Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher

Eine sehr attraktive Zielgruppe

Jedes Jahr brechen Studierende vorzeitig ihr Studium ab. So hat jeder Dritte der Bachelor-Studierenden des Absolvierendenjahrgangs 2012 die Hochschule ohne Abschluss verlassen – in den mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern waren es sogar 39 Prozent. Dennoch haben diese Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher oft ein breites Spektrum an Kenntnissen und Fähigkeiten erworben – auch wenn diese nicht immer zertifiziert sind. Denn ein Studienabbruch sagt wenig über die Leistungsfähigkeit der betreffenden Personen aus: Finanzielle Probleme, familiäre Gründe oder Krankheit können dazu führen, dass auch leistungsstarke Studierende ihr Studium abbrechen müssen.

Schnell verfügbar und motiviert

Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher stehen dem Arbeitsmarkt nicht nur schnell zur Verfügung, Umfrageergebnisse bescheinigen ihnen darüber hinaus eine hohe Loyalität: Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher würdigen es, auch ohne Abschluss eine Chance erhalten zu haben und sich beweisen zu können. Dadurch fühlen sie sich ihrem Unternehmen stark verbunden und zeichnen sich oft durch besonders hohe Motivation und starkes Engagement aus. Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher stellen für Unternehmen eine attraktive Zielgruppe dar: Nach Aussage von Kammern und Arbeitsagenturen schätzen viele kleine und mittlere Unternehmen vor allem deren größere Lebenserfahrung.

Nutzen Sie daher die Kompetenzen auch von Personen, die ihr Studium nicht abgeschlossen haben!

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Bieten Sie interessierten Studienabbrecherinnen und Studienabbrechern an, eine duale Ausbildung, ein duales oder ein berufsbegleitendes Studium in Ihrem Unternehmen zu absolvieren. Das sichert Ihnen den passgenau qualifizierten Nachwuchs. Einige Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher können aufgrund ihrer bereits erworbenen Qualifikationen, wie zum Beispiel einer abgeschlossenen Berufsausbildung, direkt als Fachkraft in Ihrem Unternehmen arbeiten.
Auch bereits erworbene Fachqualifikationen aus dem Studium erleichtern die Ausbildung; die reguläre Aus- bzw. Weiterbildungszeit von Studienabbrecherinnen und Studienabbrechern lässt sich so in der Regel deutlich verkürzen. Damit können Sie einen erheblichen Teil an Qualifizierungskosten einsparen.

Attraktiv als Arbeitgeber

Aufgrund ihres fehlenden Studienabschlusses haben Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher es häufig nicht leicht, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Sowohl Ihren Beschäftigten als auch potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern signalisieren Sie durch Ihr Interesse auch an Studienabbrecherinnen und Studienabbrechern, dass für Sie vor allem Leistung und Persönlichkeit zählen – nicht vorrangig formal nachgewiesene Qualifikationen. Dadurch kann Ihr Ansehen als attraktiver Arbeitgeber profitieren – und somit die Wahrscheinlichkeit steigen, zusätzlich eine größere Anzahl an Bewerbungen zu erhalten.

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