Flüchtlinge im Praktikum

Lernen Sie potentielle Fachkräfte durch ein Praktikum kennen

Sie sind auf der Suche nach Fachkräften und überlegen, wie Sie angesichts des demografischen Wandels neue Zielgruppen für Ihr Unternehmen gewinnen können? Sie fördern Ihr Image als modernes, offenes und gesellschaftlich engagiertes Unternehmen? Sie leben eine Willkommenskultur und wollen einen Beitrag zur Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt leisten? Wir zeigen Ihnen, wie dies gelingen kann.

Ein erster Schritt kann die Einstellung von Geflüchteten als Praktikanten sein. Denn viele der Menschen, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind, bringen neben einer großen Motivation bereits erste Arbeitserfahrungen und berufliche Abschlüsse mit. Ein Praktikum bietet dann eine gute Möglichkeit, einander während eines festgelegten Zeitraums besser kennenzulernen und vorhandene Kompetenzen und Sprachkenntnisse einzuschätzen. Auf der anderen Seite dient ein Praktikum auch der beruflichen Orientierung und bietet die Gelegenheit, vorhandene Stärken und Interessen herauszufinden. Im nächsten Schritt können Sie gemeinsam überlegen, ob im Anschluss an das Praktikum eine Ausbildung oder Beschäftigung in Ihrem Unternehmen infrage kommt.

Hinweis: Bereits ab dem 1. August können Geflüchtete mit einer Einstiegsqualifizierung (EQ) sowie Einstiegsqualifizierung Plus (EQ Plus) starten. Durch diese sechs- bis zwölfmonatigen Maßnahmen werden junge Geflüchtete auf einen bestimmten Ausbildungsberuf vorbereitet. Mindestens die Hälfte der Qualifizierungszeit verbringen sie dabei im Betrieb. Daher ist jetzt für Sie als Arbeitgeber der richtige Zeitpunkt, um nach passenden Teilnehmern und Teilnehmerinnen Ausschau zu halten. Die Handlungsempfehlung „Praktika für Flüchtlinge“ informiert Sie über die Möglichkeiten der Gestaltung und finanziellen Unterstützung bei einer EQ bzw. EQ Plus.

Download Handlungsempfehlung

Vorteile

Wenn Sie sich dazu entschließen, Praktika für Flüchtlinge anzubieten, können Sie sowohl einen humanitären Beitrag zur Integration leisten als auch eine Reihe von Vorteilen für Ihr Unternehmen realisieren:

  • Fachkräftenachwuchs sichern: Indem Sie Praktikantinnen und Praktikanten einstellen und dabei Flüchtlinge einbeziehen, wächst Ihre Unabhängigkeit vom externen Arbeitsmarkt. Sie haben angesichts des demografischen Wandels mehr Optionen, Ihren Fachkräftebedarf zu decken.
  • Motivierte Beschäftigte gewinnen: Personen, die auf der Flucht vor Krieg und auf der Suche nach Schutz in Deutschland weite Wege auf sich genommen haben, haben Ausdauer und Willenskraft bewiesen. Viele Unternehmen berichten von der hohen Motivation und Leistungsbereitschaft Geflüchteter, die auch für Ihr Unternehmen eine Bereicherung darstellen kann.
  • Kompetenzen feststellen: Ein Praktikum eignet sich für Sie als Arbeitgeber hervorragend, um sich schon im Vorfeld einer Ausbildung oder einer späteren Beschäftigung im Arbeitsalltag ein Bild von den vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten des oder der Geflüchteten zu machen. Dadurch können Sie das Risiko einer Fehleinstellung deutlich reduzieren.
  • Image steigern: Die Rekrutierung internationalen Personals und die Förderung kultureller Vielfalt können als Ausdruck Ihrer Unternehmensphilosophie verstanden werden. Dadurch positionieren Sie sich in der Öffentlichkeit als modernes und weltoffenes Unternehmen. Dies hilft Ihnen wiederum, sowohl internationale als auch inländische Fachkräfte, aber auch Geschäftspartner zu gewinnen.
  • Kulturelle Vielfalt stärken: Eine kulturell vielfältige Belegschaft kann die Kreativität und Innovationskraft im Unternehmen steigern. Der offene Umgang mit Neuem fördert alternative Sichtweisen und trägt dazu bei, neue Wege zu gehen.

Praktikumsarten

Von A wie „Anpassungsqualifizierung“ bis P wie „Pflichtpraktikum“ stehen Ihnen zahlreiche Optionen zur Verfügung. Welche dies sind und was diese Praktikumsarten bedeuten, darüber erhalten Sie im Folgenden Informationen.

Einstiegsqualifizierung (EQ)

Die EQ ist eine sechs- bis zwölfmonatige Qualifizierungsmaßnahme, die mindestens zur Hälfte aus betrieblichen Praxisphasen besteht. Ziel ist es, junge Menschen an eine betriebliche Ausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf heranzuführen.

Variante: Einstiegsqualifizierung Plus (EQ Plus)

Flüchtlinge, die fachlichen, sprachlichen oder sozialen Nachholbedarf haben, können im Rahmen einer EQ Plus weitere Unterstützung erhalten. So wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Jugendlichen ihre Qualifizierung erfolgreich absolvieren und in eine Berufsausbildung übernommen werden. Zu den möglichen Unterstützungsangeboten im Rahmen einer EQ Plus gehören:

  • Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) mit sozialpädagogischer Begleitung, die bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen auf Seiten der Jugendlichen von der Arbeitsagentur finanziert werden; das Angebot umfasst Nachhilfeunterricht, Sprachunterricht, sozialpädagogische Begleitung sowie Unterstützung bei Problemen im sozialen Umfeld
  • Ergänzende berufsschulische Angebote, um schulische Defizite abzubauen
  • Betriebliche Nachhilfe und vergleichbare private Unterstützungsmaßnahmen zur Förderung schwächerer Jugendlicher (auch über Stiftungen, Verbände oder Kammern)

Freiwilliges Praktikum zur Berufsorientierung

Freiwillige Praktika zur Berufsorientierung werden vor der Aufnahme einer Berufsausbildung oder eines Studiums durchgeführt und dienen dem Kennenlernen eines Berufs. Sie als Unternehmen lernen dabei die persönliche und fachliche Eignung der geflüchteten Person für ein bestimmtes Berufsfeld kennen und können sie mit den betrieblichen Abläufen vertraut machen.

Freiwilliges ausbildungs- oder studienbegleitendes Praktikum

Ein freiwilliges ausbildungs- oder studienbegleitendes Praktikum ist ein Betriebspraktikum, das in der Prüfungs-, Ausbildungs- oder Studienordnung nicht verpflichtend vorgesehen ist, fachlich und inhaltlich aber einen Bezug zum Bildungsgang hat. Ziel ist es, dass sich die Jugendlichen im zukünftigen Berufsfeld ausprobieren, erste Kontakte mit Unternehmen knüpfen und sich inhaltlich weiterbilden.

Betriebliche Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (MAG)

Die MAG ist eine Maßnahme, die der Feststellung der beruflichen Eignung in Bezug auf einen Zielberuf und der Erweiterung vorhandener beruflicher Kenntnisse dient. Ziel ist es, der Teilnehmerin bzw. dem Teilnehmer die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit zu ermöglichen.

Anpassungsqualifizierung für die Anerkennung eines ausländischen Berufsabschlusses

Ziel einer Anpassungsqualifizierung ist es, die vorhandenen Unterschiede zwischen einer mitgebrachten ausländischen Berufsqualifikation und einer deutschen Referenzqualifikation durch praktische Arbeit im Betrieb auszugleichen und damit den deutschen Berufsstandard zu erfüllen.

Pflichtpraktikum im Rahmen einer Ausbildung oder eines Studiums

Ein Pflichtpraktikum ist ein fester Bestandteil eines beruflichen beziehungsweise akademischen Bildungsgangs, der keinen umfassenden Praxisanteil beinhaltet. Das integrierte Betriebspraktikum bietet Auszubildenden und Studierenden die Möglichkeit, erste praktische Kenntnisse und Erfahrungen im Berufsfeld zu erwerben.

Probebeschäftigung

Eine Probebeschäftigung, oder umgangssprachlich „Schnupperpraktikum“, ist ein auf maximal sechs Monate befristetes reguläres Arbeitsverhältnis. Ziel ist es, die Eignung der Praktikantin bzw. des Praktikanten für eine konkrete Arbeitsstelle festzustellen, indem diese Person die betrieblichen Arbeiten im Rahmen der angestrebten Tätigkeit probeweise übernimmt.

Detailliertere Informationen zu den einzelnen Praktikumsarten erhalten Sie in der Handlungsempfehlung „Praktika für Flüchtlinge“. Dort erfahren Sie auch, wie Sie die richtige Option auswählen und was rund um das Praktikum zu berücksichtigen ist.

Integrationsprogramme

Die Bundesagentur für Arbeit hat inzwischen einige spezifische Integrationsprogramme für Flüchtlinge aufgelegt, die in verschiedenen Varianten von Unternehmen genutzt werden können. Diese beinhalten jeweils eine sechswöchige MAG im Betrieb:

  • Perspektive für Flüchtlinge (PerF): Das Programm „Perspektive für Flüchtlinge – Potenziale identifizieren, Integration ermöglichen“ (PerF) ist eine zwölfwöchige Maßnahme der Arbeitsagentur zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung von Flüchtlingen. Ziel ist es, Flüchtlinge an den deutschen Arbeits- und Ausbildungsmarkt heranzuführen. Das modular aufgebaute Programm identifiziert vorhandene berufliche Kenntnisse von Flüchtlingen, zeigt individuelle Perspektiven auf und vermittelt berufsbezogene Sprachkenntnisse.
  • Perspektive für junge Flüchtlinge (PerjuF): Das Programm „Perspektive für junge Flüchtlinge“ (PerjuF) der Arbeitsagentur hat eine individuelle Laufzeit von vier bis sechs Monaten. Parallel zur Berufsorientierung im Rahmen einer zwölfwöchigen Einstiegsphase und der anschließenden Praxisphase im Betrieb werden die Teilnehmenden individuell gefördert, etwa im Hinblick auf Sprache oder gesunde Lebensführung.
  • Perspektive für junge Flüchtlinge im Handwerk (PerjuF-H): Das vier- bis sechsmonatige handwerkspezifische Programm „Perspektive für junge Flüchtlinge im Handwerk“ (PerjuF-H) bietet jungen Flüchtlingen eine allgemeine Orientierung in mindestens drei verschiedenen handwerklichen Berufsfeldern an. Neben der MAG im Betrieb wird der Großteil der Maßnahme in den überbetrieblichen Bildungsstätten des Handwerks durchgeführt.

Kontaktaufnahme

Um geeignete Praktikanten zu finden, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Sie können für Ihr Unternehmen entscheiden, welche Vorgehensweise für Sie am besten geeignet ist. Vielleicht haben Sie aus einem anderen Kontext schon Kontakt zu einer bestimmten Anlaufstelle. In vielen Gegenden gibt es außerdem regionale Projekte und Vermittlungsangebote, die Sie bei der Akquise nutzen können. Die zielführendsten Optionen zur Kontaktaufnahme mit Geflüchteten haben wir für Sie in einer Grafik zusammengestellt. Außerdem haben wir eine detailliertere Beschreibung der Kontaktwege mit Ansprechpartnern und mehr Tipps zum genaueren Vorgehen erstellt.

Rechtliche Grundlagen

Aus rechtlicher Sicht gibt es nur wenige zusätzliche Punkte im Vergleich zur Einstellung eines inländischen Praktikanten oder einer inländischen Praktikantin zu beachten, sofern es sich um anerkannte Flüchtlinge handelt. Außerdem haben sich die Regelungen für eine Einstellung für Flüchtlinge, die sich noch im Asylverfahren befinden, sowie für Flüchtlinge mit einer Duldung in der letzten Zeit vereinfacht.

In welchen Fällen eine Erlaubnis der Ausländerbehörde oder der Arbeitsagentur notwendig ist und wann eine bestimmte Vergütung fällig wird, können Sie unserer Übersicht Praktika für Flüchtlinge entnehmen.

Beurteilung der Vorbildung

Wenn ein Flüchtling im Heimatland praktische Arbeitserfahrung gesammelt hat, können Sie eventuell darauf aufbauen. Sprechen Sie mit dem potenziellen Praktikanten beziehungsweise der potenziellen Praktikantin darüber, was er oder sie bei Ihnen lernen kann und wo er oder sie schon Kenntnisse mitbringt. Ein Teil der Geflüchteten hat in der Heimat auch schon eine Ausbildung oder ein Studium begonnen bzw. abgeschlossen. Informationen zu den verschiedenen Schul- und Berufsbildungssystemen finden Sie im BQ-Portal, dem Informationsportal für ausländische Berufsqualifikationen, sowie Anabin, dem Informationsportal zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse der Kultusministerkonferenz. So können Sie Rückschlüsse über Inhalte und Umfang der Vorqualifikationen Ihrer Kandidatinnen und Kandidaten ziehen.

Beurteilung der Sprachkenntnisse

Es lässt sich nicht einheitlich sagen, welches Sprachniveau jemand mitbringen sollte, um ein Praktikum zu absolvieren. Dies hängt von den Anforderungen Ihres Betriebs und des konkreten Berufs ab, in dem das Praktikum absolviert werden soll. Je praktischer die Tätigkeit im Betrieb ausgerichtet ist, desto eher können Aufgaben durch Zeigen und Nachmachen vermittelt werden.

Letztlich empfiehlt es sich, dass Sie sich in einem persönlichen Gespräch ein Bild von den Sprachkenntnissen eines potenziellen Praktikanten beziehungsweise einer potenziellen Praktikantin machen. Dann können Sie entscheiden, ob ein Praktikum in Ihrem Betrieb zum aktuellen Zeitpunkt schon sinnvoll ist.

Aber auch wenn die Sprachkenntnisse noch nicht perfekt sind: Eine Sprache lässt sich auf keinem anderen Weg so gut erlernen wie durch die aktive Kommunikation. Ein Praktikum ist für Geflüchtete somit eine sehr gute Gelegenheit, das Sprechen und Schreiben in der betrieblichen Praxis zu üben. Dadurch können häufig in kurzer Zeit bemerkenswerte Fortschritte des mündlichen Sprachniveaus erzielt werden – gerade, was die Fachsprache betrifft.

Erfassung der Interessen

Vor der Entscheidung, eine bestimmte geflüchtete Person als Praktikantin oder Praktikant in Ihrem Betrieb einzustellen, sollten Sie ihre berufsbezogenen Interessen sowie beruflichen Ziele erfragen. So finden Sie heraus, ob Ihre Praktikumsstelle zu den Vorstellungen der betreffenden Person passt. Je mehr die berufliche Tätigkeit den Interessen und Zielen Ihrer Bewerberin bzw. Ihres Bewerbers entspricht, umso erfolgreicher verläuft das Praktikum.

Integration

Unabhängig von der Dauer eines Praktikums können Sie diese Zeit dafür nutzen, der geflüchteten Person die deutsche Kultur näherzubringen und ihr beim Erlernen der deutschen Sprache zu helfen. Ihre Unterstützung lohnt sich auch für Sie: Fühlt sich Ihre Nachwuchskraft in Ihrem Unternehmen wohl, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie im Anschluss an das Praktikum eine Auszubildende beziehungsweise einen Auszubildenden oder eine neue Fachkraft in Ihrem Betrieb begrüßen können.

Integration ins Team und die Gesellschaft

Die ersten Tage im Unternehmen sind von hoher Bedeutung für den erfolgreichen Verlauf des Praktikums. Am Beginn sollte eine ausführliche Begrüßung und Bekanntmachung mit den direkten Kolleginnen und Kollegen stehen. Es empfiehlt sich, dass einer Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem Flüchtling während des gesamten Praktikums als fester Ansprechpartner oder als Mentorin zur Verfügung steht.

Darüber hinaus können gemeinsame Unternehmungen Vertrauen und Zusammenhalt schaffen und das Wir-Gefühl stärken. Der gemeinsame Besuch von kulturellen Veranstaltungen, gemeinsame sportliche Aktivitäten oder Ausflüge in Museen stärken nicht nur die Integration im Team, sondern sind für Flüchtlinge auch eine gute Möglichkeiten, die deutsche Kultur besser kennenzulernen.

Zur Vorbereitung Ihrer Belegschaft auf die Integration von Flüchtlingen in Ihrem Unternehmen können Sie eigene interkulturelle Trainings organisieren oder einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kursen vorbereiten. Dies kann die Zusammenarbeit im gemeinsamen Arbeitsalltag deutlich verbessern und dabei helfen, Missverständnisse zu vermeiden.

Sprachliche Integration

Neben alltagstauglichen Deutschkenntnissen sind in einem Praktikum auch berufsbezogene Sprachkenntnisse wichtig. Für Sie als Arbeitgeber gibt es mehrere Möglichkeiten, wie Sie eine geflüchtete Person im Praktikum beim Lernen der deutschen Sprache unterstützen können:

  • Apps für Smartphones, (Online-)Wörterbücher, Online-Lernplattformen: Verweisen Sie auf die verschiedenen Möglichkeiten beim eigenständigen Spracherwerb (siehe Handlungsempfehlung „Praktika für Flüchtlinge“). Als Unternehmen können Sie beispielsweise Zeit für den Spracherwerb einräumen oder jemanden als Unterstützung zur Verfügung stellen.
  • Bewusste Sprachwahl: Verwenden Sie möglichst wenige Fremdwörter und achten Sie auf eine klare – und falls nötig langsame – Aussprache. Nutzen Sie zudem aktive Sätze. Fragen Sie nach, ob das Gesagte verstanden wurde, indem Sie es in eigenen Worten wiederholen lassen.
  • Sprachkurse, Sprachtreffs: Es gibt zahlreiche Kurse von Anbietern wie Volkshochschulen, Sprachschulen oder Bildungswerken. In der Datenbank „KURSNET“ der Arbeitsagentur können Sie gezielt nach Deutschkursen in Ihrer Umgebung suchen. In vielen Städten gibt es zudem informelle Sprachtreffs von Ehrenamtlichen für Geflüchtete.

Bei einigen staatlichen Maßnahmen wie den Programmen PerF oder PerjuF oder einer EQ Plus ist zudem eine individuelle Sprachförderung fester Bestandteil.

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