Berufsvorbereitung

Jugendliche aus der Berufsvorbereitung für eine Ausbildung gewinnen

Viele Unternehmen engagieren sich in der Berufsvorbereitung. Denn so können sie junge Talente kennenlernen, um engagierte Auszubildende zu gewinnen. Dabei gibt es drei Möglichkeiten, mit Jugendlichen in Berufsvorbereitungsmaßnahmen in Kontakt zu treten: Bei schulisch orientierten Formen, wie dem Berufsvorbereitungsjahr, verbringen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Großteil der Zeit im Unterricht. Zusätzlich absolvieren sie in Unternehmen ein begleitendes mehrwöchiges Praktikum. Bei vorrangig betrieblichen Maßnahmen, wie der Einstiegsqualifizierung, liegt der Schwerpunkt hingegen im Betriebsalltag, wo Jugendliche in der praktischen Arbeit lernen. Weiterhin gibt es Berufsvorbereitungsmaßnahmen mit schulischem und betrieblichem Anteil. Bei diesen Mischformen arbeiten Jugendliche jede Woche einige Tage im Unternehmen und nehmen den Rest der Woche am Unterricht bei einem Bildungsträger oder einer Berufsschule teil.

Bei allen Maßnahmen können Unternehmen potenzielle Auszubildende kennenlernen. Dieses Angebot wird von Unternehmen rege wahrgenommen. Nach einer Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie 2013 bieten mehr als die Hälfte aller auszubildenden Unternehmen zumindest gelegentlich Praktika für Jugendliche an, die an einer schulischen oder betrieblichen Berufsvorbereitungsmaßnahme teilnehmen. Viele Jugendliche erweisen sich in der Praxis als gute Besetzung für eine Ausbildungsstelle. So haben 2011 unter anderem fast 13.000 junge Menschen nach einer Teilnahme an einer berufsvorbereitenden Maßnahme der Bundesagentur für Arbeit eine Ausbildung begonnen. Zusätzliche Informationen erhalten Sie in der folgenden Infografikstrecke:

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