Familie und Beruf

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist zu einem wichtigen Faktor im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte geworden. Gerade Nachwuchskräfte messen ihr inzwischen oft eine ebenso wichtige Rolle bei wie der Höhe des Gehalts. Es ist für kein Unternehmen ratsam, auf gute Beschäftigte zu verzichten, nur weil sie Mutter oder Vater geworden sind oder sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern wollen.

Familienfreundlichkeit fördert sowohl die gezielte Rekrutierung begehrter Fachkräfte als auch die Bindung qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Ihr Unternehmen.

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Vorteile

Betriebswirtschaftlicher Nutzen
Mehrere Studien weisen inzwischen den klaren betriebswirtschaftlichen Nutzen einer familienbewussten Personalpolitik nach. Hierzu gehören eine verbesserte Personalauswahl, Mitarbeiterbindung, Vermeiden von Fehlzeiten, Kosteneinsparungen, ein gutes Unternehmens-Image und der Gewinn zusätzlicher Kompetenzen.

Bereits heute zeichnen sich viele kleine und mittlere Unternehmen durch besonders familienfreundliche Arbeitszeiten und Organisationsstrukturen aus. Dies ist ein Wettbewerbsvorteil, den Sie noch ausbauen können. 

Familienfreundliche Unternehmenskultur
Fördern Sie eine Unternehmenskultur, die erwerbsarbeitsfreie (Familien-)Phasen bzw. reduzierte Arbeitszeiten bewusst unterstützt und nicht als Nachteil im Betriebsablauf oder in der Karriereentwicklung Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versteht. Unterstützen Sie auch familiäre Freiräume für Väter sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Führungspositionen, die damit eine Vorbildfunktion erhalten. Wichtig ist, nicht nur Gutes zu tun, sondern auch darüber zu reden. Weisen Sie sowohl auf Ihrer Homepage als auch in Ihren Annoncen und Unternehmensprospekten auf Ihr Engagement hin.

Fördermöglichkeiten
Bevor Sie sich an die Auswahl konkreter Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf machen, ist es empfehlenswert, sich bei Ihrem Landesjugendamt bzw. Ihrem kommunalen Jugendamt zu informieren, ob vielleicht die Möglichkeit besteht, für bestimmte Maßnahmen eine finanzielle Förderung zu erhalten. Mit einem Überblick detaillierter Informationen sowie Ansprechpartner verschaffen Sie sich Orientierung – dieser ist dazu gedacht, Ihnen bei der betrieblichen Umsetzung weiterzuhelfen.

Konkrete Maßnahmen
Für kleine und mittlere Unternehmen kommen folgende Maßnahmen in Frage, um sich als familienfreundlicher Arbeitgeber zu präsentieren:

  • Aktive Gestaltung der elternzeitbedingten Abwesenheit
  • Unterstützung der Beschäftigten bei der Kinderbetreuung
  • Bereitstellung von Belegplätzen
  • Zuschuss zur Kinderbetreuung
  • Notfallbetreuung
  • Beratungs- und Vermittlungsservice
  • Unterstützung der Beschäftigten bei der Pflege von Angehörigen

Es ist ratsam, sich am Anfang nicht zu viel vorzunehmen, sondern das Engagement Schritt für Schritt auszuweiten.

Elternzeitgestaltung

Mit einer aktiven Gestaltung der Elternzeit erhöhen Sie die Rückkehrbereitschaft Ihrer Beschäftigten und wirken ihrer Dequalifizierung entgegen. Ziel ist es, die familienbedingte Auszeit einigermaßen kurz zu halten und einen möglichst reibungslosen Wiedereinstieg zu gewährleisten. Auch die meisten Eltern möchten während der familienbedingten Auszeit weiterhin als Teil des Unternehmens betrachtet werden.

Maßnahmen für die Elternzeit
Es gibt verschiedene Maßnahmen, mit denen Sie die Elternzeit Ihrer Beschäftigten aktiv gestalten und deren Bindung an den Betrieb erhalten können, z. B.:

  1. Bieten Sie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern während der Elternzeit eine Teilzeitbeschäftigung an.
  2. Bieten Sie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern während der Elternzeit Urlaubs- und/oder Krankheitsvertretungen oder befristete Projekteinsätze an.
  3. Bieten Sie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern während der Elternzeit die Teilnahme an Weiterbildungen an
  4. Halten Sie gezielt Kontakt während der Elternzeit. Dies kann etwa durch Benennen einer Ansprechpartnerin/eines Ansprechpartners („Patin/Paten“) im Unternehmen gewährleistet werden, die/der über aktuelle betriebliche Gegebenheiten informiert. Denkbar ist auch die regelmäßige Information (z. B. Gewährleistung des Zugriffs auf das Intranet, Zusenden der Mitarbeiterzeitung, Beibehaltung von regulären Post- und E-Mailverteilern) sowie die Einladung zu Betriebsveranstaltungen und/oder wichtigen Besprechungen. Auch persönliche Briefe zu besonderen Anlässen wie Geburtstagen oder Weihnachten erhalten die Mitarbeiterbindung an Ihr Unternehmen.

Tipp
Die rechtlichen Bestimmungen erlauben, dass jeder Elternteil während der Elternzeit bis zu 30 Wochenstunden arbeiten darf. 

Hat eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter vor Eintritt in die Elternzeit bereits eine umfangreiche Weiterbildungsmaßnahme angetreten, ist es ratsam, diese – wenn möglich – in der Elternzeit fortzusetzen, damit sich beim Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess kein Nachholbedarf ergibt. Mit gezielten Weiterbildungsmaßnahmen vor oder flankierend zum Wiedereinstieg können Sie dafür sorgen, dass der Wiedereinstieg reibungsloser gelingt und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglicherweise sogar mit erweiterten Kompetenzen aus der Elternzeit zurückkehren.

Es ist sinnvoll, vor und während der Elternzeit weiterhin Mitarbeitergespräche mit den Betroffenen durchzuführen und dabei auch die Möglichkeit, während der Elternzeit zu arbeiten, sowie den geplanten Wiedereinstieg zu besprechen.

Kinderbetreuung

Die Kinderbetreuung sicherzustellen, ist für viele berufstätige Eltern eine große Herausforderung. Zwar ist es für kleine und mittlere Unternehmen in der Regel zu aufwendig, Kinderbetreuungsplätze in Eigenregie bereitzustellen, es gibt aber verschiedenen Maßnahmen, mit denen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dennoch bei der Kinderbetreuung unterstützten können.

Betreuungsbedarf feststellen
Bevor Sie sich entscheiden, ob und wenn ja wie Sie Ihre Beschäftigten bei der Kinderbetreuung unterstützten wollen, ist es sinnvoll, zunächst den Betreuungsbedarf zu ermitteln. Dies können Sie auf verschiedenen Wegen tun: 

  • in einer Mitarbeiterbefragung (einen Beispielfragebogen finden Sie unter www.mittelstand-und-familie.de)
  • in einem Workshop zum Thema Kinderbetreuung
  • im Rahmen Ihrer Mitarbeitergespräche

Stellen Sie dabei fest:

  • wie viele Kinder in welchem Alter und zu welchen Zeiten betreut werden müssen,
  • ob regelmäßige Betreuung und/oder Betreuung in Notsituationen benötigt wird,
  • ob es aktuell grundsätzliche Probleme mit der Kinderbetreuung gibt und wo vielleicht spezifische Probleme liegen, etwa bei den Öffnungszeiten, langen Wegzeiten, bei der Finanzierung etc.
  • ob überhaupt ein grundsätzliches Interesse an einer betrieblichen Unterstützung der Kinderbetreuung besteht.  

Verstehen Sie die Ergebnisse nicht als verbindliche „Anmeldung“ Ihrer Beschäftigten für potenzielle Kinderbetreuungsangebote, sondern als grundsätzliche Interessensbekundung. Darüber hinaus handelt es sich lediglich um eine Momentaufnahme – die Wünsche und Bedarfe Ihrer Beschäftigten können sich schnell wieder ändern.

Steuerliche Vergünstigungen

  • Zuschüsse für Kindergärten und vergleichbare Einrichtungen
    Arbeitgeberleistungen (Sach- oder Barleistungen), die zur Unterbringung und Betreuung von nicht schulpflichtigen Kindern der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in (betrieblichen oder außerbetrieblichen) Kindergärten oder vergleichbaren Einrichtungen (z. B. Schulkindergärten, Kindertagesstätten, Tagesmütter/Tagesväter etc.) gewährt werden, sind steuer- und sozialversicherungsfrei, wenn der Zuschuss zusätzlich zum normalen Arbeitslohn gewährt wird (§ 3 Nr. 33 EStG; für weitere Informationen siehe Linkliste). Sie können die Zahlungen als Betriebsausgabe geltend machen.
  • Allgemeine“ Sachzuwendungen
    Greifen die voranstehenden Voraussetzungen nicht, kann der Arbeitgeber unter den allgemeinen Voraussetzungen Betreuungsleistungen als Sachbezüge bis zu 44 € monatlich steuerfrei zuwenden. Die steuerlich korrekte Zuwendung könnte demnach zum Beispiel durch eine Vereinbarung des Arbeitgebers mit der jeweiligen Einrichtung erfolgen. Die entsprechenden Kosten würden direkt zwischen Unternehmen und Betreuungseinrichtung abgerechnet. Auch diese Zahlungen können als Betriebsausgabe geltend gemacht werden.

Weitere Informationen zu rechtlichen und steuerlichen Kernfragen rund um die betrieblich unterstützte Kinderbetreuung finden Sie unter www.mittelstand-und-familie.de. Auch Ihre Steuerberaterin/Ihr Steuerberater kann Sie in diesen Fragen beraten.

Maßnahmen zur Kinderbetreuung
Für mittelständische Unternehmen kommen die folgenden Maßnahmen in Frage:

  • firmeneigene Plätze
  • die Bereitstellung von Belegplätzen in öffentlichen und privaten Einrichtungen
  • ein Zuschuss zur Kinderbetreuung
  • eine Notfallbetreuung durch eine Tagesmutter/einen Tagesvater
  • ein Eltern-Kind-Zimmer sowie
  • Beratungs- und Vermittlungsservices 

Tipp
Auch wenn der größte Betreuungsbedarf bei kleineren Kindern besteht, ist es auch für die Eltern von Schulkindern oft schwierig, ihre Arbeitszeiten mit den Öffnungszeiten der Schule und den Betreuungseinrichtungen in Einklang zu bringen. Gerade der Übergang vom Kindergarten in die Schule ist für viele Eltern eine große organisatorische Herausforderung. Bieten Sie deshalb die hier beschriebenen Maßnahmen zur Unterstützung bei der Kinderbetreuung auch für Eltern mit Schulkindern an. Berücksichtigen Sie bei der Bedarfsermittlung auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Kinder haben – schließlich kann sich das schnell ändern.

Da gerade Schulferien Eltern vor große organisatorische Herausforderungen stellen, können Sie sie auch entlasten, in dem Sie sie entweder bei der Vermittlung und/oder bei den Kosten einer Ferienbetreuung unterstützen. Geeignete Ansprechpartner sind u. a. die Kommunen, Jugendämter, Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften, Jugendverbände und Jugendzentren.

Belegplätze

Die Bereitstellung von Belegplätzen in ortsansässigen Kinderbetreuungseinrichtungen (Krippen, Kindergärten sowie Horten für Schulkinder) kommunaler oder freier Träger ermöglicht Unternehmen einen besonders hohen Grad an Flexibilität und ist angesichts eines häufig wechselnden Betreuungsbedarfs besonders gut für kleine und mittlere Unternehmen geeignet.

Wie können Sie vorgehen
Die Einrichtungen, die ein Kontingent an Belegplätze bereitstellen, erhalten von Ihrem Unternehmen als Gegenleistung eine finanzielle Förderung. Die entsprechenden Aufwendungen können gegenüber dem Finanzamt steuermindernd geltend gemacht werden. Sollten in einer Phase mit geringerem Bedarf seitens Ihrer Beschäftigten weniger Betreuungsplätze als verabredet benötigt werden, kann der Träger diese anderweitig vergeben. Die Leistungen beider Seiten sowie eine Regelung, wie mit einer Unterbelegung durch Ihr Unternehmen umgegangen wird, sollten vorher vertraglich festgelegt werden.

Auch die Bereitstellung von Belegplätzen bei einer qualifizierten Tagesmutter bzw. bei einem Tagesvater ist denkbar. Diese bzw. dieser betreut die Kinder normalerweise in ihrer/seiner eigenen Wohnung. Es sind oft sehr flexible Regelungen entsprechend den Bedarfen der Eltern und Ihres Unternehmens möglich. Diese Betreuungsform ist auf maximal fünf Kinder pro Tagesmutter/Tagesvater beschränkt.

Wenn die Öffnungszeiten der umliegenden Betreuungseinrichtungen nicht den Erfordernissen Ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen entsprechen, können Sie auch anregen, verlängerte Öffnungszeiten finanziell zu unterstützen.

Tipp
Einige Eltern hegen gewisse Vorbehalte gegenüber Tagesmüttern bzw. Tagesvätern, obwohl diese in punkto Qualität qualifiziertem Personal und gezielten Bildungsangeboten einer Einrichtung sehr nahe kommen. Wenn Sie sich für Tagespflege entscheiden, dann informieren Sie Ihre Belegschaft über die Gründe Ihrer Wahl. Sie können all diese Maßnahmen alleine oder auch gemeinsam mit weiteren Unternehmen durchführen. 

Sie können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übrigens auch unterstützen, die für Ihre Schulkinder Hausaufgabenbetreuung benötigen, sei es durch die Bereitstellung von Informationen, die bei der Suche nach einer solchen Betreuung helfen, mit Hilfe eines Beratungs- und Vermittlungsservices oder durch finanzielle Zuschüsse.

Zuschuss Kinderbetreuung

Ein Zuschuss zur Kinderbetreuung ist eine sehr flexible, individuell einsetzbare und relativ kostengünstige Maßnahme, um Ihre Beschäftigten zu entlasten. Darüber hinaus ist der organisatorische Aufwand vergleichsweise gering. Der Zuschuss lässt sich in der Höhe frei gestalten und muss nicht die volle Höhe der Betreuungskosten umfassen. Ein Zuschuss zur Kinderbetreuung ist unter bestimmten Voraussetzungen steuer- und sozialversicherungsfrei. Da unter diesen Bedingungen auch der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin auf den Zuschuss Steuern und Sozialversicherungsbeiträge spart, ist ein solcher Zuschuss auch eine interessante Alternative zu einer Gehaltserhöhung. Auch bei einer Erhöhung der Stundenzahl oder einer Vertragsänderung nach dem Mutterschutz kommt er infrage. 

Aber auch wenn die individuellen Voraussetzungen für eine Steuerfreiheit nicht gegeben sind, beispielsweise weil das Kind schon zur Schule geht oder zuhause betreut wird, können sich Kinderbetreuungszuschüsse lohnen. In diesem Fall können Sie als Arbeitgeber den Zuschuss in voller Höhe als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen.

Notfallbetreuung

Eltern sind oft mit unvorhergesehenen Notfällen konfrontiert, die sie vor große Herausforderungen stellen können. Solche Notfallsituationen entstehen, wenn Kinder kurzfristig krank werden, die reguläre Kinderbetreuung unerwartet ausfällt oder betriebliche Belange Kinderbetreuung zu unüblichen Zeiten erfordert, beispielsweise nachts.

Maßnahmen
Sie können eine Notfallbetreuung durch eine Tagesmutter bzw. einen Tagesvater anbieten. Notfallbetreuungsangebote sind teurer als Regelbetreuungsangebote, da Betreuungs- und Managementaufwand höher liegen. Sie können Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anbieten, den Betrag (teilweise) zu übernehmen oder lediglich die Betreuung für den Notfall zu vermitteln.

Sie können Eltern auch die Möglichkeit eröffnen, bei Krankheit des Kindes von zuhause aus zu arbeiten. Dadurch kann ein Arbeitsausfall direkt und unkompliziert vermieden werden. Allerdings sollten die Aufgaben der Mitarbeiterin/ des Mitarbeiters dafür geeignet sind, d. h. sie sollten nicht an den Arbeitsplatz im Unternehmen oder die Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen gebunden sein. 

Sie können auch darüber nachdenken, Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu erlauben, bei Betreuungsnotfällen ihre Kinder kurzfristig mit in den Betrieb zu bringen. Um sowohl den betroffenen Beschäftigten als auch ihren Kolleginnen und Kollegen gleichwohl ein konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen, bietet es sich an, ein extra Eltern-Kind-Zimmer bereitzustellen und einzurichten. Dieser einfache Notbehelf stellt eine kostengünstige, gleichzeitig aber wirkungsvolle und schnell umsetzbare Maßnahme dar. Sie können solche Ausgaben als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen. Allerdings greift diese Maßnahme in der Regel nur bei Betreuungsnotfällen und nicht, wenn ein Kind erkrankt ist.

Tipp
Kindernotfallbetreuung kann auch in Kooperation mit weiteren Unternehmen bereitgestellt werden, wodurch sich die Kosten reduzieren. Vielleicht gibt es in Ihrer Region auch große Unternehmen, die eine Notfallbetreuungseinrichtung haben. Oft vermieten diese gerne Plätze an Externe, um ihre Kapazitäten auszulasten. 

Es ist empfehlenswert, das Eltern-Kind-Zimmer sowohl mit Bürotechnik als auch mit einer Spielecke, einem Tisch für Hausaufgaben, einem Kinderbett und einer Wickelkommode auszustatten. Eine Checkliste zur Ausstattung mit Tipps zur kindersicheren Ausgestaltung des Raumes finden Sie unter www.mittelstand-und-familie.de

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verfügen in der Regel über einen gesetzlichen Anspruch auf 10 Tage Sonderurlaub pro Jahr (bei mehr als 2 Kindern maximal 25 Tage), wenn sie ihr krankes Kind, das jünger als 12 Jahre ist, zu Hause versorgen müssen (§ 45 SGB V). Bei Alleinerziehenden sind es 20 Tage pro Kind und Jahr (bei mehreren Kindern maximal 50 Arbeitstage im Jahr). Besteht laut Tarifvertrag kein Anspruch auf eine bezahlte Freistellung, übernimmt die Krankenkasse die Lohn-/Gehaltsfortzahlung für diesen Zeitraum. Sie können die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch dadurch unterstützen, dass Sie zusätzliche Tage (unbezahlten) Sonderurlaub gewähren, wenn Kinder Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kurzfristig erkranken.

Vermittlung von Betreuung

Eine weitere Maßnahme, mit der Sie Ihre Beschäftigten bei der Kinderbetreuung unterstützen können, ist die Beratung zu und die Vermittlung von passenden Kinderbetreuungslösungen.

Wie können Sie vorgehen
Zahlreiche Familiendienstleistungsunternehmen bieten dazu in unterschiedlichem Umfang Beratung an und vermitteln beispielsweise Tagesmütter/Tagesväter, Horte, Notfallbetreuung, Au-Pairs, Babysitter etc. Wird ein solcher Service von Ihrem Unternehmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kostenlos angeboten, besteht für die Familien in der Belegschaft die Möglichkeit, individuelle, wohnortnahe Lösungen für sich zu finden. Honorare und Gebühren für die vermittelte Betreuung bezahlen die Eltern üblicherweise selbst. Manche Arbeitgeber gewähren allerdings zusätzlich einen Zuschuss zur Kinderbetreuung.

Die günstigere Variante ist das eigene Zusammenstellen einer Liste von Kontaktadressen für Kinderbetreuungsangebote in der Region, Veranstaltern von Kinderferien ohne Eltern etc. Ein guter Ausgangspunkt für die Erstellung einer solchen Liste ist die Internetseite www.mittelstand-und-familie.de. Die Liste können Sie beispielsweise ins Intranet stellen oder an das Schwarze Brett hängen.

Tipp
Der Vertrag mit dem Anbieter muss allen Beschäftigten pauschal die Nutzung ermöglichen (d. h. nicht nur ausgewählten), ansonsten gilt die Leistung als geldwerter Vorteil. Um die Kosten im Rahmen zu halten, können Sie jedoch eine Obergrenze für die Nutzung definieren, zum Beispiel 20 Anfragen pro Jahr.

Pflege

Es bestehen einige wesentliche Unterschiede zwischen der Situation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Kinderbetreuung und Beruf miteinander in Einklang bringen wollen, und solchen, die sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern. Erstens entsteht eine Pflegesituation häufig unvorhergesehen und plötzlich. Zweitens sind Dauer und Betreuungsbedarf meist nicht abschätzbar. Drittens ist eine Pflegesituation sowohl physisch als auch psychisch besonders belastend. 

Dennoch empfiehlt es sich auch, Kontakt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu halten, wenn sie sich (vorübergehend) von der Arbeit freistellen lassen. Allerdings sind pflegende Angehörige oft sehr stark in Anspruch genommen und haben emotional sowie intellektuell wenig Raum für andere Themen. Deshalb ist es ratsam, das Kontakthalten als Angebot zu verstehen und aufrechtzuerhalten, auch wenn die Resonanz aktuell gering ist.

Maßnahmen und Vorgehensweise
Gerade, wenn die Notwendigkeit der Pflege neu eintritt, ist es sinnvoll, das Gespräch mit den jeweiligen Beschäftigten zu suchen, um gemeinsam Lösungen zu finden und dabei möglichst auch das Team einzubeziehen, in dem der bzw. die Betroffene arbeitet. So kann gemeinsam geklärt werden, wie vielleicht die Arbeit neu verteilt werden kann. Gleichzeitig wecken Sie Verständnis für die neue Situation Ihrer Mitarbeiterin bzw. Ihres Mitarbeiters.

Denkbar ist auch eine finanzielle Unterstützung, beispielsweise durch einen Zuschuss für haushaltsnahe Dienstleistungen.

Sie können eine Rahmenvereinbarung mit einem Pflegedienstleister abschließen, zum Beispiel in Form von Belegplätzen für die Kurzzeitpflege (Vorbild: Kinderbetreuung).

Eine Unterstützungsmaßnahme kann darin bestehen, Ihren pflegenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über den gesetzlichen Anspruch von zehn Tagen pro Jahr im akuten und sechs Monaten bei längerfristigem Pflegebedarf (Pflegezeitgesetz - PflegeZG) hinaus (unbezahlten) Sonderurlaub zu gewähren, sollte sich eine Notfallsituation bei der Betreuung ergeben. Wo Sie Informationen zur Pflegezeit finden, erfahren Sie in unserer Linkliste.

Sie können auch die neue Familienpflegezeit anbieten, der zufolge pflegende Angehörige ihre Arbeitszeit für höchstens zwei Jahre auf bis zu 15 Stunden reduzieren können. In dieser Zeit wird ihr Einkommen gekürzt, aber nur halb so stark wie die Reduktion der Stundenzahl. Nachdem der oder die Beschäftigte wieder zur alten Stundenzahl an die Arbeitsstelle zurückgekehrt ist, erhält er oder sie diese verminderte Bezahlung so lange, bis die „Schuld“ gegenüber dem Arbeitgeber wieder abgetragen ist. Das Modell ähnelt dem bekannten Verfahren bei der Altersteilzeit. Wo Sie Informationen zur Familienpflegezeit finden, erfahren Sie in unserer Linkliste.

Außerdem können Sie betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen privaten Beratungs- und Vermittlungsservice anbieten, dessen Serviceleistungen Sie finanzieren. Angeboten werden von solchen privaten Beratungs- und Vermittlungsservices üblicherweise die Beratung Ihrer Beschäftigten rund um Pflege, Finanzierung und Unterstützungsmöglichkeiten sowie die Vermittlung von Heim- und Rehaplätzen, Pflegepersonal, Haushaltshilfen, Essen auf Rädern etc. Ein solcher Service bedeutet für Ihre pflegenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine große Entlastung. Einen Anbieter in Ihrer Nähe finden Sie am leichtesten über eine Internetrecherche (siehe auch Linkliste und Ansprechpartner).

Die einfachste Alternative besteht darin, Ihren Beschäftigten Informationsmaterialien (Formulare, Broschüren, Adressen von Ansprechpartnern, interne und/oder externe Angebote etc.) zum Thema Pflege bereitzustellen, beispielsweise im Intranet oder am Schwarzen Brett. Die wichtigsten Informationen sowie eine Liste der geeigneten Ansprechpartner finden Sie auf der Internetseite www.mittelstand-und-familie.de. Auch Seniorenbüros (siehe Ansprechpartner) und Wohlfahrtsverbände können Ihnen diesbezüglich Auskünfte geben.

Sie können auch darüber nachdenken, Informationsveranstaltungen zum Thema durchzuführen oder Seminare oder Schulungen für pflegende Angehörige anzubieten (zum Beispiel auch im Verbund mit weiteren Unternehmen).

Tipp
Der Betriebsrat hat ein Mitbestimmungsrecht bei freiwilligen Leistungen des Arbeitgebers.

Umsetzung

Wenn Sie sich für eine oder mehrere Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf entschieden haben, informieren Sie sich darüber, ob es geeignete Ansprechpartner/innen gibt, die Sie bei der Umsetzung unterstützen können.

Information der Belegschaft
Es ist empfehlenswert, Ihre Belegschaft über Ihr Engagement im Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu informieren und für die besonderen Herausforderungen zu sensibilisieren, denen Beschäftigte mit kleinen Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen gegenüberstehen.

Es geht an dieser Stelle darum, herauszustellen, dass jede und jeder im Unternehmen im Bedarfsfall die mögliche und notwendige Beratung und Unterstützung erfährt. Da Abwesenheiten wie Eltern- oder Pflegezeit möglicherweise Mehrbelastungen für die Kolleginnen und Kollegen bedeuten, sollte die Belegschaft frühzeitig eingebunden werden.

Die Information der Belegschaft kann auf verschiedenen Wegen erfolgen, u. a.

  • durch eine spezielle Veranstaltung
  • über das Intranet/das Schwarze Brett
  • im Rahmen von Team-/Abteilungs-/Bereichstreffen

Ansprechpartner und Projektgruppe
Je nach Umfang der ausgewählten Maßnahme können Sie darüber nachdenken, diese erst in einem Unternehmensbereich bzw. auf einer bestimmten Unternehmensebene auszuprobieren, bevor Sie sie auf das gesamte Unternehmen übertragen. 

Für die erfolgreiche Umsetzung von Maßnahmen ist es ratsam, dass klare Aufgabenzuordnungen vorgenommen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsbefugnisse festgelegt und die notwendigen Ressourcen bereitgestellt werden. Am besten bestimmen Sie eine oder mehrere Personen, die die Koordination und Erfolgskontrolle der Maßnahmen übernehmen.

Verstetigung der Bedarfsermittlung
Da sich der Bedarf an konkreten Unterstützungsmaßnahmen mit dem Alter und der Anzahl der zu betreuenden Kinder bzw. mit dem Alter oder der Veränderung des Gesundheitszustands pflegebedürftiger Angehöriger schnell ändern kann, sollten Sie den aktuellen Bedarf an Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf regelmäßig neu erheben.

Weiterführende Informationen

Ansprechpartner im Bereich Kinderbetreuung

  • Arbeitgeber- und Branchenverbände
    Für kleine und mittlere Unternehmen kann es interessant sein, Kinderbetreuungsmöglichkeiten im Netzwerkverbund bereitzustellen, um Kosten zu sparen. Häufig bieten Arbeitgeber- und Branchenverbände dabei hilfreiche Unterstützung.
  • Familiendienstleistungsunternehmen
    Solche Dienstleister verfügen über das erforderliche fachliche Know-how und entsprechende Kontakte zum Jugendamt, um Sie in Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu beraten und eine betriebliche oder betriebsnahe Kinderbetreuung nach Ihren Vorstellungen umzusetzen oder zu vermitteln. Auch eine Unterstützung bei der Zertifizierung als familienfreundliches Unternehmen nach dem Audit „berufundfamilie“ gehört häufig zum Leistungsangebot. Mit dem Einsatz eines Familiendienstleistungsunternehmens ist allerdings ein zusätzlicher finanzieller Aufwand verbunden.
  • Gemeinnützige und private Kinderbetreuungsträger
    Da es für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen zu aufwendig ist, Kinderbetreuungsplätze in Eigenregie bereitzustellen, bietet es sich an, mit gemeinnützigen oder privaten Trägern zu kooperieren.
  • IHKn/HWKn
    Sie können sich z. B. bei Ihrer IHK oder HWK darüber informieren, ob es weitere Unternehmen in der Region gibt, die Beschäftigte bei der Kinderbetreuung unterstützen möchten.
  • Kommunale und Landesjugendämter
    Diese unterstützen Unternehmen häufig beim Ausbau von Kinderbetreuungsangeboten, insbesondere wenn in der Kommune keine ausreichenden Angebote vorhanden sind; und sie informieren über Tagesmütter/Tagesväter. Schließlich können Sie sich bei den Jugendämtern über spezifische Fördermittel für betriebliche bzw. betriebsnahe Kinderbetreuung informieren, die eventuell auf kommunaler oder auf Länderebene zur Verfügung stehen. Ihr zuständiges Jugendamt finden Sie unter u. a. über Socialnet.de (zur Webseite) oder auf der Webseite Frühe Bildung: Gleiche Chancen (zur Webseite).
  • Kommunen und Bundesländer
    Viele Kommunen und Bundesländer stellen Fördermittel für betriebliche bzw. betriebsnahe Kinderbetreuung bereit. Links zu den zuständigen Behörden finden Sie auf der Webseite Familien-Wegweiser.de (zur Webseite).
  • Tagespflegevereine
    Gemeinnützige Tagespflegevereine vermitteln Tagesmütter/Tagesväter, in der Regel aus ihrem eigenen Pool. Ansprechpartner finden Sie über den Bundesverband für Kindertagespflege. (zur Webseite)

Ansprechpartner im Bereich Pflege von Angehörigen

  • Familiendienstleistungsunternehmen
    Viele Familiendienstleistungsunternehmen bieten zusätzlich zu Beratungs- und Vermittlungsleistungen für die Kinderbetreuung auch entsprechende Leistungen für die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger an.
  • Kurzzeitpflegeeinrichtungen und Altenheime
    Ähnlich der Kooperation mit Kinderbetreuungsträgern kann Ihr Unternehmen eine Zusammenarbeit mit den örtlichen Kurzzeitpflegeeinrichtungen und Altenheimen eingehen, um Beschäftigte bei der Pflege betreuungsbedürftiger Angehöriger zu unterstützen.
  • Seniorenbüros
    In allen größeren deutschen Städten gibt es Seniorenbüros, die kostenlose Beratung zum Thema Hilfe- und Pflegebedürftigkeit anbieten. Ihr zuständiges Seniorenbüro finden Sie bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (zur Webseite).

Weitere Ansprechpartner

  • Das audit berufundfamilie
    Mit dem Audit berufundfamilie der gemeinnützigen Hertie-Stiftung können Sie sich als familienfreundliches Unternehmen zertifizieren lassen und so Ihr Engagement einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Nähere Informationen finden Sie unter beruf-und-familie.de. Einige Bundesländer sowie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördern die Teilnahme von (kleinen und mittleren) Unternehmen am Audit (zur Webseite).

Weitere Informationen

Gesetzliche Regelungen

  • Informationen zu den gesetzlichen Regelungen zu Elterngeld und Elternzeit sowie zur neuen Familienpflegezeit finden Sie im Internetangebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. (zur Webseite).
  • Informationen zu den steuerlichen Abzugsmöglichkeiten von Kinderbetreuungskosten finden Sie im Portal Mittelstand und Familie (zur Webseite).
  • Informationen zur Pflegezeit finden Sie bei dem Bundesministerium für Gesundheit (zur Webseite).

Zertifizierung als familienfreundliches Unternehmen

  • beruf-und-familie.de: Neben Informationen zum audit berufundfamilie finden Sie auch Best-Practice-Beispiele, einen Online-Check zur Familienfreundlichkeit Ihres Unternehmens sowie die neuesten Broschüren und Studien zum Herunterladen (zur Webseite).
  • total-e-quality.de: Der Verein TOTAL E-QUALITY vergibt, gefördert durch das Familienministerium, Auszeichnungen für den erfolgreichen und nachhaltigen Einsatz für die Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf (zur Webseite).
  • genderdax.de: Unternehmen, die im Rahmen ihrer Personalpolitik und ihres Diversity-Managements hochqualifizierte Frauen in Fach- und Führungspositionen fördern, können sich um eine Aufnahme in den so genannten genderdax bewerben (zur Webseite).
  • erfolgsfaktor-familie.de: Auch der Wettbewerb „Erfolgsfaktor Familie“ bietet die Möglichkeit, sich als familienfreundliches Unternehmen zu profilieren (zur Webseite). 

Netzwerke

  • Auf Erfolgsfaktor Familie finden Sie auch das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“, eine Plattform für Unternehmen, die sich für den Bereich familienorientierte Personalpolitik interessieren. Das Netzwerk bietet seinen inzwischen rund 2.000 Mitgliedsunternehmen kostenlos die Möglichkeit des Erfahrungsaustauschs (zur Webseite).
  • Lokale Bündnisse für Familie sind Netzwerke aus Familien, Einzelpersonen, staatlichen und gesellschaftlichen Akteuren, die sich gemeinsam für mehr Familienfreundlichkeit vor Ort engagieren. Über ein Tool auf der Seite Lokale Bündnisse für Familie können Sie nach Bündnissen in Ihrer Nähe suchen (zur Webseite).  

Allgemeine Informationen

  • Das Internetportal Mittelstand und Familie der Bertelsmann-Stiftung bietet praxisnahe Schritt-für-Schritt-Begleitung zum Thema „Familie und Arbeitswelt“ sowie umfassendes Material von der Checkliste für eine Tagesmutter/einen Tagesvater bis hin zum Mustervertrag. Hier finden Sie auch Entscheidungshilfen für die Auswahl konkreter Maßnahmen (zur Webseite).
  • Auf der Seite Erfolgsfaktor Familie finden Sie eine Vielzahl von weiteren Informationen zur familienorientierten Personalpolitik (zur Webseite).  
  • Das Lotsenportal Perspektive Wiedereinstieg richtet sich mit inhaltlichen Informationen, Ansprechpartnern und zum Beispiel einem Wiedereinstiegsrechner an Unternehmen, Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger. Es ist Teil des Aktionsprogramms „Perspektive Wiedereinstieg“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundesagentur für Arbeit (zur Webseite).

Portale zur Suche nach geeigneten Ansprechpartnern

  • Das Portal des Bundesverbandes für Kindertagespflege bietet u. a. Adresslisten der Mitgliedsorganisationen in den Bundesländern (zur Webseite).
  • Informationen, Adressen und lokale Angebote zum Thema Kinderbetreuung können recherchiert werden unter vorteil-kinderbetreuung.de. Hier finden Sie auch Links zu den Jugendämtern auf Landes- und kommunaler Ebene (zur Webseite).
  • Unter familien-wegweiser.de haben Sie u. a. die Möglichkeit, nach Kinderbetreuungseinrichtungen in Ihrer Nähe zu suchen (zur Webseite).
  • Unter der Rubrik Ältere Menschen des Internetangebots des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend können Sie in speziellen Suchmaschinen nach Pflegediensten und anderen Institutionen der ambulanten Pflege sowie nach Altenheimen suchen (zur Webseite).

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