Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen

Junge Nachwuchskräfte sind gefragt wie nie

Jährlich verlassen durchschnittlich 336.500 Jungakademikerinnen und Jungakademiker die deutschen Hochschulen. Sie treten mit fundierten Fachkenntnissen auf den Arbeitsmarkt und sind als Fachkräfte begehrt. Die Anzahl reicht nicht aus, um den Bedarf an Akademikerinnen und Akademikern zu decken.

Ein Millionenbedarf

Bis 2014 fehlen Deutschland insgesamt knapp 1,27 Millionen Hochschulabsolventen. Besonders in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (den sogenannten MINT-Berufen) steigen nicht so viel Hochschulabgängerinnen und Hochschulabgänger in den Arbeitsmarkt ein, wie ihn Ältere verlassen. Beugen Sie daher frühzeitig vor und nutzen Sie diese Potenziale strategisch für Ihren Erfolg. 

Vorteile von Hochschulabsolventen

Mit Beginn ihrer Laufbahn sind Absolventinnen und Absolventen engagiert und motiviert. Sie wollen Erlerntes praktisch umsetzen:

  • Aufgeschlossen, bereit und mobil sind junge Akademikerinnen und Akademiker kreativ und flexibel in der Arbeitsplatzgestaltung und Lernbereitschaft.
  • Bereits während des Studiums aufgebaute Netzwerke bringen sie in Unternehmen ein und bauen sie weiter aus. 
  • Insbesondere analytische Vorgehensweisen sowie die Fähigkeit zur selbständigen Bearbeitung neuer Problemstellungen mit wissenschaftlichen Methoden sind gute Ressourcen für den gezielten Personaleinsatz.

Frühe Kontakte helfen

Bereits bei Eintritt in die Abschlussphase des Studiums beginnt für viele Studierende zugleich die Auseinandersetzung mit Zielen und Plänen für die Zeit nach dem Studium. Im Wettbewerb um akademische Nachwuchskräfte können kleine und mittelständische Unternehmen sich gut positionieren. Ihre Vorteile entstehen, wenn Sie an Hochschulen präsent sind und frühzeitig Kontakt zu Nachwuchskräften aufnehmen.
Einbinden und gewinnen 

Es gibt eine Vielzahl an Gelegenheiten, dieses Potenzial an Fachkräften zu erschließen:

  • Durch Zusammenarbeit mit Career Centern Ihrer Hochschule können Sie direkte Kontakte herstellen - kooperieren Sie mit Hochschulen.
  • Mit Stipendienprogrammen können Sie den akademischen Nachwuchs schon in der Ausbildungsphase für das eigene Unternehmen interessieren.
  • Binden Sie Studierende  in unternehmensspezifische wissenschaftliche Arbeiten ein. Oder kontaktieren Sie potentielle Fachkräfte, in dem sie Praktika anbieten.
  • Prüfen Sie für Ihr Unternehmen die Ausbildungsoption Duale Studiengänge
  • Ein berufsbegleitendes Studium qualifiziert Ihre Fachkräfte für zukünftige Wettbewerbsaufgaben.
  • Mit Traineeprogrammen stimmen Sie junge Hochschulabsolventen auf betriebliche Herausforderungen ein und bieten früh Einblicke in die Anforderungen Ihrer betrieblichen Praxis.

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