327 dualen Ausbildungsberufe weit bringen.

Die Berufsausbildung zu stärken und noch attraktiver zu machen, ist das gemeinsame Ziel von Bund, Wirtschaft, Gewerkschaften, Ländern und BA.

 

Nähere Informationen zur Allianz für Aus- und Weiterbildung finden Sie hier.

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news-454 Thu, 03 Mar 2016 09:56:07 +0100 Experteninterview zur Digitalisierung in KMU http://www.kofa.de/themen-von-a-z/digitalisierung/experteninterview Was bedeutet Digitalisierung für KMU? Und wie können sich Betriebe vorbereiten? Ein Interview mit IW-Volkswirtin Dr. Vera Demary. news-452 Wed, 02 Mar 2016 13:00:36 +0100 KOFA-Studie zur Inklusion http://www.kofa.de/service/publikationen/detailseite/news/inklusion-in-der-dualen-berufsausbildung-in-kmu In der KOFA-Studie werden begünstigende Faktoren und Hemmnisse der Ausbildung von Jugendlichen mit Behinderung untersucht. news-451 Tue, 01 Mar 2016 09:00:00 +0100 März 2016: Ihr Weg zum KMU 4.0 http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/maerz-2016-ihr-weg-zum-kmu-40 Nutzen Sie die Potenziale der Digitalisierung für Ihren Geschäftserfolg. news-448 Tue, 16 Feb 2016 09:42:19 +0100 Initiative „Wir zusammen“ – Jede Hilfe zählt! http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/initiative-wir-zusammen-jede-hilfe-zaehlt Unternehmen vernetzen ihre Integrationsprojekte Zahlreiche Unternehmen haben bereits Projekte ins Leben gerufen, um Flüchtlinge in Deutschland zu integrieren. Häufig sind sie eher regional bekannt und vernetzt. Die Initiative „Wir zusammen“ bietet nun eine Internetplattform, auf der Unternehmen solche und ähnliche Projekte vorstellen können. Bisher haben 35 Unternehmen ihre ganz unterschiedlichen Projekte zur Flüchtlingsintegration vorgestellt. Ziel von „Wir zusammen“ ist es, die Integrationsprojekte zu bündeln, wertzuschätzen und weitere Unternehmen deutschlandweit für Aktivitäten zu gewinnen. 

Was für Projekte zur Flüchtlingsintegration finden Sie auf der Plattform?

Über die Freistellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ehrenamtliches Engagement, die Bereitstellung von Integrationslotsen und Patenschaften zum Aufbau einer Willkommenskultur, die Organisation von Freizeitaktivitäten für Flüchtlinge bis hin zu Geldspenden finden sich je nach Möglichkeiten eines Unternehmens verschiedenste Projekte zur Integration. Dabei ist es nicht entscheidend, welche Größenordnung ein Integrationsprojekt hat. Jede Hilfe zählt.

Wie können Sie sich als Unternehmen an dem Netzwerk beteiligen?

Unternehmen, die sich „Wir zusammen“ anschließen wollen, verpflichten sich mindestens ein Integrationsprojekt anzubieten. Das Projekt fokussiert die Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft und Arbeitswelt. Es ist daher auf Nachhaltigkeit angelegt und beinhaltet längerfristige Aktivitäten. Jedes Unternehmen entscheidet aber selbst, wo und in welcher Art und Weise es helfen will.

 

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier.

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news-447 Mon, 15 Feb 2016 10:01:08 +0100 Neue KOFA-Dossierseite http://www.kofa.de/themen-von-a-z/fluechtlinge Entdecken Sie viele neue Inhalte zur Flüchtlingsthematik für KMU news-441 Thu, 11 Feb 2016 09:50:36 +0100 Neue Internetseite der Allianz für Aus- und Weiterbildung http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/neue-internetseite-der-allianz-aus-und-weiterbildung Aktueller inhaltlicher Schwerpunkt: Angebote für Flüchtlinge Die Allianz für Aus- und Weiterbildung präsentiert sich ab sofort auf einer eigenen Internetseite. Das Bündnis hat es sich zum Ziel gesetzt die berufliche Bildung in Deutschland zu stärken und gemeinsam Lösungen für Herausforderungen in diesem Bereich zu entwickeln.

Auf dem Portal finden Sie Informationen zu aktuellen Initiativen und Angeboten der Projektpartner – von der Berufsorientierung bis hin zur beruflichen Weiterbildung. Ein aktueller inhaltlicher Schwerpunkt sind dabei Angebote für Flüchtlinge. Interessieren Sie sich für Maßnahmen vor Ort, können Sie über den Stichpunkt Länderbündnisse Informationen zu regionalen Ausbildungsinitiativen erhalten.

Die Allianz für Aus- und Weiterbildung ist ein breites Bündnis, zu dem unter anderen die im Themenfeld aktiven Bundesministerien, die Sozialpartner und die Kammern gehören.


Hier gelangen Sie zur Website der Allianz für Aus- und Weiterbildung.

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news-440 Tue, 02 Feb 2016 11:56:00 +0100 Duale Ausbildung attraktiv für Studienzweifler http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/duale-ausbildung-attraktiv-fuer-studienzweifler Nutzen Sie das Praktikum zur Rekrutierung von Studienzweiflern. Rund ein Drittel der Studierenden zweifelt daran, dass sie ihr derzeitiges Studium erfolgreich abschließen werden. Für fast 30 % von ihnen ist eine Ausbildung im dualen System eine attraktive Alternative. Dies sind Ergebnisse einer Studierendenbefragung der Universität Maastricht in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zur Attraktivität der beruflichen Bildung. Die Befragung wurde im September 2015 online mit über 12.000 Studierenden an deutschen Hochschulen durchgeführt. Dass sich, so ein weiteres Ergebnis der Studie, nahezu jede/-r dritte Studierende bei einer Neuorientierung ein duales Studium vorstellen könnte, zeigt, dass es insgesamt ein großes Interesse der Studierenden an einem Bildungsweg mit betrieblichen Anteilen und konkreten beruflichen Perspektiven gibt.

Praktikum als Türöffner

Die Befragungsergebnisse weisen auf folgenden interessanten Zusammenhang hin: Die Entscheidung für eine Ausbildung würde 80 % der Studienzweiflerinnen und Studienzweifler leichter fallen, wenn sie den Betrieb bereits im Vorfeld über ein bezahltes Praktikum kennenlernen könnten. Wichtig ist den Befragten, dass im Falle eines Wechsels in die Ausbildung entweder die bisher im Studium erbrachten Leistungen auf die Abschlussprüfung angerechnet werden (81 %) oder durch eine Anrechnung der bisherigen Leistungen die Ausbildungsdauer verkürzt wird (ebenfalls 81 %).

Weitere Informationen erhalten sie hier.

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news-439 Mon, 01 Feb 2016 08:00:00 +0100 Februar 2016: Praktika als Chance für Flüchtlinge und Betriebe http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/februar-2016-praktika-als-chance-fuer-fluechtlinge-und-betriebe Step by Step in den Arbeitsmarkt: Ein Praktikum als Wegweiser für Betrieb und Flüchtling. news-438 Thu, 28 Jan 2016 12:14:53 +0100 Neues Förderprogramm „Willkommenslotsen“ http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/neues-foerderprogramm-willkommenslotsen Bis zum 15.02.2016 können sich Kammerorganisationen und andere Organisationen der Wirtschaft bewerben. Die zentrale Aufgabe der Willkommenslotsen wird es sein, KMU bei der Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen und Asylbewerber/-innen mit Bleibeperspektive zu informieren. Willkommenslotsen sollen die Unternehmen dabei in allen praktischen Fragen der betrieblichen Integration durch Hospitation, Praktika, Einstiegsqualifizierung, Ausbildung oder Arbeit beraten.

Wer kann sich bewerben bzw. wer ist antragsberechtigt?

Für das Programm bewerben können sich Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, Kammern der Freien Berufe und andere Kammerorganisationen; außerdem andere Organisationen der Wirtschaft, die gemeinnützig tätig sind und das duale Ausbildungssystems stärken, wie z. B. Bildungswerke der Wirtschaft, die von Verbänden getragen werden.

Wer kann Willkommenslotse werden?

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der antragsberechtigten Organisationen können zu Willkommenslotsen ausgebildet werden. Die entsprechenden Schulungen werden aktuell vom KOFA entwickelt.
Anträge können bis zum 15.02.2016 beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) eingereicht werden.


Wenn Sie sich für das Programm interessieren oder jemanden darauf aufmerksam machen möchten, finden Sie nähere Informationen und das Antragsformular beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).

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news-437 Thu, 28 Jan 2016 11:22:00 +0100 Qualifizierung für die digitale Zukunft http://www.kofa.de/service/publikationen/detailseite/news/qualifizierung-fuer-die-digitale-zukunft KOFA-Studie zeigt: Die Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen zu. Bereits ein Drittel aller Unternehmen beschäftigt sich hierzulande intensiv mit den Themen Digitalisierung und Qualifizierung und ist sich der großen Bedeutung des Internets für ihre Geschäftsaktivitäten bewusst. Damit zeichnen sie sich durch einen hohen Digitalisierungsgrad aus. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen großen Betrieben dabei in nichts nach. Dies sind die Kernergebnisse der KOFA-Studie zum Digitalisierungsgrad in der deutschen Volkswirtschaft.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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news-436 Thu, 21 Jan 2016 11:40:55 +0100 Digitalisierung zum Anfassen http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/digitalisierung-zum-anfassen Bundesminister Gabriel startet fünf neue Kompetenzzentren zur Digitalisierung des Mittelstands Für kleine und mittlere Unternehmen ist das Thema Digitalisierung häufig noch eher abstrakt. Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hat heute im Rahmen der Förderinitiative "Mittelstand 4.0 - Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse" die Auswahl fünf weiterer Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren bekannt gegeben, die Mittelständler "Digitalisierung zum Anfassen" bieten. Damit stehen bis Mitte dieses Jahres bundesweit insgesamt zehn Zentren sowie zusätzlich ein Kompetenzzentrum für die Digitalisierung im Handwerk bereit. Ziel ist es bei der Entstehung neuer Geschäftsmodelle zu unterstützen und kleine und mittlere Unternehmen bundesweit eine Anlaufstelle zu bieten.

In den Kompetenzzentren haben KMU die Chance, vor Ort unter professioneller Anleitung ihre eigenen technischen Entwicklungen, Schnittstellen zu Produkten oder Kunden auszutesten. Zudem werden sie über neue digitale Anwendungen sowie Fragen zu Kosten und Sicherheit bei der Einführung von Industrie 4.0-Technologien beraten.

Die zusätzlich ausgewählten Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren sind:

  • Augsburg (Bayern) unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik, Projektgruppe Ressourceneffiziente mechatronische Verarbeitungsmaschinen
  • Chemnitz (Sachsen) unter der Leitung der Technischen Universität Chemnitz, Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme
  • Hamburg unter der Leitung der Handelskammer Hamburg Service GmbH
  • Ilmenau (Thüringen) unter der Leitung der Technischen Universität Ilmenau, Fachgebiet Fertigungstechnik im Thüringer Zentrum für Maschinenbau
  • Stuttgart (Baden-Württemberg) unter der Leitung des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation.

Im Jahr 2017 sollen noch weitere Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren dazu kommen, um eine bundesweite Abdeckung sicherzustellen und auch Zentren mit einer themen- bzw. branchenspezifischen Ausrichtung einzurichten.

Weitere Informationen zu den Kompetenzzentren finden Sie hier.

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news-430 Tue, 12 Jan 2016 13:34:29 +0100 Azubis verdienen mehr http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/azubis-verdienen-mehr Bewerbermangel Grund für teilweise überdurchschnittliche Erhöhungen Die tariflichen Ausbildungsvergütungen sind 2015 nach den Ergebnissen einer BIBB-Erhebung erneut deutlich gestiegen: 832 Euro brutto im Monat, ein Plus von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr, verdienten Azubis durchschnittlich in Westdeutschland; in Ostdeutschland erhöhten sich die tariflichen Ausbildungsvergütungen um 4,3 Prozent auf durchschnittlich 769 Euro. Für das gesamte Bundesgebiet lag der tarifliche Vergütungsdurchschnitt 2015 bei 826 Euro (+ 3,9 Prozent).
Zu diesen Ergebnissen kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in einer Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen für das Jahr 2015. Ermittelt wurden die durchschnittlichen Vergütungen für 180 Berufe in West- und 149 Berufe in Ostdeutschland. Auf diese Berufe entfielen 89 % aller Ausbildungsverhältnisse. Das BIBB führt die Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen seit 1976 jährlich zum Stichtag 1. Oktober durch.

Bewerbermangel und Erhöhung der Ausbildungsvergütung

Die gute Wirtschaftslage und wachsende Schwierigkeiten vieler Betriebe, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen, seien verantwortlich für die Anhebung der tariflichen Ausbildungsvergütungen in den letzten Jahren, schreibt das BIBB. In Ausbildungsberufen mit großem Bewerbermangel – zum Beispiel im Lebensmittelhandwerk, der Gastronomie und der Reinigungsbranche – waren 2015 teilweise überdurchschnittliche Erhöhungen zu beobachten. Ein beträchtlicher Anstieg war im Beruf „Fachkraft für Systemgastronomie“ mit 7,7 % (West) beziehungsweise 9,3 % (Ost) zu verzeichnen. Dagegen fiel der Zuwachs im Beruf „Gebäudereiniger/-in“ in Westdeutschland mit 2,4 % eher schwach aus, während die Vergütungen in Ostdeutschland mit 4,7 % leicht überdurchschnittlich zunahmen.

Weitere Informationen: https://www.bibb.de/ausbildungsverguetungen-2015

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news-424 Mon, 04 Jan 2016 08:22:00 +0100 Januar 2016: Flexibel ins neue Jahr http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/januar-2016-flexible-arbeitszeitmodelle Lesen Sie, wie sowohl Ihr Unternehmen, als auch Ihre Mitarbeiter von flexiblen Arbeitszeiten profitieren können. news-429 Wed, 23 Dec 2015 12:52:00 +0100 Flüchtlinge einstellen – Das Wichtigste in Kürze Was Sie bei Praktika, Ausbildung und Beschäftigung beachten sollten, erfahren Sie in unseren Steckbriefen. news-428 Tue, 22 Dec 2015 09:05:00 +0100 Aus der Praxis: Durch besonderes Geschick zur Ausbildung http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-qualifizieren/fluechtling-ueberzeugt-durch-geschick Das Maschinenbauunternehmen Albert Koch GmbH bildet einen jungen Afghanen zum Facharbeiter aus news-426 Thu, 17 Dec 2015 12:58:12 +0100 Flüchtlinge als Praktikanten http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-finden/voller-einsatz-fuer-die-qualifizierung Einstiegsqualifizierung als Glücksfall für die Backstube Bremen und drei Jugendliche im KOFA-Praxisbeispiel news-425 Tue, 15 Dec 2015 10:26:13 +0100 Gefördert, gebildet, gebunden http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-qualifizieren/gefoerdert-gebildet-gebunden Aus der Praxis: Die SMF GmbH finanziert ihren Fachkräften ein berufsbegleitendes Studium news-422 Thu, 10 Dec 2015 11:27:00 +0100 Video-Praxisbeispiel "Vielfalt im Team" http://www.kofa.de/aus-der-praxis/unternehmen-positionieren/vielfalt-im-team Werfen Sie einen Blick in die Diversity-Bäckerei Newzella news-421 Tue, 08 Dec 2015 15:55:00 +0100 Flüchtlinge integrieren, Fachkräfte gewinnen http://www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-finden/eine-chance-fuer-beide-seiten Bei der Henning Dierk GmbH hat man gute Erfahrungen gemacht news-414 Mon, 07 Dec 2015 17:55:00 +0100 Unternehmenswettbewerb „Erfolgsfaktor Familie 2016“ http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/unternehmenswettbewerb-erfolgsfaktor-familie-2016 Noch bis zum 11. Dezember 2015 bewerben! Der Unternehmenswettbewerb „Erfolgsfaktor Familie 2016“ prämiert bundesweit die familienfreundlichsten Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Der Wettbewerb ist Teil des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“. Partner des Unternehmenswettbewerbs sind die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft BDA, DIHK, ZDH sowie der DGB.

Mitmachen und jetzt bewerben!

Bewerben Sie sich noch heute als Unternehmen in einer der folgenden Klassen:

  • Kleine Arbeitgeber (bis 100 Beschäftigte)
  • Mittelgroße Arbeitgeber (bis 1.000 Beschäftigte)
  • Große Arbeitgeber (über 1.000 Beschäftigte)

Der Gewinner erhält ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Zusätzlich wird es drei Sonderpreise zu folgenden Themen geben: „Väterliche Personalpolitik, „Kooperation von Unternehmen mit Partnern vor Ort“ und „Innovation: Vereinbarkeit in der digitalen Arbeitswelt“. Hierbei liegt das Preisgeld jeweils bei 2.000 Euro.

Auf dem richtigen Weg

Mit Ihrer Teilnahme können Sie Deutschland noch familienfreundlicher gestalten. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat mithilfe des neuen Familienfreundlichkeitsindex herausgefunden, dass Deutschland sich - im Vergleich zu anderen europäischen Ländern - in den letzten zehn Jahren mit am stärksten weiter entwickelt hat. Trotzdem steht noch einiges auf der To-Do-Liste, wie zum Beispiel der weitere Ausbau der Ganztagsbetreuung von Schulkindern.


Zum Bewerbungsformular und zu weiteren Informationen zum Unternehmenswettbewerb „Erfolgsfaktor Familie 2016“ gelangen Sie hier.

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news-413 Mon, 07 Dec 2015 15:55:00 +0100 Fachkräftesicherung trifft Impro-Theater http://www.kofa.de/service/veranstaltungsdokumentation Am 17. und 19. November machte die Veranstaltungsreihe "Fachkräftesicherung" in Fulda und Oldenburg halt. news-412 Thu, 03 Dec 2015 10:00:00 +0100 Unternehmen wagen Inklusion http://www.kofa.de/service/news/detailseite/news/unternehmen-wagen-inklusion 3.12.: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung Inklusion in der Berufsausbildung ist bereits in vielen Unternehmen Realität. Knapp ein Viertel aller ausbildenden Unternehmen beschäftigte in den vergangenen fünf Jahren Azubis mit Behinderung. Das ergab eine Befragung von knapp 1.400 Firmen durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Haben Betriebe bereits Erfahrungen mit Beschäftigten mit Handicap, liegt die Wahrscheinlichkeit sehr viel höher, dass sie entsprechende Azubis ausbilden.

Entscheidende Faktoren für die Ausbildung von Menschen mit Behinderung

Ein wichtiger Faktor dafür, ob ein Unternehmen Menschen mit Behinderung ausbildet oder nicht ist die Betriebsgröße: 22 bzw. 34 Prozent aller kleinen und mittleren Ausbildungsunternehmen bilden Jugendliche mit Behinderung aus. Bei Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitern sind es gut die Hälfte. Zudem sind Unternehmen, denen Fachkräfte fehlen, eher bereit, Azubis mit Handicap eine Chance zu geben. Eine weitere Rolle spielt, ob Firmen auf Vielfalt setzen. „Firmen, die Jugendliche mit Migrationshintergrund oder sozial Benachteiligte beschäftigen, stellen eher Jugendliche mit Behinderung ein“, sagt IW-Ausbildungsexperte Christoph Metzler.

Vorbehalte reduzieren und Kontakt verbessern

Die IW-Unternehmensbefragung zeigt außerdem, dass sich einige Vorbehalte reduzieren, sobald Unternehmen Erfahrungen mit Azubis mit Behinderung gemacht haben. So scheuen knapp die Hälfte der unerfahrenen Firmen den hohen bürokratischen Aufwand, aber nur rund ein Drittel der erfahrenen Betriebe geben an, dass sie die Bürokratie von weiteren Einstellungen abhält. Eine Herausforderung, die von allen gleichermaßen benannt wird: Das Matching zwischen den Unternehmen und den betroffenen Jugendlichen, die eine Ausbildung suchen, muss noch verbessert werden.

Unternehmensengagement braucht Unterstützungsangebote

Bei der Frage, welche Angebote das Engagement der Unternehmen besonders gut unterstützen, fällt das Votum in der IW-Umfrage eindeutig aus: Mehr als drei Viertel finden es hilfreich, einen festen externen Ansprechpartner etwa für das Beantragen von Fördergeldern zu haben. Knapp drei Viertel votieren für eine zentrale Informationsstelle zum Thema sowie Ausbildungsmaterial in leichter Sprache. Etwa 37 Prozent nutzen die sozialpädagogische Begleitung für Auszubildende. Die  IW-Unternehmensbefragung wurde im Rahmen des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) erstellt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird.

Weitere Informationen zum Thema im IW-Trends "Menschen mit Behinderung in der dualen Ausbildung- Begünstigende und hemmende Faktoren".


Wenn Sie Interesse an weitergehenden Informationen für Ihr Unternehmen haben, finden Sie in unserer Handlungsempfehlung Rekrutierung von Menschen mit Behinderung praxisnahe Hilfestellungen.

 

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung: Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung wurde erstmals im Jahr 1993 begangen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der offiziellen Website des UN-Programms für die Rechte und Würde von Menschen mit Behinderungen.

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news-411 Tue, 01 Dec 2015 10:46:00 +0100 Dezember 2015: Menschen mit Behinderung ausbilden http://www.kofa.de/service/thema-des-monats/2015/dezember-2015-menschen-mit-behinderung-ausbilden Inklusion im Unternehmen: Ihre Fachkräfte von morgen können junge Menschen mit Behinderung sein.