Betriebliche Weiterbildung

Sie bieten Ihre Produkte online an – wer programmiert das Angebot und steuert den Prozess? Oder bauen Sie gerade eine Kundendatenbank auf und fragen sich, wer von Ihren Mitarbeitern diese verwalten kann? Vor allem aber: Wie veränderungsbereit sind Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

Unternehmen brauchen konstant aktuelles Know-how, um Schritt zu halten. Das große Ziel der Weiterbildung ist nicht Wissen an sich, sondern die Befähigung zum Handeln. Wenn Sie Kompetenzen erhalten, aufbauen und erweitern, ermöglichen Sie eine höhere Produktivität und bereiten Ihr Unternehmen auf neue Anforderungen vor. Mit passenden Weiterbildungsangeboten motivieren Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und stärken deren Bindung an das Unternehmen.

Download Handlungsempfehlung

Vorteile

Für Ihr Unternehmen lohnt sich betriebliche Weiterbildung in doppelter Hinsicht: Zum einen bringt sie unmittelbar Nutzen für Ihre Belegschaft durch die Vermittlung von benötigten Kompetenzen sowie bei der Verbesserung von betrieblichen Arbeitsabläufen. Zum anderen haben Weiterbildungsangebote einen indirekten Einfluss auf den Unternehmenserfolg.

Ganz konkret erreichen Sie mit betrieblicher Weiterbildung folgende Ziele:

  • Sie rüsten sich für den digitalen Wandel: Mit gezielter Qualifizierung sorgen Sie für die Beschäftigungsfähigkeit (Employability) Ihrer Mitarbeiter. Weiterbildung bereitet auf die Anforderungen der Digitalisierung vor und versetzt Ihre Belegschaft in die Lage, konstruktiv mit den Veränderungen umzugehen.
  • Sie halten mit Entwicklungen Schritt: Dank spezifischer Weiterbildungsangebote können Sie Ihre Belegschaft entsprechend den jeweiligen Bedarfen Ihres Unternehmens passgenau qualifizieren und so das erforderliche Know-how aktuell halten.
  • Sie fördern Veränderungsbereitschaft und flexibilisieren Personal: Mit  bedarfsgerechter Weiterbildung vermitteln Sie die notwendigen Kompetenzen, um die Anforderungen neuer Arbeitsabläufe, Software oder Dienstleistungen zu meistern und erhöhen zudem die Akzeptanz für Veränderungen im Unternehmen. Je besser und umfassender Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter qualifiziert sind, desto eher können sie komplexe und neue Aufgaben erledigen. Das hilft bei neuen betrieblichen Anforderungen und auch bei der Vertretung während Elternzeit, Krankheits- oder Urlaubszeiten.
  • Sie stärken Innovationskraft: Je selbstverständlicher Weiterbildung in Ihrem Unternehmen stattfindet, desto offener sind Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für kontinuierliche Verbesserungsprozesse und neue Trends, da sie sich gut informiert und vorbereitet fühlen.
  • Sie erhöhen Motivation und Arbeitszufriedenheit: Durch vorausschauende Weiterbildungsangebote vermeiden Sie die Unter- oder Überforderung Ihres Personals und erhöhen so die Arbeitszufriedenheit. Bereitet die Weiterbildung gar auf anspruchsvollere Tätigkeiten vor, erhöht dies zusätzlich die Motivation, da sich durch neue Perspektiven auch die Bindung an das Unternehmen erhöht.
  • Sie stärken Ihre Arbeitgebermarke und Attraktivität: Ein breites und reichhaltiges Weiterbildungsangebot beeinflusst Ihr Unternehmensimage positiv, da Sie Ihrer Belegschaft durch Weiterbildung berufliche Entwicklungsperspektiven bieten und Karrierepfade aufzeigen.
  • Sie vermeiden Fehlbesetzungen: Durch die interne Besetzung einer offenen Stelle senken Sie das Risiko einer Fehlbesetzung. Zum einen kennen Ihre Beschäftigten das Unternehmen und seine Arbeitsabläufe bereits und sind mit den Anforderungen vertraut. Zum anderen können Sie deren fachlichen und die sozialen Kompetenzen sowie Potenziale gut einschätzen.
  • Sie senken Kosten: Die Weiterbildung Ihres Personals kann für Sie kostengünstiger sein als eine externe Rekrutierung, indem Sie Rekrutierungs- und Fehlbesetzungskosten vermeiden. Dies gilt insbesondere, wenn Sie Unterstützungsangebote durch externe Förderprogramme in Anspruch nehmen.

Weiterbildungskultur

Je selbstverständlicher und regelmäßiger Weiterbildungsmaßnahmen im Unternehmen stattfinden, umso größer sind Wirkung und Akzeptanz in der Belegschaft. Und umso flexibler können Sie reagieren, wenn Veränderungen anstehen. Halten Sie daher auch Angebote zur kontinuierlichen und persönlichen Weiterentwicklung Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereit. Sie sind neben kurzfristigem Weiterbildungsbedarf – etwa bei der Einführung von neuen Produktionsverfahren, Technologien oder Marketinginstrumenten – ein wichtiger Baustein der Weiterbildungskultur.

Als Teil der strategischen Personalplanung dient Weiterbildung dazu, einzelne Fachkräfte systematisch in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen. So geht die angedachte Übernahme von Projekt- und Führungsverantwortung oder von Fachkarrieren im besten Fall mit Weiterbildungsmaßnahmen einher, die Ihre Fachkraft auf diese Aufgaben vorbereiten.

Ein festes Budget für Weiterbildung ist im Rahmen des Controllings ein wichtiger Punkt und gibt Ihren Personalverantwortlichen finanzielle Orientierung. So verhindern Sie, dass für wichtige Weiterbildungsmaßnahmen kurzfristig keine Mittel vorhanden sind oder die Ausgaben zu stark schwanken. Es ist sinnvoll, die Qualität der ausgewählten Maßnahmen von den Teilenehmerinnen und Teilnehmern beurteilen zu lassen, um besonders effektive und effiziente Angebote zu identifizieren und Fehlinvestitionen zu vermeiden.

Indem Sie Weiterbildung in Ihrem Unternehmensleitbild verankern, verdeutlichen Sie den hohen Stellenwert, den das Thema in Ihrem Unternehmen hat. Damit senden Sie zugleich ein Signal an externe Fachkräfte. Weiterbildung sollte auch in der internen Kommunikation eine Rolle spielen. Wenn Sie mit Ihren Führungskräften regelmäßig den Weiterbildungsbedarf in den Abteilungen besprechen, können Sie schneller reagieren und besser strategisch planen.

Lehrveranstaltungen

In diesen Weiterbildungsmaßnahmen wird in der Regel in klassischer Seminarform gelernt. Lehrveranstaltungen können zwei Zielen dienen:

  • Anpassung der individuellen Kompetenzen an veränderte berufliche Anforderungen.
  • Erwerb eines anerkannten Abschlusses oder Zertifikats.

Anpassungsfortbildung

Mit einer Anpassungsfortbildung sorgen Sie dafür, dass Ihr Personal versiert ist für neue Anforderungen am Arbeitsplatz. Technische und wissenschaftliche Erkenntnisse wirken in fast allen fachlichen Bereichen direkt auf die Arbeitswelt, verändern Methoden und  Prozesse. Die Anpassungsfortbildung bietet die Chance, vorhandenes Wissen aufzufrischen und neue Kenntnisse zu erwerben.

Anpassungsfortbildungen umfassen alle Formen des Lernens in klassischer Seminarform, die nicht zu einem anerkannten Bildungsabschluss führen. Hierzu zählen:

  • Kurse
  • Seminare
  • Vollzeitlehrgänge
  • berufsbegleitende Lehrgänge, die von Bildungsdienstleistern oder eigenem Weiterbildungspersonal angeboten werden.

In einer Anpassungsfortbildung können vermittelt werden:

  • berufsspezifische Kenntnisse (zum Beispiel Programmiersprachen)
  • soziale Fertigkeiten (zum Beispiel Umgang in Konfliktgesprächen)
  • Kenntnisse aus der beruflich verwertbaren Allgemeinbildung (zum Beispiel Fremdsprachen).

Mit einer Anpassungsfortbildung können Sie die Beschäftigungsfähigkeit Ihrer Fachkräfte erhalten und an veränderte Erfordernisse der Berufstätigkeit anpassen. Anpassungsfortbildungen werden kurzfristig und situationsgebunden eingesetzt.

Teilqualifizierung und Nachqualifizierung von An- und Ungelernten

Über eine Teilqualifikation (TQ) können An- und Ungelernte einzelne Module eines Ausbildungsberufs erlernen. Jedes Modul bildet eine geschlossene Einheit, kann einzeln geprüft und mit einem Zertifikat abgeschlossen werden. Die Summe aller Module bildet jeweils einen Ausbildungsberuf ab.

Wenn Sie eine Arbeitskraft benötigen, die einen bestimmten Teilbereich eines Ausbildungsberufes beherrscht, kann eine TQ das richtige Qualifizierungsmodell sein. Ein Beispiel: Der Ausbildungsberuf Maschinen- und Anlagenführer/in wurde in sechs Modulen aufgeteilt. Ein Modul beinhaltet „Bauteile und Baugruppen herstellen“, während andere Module die Einrichtung und Wartung von Maschinen oder die Qualitätskontrolle beinhaltet.

Teilqualifizierungen werden in der Regel von lokalen Bildungsdienstleistern angeboten. Ein Zeichen für Qualität sind Gütesiegel, wie „Eine TQ besser!“, das von den Arbeitgeberverbänden vergeben wird. Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt sowohl geringqualifizierte Personen als auch KMU mit geringqualifizierten Beschäftigten, die Teilqualifikationen erwerben möchten. Neben der teilweisen oder kompletten Übernahme von Lehrgangskosten ist es auch möglich, Zuschüsse zum Arbeitsentgelt zu erhalten.

Aufstiegsfortbildungen zum Meister, Techniker oder Fachwirt

Durch eine geregelte Aufstiegsfortbildung können Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung für anspruchsvolle Fach- und Führungstätigkeiten qualifiziert werden. Dabei gibt es drei Stufen:

  • Das erste Niveau umfasst Fortbildungen, mit denen man sich für spezielle Funktionen im erlernten Berufsfeld qualifizieren kann. So bietet zum Beispiel eine Aufstiegsfortbildung zur „Fachberater/in“ eine gezielte Vorbereitung für den Kundenkontakt.
  • Das zweite Niveau umfasst Abschlüsse wie Meister, Fachwirt oder Techniker. Neben einer fachlichen Vertiefung und Spezialisierung enthalten diese Bildungsgänge auch eine Vorbereitung auf Führungstätigkeiten. Meister verfügen zudem über eine Ausbildereignung und dürfen damit junge Menschen in verwandten Berufen ausbilden. Abschlüsse dieser Aufstiegsfortbildungen entsprechen formal einem Bachelorabschluss.  
  • Das dritte Niveau umfasst Fortbildungen, die vorrangig für die Unternehmensführung sowie die Entwicklung von Innovationen qualifizieren. In der Regel ist eine abgeschlossene Aufstiegsfortbildung des zweiten Niveaus Voraussetzung. Die Abschlüsse Geprüfter (Technischer) Betriebswirt / Informatiker / Berufspädagoge und andere entsprechen einem Masterabschluss an der Hochschule.

Weitere Informationen zur Umsetzung finden Sie in unserer Handlungsempfehlung Meister- und Technikerfortbildung.

Berufsbegleitendes Studium

Mittels eines berufsbegleitenden Studiums können Sie akademischen Nachwuchs aus den eigenen Reihen gewinnen.

Ein berufsbegleitendes Studium enthält in der Regel Phasen des Selbststudiums und der Anwesenheit in Lernveranstaltungen an einer Hochschule oder Universität.

  • Wird es an einer Fernuniversität absolviert, sind in der Regel nur sehr geringe Anwesenheitszeiten erforderlich, so dass das Studium leichter mit dem Arbeits- und Privatleben in Einklang gebracht werden kann. Es erfordert jedoch ein hohes Maß an Eigenständigkeit.
  • Ein Präsenzstudium an einer Hochschule vor Ort erlaubt Ihrer Fachkraft hingegen deutlich weniger zeitliche Flexibilität, es bietet dafür zusätzliche Unterstützung.

Sie können Ihre Beschäftigten durch Freistellungen oder finanzielle Hilfen, wie die Übernahme von Studiengebühren, dabei unterstützen, ihr berufliches Arbeitspensum und das Studium miteinander zu vereinbaren.

Abzugrenzen vom berufsbegleitenden Studium ist das duale Studium, das sich an Personen richtet, die bislang über keine Berufsausbildung verfügen. Informationen zum dualen Studium finden Sie in unserer Handlungsempfehlung Duales Studium.

Informationsveranstaltungen

Der Besuch von Informationsveranstaltungen wie Vorträgen, Fachmessen, Kongressen oder Erfahrungsaustauschkreisen bietet einzelnen Fachkräften die Möglichkeit, aktuelle Informationen zu einem bestimmten Thema zu erwerben.

Informationsveranstaltungen bieten zudem eine Plattform für den sozialen und fachlichen Austausch. Sie werden daher insbesondere von KMU oft genutzt. Der Austausch zwischen Unternehmen schafft Möglichkeiten, von anderen zu lernen und Probleme und Lösungen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Bei allen Informationsveranstaltungen können Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bitten, die wichtigsten Erkenntnisse den Kolleginnen und Kollegen zukommen zu lassen. Dies fördert das Lernen und dient dem Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Lernen im Job

Weiterbildung umfasst mehr als klassische Lehr-Lern-Situationen, in denen eine Dozentin oder ein Dozent die Inhalte für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufbereitet. Zum Beispiel tauschen sich Beschäftigte über die richtige Vorgehensweise in einer konkreten Arbeitssituation aus oder fragen gezielt bei Kolleginnen und Kollegen nach, wie diese ein spezifisches Problem lösen. Solche Weiterbildungssituationen werden auch als informelles Lernen bezeichnet.

Obwohl diese Form des Lernens häufig ohne festen Rahmen stattfindet, sollte sie in der Weiterbildungsplanung berücksichtigt werden, um Raum und Zeit für diesen wertvollen Austausch zu geben.

Zum informellen Lernen zählen vielfältige Maßnahmen, die dem Wissens- und Erfahrungstransfer im Unternehmen dienen. Dieser Transfer ist wichtig, da betriebsinternes Wissen häufig Erfahrungswissen ist, das nicht schriftlich festgehalten ist.

  • Einarbeitung: Nachfolgerinnen und Nachfolger von Schlüsselkräften im Betrieb aber auch junge Fachkräfte profitieren von einer gezielten Einarbeitung durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen. Dies kann dadurch erfolgen, dass eine erfahrene Person für fachliche und persönliche Fragen zur Verfügung steht oder ein Projekt gemeinsam bearbeitet wird. Bei konkreten Herausforderungen oder Neuerungen kann eine 1:1-Unterstützung am individuellen Arbeitsplatz ebenfalls sinnvoll sein, um etwa die Handhabung einer neuen Software zu erlernen.
  • Mentoring und Coaching: Auch ein Mentoring oder Coaching beinhaltet eine individuelle Betreuung, die jedoch auf einen längeren Zeitraum angelegt ist.
  • Altersgemischte Teams: Der informelle Austausch während der täglichen Arbeit ist gerade in altersgemischten Teams nützlich, da die Jungen neues Wissen aus der Ausbildung mitbringen und die Älteren über die Erfahrung verfügen, wie Neues umgesetzt werden kann.
  • Qualitätszirkel: Mit der Einrichtung von Qualitätszirkeln können Sie dem informellen Austausch unter den Beschäftigten eine Struktur geben: In festen Abständen treffen sich Beschäftigte, um Themen des eigenen Arbeitsbereiches zu analysieren und Lösungsvorschläge für auftretende Probleme zu entwickeln.
  • Systematischer Arbeitsplatzwechsel: Um den Blick über den eigenen Tellerrand zu ermöglichen, eignet Job Rotation zwischen Unternehmensteilen oder mit anderen Unternehmen. Trainees lernen beispielsweise auf Basis systematischer Arbeitsplatzwechsel (Job-Rotation) unterschiedliche Bereiche des Unternehmens kennen.

Lernen mit Medien

„Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst hieße es ja Buchung.“ (Dieter Hildebrand)

Der große Vorteil des selbstgesteuerten Lernens ist die hohe zeitliche Flexibilität. Das Lernen kann in Arbeitsphasen mit Freiraum genauso erfolgen wie nach der Arbeit. Auch an einen festen Ort ist die oder der Lernende nicht gebunden. Zugleich fehlt in der Regel eine Unterstützung durch eine weitere Person. Diese Form des Lernens richtet sich daher in erster Linie an lernerfahrene Fachkräfte.

E-Learning

Die klassische Form des selbstgesteuerten Lernens mit Medien umfasst das Lesen von Fachzeitschriften und Fachbüchern. Traditionelle Fernlehrgänge bereiten das Wissen in Form von Selbstlerntexten auf und bieten Übungs- und Prüfungsaufgaben. Diese Art des Lernens ist in Zeiten der Digitalisierung erfolgreich weiterentwickelt worden und bietet nun unter dem Stichwort E-Learning zahlreiche Varianten:

  • Computerbasierte Selbstlernprogramme
  • Videotrainings
  • Interaktive Formen von webbasiertem Lernen, in denen Lernende und Lehrende miteinander kommunizieren (zum Beispiel Webinare oder virtuelle Seminare, kooperative Lernplattformen)
  • Simulationen, in denen der Ernstfall geprobt werden kann
  • Mischungen aus Präsenz- und Onlinelernen (blended learning)

Das klassische, nicht-interaktive Selbststudium ist darüber nicht verlorengegangen: statt einer Fachzeitschriften können Sie aber heute auch Videoportal wie Youtube oder MyVideo nutzen. Dort finden Sie eine Vielzahl von kostenlosen Anleitungen zu den unterschiedlichsten Tätigkeiten, etwa worauf Sie beim Benutzen eines Werkzeugs achten müssen. Anders als bei Fachzeitschriften kann hier jede und jeder seine Erfahrungen an Dritte weitergeben. Die Bewertungen und Kommentare durch andere Nutzerinnen und Nutzer können Sie als Zeichen für die Qualität eines Videos nutzen.

MOOCs

In den letzten Jahren sind sogenannte MOOCs – Massive open online courses – populär geworden. Diese kombinieren traditionelle Formen der Wissensvermittlung wie Vorlesungsvideos und Lesematerial mit interaktiven Übungsaufgaben und Online-Tests sowie mit Foren, in denen sich Lehrende und Lernende austauschen können. MOOCs werden von privaten Anbietern in Zusammenarbeit mit Universitäten in der Regel kostenlos zur Verfügung gestellt. Lediglich der Erwerb eines Zertifikats ist kostenpflichtig. Diese Weiterbildungsform kann für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter interessant sein, die für ein Fernstudium in Frage kommen und dieses erst mal testen wollen. Einige Anbieter ermöglichen die Anrechnung von MOOC-Leistungen auf ein Präsenzstudium an einer Hochschule.

Weiterführende Informationen

Mehr zu diesem Thema auf KOFA.de:

E-Learning - Lernen mit digitalen Medien

Nutzen Sie die Potentiale von E-Learning für Ihre betriebliche Aus- und Weiterbildung. Hier finden Sie Informationen zu Ihrem Einstieg. mehr

Weiterbildungsanbieter

Bei Weiterbildungsträgern können Sie mit qualifizierten und motivierten Fachkräften in Kontakt treten. mehr

Grundbildung für An- und Ungelernte

Mit der passenden Weiterbildung qualifizieren Sie Geringqualifizierte für den flexibleren Einsatz in Ihrem Unternehmen. mehr

Praxisbeispiel: Digitalisierung im Malerfachbetrieb – KOFA

Malermeister Frank Oswald setzt konsequent auf digitale Prozesse. Der Erfolg gibt ihm Recht. Seit er seinen Betrieb auf digitales Arbeiten umgestellt hat, sei sein Gewinn massiv angestiegen. mehr

Praxisbeispiel: Stipendienprogramm für Studierende – KOFA

Stipendien bieten eine gute Gelegenheit Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Wie das funktionieren kann, zeigt die Diamant Software GmbH. mehr

Praxisbeispiel: berufsbegleitendes Studium für Fachkräfte – KOFA

Hochqualifizierte Mitarbeiter mit hoher Bindung ans Unternehmen – das geht, weiß die IT-Firma SMF. Sie bietet ihren Mitarbeitern ein berufsbegleitendes Studium an. Die so Geförderten bleiben dem Unternehmen gerne treu. mehr

Fachkräfteengpässe in Unternehmen 1/2016

KOFA-Studie Fachkräfteengpässe in Unternehmen 1/2016 - Berufe mit Aufstiegsfortbildung: Zwischen Fachkräfteengpässen und Digitalisierung mehr

Qualifizierung für die digitale Zukunft

Bereits ein Drittel aller Unternehmen beschäftigt sich hierzulande intensiv mit dem Thema Digitalisierung und ist sich der großen Bedeutung des Internets für ihre Geschäftsaktivitäten bewusst. mehr

Die Digitalisierung der Arbeitswelt

Geht die Digitalisierung zu Lasten von Arbeitsplätzen? Welche Tätigkeiten könnte künftig die Technik übernehmen? Ein Interview mit Dr. Oliver Stettes vom IW Köln. mehr

Fachkräfteengpässe in Deutschland

Interview mit Dr. Susanne Seyda, IW-Ökonomin im Institut der deutschen Wirtschaft Köln. mehr

Mai 2015 - Digitalisierung

Thema des Monats: Die Auswirkungen einer zunehmenden digitalen Vernetzung auf Ihren betrieblichen und beruflichen Alltag. mehr

Mit betrieblicher Qualifizierung fit für die Digitalisierung?

Im Rahmen der Fachkräftewoche 2015 fand der Experten-Workshop „Mit betrieblicher Qualifizierung fit für die Digitalisierung?“ des KOFA in Berlin in den Raumen des BMWi statt. Gekommen waren Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen, um mit den Veranstaltern vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) zum Thema zu diskutieren. mehr

März 2017 - Digitale Bildung

Was bedeutet digitale Bildung? Und wie lassen sich E-Learning-Angebote für die Bedürfnisse von KMU nutzen? Erfahren Sie mehr in unserem Fokus-Thema. mehr

Feedback geben